Freiberufliche Leistungen: Leistungen der Objektplanung Freianlagen für das Projekt „Aufwertung sowie Neu- und Umgestaltung des Rheinboulevard Porz" in Köln
Die Stadt Köln beabsichtigt, die Objektplanung Freianlagen sowie die Objektplanung Verkehrsanlagen für den Um- und Neugestaltung des Rheinboulevards Porz in Köln zu vergeben. Der Porzer Rheinboulevard ist grundsätzlich ansprechend gestaltet, birgt aber viele Möglichkeiten zur gestalterischen, nutzungsorientierten und verkehrstechnischen Optimierung. Die Anbindung an das Bezirkszentrum Porz ist zwar vorhanden, jedoch vor Ort nicht erkennbar. Der Porzer Rheinboulevard ist aktuell mit Außengastronomie unterversorgt. Ausführliche Beschreibung siehe Anlage „Projektbeschreibung" Geschätzter Gesamtwert der Außenanlage: — 2 800 000 EUR netto (KG 500 nach DIN 276-1-2008).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-09-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-23.
Auftragsbekanntmachung (2020-07-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Referenznummer: 2020-0064-67-1
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Köln beabsichtigt, die Objektplanung Freianlagen sowie die Objektplanung Verkehrsanlagen für den Um- und Neugestaltung des Rheinboulevards Porz in Köln zu vergeben.
Der Porzer Rheinboulevard ist grundsätzlich ansprechend gestaltet, birgt aber viele Möglichkeiten zur gestalterischen, nutzungsorientierten und verkehrstechnischen Optimierung. Die Anbindung an das Bezirkszentrum Porz ist zwar vorhanden, jedoch vor Ort nicht erkennbar. Der Porzer Rheinboulevard ist aktuell mit Außengastronomie unterversorgt.
Ausführliche Beschreibung siehe Anlage „Projektbeschreibung"
Geschätzter Gesamtwert der Außenanlage:
— 2 800 000 EUR netto (KG 500 nach DIN 276-1-2008).
Die Stadt Köln beabsichtigt, die Objektplanung Freianlagen sowie die Objektplanung Verkehrsanlagen für den Um- und Neugestaltung des Rheinboulevards Porz in Köln zu vergeben.
Der Porzer Rheinboulevard ist grundsätzlich ansprechend gestaltet, birgt aber viele Möglichkeiten zur gestalterischen, nutzungsorientierten und verkehrstechnischen Optimierung. Die Anbindung an das Bezirkszentrum Porz ist zwar vorhanden, jedoch vor Ort nicht erkennbar. Der Porzer Rheinboulevard ist aktuell mit Außengastronomie unterversorgt.
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Bei Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Kriterien/Gewichtung
1. Darstellung des Umsetzungskonzeptes des Projekts:
1.1. Projektbezogenes Bearbeitungskonzept:
a. Deutliche Beschreibung der unterschiedlichen Aufgaben der einzelnen Mitglieder des Projektteams,
b. Verfügbarkeit des Teams für den gesamten Planungszeitraum,
c. Einsetzen der gewonnenen Erfahrungen der vorgestellten Referenzprojekte für das gegenständliche Projekt,
d. Erkennung und Beschreibung der für das zu beauftragende Leistungsbild erforderlichen Leistungen, Planungsschritte und projektspezifische Schwerpunkte,
e. Ausführliche Beschreibung des organisatorischen Projektablaufs, der organisatorische Projektabwicklung und der Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin und Dritten.
1.2. Allgemeine Methodenkompetenz:
a. aktive Kostensteuerung, überzeugendes Änderungsmanagement/Nachtragsmanagement,
b. aktive Nachverfolgung des festgelegten Termine, Bewertung der Rahmenterminplanung,
c. überzeugende Instrumente zur Sicherstellung der Qualität der Planung.
Zu 1.: maximal 60 Punkte erreichbar
(trifft vollständig zu: 4 Punkte, trifft mit geringen Einschränkungen: 3 Punkte, trifft nur teilweise zu: 2 Punkte, trifft nur sehr eingeschränkt zu: 1 Punkt)
1.1.a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.1.b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.1.c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.1.d. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 1 %,
1.1.e. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.2.a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.2.b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.2.c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %.
2. Lösungskonzept für die Planung:
a. Gestaltung/Ausführung
Erstellung eines Konzepts mit gestalterischen Maßnahmen und Maßnahmen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzerwünsche/-kategorien, der Topographie, der Sicherstellung der Barrierefreiheit, des Denkmalschutzes und des Bestands.
b. Darstellung der Herangehensweise und des planerischen Projektansatzes sowie der Herangehensweise zur Feststellung der nachhaltig-wirtschaftlichsten Lösung unter Berücksichtigung der Herstellungskosten,
c. Erstellung eines Lösungsansatzes zur Integration der verschiedenen Verkehrsarten und Verkehrsströme in das Gesamtkonzept,
d. Darstellung eines Konzepts für die Einbeziehung einer aktiven Bürgerbeteiligung,
e. Beschreibung des Lösungskonzepts (Erläuterungsbericht von bis zu 2 DIN A4 Seiten Umfang).
