Fachplanungsleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI (Tragwerksplanung) zum Umbau der Kläranlage Merzig im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung
Der Entsorgungsverband Saar (EVS) ist ein solidarischer und gesetzlich verankerter Zweckverband, der allen saarländischen Kommunen eine moderne Infrastruktur für die Abwasserreinigung und die Abfallentsorgung ermöglicht. Hierzu plant, baut und betreibt der EVS auch entsprechende Kläranlagen (KA), so auch die Bestandskläranlage in Merzig. Diese Anlage der Größenklasse 4 wurde im Jahr 1997 mit einer Ausbaugröße von 60 000 EW als simultane aerobe Stabilisierungsanlage in Betrieb genommen. Die Schlammbehandlung findet hier – anders als bei der anaeroben Stabilisierung – direkt in den Belebungsbecken statt. Um auf der KA Merzig zukünftig Strom erzeugen zu können, muss das Klärverfahren umgestellt und Faulraumvolumen und eine Klärgasverstromung nachgerüstet werden.
Eine in 2018 beauftragte Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass sich eine Verfahrensumstellung auf anaerobe Schlammstabilisierung wirtschaftlich darstellen lässt. Die aus der Machbarkeitsstudie resultierende Vorzugsvariante sieht den Bau von 2 Faultürmen (Kompaktfaulung), sowie die Integration einer Vorklärung und eines Zwischenpumpwerkes in den Wasser- bzw. Schlammweg vor. Ebenfalls ist aufgrund der unzureichenden Funktion der bestehenden Rundsandfänge ein neuer Langsandfang vorzusehen. Das bei diesem Verfahren entstehende Faulgas wird mit einem hocheffizienten BHKW verstromt, die Abwärme für den Prozess bzw. für Heizzwecke genutzt.
Vorliegendes Vergabeverfahren bezieht sich auf Planungsleistungen für die erforderliche Tragwerksplanung nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI im Zuge des Umbaus der KA Merzig im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-02-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-01-22.
Auftragsbekanntmachung (2020-01-22) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Entsorgungsverband Saar
Postanschrift: Mainzer Straße 261-265
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66121
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 681/5000137📞
E-Mail: pia.hemmerling@evs.de📧
Fax: +49 681/5000308 📠
Region: Saarland🏙️
URL: http://www.evs.de🌏 Kommunikation
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E62452282🌏
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Fachplanungsleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI (Tragwerksplanung) zum Umbau der Kläranlage Merzig im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner...”
Titel
Fachplanungsleistungen nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI (Tragwerksplanung) zum Umbau der Kläranlage Merzig im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung.
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦
Kurze Beschreibung:
“Der Entsorgungsverband Saar (EVS) ist ein solidarischer und gesetzlich verankerter Zweckverband, der allen saarländischen Kommunen eine moderne...”
Kurze Beschreibung
Der Entsorgungsverband Saar (EVS) ist ein solidarischer und gesetzlich verankerter Zweckverband, der allen saarländischen Kommunen eine moderne Infrastruktur für die Abwasserreinigung und die Abfallentsorgung ermöglicht. Hierzu plant, baut und betreibt der EVS auch entsprechende Kläranlagen (KA), so auch die Bestandskläranlage in Merzig. Diese Anlage der Größenklasse 4 wurde im Jahr 1997 mit einer Ausbaugröße von 60 000 EW als simultane aerobe Stabilisierungsanlage in Betrieb genommen. Die Schlammbehandlung findet hier – anders als bei der anaeroben Stabilisierung – direkt in den Belebungsbecken statt. Um auf der KA Merzig zukünftig Strom erzeugen zu können, muss das Klärverfahren umgestellt und Faulraumvolumen und eine Klärgasverstromung nachgerüstet werden.
