Generalsanierung und Erweiterung einer Turnhalle zur Kulturhalle Steinwiesen. Ziel der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme ist der Umbau bzw. Anbau der bestehenden Turnhalle zur Kulturhalle als Versammlungsstätte für bis zu 400 Personen und Gestaltung der davorliegenden Freifläche, die Anpassung an die Brandschutzanforderungen (z. B. Flucht- und Rettungswege, qualifizierte Bauteile) sowie die energetische Sanierung (schnelles Aufheizen im Winter, ggf. Kühlen im Sommer). Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF) der geplanten Gebäudeteile beträgt ca. 1 140 m, aufgeteilt in Bestand ca. 770 m und Anbau ca. 370 m. Aktuell wird von Baukosten (Kgr. 300-500) i. H. v. 2,9 Mio. EUR netto ausgegangen. Terminlich wäre ein Baubeginn im Herbst 2021 und eine Baufertigstellung Mitte 2023 angedacht. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-11-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-10-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Generalsanierung und Erweiterung einer Turnhalle zur Kulturhalle Steinwiesen.
Ziel der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme ist der Umbau bzw. Anbau der bestehenden Turnhalle zur Kulturhalle als Versammlungsstätte für bis zu 400 Personen und Gestaltung der davorliegenden Freifläche, die Anpassung an die Brandschutzanforderungen (z. B. Flucht- und Rettungswege, qualifizierte Bauteile) sowie die energetische Sanierung (schnelles Aufheizen im Winter, ggf. Kühlen im Sommer).
Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF) der geplanten Gebäudeteile beträgt ca. 1 140 m
Aktuell wird von Baukosten (Kgr. 300-500) i. H. v. 2,9 Mio. EUR netto ausgegangen.
Terminlich wäre ein Baubeginn im Herbst 2021 und eine Baufertigstellung Mitte 2023 angedacht.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI.
Generalsanierung und Erweiterung einer Turnhalle zur Kulturhalle Steinwiesen.
Ziel der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme ist der Umbau bzw. Anbau der bestehenden Turnhalle zur Kulturhalle als Versammlungsstätte für bis zu 400 Personen und Gestaltung der davorliegenden Freifläche, die Anpassung an die Brandschutzanforderungen (z. B. Flucht- und Rettungswege, qualifizierte Bauteile) sowie die energetische Sanierung (schnelles Aufheizen im Winter, ggf. Kühlen im Sommer).
Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF) der geplanten Gebäudeteile beträgt ca. 1 140 m
Aktuell wird von Baukosten (Kgr. 300-500) i. H. v. 2,9 Mio. EUR netto ausgegangen.
Terminlich wäre ein Baubeginn im Herbst 2021 und eine Baufertigstellung Mitte 2023 angedacht.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzlicher CPV-Code: Haustechnik📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Kronach
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-10-23 📅
Einreichungsfrist: 2020-11-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-28 📅
Datum des Beginns: 2021-03-09 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 210-513256
ABl. S-Ausgabe: 210
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Generalsanierung und Erweiterung einer Turnhalle zur Kulturhalle Steinwiesen.
Ziel der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme ist der Umbau bzw. Anbau der bestehenden Turnhalle zur Kulturhalle als Versammlungsstätte für bis zu 400 Personen und Gestaltung der davorliegenden Freifläche, die Anpassung an die Brandschutzanforderungen (z. B. Flucht- und Rettungswege, qualifizierte Bauteile) sowie die energetische Sanierung (schnelles Aufheizen im Winter, ggf. Kühlen im Sommer).
Ziel der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme ist der Umbau bzw. Anbau der bestehenden Turnhalle zur Kulturhalle als Versammlungsstätte für bis zu 400 Personen und Gestaltung der davorliegenden Freifläche, die Anpassung an die Brandschutzanforderungen (z. B. Flucht- und Rettungswege, qualifizierte Bauteile) sowie die energetische Sanierung (schnelles Aufheizen im Winter, ggf. Kühlen im Sommer).
Die gesamte Bruttogrundfläche (BGF) der geplanten Gebäudeteile beträgt ca. 1 140 m
Aktuell wird von Baukosten (Kgr. 300-500) i. H. v. 2,9 Mio. EUR netto ausgegangen.
