G.FI0301 – Dammrückverlegung (DRV) „Untere Rench“: Hochwasserrückhalt, Auenrevitalisierung und Gewässerrenaturierung an der Rench in Rheinau-Helmlingen/ -Memprechtshofen; Umweltplanung

Regierungspräsidium Freiburg, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1, Dienstsitz Offenburg

Die Rench als Gewässer I. Ordnung (GIO) liegt im Regierungsbezirk Freiburg. Beginn des Projektgebietes ist nördlich der Kreuzung der B36 bis zum Anfang des Rheinwalds (Länge ca. 2,6 km). Für den genannten Rench-Abschnitt ist die Umsetzung einer beidseitigen Dammrückverlegung (DRV) sowie Gewässerstrukturmaßnahmen vorgesehen. Die hierfür erforderlichen Flächen der Rückverlegung liegen überwiegend auf den Gemarkungen der Ortsteile Helmlingen und Memprechtshofen.
Ziel der vorgesehenen DRV ist es einen wesentlichen Beitrag zum überregionalen Hochwasserschutz durch verbesserten Rückhalt zu leisten. Durch die neue Dammlegung könnten darüber hinaus aufgrund der erweiterten Retentionsflächen und der ungesteuerten Überschwemmung beidseitig der Rench wieder Auen entwickelt und ehemaliger Auebereiche reaktiviert werden. Eine Dammrückverlegung ermöglicht außerdem eine Verlegung sowie die ökologische Aufwertung des technisch überprägten Gewässers. Maßgebliche Aspekte sind hierbei beispielsweise eine naturnahe Laufentwicklung, Initiierung von Eigenentwicklung, Niedrigwasserprofil, gewässermorphologische Strukturvielfalt, Gewässerumfeld und Beschattung.
Das Regierungspräsidium Freiburg beabsichtigt, die für die genannten Maßnahmen erforderlichen umweltplanerischen Leistungen bis zur Einreichung des Genehmigungsantrages zu beauftragen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-10-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-08-26 Auftragsbekanntmachung
2021-07-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-08-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Umweltplanung
Kurze Beschreibung:
Die Rench als Gewässer I. Ordnung (GIO) liegt im Regierungsbezirk Freiburg. Beginn des Projektgebietes ist nördlich der Kreuzung der B36 bis zum Anfang des Rheinwalds (Länge ca. 2,6 km). Für den genannten Rench-Abschnitt ist die Umsetzung einer beidseitigen Dammrückverlegung (DRV) sowie Gewässerstrukturmaßnahmen vorgesehen. Die hierfür erforderlichen Flächen der Rückverlegung liegen überwiegend auf den Gemarkungen der Ortsteile Helmlingen und Memprechtshofen. Ziel der vorgesehenen DRV ist es einen wesentlichen Beitrag zum überregionalen Hochwasserschutz durch verbesserten Rückhalt zu leisten. Durch die neue Dammlegung könnten darüber hinaus aufgrund der erweiterten Retentionsflächen und der ungesteuerten Überschwemmung beidseitig der Rench wieder Auen entwickelt und ehemaliger Auebereiche reaktiviert werden. Eine Dammrückverlegung ermöglicht außerdem eine Verlegung sowie die ökologische Aufwertung des technisch überprägten Gewässers. Maßgebliche Aspekte sind hierbei beispielsweise eine naturnahe Laufentwicklung, Initiierung von Eigenentwicklung, Niedrigwasserprofil, gewässermorphologische Strukturvielfalt, Gewässerumfeld und Beschattung. Das Regierungspräsidium Freiburg beabsichtigt, die für die genannten Maßnahmen erforderlichen umweltplanerischen Leistungen bis zur Einreichung des Genehmigungsantrages zu beauftragen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Umweltplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Ortenaukreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regierungspräsidium Freiburg, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.1, Dienstsitz Offenburg
Postanschrift: Wilhelmstraße 24
Postleitzahl: 77654
Postort: Offenburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/rpf 🌏
E-Mail: f.krautz@wat.de 📧
Telefon: +49 721/9872141 📞
Fax: +49 721/987288 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E31921591 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E31921591 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-26 📅