Eine in 2018 beauftragte Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass sich eine Verfahrensumstellung auf anaerobe Schlammstabilisierung wirtschaftlich darstellen lässt. Die aus der Machbarkeitsstudie resultierende Vorzugsvariante sieht den Bau von 2 Faultürmen (Kompaktfaulung), sowie die Integration einer Vorklärung und eines Zwischenpumpwerkes in den Wasser- bzw. Schlammweg vor. Ebenfalls ist aufgrund der unzureichenden Funktion der bestehenden Rundsandfänge ein neuer Langsandfang vorzusehen. Das bei diesem Verfahren entstehende Faulgas wird mit einem hocheffizienten BHKW verstromt, die Abwärme für den Prozess bzw. für Heizzwecke genutzt.
Vorliegendes Vergabeverfahren bezieht sich auf Planungsleistungen für die erforderliche Tragwerksplanung nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI im Zuge des Umbaus der KA Merzig im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung.
1️⃣
Ort der Leistung: Merzig-Wadern🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Merzig
Beschreibung der Beschaffung:
“Die durch den/die Auftragnehmer zu erbringenden Fachplanungsaufgaben umfassen Planungsleistungen für die erforderliche Tragwerksplanung nach Teil 4...”
Beschreibung der Beschaffung
Die durch den/die Auftragnehmer zu erbringenden Fachplanungsaufgaben umfassen Planungsleistungen für die erforderliche Tragwerksplanung nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI im Zuge der Planung des Umbaus der KA Merzig im Rahmen einer Verfahrensumstellung von simultaner aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung. Vorgesehen ist der Bau von 2 Faultürmen (Kompaktfaulung), sowie die Integration einer Vorklärung und eines Zwischenpumpwerkes in den Wasser- bzw. Schlammweg. Ebenfalls ist aufgrund der unzureichenden Funktion der bestehenden Rundsandfänge ein neuer Langsandfang vorzusehen. Der genaue Umfang der erforderlichen Tragwerksplanung ergibt sich aus dem Planungsergebnis der Objektplanung, wobei voraussichtlich folgende Anlagenteile zu betrachten sind: Vorklärung, Sandfang, Zwischenpumpwerk, Gasspeicher, Vorschacht, ggf. Faultürme, zugehörige Verbauten.
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Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 180 000 💰
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 48
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Die unter III.1.1) „Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister“ und III.1.2)...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die unter III.1.1) „Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister“ und III.1.2) „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind mit der Bewerbung vorzulegen.
Die unter III.1.3) „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ genannten Nachweise sind zu erbringen. Eine Bewertung erfolgt anhand der genannten Bedingungen. Die Bewerber mit den höchsten Bewertungszahlen werden ausgewählt und aufgefordert am weiteren Verfahren teilzunehmen.
Weitere Einzelheiten enthalten die Bewerberbögen und die Bewertungsmatrix, die zum Download von der Vergabeplattform subreport verfügbar sind.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt.
Als erste Stufe werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung)...”
Beschreibung der Optionen
Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt.
Als erste Stufe werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung) und 2 (Vorplanung) gemäß dem § 51 HOAI beauftragt.
Die zweite Stufe umfasst die Leistungen der Leistungsphasen 3 (Entwurfsplanung) und 4 (Genehmigungsplanung) gemäß dem § 51 HOAI.
Die dritte Stufe umfasst die Leistungen der Leistungsphasen 5 (Ausführungsplanung) und 6 (Vorbereitung bei der Vergabe) gemäß dem § 51 HOAI.
Die Leistungen ab der zweiten Leistungsstufe oder einzelne Teile der zu diesen gehörenden Leistungen kann der Auftraggeber später abrufen, und zwar entweder vollständig oder beschränkt auf bestimmte Einzelleistungen der Leistungsstufe. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Abruf der weiteren Leistungsstufen 2 und 3 besteht nicht.
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Zusätzliche Informationen:
“Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen...”
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Für die Durchführung der Leistungen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV folgende Berufsqualifikationen gefordert:
Tragwerksplanung im Sinne von § 51 HOAI:...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Für die Durchführung der Leistungen werden gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV folgende Berufsqualifikationen gefordert:
Tragwerksplanung im Sinne von § 51 HOAI: (Beratende/r) Ingenieur/in.
