Vergabegegenstand ist die Generalplanung für den Neubau des Labor- und Bürogebäudes 05.xx ER-C (Ernst-Ruska-Centrum 2.0) auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Der Leistungsumfang der Generalplanung umfasst folgende Leistungsbilder: — Objektplanung gem. § 34 HOAI; — Freianlagen gem. § 39 HOAI; — Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI; — technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI; — Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. AHO Heft 23/Anlage 1.2 HOAI; — Bauakustik und Raumakustik gem. Anlage 1.2 HOAI; — Brandschutz gem. AHO Heft 17; — Geotechnik gem. Anlage 1.3 HOAI Geplant werden soll ein kombiniertes Labor- und Bürogebäude mit ca. 820 m Nutzungsfläche (NUF 1-7) zum Aufbau von 2 weltweit einzigartigen Transmissionselektronenmikroskopen für biomedizinische und materialwissenschaftliche Analysen mit zugehöriger labortechnischer und administrativer Peripherie mit 16 Büroarbeitsplätzen für Mitarbeiter des ER-C und externe Gastwissenschaftler. Die geplante Baumaßnahme ist das 1. Teilprojekt einer Gesamtmaßnahme, die den Aufbau von insgesamt 5 Transmissionselektronenmikroskopen samt Peripherie beinhaltet. Die Voraussetzung für die Ausführung der Gesamtmaßnahme ist die Genehmigung eines zusätzlichen Baubudgets in Höhe von ca. 9 Mio. EUR durch die Zuwendungsgeber. Das Baubudget der Gesamtmaßnahme würde dann ca. 18 Mio. EUR betragen. Die abschnittsweise Erweiterbarkeit des 1. Teilprojektes bis zur Gesamtmaßnahme soll in der Planung von Beginn an berücksichtigt werden. Die Nutzungsflächen teilen sich in ca. 55 % Labor-/physikalische Messräume und 45 % Büro-, Besprechungs- und Seminarräume auf. Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung der technischen Spezifika der Großgeräte sowie städtebaulicher Rahmenbedingungen auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Ziel ist die Schaffung von Umgebungsverhältnissen, die für den Betrieb eines Zentrums für die Höchstleistungselektronenmikroskopie zwingend notwendig sind. Der zu entwickelnde Gebäudetyp soll die besonderen Arbeitsprozesse und Nutzungsanforderungen des Instituts abbilden und die notwendige Flexibilität für die Entwicklung des Instituts bieten. Darüber hinaus soll durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden. Bei der Planung des Gebäudes sind nachfolgend aufgeführte Punkte besonders zu berücksichtigen: — Schwingungstechnische Isolation des Gebäudes gegenüber dem Gelände der Forschungszentrum Jülich GmbH und der hieraus folgenden Einflüsse; — Schwingungstechnische Isolation (Entkopplung) der Mikroskop-Fundamente (Schwingfundamente) vom Gebäude; — Minimierung der Streufelder der elektrischen Installationen im gesamten Gebäude; — Realisierung raumlufttechnischer Anlagenteile, Kühlwasserversorgung, usw. ohne schädliche Einflüsse auf die Mikroskope. Die hierzu notwendigen Unterlagen und Daten der aufzustellenden Geräte werden durch den Auftraggeber nach Auftragsvergabe dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-03-31.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-03-31) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Vergabegegenstand ist die Generalplanung für den Neubau des Labor- und Bürogebäudes 05.xx ER-C (Ernst-Ruska-Centrum 2.0) auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich.
Der Leistungsumfang der Generalplanung umfasst folgende Leistungsbilder:
— Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Freianlagen gem. § 39 HOAI;
— Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI;
— technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI;
— Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. AHO Heft 23/Anlage 1.2 HOAI;
— Bauakustik und Raumakustik gem. Anlage 1.2 HOAI;
— Brandschutz gem. AHO Heft 17;
— Geotechnik gem. Anlage 1.3 HOAI Geplant werden soll ein kombiniertes Labor- und Bürogebäude mit ca. 820 m
Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung der technischen Spezifika der Großgeräte sowie städtebaulicher Rahmenbedingungen auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Ziel ist die Schaffung von Umgebungsverhältnissen, die für den Betrieb eines Zentrums für die Höchstleistungselektronenmikroskopie zwingend notwendig sind. Der zu entwickelnde Gebäudetyp soll die besonderen Arbeitsprozesse und Nutzungsanforderungen des Instituts abbilden und die notwendige Flexibilität für die Entwicklung des Instituts bieten. Darüber hinaus soll durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden.
Bei der Planung des Gebäudes sind nachfolgend aufgeführte Punkte besonders zu berücksichtigen:
— Schwingungstechnische Isolation des Gebäudes gegenüber dem Gelände der Forschungszentrum Jülich GmbH und der hieraus folgenden Einflüsse;
— Schwingungstechnische Isolation (Entkopplung) der Mikroskop-Fundamente (Schwingfundamente) vom Gebäude;
— Minimierung der Streufelder der elektrischen Installationen im gesamten Gebäude;
— Realisierung raumlufttechnischer Anlagenteile, Kühlwasserversorgung, usw. ohne schädliche Einflüsse auf die Mikroskope.
Die hierzu notwendigen Unterlagen und Daten der aufzustellenden Geräte werden durch den Auftraggeber nach Auftragsvergabe dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
Vergabegegenstand ist die Generalplanung für den Neubau des Labor- und Bürogebäudes 05.xx ER-C (Ernst-Ruska-Centrum 2.0) auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich.
Der Leistungsumfang der Generalplanung umfasst folgende Leistungsbilder:
— Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Freianlagen gem. § 39 HOAI;
— Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI;
— technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI;
— Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. AHO Heft 23/Anlage 1.2 HOAI;
— Bauakustik und Raumakustik gem. Anlage 1.2 HOAI;
— Brandschutz gem. AHO Heft 17;
— Geotechnik gem. Anlage 1.3 HOAI Geplant werden soll ein kombiniertes Labor- und Bürogebäude mit ca. 820 m
Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung der technischen Spezifika der Großgeräte sowie städtebaulicher Rahmenbedingungen auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Ziel ist die Schaffung von Umgebungsverhältnissen, die für den Betrieb eines Zentrums für die Höchstleistungselektronenmikroskopie zwingend notwendig sind. Der zu entwickelnde Gebäudetyp soll die besonderen Arbeitsprozesse und Nutzungsanforderungen des Instituts abbilden und die notwendige Flexibilität für die Entwicklung des Instituts bieten. Darüber hinaus soll durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden.