Einreichungsfrist: 2020-10-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-31 📅
Datum des Beginns: 2021-01-31 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 168-407357
ABl. S-Ausgabe: 168
Zusätzliche Informationen
VI.3.0) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen und Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren sind auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Unterlagen auf der Vergabeplattform werden hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren nach Bedarf fortlaufend ergänzt. Interessenten können sich auf der Vergabeplattform registrieren und werden dann automatisch über Ergänzungen/Änderungen informiert. Nicht registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform eigenständig über evtl. Änderungen informieren. Zu den auf der Vergabeplattform bereitgestellten Unterlagen gehören zum Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung: I.) Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren: 00 Übersicht Unterlagen Teilnahmewettbewerb (pdf-Datei) 01 Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung (pdf-Datei) 02 Übersichtslageplan II.) Vergabeunterlagen zum Vergabeverfahren: — 03 Vorlage Teilnahmeantrag 04 Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE): Dateivorlage im xml-Format; Link zu EEE-Dienst zum Ausfüllen der EEE: — https://uea.publicprocurement.be/filter?lang=de; — 05 Bewerbungsformular Eignungskriterien (xlsx-Datei); — 06 Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei); — 07 Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei). Die Formulare der Auflistung Nr. 04 (EEE) und 05 (Bewerbungsformular Eignungskriterien) sind vom Bewerber auszufüllen und über die Vergabeplattform elektronisch einzureichen. Weitere Vergabeunterlagen werden später mit der Angebotsaufforderung im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören insbesondere: — 08 Leistungsbeschreibung mit Kalkulationsangaben; — 09 Projektinformationen: Bedarfsplanung RP Freiburg, Stand Juni 2018 (pdf-Datei) 10 Zuschlagskriterien; — 11 Vertragsbedingungen. Weitere Angaben zu Ziff. VI.3) erfolgen im Dokument „Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung“ (Bestandteil der Bekanntmachung) auf der genannten Vergabeplattform.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Rench als Gewässer I. Ordnung (GIO) liegt im Regierungsbezirk Freiburg. Beginn des Projektgebietes ist nördlich der Kreuzung der B36 bis zum Anfang des Rheinwalds (Länge ca. 2,6 km). Für den genannten Rench-Abschnitt ist die Umsetzung einer beidseitigen Dammrückverlegung (DRV) sowie Gewässerstrukturmaßnahmen vorgesehen. Die hierfür erforderlichen Flächen der Rückverlegung liegen überwiegend auf den Gemarkungen der Ortsteile Helmlingen und Memprechtshofen.
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Ziel der vorgesehenen DRV ist es einen wesentlichen Beitrag zum überregionalen Hochwasserschutz durch verbesserten Rückhalt zu leisten. Durch die neue Dammlegung könnten darüber hinaus aufgrund der erweiterten Retentionsflächen und der ungesteuerten Überschwemmung beidseitig der Rench wieder Auen entwickelt und ehemaliger Auebereiche reaktiviert werden. Eine Dammrückverlegung ermöglicht außerdem eine Verlegung sowie die ökologische Aufwertung des technisch überprägten Gewässers. Maßgebliche Aspekte sind hierbei beispielsweise eine naturnahe Laufentwicklung, Initiierung von Eigenentwicklung, Niedrigwasserprofil, gewässermorphologische Strukturvielfalt, Gewässerumfeld und Beschattung.
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Das Regierungspräsidium Freiburg beabsichtigt, die für die genannten Maßnahmen erforderlichen umweltplanerischen Leistungen bis zur Einreichung des Genehmigungsantrages zu beauftragen.
