Generalplanerleistungen für die Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal

Stadt Oranienburg

Die Beschaffungsmaßnahme umfasst Planungsleistungen ab der Leistungsphase 5 für den Neubau der Schleuse Friedenthal und die Wiederschiffbarmachung der Oranienburger Havel. Die ausgeschriebene Generalplanerleistung beinhaltet erforderliche Planungsleistungen der Leistungsbilder der HOAI 2013, insbesondere § 43 Ingenieurbauwerke, § 51 Fachplanung Tragwerksplanung und § 55 Fachplanung Technische Ausrüstung, ferner § 34 Gebäude, § 39 Freianlagen und § 47 Verkehrsanlagen. Ausgeschrieben werden Planungsleistungen für die Leistungsphasen (LP) 5 bis 9 bzw. 5 bis 6 sowie Besondere Leistungen (siehe Abschnitt II.2.4). Es ist eine stufenweise Beauftragung gem. Abschnitt II.2.11) vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-07-10 Auftragsbekanntmachung
2020-07-24 Ergänzende Angaben
2021-01-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-07-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: VGV-0182/2020-66
Kurze Beschreibung:
Die Beschaffungsmaßnahme umfasst Planungsleistungen ab der Leistungsphase 5 für den Neubau der Schleuse Friedenthal und die Wiederschiffbarmachung der Oranienburger Havel. Die ausgeschriebene Generalplanerleistung beinhaltet erforderliche Planungsleistungen der Leistungsbilder der HOAI 2013, insbesondere § 43 Ingenieurbauwerke, § 51 Fachplanung Tragwerksplanung und § 55 Fachplanung Technische Ausrüstung, ferner § 34 Gebäude, § 39 Freianlagen und § 47 Verkehrsanlagen. Ausgeschrieben werden Planungsleistungen für die Leistungsphasen (LP) 5 bis 9 bzw. 5 bis 6 sowie Besondere Leistungen (siehe Abschnitt II.2.4). Es ist eine stufenweise Beauftragung gem. Abschnitt II.2.11) vorgesehen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Oberhavel 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Oranienburg
Postanschrift: Schloßplatz 1
Postleitzahl: 16515
Postort: Oranienburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.oranienburg.de 🌏
E-Mail: thiele@oranienburg.de 📧
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YR1D2B3/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YR1D2B3 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-10 📅
Einreichungsfrist: 2020-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-14 📅
Datum des Beginns: 2020-12-01 📅
Datum des Endes: 2023-04-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 134-329888
ABl. S-Ausgabe: 134
Zusätzliche Informationen
1. Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zur Erstellung der Teilnahmeanträge sowie der Angebote, die vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare zu verwenden. Zusätzlich geforderte Anlagen sind beizufügen. Die Vordrucke können, etwa für Referenzen, mehrfach verwendet werden. 2. Der Teilnahmeantrag und das Angebot sind elektronisch in Textform in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Brandenburg hochzuladen. Hierfür steht ein sog. Bietertool zur Verfügung. Die unverschlüsselte Übermittlung der Teilnahmeunterlagen oder eines Angebotes, z. B. per E-Mail, ist nicht zulässig und führt im Regelfall zum Ausschluss. 3. Die Auftraggeberin erstattet keine Kosten, die für die Teilnahme am Vergabeverfahren entstehen (z. B. für die Erstellung von Angeboten). 4. Die Kommunikation während des gesamten Vergabeverfahrens hat ausschließlich über den Vergabemarktplatz Brandenburg zu erfolgen. Dazu benutzen Sie dort bitte den Button „Kommunikation". Rückfragen sind bis spätestens 6.8.2020, 23.59 Uhr zu stellen. 