Zu 2.: maximal 200 Punkte erreichbar
(trifft vollständig zu: 4 Punkte, trifft mit geringen Einschränkungen: 3 Punkte, trifft nur teilweise zu: 2 Punkte, trifft nur sehr eingeschränkt zu: 1 Punkt)
a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 15 %,
b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 16 %,
c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 10 %,
d. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 6 %,
e. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 3 %.
3. Präsentation im Verhandlungstermin:
a. Anwesenheit des Teams,
b. Integrale, teambezogene Präsentation, Strukturiertheit, Prägnanz,
c. Zeitmanagement (Zeitvorgabe 40 Minuten).
Zu 3.: maximal 20 Punkte erreichbar
(trifft vollständig zu: 4 Punkte, trifft mit geringen Einschränkungen: 3 Punkte, trifft nur teilweise zu: 2 Punkte, trifft nur sehr eingeschränkt zu: 1 Punkt):
a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 1 %.
Zu 3.c.: Reduktion der Punkte bei Überschreitung der Zeitvorgabe: Überschreitung < 5 min 4 Punkte, < 8 min: 3 Punkte, < 10 min: 2 Punkte, < 15 min: 1 Punkt.
4. Honorarangebot:
a. Honorarsatz (Grundleistungen und Besondere Leistungen), Nebenkosten, Stundensätze.
Zu 4.: maximal 120 Punkte erreichbar:
a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 30 % (Gesamthonorar: Summe aus Honorarsatz, Nebenkosten, Stundensätze), preisgünstigstes Angebot: 4 Punkte, zur Berechnung der weiteren Honorare wird das günstigste Honorar mit 4 Punkten multipliziert und das Ergebnis durch das entsprechende Honorar dividiert.
Handouts werden nicht Gegenstand der Wertung sein. 2 Handouts zur Nachvollziehbarkeit der Angaben sind jedoch erforderlich.
Maximal sind 400 Punkte erreichbar.
Bei Gleichstand entscheidet das Los.
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Bei Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Kriterien/Gewichtung
1. Darstellung des Umsetzungskonzeptes des Projekts:
1.1. Projektbezogenes Bearbeitungskonzept:
a. Deutliche Beschreibung der unterschiedlichen Aufgaben der einzelnen Mitglieder des Projektteams,
b. Verfügbarkeit des Teams für den gesamten Planungszeitraum,
c. Einsetzen der gewonnenen Erfahrungen der vorgestellten Referenzprojekte für das gegenständliche Projekt,
d. Erkennung und Beschreibung der für das zu beauftragende Leistungsbild erforderlichen Leistungen, Planungsschritte und projektspezifische Schwerpunkte,
e. Ausführliche Beschreibung des organisatorischen Projektablaufs, der organisatorische Projektabwicklung und der Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin und Dritten.
1.2. Allgemeine Methodenkompetenz:
a. aktive Kostensteuerung, überzeugendes Änderungsmanagement/Nachtragsmanagement,
b. aktive Nachverfolgung des festgelegten Termine, Bewertung der Rahmenterminplanung,
c. überzeugende Instrumente zur Sicherstellung der Qualität der Planung.
Zu 1.: maximal 60 Punkte erreichbar
(trifft vollständig zu: 4 Punkte, trifft mit geringen Einschränkungen: 3 Punkte, trifft nur teilweise zu: 2 Punkte, trifft nur sehr eingeschränkt zu: 1 Punkt)
1.1.a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.1.b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.1.c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.1.d. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 1 %,
1.1.e. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.2.a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.2.b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.2.c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %.
2. Lösungskonzept für die Planung:
a. Gestaltung/Ausführung
Erstellung eines Konzepts mit gestalterischen Maßnahmen und Maßnahmen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzerwünsche/-kategorien, der Topographie, der Sicherstellung der Barrierefreiheit, des Denkmalschutzes und des Bestands.
b. Darstellung der Herangehensweise und des planerischen Projektansatzes sowie der Herangehensweise zur Feststellung der nachhaltig-wirtschaftlichsten Lösung unter Berücksichtigung der Herstellungskosten,
c. Erstellung eines Lösungsansatzes zur Integration der verschiedenen Verkehrsarten und Verkehrsströme in das Gesamtkonzept,
d. Darstellung eines Konzepts für die Einbeziehung einer aktiven Bürgerbeteiligung,
e. Beschreibung des Lösungskonzepts (Erläuterungsbericht von bis zu 2 DIN A4 Seiten Umfang).
Zu 2.: maximal 200 Punkte erreichbar
(trifft vollständig zu: 4 Punkte, trifft mit geringen Einschränkungen: 3 Punkte, trifft nur teilweise zu: 2 Punkte, trifft nur sehr eingeschränkt zu: 1 Punkt)
a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 15 %,
b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 16 %,
c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 10 %,
d. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 6 %,
e. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 3 %.
3. Präsentation im Verhandlungstermin:
a. Anwesenheit des Teams,
b. Integrale, teambezogene Präsentation, Strukturiertheit, Prägnanz,
c. Zeitmanagement (Zeitvorgabe 40 Minuten).