Terminlich wäre ein Baubeginn im Herbst 2021 und eine Baufertigstellung Mitte 2023 angedacht.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Die bestehende Turnhalle der Grundschule Steinweisen ist seit über 50 Jahren Mittelpunkt der Vereins-, Freizeit- u. Kulturaktivitäten im Markt Steinwiesen mit seinen Umlandgemeinden. Durch die Mehrfachnutzung und die überproportionale Belegung ist der bauliche Zustand aktuell als dringend sanierungsbedürftig zu bezeichnen.
Die bestehende Turnhalle der Grundschule Steinweisen ist seit über 50 Jahren Mittelpunkt der Vereins-, Freizeit- u. Kulturaktivitäten im Markt Steinwiesen mit seinen Umlandgemeinden. Durch die Mehrfachnutzung und die überproportionale Belegung ist der bauliche Zustand aktuell als dringend sanierungsbedürftig zu bezeichnen.
Die Größe der Halle und ihre Infrastruktur (Bühne, Sanitäranlagen, Parkplätze und die Lage mitten im Ort) machen das Gebäude zum idealen Motor für die Umsetzung der Ziele der Städtebauförderung. Diese sind die Stärkung der Zentren und das Schaffen von Aufenthaltsqualität für die Bewohner.
Die Größe der Halle und ihre Infrastruktur (Bühne, Sanitäranlagen, Parkplätze und die Lage mitten im Ort) machen das Gebäude zum idealen Motor für die Umsetzung der Ziele der Städtebauförderung. Diese sind die Stärkung der Zentren und das Schaffen von Aufenthaltsqualität für die Bewohner.
Ziele:
— Umbau der bestehenden Turnhalle zur Kulturhalle als Versammlungsstätte für bis zu 400 Personen und Gestaltung der davorliegenden Freifläche;
— Anpassung an Brandschutzanforderungen (z. B. Flucht- und Rettungswege, qualifizierte Bauteile);
— Energetische Sanierung (schnelles Aufheizen im Winter, ggf. Kühlen im Sommer);
— Verbesserung der ortsbildprägenden Wirkung bzw. des optischen Erscheinungsbildes der Turn- und Mehrzweckhalle inklusive der vorgelagerten Freifläche;
— Attraktivierung des Lebens- und Wirtschaftsraumes Markt Steinwiesen;
— Unterstützung des Vereinslebens der Großgemeinde Steinwiesen.
Maßnahmenbeschreibung Technische Ausstattung
Die Technikflächen liegen unter der Bühne im Bestand und im Neubau über den Toiletten. Die Halle wird über schnell reagierende Deckenstrahlplatten beheizt, die im Sommer auch einen leichten Kühleffekt erzeugen können. Die Energie kommt aus einer effizienten Gas-Brennwerttherme, ergänzt durch eine konditionierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung um die Anforderungen an erneuerbare Energien zu erfüllen. Für den sommerliche Wärmeschutz werden außenliegende Lamellenjalousien an den nach Süden orientierten Fassaden vorgesehen, eine textile Verdunkelungsmöglichkeit liegt zusätzlich innen.
Die Technikflächen liegen unter der Bühne im Bestand und im Neubau über den Toiletten. Die Halle wird über schnell reagierende Deckenstrahlplatten beheizt, die im Sommer auch einen leichten Kühleffekt erzeugen können. Die Energie kommt aus einer effizienten Gas-Brennwerttherme, ergänzt durch eine konditionierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung um die Anforderungen an erneuerbare Energien zu erfüllen. Für den sommerliche Wärmeschutz werden außenliegende Lamellenjalousien an den nach Süden orientierten Fassaden vorgesehen, eine textile Verdunkelungsmöglichkeit liegt zusätzlich innen.
Die Bestandshalle wird nach modernen Anforderungen auf der Bodenplatte und an den Fassaden gedämmt, was in Verbindung mit dem bereits erneuerten Dach den Energieverbrauch minimiert. Eine Ausführung der neuen Bauteile in Passivhausstandard ist auf Grund der ohnehin notwendigen mechanischen Lüftungsanlage möglich. Das Lüftungskonzept sieht im Sommerbetrieb eine natürliche Lüftung über drehbare Glaslamellen vor, die auch der Nachtauskühlung dienen können. Im Winter und wenn es die Luftqualität bei großen Veranstaltungen notwendig macht, kommt eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz.