5. Für den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb sind im ersten Schritt NUR die mit T-gekennzeichneten Dateien einzureichen. 6. Ein Bieter darf in der zweiten Stufe nur ein Angebot abgeben. Gibt ein Bieter ein eigenes Angebot ab und ist er zugleich Mitglied einer Bietergemeinschaft oder ist ein Büro Mitglied zweier oder mehrerer Bietergemeinschaften, sind die Angebote auszuschließen, wenn ein Verstoß gegen den Grundsatz des Geheimwettbewerbs anzunehmen ist. Dies ist der Fall, wenn der Bieter bzw. das an mehreren Bietergemeinschaften beteiligte Büro nicht nachweisen kann, dass die jeweiligen Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden und dem betroffenen Bieter/Büro nicht mehrere Angebote bekannt waren. 7. Das Angebot muss die unter Ziff. 6 der Angebotsaufforderung (steht zum Download auf der Vergabeplattform zur Verfügung) geforderten Angaben und Unterlagen enthalten. Im Angebot fehlende und/oder unvollständige leistungsbezogene Angaben und/oder Unterlagen können auf Verlangen innerhalb einer von der Vergabestelle festgesetzten angemessenen Frist nachgereicht werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Aufforderung. Werden die fehlenden und/oder unvollständigen leistungsbezogenen Angaben und/oder Unterlagen nicht innerhalb der Frist nachgereicht, kann das Angebot von der Wertung ausgeschlossen werden. Ein Anspruch des Bieters auf Nachforderung fehlender und/oder unvollständiger leistungsbezogener Angaben/Unterlagen besteht nicht. Bekanntmachungs-ID: CXP9YR1D2B3
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Generalplanung für den Neubau der Schleuse Friedenthal
A) Angaben zur Baumaßnahme
Die Stadt Oranienburg plant die Wiederherstellung (Neubau) der Schleuse Friedenthal. Im Zuge eines Planfeststellungsverfahrens wurde eine Entwurfsplanung zur Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal erstellt. Die Planung bis LP 4 HOAI endete mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 05.12.2019.
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Am Ende des Kanals Oranienburger Havel bei km 3,8 befindet sich die Bauruine der ursprünglichen, 1879 errichteten Schleuse Friedenthal. Sie hatte eine Gesamtlänge von ca. 60 m. Die Kammerlänge zwischen den Häuptern betrug ca. 40 m. Sie wurde mit einer hydraulisch offenen Sohle hergestellt. Die untere Kammerbegrenzung bildeten Holzspundbohlen. Die Schleuse wurde 1959 stillgelegt und zugeschüttet. Die Häupter und die Schleusenkammer aus Ziegelmauerwerk wurden nicht rückgebaut und sind noch im Baugrund erhalten. Um die wasserseitige Verbindung zwischen dem Oranienburger Kanal und der Oranienburger Havel wieder herzustellen, ist die Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal vorgesehen. Das neu zu errichtende Bauwerk soll als Einkammerschleuse in den gleichen Abmaßen (Kammerlänge = 41,50 m, Kammerbreite = 6,00 m) erbaut werden. Hiermit sind weitere Folgemaßnahmen verbunden:
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— Schleusenanlage;
— Vorhäfen;
— Wartestellen;
— Bootsschleppe;
— Betriebswege zu beiden Seiten der Schleuse mit Verbindungsbrücke.
B) Geschätzte Baukosten ohne Kampfmittelräumung netto: 4,6 Mio. EUR,
C) Leistungsbereiche.
1. Grundleistungen
a) Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen (LP) 5 - 9 gem. § 34 HOAI,
b) Objektplanung Freianlagen, LP 5 - 9 gem. § 39 HOAI,
c) Objektplanung Ingenieurbauwerke, LP 5 - 9 gem. § 43 HOAI,
d) Objektplanung Verkehrsanlagen, LP 5 - 9 gem. § 47 HOAI,
e) Fachplanung Tragwerksplanung, LP 5 - 6 gem. § 51 HOAI,
f) Fachplanung Technische Ausrüstung, LP 5 - 9 gem. § 55 HOAI.
2. Besondere Leistungen
a) Örtliche Bauüberwachung als Teil der Leistungsphase 8 der Objektplanung,
b) Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks,
c) Prüfen und Werten von Nebenangeboten,
d) Prüfen der Werkstattplanung,
e) Prüfung von Nachträgen,
f) Koordinationsleistungen nach § 3 BaustellV (SiGeKo),
g) Weitere besondere Leistungen: siehe Dokument "2.-L-Aufgabenbeschreibung".
D) Stufenbeauftragung
Beabsichtigt ist der Abschluss eines Generalplanervertrags als Stufenvertrag (siehe Abschnitt II.2.11).
Beschreibung der Optionen:
Der Generalplanervertrag ist ein Stufenvertrag mit der Option der Leistungserweiterung. Zunächst erfolgt die verbindliche Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 7 der Leistungsbereiche nach HOAI. Ein Anspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht nicht. Die zweite Stufe beinhaltet die Leistungsphase 8 und wird durchgeführt, sofern die Finanzierung weiterhin gesichert ist. Die letzte Stufe ist die Leistungsphase 9 nach HOAI.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Friedenthaler Schleuse
16515 Oranienburg
Am Ende des Kanals Oranienburger Havel bei km 3,8 befindet sich die Bauruine der ursprünglichen Schleuse Friedenthal.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Unterlagen/Nachweise und Eigenerklärungen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
1. Eigenerklärung zur Vermeidung von Interessenkonflikten nach § 6 VgV (Neutralitätserklärung). Hierzu ist das zur Verfügung gestellte Formblatt 1.12 EU zu verwenden.
2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB vorliegen. Hierzu ist das zur Verfügung gestellte Formblatt 4.1 EU zu verwenden.
3. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular 4.2. EU (Bewerbergemeinschaftserklärung) aus dem sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter (federführend) ergeben, auszufüllen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Unterlagen, Angaben, Eigenerklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln und gesondert als Anlage gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei muss jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsanteil nachweisen, den es übernehmen soll.
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4. Falls zutreffend: Einsatz eines/mehrerer Unterauftragnehmer (Subplaner), um die Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen. Soweit Unterauftragnehmer eingesetzt werden, müssen diese den jeweiligen Leistungsbereich (HOAI-Leistungsbild) oder Teile davon übernehmen. Für jeden der vorgesehenen Unterauftragnehmer hat der Generalplaner vollständig und ausgefüllt einzureichen: den Bewerberbogen Unterauftragnehmer (Subplaner) nebst den dort genannten Anlagen und die Erklärung Unterauftragnehmer/Subplaner (§ 36 VgV) - hierzu ist das zur Verfügung gestellte Formblatt 4.3.1 EU zu verwenden.
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5. Nachweis der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister (Partnerschaftsregister) des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist (Kopie, max. 1 Jahr alt) oder eine Eigenerklärung zur freiberuflichen Tätigkeit unter Angabe Ihrer Steuernummer bei freiberuflich Tätigen. Wirtschaftsteilnehmer aus anderen EU-Mitgliedstaaten können gleichwertige Nachweise einreichen, § 44 Abs. 1 VgV.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Ein weiterer Eignungsnachweis sind die Angabe von Umsätzen, welche insoweit auch für die Auswahl der Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren nach § 51 VgV wertungsrelevant sind. Das Unterschreiten der Mindestumsätze führt zum Ausschluss.
Das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular „8.-T Bewerberbogen Generalplaner" und ggf. „9.-T Bewerberbogen Unterauftragnehmer" muss vollständig ausgefüllt und dem Teilnehmerantrag beigefügt werden. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bzw. Bindung von Unterauftragnehmern müssen die Formulare von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und/oder von jedem Unterauftragnehmer einzeln ausgefüllt und beigelegt werden. Im Formular Formular "8.-T Bewerberbogen Generalplaner" und ggf. „9.-T Bewerberbogen Unterauftragnehmer" sind insbesondere folgende Angaben zu machen:
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a. Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
b. Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung.
Mindeststandards:
a) Die Stadt Oranienburg fordert als Mindestbedingung einen durchschnittlichen Jahresnettoumsatz in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für folgende vergleichbare Leistungen (bei Neugründungen innerhalb der letzten 3 Jahre wird der gemittelte Nettoumsatz seit Gründung ermittelt):
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a.a) Leistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 3 Ingenieurbauwerke: mindestens 350 000 EUR.
Als vergleichbar gelten Schiffsschleusen, bewegliche Wehre, Sperrwerke und Wasserkraftanlagen der Honorarzone III und höher gemäß HOAI-Anlage 12.2, Gruppe 3
a.b) Leistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 4 Verkehrsanlagen: mindestens 20 000 EUR.
Als vergleichbar gelten Anlieger- und Sammelstraßen sowie Wege im bewegten Gelände mit einfachen Baugrund- und Entwässerungsverhältnissen der Honorarzone II und höher gemäß HOAI-Anlage 13.2.
a.c) Leistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume: mindestens 10 000 EUR.
Als vergleichbar gelten Wirtschafts- und Betriebsgebäude, Werkstätten, Fertigungsgebäude und Garagenbauten der Honorarzone II und höher gemäß HOAI-Anlage 10.2
a.d) Leistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 2 Freianlagen: mindestens 80 000 EUR.
Als vergleichbar gelten Freiflächen mit einfachem Ausbau sowie Begleitgrün zu Objekten, Bauwerken und Anlagen mit geringen oder durchschnittlichen Anforderungen der Honorarzone II und höher gemäß HOAI-Anlage 11.2.
a.e) Leistungen nach HOAI Teil 4 Abschnitt 1 Tragwerksplanung: mindestens 100 000 EUR.
Als vergleichbar gelten Stützwände, Uferwände, Baugrubenverbauten mit Rückverankerung sowie Tragwerke mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad, insbesondere schwierige statisch bestimmte und statisch unbestimmte ebene Tragwerke in gebräuchlichen Bauarten, Objekte der Honorarzonen III und höher gemäß HOAI-Anlage 14.2.
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a.f) Leistungen nach HOAI Teil 4 Abschnitt 2 Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 8 lt. § 53 Abs. 2 HOAI: mindestens 50 000 EUR.
Als vergleichbar gelten Niederspannungsanlagen mit bis zu 3 Verteilebenen, Fernmelde- oder informationstechnische Anlagen sowie Automationssysteme der Honorarzone II und höher gemäß HOAI-Anlage 15.2.
b) Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (nicht älter als ein Jahr) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut mit einer Deckungssumme von mindestens 2 500 000,00 EUR für Personen- sowie Sach- und Vermögensschäden pro Versicherungsfall. Ist ein den genannten Anforderungen entsprechender Versicherungsschutz aktuell nicht gegeben, so ist mit dem Angebot die Erklärung abzugeben, dass bei Zuschlagserteilung eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit den genannten Deckungssummen zur Verfügung stehen wird. Im Falle der Teilnahme einer Bewerbergemeinschaft hat lediglich ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft den Nachweis ausreichender Deckungssummen zu erbringen.
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Die Stadt Oranienburg behält sich vor, in einem späteren Stadium des Vergabeverfahrens den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft aufzufordern, eine entsprechende Erklärung der Haftpflichtversicherung vorzulegen, dass die hier geforderten Mindestdeckungssummen im Zuschlagsfall bereitgestellt werden (Bereitstellungserklärung).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Referenzen:
Der Bewerber hat das Formular „8.-T Bewerberbogen Generalplaner" und ggf. "9.-T Bewerberbogen Unterauftragnehmer" auszufüllen. Darin hat er Referenzprojekte zu benennen, die mit der hier ausgeschriebenen Hauptleistung nach Komplexität/ Schwierigkeitsgrad, Projektgröße, erbrachten Leistungsphasen und Art des Vorhabens vergleichbar sind. Als vergleichbar gelten Generalplanungsleistungen mit den Leistungsbereichen Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Fachplanung Tragwerk und Fachplanung Technische Ausrüstung für Schiffsschleusen, bewegliche Wehre, Sperrwerke und Wasserkraftanlagen und ähnlichen der Honorarzone III und höher. Dabei werden Referenzen für die Leistungsphasen 3 bis 7 und die Leistungsphase 8 der Ingenieurbauwerke, die Leistungsphase 5 bis 6 der Tragwerksplanung sowie die Leistungsphase 3 bis 7 der Technischen Ausrüstung getrennt bewertet. Näheres kann den mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Unterlagen "8.-T Bewerberbogen Generalplaner" und ggf. "9.-T Bewerberbogen Unterauftragnehmer" entnommen werden.
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Im Formular „8.-T Bewerberbogen Generalplaner" und ggf. "9.-T Bewerberbogen Unterauftragnehmer" sind folgende Angaben zu machen:
— Projektbezeichnung und Anschrift,
— Abschluss der eigenen Leistung (Datum, Monat/Jahr);
— Planung durch den Bewerber / ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft (Ja / Nein);
— Benennung sowie Projektbeschreibung des im eigenen Betrieb erbrachten maßgeblichen Leistungsumfanges (Leistungsphasen und Leistungsbilder nach HOAI),
— Nutzungsart/Kurzbeschreibung des Referenzobjekts;
— Projektkosten nach DIN 276 (KGR 300-500);
— Maßgebliche Honorarzone;
— Auftraggeber mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer;
— vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, Nachunternehmer, ARGE-Partner);
— ggf. Referenzschreiben des Auftraggebers.
Für Referenzen, für die kein Referenzschreiben des Auftraggebers vorliegt, wird auf nachträgliche Anforderung durch die Stadt Oranienburg eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers angefordert, dass die Leistungen auftragsgemäß erbracht wurden. Sofern die Nachfrage unbeantwortet bleibt, geht dies wertungsmäßig zu Lasten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
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B) Durchschnittliche Mitarbeiterzahl:
B1) Angaben zu Mitarbeiterzahlen („15.-T Matrix Eignungskriterien nach § 51 VgV"):
— Durchschnittliche Anzahl der Architekten/Ingenieure (Diplom, Master), die mit entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren (Generalplaner/Bewerbergemeinschaft/Unterauftragnehmer) betraut waren. Hierfür sind die Anzahl der festangestellten Architekten / Ingenieure und Anzahl der Ingenieure aus dem Fachgebiet Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung sowie Technische Ausrüstung anzugeben.
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B2) Formgebundene Einzelnachweise:
— Es ist bei einer Unterauftragnehmerschaft das Formular 4.3.1 EU „Erklärung Unteraufträge" auszufüllen. Darin ist anzugeben, welche Teile des Auftrags der Bewerber als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt;
— In diesem Fall, dass Unteraufträge vergeben werden, ist das Formular 4.4.1 EU „Verpflichtungserklärung Unteraufträge" auszufüllen.
Mindeststandards:
In Verbindung mit den zu benennenden, mit der Aufgabenstellung vergleichbaren Referenzprojekten müssen folgende allgemeine Mindestanforderungen erfüllt werden:
Die Leistungen zu den Referenzprojekten müssen innerhalb der letzten 10 Jahre für Generalplanerleistungen bzw. der letzten 6 Jahre für die Objekt- und Fachplanungen fertig gestellt worden sein.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen sind:
— Personen, die gemäß § 75 Abs. 1 und 2 VgV ihres Heimatstaates als freischaffende Ingenieure tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung oder zum Tätig werden in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt sind;
— Juristische Personen, gemäß § 75 Abs. 3 VgV, deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen gerichtet ist und sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden verantwortlichen Mitarbeiter benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt;
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— Für die Person der verantwortlichen Mitarbeiter des Bewerbers im Bereich Objektplanung wird die Berufsqualifikation des Ingenieurs gefordert. Der Bewerber muss über die Bauvorlageberechtigung nach § 65 der Bauordnung Brandenburg verfügen. Für den verantwortlichen Mitarbeiter im Bereich der Tragwerksplanung wird die Nachweisberechtigung gemäß § 66 Abs. 2 der Bauordnung Brandenburg und für den verantwortlichen Mitarbeiter im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung wird die Berufsqualifikation des Ingenieurs gefordert.
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Die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Ingenieur" führen zu dürfen und die Bauvorlageberechtigung des Bewerbers sowie die Nachweisberechtigung gem. § 66 Abs. 2 der Bauordnung Brandenburg sind mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen.
— Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gesetzliche Grundlagen für die Auftragsausführung bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Besondere Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen zudem aus dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Stufe: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen und vollständig sind.
2. Stufe: Prüfung der Eignung aufgrund der Ausschluss-/Mindestanforderungen.
3. Stufe: Prüfung anhand der Auswahlkriterien
Es werden diejenigen Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die unter Berücksichtigung der nachfolgend und in den Beschaffungsunterlagen aufgeführten Kriterien und Wichtungen insgesamt die höchsten Punktwerte erreichen. Die Rangfolge der Bewerber richtet sich nach den erreichten Punkten. Die Zahl der Teilnehmer, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, wird zwischen 3 und fünf festgelegt. Die tatsächliche Anzahl der einzuladenden Bewerber wird auf Grundlage der Anzahl der eingegangenen Teilnahmeanträge sowie danach festgelegt, inwieweit sich die erreichten Bewertungspunkte der gewerteten Teilnahmeanträge voneinander unterscheiden. Bei Eingang von 10 Bewerbungen oder weniger werden zusätzlich zu der Mindestzahl von 3 bis zu zwei weitere Bewerber ausgewählt, sofern deren Punkteabstand zum Drittplatzierten nicht mehr als 25 Punkte beträgt. Sollten mehr als 10 Bewerbungen eingehen, werden mindestens 30 % der Bewerber, jedoch maximal fünf Bewerber ausgewählt. Bei einer eventuellen Punktegleichheit kann die Auswahl durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).
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Auswahlkriterien und Gewichtung:
1. Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Maximale Punktzahl 10.
2. Durchschnittlicher Umsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind. Dazu gehören die Leistungsbilder Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Fachplanung Tragwerk sowie Fachplanung Technische Ausrüstung. Zur Vergleichbarkeit siehe Abschnitt III.1.3) der Bekanntmachung. Maximale Punktzahl 25.
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3. Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Generalplanungsleistungen (mit Objektplanung für Gebäude, Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Fachplanung Tragwerk, Fachplanung Technische Ausrüstung) in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenen Hauptleistung (Schiffsschleusen, bewegliche Wehre, Sperrwerke und Wasserkraftanlagen und ähnlichen) vergleichbar sind. Zur Vergleichbarkeit siehe Abschnitt III.1.3 der Bekanntmachung. Maximale Punktzahl 120.
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4. Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Planungsleistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 3 Ingenieurbau in den letzten 6 Jahren für die Leistungsphasen 3 bis 7. Maximale Punktzahl 90.
5. Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Planungsleistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 3 Ingenieurbau in den letzten 6 Jahren für die Leistungsphase 8. Maximale Punktzahl 90.
6. Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Planungsleistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 3 Tragwerksplanung in den letzten 6 Jahren für die Leistungsphasen 5 bis 6. Maximale Punktzahl 48.
7. Referenzen des Bewerbers für vergleichbare Planungsleistungen nach HOAI Teil 3 Abschnitt 3 Technische Ausrüstung in den letzten 6 Jahren für die Leistungsphase 3 bis 7. Maximale Punktzahl 48.
8. Abgeschlossene Projekte mit positiver Würdigung des Auftraggebers im Referenzschreiben: Projekte, bei denen ein Referenzschreiben des Auftraggebers seine uneingeschränkte positive Würdigung für die Leistungen der Generalplanung erkennen lässt (die Referenzschreiben sind der Bewerbung beizulegen). Maximale Punktzahl 22,5.
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9. Abgeschlossene Projekte mit positiver Würdigung des Auftraggebers im Referenzschreiben: Projekte, bei denen ein Referenzschreiben des Auftraggebers seine uneingeschränkte positive Würdigung für die Leistungen der Objektplanung erkennen lässt (die Referenzschreiben sind der Bewerbung beizulegen). Maximale Punktzahl 22,5.
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10. Durchschnittliche Anzahl der festangestellten Architekten/Ingenieure (Diplom, Master), die mit entsprechenden Leistungen betraut sind, in den letzten 3 Jahren (Generalplaner + Bewerbergemeinschaft + Unterauftragnehmer). Maximale Punktzahl 9.
11. Anzahl der Ingenieure (Diplom, Master) aus dem Fachgebiet Ingenieurbauwerke, die mit entsprechenden Leistungen betraut sind, in den letzten 3 Jahren (Generalplaner + Bewerbergemeinschaft + Unterauftragnehmer). Maximale Punktzahl 6.
12. Anzahl der Ingenieure (Diplom, Master) aus dem Fachgebiet Tragwerksplanung, die mit entsprechenden Leistungen betraut sind, in den letzten 3 Jahren (Generalplaner + Bewerbergemeinschaft + Unterauftragnehmer). Maximale Punktzahl 6.
13. Anzahl der Ingenieure (Diplom, Master) aus dem Fachgebiet Technische Ausrüstung, die mit entsprechenden Leistungen betraut sind, in den letzten 3 Jahren (Generalplaner + Bewerbergemeinschaft + Unterauftragnehmer). Maximale Punktzahl 6.
Die genaue inhaltliche Zusammensetzung der Eignungs- und Auswahlkriterien und deren Gewichtung sowie die zu erfüllenden Mindestanforderungen sind aus den mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Unterlagen "Matrix Eignungskriterien nach § 51 VgV", "8.-T Bewerberbogen Generalplaner" und ggf. "9.-T Bewerberbogen Unterauftragnehmer" ersichtlich.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle, Haus 1
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YR1D2B3/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zur Erstellung der Teilnahmeanträge sowie der Angebote, die vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare zu verwenden. Zusätzlich geforderte Anlagen sind beizufügen. Die Vordrucke können, etwa für Referenzen, mehrfach verwendet werden.
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2. Der Teilnahmeantrag und das Angebot sind elektronisch in Textform in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Brandenburg hochzuladen. Hierfür steht ein sog. Bietertool zur Verfügung. Die unverschlüsselte Übermittlung der Teilnahmeunterlagen oder eines Angebotes, z. B. per E-Mail, ist nicht zulässig und führt im Regelfall zum Ausschluss.
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3. Die Auftraggeberin erstattet keine Kosten, die für die Teilnahme am Vergabeverfahren entstehen (z. B. für die Erstellung von Angeboten).
4. Die Kommunikation während des gesamten Vergabeverfahrens hat ausschließlich über den Vergabemarktplatz Brandenburg zu erfolgen. Dazu benutzen Sie dort bitte den Button „Kommunikation". Rückfragen sind bis spätestens 6.8.2020, 23.59 Uhr zu stellen.
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5. Für den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb sind im ersten Schritt NUR die mit T-gekennzeichneten Dateien einzureichen.
6. Ein Bieter darf in der zweiten Stufe nur ein Angebot abgeben. Gibt ein Bieter ein eigenes Angebot ab und ist er zugleich Mitglied einer Bietergemeinschaft oder ist ein Büro Mitglied zweier oder mehrerer Bietergemeinschaften, sind die Angebote auszuschließen, wenn ein Verstoß gegen den Grundsatz des Geheimwettbewerbs anzunehmen ist. Dies ist der Fall, wenn der Bieter bzw. das an mehreren Bietergemeinschaften beteiligte Büro nicht nachweisen kann, dass die jeweiligen Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden und dem betroffenen Bieter/Büro nicht mehrere Angebote bekannt waren.
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7. Das Angebot muss die unter Ziff. 6 der Angebotsaufforderung (steht zum Download auf der Vergabeplattform zur Verfügung) geforderten Angaben und Unterlagen enthalten. Im Angebot fehlende und/oder unvollständige leistungsbezogene Angaben und/oder Unterlagen können auf Verlangen innerhalb einer von der Vergabestelle festgesetzten angemessenen Frist nachgereicht werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Aufforderung. Werden die fehlenden und/oder unvollständigen leistungsbezogenen Angaben und/oder Unterlagen nicht innerhalb der Frist nachgereicht, kann das Angebot von der Wertung ausgeschlossen werden. Ein Anspruch des Bieters auf Nachforderung fehlender und/oder unvollständiger leistungsbezogener Angaben/Unterlagen besteht nicht.
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Bekanntmachungs-ID: CXP9YR1D2B3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661610 📞
Fax: +49 3318661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag eines Bewerbers/Bieters bei der Vergabekammer unzulässig sein kann, sofern ein erkannter Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb bestimmter Fristen gerügt oder der Antrag nach Nichtabhilfe der Rüge durch die Auftraggeberin nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung gestellt wird. Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit:
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1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 134-329888 (2020-07-10)
Ergänzende Angaben (2020-07-24)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 145-357676
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 134-329888
ABl. S-Ausgabe: 145
Quelle: OJS 2020/S 145-357676 (2020-07-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-01-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 632730.68 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 012-025641
ABl. S-Ausgabe: 12
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP9YR1R5AC

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Oranienburg plant die Wiederherstellung (Neubau) der Schleuse Friedenthal. Im Zuge eines Planfeststellungsverfahrens wurde eine Entwurfsplanung zur Wiederherstellung der Schleuse Friedenthal erstellt. Die Planung bis LP 4 HOAI endete mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 5.12.2019.
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— Schleusenanlage,
— Vorhäfen,
— Wartestellen,
— Bootsschleppe,
B) Geschätzte Baukosten ohne Kampfmittelräumung netto: 4,6 Mio. EUR
C) Leistungsbereiche
1. Grundleistungen:
a) Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen (LP) 5-9 gem. § 34 HOAI,
b) Objektplanung Freianlagen, LP 5-9 gem. § 39 HOAI,
c) Objektplanung Ingenieurbauwerke, LP 5-9 gem. § 43 HOAI,
d) Objektplanung Verkehrsanlagen, LP 5-9 gem. § 47 HOAI,
e) Fachplanung Tragwerksplanung, LP 5-6 gem. § 51 HOAI,
f) Fachplanung Technische Ausrüstung, LP 5-9 gem. § 55 HOAI.
2. Besondere Leistungen:
g) Weitere besondere Leistungen: siehe Dokument „2.-L-Aufgabenbeschreibung“.
Beschreibung der Optionen:
Der Generalplanervertrag ist ein Stufenvertrag mit der Option der Leistungserweiterung. Zunächst erfolgt die verbindliche Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 7 der Leistungsbereiche nach HOAI. Ein Anspruch auf Übertragung weiterer Stufen besteht nicht.
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Die zweite Stufe beinhaltet die Leistungsphase 8 und wird durchgeführt, sofern die Finanzierung weiterhin gesichert ist.
Die letzte Stufe ist die Leistungsphase 9 nach HOAI.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Friedenthaler Schleuse,
16515 Oranienburg,

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Projektleitungsteams/ Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Preis (Gewichtung): 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-17 📅
Name: Fichtner Water & Transportation GmbH
Postanschrift: Löbauer Straße 68
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04347
Land: Deutschland 🇩🇪
Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 632730.68 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag eines Bieters bei der Vergabekammer unzulässig sein kann, sofern ein erkannter Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb bestimmter Fristen gerügt oder der Antrag nach Nichtabhilfe der Rüge durch die Auftraggeberin nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung gestellt wird.
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Die insoweit maßgebliche Vorschrift des § 160 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: Der Antrag ist unzulässig, soweit:
Quelle: OJS 2021/S 012-025641 (2021-01-14)