Zu 3.: maximal 20 Punkte erreichbar
(trifft vollständig zu: 4 Punkte, trifft mit geringen Einschränkungen: 3 Punkte, trifft nur teilweise zu: 2 Punkte, trifft nur sehr eingeschränkt zu: 1 Punkt):
a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 1 %.
Zu 3.c.: Reduktion der Punkte bei Überschreitung der Zeitvorgabe: Überschreitung < 5 min 4 Punkte, < 8 min: 3 Punkte, < 10 min: 2 Punkte, < 15 min: 1 Punkt.
4. Honorarangebot:
a. Honorarsatz (Grundleistungen und Besondere Leistungen), Nebenkosten, Stundensätze.
Zu 4.: maximal 120 Punkte erreichbar:
a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 30 % (Gesamthonorar: Summe aus Honorarsatz, Nebenkosten, Stundensätze), preisgünstigstes Angebot: 4 Punkte, zur Berechnung der weiteren Honorare wird das günstigste Honorar mit 4 Punkten multipliziert und das Ergebnis durch das entsprechende Honorar dividiert.
Handouts werden nicht Gegenstand der Wertung sein. 2 Handouts zur Nachvollziehbarkeit der Angaben sind jedoch erforderlich.
Maximal sind 400 Punkte erreichbar.
Bei Gleichstand entscheidet das Los.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Köln beabsichtigt, die Objektplanung Freianlagen sowie die Objektplanung Verkehrsanlagen für den Um- und Neugestaltung des Rheinboulevards Porz in Köln zu vergeben.
Der Porzer Rheinboulevard ist grundsätzlich ansprechend gestaltet, birgt aber viele Möglichkeiten zur gestalterischen, nutzungsorientierten und verkehrstechnischen Optimierung. Die Anbindung an das Bezirkszentrum Porz ist zwar vorhanden, jedoch vor Ort nicht erkennbar. Der Porzer Rheinboulevard ist aktuell mit Außengastronomie unterversorgt.
Der Porzer Rheinboulevard ist grundsätzlich ansprechend gestaltet, birgt aber viele Möglichkeiten zur gestalterischen, nutzungsorientierten und verkehrstechnischen Optimierung. Die Anbindung an das Bezirkszentrum Porz ist zwar vorhanden, jedoch vor Ort nicht erkennbar. Der Porzer Rheinboulevard ist aktuell mit Außengastronomie unterversorgt.
Grundleistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI 2013 für die Leistungsphasen 1-9, Grundleistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI 2013 für die Leistungsphasen 3-9 sowie besondere Leistungen.
Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie über ausreichende Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit verfügen, um die anstehende Planungsaufgabe in hoher gestalterischer-funktionaler-technischer Qualität im vorgegebenen Zeitrahmen bearbeiten zu können.
Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie über ausreichende Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit verfügen, um die anstehende Planungsaufgabe in hoher gestalterischer-funktionaler-technischer Qualität im vorgegebenen Zeitrahmen bearbeiten zu können.
Ständige Erreichbarkeit und regelmäßige, auch kurzfristige, Präsenz an der Baustelle wird spätestens ab LPH 8 vorausgesetzt.
Erwartet wird, dass die Bewerber vergleichbare Projekte realisiert haben. Erwartet wird darüber hinaus die Erfahrung in der Abwicklung öffentlicher Bauvorhaben mit aktiver Bürgerbeteiligung.
Der Vertrag befindet sich derzeit in der Überarbeitung. Die Musteranlage des Vertrags dient deshalb nur als Information. Der überarbeitete Vertrag wird im Laufe des Vergabeverfahrens ergänzt.
Dauer: 6 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die Leistungsphasen 3-9 sind als Option anzubieten (stufenweise Beauftragung, Stufe 1: LPH 1-2, Stufe 2: LPH 3-4, Stufe 3: LPH 5-7, Stufe 4: LPH 8, Stufe 5: LPH 9).
Zusätzliche Informationen:
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Bei Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Kriterien/Gewichtung
1. Darstellung des Umsetzungskonzeptes des Projekts:
1.1. Projektbezogenes Bearbeitungskonzept:
a. Deutliche Beschreibung der unterschiedlichen Aufgaben der einzelnen Mitglieder des Projektteams,
b. Verfügbarkeit des Teams für den gesamten Planungszeitraum,
c. Einsetzen der gewonnenen Erfahrungen der vorgestellten Referenzprojekte für das gegenständliche Projekt,
d. Erkennung und Beschreibung der für das zu beauftragende Leistungsbild erforderlichen Leistungen, Planungsschritte und projektspezifische Schwerpunkte,
e. Ausführliche Beschreibung des organisatorischen Projektablaufs, der organisatorische Projektabwicklung und der Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin und Dritten.
1.2. Allgemeine Methodenkompetenz:
a. aktive Kostensteuerung, überzeugendes Änderungsmanagement/Nachtragsmanagement,
b. aktive Nachverfolgung des festgelegten Termine, Bewertung der Rahmenterminplanung,
c. überzeugende Instrumente zur Sicherstellung der Qualität der Planung.