Geschätzter Gesamtwert: 250 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
II.2.4.1) Leistungsumfang :
— Pos. 1) Umweltverträglichkeitsstudie; Leistungsbild gemäß Anlage 1.1.1 HOAI 2013;
— Pos. 2) Besondere Leistungen im Rahmen der UVS;
— Pos. 2.1) Koordination der Planung;
— Pos. 2.1.1) Projektkoordinierungsgespräche/Jour-Fix-Termine mit AG;
— Pos. 2.1.2) Auftragsinterne Koordinierung der Umweltplanung;
— Pos. 2.2) Vorbereitung und Mitwirkung beim Umweltscoping;
— Pos. 3) Ökologische Erhebungen;
— Pos. 3.1) Vegetation/Flora;
— Pos. 3.2) Vögel;
— Pos. 3.3) Fledermäuse;
— Pos. 3.4) Kleinsäuger;
— Pos. 3.5) Amphibien;
— Pos. 3.6) Reptilien;
— Pos. 3.7) Schmetterlinge;
— Pos. 3.8) Libellen;
— Pos. 3.9) Holz- und Laufkäfer;
— Pos. 3.10) Heuschrecken;
— Pos. 3.11) Wildbienen;
— Pos. 3.12) Schnecken;
— Pos. 3.13) Fische;
— Pos. 4) Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung;
— Pos. 5) Artenschutzprüfung;
— Pos. 6) Landschaftspflegerischer Begleitplan Leistungsbild gemäß § 26 i.V.m. Anlage 7 HOAI 2013;
— Pos. 7) Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsbeteiligung.
II.2.4.2) Termine Für den Auftrag gelten folgende terminliche Rahmenvorgaben:
a) Geplanter Vertragsbeginn der zu vergebenden Leistungen: 31.1.2021,
b) Ausschreibung und Koordination der Ökologischen Erhebungen: bis 2. Quartal 2021,
c) Vorlage Bericht und Vorstellung Ergebnisse: bis III 2022 d) Ziel: Einreichung Genehmigungsunterlagen Anfang 2023.
Die Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern vom AG im Verhandlungsverfahren keine geänderten Terminvorgaben mitgeteilt werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Rheinau, Helmlingen/Memprechtshofen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
III.1.1.1) Teilnahmeanträge und Angebote sind laut § 53 (1) VgV mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV einzureichen. In diesem Verfahren wird die in Ziff. I.3 benannte Vergabeplattform genutzt. Teilnahmeanträge sind mit einem rechtsverbindlich unterzeichneten Antragsschreiben, entsprechend der bereitgestellten Vorlage, zu stellen. Die Unterzeichnung von Anträgen und Dokumenten erfolgt durch den Eintrag des vollständigen Vor- und Zunamens des Erstellers, bei Erfordernis, z.B. zur eindeutigen Zuordnung bei Bietergemeinschaften, zusätzlich durch Ergänzung der Unternehmensbezeichnung. Die Personen, die zur Unterzeichnung des Antrags und zur Vertretung des Bewerbers in diesem Vergabeverfahren ermächtigt sind, sind in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gemäß Ziff. III.1.1.3 und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der Vertretung gem. Ziff. III.1.1.2 zu benennen.
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III.1.1.2) Vorlage eines aktuellen Nachweises über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise gemäß § 44 (1) VgV (ausgestellt nach dem 1.1.2020, in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister; bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung; bei Unternehmen, die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o.ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung). Aus dem Nachweis müssen die Rechtsform und die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags und der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen.
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III.1.1.3) Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen wird nach § 48 (3) VgV eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VgV verlangt; wahlweise können die in der EEE enthaltenen Erklärungen und Angaben als Eigenerklärungen eingereicht werden. Die EEE wird als Vorlage (pdf-Format und xml-Format) vom Auftraggeber zusammen mit weiteren Unterlagen elektronisch bereitgestellt.