Die Bestandshalle wird nach modernen Anforderungen auf der Bodenplatte und an den Fassaden gedämmt, was in Verbindung mit dem bereits erneuerten Dach den Energieverbrauch minimiert. Eine Ausführung der neuen Bauteile in Passivhausstandard ist auf Grund der ohnehin notwendigen mechanischen Lüftungsanlage möglich. Das Lüftungskonzept sieht im Sommerbetrieb eine natürliche Lüftung über drehbare Glaslamellen vor, die auch der Nachtauskühlung dienen können. Im Winter und wenn es die Luftqualität bei großen Veranstaltungen notwendig macht, kommt eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz.
Der Erhalt der Oberlichter in den Fassaden und deren Umrüstung auf Klarglas bietet eine gute Beleuchtung mit Tageslicht. Mit zwischen den Akustikbaffeln platzierten LED-Downlights wird eine gleichmäßige und blendfreie Kunstlichtbeleuchtung gewährleistet, ergänzt mit kleinen Pendelleuchten, die den Saal bei Bedarf in eine festlich-elegante Atmosphäre tauchen.
Der Erhalt der Oberlichter in den Fassaden und deren Umrüstung auf Klarglas bietet eine gute Beleuchtung mit Tageslicht. Mit zwischen den Akustikbaffeln platzierten LED-Downlights wird eine gleichmäßige und blendfreie Kunstlichtbeleuchtung gewährleistet, ergänzt mit kleinen Pendelleuchten, die den Saal bei Bedarf in eine festlich-elegante Atmosphäre tauchen.
Die gesamte Bruttogrundfläche der geplanten Gebäudeteile beträgt gemäß dem derzeitigen Stand der Wettbewerbsplanung ca. 1.140 m
— Bruttogrundfläche BGF Bestand ca. 770 m
— Bruttogrundfläche BGF Anbau ca. 370 m
— Außenanlagenfläche AF ca. 1.800 m
Über Vergleichsobjekte aus der BKI-Baukostendatenbank wurden folgende vorläufigen Grobkosten ermittelt.
— KGR 300 ca. 1 600 000,00 EUR netto;
— KGR 400 ca. 1 000 000,00 EUR netto;
— KGR 500 ca. 300 000,00 EUR netto.
Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen), 2 (Wärmeversorgungsanlagen), 3 (Lufttechnische Anlagen), 7 (Nutzungsspezifische Anlagen) und 8 (Gebäudeautomation), Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 53 ff. HOAI. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise in den weiteren Beauftragungsstufen abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen), 2 (Wärmeversorgungsanlagen), 3 (Lufttechnische Anlagen), 7 (Nutzungsspezifische Anlagen) und 8 (Gebäudeautomation), Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 53 ff. HOAI. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise in den weiteren Beauftragungsstufen abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 218 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
— Besondere Leistungen gem. Anlage 15 HOAI, hier insbesondere:
1. Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (Lph. 9).
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 96349 Steinwiesen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) (soweit zuftreffend),
2. Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht,
3. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 2 VgV),
4. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen,
5a) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
5b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
5c) Erklärung über das kumulative Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 AEntG und § 21 SchwArbG,
6. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmenbedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennenung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen,
6. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmenbedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennenung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen,
7. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
7. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:
Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2017-2019) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 400, DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2017-2019) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 400, DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, deren Listeneintrag in Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, deren Listeneintrag in Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Einschläge Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 2 VgV in Verbindung mit § 75 Abs. 3 VgV.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Jahren von 2017 bis 2019 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5 %.
Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2017 bis 2019 für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2017 bis 2019 für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %.
3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 3 Jahren von 2017 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2015 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung) berücksichtigt werden – Wichtung 90 %.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 3 Jahren von 2017 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2015 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung) berücksichtigt werden – Wichtung 90 %.