Zu 1.: maximal 60 Punkte erreichbar
(trifft vollständig zu: 4 Punkte, trifft mit geringen Einschränkungen: 3 Punkte, trifft nur teilweise zu: 2 Punkte, trifft nur sehr eingeschränkt zu: 1 Punkt)
1.1.a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.1.b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.1.c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.1.d. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 1 %,
1.1.e. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.2.a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.2.b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
1.2.c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %.
2. Lösungskonzept für die Planung:
a. Gestaltung/Ausführung
Erstellung eines Konzepts mit gestalterischen Maßnahmen und Maßnahmen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzerwünsche/-kategorien, der Topographie, der Sicherstellung der Barrierefreiheit, des Denkmalschutzes und des Bestands.
Erstellung eines Konzepts mit gestalterischen Maßnahmen und Maßnahmen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzerwünsche/-kategorien, der Topographie, der Sicherstellung der Barrierefreiheit, des Denkmalschutzes und des Bestands.
b. Darstellung der Herangehensweise und des planerischen Projektansatzes sowie der Herangehensweise zur Feststellung der nachhaltig-wirtschaftlichsten Lösung unter Berücksichtigung der Herstellungskosten,
c. Erstellung eines Lösungsansatzes zur Integration der verschiedenen Verkehrsarten und Verkehrsströme in das Gesamtkonzept,
d. Darstellung eines Konzepts für die Einbeziehung einer aktiven Bürgerbeteiligung,
e. Beschreibung des Lösungskonzepts (Erläuterungsbericht von bis zu 2 DIN A4 Seiten Umfang).
Zu 2.: maximal 200 Punkte erreichbar
a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 15 %,
b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 16 %,
c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 10 %,
d. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 6 %,
e. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 3 %.
3. Präsentation im Verhandlungstermin:
a. Anwesenheit des Teams,
b. Integrale, teambezogene Präsentation, Strukturiertheit, Prägnanz,
c. Zeitmanagement (Zeitvorgabe 40 Minuten).
Zu 3.: maximal 20 Punkte erreichbar
(trifft vollständig zu: 4 Punkte, trifft mit geringen Einschränkungen: 3 Punkte, trifft nur teilweise zu: 2 Punkte, trifft nur sehr eingeschränkt zu: 1 Punkt):
a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
b. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 2 %,
c. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 1 %.
Zu 3.c.: Reduktion der Punkte bei Überschreitung der Zeitvorgabe: Überschreitung < 5 min 4 Punkte, < 8 min: 3 Punkte, < 10 min: 2 Punkte, < 15 min: 1 Punkt.
4. Honorarangebot:
a. Honorarsatz (Grundleistungen und Besondere Leistungen), Nebenkosten, Stundensätze.
Zu 4.: maximal 120 Punkte erreichbar:
a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 30 % (Gesamthonorar: Summe aus Honorarsatz, Nebenkosten, Stundensätze), preisgünstigstes Angebot: 4 Punkte, zur Berechnung der weiteren Honorare wird das günstigste Honorar mit 4 Punkten multipliziert und das Ergebnis durch das entsprechende Honorar dividiert.
a. Wertung maximal 4 Punkte, Wichtung 30 % (Gesamthonorar: Summe aus Honorarsatz, Nebenkosten, Stundensätze), preisgünstigstes Angebot: 4 Punkte, zur Berechnung der weiteren Honorare wird das günstigste Honorar mit 4 Punkten multipliziert und das Ergebnis durch das entsprechende Honorar dividiert.
Handouts werden nicht Gegenstand der Wertung sein. 2 Handouts zur Nachvollziehbarkeit der Angaben sind jedoch erforderlich.
Maximal sind 400 Punkte erreichbar.
Bei Gleichstand entscheidet das Los.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Leistungen der Objektplanung Freianlagen für das Projekt „Aufwertung sowie Neu- und Umgestaltung des Rheinboulevard Porz" in Köln Köln.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Nachweise sind:
Unterschriftenberechtigung: Nachweis der Unterschriftenberechtigung bei juristischen Personen.
a) Angabe des vollständigen Namens des Bewerbers/Mitglieds der Bewerbergemeinschaft.
b) Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bewerber mit einem/mehreren anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist.
c) Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet.
Bewerber- und Bietergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Sie haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind, und in welcher der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Auftraggeberin rechtsverbindlich vertritt;
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bewerber- und Bietergemeinschaftserklärung nicht eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bewerber- und Bietergemeinschaft ausgeschlossen.
d) Eigenerklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen.
e) Nachweis der Bauvorlageberechtigung. Der Nachweis der Bauvorlageberechtigung kann beispielsweise durch Kammerstempel oder Kopie der Mitgliedsurkunde erfolgen.
Die Unterlagen zu b) und d) sind bei Beteiligung von Unterauftragnehmern oder bei Bewerber- und Bietergemeinschaften von jedem Einzelunternehmen vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Vorlage einer Bankauskunft. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen,
b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung,
c) Angabe der gemittelten Umsätze des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen (Objektplanung Freianlagen und Verkehrsanlagen).
Mindeststandards:
Nach den eingereichten Unterlagen zu beurteilende wirtschaftliche und finanzielle Eignung zur Ausführung des zu vergebenden Auftrages; die Nachweise zu a) dürfen zum Zeitpunkt des Zugangs der Bewerbung bei der Auftraggeberin nicht älter als 1 Jahr sein. Die Nachweise enthalten Stichworte wie Kontoverbindung, Geschäftsverbindung, Kontoführung, Zahlungsverpflichtung, das Unternehmen/der Kunde in positivem Kontext.
Nach den eingereichten Unterlagen zu beurteilende wirtschaftliche und finanzielle Eignung zur Ausführung des zu vergebenden Auftrages; die Nachweise zu a) dürfen zum Zeitpunkt des Zugangs der Bewerbung bei der Auftraggeberin nicht älter als 1 Jahr sein. Die Nachweise enthalten Stichworte wie Kontoverbindung, Geschäftsverbindung, Kontoführung, Zahlungsverpflichtung, das Unternehmen/der Kunde in positivem Kontext.
Zu b): Berufshaftpflichtversicherung über eine Versicherungssumme für Personenschäden von mindestens 1,5 Millionen EUR und für Sachschäden von mindestens 1,5 Millionen EUR. Hierfür ist eine schriftliche Zusage des Versicherers, dass die Versicherungssummen zum Zeitpunkt der Auftragserteilung auf die genannten Versicherungssummen erhöht werden, ausreichend, wenn ein Nachweis der Deckungszusage in der genannten Höhe zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrages noch nicht erbracht werden kann.
Zu b): Berufshaftpflichtversicherung über eine Versicherungssumme für Personenschäden von mindestens 1,5 Millionen EUR und für Sachschäden von mindestens 1,5 Millionen EUR. Hierfür ist eine schriftliche Zusage des Versicherers, dass die Versicherungssummen zum Zeitpunkt der Auftragserteilung auf die genannten Versicherungssummen erhöht werden, ausreichend, wenn ein Nachweis der Deckungszusage in der genannten Höhe zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrages noch nicht erbracht werden kann.
Zu c): Der gemittelte Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre darf 100 000 EUR netto nicht unterschreiten.
Die Unterlagen zu a) sind bei Beteiligung von Unterauftragnehmern oder bei Bewerber- und Bietergemeinschaften von jedem Einzelunternehmen vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Angabe der Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter gemittelt für die letzten 3 Jahre gemäß § 46 (3) Nummer 8 VgV.
b) Angabe des Auftragsanteils, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt. Soweit der Bewerber/die Bewerber- und Bietergemeinschaft Leistungen durch Unterauftragnehmer ausführen lassen will, muss er/sie mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis erbringen, dass sich der Unterauftragnehmer für den Auftragsfall verpflichtet, die konkret benannten Leistungen für den Bewerber/die Bewerber- und Bietergemeinschaft zu erbringen (vom Unterauftragnehmer unterzeichnete Verpflichtungserklärung).
b) Angabe des Auftragsanteils, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt. Soweit der Bewerber/die Bewerber- und Bietergemeinschaft Leistungen durch Unterauftragnehmer ausführen lassen will, muss er/sie mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis erbringen, dass sich der Unterauftragnehmer für den Auftragsfall verpflichtet, die konkret benannten Leistungen für den Bewerber/die Bewerber- und Bietergemeinschaft zu erbringen (vom Unterauftragnehmer unterzeichnete Verpflichtungserklärung).
c) Angabe von 2 geplanten und fertig gestellten Referenzprojekten des Bewerbers (als Fertigstellung gilt die erfolgte Inbetriebnahme) der letzten 10 Jahre nach § 46 Nummer 1 VgV. Der Betrachtungszeitraum ist Januar 2010 bis Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (siehe IV.2.2). Zu jedem Referenzprojekt sind anzugeben: Projektbezeichnung, durchgeführtes Leistungsbild, öffentliche oder private Auftraggeberin, Bauherr, Ansprechpartner beim Bauherrn mit Adressen, Telefonnummer und E-Mail, Projektleiter des Auftragnehmers, Planungs- und Realisierungszeitraum, vollständig bearbeitete Leistungsphasen sowie Honorarzone, Projektumfang/Auftragssumme, Nachweis über Planung/Ausführung von Pflanzen-/Erholungs-/Sport-/Kommunikations- und Verkehrsflächen, Nachweis über die Planung und Ausführung von Grün- und Wegeverbindungen, Nachweis über die Planung und Ausführung eines Uferbereichs, Nachweis über die Durchführung des Projekts mit einer aktiven Bürgerbeteiligung, Nachweis über die Planung und Ausführung von Außenbeleuchtungskonzepten, Nachweis über die Planung und Ausführung von Barrierefreiheit, Nachweis über die Durchführung des Projekts mit Fördermitteln und Ausführungen sowie Nachweis der Termin-, Qualitäts- und Kostentreue über ein Referenzschreiben der Auftraggeberin (Bewertung siehe „Bewertungsmatrix Teilnahmeantrag") soweit vorhanden. Die Darstellung der Referenzprojekte ist pro Referenzobjekt auf maximal 3 DIN-A4-Seiten (in Form von Text sowie Fotos oder Skizzen) zu beschränken.
c) Angabe von 2 geplanten und fertig gestellten Referenzprojekten des Bewerbers (als Fertigstellung gilt die erfolgte Inbetriebnahme) der letzten 10 Jahre nach § 46 Nummer 1 VgV. Der Betrachtungszeitraum ist Januar 2010 bis Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (siehe IV.2.2). Zu jedem Referenzprojekt sind anzugeben: Projektbezeichnung, durchgeführtes Leistungsbild, öffentliche oder private Auftraggeberin, Bauherr, Ansprechpartner beim Bauherrn mit Adressen, Telefonnummer und E-Mail, Projektleiter des Auftragnehmers, Planungs- und Realisierungszeitraum, vollständig bearbeitete Leistungsphasen sowie Honorarzone, Projektumfang/Auftragssumme, Nachweis über Planung/Ausführung von Pflanzen-/Erholungs-/Sport-/Kommunikations- und Verkehrsflächen, Nachweis über die Planung und Ausführung von Grün- und Wegeverbindungen, Nachweis über die Planung und Ausführung eines Uferbereichs, Nachweis über die Durchführung des Projekts mit einer aktiven Bürgerbeteiligung, Nachweis über die Planung und Ausführung von Außenbeleuchtungskonzepten, Nachweis über die Planung und Ausführung von Barrierefreiheit, Nachweis über die Durchführung des Projekts mit Fördermitteln und Ausführungen sowie Nachweis der Termin-, Qualitäts- und Kostentreue über ein Referenzschreiben der Auftraggeberin (Bewertung siehe „Bewertungsmatrix Teilnahmeantrag") soweit vorhanden. Die Darstellung der Referenzprojekte ist pro Referenzobjekt auf maximal 3 DIN-A4-Seiten (in Form von Text sowie Fotos oder Skizzen) zu beschränken.
d) Benennung des vorgesehenen Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters mit folgenden Angaben:
— aa) Studium und Studienabschluss, gegebenenfalls relevante Fortbildungen (bitte jeweils Nachweise beifügen).
— bb) Nachweis der Berufserfahrung durch Darstellung des beruflichen Werdegangs des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters insbesondere mit Angaben zu Erfahrungen mit der entsprechenden Ingenieurleistung, die das Unternehmen erbringen soll.
— bb) Nachweis der Berufserfahrung durch Darstellung des beruflichen Werdegangs des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters insbesondere mit Angaben zu Erfahrungen mit der entsprechenden Ingenieurleistung, die das Unternehmen erbringen soll.
— cc) Angabe von jeweils einem Referenzprojekt, das von dem Projektleiter beziehungsweise dem stellvertretenden Projektleiter bearbeitet wurde. Die Anforderungen an die Referenzprojekte entsprechen den Anforderungen aus Punkt III.1.3 c).
Mindeststandards:
Zu a) Es gilt die Mindestmitarbeiterzahl von 2 (nur Architekten und Ingenieure) für das Büro/den Fachbereich.
Zu b) Sollten sich Bewerber mit unterbeauftragten Büros bewerben, so muss der Unterbeauftragte rechtsverbindlich erklären, dass er zur Auftragsausführung zur Verfügung steht. Sollte er nicht mehr zur Verfügung stehen, besteht ein Sonderkündigungsrecht der Auftraggeberin.
Zu b) Sollten sich Bewerber mit unterbeauftragten Büros bewerben, so muss der Unterbeauftragte rechtsverbindlich erklären, dass er zur Auftragsausführung zur Verfügung steht. Sollte er nicht mehr zur Verfügung stehen, besteht ein Sonderkündigungsrecht der Auftraggeberin.
Zu c) Es sind mindestens 2 Referenzprojekte für die Objektplanung Freianlagen einzureichen:
— Jedes der 2 Referenzprojekte muss inhaltlich mit dem vorliegenden Projekt vergleichbar sein (Anerkennung von Projekten der Objektplanung Freianlagen ab Honorarzone II), nach dem Januar 2010 abgeschlossen worden sein, jeweils anrechenbare Kosten der Baukonstruktion (KG 500 nach DIN 276-1 oder gleichwertige landesspezifische Kostengruppe) von mindestens 500 000 EUR netto aufweisen. Um diesen Nachweis zu erbringen, können gegebenenfalls mehr als 2 Referenzprojekte nachgewiesen werden, welche die verbleibenden Kriterien erfüllen.
— Jedes der 2 Referenzprojekte muss inhaltlich mit dem vorliegenden Projekt vergleichbar sein (Anerkennung von Projekten der Objektplanung Freianlagen ab Honorarzone II), nach dem Januar 2010 abgeschlossen worden sein, jeweils anrechenbare Kosten der Baukonstruktion (KG 500 nach DIN 276-1 oder gleichwertige landesspezifische Kostengruppe) von mindestens 500 000 EUR netto aufweisen. Um diesen Nachweis zu erbringen, können gegebenenfalls mehr als 2 Referenzprojekte nachgewiesen werden, welche die verbleibenden Kriterien erfüllen.
— Für jedes der nachzuweisenden Referenzprojekte muss die Bearbeitung mindestens der Leistungsphasen 2 bis 6, teilweise 7, sowie die Bearbeitung der Leistungsphase 8, gemäß HOAI in der zu der Zeit gültigen Fassung, oder gleichwertigen landesspezifischen Leistungen, nachgewiesen werden, entsprechend der in der Auftragsbeschreibung genannten Leistungsphasen (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation).
— Für jedes der nachzuweisenden Referenzprojekte muss die Bearbeitung mindestens der Leistungsphasen 2 bis 6, teilweise 7, sowie die Bearbeitung der Leistungsphase 8, gemäß HOAI in der zu der Zeit gültigen Fassung, oder gleichwertigen landesspezifischen Leistungen, nachgewiesen werden, entsprechend der in der Auftragsbeschreibung genannten Leistungsphasen (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation).
— Es ist jeweils ein Referenzschreiben des Bauherrn und/oder der Auftraggeber/in beizufügen. Ist von der Auftraggeber/in ein Referenzschreiben nicht erhältlich, so kann eine Eigenerklärung des Bewerbers anerkannt werden. Die Auftraggeber/in behält sich das Recht vor, die Auftraggeber/innen der Referenzleistungen anzusprechen und diese hinsichtlich der Leistung des Bewerbers zu befragen. Der Bewerber sollte bei der Angabe von Referenzen bei seinem Referenzgeber sicherstellen, dass dieser bei Anfragen der zukünftigen Auftraggeber/in erreichbar und bereit ist, Auskünfte zu geben.
— Es ist jeweils ein Referenzschreiben des Bauherrn und/oder der Auftraggeber/in beizufügen. Ist von der Auftraggeber/in ein Referenzschreiben nicht erhältlich, so kann eine Eigenerklärung des Bewerbers anerkannt werden. Die Auftraggeber/in behält sich das Recht vor, die Auftraggeber/innen der Referenzleistungen anzusprechen und diese hinsichtlich der Leistung des Bewerbers zu befragen. Der Bewerber sollte bei der Angabe von Referenzen bei seinem Referenzgeber sicherstellen, dass dieser bei Anfragen der zukünftigen Auftraggeber/in erreichbar und bereit ist, Auskünfte zu geben.
— Bewerben sich Bewerbergemeinschaften kann der Nachweis durch 2 gemeinsame oder auch von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln bearbeitete Referenzprojekte erbracht werden. Jedoch müssen in der Summe die Referenzprojekte jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft die geforderten Kriterien unter III.1.3) erfüllen. Somit sind gegebenenfalls mehr als 2 Referenzprojekte nachzuweisen. Darüber hinaus gilt es in der Summe durch die Bewerbergemeinschaft den Nachweis der weiteren Kriterien zu erbringen.
— Bewerben sich Bewerbergemeinschaften kann der Nachweis durch 2 gemeinsame oder auch von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln bearbeitete Referenzprojekte erbracht werden. Jedoch müssen in der Summe die Referenzprojekte jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft die geforderten Kriterien unter III.1.3) erfüllen. Somit sind gegebenenfalls mehr als 2 Referenzprojekte nachzuweisen. Darüber hinaus gilt es in der Summe durch die Bewerbergemeinschaft den Nachweis der weiteren Kriterien zu erbringen.
— Bei der Beauftragung von Unterauftragnehmern gilt es, dass auch jeder Unterauftragnehmer zusätzlich mindestens ein Referenzprojekt darstellt, welches die Kriterien nach III.1.3 c) verpflichtend erfüllt. Somit auch bei Unterbeauftragung gegebenenfalls mehr als 2 Referenzprojekte einzureichen.
— Bei der Beauftragung von Unterauftragnehmern gilt es, dass auch jeder Unterauftragnehmer zusätzlich mindestens ein Referenzprojekt darstellt, welches die Kriterien nach III.1.3 c) verpflichtend erfüllt. Somit auch bei Unterbeauftragung gegebenenfalls mehr als 2 Referenzprojekte einzureichen.
Zu d) Abgeschlossenes Architektur- oder Ingenieurstudium (mind. Dipl.-Ing./ Master); mindestens einer der projektverantwortlichen Beschäftigen (Büroinhaber(in)/festangestellter Beschäftigte(r)) weist mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nach Abschluss einer Hochschul- oder Fachhochschulausbildung in der Bearbeitung der ausgeschriebenen Leistungsphasen auf.
Zu d) Abgeschlossenes Architektur- oder Ingenieurstudium (mind. Dipl.-Ing./ Master); mindestens einer der projektverantwortlichen Beschäftigen (Büroinhaber(in)/festangestellter Beschäftigte(r)) weist mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nach Abschluss einer Hochschul- oder Fachhochschulausbildung in der Bearbeitung der ausgeschriebenen Leistungsphasen auf.
Zu d) cc) Die Mindestanforderungen für die Referenzen des Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters entsprechen denen aus Punkt III.1.3 c) (Ausnahme: mindestens 1 Projekt je Projektleiter/stellvertretender Projektleiter).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zur Bewerbung sind zugelassen alle natürlichen Personen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt, Landschaftsarchitekt oder Ingenieur zu tragen oder wenn sie nach den geltenden EU-Richtlinien berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt, Landschaftsarchitekt oder Ingenieur tätig zu werden.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Zur Bewerbung sind zugelassen alle natürlichen Personen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt, Landschaftsarchitekt oder Ingenieur zu tragen oder wenn sie nach den geltenden EU-Richtlinien berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt, Landschaftsarchitekt oder Ingenieur tätig zu werden.
Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis der Fachrichtung, die der Aufgabenstellung entspricht, verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn der Projektverantwortliche die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis der Fachrichtung, die der Aufgabenstellung entspricht, verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn der Projektverantwortliche die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmer innen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmer innen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros, sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Jedes Mitglied der Bewerber- und Bietergemeinschaft beziehungsweise jeder Unterauftragnehmer hat die in den Teilnahmebedingungen (Bewerbungsbogen) geforderten Angaben und Unterlagen vorzulegen.
Weitere Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Siehe auch Anlage „Bewertungsmatrix Teilnahmeantrag".
Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular für die Objektplanung Freianlagen und Verkehrsanlagen (rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit, Teilnahmebedingungen, Anlage zur Auftragsbekanntmachung) ist Voraussetzung. Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular für die Objektplanung Freianlagen und Verkehrsanlagen (rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit, Teilnahmebedingungen, Anlage zur Auftragsbekanntmachung) ist Voraussetzung. Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen und auf Grundlage der Bewertung für die Objektplanung Freianlagen und Verkehrsanlagen. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punktzahl für die Auswahl maßgebend.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen und auf Grundlage der Bewertung für die Objektplanung Freianlagen und Verkehrsanlagen. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punktzahl für die Auswahl maßgebend.
Die Bewertung erfolgt wie folgt:
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers nach III.1.2 lit. a und lit. b, Bewertung: 20 von Hundert,
2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers — Anzahl der Mitarbeiter nach III.1.3 lit. a, Bewertung: 10 von Hundert,
3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers — Referenzprojekte nach III.1.3 lit. c, Bewertung: 50 von Hundert,
4. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers — Qualifikation des Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters der Objektplanung Freianlage/Verkehrsanlagen nach III.1.3 lit. d, Bewertung: 20 von Hundert.
Maximal sind 100 Prozentpunkte erreichbar.
Los verfahren: Nach der Bekanntmachung kann die Auswahl für die Teilnahme an Verhandlungsverfahren unter den verbliebenen Bewerbern auch durch Los getroffen werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die in Frage kommenden Bewerber bei der Beurteilung gleichwertig sind und keine weiteren Differenzierungsansätze möglich sind.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Los verfahren: Nach der Bekanntmachung kann die Auswahl für die Teilnahme an Verhandlungsverfahren unter den verbliebenen Bewerbern auch durch Los getroffen werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die in Frage kommenden Bewerber bei der Beurteilung gleichwertig sind und keine weiteren Differenzierungsansätze möglich sind.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️ Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung des Umsetzungskonzeptes des Projekts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 von Hundert
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Lösungskonzept für die Planung mit Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50 von Hundert
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 von Hundert
Preis (Gewichtung): 30 von Hundert
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung;
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung;
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die…
… aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind;
… in den Vergabeunterlagen erkennbar sind;
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Siehe § 135 Absatz 2 GWB:
— 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2020/S 143-351916 (2020-07-23)
Ergänzende Angaben (2020-08-20) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen📦
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln – 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Ergänzende Angaben (2020-09-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Köln beabsichtigt, die Objektplanung Freianlagen sowie die Objektplanung Verkehrsanlagen für den Um- und Neugestaltung des Rheinboulevards Porz in Köln zu vergeben.
Der Porzer Rheinboulevard ist grundsätzlich ansprechend gestaltet, birgt aber viele Möglichkeiten zur gestalterischen, nutzungsorientierten und verkehrstechnischen Optimierung. Die Anbindung an das Bezirkszentrum Porz ist zwar vorhanden, jedoch vor Ort nicht erkennbar. Der Porzer Rheinboulevard ist aktuell mit Außengastronomie unterversorgt.
Ausführliche Beschreibung siehe Anlage „Projektbeschreibung“
Geschätzter Gesamtwert der Außenanlage: 2 800 000 EUR netto (KG 500 nach DIN 276-1 – 2008).
Die Stadt Köln beabsichtigt, die Objektplanung Freianlagen sowie die Objektplanung Verkehrsanlagen für den Um- und Neugestaltung des Rheinboulevards Porz in Köln zu vergeben.
Der Porzer Rheinboulevard ist grundsätzlich ansprechend gestaltet, birgt aber viele Möglichkeiten zur gestalterischen, nutzungsorientierten und verkehrstechnischen Optimierung. Die Anbindung an das Bezirkszentrum Porz ist zwar vorhanden, jedoch vor Ort nicht erkennbar. Der Porzer Rheinboulevard ist aktuell mit Außengastronomie unterversorgt.