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Die xml-Datei ist in das Portal unter https://uea.publicprocurement.be/filter?lang=de zu importieren und dort in elektronischer Form auszufertigen, mit dem vollständigen Vor- und Zunamen des Erstellers zu versehen und mit dem Teilnahmeantrag über die in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform elektronisch einzureichen.
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Ergänzend zur EEE und den darin geforderten Erklärungen und Angaben werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser Bekanntmachung genannt sind.
III.1.1.4) Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung in elektronischer Form einzureichen (Datei/Ausdruck vorzugsweise im pdf-Format). Vor Vergabe/im Auftragsfall ist die Erklärung auf Anforderung im Original vorzulegen.
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III.1.1.5) Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß Ziff. III.1.1.3 für jedes Mitglied einzeln vorzulegen (§ 47 (4) VgV).
III.1.1.6) Bei beabsichtigter Vergabe eines Unterauftrags wird mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile und Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV). In diesem Fall ist vom beabsichtigten Unterauftragnehmer die EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 separat in elektronischer Form vorzulegen (§ 47 (2) VgV).
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III.1.1.7) Verpflichtungserklärungen nach § 47 (1) VgV der Unternehmer, an die ein Unterauftrag vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem Angebot elektronisch vorzulegen.
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III.1.1.8) Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehend genannten Nachweise und Erklärungen auf Anforderung im Original vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.1.2.1) Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen.
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III.1.2.2) Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren (bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zum Umsatz in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).
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III.1.2.3) Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und die Beschäftigtenzahl im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zu den Beschäftigten in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.1.3.1) Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter [PL], stellvertretender Projektleiter [SPL], Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation mit zugehörigem Nachweis verlangt (z.B. Diplomzeugnis, siehe auch Ziff. III.2.1). Ziff. III.1.3.3 ist zu beachten.
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III.1.3.2) Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (Beachtung nachfolgend aufgeführter Mindeststandards).
Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei Bewerbergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von einem im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 VgV) erbracht werden.
Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert: Projektbezeichnung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer, Ausführungsort, Projekttyp und –größe, erbrachte Leistungen, Auftragswert (netto), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen).
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Insgesamt können maximal 5 Referenzen angegeben und gewertet werden; sie untergliedern sich wie folgt:
a) Eine Referenz (Nr. 1 — Mindestreferenz), die in besonderem Maße geeignet ist, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen und die Einhaltung der Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Diese Referenz wird einer differenzierten Bewertung unterzogen. Hierzu können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben im „Bewerbungsformular Eignungskriterien“ beschreibende Darstellungen auf maximal 2 DIN-A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt).
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b) Weitere maximal 4 Referenzen (Nr. 2 bis 5, ohne Nr. 1) mit den o. a. Referenzangaben im „Bewerbungsformular Eignungskriterien“.
c) Die Referenzen Nr. 1 – 5 müssen das gesamte Spektrum der geforderten Leistungsbilder abdecken (Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), Ökologische Erhebungen, Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG, Artenschutzprüfung bzw. Verträglichkeitsprüfung nach § 44 BNatSchG, Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP), Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsbeteiligung) Die Mindestreferenz Nr. 1 zur Erfüllung der Mindeststandards für Eignung zwingend vorzulegen. Liegt diese Referenz nicht vor, wird der Bewerber ausgeschlossen.
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III.1.3.3) Nachweise geeigneter Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen, werden erst mit der Abgabe des Angebotes gefordert und mit dem Angebot gewertet.
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III.1.3.4) Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation (in der Regel durch Eigenerklärung, ggf. ergänzend Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).