Es sind als Nachweise die Eintragungen im jeweiligen Berufsregister bzw. Kammerorgan in Kopie vorzulegen.
Gleiches gilt bei Bietergemeinschaften.
Erklärung, ob die im § 123 (https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/ 123.html) und § 124 (https:// www.gesetze-im-internet.de/gwb/ 124.html) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmerentsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes)
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV. Erklärung über einen Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1) Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV. Erklärung über einen Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags des Ingenieurs für die letzten 3 Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019) von im Mittel wenigstens: 100 000,00 EUR ohne Umsatzsteuer. Bei Bietergemeinschaften müssen Angaben zu dem Jahresumsatz deren Mitglieder bezogen auf den jeweiligen Tätigkeitsbereich im Rahmen der hier zu vergebenden Leistung gemacht werden. Dabei muss die Summe der Einzelumsätze der Mitglieder der Bietergemeinschaft dem geforderten Mindestjahresumsatz für die letzten 3 Geschäftsjahre von im Mittel wenigstens 100 000,00 EUR ohne Umsatzsteuer entsprechen. Insgesamt können je nach Umsatzhöhe maximal 8 Punkte erreicht werden (s. Bewertungsmatrix);
2) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden).
Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung je Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
Bei Bietergemeinschaften (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist. In diesem Falle müssen die Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die jährliche Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1) Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. § 46 VgV. Betrachtet wird die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1) Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. § 46 VgV. Betrachtet wird die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Büros/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2017, 2018, 2019). Insgesamt können je nach Beschäftigtenzahl maximal 8 Punkte erreicht werden (s. Bewertungsmatrix);
2) Nachweis der erbrachten Leistungen im Fachplanungsbereich Tragwerksplanung nach Teil 4 Abschnitt 1 HOAI für eine statische Fachplanung Faulturm/Faulturmartiger Behälter incl. Gründung als Referenz.
Das eine Referenzprojekt muss innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2014) mit dem Abschluss der Leistungsphase 5 oder 6 realisiert worden sein.
Gewertet wird nur ein Referenzprojekt, das die folgenden Mindestanforderungen erfüllt:
Planung, Vergabevorbereitung (erbracht mind. 4 Leistungsphasen aus dem Spektrum der Leistungsphasen 1-6 gemäß § 51 HOAI) für die statische Fachplanung eines a) Faulturmes incl. Gründung einer Kläranlage der Größenklasse ≥ 4, oder eines b) faulturmähnlichen Behälters) incl. Gründung. Insgesamt können mit der gültigen Referenz 30 Punkte erreicht werden. Einzelheiten ergeben sich aus der digital bereitgestellten Bewertungsmatrix.
Die Erfahrung aus vergleichbaren Projekten zeigt, dass auf Grund der speziellen Thematik sowie der Komplexität und Größe der Aufgabe der Bewerberkreis für die ausgeschriebene Leistung eingeschränkt ist. Um einen größeren Teilnehmerkreis ansprechen zu können und damit einen ausreichenden Wettbewerb zu gewährleisten, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Zeitraum von höchstens 3 Jahren auf einen Betrachtungszeitraum von 6 Jahren erhöht.
Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers/der Bewerberin hinsichtlich seiner/ihrer Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Die Referenz ist unter Verwendung des bereitgestellten Auswahlbogens einzureichen. Jedes Referenzprojekt sollte möglichst auf max. 3 Blatt DIN A3 dargestellt werden.
Wird mehr als das geforderte Referenzprojekt benannt, wird lediglich in der Reihenfolge ihrer Nummerierung (soweit diese fehlt, entsprechend ihrer Einreichung) das erste gewertet. Die übrigen aufgeführten Referenzen gehen in diesem Fall nicht in die Wertung ein.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Geforderte Berufsqualifikationen: Tragwerksplanung im Sinne von § 51 HOAI: (Beratende/r) Ingenieur/in gem. § 75 Abs. 1 VgV”
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-02-26
10:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-03-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-06-26 📅
“Die ausgewählten Bewerber haben voraussichtlich in der 18. Kalenderwoche 2020 eine schriftliche Präsentation ihres Unternehmens vorzulegen.
