Generalplanerleistungen für die Grundinstandsetzung und den Ausbau des Gymnasiums am Europasportpark

Bezirksamt Pankow von Berlin

Auf Grund der steigenden Schülerzahlen soll das Gymnasium am Europasportpark zu einem fünfzügigen Gymnasium umgebaut werden. Die vorhandenen Schulgebäude sind sanierungsbedürftig.
Die Maßnahme ist Bestandteil der Berliner Schulbauoffensive. Es wurde ein Bedarfsprogramm erstellt.
Es ist beabsichtigt, einen geeigneten Dienstleister mit den Leistungen der Generalplanung für die Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums am Europasportpark zu beauftragen. Die Leistungen beinhalten Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI mit den LP 2-9, technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI mit den AG 1-8 in den LP 1-9, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI mit den LP 2-6 und Freianlagen gem. § 39 HOAI mit den LP 2-9 sowie besondere Leistungen zur Bau- und Raumakustik und Brandschutz zu vergeben. Die LP sollen jeweils ganz oder teilweise nach Erfordernis stufenweise beauftragt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-10-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-08-31 Auftragsbekanntmachung
2021-04-26 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-08-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 002_20 VV
Kurze Beschreibung:
Auf Grund der steigenden Schülerzahlen soll das Gymnasium am Europasportpark zu einem fünfzügigen Gymnasium umgebaut werden. Die vorhandenen Schulgebäude sind sanierungsbedürftig. Die Maßnahme ist Bestandteil der Berliner Schulbauoffensive. Es wurde ein Bedarfsprogramm erstellt. Es ist beabsichtigt, einen geeigneten Dienstleister mit den Leistungen der Generalplanung für die Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums am Europasportpark zu beauftragen. Die Leistungen beinhalten Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI mit den LP 2-9, technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI mit den AG 1-8 in den LP 1-9, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI mit den LP 2-6 und Freianlagen gem. § 39 HOAI mit den LP 2-9 sowie besondere Leistungen zur Bau- und Raumakustik und Brandschutz zu vergeben. Die LP sollen jeweils ganz oder teilweise nach Erfordernis stufenweise beauftragt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Pankow von Berlin
Postanschrift: Storkower Str. 113
Postleitzahl: 10407
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏
E-Mail: vergabe@szpartner.de 📧
URL der Dokumente: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/132057 🌏
URL der Teilnahme: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-31 📅
Einreichungsfrist: 2020-10-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-04 📅
Datum des Beginns: 2021-02-15 📅
Datum des Endes: 2025-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 172-415072
ABl. S-Ausgabe: 172
Zusätzliche Informationen
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (keine abschließende Auflistung).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf Grund der steigenden Schülerzahlen soll das Gymnasium am Europasportpark zu einem fünfzügigen Gymnasium umgebaut werden. Die vorhandenen Schulgebäude sind sanierungsbedürftig.
Die Maßnahme ist Bestandteil der Berliner Schulbauoffensive. Es wurde ein Bedarfsprogramm erstellt.
Es ist beabsichtigt, einen geeigneten Dienstleister mit den Leistungen der Generalplanung für die Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums am Europasportpark zu beauftragen. Die Leistungen beinhalten Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI mit den LP 2-9, technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI mit den AG 1-8 in den LP 1-9, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI mit den LP 2-6 und Freianlagen gem. § 39 HOAI mit den LP 2-9 sowie besondere Leistungen zur Bau- und Raumakustik und Brandschutz zu vergeben. Die LP sollen jeweils ganz oder teilweise nach Erfordernis stufenweise beauftragt werden.
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Geschätzter Gesamtwert: 3 031 035 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
1. Maßnahmenbeschreibung
Das Gymnasium am Europasportpark ist langfristig in der Schulnetzplanung des Bezirkes verankert. Aufgrund der steigenden Schülerzahlen ist die Schaffung von weiterem Schulraum unbedingt notwendig. Dafür sind die Generalsanierung der Gebäude und ein Erweiterungsbau notwendig, für die ein Generalplaner vertraglich gebunden werden soll.
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Die Maßnahme ist in der Investitionsplanung des Landes Berlin mit 20 Mio. EUR veranschlagt. Das geprüfte Bedarfsprogramm weist Baukosten von insgesamt 30,3 Mio. EUR aus. Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel. Ein Anspruch auf die Durchführung der Leistungen in Höhe der Gesamtkosten gem. Bedarfsprogramm besteht nicht.