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Mindeststandards:
Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.2 (Referenzen Bewerber):
Vergleichbare Erfahrungen mit den geforderten Leistungen gemäß Ziff. II.2.4.1). Für die Wertung geeigneter Referenzen gelten folgende Mindeststandards, die aus den Angaben des Bewerbers zu den Referenzen eindeutig hervorgehen müssen:
a) Referenz Nr. 1-5 allgemein: Vergleichbare Erfahrungen mit Umweltplanerischen Leistungen** im Zusammenhang mit geplanten Gewässerrenaturierungen und/oder im Zusammenhang mit geplanten Auenrevitalisierungen.
b) Mindestens ein Referenzprojekt (Ref. Nr. 1) für umweltplanerische Leistungen** im Zusammenhang mit einer geplanter Gewässerrenaturierung oder mit einer geplanter Auenrevitalisierung c) Mindestkriterien der vergleichbaren Leistungen: umweltplanerische Leistungen** im Zusammenhang mit geplanter Gewässerrenaturierung mit mind. 200 m Länge und/oder im Zusammenhang mit geplanter Auenrevitalisierung mit mind. 10 ha (Projektbereich) d) Zusatzpunkte für Ref. Nr. 1-3 — bei gleichzeitiger Gewässerrenaturierung und Auenrevitalisierung
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— bei vergleichbarem Projektumfang wie vorliegendes Projekt (Gewässergröße, — länge, Auenfläche);
— bei vergleichbarem Umfang der Umweltplanerischen Leistungen wie das vorliegende Projekt;
— bei hohem Komplexitätsgrad, u. a. im Zusammenhang mit naturschutzfachlichen Anforderungen (z. B. Schutzgebietsanteile, geschützten Arten, Betroffenheit von Privateigentum, verschiedene Nutzungsarten, Erholungsfunktion, begleitende Öffentlichkeitsbeteiligung, Honorarzone II oder höher etc.).
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e) Weitere Referenzen Nr. 4 bis 5 für die Umweltplanung vergleichbar der geforderten Mindest-Referenz Nr. 1 f) Die Referenzen Nr. 1 bis 5 sind vom Bewerber (bei Bewerber-/Bietergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern zu erbringen. Dabei sind nur eigene Leistungen anzuführen, d. h. solche, die vom Bewerber oder von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern erbracht wurden.
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g) Die Referenzen Nr. 1 bis 5 müssen in Summe das gesamte Spektrum vergleichbarer Leistungen für die Umweltplanung an Fließgewässern (Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), Ökologische Erhebungen, Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG, Artenschutzprüfung bzw. Verträglichkeitsprüfung nach § 44 BNatSchG, Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP), Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsbeteiligung) abdecken.
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** Leistungsbilder Umweltplanung: Umweltverträglichkeitsstudie (UVS), Ökologische Erhebungen, Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG, Artenschutzprüfung bzw. Verträglichkeitsprüfung nach § 44 BNatSchG, Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP), Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsbeteiligung Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.3 (Referenzen Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter):
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Referenzen für den Projektleiter und den Stellvertretenden Projektleiter werden erst mit Angebotsabgabe gefordert und auch erst mit dem Angebot gewertet. Diese Referenzen sind im Teilnahmewettbewerb noch nicht einzureichen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
III.2.1.1) Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Landschaftsplaner, Biologe oder vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist vorzulegen (z.B. Diplomzeugnis oder vergleichbar, Eintrag in ein Berufsregister). Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben, für welche ein Nachweis beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person (siehe auch Erklärung zum Personal gemäß Ziff.III.1.3.1). Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen.
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III.2.1.2) Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal (Projektleiter und stellvertretender Projektleiter) und die Verteilung der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die Beauftragung anderer Nachunternehmer.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
III.2.2.1) Zusätzliche Vertragsbedingungen zum Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG-BW),
III.2.2.2) Ein Vertragsmuster mit allgemeinen und besonderen Vertragsbedingungen wird mit den Vergabeunterlagen im Zuge des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
II.2.9.1) Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV nur die Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Der „Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen“ (pdf-Datei) kann von der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden.
