Generalplanungsleistung Bürgerhaus

Stadt Spremberg

(für Architekten- und Ingenieurleistungen)
Mit Beschluss vom 26.2.2020 wurde durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Spremberg die Verwaltung damit beauftragt, das Bürgerhaus als Verwaltungssitz zu sanieren. Das Bürgerhaus, ursprünglich 1973 als Arbeiterwohnheim erbaut, befindet sich im Zentrum der Stadt Spremberg und bildet mit dem Rathaus den Verwaltungssitz der Stadt. Beide Gebäude umsäumen zusammen mit dem City Center im Süden und einer Laden-, Geschäfts- und Wohnbebauung im Norden den Marktplatz der Altstadt.
Bereits im Jahr 2005 war das Bürgerhaus Gegenstand eines Planerwettbewerbs. Im Jahr 2006 wurde der Gewinner des Wettbewerbs gekürt und die Planung entsprechend der Wettbewerbsunterlagen umgesetzt. Der ehemalige Plattenbau wurde komplett entkernt und bis zu seinem Stahlbetonrahmen und den Stahlbetondecken zurückgebaut. Unter anderem sind die letzten 2 Obergeschosse abgetragen worden. Die neue Fassade besteht seither aus einer vorgesetzten Fassade mit verputzten Holztafelelementen im Wärmedämmverbundsystem bzw. mit
Holzverkleidungen an den großen Glaselementen. Auch der Innenbereich des Gebäudes wurde saniert.
In einer Eineinhalbjährigen Bauzeit entstand dadurch ein zeitgenössischer, moderner Verwaltungsbau, der sich strukturell im Altstadtquartier einfügt und neben dem historisch gewachsenen Rathaus die südliche Grenze zum Marktplatz bildet. In der Bevölkerung jedoch war das Erscheinungsbild des neuen Verwaltungsgebäudes umstritten. Zudem stellten sich nach kurzer Nutzung des Gebäudes erste bauliche und technische Mängel ein. Angefangen von einer nicht funktionstüchtigen Wärmepumpe bis hin zu massiven Feuchtigkeitsschäden an Dach und Fassade sowie im Inneren des Gebäudes.
Ziel der heutigen Stadtplanung ist es, das Gebäude zu sanieren und dabei die Bedeutung des ehemaligen Rathauses am Marktplatz hervorzuheben, sich von großmaßstäblichen Planungen der achtziger Jahre zu verabschieden, den Maßstab der historischen Bebauung wieder aufzunehmen und die historischen Wegebeziehungen aufzuzeigen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-07-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-06-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-06-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-06-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: 20 - 61 - 30
Kurze Beschreibung:
(für Architekten- und Ingenieurleistungen) Mit Beschluss vom 26.2.2020 wurde durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Spremberg die Verwaltung damit beauftragt, das Bürgerhaus als Verwaltungssitz zu sanieren. Das Bürgerhaus, ursprünglich 1973 als Arbeiterwohnheim erbaut, befindet sich im Zentrum der Stadt Spremberg und bildet mit dem Rathaus den Verwaltungssitz der Stadt. Beide Gebäude umsäumen zusammen mit dem City Center im Süden und einer Laden-, Geschäfts- und Wohnbebauung im Norden den Marktplatz der Altstadt. Bereits im Jahr 2005 war das Bürgerhaus Gegenstand eines Planerwettbewerbs. Im Jahr 2006 wurde der Gewinner des Wettbewerbs gekürt und die Planung entsprechend der Wettbewerbsunterlagen umgesetzt. Der ehemalige Plattenbau wurde komplett entkernt und bis zu seinem Stahlbetonrahmen und den Stahlbetondecken zurückgebaut. Unter anderem sind die letzten 2 Obergeschosse abgetragen worden. Die neue Fassade besteht seither aus einer vorgesetzten Fassade mit verputzten Holztafelelementen im Wärmedämmverbundsystem bzw. mit Holzverkleidungen an den großen Glaselementen. Auch der Innenbereich des Gebäudes wurde saniert. In einer Eineinhalbjährigen Bauzeit entstand dadurch ein zeitgenössischer, moderner Verwaltungsbau, der sich strukturell im Altstadtquartier einfügt und neben dem historisch gewachsenen Rathaus die südliche Grenze zum Marktplatz bildet. In der Bevölkerung jedoch war das Erscheinungsbild des neuen Verwaltungsgebäudes umstritten. Zudem stellten sich nach kurzer Nutzung des Gebäudes erste bauliche und technische Mängel ein. Angefangen von einer nicht funktionstüchtigen Wärmepumpe bis hin zu massiven Feuchtigkeitsschäden an Dach und Fassade sowie im Inneren des Gebäudes. Ziel der heutigen Stadtplanung ist es, das Gebäude zu sanieren und dabei die Bedeutung des ehemaligen Rathauses am Marktplatz hervorzuheben, sich von großmaßstäblichen Planungen der achtziger Jahre zu verabschieden, den Maßstab der historischen Bebauung wieder aufzunehmen und die historischen Wegebeziehungen aufzuzeigen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Spree-Neiße 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Spremberg