Bei der Planung des Gebäudes sind nachfolgend aufgeführte Punkte besonders zu berücksichtigen:
— Schwingungstechnische Isolation des Gebäudes gegenüber dem Gelände der Forschungszentrum Jülich GmbH und der hieraus folgenden Einflüsse;
— Schwingungstechnische Isolation (Entkopplung) der Mikroskop-Fundamente (Schwingfundamente) vom Gebäude;
— Minimierung der Streufelder der elektrischen Installationen im gesamten Gebäude;
— Realisierung raumlufttechnischer Anlagenteile, Kühlwasserversorgung, usw. ohne schädliche Einflüsse auf die Mikroskope.
Die hierzu notwendigen Unterlagen und Daten der aufzustellenden Geräte werden durch den Auftraggeber nach Auftragsvergabe dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Forschungszentrum Jülich GmbH — Team Bau
Postanschrift: Wilhelm-Johnen-Str.
Postleitzahl: 52425
Postort: Jülich
Kontakt
Internetadresse: http://www.fz-juelich.de🌏
E-Mail: s.fichtner@fz-juelich.de📧
Telefon: +49 2461/613045📞
Fax: +49 2461/612212 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E56315425🌏
Die Bildung von Bietergemeinschaften ist möglich, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll, die Aufteilung ist anzugeben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vergabegegenstand ist die Generalplanung für den Neubau des Labor- und Bürogebäudes 05.xx ER-C (Ernst-Ruska-Centrum 2.0) auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich.
Der Leistungsumfang der Generalplanung umfasst folgende Leistungsbilder:
— Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Freianlagen gem. § 39 HOAI;
— Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI;
— technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI;
— Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. AHO Heft 23/Anlage 1.2 HOAI;
— Bauakustik und Raumakustik gem. Anlage 1.2 HOAI;
— Brandschutz gem. AHO Heft 17;
— Geotechnik gem. Anlage 1.3 HOAI Geplant werden soll ein kombiniertes Labor- und Bürogebäude mit ca. 820 m
Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung der technischen Spezifika der Großgeräte sowie städtebaulicher Rahmenbedingungen auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Ziel ist die Schaffung von Umgebungsverhältnissen, die für den Betrieb eines Zentrums für die Höchstleistungselektronenmikroskopie zwingend notwendig sind. Der zu entwickelnde Gebäudetyp soll die besonderen Arbeitsprozesse und Nutzungsanforderungen des Instituts abbilden und die notwendige Flexibilität für die Entwicklung des Instituts bieten. Darüber hinaus soll durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden.
Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung der technischen Spezifika der Großgeräte sowie städtebaulicher Rahmenbedingungen auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Ziel ist die Schaffung von Umgebungsverhältnissen, die für den Betrieb eines Zentrums für die Höchstleistungselektronenmikroskopie zwingend notwendig sind. Der zu entwickelnde Gebäudetyp soll die besonderen Arbeitsprozesse und Nutzungsanforderungen des Instituts abbilden und die notwendige Flexibilität für die Entwicklung des Instituts bieten. Darüber hinaus soll durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden.
Bei der Planung des Gebäudes sind nachfolgend aufgeführte Punkte besonders zu berücksichtigen:
— Schwingungstechnische Isolation des Gebäudes gegenüber dem Gelände der Forschungszentrum Jülich GmbH und der hieraus folgenden Einflüsse;
— Schwingungstechnische Isolation (Entkopplung) der Mikroskop-Fundamente (Schwingfundamente) vom Gebäude;
— Minimierung der Streufelder der elektrischen Installationen im gesamten Gebäude;
— Realisierung raumlufttechnischer Anlagenteile, Kühlwasserversorgung, usw. ohne schädliche Einflüsse auf die Mikroskope.
Die hierzu notwendigen Unterlagen und Daten der aufzustellenden Geräte werden durch den Auftraggeber nach Auftragsvergabe dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
Das Forschungszentrum Jülich ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Forschungsbereiche:
1. Energie und Umwelt 2. Information und Gehirn 3. Schlüsseltechnologien für Morgen.
Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Die wissenschaftlichen und technischen Arbeiten des Forschungszentrums werden in Instituten und wissenschaftlich-technischen Gemeinschaftseinrichtungen durchgeführt.
Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Die wissenschaftlichen und technischen Arbeiten des Forschungszentrums werden in Instituten und wissenschaftlich-technischen Gemeinschaftseinrichtungen durchgeführt.
Informationen zu diesem Verfahren:
Leistungen der Objektplanung gem. §34 HOAI Auftrag über ca. 96 % des Leistungsbildes Honorarzone IV unten:
— Leistungsphase 1-3 gem. § 34 HOAI (1. Stufe);
— Leistungsphase 4-7 gem. § 34 HOAI (2. Stufe);
— Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI (3. Stufe).
Leistungsbild Freianlagen gem. §39 HOAI Auftrag über ca. 96 % des Leistungsbildes Honorarzone III unten:
— Leistungsphase 1-3 gem. § 39 HOAI (1.Stufe);
— Leistungsphase 4-7 gem. § 39 HOAI (2. Stufe);
— Leistungsphase 8 gem. § 39 HOAI (3. Stufe).
Leistungen der Tragwerksplanung gem. §51 HOAI Auftrag über ca. 100 % des Leistungsbildes Honorarzone III unten:
— Leistungsphase 1-4 gem. § 51 HOAI (1.Stufe);
— Leistungsphase 5-6 gem. § 51 HOAI (2. Stufe).
Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI Anlagengruppen 1-7, 8 Auftrag über ca. 95-97 % der Leistungsbilder Anlagengruppen 1-7: Honorarzonen II und III unten Anlagengruppe 8: Honorarzone III unten:
— Leistungsphase 1-3 gem. § 55 HOAI (1. Stufe);
— Leistungsphase 4-7 gem. § 55 HOAI (2. Stufe);
— Leistungsphase 8 gem. § 55 HOAI (3. Stufe).
(Der AG behält sich vor, einzelne oder alle Anlagengruppen dieser Projektstufe nicht weiter zu beauftragen) Leistungsbild Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. HOAI Anlage 1.2 u. AHO Heft 23 Honorarzone III unten:
Leistungsbild Bauakustik und Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.2 Honorarzone III unten:
Leistungsbild Brandschutz Planungs- und Beratungsleistungen eines staatlich anerkannten Sachverständigen für die Prüfung des Brandschutzes gem. AHO Heft 17:
— Leistungsphase 1-4 gem. AHO Heft 17 (1. Stufe);
— Leistungsphase 5-7 gem. AHO Heft 17 (2. Stufe);
— Leistungsphase 8 gem. AHO Heft 17 (3. Stufe).