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II.2.9.2) Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) VgV die Anzahl der Bewerber, die gemäß Ziff. II.2.9.1 nicht ausgeschlossen worden sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung:
III.1.2.2 Spezifischer Jahresumsatz in den letzten 3 Jahren (Wichtung 5 Prozent),
III.1.2.3 Anzahl Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld (Wichtung 10 Prozent),
III.1.3.2 Referenzen Bewerber (Ref. Nr. 1 – 3 jeweils 15 Prozent, Ref. Nr. 4 bis 5 zusammen 15 Prozent),
Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei 3 Auftraggebern (Wichtung 10 Prozent),
III.1.3.4 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Wichtung 10 Prozent).
— Gesamteindruck der Bewerbung (Wichtung 5 Prozent).
Für diese Auswahlkriterien werden jeweils bis zu 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung gewertet. Nach dieser Wertung kann eine Punktzahl von bis zu 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche (geplante Mindestzahl: 3, und Höchstzahl: 5).
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Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los (§ 75 (6) VgV).
Der „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“ (pdf-Datei) kann von der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: wat Ingenieurgesellschaft mbH
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E31921591 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
VI.3.0) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen und Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren sind auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Unterlagen auf der Vergabeplattform werden hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren nach Bedarf fortlaufend ergänzt. Interessenten können sich auf der Vergabeplattform registrieren und werden dann automatisch über Ergänzungen/Änderungen informiert. Nicht registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform eigenständig über evtl. Änderungen informieren.
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Zu den auf der Vergabeplattform bereitgestellten Unterlagen gehören zum Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung:
I.) Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren:
00 Übersicht Unterlagen Teilnahmewettbewerb (pdf-Datei) 01 Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung (pdf-Datei) 02 Übersichtslageplan II.) Vergabeunterlagen zum Vergabeverfahren:
— 03 Vorlage Teilnahmeantrag 04 Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE): Dateivorlage im xml-Format;
Link zu EEE-Dienst zum Ausfüllen der EEE:
— 05 Bewerbungsformular Eignungskriterien (xlsx-Datei);
— 06 Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei);
— 07 Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei).
Die Formulare der Auflistung Nr. 04 (EEE) und 05 (Bewerbungsformular Eignungskriterien) sind vom Bewerber auszufüllen und über die Vergabeplattform elektronisch einzureichen.
Weitere Vergabeunterlagen werden später mit der Angebotsaufforderung im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören insbesondere:
— 08 Leistungsbeschreibung mit Kalkulationsangaben;
— 09 Projektinformationen: Bedarfsplanung RP Freiburg, Stand Juni 2018 (pdf-Datei) 10 Zuschlagskriterien;
— 11 Vertragsbedingungen.
Weitere Angaben zu Ziff. VI.3) erfolgen im Dokument „Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung“ (Bestandteil der Bekanntmachung) auf der genannten Vergabeplattform.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219268730 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: www.rp-karlsruhe.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:
§ 160 GWB — Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2020/S 168-407357 (2020-08-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-07-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 214473.09 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 133-354354
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 168-407357
ABl. S-Ausgabe: 133
Zusätzliche Informationen
VI.3.0) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen und Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren sind auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Unterlagen auf der Vergabeplattform werden hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren nach Bedarf fortlaufend ergänzt. Interessenten können sich auf der Vergabeplattform registrieren und werden dann automatisch über Ergänzungen / Änderungen informiert. Nicht registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform eigenständig über evtl. Änderungen informieren. Zu den auf der Vergabeplattform bereitgestellten Unterlagen gehören zum Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung: I.) Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren: 00 Übersicht Unterlagen Teilnahmewettbewerb (pdf-Datei) 01 Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung (pdf-Datei) 02 Übersichtslageplan II.) Vergabeunterlagen zum Vergabeverfahren: 03 Vorlage Teilnahmeantrag 04 Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE): Dateivorlage im xml-Format; Link zu EEE-Dienst zum Ausfüllen der EEE: https://uea.publicprocurement.be/filter?lang=de; 05 Bewerbungsformular Eignungskriterien (xlsx-Datei); 06 Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei); 07 Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei). Die Formulare der Auflistung Nr. 04 (EEE) und 05 (Bewerbungsformular Eignungskriterien) sind vom Bewerber auszufüllen und über die Vergabeplattform elektronisch einzureichen. Weitere Vergabeunterlagen werden später mit der Angebotsaufforderung im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören insbesondere: 08 Leistungsbeschreibung mit Kalkulationsangaben; 09 Projektinformationen: Bedarfsplanung RP Freiburg, Stand Juni 2018 (pdf-Datei) 10 Zuschlagskriterien; 11 Vertragsbedingungen. Weitere Angaben zu Ziff. VI.3) erfolgen im Dokument „Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung“ (Bestandteil der Bekanntmachung) auf der genannten Vergabeplattform.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
II.2.4.1) Leistungsumfang
— Pos. 1) Umweltverträglichkeitsstudie; Leistungsbild gemäß Anlage 1.1.1 HOAI 2013,
— Pos. 2) Besondere Leistungen im Rahmen der UVS,
— Pos. 2.1) Koordination der Planung,
— Pos. 2.1.1) Projektkoordinierungsgespräche / Jour-Fix-Termine mit AG,
— Pos. 2.1.2) Auftragsinterne Koordinierung der Umweltplanung,
— Pos. 2.2) Vorbereitung und Mitwirkung beim Umweltscoping,
— Pos. 3) Ökologische Erhebungen,
— Pos. 3.1) Vegetation/Flora,
— Pos. 3.2) Vögel,
— Pos. 3.3) Fledermäuse,
— Pos. 3.4) Kleinsäuger,
— Pos. 3.5) Amphibien,
— Pos. 3.6) Reptilien,
— Pos. 3.7) Schmetterlinge,
— Pos. 3.8) Libellen,
— Pos. 3.9) Holz- und Laufkäfer,
— Pos. 3.10) Heuschrecken,
— Pos. 3.11) Wildbienen,
— Pos. 3.12) Schnecken,
— Pos. 3.13) Fische,
— Pos. 4) Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung,
— Pos. 5) Artenschutzprüfung,
— Pos. 6) Landschaftspflegerischer Begleitplan Leistungsbild gemäß § 26 i.V.m. Anlage 7 HOAI 2013,
— Pos. 7) Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsbeteiligung
a) Geplanter Vertragsbeginn der zu vergebenden Leistungen: 31.1.2021.
b) Ausschreibung und Koordination der Ökologischen Erhebungen: bis 2. Quartal 2021.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70 %
Preis (Gewichtung): 30 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-04-19 📅
Name: bhm Planungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Heinrich-Hertz-Str. 9
Postort: Bruchsal
Postleitzahl: 76646
Land: Deutschland 🇩🇪
Karlsruhe, Landkreis 🏙️
Internetadresse: http://bhmp.de/ 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 214473.09 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Referenz
Zusätzliche Informationen
VI.3.0) Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen und Informationsunterlagen zum Vergabeverfahren sind auf der in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Unterlagen auf der Vergabeplattform werden hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren nach Bedarf fortlaufend ergänzt. Interessenten können sich auf der Vergabeplattform registrieren und werden dann automatisch über Ergänzungen / Änderungen informiert. Nicht registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform eigenständig über evtl. Änderungen informieren.
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03 Vorlage Teilnahmeantrag 04 Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE): Dateivorlage im xml-Format;
Link zu EEE-Dienst zum Ausfüllen der EEE: https://uea.publicprocurement.be/filter?lang=de;
05 Bewerbungsformular Eignungskriterien (xlsx-Datei);
06 Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei);
07 Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei).
08 Leistungsbeschreibung mit Kalkulationsangaben;
09 Projektinformationen: Bedarfsplanung RP Freiburg, Stand Juni 2018 (pdf-Datei) 10 Zuschlagskriterien;
11 Vertragsbedingungen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 GWB – Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 133-354354 (2021-07-08)