Gesamtplanung Aufwertung und Neugestaltung Aquarium Berlin

Zoologischer Garten Berlin AG

Für die Aufwertung und Neugestaltung des Aquariums Berlin sind umfassende Planungsleistungen aus den Bereichen Architektur, Szenographie und Ausstellungsgestaltung, Technische Ausstattung, Brandschutz, Bauphysik, Bau- und Raumakustik und Tragwerksplanung zu erbringen (Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI und in Anlehnung nach 1 bis 7 nach HOAS). Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-09-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-08-31 Auftragsbekanntmachung
2020-12-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-08-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: VgV_AQU_20/01
Kurze Beschreibung:
Für die Aufwertung und Neugestaltung des Aquariums Berlin sind umfassende Planungsleistungen aus den Bereichen Architektur, Szenographie und Ausstellungsgestaltung, Technische Ausstattung, Brandschutz, Bauphysik, Bau- und Raumakustik und Tragwerksplanung zu erbringen (Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI und in Anlehnung nach 1 bis 7 nach HOAS). Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zoologischer Garten Berlin AG
Postanschrift: Hardenbergplatz 8
Postleitzahl: 10787
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.zoo-berlin.de 🌏
E-Mail: vergabe@zoo-berlin.de 📧
Telefon: +49 30254010 📞
Fax: +49 3025401255 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen/2277382/zustellweg-auswaehlen 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-31 📅
Einreichungsfrist: 2020-09-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 172-415004
ABl. S-Ausgabe: 172
Zusätzliche Informationen
Das Verständnis für Anordnung und Organisation von Funktionen des Gebäudes und insbesondere des Eingangsbereiches sowie die Szenographie zur Integration der Didaktik sind wichtige Kriterien für die Vergabe der Leistung. Im Rahmen der zweiten Stufe des Verfahrens haben die Bieter im Zuge der Angebotsabgabe daher die folgenden Unterlagen vorzulegen: — Einen Konzeptvorschlag mit einem Vorschlag zur Ausformung und szenographischen Gestaltung des Eingangsbereiches mit entsprechender Grundrißgestaltung und Materialität des Bereiches unter Beachtung der Funktionsabläufe, der szenographisch-didaktischen Ziele und der denkmalgeschützten Substanz; — Skizzenhafte Darstellung der didaktischen Elemente; — Grundriss des EG und eines Geschosses in Verbindung mit der Eingangsgestaltung; Mit der Abgabe aller geforderten Unterlagen erhalten die Bieter für ihren Aufwand eine Entschädigung von pauschal 1 500 EUR netto. Mit der Zahlung der Aufwandsentschädigung erwirbt der Zoo Berlin das Eigentumsrecht an den Unterlagen und Konzeptvorschlägen. Der Zoo Berlin darf die Unterlagen und Konzeptvorschläge für die Baumaßnahme ohne Mitwirkung des Erstellers/Verfassers nutzen und ändern. Bei der Erarbeitung der Darstellungen sind folgende Vorgaben zu beachten: — Grundrisse, Schnitte und Ansichten im Maßstab 1:200; — erforderliche Erläuterungen in Text- und/oder Skizzenform sind separat auf max. 3 DIN A4 Blättern darzustellen; — Alle geforderten Leistungen sind auf Plänen der Größe DIN A2 zu erbringen. Diese Blattgröße ist verbindlich einzuhalten. Es handelt sich nicht um eine Vorplanung im Sinne der HOAI. Über die oben genannten Unterlagen hinaus vorgelgte Unterlagen werden nicht gewertet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der bereits 1844 eröffnete Zoologische Garten Berlin ist der älteste Zoo Deutschlands. Im Zentrum Berlins sind auf einer 33 Hektar großen Fläche über 20 000 Tiere aus rund 1400 Arten zu sehen. Neben dem Zoo Berlin liegt das 1913 errichtete Aquarium, in dem auf 3 Etagen Fische, Reptilien, Amphibien sowie Wirbellose wie Insekten zu sehen sind. Das unter Denkmalschutz stehende Aquarium ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Schauaquarien Europas. Mit dem angeschlossenen Aquarium gehört der Zoo Berlin mit jährlich weit über 3 Millionen Besuchern zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. Die stetig wachsenden Besucherbedürfnisse und Besucherzahlen fordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung und sichern dem Aquarium Berlin die Stellung als hochattraktiver, moderner touristischer Leistungsträger und es bleibt auch in Zukunft Publikumsmagnet. Mit dem Gesamtvorhaben soll die Attraktivität der Einrichtung insgesamt gesteigert werden und noch mehr Einwohner und Touristen in das Aquarium Berlin locken. Im Detail bedeutet dies, dass die Funktion des Aquariums als Erholungsort in Hinblick auf Besucherfreundlichkeit dauerhaft weiter verbessert werden soll.