Alle Bewerber,...”
Die ausgewählten Bewerber haben voraussichtlich in der 18. Kalenderwoche 2020 eine schriftliche Präsentation ihres Unternehmens vorzulegen.
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/- anforderungen erfüllen, sind für die Wertung gemäß den Auswahlkriterien zugelassen. Der Auswahlbogen, die Bewertungsmatrix und der Bewerbungsbogen werden digital zur Verfügung gestellt. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 Abs. 6 VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Die Auswahl erfolgt anhand der nachfolgend aufgeführten Kriterien, wobei maximal 46 Punkte erreicht werden können (siehe Bewertungsmatrix).
Der Entsorgungsverband Saar behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.
— Teilnahmeantrag.
1) Der Bewerbungsbogen einschließlich der geforderten Angaben und Nachweise und der Schriftverkehr mit der Vergabestelle sind in deutscher Sprache abzufassen. Anträge in anderer Sprache werden ausgeschlossen;
2) Für den Teilnahmeantrag ist der von der Vergabestelle vorgesehene Bewerbungsbogen zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Bewerbungsbögen werden ausgeschlossen;
3) Der Bewerbungsbogen ist um die geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen.
Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
— Eignung.
Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot
— entweder die in der Auftragsbekanntmachung oder der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages angegebenen Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise),
— oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als vorläufigen Nachweis vorzulegen.
Bei Einsatz von anderen Unternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Unterlagen/die EEE auch für diese abzugeben.
Gelangt der Teilnahmeantrag in die engere Wahl, sind Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
— Bietergemeinschaften.
1) Bietergemeinschaften haben mit ihrem Bewerbungsbogen eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung gemäß VHB Formblatt 234 abzugeben;
2) Bietergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen;
3) Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Die Funktionen und Zuständigkeiten der Mitglieder der Bietergemeinschaft sind im Bewerbungsbogen, ggf. in einem Organigramm, welches dem Bewerbungsbogen beigefügt wird, anzugeben;
4) Ein Wechsel der Identität des Bieters oder der Bietergemeinschaft ist nicht zugelassen.
— Mehrfachbewerbungen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn der Bietergemeinschaft bzw. dem konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt.
— Eignungsnachweis für andere Unternehmen.
Beabsichtigt der Bewerber, bei der Erfüllung eines Auftrages die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so hat er dies im Bewerbungsbogen anzugeben und durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen (gemäß VHB Fb 236) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten (Mittel, Fähigkeiten) zur Verfügung stehen.
Ein Bewerber kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
— Unteraufträge.
Beabsichtigt der Bewerber, Teile des Auftrags im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte zu vergeben, muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen im Bewerbungsbogen bezeichnen und – soweit bekannt – die vorgesehenen Unterauftragnehmer benennen.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name:
“Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Vergabekammern des Saarlandes”
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straße 17
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6815014994📞
E-Mail: vergabekammern@wirtschaft.saarland.de📧
Fax: +49 6815013506 📠
URL: http://www.saarland.de3339.htm🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Es gelten die Fristen nach § 160 Abs. 3 GWB. Auf § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich verwiesen. Um eine Korrektur einer Entscheidung im Vergabeverfahren zu...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Es gelten die Fristen nach § 160 Abs. 3 GWB. Auf § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich verwiesen. Um eine Korrektur einer Entscheidung im Vergabeverfahren zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 15 Kalendertage bzw. nach Versendung der Information per Fax oder auf elektronischen Weg 10 Kalendertage vergangen sind. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Antrag ist ferner unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB, insbesondere § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2020/S 016-034007 (2020-01-22)