Postanschrift: Am Markt 1
Postleitzahl: 03130
Postort: Spremberg
Kontakt
Internetadresse: https://stadt-spremberg.de/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@stadt-spremberg.de 📧
Telefon: +49 3563-340190 📞
Fax: +49 3563-340600 📠
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y5MD2AU/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y5MD2AU 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-02 📅
Einreichungsfrist: 2020-07-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 108-262154
ABl. S-Ausgabe: 108
Zusätzliche Informationen
Es findet ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, europaweiten Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 74, 17 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) vom 12.4.2016 (BGBl. I S. 624) statt. Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Brandenburg hochzuladen. Die Vergabestelle behält sich vor, zur näheren Überprüfung die Einreichung von Originalen zu verlangen. Es findet eine elektronische Vergabe statt. Rückfragen sind frühzeitig an die Vergabestelle über die Plattform zu stellen. Die auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg eingestellten Ausschreibungsunterlagen (Teil A. Verfahrensbedingungen mit Zuschlagsmatrix, Teil C. Vertragsentwurf, Teil D. Preisblatt und Teil E. Angebotsvordruck) sind für die zweite Stufe des Verfahrens, mithin das Verhandlungsverfahren, bestimmt. Diese Unterlagen haben für den zunächst stattfindenden Teilnahmewettbewerb, in dem ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft wird, noch keine inhaltliche Bedeutung. Den Bewerbern steht es Selbstverständlich frei, sich über diese Unterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, schon jetzt weitere Informationen zu dem ausgeschriebenen Projekt einzuholen. Bekanntmachungs-ID: CXP9Y5MD2AU
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
(für Architekten- und Ingenieurleistungen)
Mit Beschluss vom 26.2.2020 wurde durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Spremberg die Verwaltung damit beauftragt, das Bürgerhaus als Verwaltungssitz zu sanieren. Das Bürgerhaus, ursprünglich 1973 als Arbeiterwohnheim erbaut, befindet sich im Zentrum der Stadt Spremberg und bildet mit dem Rathaus den Verwaltungssitz der Stadt. Beide Gebäude umsäumen zusammen mit dem City Center im Süden und einer Laden-, Geschäfts- und Wohnbebauung im Norden den Marktplatz der Altstadt.
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Bereits im Jahr 2005 war das Bürgerhaus Gegenstand eines Planerwettbewerbs. Im Jahr 2006 wurde der Gewinner des Wettbewerbs gekürt und die Planung entsprechend der Wettbewerbsunterlagen umgesetzt. Der ehemalige Plattenbau wurde komplett entkernt und bis zu seinem Stahlbetonrahmen und den Stahlbetondecken zurückgebaut. Unter anderem sind die letzten 2 Obergeschosse abgetragen worden. Die neue Fassade besteht seither aus einer vorgesetzten Fassade mit verputzten Holztafelelementen im Wärmedämmverbundsystem bzw. mit
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Holzverkleidungen an den großen Glaselementen. Auch der Innenbereich des Gebäudes wurde saniert.
In einer Eineinhalbjährigen Bauzeit entstand dadurch ein zeitgenössischer, moderner Verwaltungsbau, der sich strukturell im Altstadtquartier einfügt und neben dem historisch gewachsenen Rathaus die südliche Grenze zum Marktplatz bildet. In der Bevölkerung jedoch war das Erscheinungsbild des neuen Verwaltungsgebäudes umstritten. Zudem stellten sich nach kurzer Nutzung des Gebäudes erste bauliche und technische Mängel ein. Angefangen von einer nicht funktionstüchtigen Wärmepumpe bis hin zu massiven Feuchtigkeitsschäden an Dach und Fassade sowie im Inneren des Gebäudes.
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Ziel der heutigen Stadtplanung ist es, das Gebäude zu sanieren und dabei die Bedeutung des ehemaligen Rathauses am Marktplatz hervorzuheben, sich von großmaßstäblichen Planungen der achtziger Jahre zu verabschieden, den Maßstab der historischen Bebauung wieder aufzunehmen und die historischen Wegebeziehungen aufzuzeigen.
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Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ist ein Generalplanervertrag, der für die folgenden HOAI-Leistungsbilder geschlossen werden soll:
— Objektplanung Gebäude inklusive eines Abrisskonzepts;
— Objektplanung Freianlagen;
— Fachplanung Tragwerksplanung;
— Fachplanung Technische Ausrüstung sowie
— Zusätzliche Leistungen, und zwar in dem Umfang wie in Teil B der Vergabeunterlagen beschrieben.
Mit Zuschlag wird mit einem Bieter ein Generalplanervertrag geschlossen. Die Auftragserteilung erfolgt stufenweise.
Die Aufgabenbeschreibung umfasst hauptsächlich den Rückbau der Fassade und des Daches sowie die Optimierung der Gebäudetechnik und der Gebäudenutzung. In Folge dessen sind die derzeit aktuell gültigen bautechnischen wie baurechtlichen Vorschriften einzuhalten. Die Vorhangfassade, die Holzfenster und die Dachkonstruktion sind vollständig abzubrechen und fachgerecht zu entsorgen. Die Tragkonstruktion des Gebäudes ist dabei zu schützen. Da der Charakter im Innenbereich erhalten bleiben soll,
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Ist mit den bestehenden Materialien im Innenbereich sehr sorgfältig umzugehen.
Die städtebaulichen Rahmenbedingungen für die Sanierung des Bürgerhauses haben sich zu den 2005 im Rahmen des Wettbewerbs formulierten Bedingungen nicht wesentlich geändert. Der Baukörper hat sich „mit geeigneten gestalterischen Mitteln der kleinteiligen Umgebungsbebauung altstadttypisch anzupassen.“ Es sind 3 Varianten der Fassaden und Dachgestaltung unter Beachtung der bestehenden Tragkonstruktion und der unter Punkt 4 dargestellten Gebäudenutzungen zu erarbeiten. Diese sollen sich in der Architektonischen Formsprache und der Auswahl der Materialien unterscheiden, aber im vergleichbaren Verhältnis zu den Investitionskosten und den Folgekosten stehen.
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Die Nutzungsanforderungen sollen weitestgehend erhalten bleiben. Lediglich das Erdgeschoss soll in Gänze als Gewerbefläche dienen.
Der Hauptzugang erfolgt barrierefrei über den Marktplatz und ist entsprechend attraktiv zu gestalten. Eine rückwärtige Erschließung ist über das Foyer vorzusehen. Der Bürgergarten wurde als Ruhezone im städtischen Quartier gesehen und sollte auch öffentlich genutzt werden.
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Dauer: 39 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Plus etwaige Leistungsphase 9
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stadt Spremberg
Am Markt 1
03130 Spremberg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
a) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013, zuletzt geändert in Art. 1 Vergaberechtsmodernisierungsgesetz vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) vorliegen. Die Eigenerklärungen sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und die vorgesehenen Nachunternehmer gesondert vorzulegen,
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b) ggf. (soweit beabsichtigt) Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben,
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c) ggf. (soweit beabsichtigt) Nachunternehmererklärung, aus der sich ergibt, dass der Nachunternehmer im Auftragsfall verbindlich für die Ausführung der Nachunternehmerleistung zur Verfügung steht,
d) Nachweis zur Überprüfung der Mitgliedschaft in einer Architektenkammer der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Bauingenieur durch eine entsprechende Bescheinigung bzw. ein vergleichbares Dokument aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in Kopie. Der Bewerber muss jedenfalls zur Bauvorlage berechtigt sein.
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Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit, wie hier, im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig.
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Bitte berücksichtigen Sie, dass die zuvor genannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auch für die Darlegung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach Maßgabe von III.1.2), III.1.3) und III.2.2) (Langversion Bekanntmachungstext) gelten.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Vergabestelle fordert als Mindestbedingungen:
a) Nachweis, nicht älter als 12 Monate, über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit Angaben der Deckungssumme, getrennt nach Personen- und Sach-/Vermögensschäden. Die Deckungssumme beträgt mindestens 2 000 000,00 EUR für Personenschäden und 1 000 000,00 EUR für Sach- und/oder Vermögenschäden, jeweils für 2 Versicherungsfälle pro Jahr (2-fache Maximierung).
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Sofern die vorhandenen Deckungssummen niedriger liegen sollten, ist eine Bereitstellungserklärung der Versicherung vorzulegen, dass die Deckungssummen im Zuschlagsfall erhöht werden.
b) Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben weitergehende Nachweise zu verlangen. Die Umsätze sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und die vorgesehenen Nachunternehmer gesondert vorzulegen. Die Vergabestelle verlangt einen durchschnittlichen Jahresmindestumsatz der vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre von mindestens 400 000,00 EUR. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft diese Anforderung erfüllen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Vergabestelle fordert als Mindestbedingungen:
a) Mitarbeiterzahl
Angaben zur personellen Ausstattung beim Bewerber/der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer, insbesondere Angaben über die Zahl der beschäftigten Fachkräfte, die einen Hochschulabschluss als Architekt oder Bauingenieur nachweisen können. Gefordert wird eine Mitarbeiterzahl von 10, ggf. einschließlich des Büroinhabers/der Büroinhaberin.
