Generalübernehmerleistungen (Planung, schlüsselfertige Errichtung) Neubau Exin-Förderschule Zehdenick

Landkreis Oberhavel

Neubau der Exin-Förderschule in Zehdenick als Generalübernehmer.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-10-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-09-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-09-14 Auftragsbekanntmachung
2020-12-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-09-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten
Referenznummer: FSZI.01.OV012.20
Kurze Beschreibung: Neubau der Exin-Förderschule in Zehdenick als Generalübernehmer.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Oberhavel 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Oberhavel
Postanschrift: Adolf-Dechert-Str. 1
Postleitzahl: 16515
Postort: Oranienburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.oberhavel.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@oberhavel.de 📧
Telefon: +49 3301601-3500 📞
Fax: +49 3301601-3519 📠
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB5RYXP/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB5RYXP 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-09-14 📅
Einreichungsfrist: 2020-10-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-18 📅
Datum des Endes: 2022-08-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 182-436192
ABl. S-Ausgabe: 182
Zusätzliche Informationen
— keine Teilnahme von Bietern (vgl. § 14 EU Abs. 1 VOB/A); — die Niederschrift über die Öffnung der Angebote wird den Bietern elektronisch zur Verfügung gestellt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Neubau einer Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in unmittelbarer Nähe des bestehenden Oberstufenzentrums und der Oberschule Zehdenick.
Das Bauvorhaben ist in Modularer Bauweise zu realisieren.
Das Gebäude ist als ein kompakter maximal zweigeschossiger Baukörper gedacht. Es ist eine geeignete Dachform zur Aufnahme einer Photovoltaikanlage zu wählen mit nach außen liegender Niederschlagswasserableitung.
Ein genehmigtes Raumprogramm mit einer BGF von ca. 3 106 m
Ein Baugenehmigungsverfahren ist erforderlich.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Exin-Förderschule
Industriestraße 4a
16792 Zehdenick

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mittels Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ der Vergabeunterlagen:
1. Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner (Vor- und Nachname der erklärenden Person, die die Erklärung abgibt) mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse,
2. Vorlage eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung, u. a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist, dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften,
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3. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen,
4. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist auf besondere Anforderung des Auftraggebers vor Zuschlagserteilung eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen,
5. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 Abs. 1 GWB/§ 6e EU Abs. 1 VOB/A,
6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 Abs. 1 GWB/§ 6e EU Abs. 6 VOB/A,
7. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB/§ 6f EU VOB/A,
8. Erklärung, dass die Befähigung zur Berufsausübung vorliegt,
9. Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der Mindestanforderungen gemäß Brandenburgisches Vergabegesetz (BbgVergG),
10. Erklärung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung; Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft,
11. Erklärung zur Eignungsleihe.
Die Angaben sind von jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft gesondert zu erklären/erbringen.
Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben, geben die o. g. Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, ab.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mittels Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ der Vergabeunterlagen:
1. Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit einem Gesamtmindestumsatz von 5 000 000 EUR je abgeschlossenem Geschäftsjahr im gesamten Tätigkeitsbereich (Planung und Ausführung) (Bei einer Bietergemeinschaft sind die Angaben von den Mitgliedern insgesamt zu erbringen, d. h. ein Mitglied der Bietergemeinschaft kann die Defizite eines anderen Mitglieds ausgleichen.),
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2. Eigenerklärung und Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen:
— mindestens 2,5 Mio. EUR für Personenschäden;
— mindestens 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Zweifach maximiert im Versicherungsjahr. Ein Bewerber muss mit dem Angebot einen aktuellen Versicherungsnachweis (Kopie ausreichend) eingereichen.
Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben, geben die o. g. Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, ab.
— Erklärung zur Freistellungsbescheinigung nach § 48 Abs. 1 Satz 1 EstG vom zuständigen Finanzamt.
Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind zur Bestätigung einzelner Erklärungen Nachweise vorzulegen.
Mindeststandards:
— Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR (netto) je abgeschlossenen Geschäftsjahr, im gesamten Tätigkeitsbereich (Planung und Ausführung);
— Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen:
—— mindestens 2,5 Mio. EUR für Personenschäden;
—— mindestens 1,5 Mio EUR für Sach- und Vermögensschäden zweifach maximiert im Versicherungsjahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mittels Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ der Vergabeunterlagen:
1. Angaben zur technischen Ausstattung mit Auto-Cad 2011 oder gleichwertig die Angaben sind von jedem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft gesondert zu erklären/erbringen,
2. Darstellung Projektteam mit Benennung der/des Projektverantwortlichen, der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen sowie des Verantwortlichen für die örtlichen Bauüberwachung für den Auftragsfall mit jeweils Angabe des Namens, der Qualifikation, Angaben zur Berufserfahrung in Jahren,
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3. mindestens 2 bei LPH 3-8 oder mindestens 4 bei LPH 5-8 abgeschlossene Referenzen, maximal 5 abgeschlossene Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten 10 Jahren.
Berücksichtigungsfähig sind ausschließlich Referenzen, die folgende Mindestanforderungen erfüllen:
— schlüsselfertige Bauausführung in Modulbauweise;
— durchgängige Bearbeitung der LPH 5-8 (mind. 4 Stück) oder durchgängige Bearbeitung der LPH 3-8 (mind. 2 Stück) gem. HOAI 2013 inkl. der dazugehörigen Bauleistung (Roh- und Ausbau);
— die Nutzungsart des Gebäudes muss sich auf Schulen, sonstige Bildungs- oder Kindertagesstätten, Gesundheits- oder Verwaltungsbau beziehen;
— die Bruttogeschossfläche muss mindestens 1 000 m
— der Zeitpunkt des Abschlusses der Referenzleistung darf nicht vor dem Jahr 2010 liegen.
Weiterhin sind zu den Referenzen nachfolgende Angaben zu machen:
a) Kurzbeschreibung des Bauvorhabens (inklusive Fotos des Gebäudes),
b) öffentlichen oder privaten Auftraggeber mit Kontaktdaten (Ansprechpartner mit Telefonnummer und Email-Adresse),
c) Darstellung der Planungsaufgabe und des beauftragten Leistungsumfangs,
d) Gesamtbaukosten brutto in Euro/m
e) der Bauzeit (Vorfertigung, BE, Montage, Ausbau, Übergabe).
Bei einer Bietergemeinschaft sind die Angaben zu Nr. 2 und 3 von den Mitgliedern insgesamt zu erbringen, d. h. ein Mitglied der Bietergemeinschaft kann die Defizite eines anderen Mitglieds ausgleichen.
Mindeststandards:
— die Mitglieder des Projektteams müssen in der jeweils vorgesehenen Funktion über mindestens 3 Jahre Berufserfahrung verfügen,
— mindestens 2 bei LPH 3-8 oder mindestens 4 bei LPH 5-8 abgeschlossene Referenzen, maximal 5 abgeschlossene Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten 10 Jahren, die folgende Mindestanforderungen erfüllen:
—— durchgängige Bearbeitung der LPH 5-8 (mind. 4 Stück) oder durchgängige Bearbeitung der LPH 3-8 (mind. 2 Stück) gem. HOAI 2013 inkl. der dazugehörigen Bauleistung (Roh- und Ausbau);
—— die Nutzungsart des Gebäudes muss sich auf Schulen, sonstige Bildungs- oder Kindertagesstätten, Gesundheits- oder Verwaltungsbau beziehen;
—— die Bruttogeschossfläche muss mindestens 1 000 m
—— der Zeitpunkt des Abschlusses der Referenzleistung darf nicht vor dem Jahr 2010 liegen;
—— technischen Ausstattung mit Auto-Cad 2011 (oder höher) oder gleichwertig.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Geschaftssprache: Deutsch
Brandenburgisches Vergabegesetz (BbgVergG):
Der Bieter verpflichtet sich mit Angebotsabgabe zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG. Bestehen keine anderen Mindestentgelt-Regelungen z. B. nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz oder liegt das danach zu zahlende Arbeitsentgelt unter dem Mindestarbeitsentgelt je Stunde auf Grundlage
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Des § 6 Absatz 2 BbgVergG von zzt. 10,68 EUR brutto (Ab dem Jahr 2021 erhöht sich das Mindestentgelt nach Maßgabe des § 7 Absatz 1 jeweils mit dem Prozentsatz, um den sich der allgemeine Mindestlohn nach dem Mindestlohngesetz vom 11. August 2014 (BGBl. I S. 1348), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 4 des Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2739, 2743) geändert worden ist, erhöht. Für die erstmalige Erhöhung ist der Mindestlohn am 1. Januar 2020 maßgebend), so wird allen bei der Ausführung der Leistungen Beschäftigten für den Einsatz im Rahmen dieses Auftrages mindestens ein Bruttoentgelt von 10,68 EUR gerechnet auf die Arbeitsstunde bezahlt. Das Mindestentgelt entspricht dabei dem regelmäßig gezahlten Grundentgelt für eine Zeitstunde, ohne Sonderzahlungen, Zulagen oder Zuschlägen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 08:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-12-29 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-10-15 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 08:00
Zusätzliche Informationen:
— keine Teilnahme von Bietern (vgl. § 14 EU Abs. 1 VOB/A);
— die Niederschrift über die Öffnung der Angebote wird den Bietern elektronisch zur Verfügung gestellt.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität und Einhaltung der Form der eingereichten Unterlagen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Herangehensweise an die Projektumsetzung
Nachweis der Kompetenz des angebotenen Projektleiters
Architektonische Qualität
Zeitlicher Ablauf laut gewählter Konstruktion und Bauweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der angebotenen Fabrikate
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Preis (Gewichtung): 40

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dez. IV – FB Finanzen und Liegenschaften/Kämmerei, FD Zentrale Vergabe und Liegenschaften
Internetadresse: www.oberhavel.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YB5RYXP/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Fragen oder Hinweise sind bis spätestens zum 6.10.2020 über den Vergabemarktplatz Brandenburg mitzuteilen.
Hinweis zu bietereigenen AGB:
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) des Bieters dürfen dem Angebot weder beigefügt werden noch darf sich darauf bezogen werden. Der Einbezug von eigenen AGB des Bieters führt zum Angebotsausschluss.
Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften:
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben:
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Es handelt sich um ein einstufiges (offenes) Verfahren ohne vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Es finden keine Verhandlungen statt. Mit Angebotsabgabe hat der Bieter bereits ein „finales“ Angebot einzureichen.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YB5RYXP

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331/8661719 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.06.2013 (BGBl. I, S. 1750, 3245), das zuletzt durch das Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts (VergRModG) vom 17.2.2016 (BGBl. I S.203) geändert worden ist, Anwendung.
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§ 160 GWB lautet auszugsweise:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (…)
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (…)
Demzufolge ist ein Antrag an die o. g. Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern:
Ein Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der Vergabestelle gerügt wird (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB) und nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Nachprüfungsantrag gestellt wurde.
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Die Vergabestelle weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird.
Daher liegt es in im Interesse des Bieters, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 3 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikats-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung
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Seiner Rechte muss sich der Auftragnehmer an die Vergabekammer wenden.
Die Vergabestelle weist schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene Partei kostenpflichtig ist.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landkreis Oberhavel
Postanschrift: Adolf-Dechert-Str. 1
Postort: Oranienburg
Postleitzahl: 16515
Telefon: +49 3301/601-3500 📞
E-Mail: vergabestelle@oberhavel.de 📧
Fax: +49 3301/601-3519 📠
Quelle: OJS 2020/S 182-436192 (2020-09-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 7 874 800 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 255-639427
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 182-436192
ABl. S-Ausgabe: 255
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP9YB5R5DR

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-28 📅
Name: Kleusberg GmbH & Co. KG
Postanschrift: Wisserhof 5
Postort: Wissen
Postleitzahl: 57537
Land: Deutschland 🇩🇪
Altenkirchen (Westerwald) 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 7 874 800 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dez. IV, FB Finanzen und Liegenschaften/Kämmerei, FD Zentrale Vergabe und Liegenschaften

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I, S. 1750, 3245), das zuletzt durch das Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts (VergRModG) vom 17.2.2016 (BGBl. I S.203) geändert worden ist, Anwendung.
Mehr anzeigen
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Demzufolge ist ein Antrag an die o. g. Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern
Quelle: OJS 2020/S 255-639427 (2020-12-28)