Referenzprojekte die vor 2015 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen durch die Referenzprojekte erfüllt sein:
— Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl einen Sanierungs- als auch einen Neubau-/Erweiterungsanteil (max. 4 Punkte),
— Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um ein öffentlich gefördertes Projekt, das unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt werden musste (max. 4 Punkte),
— Bei dem Referenzprojekt wurde eine Versammlungsstätte unter Berücksichtigung der VStättV umgesetzt (max. 4 Punkte),
— Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Kosten (Kgr. 410+420+430+470+480) ≥ 0,75 Mio. EUR brutto) (max. 5 Punkte),
— Durch den Bewerber wurden mindestens die Anlagengruppen 1, 2, 3,7 und 8 (gem. § 53 HOAI) erbracht (max. 5 Punkte),
— durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 55 HOAI) erbracht (max. 5 Punkte),
— derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen (max. 3 Punkte).
Es können 30 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden.
Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für Gesamtmitarbeiterzahl + 3 x max. 30 Punkte für Referenzprojekte).
Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
Eine Übersicht ist der „Vergabeunterlage C – Kriterienkatalog“ zu entnehmen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Die unter II.2.7. benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden.
Die unter II.2.7. benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden.
Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig. Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen/Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.
Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig. Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen/Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.
Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die genannte Vergabeplattform.
Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots.
Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfristauf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfristauf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3. dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer III.1.1. auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1. bis III.1.3. geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Anbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 98153-1277📞
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de📧
Fax: +49 98153-1837 📠
Internetadresse: http://www.regierung.mittlefranken.bayern.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Markt Steinwiesen
Postanschrift: Kirchstraße 4
Postort: Steinwiesen
Postleitzahl: 96349
Quelle: OJS 2020/S 210-513256 (2020-10-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-02-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2 900 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die bestehende Turnhalle der Grundschule Steinweisen ist seit über 50 Jahren Mittelpunkt der Vereins-, Freizeit- u. Kulturaktivitäten im Markt Steinwiesen mit seinen Umlandgemeinden. Durch die Mehrfachnutzung und die überproportionale Belegung ist der bauliche Zustand aktuell als dringend sanierungsbedürftig zu bezeichnen. Die Größe der Halle und ihre Infrastruktur (Bühne, Sanitäranlagen, Parkplätze und die Lage mitten im Ort) machen das Gebäude zum idealen Motor für die Umsetzung der Ziele der Städtebauförderung. Diese sind die Stärkung der Zentren und das Schaffen von Aufenthaltsqualität für die Bewohner.
Die bestehende Turnhalle der Grundschule Steinweisen ist seit über 50 Jahren Mittelpunkt der Vereins-, Freizeit- u. Kulturaktivitäten im Markt Steinwiesen mit seinen Umlandgemeinden. Durch die Mehrfachnutzung und die überproportionale Belegung ist der bauliche Zustand aktuell als dringend sanierungsbedürftig zu bezeichnen. Die Größe der Halle und ihre Infrastruktur (Bühne, Sanitäranlagen, Parkplätze und die Lage mitten im Ort) machen das Gebäude zum idealen Motor für die Umsetzung der Ziele der Städtebauförderung. Diese sind die Stärkung der Zentren und das Schaffen von Aufenthaltsqualität für die Bewohner.