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Bei Bewerbergemeinschaften bzw. dem Einsatz von Nachauftragnehmern kann die Mindestbeschäftigtenzahl durch Addition erfüllt werden. Die Angaben sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und die vorgesehenen Nachunternehmer gesondert vorzulegen. Der Nachweis kann durch Eigenerklärung erfolgen.
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b) Referenzen
Die Vergabestelle fordert den Nachweis der folgenden Referenzen mit folgenden Eigenschaften:
— 2 Referenzen für Projekte der Generalplanung, bei denen der Bieter die LP 2 bis 8 durchlaufen hat;
— 1 Referenz für ein Planungsprojekt, bei dem die Gestaltung einer Fassade den Schwerpunkt bildete
— 1 Referenz für Gebäudeautomation in Verbindung mit weiteren Anlagengruppen der Technischen Ausrüstung für ein Gebäude wahlweise mit öffentlicher Nutzung (Verwaltung, Schule o.ä) oder gewerblicher Nutzung (Gewerbemietflächen o.ä.), aber keinem reinen Wohnungsbau;
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— 1 Referenz für Tragwerksplanungen bei einem Bestandsumbau eines mehrgeschossigen Gebäudes (Nutzungsart ist hier ohne Bedeutung);
— 1 Referenz für die Durchführung eines Planungsprojekts für einen öffentlichen Auftraggeber, LP 2 bis 8, maximal 10 Jahre alt.
Die Referenzen müssen sich nicht auf 6 getrennte Projekte beziehen. Es ist auch möglich, dass ein Projekt mehrere der obigen Referenzanforderungen erfüllt.
Alle Projekte müssen am 1.6.2010 begonnen gewesen sein.
Bei Bewerbergemeinschaften bzw. dem Einsatz von Nachauftragnehmern können die Anforderungen durch Addition erfüllt werden. Es muss also nicht jedes BG-Mitglied alle Referenzanforderungen erfüllen. Maßgeblich ist, dass der Bieter als Gesamtheit alle Anforderungen erfüllt.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: siehe Anforderungen Berufsqualifikation in III.1.3) (Langversion Bekanntmachungstext)
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags ergeben sich insbesondere aus der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen (Teil B) und dem Entwurf des Generalplanervertrages (Teil C).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Geplante Mindestzahl: 4
Höchstzahl: 4
Die eingereichten Bewerbungen werden zunächst auf Vollständigkeit überprüft. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Erklärungen oder Unterlagen nachzufordern, ist hierzu aber nicht verpflichtet. Sie werden insbesondere darauf überprüft, ob sie die unter III. (Langfassung der Bekanntmachung) geforderten vergaberechtlichen Mindestanforderungen erfüllt sind. Ist dies der Fall, so sind sie nach Überzeugung der Vergabestelle für die bevorstehende Aufgabe geeignet und eine weitere Differenzierung ist nicht mehr sachgerecht.
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Sollten mehr als 4 Bewerbungen eingehen, findet unter diesen ein Losverfahren statt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-07-16 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-02-28 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9Y5MD2AU/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es findet ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, europaweiten Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 74, 17 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) vom 12.4.2016 (BGBl. I S. 624) statt.
Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Brandenburg hochzuladen. Die Vergabestelle behält sich vor, zur näheren Überprüfung die Einreichung von Originalen zu verlangen. Es findet eine elektronische Vergabe statt.
Rückfragen sind frühzeitig an die Vergabestelle über die Plattform zu stellen.
Die auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg eingestellten Ausschreibungsunterlagen (Teil A. Verfahrensbedingungen mit Zuschlagsmatrix, Teil C. Vertragsentwurf, Teil D. Preisblatt und Teil E. Angebotsvordruck) sind für die zweite Stufe des Verfahrens, mithin das Verhandlungsverfahren, bestimmt. Diese Unterlagen haben für den zunächst stattfindenden Teilnahmewettbewerb, in dem ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft wird, noch keine inhaltliche Bedeutung. Den Bewerbern steht es Selbstverständlich frei, sich über diese Unterlagen, insbesondere die
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Leistungsbeschreibung, schon jetzt weitere Informationen zu dem ausgeschriebenen Projekt einzuholen.
Bekanntmachungs-ID: CXP9Y5MD2AU

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331-8661610 📞
Fax: +49 331-8661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bitte berücksichtigen Sie, dass die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren auch nur auf Antrag einleitet und ein Antrag gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages anerkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 108-262154 (2020-06-02)