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2. Standort
Die Schulanlage besteht aus dem Hauptgebäude, der Sporthalle und der Mensa. Das fünfgeschossige Gebäude wurde ca. in den 1970er Jahren in SK-Bauweise als Schulgebäude errichtet. Es handelt sich um 2 nebeneinanderstehende SK70-Berlin Typenbauten. Das Gebäude ist unterkellert und besitzt ein Flachdach.
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3. Aufgabenstellung
Die Schulanlage soll zu einem fünfzügigen Gymnasium ausgebaut werden. Dafür sind die Optimierung und Erweiterung des Bestands notwendig. Weiterhin sind die Generalsanierung des Hauptgebäudes und die Schaffung von Barrierefreiheit dringend erforderlich. An der Sporthalle sind Dach und Fassade energetisch zu sanieren, Gebäudetechnik zu erneuern und Barrierefreiheit zu schaffen. An der Mensa sind ebenfalls die Gebäudehülle energetisch zu sanieren, Gebäudetechnik und Küche zu erneuern und Barrierefreiheit zu schaffen.
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Im Rahmen der Sanierung der Gebäude sind folgende Punkte umzusetzen:
— Erneuerung Haustechnik;
— Neuordnung Brandschutzkonzepte;
— Barrierefreiheit.
Die Freiflächen müssen im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls barrierefrei gestaltet werden. Die Vorgaben aus dem Bedarfsprogramm sind umzusetzen. Außensportanlagen sind zu planen. Entgegen dem Bedarfsprogramm ist der Standard BNB-Silber nicht umzusetzen. Der Terminplan des Bedarfsprogrammes ist ebenfalls hinfällig. Es gelten die Termine und Fristen entsprechend Vertragsentwurf.
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Es liegen ein Schallimmissionsgutachten, ein geotechnischer Bericht und ein Schadstoffgutachten für das Hauptgebäude vor. Die Ergebnisse der Gutachten sind zu beachten bzw. umzusetzen.
Es wird erwartet, dass Planung und Bauleitung aus einer Hand angeboten werden.
Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
Es sind weitere, besondere Leistungen zu übernehmen. Diese können zum Beispiel die folgenden Leistungen umfassen:
— Durchführen von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen;
— Erstellen von Möblierungsplänen;
— Erstellen amtlicher Lagepläne;
— Aufstellen und Fortschreiben von Raumbüchern;
— Planung der Schließanlage und der Beschilderung nach AMOK-Richtlinie;
— Erstellung einer detaillierten Betriebskostenberechnung;
— Vorbereiten und Stellen der erforderlichen Anträge für notwendige Rodungs- und Baumfällarbeiten;
— Raum- und Bauakustische Beratungen;
— Energiekonzept.
Zusätzliche Informationen:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
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(keine abschließende Auflistung).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Gymnasium am Europasportpark
Kniprodestraße 29
10407 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der vom Auftraggeber bereitgestellte Bewerberbogen ist vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE siehe: http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de) ist, soweit nichts anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen. Die EEE muss dem Auftraggeber elektronisch übermittelt werden. Das nicht vollständige Ausfüllen des Teils III der EEE (Ausschlussgründe) führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Auf eine Nachforderung von fehlenden Angaben bezüglich der Ausschlusskriterien wird aus Gründen der Verfahrensbeschleunigung verzichtet.
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Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bewerber-/Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im Weiteren ausgeführt) auszufüllen.
Bewerber-/Bietergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A). Füllen Sie bitte a) bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten eine separate EEE sowie einen Bewerberbogen vorlegen.
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Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):
Bei Unterauftragnehmern mit Eignungsleihe ist pro Unternehmen eine separate EEE vollständig ausgefüllt (Teile II bis VI) sowie einen Bewerberbogen einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):
Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen will (gem. EEE Teil II D), muss für die Unterauftragnehmer keine separate EEE beigefügt werden. Der Hauptauftragnehmer muss jedoch Angaben in Teil IV C der EEE vornehmen.
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EEE Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:
Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Auswahlkriterien/
Vorschriften/Mindeststandards Stellung nehmen.
Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren!
Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin (http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein allgemeines Infoblatt zum Down-/Upload der EEE hinterlegt. Den Vergabeunterlagen wird ebenfalls ein Infoblatt zur EEE beigefügt. Wird dieses befolgt, kann die EEE fehlerfrei ausgefüllt werden.
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Ein Fehlen der geforderten EEE führt zum Ausschluss, auf eine Nachforderung wird verzichtet.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
[1] Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personen- und 5 000 000 EUR für sonstige Schäden
Beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.
Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine Eigenerklärung im Bewerberbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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[2.] Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV: gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
Mindeststandards:
[zu 1] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.2) ist spätestens zum Vertragsschluss zu bringen. Die Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung muss mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Ein Fehlen der Erklärung führt zum Ausschluss, auf eine Nachforderung der Erklärung wird verzichtet.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
[3.] Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des Bewerbers gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
[4.] Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitpunkt, Abschluss der Leistungen, Bauwerkskosten nach DIN 276, gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit 5 Referenzen maximal erzielbar wären. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) (Freianlagenplanung a) bis e)) erfüllt sind:
a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerberbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.)
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b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.
c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 5 Jahre zurückliegen d. h. die Übergabe an den Bauherrn darf max. 5 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung).
e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-8 erfüllt worden sein.
f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um einen Umbau bzw. eine Sanierung handeln.
Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) genannten Kriterien/Unterkriterien.
Es dürfen max. 6 Projektmitarbeiter, max. 5 Referenzen vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder frei. Sofern mehr als 5 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und mit der Anzahl der max. geforderten Projekte multipliziert.
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Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten EEE und des Bewerberbogens gewertet. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV ggf. folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen:
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— Versicherungsnachweis / Erklärung des Versicherungsgebers;
— Referenzschreiben der Auftraggeber zu den genannten 2 Referenzprojekten;
— Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung des im Bewerberbogen genannten Hauptbearbeiters und stellvertretenden Bearbeiters
Diese Unterlagen sind aus Datenschutzgründen nur auf Anforderung einzureichen.
Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss.
Über die geforderten Unterlagen hinausgehende Unterlagen sind nicht erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch angefordert werden.
Mindeststandards:
Die Arbeits- und Planungssprache für die Erfüllung der Leistungen ist deutsch. Das verhandlungssichere Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift ist Voraussetzung. Diese Anforderung gilt mindestens für den Projektleiter, den Bauleiter und ggf. weitere Mitarbeiter, die in der Kommunikation mit dem Auftraggeber und Dritten eingesetzt werden.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Nach § 75 (1 und 2) VgV Qualifikation des Auftragnehmers als Architekt/in oder Ingenieur/in.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins – ABau mit die der zuständigen Senatsverwaltung des Landes Berlin, d. h. es gelten die Vertragsmuster einschließlich der AVB /BVB abrufbar unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/index.shtml).
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Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen elektronisch unterschrieben einzureichen:
— IV 4021 F Besondere Vertragsbedingungen zur Frauenförderung – Teil A (Wirt-2141);
— IV 407 F Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz (Wirt-240);
— IV 125 F Unteraufträge/Eignungsleihe (Wirt-235);
— IV 126 F Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Wirt-236);
— IV 128 F Erklärung der Bewerber-/ Bietergemeinschaft (Wirt-238).
(Auflistung nicht abschließend.).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
In der Summe werden für die objektiven Kriterien max. 147 Pkt vergeben:
1. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (10 Pkt)
1.1. (10 Pkt) – Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Umbau und Sanierung im Hochbau) der letzten 3 Jahre (2017/2018/2019) in Höhe von mindestens 1 Mio. EUR (netto)
2. Mitarbeiterstruktur (10 Pkt)
2.1. (10 Pkt) – In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerber werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Architekten und 2 Ingenieure nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Architekten und Ingenieure nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten, wenigstens aber 2 Architekten und 2 Ingenieure.
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3. Vorgesehene Projektmitarbeiter (max. 40 Pkt)
Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen.
3.1. Projektleiter/in:
3.1.1. (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung als Architekt nach Diplom oder gleichwertig,
3.1.2. (3 Pkt) – realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 netto) von mind. 10 Mio. EUR,
3.1.3. (2 Pkt) – Bürozugehörigkeit von 3 Jahren,
3.2. verantwortliche/r Bauleiter/in:
3.2.1. (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung nach Diplom oder gleichwertig,
3.2.2. (3 Pkt) – realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 netto) von mind. 10 Mio. EUR,
3.2.3. (2 Pkt) – Bürozugehörigkeit von 2 Jahren,
3.3. Tragwerksplaner/in, TGA-Planer/in (ELT), TGA-Planer/in (HLS), Freianlagenplaner/in:
3.3.1. jeweils (5 Pkt**) – 5 Jahre Berufserfahrung nach Diplom oder gleichwertig,
4. Referenzprojekte (2 Referenzen für Gebäudeplanung, je 1 Referenz für TWP, TGA & Freianlagenplanung) (max. 87 Pkt),
Eine Referenz wird nur gewertet, wenn alle in Ziff. III.1.3 Nr. 2 aufgeführten Bedingungen a-f bzw. für Freianlagen a-e erfüllt sind.
Die Punkte 4.1 und 4.2 werden für jedes der 5 Referenzprojekte vergeben.
4.1. (3 Pkt) – nach den techn. + formellen Anforderungen der ABau (oder vergleichbar) geplant und umgesetzt,
4.2. (3 Pkt) – Der Hauptbearbeiter oder der stellvertretende Bearbeiter, der als vorgesehener Leistungserbringer benannt wurde, war maßgeblich, d. h. als Hauptbearbeiter oder stellvertretende Bearbeiter am Referenzprojekt tätig.
Die nachfolgenden Punkte werden für alle Referenzen außer Freianlagen vergeben:
4.3. (3 Pkt) – Die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 200-600 betragen mind. 10 Mio. EUR,
4.4. (3 Pkt) – SK-Typenbau,
4.5. (3 Pkt) – beinhaltet eine Sporthalle,
Die nachfolgenden Punkte werden jeweils für die Referenzen vergeben:
Gebäudeplanung:
4.6. (2 Pkt) – Es wurde von dem auf dem Bewerberbogen angegebenen „Name (Büro/Unternehmen)“ als Generalplaner bearbeitet und mind. 2 der Disziplinen Gebäudeplanung, TWP, TGA-Planung und Freianlagenplanung koordiniert.
4.7. (2 Pkt) – Energetische Sanierung der Gebäudehülle,
4.8. (2 Pkt) – beinhaltet eine Versammlungsstätte bzw. einen Mehrzweckraum.
TGA-Planung:
4.9. (2 Pkt) – Entwicklung eines Lüftungskonzepts für eine Sporthalle.
Freianlagenplanung:
4.10. (2 Pkt) –Sportflächen für Schul- oder Vereinssport,
4.11. (2 Pkt) – Herstellung von Barrierefreiheit,
4.12. (3 Pkt) – Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 500 betragen mind. 1 Mio. EUR,
[* Je Monat Berufserfahrung wird ein 5/120 Punkt vergeben. Max. können 5 Punkte für 10 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.],
[** Je Monat Berufserfahrung wird ein 5/60 Punkt vergeben. Max. können 5 Punkte für 5 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.].
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-11-09 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-04-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personalkonzept, Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Mitarbeiter; bürointerne Organisation, geplante Zusammenarbeit mit dem AG und anderen Planern
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Herangehensweise unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen anhand von vergleichbaren Referenzprojekten ähnlicher Aufgabenstellung; Darst. der Erfahrung nachhaltiges Bauen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der vorgesehenen und im Angebot enthaltenen Instrumente zur Einhaltung von Kosten, Terminen, Qualitäten; Sicherstellung der Mittelverausgabung und Dokumentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium (Name): Angebot für die Gesamtleistung der Generalplanerleistungen einschl. Zuschläge, besonderer Leistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 33
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: SE Facility Management, Fachbereich Hochbau
Adresse des Käuferprofils: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/132057 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dr. Szamatolski Butzke Leutloff + Partner Landschafts- und Umweltplanung Gesellschaft mit beschränkter Berufshaftung
Postanschrift: Brunnenstraße 181, 10119 Berlin
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: http://www.szpartner.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Gemäß Teil II Abschnitt C ist eine EEE mit den Abschnitten A, B und nach Teil III erforderlich sowie die Informationen nach Teil IV und Teil V.
Gemäß Teil II Abschnitt D ist eine EEE mit den Abschnitten A, B und nach Teil III erforderlich.
Weiterhin ist der Bewerberbogen ausgefüllt einzureichen.
2. Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ (Mit Hilfe der Suchmaske das Vergabeverfahren „Gymnasium Europasportpark“ öffnen).
3. Bei Nichtregistrierung auf der Vergabeplattform liegt es in der Verantwortung des Bewerbers, sich Informationen zu Rückfragen und Änderungen einzuholen.
4. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ist ausschließlich elektronisch über die dafür vorgesehene Funktion auf der Vergabeplattform zulässig. Teilnahmeanträge und Angebote, die auf einem anderen Weg (z.B. per E-Mail) eingereicht werden, werden ausgeschlossen.
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5. Die Umsätze des Bewerbers/der BG und der NU werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige NU mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
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6. Änderungen in der EEE / weiteren zur Verfügung gestellten Unterlagen sind unzulässig.
7. Die EEE und der Bewerberbogen müssen auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.
8. Die Frist für Rückfragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs gemäß § 20 (3) Nr. 1 VgV endet am 6.10.2020.
9. Der Bieter (einschl. evtl. NU) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 (1) Nr. 3 i.V.m. § 6 (3) bis (6) des Berliner Datenschutzgesetzes sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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10. Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen BG im weiteren Verfahren führen. Die Bewerber haben nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
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11. Mit Teilnahme an diesem Vergabeverfahren erklären Sie sich einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, von Ihnen zur Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Sie erklären ferner, dass Ihnen die Zustimmung hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere Informationen zum Datenschutz wenden Sie sich an die in Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Abs. 1 GWB gegen die Informations- und Wartepflichten des § 134 GWB verstoßen hat oder gemäß § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies auf Grund eines Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit kann aber nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bezirksamt Pankow von Berlin
Postanschrift: Storkower Str. 113
Postleitzahl: 10407
Telefon: +49 30902954610 📞
Fax: +49 30902954603 📠
Quelle: OJS 2020/S 172-415072 (2020-08-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-04-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf Grund der steigenden Schülerzahlen soll das Gymnasium am Europasportpark zu einem fünfzügigen Gymnasium umgebaut werden. Die vorhandenen Schulgebäude sind sanierungsbedürftig. Die Maßnahme ist Bestandteil der Berliner Schulbauoffensive. Es wurde ein Bedarfsprogramm erstellt. Es wurde ein geeigneter Dienstleister mit den Leistungen der Generalplanung für die Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums am Europasportpark beauftragt. Die Leistungen beinhalten Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI mit den LP 2-9, technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI mit den AG 1-8 in den LP 1-9, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI mit den LP 2-6 und Freianlagen gem. § 39 HOAI mit den LP 2-9 sowie besondere Leistungen zur Bau- und Raumakustik und Brandschutz. Die LP werden jeweils ganz oder teilweise nach Erfordernis stufenweise beauftragt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-04-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 084-217196
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 172-415072
ABl. S-Ausgabe: 84

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es wurde ein geeigneter Dienstleister mit den Leistungen der Generalplanung für die Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums am Europasportpark beauftragt. Die Leistungen beinhalten Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI mit den LP 2-9, technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI mit den AG 1-8 in den LP 1-9, Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI mit den LP 2-6 und Freianlagen gem. § 39 HOAI mit den LP 2-9 sowie besondere Leistungen zur Bau- und Raumakustik und Brandschutz. Die LP werden jeweils ganz oder teilweise nach Erfordernis stufenweise beauftragt.
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Das Gymnasium am Europasportpark ist langfristig in der Schulnetzplanung des Bezirkes verankert. Aufgrund der steigenden Schülerzahlen ist die Schaffung von weiterem Schulraum unbedingt notwendig. Dafür sind die Generalsanierung der Gebäude und ein Erweiterungsbau notwendig, für die ein Generalplaner vertraglich gebunden wurde.
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Die Maßnahme ist in der Investitionsplanung des Landes Berlin mit 20 Mio. EUR veranschlagt. Das geprüfte Bedarfsprogramm weist Baukosten von insgesamt 30,3 Mio. EURaus. Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel. Ein Anspruch auf die Durchführung der Leistungen in Höhe der Gesamtkosten gem. Bedarfsprogramm besteht nicht.
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Die Schulanlage besteht aus dem Hauptgebäude, der Sporthalle und der Mensa. Das fünfgeschossige Gebäude wurde ca. in den 1970er Jahren in SK-Bauweise als Schulgebäude errichtet. Es handelt sich um 2 nebeneinanderstehende SK 70-Berlin Typenbauten. Das Gebäude ist unterkellert und besitzt ein Flachdach.
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— Erneuerung Haustechnik,
— Neuordnung Brandschutzkonzepte,
— Barrierefreiheit
Beschreibung der Optionen:
— Durchführen von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen,
— Erstellen von Möblierungsplänen,
— Erstellen amtlicher Lagepläne,
— Aufstellen und Fortschreiben von Raumbüchern,
— Planung der Schließanlage und der Beschilderung nach AMOK-Richtlinie,
— Erstellung einer detaillierten Betriebskostenberechnung,
— Vorbereiten und Stellen der erforderlichen Anträge für notwendige Rodungs- und Baumfällarbeiten,
— Raum- und Bauakustische Beratungen,

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-04-14 📅
Name: thoma architekten
Postanschrift: Wilhelmine-Gemberg-Weg 6
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10179
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Name: CSZ Ingenieurconsult Cornelius — Schwarz — Zeitler GmbH
Postanschrift: Residenzstraße 25
Postleitzahl: 13409
Name: hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH
Postanschrift: Möckernstraße 68
Postleitzahl: 10965
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postleitzahl: 10825
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Quelle: OJS 2021/S 084-217196 (2021-04-26)