— Umbau der bestehenden Turnhalle zur Kulturhalle als Versammlungsstätte für bis zu 400 Personen u. Gestaltung der davorliegenden Freifläche,
— Anpassung an Brandschutzanforderungen (z. B. Flucht- und Rettungswege, qualifizierte Bauteile),
— energetische Sanierung (schnelles Aufheizen im Winter, ggf. Kühlen im Sommer),
— Verbesserung der ortsbildprägenden Wirkung bzw. des optischen Erscheinungsbildes der Turn- und Mehrzweckhalle inklusive der vorgelagerten Freifläche,
— Attraktivierung des Lebens- und Wirtschaftsraumes Markt Steinwiesen,
Maßnahmenbeschreibung Technische Ausstattung:
Die Technikflächen liegen unter der Bühne im Bestand und im Neubau über den Toiletten. Die Halle wird über schnell reagierende Deckenstrahlplatten beheizt, die im Sommer auch einen leichten Kühleffekt erzeugen können. Die Energie kommt aus einer effizienten Gas-Brennwerttherme, ergänzt durch eine konditionierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung um die Anforderungen an erneuerbare Energien zu erfüllen. Für den sommerliche Wärmeschutz werden außenliegende Lamellenjalousien an den nach Süden orientierten Fassaden vorgesehen, eine textile Verdunkelungsmöglichkeit liegt zusätzlich innen. Die Bestandshalle wird nach modernen Anforderungen auf der Bodenplatte und an den Fassaden gedämmt, was in Verbindung mit dem bereits erneuerten Dach den Energieverbrauch minimiert. Eine Ausführung der neuen Bauteile in Passivhausstandard ist auf Grund der ohnehin notwendigen mechanischen Lüftungsanlage Möglich. Das Lüftungskonzept sieht im Sommerbetrieb eine natürliche Lüftung über drehbare Glaslamellen vor, die auch der Nachtauskühlung dienen können. Im Winter und wenn es die Luftqualität bei großen Veranstaltungen notwendig macht, kommt eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz.
Die Technikflächen liegen unter der Bühne im Bestand und im Neubau über den Toiletten. Die Halle wird über schnell reagierende Deckenstrahlplatten beheizt, die im Sommer auch einen leichten Kühleffekt erzeugen können. Die Energie kommt aus einer effizienten Gas-Brennwerttherme, ergänzt durch eine konditionierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung um die Anforderungen an erneuerbare Energien zu erfüllen. Für den sommerliche Wärmeschutz werden außenliegende Lamellenjalousien an den nach Süden orientierten Fassaden vorgesehen, eine textile Verdunkelungsmöglichkeit liegt zusätzlich innen. Die Bestandshalle wird nach modernen Anforderungen auf der Bodenplatte und an den Fassaden gedämmt, was in Verbindung mit dem bereits erneuerten Dach den Energieverbrauch minimiert. Eine Ausführung der neuen Bauteile in Passivhausstandard ist auf Grund der ohnehin notwendigen mechanischen Lüftungsanlage Möglich. Das Lüftungskonzept sieht im Sommerbetrieb eine natürliche Lüftung über drehbare Glaslamellen vor, die auch der Nachtauskühlung dienen können. Im Winter und wenn es die Luftqualität bei großen Veranstaltungen notwendig macht, kommt eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz.
Der Erhalt der Oberlichter in den Fassaden und deren Umrüstung auf Klarglas bietet eine gute Beleuchtung mit Tageslicht. Mit zwischen den Akustikbaffeln platzierten LED-Downlights wird eine gleichmäßige und blendfreie Kunstlichtbeleuchtung gewährleistet, ergänzt mit kleinen Pendelleuchten, die den Saal bei Bedarf in eine festlich elegante Atmosphäre tauchen.
Der Erhalt der Oberlichter in den Fassaden und deren Umrüstung auf Klarglas bietet eine gute Beleuchtung mit Tageslicht. Mit zwischen den Akustikbaffeln platzierten LED-Downlights wird eine gleichmäßige und blendfreie Kunstlichtbeleuchtung gewährleistet, ergänzt mit kleinen Pendelleuchten, die den Saal bei Bedarf in eine festlich elegante Atmosphäre tauchen.
Die gesamte Bruttogrundfläche der geplanten Gebäudeteile beträgt gemäß dem derzeitigen Stand der Wettbewerbsplanung ca. 1 140 m
— Außenanlagenfläche AF ca. 1 800 m
— KGR 300 ca. 1 600 000 EUR netto,
— KGR 400 ca. 1 000 000 EUR netto,
— KGR 500 ca. 300 000 EUR netto.
— Techn. Ausrüstung,
— Anlagengruppen 1 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen),
— 2 (Wärmeversorgungsanlagen),
— 3 (Lufttechnische Anlagen),
— 7 (Nutzungsspez. Anlagen) und 8 (Gebäudeautomation).
Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 53 ff. HOAI. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise in den weiteren Beauftragungsstufen abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 53 ff. HOAI. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise in den weiteren Beauftragungsstufen abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform.