Generalplanungsleistungen - Bau einer Transportleitung DN 600 von Sandelermöns bis Diekmannshausen

Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband

Es werden folgende Leistungen und Leistungsbilder nach der HOAI an einen Generalplaner vergeben:
— Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9;
— Einschließlich der örtlichen Bauüberwachung als Besondere Leistung.
Fachplanung der Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9 für die Anlagengruppen:
— Anlagengruppe 1 (Abwasser- und Wasseranlagen exkl. Gasanlagen);
— Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen);
— Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen);
— Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-05-18 Auftragsbekanntmachung
2020-10-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-05-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: 2020-01736
Kurze Beschreibung:
Es werden folgende Leistungen und Leistungsbilder nach der HOAI an einen Generalplaner vergeben: — Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9; — Einschließlich der örtlichen Bauüberwachung als Besondere Leistung. Fachplanung der Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9 für die Anlagengruppen: — Anlagengruppe 1 (Abwasser- und Wasseranlagen exkl. Gasanlagen); — Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen); — Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen); — Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Weser-Ems 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband
Postanschrift: Georgstraße 4
Postleitzahl: 26919
Postort: Brake
Kontakt
Internetadresse: https://www.oowv.de/home/ 🌏
E-Mail: beschaffung@oowv.de 📧
Telefon: +49 44019160 📞
Fax: +49 4401916176 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYFYDSY/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYFYDSY 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-18 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-22 📅
Datum des Endes: 2025-07-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 099-238359
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kommunikation im Teilnahmewettbewerb dieser Ausschreibung über das elektronische Vergabeportal „Deutsche Vergabeportal" (https://www.dtvp.de/Center) erfolgt. Für die bloße Einsicht in das Verfahren ist eine Registrierung nicht notwendig, jedoch wird es angeraten sich kostenfrei zu registrieren und sich zu dem Verfahren freizuschalten. Nur durch eine Freischaltung zu dem Verfahren werden Sie auf sämtliche Bieterinformationen bzw. auf Änderungen an den Vergabeunterlagen oder neu eingestellte Bieterinformationen hingewiesen. Für die Abgabe eines Teilnahmeantrags in elektronischer Form muss jedoch eine Registrierung erfolgen. Des Weiteren bitten wir darum, von einer Löschung Ihrer Freischaltung zu dem Verfahren abzusehen, bis Sie dazu aufgefordert werden bzw. Sie eine Absage zu dem weiteren Verfahren erhalten, da das anschließende Angebotsverfahren über das Deutsche Vergabeportal fortgeführt werden soll. Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so hat der Bewerber/Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Teilnahmeantrags bzw. des Angebots darauf hinzuweisen. Die Bewerber/Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und im gesetzlich zulässigen Rahmen Ihre Fragen über das elektronische Vergabeportal (http://www.dtvp.de/Center) zu übermitteln. Bewerber/Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Bekanntmachungs-ID: CXS0YYFYDSY
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es werden folgende Leistungen und Leistungsbilder nach der HOAI an einen Generalplaner vergeben:
— Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41 ff. HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9;
— Einschließlich der örtlichen Bauüberwachung als Besondere Leistung.
Fachplanung der Technische Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9 für die Anlagengruppen:
— Anlagengruppe 1 (Abwasser- und Wasseranlagen exkl. Gasanlagen);
— Anlagengruppe 4 (Starkstromanlagen);
— Anlagengruppe 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen);
— Anlagengruppe 8 (Gebäudeautomation).
Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband ist u. a. für die Trinkwasserversorgung im Landkreis Wesermarsch verantwortlich. Der Landkreis Wesermarsch besitzt keine eigene Einspeisung durch ein Wasserwerk, da hier aufgrund der vollständigen Versalzung des Untergrunds kein nutzbares Grundwasser gewonnen werden kann. Die Versorgung wird durch die benachbarten Wasserwerke Sandelermöns und Großenkneten sowie untergeordnet Nethen sichergestellt. Die bisher noch freien Kapazitäten des Werkes Großenkneten werden in den nächsten Jahren weitgehend ausgeschöpft sein und somit ist ein Ausgleich zwischen den Wasserwerken Sandelermöns und Großenkneten erforderlich. Hiermit einhergehend hat das Wasserwerk Sandelermöns eine wichtige Schlüsselposition in der künftigen Trinkwasserversorgung.
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Um weiterhin die Trinkwasserversorgung im Landkreis Wesermarsch sicherzustellen, soll das Wasser aus Sandelermöns auf direktem Wege über das Speicherpumpwerk Diekmannshausen zur Verfügung gestellt werden. Daher ist eine Transportleitung DN 600 vom Wasserwerk Sandelermöns bis zum Speicherpumpwerk in Diekmannshausen geplant. Die Transportleitung soll eine geplante Jahresmenge von 7,03 Mio. m
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Der Betrieb der Trinkwasserversorgung darf während der gesamten Umsetzungsphase nicht unterbrochen werden.
Die Planungsleistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke und der Fachplanung der Technischen Ausrüstung für die Leistungsphasen 1 bis 4 wurden bereits erbracht. Die Planungsunterlagen sind den Vergabeunterlagen beigefügt. Insoweit werden hier nur noch die verbleibenden Planungsleistungen für die Leistungsphasen 5 bis 9 ausgeschrieben, die aufgrund der eng verzahnten Leistungen an einen Generalplaner vergeben werden sollen.
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Die Gesamtkosten (KG 200 bis 600 gem. DIN 276) für das Projekt werden auf 28 Mio. EUR (netto) geschätzt. Die Bauausführung ist im Wesentlichen für die Jahre 2022 bis 2024 geplant (siehe auch Rahmenterminplan in den Vergabeunterlagen).
Projektgebiet:
Das Vorhaben umfasst den Bau einer Trinkwassertransportleitung DN 600 vom Wasserwerk Sandelermöns bis zum Speicherpumpwerk nach Diekmannshausen. Die Leitungstrasse berührt die Landkreise Friesland, Wesermarsch und Wittmund. Die Länge der geplanten Fernleitung beträgt ca. 38 km. Die geplante Trasse ist bislang in 3 Bauabschnitte (BA) aufgeteilt. Der Auftragnehmer ist aufgefordert, diese Aufteilung im Rahmen der Ausführungsplanung in Hinsicht auf die Bauphasierung, die Bildung von Bauabschnitten und zur Optimierung der Bauzeit zu überprüfen.
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BA 1 ist ca. 16 km lang, beginnt am Wasserwerk in Sandelermöns und endet nördlich der Gemeinde Zetel, südöstlich der Straße „Zetelermarsch". Hier wird die geplante Trinkwasserleitung DN 600 mit der vorhandenen Trinkwasserleitung DN 400 verbunden.
BA 2 beginnt an der vorhandenen Trinkwasserleitung DN 400 nördlich der Gemeinde Zetel, südöstlich der Straße „Zetelermarsch" und endet an der vorhandenen Trinkwasserleitung DN 250, welche sich nördlich von Dangastermoor (Stadtteil von Varel) und östlich der Kreisstraße K110 (Zum Jadebusen) befindet. BA 2 ist ca. 10 km lang.
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BA 3 beginnt an der vorhandenen Trinkwasserleitung DN 250 nördlich von Dangastermoor (Stadtteil von Varel) und östlich der Kreisstraße K110 (Zum Jadebusen) und endet am Speicherpumpwerk in Diekmannshausen und hat eine Länge von 12 km.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 5 und 6 für alle Bauabschnitte gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen und Bauabschnitte im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Landkreise Friesland
Wesermarsch und Wittmund