Leistungsbild Geotechnik: Planungs- und Beratungsleistungen Geotechnik gem. Anlage1.3 HOAI:
Der Vertragstext und die differenzierten Leistungsbilder sind in der Anlage als Entwurf beigefügt. Der AG behält sich vor, im Rahmen des Verhandlungsverfahrens noch einzelne Änderungen vorzunehmen.
Ziel dieses Vergabeverfahrens ist die Auswahl eines für diese spezifischen Baumaßnahmen geeigneten Auftragnehmers. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
Die Baumaßnahme wird als Zuwendungsbaumaßnahme mit Mitteln des Bundes (90 %) und des Landes NRW (10 %) finanziert. Die Realisierung des Bauvorhabens steht unter dem Finanzierungsvorbehalt der Zuwendungsgeber. Der Auftrag umfasst ebenfalls die Erstellung der Antrags- und Bauunterlagen gem. den Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau).
Die Baumaßnahme wird als Zuwendungsbaumaßnahme mit Mitteln des Bundes (90 %) und des Landes NRW (10 %) finanziert. Die Realisierung des Bauvorhabens steht unter dem Finanzierungsvorbehalt der Zuwendungsgeber. Der Auftrag umfasst ebenfalls die Erstellung der Antrags- und Bauunterlagen gem. den Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau).
Die Nachhaltigkeit des Bauvorhabens wird über einen externen Berater und Koordinator nach dem Leitfaden Nachhaltiges Bauen des BMI mit dem Ziel „Silber“ nach den Bewertungskriterien des BNB zertifiziert. Alle hierzu notwendigen Planungsleistungen sind in allen Leistungsbildern in die Angebotspreise einzurechnen.
Die Nachhaltigkeit des Bauvorhabens wird über einen externen Berater und Koordinator nach dem Leitfaden Nachhaltiges Bauen des BMI mit dem Ziel „Silber“ nach den Bewertungskriterien des BNB zertifiziert. Alle hierzu notwendigen Planungsleistungen sind in allen Leistungsbildern in die Angebotspreise einzurechnen.
Die Ausschreibung der Bauleistungen und Baubeginn ist für 2021 vorgesehen, die Fertigstellung/Übergabe an Nutzer ist im 3. Quartal 2023 geplant.
Flächenbedarf für den Neubau Labor- und Bürogebäude (1.Teilprojekt):
— BGF ca. 1 880 m
— NUF (1-7) ca. 820 m
— ca. 9,52 Mio. EUR netto für alle Kostengruppen.
Die Kosten teilen sich nach überschlägiger Grobkostenschätzung wie folgt auf:
Das Gebäude wird auf dem Campus der Forschungszentrum Jülich GmbH in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Ernst Ruska-Centrum, Gebäude Nr. 05.2s, errichtet.
Dauer der Ausführung Beauftragung und Planungsbeginn: ca. Juli 2020 (unmittelbar nach Abschluss des VgV-Verfahrens) Baubeginn ca. August 2021 Fertigstellung und Übergabe an den Nutzer ca. August 2023 Schlussabrechnung Gesamtmaßnahme bis 1 Quartal 2024.
Dauer der Ausführung Beauftragung und Planungsbeginn: ca. Juli 2020 (unmittelbar nach Abschluss des VgV-Verfahrens) Baubeginn ca. August 2021 Fertigstellung und Übergabe an den Nutzer ca. August 2023 Schlussabrechnung Gesamtmaßnahme bis 1 Quartal 2024.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 0.01 EUR 💰
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Optionen:
Optionale Beauftragung eines weiteren Teilprojektes:
Die geplante Baumaßnahme ist das 1. Teilprojekt einer Gesamtmaßnahme, die den Aufbau von insgesamt 5 Transmissionselektronenmikroskopen samt Peripherie beinhaltet. Die Voraussetzung für die Ausführung der Gesamtmaßnahme ist die Genehmigung eines zusätzlichen Baubudgets in Höhe von ca. 9 Mio. EUR durch die Zuwendungsgeber. Das Baubudget der Gesamtmaßnahme würde dann ca. 18 Mio. EUR betragen. Die abschnittsweise Erweiterbarkeit des 1. Teilprojektes bis zur Gesamtmaßnahme soll in der Planung von Beginn an berücksichtigt werden. Die Nutzungsflächen teilen sich in ca. 55 % Labor-/physikalische Messräume und 45 % Büro-, Besprechungs- und Seminarräume auf.
Die geplante Baumaßnahme ist das 1. Teilprojekt einer Gesamtmaßnahme, die den Aufbau von insgesamt 5 Transmissionselektronenmikroskopen samt Peripherie beinhaltet. Die Voraussetzung für die Ausführung der Gesamtmaßnahme ist die Genehmigung eines zusätzlichen Baubudgets in Höhe von ca. 9 Mio. EUR durch die Zuwendungsgeber. Das Baubudget der Gesamtmaßnahme würde dann ca. 18 Mio. EUR betragen. Die abschnittsweise Erweiterbarkeit des 1. Teilprojektes bis zur Gesamtmaßnahme soll in der Planung von Beginn an berücksichtigt werden. Die Nutzungsflächen teilen sich in ca. 55 % Labor-/physikalische Messräume und 45 % Büro-, Besprechungs- und Seminarräume auf.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer mit der über das 1. Teilprojekt hinausgehende Leistung weiter zu beauftragen.
Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI der AG behält sich vor, einzelne oder alle Anlagengruppen dieser Projektstufe nicht weiter zu beauftragen Stufenweise Beauftragung der Leistungen des AN die Generalplanerleistungen des AN werden nach den inhaltlichen Vorgaben zu § 5 des Generalplanervertrages von dem AG wie folgt – stufenweise — in Auftrag gegeben:
Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI der AG behält sich vor, einzelne oder alle Anlagengruppen dieser Projektstufe nicht weiter zu beauftragen Stufenweise Beauftragung der Leistungen des AN die Generalplanerleistungen des AN werden nach den inhaltlichen Vorgaben zu § 5 des Generalplanervertrages von dem AG wie folgt – stufenweise — in Auftrag gegeben:
Projektstufen der AG überträgt dem AN zunächst die Generalplanerleistungen zur nachstehenden Projektstufe 1 für die im Folgenden genannten Leistungsbilder. Die Vergabe der weiteren Leistungen richtet sich nach den Ziffern 4.2 ff. des Generalplanervertrages.
Projektstufen der AG überträgt dem AN zunächst die Generalplanerleistungen zur nachstehenden Projektstufe 1 für die im Folgenden genannten Leistungsbilder. Die Vergabe der weiteren Leistungen richtet sich nach den Ziffern 4.2 ff. des Generalplanervertrages.
Projektstufe 1:
Objektplanung Gebäude und Innenräume: Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 34 HOAI und Anlage 06a des Vertrages Objektplanung Freianlagen: Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 39 HOAI und Anlage 06b des Vertrages Fachplanung Tragwerksplanung: Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 51 HOAI und Anlage 06c des Vertrages Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 bis 8 nach HOAI §53): Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 55 HOAI und Anlage 06d des Vertrages Beratungsleistungen für Bauphysik:
Objektplanung Gebäude und Innenräume: Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 34 HOAI und Anlage 06a des Vertrages Objektplanung Freianlagen: Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 39 HOAI und Anlage 06b des Vertrages Fachplanung Tragwerksplanung: Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 51 HOAI und Anlage 06c des Vertrages Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 bis 8 nach HOAI §53): Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 55 HOAI und Anlage 06d des Vertrages Beratungsleistungen für Bauphysik:
— Wärmeschutz und Energiebilanzierung: Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß AHO Schriftenreihe Nr.23, 2.2 und Anlage 06e des Vertrages — Bauakustik: Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß HOAI Anlage 1.2.2 und Anlage 06f des Vertrages;
— Raumakustik: Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI Anlage 1.2.2 und Anlage 06g des Vertrages.
Beratungsleistungen für Brandschutz:
— Staatl. anerkannter Sachverständiger für den Brandschutz:
Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß AHO Schriftenreihe Nr.17 und Anlage 06h des Vertrages Beratungsleistungen für Geotechnik:
— beratender Ingenieur gem. § 75 (2) VgV für die Planungs- und Beratungsleistungen Geotechnik: Teilleistungen a-c gemäß Anl.1.3.3 HOAI und Anlage 06i des Vertrages Übertragung weiterer Projektstufen der AG verpflichtet sich, den AN mit der Erbringung der Generalplanerleistungen zu den Projektstufen 2 und 3 gemäß Ziffer 4.1.2 bis 4.1.3 des Vertrages weiter zu beauftragen, wenn und soweit das Bauvorhaben über die bereits zuvor beauftragten Projektstufen hinaus von dem AG tatsächlich fortgeführt wird.
— beratender Ingenieur gem. § 75 (2) VgV für die Planungs- und Beratungsleistungen Geotechnik: Teilleistungen a-c gemäß Anl.1.3.3 HOAI und Anlage 06i des Vertrages Übertragung weiterer Projektstufen der AG verpflichtet sich, den AN mit der Erbringung der Generalplanerleistungen zu den Projektstufen 2 und 3 gemäß Ziffer 4.1.2 bis 4.1.3 des Vertrages weiter zu beauftragen, wenn und soweit das Bauvorhaben über die bereits zuvor beauftragten Projektstufen hinaus von dem AG tatsächlich fortgeführt wird.
In Anlagen 06 a-g als „optional“ gekennzeichnete Leistungen werden nur mit der jeweiligen Projektstufe beauftragt, wenn der AG dies bei oder nach der Weiterbeauftragung ausdrücklich schriftlich erklärt. Wesentliche faktische Voraussetzung für die tatsächliche Fortführung durch den AG – jedoch keine zusätzliche rechtsverbindliche Bedingung für den Anspruch des AN auf Weiterbeauftragung – ist der Erhalt des Zuwendungsbescheides des Zuwendungsgebers für das Vorhaben, sowie die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen entsprechend DIN 276-1:2008-12.
In Anlagen 06 a-g als „optional“ gekennzeichnete Leistungen werden nur mit der jeweiligen Projektstufe beauftragt, wenn der AG dies bei oder nach der Weiterbeauftragung ausdrücklich schriftlich erklärt. Wesentliche faktische Voraussetzung für die tatsächliche Fortführung durch den AG – jedoch keine zusätzliche rechtsverbindliche Bedingung für den Anspruch des AN auf Weiterbeauftragung – ist der Erhalt des Zuwendungsbescheides des Zuwendungsgebers für das Vorhaben, sowie die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen entsprechend DIN 276-1:2008-12.
Der AG ist darüber hinaus berechtigt, aber nicht verpflichtet, den AN auch mit sämtlichen oder einzelnen Leistungen der Projektstufe 4 gemäß Ziffer 4.1.4 zu beauftragen.
Zusätzliche Informationen:
Die Bildung von Bietergemeinschaften ist möglich, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll, die Aufteilung ist anzugeben.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Forschungszentrum Jülich GmbH
52428 Jülich
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. §46 (1) VgV:
— Architekt/-in gem. § 75 (1) VgV
Für die Leistungen Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013 — Landschaftsarchitekt/in gem. § 75 (1) VgV.
Für die Leistungen Objektplanung Freianlagen gem. §39 HOAI 2013 — Bauingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV.
Für die Leistungen Tragwerkplanung gem. § 51 HOAI — Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV.
Für die Leistungen Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI — Beratender Ingenieur gem. § 75 (2) VgV.
Für die Planungs- und Beratungsleistungen und Fachbauleitung…
… Bauphysik (staatlich anerkannter Sachverständiger für Schall- und Wärmeschutz) — Beratender Ingenieur gem. § 75 (2) VgV.
… Brandschutz (staatlich anerkannter Sachverständiger für die Prüfung des Brandschutzes) — Beratender Ingenieur gem. § 75 (2) VgV.
Für die Planungs- und Beratungsleistungen Geotechnik.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Berufshaftpflichtversicherung:
Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung:
— Personenschäden: mind. 2 000 000 EUR;
— sonstige Schäden: mind. 2 000 000 EUR.
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der oben stehenden Versicherungssummen liegt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der oben stehenden Versicherungssummen liegt.
Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit niedrigeren als den o. a. Deckungssummen, ist die Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben erforderlich.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit niedrigeren als den o. a. Deckungssummen, ist die Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben erforderlich.
Die Auftraggeber behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt/erklären der/die Bewerber/innen mit der Bewerbung insofern ihre bzw. seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Auftraggeber behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt/erklären der/die Bewerber/innen mit der Bewerbung insofern ihre bzw. seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen.
Der Nachweis muss gültig sein und nicht älter als 12 Monate (Stichtag ist der Tag des Eröffnungstermins der Teilnahmeanträge).
Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.
Jährlicher Mindestumsatz gem. §45 (1), S.1 VgV:
Für die folgenden Leistungsbereiche wird mindestens ein jährlicher Gesamtumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2019/2018/2017) vorausgesetzt:
— technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI: 400 000 EUR (netto) Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer in den jeweiligen Leistungsbereichen zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI: 400 000 EUR (netto) Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer in den jeweiligen Leistungsbereichen zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Erklärung der Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Jahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV):
Für die folgenden Leistungsbereiche wird mindestens die folgende Beschäftigtenanzahl im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2019, 2018, 2017) vorausgesetzt:
— Objektplanung gem. § 34 HOAI:
Mind. 10 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Architektur für bis zu 3 Personen kann der Nachweis auch mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Bauingenieurwesen geführt werden.
— technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI:
Mind. 10 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Ingenieur Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen.
Der Nachweis der Eignungskriterien gem. 6.1 und 6.2 A und B ist über die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu erbringen.
Die Anleitung zum Ausfüllen der EEE findet sich unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens. Für jedes Leistungsbild ist in jedem Fall eine eigene EEE abzugeben. Bei Unterbeauftragungen und Eignungsleihe sind für die betreffenden Bereiche ebenfalls separate EEEs einzureichen.
Die Anleitung zum Ausfüllen der EEE findet sich unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens. Für jedes Leistungsbild ist in jedem Fall eine eigene EEE abzugeben. Bei Unterbeauftragungen und Eignungsleihe sind für die betreffenden Bereiche ebenfalls separate EEEs einzureichen.
Liste der wesentlichen in den letzten 8 Jahren erbrachten Leistungen gem. § 46 (3), S.1. VgV. (vgl. Bewerbungsbogen):
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen acht Jahre (Stichtag 1.1.2012).
Bearbeitet worden sein, wobei die Leistungsphase 8 abgeschlossen sein muss. Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
Für die Leistungen gem. § 34 HOAI 2013 Objektplanung Gebäude sind mit den Referenzen der Leistungsübersicht zwingend nachzuweisen:
1. mind. 2 Projekte aus dem Bereich Labor- und Bürogebäude (Neubau/Erweiterungsbau) und mindestens 800 m
2. mind. ein Projekt aus dem Bereich Labor- und Bürogebäude (Neubau/ Erweiterungsbau) und mindestens 1.500 m
3. mind. ein Projekt (Neubau/Erweiterungsbau) in der Honorarzone IV oder höher und durchgängige, abgeschlossene Bearbeitung der Leistungsphasen 1-8 (Lph 8 muss abgeschlossen sein),
4. mind. eine Referenz von einem öffentlichen Bauherren.
Für die Leistungen gem. § 51 HOAI 2013 Tragwerksplanung sind mit den Referenzen der Leistungsübersicht zwingend nachzuweisen,
5. mind. 2 Projekte mit anrechenbaren Baukosten von mind. 2 000 000 EUR (KG 300 55 %/KG 400 10 % netto) in der Honorarzone III (mind.) und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 1-6 6. mind. eine Referenz von einem öffentlichen Bauherren für die Leistungen gem. § 55 HOAI 2013 Technische Ausrüstung sind mit den Referenzen der Leistungsübersicht zwingend nachzuweisen:
5. mind. 2 Projekte mit anrechenbaren Baukosten von mind. 2 000 000 EUR (KG 300 55 %/KG 400 10 % netto) in der Honorarzone III (mind.) und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 1-6 6. mind. eine Referenz von einem öffentlichen Bauherren für die Leistungen gem. § 55 HOAI 2013 Technische Ausrüstung sind mit den Referenzen der Leistungsübersicht zwingend nachzuweisen:
7. mind. 2 Projekte mit anrechenbaren Baukosten von mind. 2 000 000 EUR (KG 400 netto Anlagengruppe 1-3, 8) in Honorarzone III oder höher und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 1-8 (Lph 8 muss abgeschlossen sein) 8. mind. eine Referenz von einem öffentlichen Bauherren.
7. mind. 2 Projekte mit anrechenbaren Baukosten von mind. 2 000 000 EUR (KG 400 netto Anlagengruppe 1-3, 8) in Honorarzone III oder höher und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 1-8 (Lph 8 muss abgeschlossen sein) 8. mind. eine Referenz von einem öffentlichen Bauherren.
9. mind. 2 Projekte mit anrechenbaren Baukosten von mind. 700 000 EUR (KG 400 netto Anlagengruppe 4-6) in Honorarzone II oder höher und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 1-8 (Lph 8 muss abgeschlossen sein) 10. mind. eine Referenz von einem öffentlichen Bauherren § 55 HOAI 2013 Technische Ausrüstung: Anlagegruppen 7 (Laborplanung),
9. mind. 2 Projekte mit anrechenbaren Baukosten von mind. 700 000 EUR (KG 400 netto Anlagengruppe 4-6) in Honorarzone II oder höher und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 1-8 (Lph 8 muss abgeschlossen sein) 10. mind. eine Referenz von einem öffentlichen Bauherren § 55 HOAI 2013 Technische Ausrüstung: Anlagegruppen 7 (Laborplanung),
11. .mind. 2 Projekte mit anrechenbaren Baukosten von mind. 700 000 EUR (KG 400 netto Anlagengruppe 7) in Honorarzone II oder höher und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 1-8 (Lph 8 muss abgeschlossen sein) 12. mind. eine Referenz von einem öffentlichen Bauherren.
11. .mind. 2 Projekte mit anrechenbaren Baukosten von mind. 700 000 EUR (KG 400 netto Anlagengruppe 7) in Honorarzone II oder höher und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 1-8 (Lph 8 muss abgeschlossen sein) 12. mind. eine Referenz von einem öffentlichen Bauherren.
Hinweise:
Die Mindestanforderungen können sowohl mit einem oder mehreren Projekten erfüllt werden. Eine Referenz kann in mehreren Mindest- und/ oder Auswahlkriterien gewertet werden. Eine Mehrfachnennung in der Leistungsübersicht ist dafür nicht erforderlich.
Entsprechende Referenzen sind unter Angabe der folgenden Daten in den Bewerbungsbogen einzutragen:
— Projektbeschreibung;
— Projekttyps;
— Bauaufgabe;
— Honorarzone;
— Leistungszeitraums von Leistungsphase 1 bis Leistungsphase 8;
— zu bearbeiteten Nutzungsfläche für Referenzen gem. § 34 HOAI 2013 (NUF gem. DIN 277);
— anrechenbaren Baukosten;
— beauftragte Leistungsphasen;
— Anlagengruppen;
— Referenzschreiben;
— Würdigung von durchgeführten Projekten in Fachpublikationen;
— gemeinsam erbrachten Leistungen;
— Bauherren mit Ansprechpartner (inkl. Telefonnummer).
Zu den Referenzen gem. Nr. 1-4 (Objektplanung) ist jeweils ein aussagekräftiges Bild mitzusenden (mindestens eine aussagekräftige Außen- und eine Innenansicht).
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Vergabe der Generalplanung erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gem. §74 VgV i. V. m. §17 (1) VgV.
Das Verfahren gliedert sich in die folgenden 2 Stufen auf:
1. Auswahlphase/Teilnahmewettbewerb,
2. Angebotsphase/Verhandlungsphase Bereits in der 1. Stufe werden die Vergabeunterlagen mit allen relevanten Informationen veröffentlicht. Auf dieser Grundlage erfolgt seitens interessierter Planungsbüros die Abgabe von Teilnahmeanträgen, die die entsprechenden Angaben für die Eignungsprüfung enthalten müssen (vgl. hierzu Anlage 1 „Bewerbungsbogen/Eignungskriterien“). Die Teilnahmeanträge werden vom AG geprüft, sodass zwischen geeigneten und nicht geeigneten Bietern für die Generalplanung differenziert werden kann.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
2. Angebotsphase/Verhandlungsphase Bereits in der 1. Stufe werden die Vergabeunterlagen mit allen relevanten Informationen veröffentlicht. Auf dieser Grundlage erfolgt seitens interessierter Planungsbüros die Abgabe von Teilnahmeanträgen, die die entsprechenden Angaben für die Eignungsprüfung enthalten müssen (vgl. hierzu Anlage 1 „Bewerbungsbogen/Eignungskriterien“). Die Teilnahmeanträge werden vom AG geprüft, sodass zwischen geeigneten und nicht geeigneten Bietern für die Generalplanung differenziert werden kann.
Im Zuge der 2. Stufe werden eine gewissen Anzahl (3-5) an geeigneten Bewerbern vom Auftraggeber zur Abgabe eines Erstangebotes und zur Teilnahme an einem Präsentationstermin aufgefordert.
Die Auswahl zwischen den geeigneten Bewerbern wird anhand der im Bewerbungsbogen angegebenen Referenzen und der entsprechenden Punkteverteilung getroffen.
Zunächst werden die Präsentationen in Anlehnung an die zuvor veröffentlichten Zuschlagskriterien (vgl. hierzu Anlage 2 „Bewertungsmatrix/Zuschlagskriterien“) bewertet. Abschließend erfolgt für jeden Bieter eine Gesamtbewertung, die auf dem Angebotspreis und der Präsentation basiert. Über den endgültigen Angebotspreis wird ggf. im Rahmen von Verhandlungsgesprächen verhandelt.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Zunächst werden die Präsentationen in Anlehnung an die zuvor veröffentlichten Zuschlagskriterien (vgl. hierzu Anlage 2 „Bewertungsmatrix/Zuschlagskriterien“) bewertet. Abschließend erfolgt für jeden Bieter eine Gesamtbewertung, die auf dem Angebotspreis und der Präsentation basiert. Über den endgültigen Angebotspreis wird ggf. im Rahmen von Verhandlungsgesprächen verhandelt.
In dem Präsentationstermin sollen unter anderem das Projektteam, die Arbeitsstruktur und das geplante Qualitäten, Termin- und Kostenmanagement der Bieter entsprechend der Bewertungsmatrix vorgestellt werden.
Eingereichte Unterlagen:
Die eingereichten Unterlagen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes und der Angebotsphase gehen in das Eigentum der Forschungszentrum Jülich GmbH über.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des privaten Rechts
Kontakt
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E56315425🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
Auswahl der Verhandlungsteilnehmer aus dem Kreis der Bewerber (Auswahlphase) Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung zugelassen.
Zunächst werden alle Bewerber, die die Mindestanforderungen nicht erfüllen, vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Auf Grundlage der zugesandten Teilnahmeanträge der geeigneten Bewerber fordert der AG eine gewisse Anzahl (3-5) an Planungsbüros zur Abgabe eines Erstangebotes und zur Teilnahme an einem Präsentationstermin auf.
Die Auswahl erfolgt anhand der eingereichten Projekte aus dem Bewerbungsbogen (vgl. Anlage 1) gemäß den bekanntgemachten Kriterien entsprechend vorgesehener Wichtung für die folgenden Leistungsbereiche:
— Objektplanung gem. § 34 HOAI;
— Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI;
— technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI.
Mit den Angaben in den Referenzübersichten (Teil 1 des Bewerbungsbogens) sind insgesamt 29 Punkte zu erreichen.
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig aufgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen (Anlage 1) sowie der beigefügten Vordrucke und die darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerbungsbogen ist an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig aufgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen (Anlage 1) sowie der beigefügten Vordrucke und die darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerbungsbogen ist an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen in personell identischer Form (auch als Sub- oder Nachunternehmer) werden nicht zugelassen. Solche Bewerbungen werden aus Gründen der Geheimhaltung im Wettbewerb vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist dringend einzuhalten. Die Bildung von Bietergemeinschaften ist möglich, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll, die Aufteilung ist anzugeben. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist dringend einzuhalten. Die Bildung von Bietergemeinschaften ist möglich, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll, die Aufteilung ist anzugeben. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
Auswahl des Auftragnehmers aus dem Kreis der Verhandlungsteilnehmer (Verhandlungsphase) In der 2. Stufe des Vergabeverfahrens werden einige geeignete Bewerber (3-5) zur Angebotsabgabe aufgefordert und zu einem Präsentationstermin eingeladen.
Die zur Vorbereitung zum Präsentationstermin erforderlichen Informationen werden den jeweiligen Planungsbüros nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes im Rahmen der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.
Die Bewertung der Bieter erfolgt zur folgenden Gewichtung:
— Honorarangebot/Preis 50 %;
— Präsentationstermin 50 %.
Im Rahmen des Präsentationstermins werden folgende Kriterien bewertet (vgl. Bewertungsmatrix):
Bewertungskriterium Gewichtung die Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams 40 % die Arbeitsstruktur und Methodik zur Erfüllung des Auftrags 45 % die Struktur und Instrumente zur Planung, Kontrolle, Überwachung und Einhaltung der Kosten und Termine sowie zur Sicherstellung der Umsetzung der baulichen Anforderungen 15 % zur allseitigen Erleichterung bei der Erstellung und Prüfung der Bewerbungsunterlagen ist ausschließlich der beiliegende Bewerbungsbogen (Anlage 1) sowie die beigefügte Einheitliche Europäische Eigenerklärung „EEE“ (Anlage 3) zu verwenden und auszufüllen. Die Zustellung soll als pdf und (für den Bewerbungsbogen) zusätzlich als Excel-Datei erfolgen.
Bewertungskriterium Gewichtung die Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams 40 % die Arbeitsstruktur und Methodik zur Erfüllung des Auftrags 45 % die Struktur und Instrumente zur Planung, Kontrolle, Überwachung und Einhaltung der Kosten und Termine sowie zur Sicherstellung der Umsetzung der baulichen Anforderungen 15 % zur allseitigen Erleichterung bei der Erstellung und Prüfung der Bewerbungsunterlagen ist ausschließlich der beiliegende Bewerbungsbogen (Anlage 1) sowie die beigefügte Einheitliche Europäische Eigenerklärung „EEE“ (Anlage 3) zu verwenden und auszufüllen. Die Zustellung soll als pdf und (für den Bewerbungsbogen) zusätzlich als Excel-Datei erfolgen.
Es werden nur Teilnahmeanträge in elektronischer Form gewertet, die fristgerecht über Subreport eingehen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird auf § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen:
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen(GWB) durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen(GWB) durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134Absatz 2 bleibt unberührt,
b. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
c. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
d. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
e. Bieter, deren Angebot nicht berücksichtigt werden soll, werden vor Zuschlag gemäß § 134 Abs. 2GWB informiert.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 066-157481 (2020-03-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vergabegegenstand ist die Generalplanung für den Neubau des Labor- und Bürogebäudes 05.xx ER-C (Ernst-Ruska-Centrum 2.0) auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich.
Der Leistungsumfang der Generalplanung umfasst folgende Leistungsbilder:
— Objektplanung gem. § 34 HOAI,
— Freianlagen gem. § 39 HOAI,
— Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI,
— Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI,
— Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. AHO Heft 23/ Anlage 1.2 HOAI,
— Bauakustik und Raumakustik gem. Anlage 1.2 HOAI,
— Brandschutz gem. AHO Heft 17,
— Geotechnik gem. Anlage 1.3 HOAI Geplant werden soll ein kombiniertes Labor- und Bürogebäude mit ca. 820 m
Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung der technischen Spezifika der Großgeräte sowie städtebaulicher Rahmenbedingungen auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Ziel ist die Schaffung von Umgebungsverhältnissen, die für den Betrieb eines Zentrums für die Höchstleistungselektronenmikroskopie zwingend notwendig sind. Der zu entwickelnde Gebäudetyp soll die besonderen Arbeitsprozesse und Nutzungsanforderungen des Instituts abbilden und die notwendige Flexibilität für die Entwicklung des Instituts bieten. Darüber hinaus soll durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden.
Bei der Planung des Gebäudes sind nachfolgend aufgeführte Punkte besonders zu berücksichtigen:
— Schwingungstechnische Isolation des Gebäudes gegenüber dem Gelände der Forschungszentrum Jülich GmbH und der hieraus folgenden Einflüsse,
— Schwingungstechnische Isolation (Entkopplung) der Mikroskop-Fundamente (Schwingfundamente) vom Gebäude,
— Minimierung der Streufelder der elektrischen Installationen im gesamten Gebäude,
— Realisierung raumlufttechnischer Anlagenteile, Kühlwasserversorgung, usw. ohne schädliche Einflüsse auf die Mikroskope.
Die hierzu notwendigen Unterlagen und Daten der aufzustellenden Geräte werden durch den Auftraggeber nach Auftragsvergabe dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
Vergabegegenstand ist die Generalplanung für den Neubau des Labor- und Bürogebäudes 05.xx ER-C (Ernst-Ruska-Centrum 2.0) auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich.
Der Leistungsumfang der Generalplanung umfasst folgende Leistungsbilder:
— Bauakustik und Raumakustik gem. Anlage 1.2 HOAI,
— Brandschutz gem. AHO Heft 17,
— Geotechnik gem. Anlage 1.3 HOAI Geplant werden soll ein kombiniertes Labor- und Bürogebäude mit ca. 820 m
Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung der technischen Spezifika der Großgeräte sowie städtebaulicher Rahmenbedingungen auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Ziel ist die Schaffung von Umgebungsverhältnissen, die für den Betrieb eines Zentrums für die Höchstleistungselektronenmikroskopie zwingend notwendig sind. Der zu entwickelnde Gebäudetyp soll die besonderen Arbeitsprozesse und Nutzungsanforderungen des Instituts abbilden und die notwendige Flexibilität für die Entwicklung des Instituts bieten. Darüber hinaus soll durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden.
Bei der Planung des Gebäudes sind nachfolgend aufgeführte Punkte besonders zu berücksichtigen:
— Schwingungstechnische Isolation des Gebäudes gegenüber dem Gelände der Forschungszentrum Jülich GmbH und der hieraus folgenden Einflüsse,
— Schwingungstechnische Isolation (Entkopplung) der Mikroskop-Fundamente (Schwingfundamente) vom Gebäude,
— Minimierung der Streufelder der elektrischen Installationen im gesamten Gebäude,
— Realisierung raumlufttechnischer Anlagenteile, Kühlwasserversorgung, usw. ohne schädliche Einflüsse auf die Mikroskope.
Die hierzu notwendigen Unterlagen und Daten der aufzustellenden Geräte werden durch den Auftraggeber nach Auftragsvergabe dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Forschungszentrum Jülich GmbH – Team Bau
Kontakt
E-Mail: vergabe-bau@fz-juelich.de📧
Die geplante Baumaßnahme ist das 1. Teilprojekt einer Gesamtmaßnahme, die den Aufbau von insgesamt fünf Transmissionselektronenmikroskopen samt Peripherie beinhaltet. Die Voraussetzung für die Ausführung der Gesamtmaßnahme ist die Genehmigung eines zusätzlichen Baubudgets in Höhe von ca. 9 Mio. EUR durch die Zuwendungsgeber. Das Baubudget der Gesamtmaßnahme würde dann ca. 18 Mio. EUR betragen. Die abschnittsweise Erweiterbarkeit des 1. Teilprojektes bis zur Gesamtmaßnahme soll in der Planung von Beginn an berücksichtigt werden. Die Nutzungsflächen teilen sich in ca. 55 % Labor-/physikalische Messräume und 45 % Büro-, Besprechungs- und Seminarräume auf.
Die geplante Baumaßnahme ist das 1. Teilprojekt einer Gesamtmaßnahme, die den Aufbau von insgesamt fünf Transmissionselektronenmikroskopen samt Peripherie beinhaltet. Die Voraussetzung für die Ausführung der Gesamtmaßnahme ist die Genehmigung eines zusätzlichen Baubudgets in Höhe von ca. 9 Mio. EUR durch die Zuwendungsgeber. Das Baubudget der Gesamtmaßnahme würde dann ca. 18 Mio. EUR betragen. Die abschnittsweise Erweiterbarkeit des 1. Teilprojektes bis zur Gesamtmaßnahme soll in der Planung von Beginn an berücksichtigt werden. Die Nutzungsflächen teilen sich in ca. 55 % Labor-/physikalische Messräume und 45 % Büro-, Besprechungs- und Seminarräume auf.
Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI Der AG behält sich vor, einzelne oder alle Anlagengruppen dieser Projektstufe nicht weiter zu beauftragen Stufenweise Beauftragung der Leistungen des AN Die Generalplanerleistungen des AN werden nach den inhaltlichen Vorgaben zu § 5 des Generalplanervertrages von dem AG wie folgt – stufenweise – in Auftrag gegeben:
Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI Der AG behält sich vor, einzelne oder alle Anlagengruppen dieser Projektstufe nicht weiter zu beauftragen Stufenweise Beauftragung der Leistungen des AN Die Generalplanerleistungen des AN werden nach den inhaltlichen Vorgaben zu § 5 des Generalplanervertrages von dem AG wie folgt – stufenweise – in Auftrag gegeben:
Projektstufen Der AG überträgt dem AN zunächst die Generalplanerleistungen zur nachstehenden Projektstufe 1 für die im Folgenden genannten Leistungsbilder. Die Vergabe der weiteren Leistungen richtet sich nach den Ziffern 4.2 ff. des Generalplanervertrages.
Projektstufen Der AG überträgt dem AN zunächst die Generalplanerleistungen zur nachstehenden Projektstufe 1 für die im Folgenden genannten Leistungsbilder. Die Vergabe der weiteren Leistungen richtet sich nach den Ziffern 4.2 ff. des Generalplanervertrages.
— Wärmeschutz und Energiebilanzierung: Leistungsphasen 1 bis 4 ge-mäß AHO Schriftenreihe Nr.23, 2.2 und Anlage 06e des Vertrages,
— Bauakustik: Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß HOAI Anlage 1.2.2 und Anlage 06f des Vertrages,
— Beratender Ingenieur gem. § 75 (2) VgV für die Planungs- und Beratungsleistungen Geotechnik: Teilleistungen a-c gemäß Anl.1.3.3 HOAI und Anlage 06i des Vertrages Übertragung weiterer Projektstufen Der AG verpflichtet sich, den AN mit der Erbringung der Generalplanerleistungen zu den Projektstufen 2 und 3 gemäß Ziffer 4.1.2 bis 4.1.3 des Vertrages weiter zu beauftragen, wenn und soweit das Bauvorhaben über die bereits zuvor beauftragten Projektstufen hinaus von dem AG tatsächlich fortgeführt wird.
— Beratender Ingenieur gem. § 75 (2) VgV für die Planungs- und Beratungsleistungen Geotechnik: Teilleistungen a-c gemäß Anl.1.3.3 HOAI und Anlage 06i des Vertrages Übertragung weiterer Projektstufen Der AG verpflichtet sich, den AN mit der Erbringung der Generalplanerleistungen zu den Projektstufen 2 und 3 gemäß Ziffer 4.1.2 bis 4.1.3 des Vertrages weiter zu beauftragen, wenn und soweit das Bauvorhaben über die bereits zuvor beauftragten Projektstufen hinaus von dem AG tatsächlich fortgeführt wird.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-06 📅
Name: pbr Planungsbüro Rohling AG
Postanschrift: Albert-Einstein-Straße 2
Postort: Osnabrück
Postleitzahl: 49076
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 54194120📞
E-Mail: info@pbr.de📧
Land: Osnabrück, Kreisfreie Stadt
🏙️
Internetadresse: https://pbr.de/home🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1737452.83 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Referenz Zusätzliche Informationen
— Objektplanung gem. § 34 HOAI,
— Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI,
— Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI.
— Honorarangebot / Preis 50 %,
Bewertungskriterium Gewichtung die Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams 40 % die Arbeitsstruktur und Methodik zur Erfüllung des Auftrags 45 % die Struktur und Instrumente zur Planung, Kontrolle, Überwachung und Einhaltung der Kosten und Termine sowie zur Sicherstellung der Umsetzung der baulichen Anforderungen 15 % Zur allseitigen Erleichterung bei der Erstellung und Prüfung der Bewerbungsunterlagen ist ausschließlich der beiliegende Bewerbungsbogen (Anlage 1) sowie die beigefügte Einheitliche Europäische Eigenerklärung „EEE“ (Anlage 3) zu verwenden und auszufüllen. Die Zustellung soll als pdf und (für den Bewerbungsbogen) zusätzlich als Excel-Datei erfolgen.
Bewertungskriterium Gewichtung die Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams 40 % die Arbeitsstruktur und Methodik zur Erfüllung des Auftrags 45 % die Struktur und Instrumente zur Planung, Kontrolle, Überwachung und Einhaltung der Kosten und Termine sowie zur Sicherstellung der Umsetzung der baulichen Anforderungen 15 % Zur allseitigen Erleichterung bei der Erstellung und Prüfung der Bewerbungsunterlagen ist ausschließlich der beiliegende Bewerbungsbogen (Anlage 1) sowie die beigefügte Einheitliche Europäische Eigenerklärung „EEE“ (Anlage 3) zu verwenden und auszufüllen. Die Zustellung soll als pdf und (für den Bewerbungsbogen) zusätzlich als Excel-Datei erfolgen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht.Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.
3. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
e) Bieter, deren Angebot nicht berücksichtigt werden soll, werden vor Zuschlag gemäß § 134 Abs. 2 GWB informiert.