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1.1. Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner
Mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.2. Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.3. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung, des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,
c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.4. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
1.5. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
1.7. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
1.8. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen auch von den Nachunternehmern beizubringen.
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Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Mindestanforderungen unter XI. der Vergabeunterlagen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1 Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen:
— mindestens 2,5 Mio. EUR für Personenschäden;
— mindestens 2,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine (ergänzende) rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
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Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft beizubringen.
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2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018).
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Bitte beachten Sie auch die Hinweise der Mindestanforderungen unter XI. der Vergabeunterlagen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1. Benennung der*des Projektverantwortlichen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) und der*des stellvertretenden Projektverantwortlichen (mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung) für den Auftragsfall mit
a) Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie
c) Erfahrungsnachweis der*des Projektverantwortlichen und der*des stellvertretenden Projektverantwortlichen in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2015), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (Tiefbaumaßnahmen Rohrleitungsbau, vorzugsweise Verlegung einer Trinkwassertransportleitung).
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Es ist mindestens ein Referenzprojekt zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden 3 Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XIII. der Vergabeunterlagen).
3.2. Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2015), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (Tiefbaumaßnahmen Rohrleitungsbau, vorzugsweise Verlegung einer Trinkwassertransportleitung).
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Es sind mindestens 3 Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden 3 Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XIII. der Vergabeunterlagen).
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer)
Art der Maßnahme (Verlegung einer Trinkwassertransportleitung, Verlegung einer anderen Versorgungsleitung, sonstiger Leitungsbau)
Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu Nutzung, Trassenverlauf, Trassenlänge
Gesamtbaukosten (brutto)
Projektzeitraum (Beauftragung /Baubeginn/Abnahme/Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme)
Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2015) erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen)
Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers (nicht zwingend).
Mindeststandards:
Zum Nachweis der persönlichen Lage, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Mindestanforderungen unter XI. der Vergabeunterlagen) sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden.
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Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sowie dessen Anlagen sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Die Eigenerklärungen können auch mit Hilfe der EEE „Einheitliche Europäische Eigenerklärung" sowie der eEEE „elektronische Einheitliche Europäische Eigenerklärung" unter https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de abgegeben werden.
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Der Leitfaden für das Ausfüllen der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) kann im Internet unter folgender Adresse abgerufen werden:
Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sind die entsprechenden Eigenerklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Eigenerklärungen zur persönlichen Lage auch von den Nachunternehmern beizubringen.
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Bei der Einbindung von Nachunternehmern können die entsprechenden Erklärungen zu der Leistungsfähigkeit auch von den Nachunternehmern beigebracht werden, wenn und soweit sich der Bewerber die Leistungsfähigkeit des Nachunternehmers zurechnen lassen möchte.
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Für die Referenzprojekte ist das Formular „Referenzdatenblatt" zu verwenden. Es können mehrere Referenzen angegeben werden. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. In diesem Fall wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen.
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Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:
Berufliche Leistungsfähigkeit:
— Projektverantwortliche*r = 35 %;
— Stv. Projektverantwortliche*r = 25 %;
— Bewerber (Büro) = 40 % = 100 %..
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der Bewertungsmatrix, welche den Vergabeunterlagen beigefügt ist, entnommen werden.
Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit der*des benannten Projektverantwortlichen, der*des stellvertretenden Projektverantwortlichen sowie des Bewerbers sind maßgeblich die vorgelegten Referenzen. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
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Die vollständige Beschreibung entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen — Teilnahmewettbewerb Punkt XII. Auswahl der Bewerber.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Für die zu benennenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall ist der Nachweis Ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern: Siehe Vergabeunterlagen
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-07-01 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf und Logistik
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYFYDSY/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kommunikation im Teilnahmewettbewerb dieser Ausschreibung über das elektronische Vergabeportal „Deutsche Vergabeportal" (https://www.dtvp.de/Center) erfolgt.
Für die bloße Einsicht in das Verfahren ist eine Registrierung nicht notwendig, jedoch wird es angeraten sich kostenfrei zu registrieren und sich zu dem Verfahren freizuschalten. Nur durch eine Freischaltung zu dem Verfahren werden Sie auf sämtliche Bieterinformationen bzw. auf Änderungen an den Vergabeunterlagen oder neu eingestellte Bieterinformationen hingewiesen. Für die Abgabe eines Teilnahmeantrags in elektronischer Form muss jedoch eine Registrierung erfolgen.
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Des Weiteren bitten wir darum, von einer Löschung Ihrer Freischaltung zu dem Verfahren abzusehen, bis Sie dazu aufgefordert werden bzw. Sie eine Absage zu dem weiteren Verfahren erhalten, da das anschließende Angebotsverfahren über das Deutsche Vergabeportal fortgeführt werden soll. Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, so hat der Bewerber/Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Teilnahmeantrags bzw. des Angebots darauf hinzuweisen.
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Die Bewerber/Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und im gesetzlich zulässigen Rahmen Ihre Fragen über das elektronische Vergabeportal (http://www.dtvp.de/Center) zu übermitteln.
Bewerber/Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYFYDSY

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334 📞
Fax: +49 4131152943 📠
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 099-238359 (2020-05-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1070337.09 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 202-491722
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 099-238359
ABl. S-Ausgabe: 202
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYFYDUT

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreise Friesland, Wesermarsch und Wittmund

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit fachlichen Aufgaben und besonderen Kenntnissen mit Projektorganigramm
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Koordination, der Verfügbarkeit und der örtlichen Präsenz des Projektteams
Organisation/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und anderen Projektbeteiligten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bürointerne Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitäts-, Kosten- und Terminvor- gaben des Auftraggebers
Darstellung von Grundsatzüberlegungen zur Umsetzung des Bauvorhabens (Ar- beitsschwerpunkte, Bildung von Bauabschnitten)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 13
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung eines überarbeiteten Rahmenterminplans mit einer Optimierung in Bezug auf Bauphasierung, Bauablaufplanung und der Bauzeit
Überlegungen zur Umsetzung des Bauvorhabens im Rahmen des vorgegebenen Kostenrahmens
Qualitätskriterium (Gewichtung): 8
Preis (Gewichtung): 40.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-10-08 📅
Name: Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Seilerbahn 7
Postort: Nordhorn
Postleitzahl: 48529
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 59218844-0 📞
E-Mail: info@lindschulte.de 📧
Land: Grafschaft Bentheim 🏙️
Internetadresse: http://www.lindschulte.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1070337.09 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bewerber/Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 202-491722 (2020-10-13)