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Mit dem Gesamtvorhaben soll die Attraktivität des unter Denkmalschutz stehenden Aquariums insgesamt gesteigert werden. Der Fokus wird verstärkt auf den Besucherbereich und die Didaktik gerichtet. Um den stetig wachsenden Besucherbedürfnissen und Besucherzahlen gerecht zu werden, sind diverse Maßnahmen sowohl in den Eingangsbereichen als auch in den weiteren Besucherbereichen im EG, 1. und 2. OG sowie den dazugehörigen Zugängen notwendig. Für ein rundum gelungenes Besuchererlebnis werden diese Bereiche aufgewertet, modernisiert, optimiert und neu gestaltet. Der Besucherbetrieb muss während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden.
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Der Zugang sowohl von der Budapester Straße als auch der zooseitige Zugang bieten in der heutigen Situation nicht den notwendigen Raum. Die Eingangssituation muss nicht nur besucherfreundlicher und barrierefrei gestaltet werden, sondern auch die Besucherführung bei erhöhtem Besucheraufkommen konzeptionell überdacht werden.
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Als Auftakt des Gebäudes kommt dem Foyer neben dem Eingangsbereich eine besondere Bedeutung in der Bewertung des Besuchererlebnisses zu. Auch die an das Foyer angrenzenden Sanitäranlagen sollen gestalterisch und konzeptionell den thematischen Leitbildern der direkten Umgebung angepasst und damit zum Bestandteil des ganzheitlichen Besuchererlebnisses werden. Mehrsprachig aufbereitete didaktische Schautafeln und Exponate werden neben der geplanten digitalen Tierbeschilderung zusätzlich die Attraktivität des Erdgeschosses steigern. Die Attraktivität des 1. und 2. OG soll vorrangig durch den Einsatz eines modernen Informationssystems und thematisch abgestimmten edukativen Elementen gesteigert werden. Dies wird von der optischen Aufwertung begleitet, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen.
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Bildung und Didaktik wird, wie bereits im Zoo, auch für das Aquarium Berlin als eine tragende Säule definiert. Hierzu zählt neben den thematischen didaktischen Elementen auch die Erneuerung des Besucherinformationssystems in Form der klassischen Tierbeschilderung. Mit der Implementierung von Monitoren und Infoscreens soll der Weg in eine neue Generation der Besucherinformation (deutsch/engl.) geebnet werden. Ein modernes computergesteuertes Monitorsystem bietet die Möglichkeit dem Besucher mehr und abwechslungsreichere Informationen zu präsentieren. Auch die Integration von Videos wird möglich.
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Das Ziel der modernen edukativen Elemente ist eine attraktive, interaktive Vermittlung zoologischer und gesellschaftsrelevanter Themen in Form von mehrsprachigen multimedialen und mechanischen Didaktik-Elementen, spannenden Exponaten und ansprechend gestalteten, sowie kurzweilig aufbereiteten Informationen. Ein multisensorisches Vermittlungskonzept basierend auf der Kombination visueller, haptischer und auditiver Elemente bietet allen Besuchertypen die Möglichkeit von betrachtenden Besucher zum begreifenden Besucher zu werden.
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Die Finanzierung der Vorhaben erfolgt insbesondere durch GRW-Fördermittel (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“), die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe genehmigt wurden.
Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Berlin
DEUTSCHLAND

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) unterschrieben einzureichen.
Es ist möglich, die mit der Richtlinie 2014/24/EU eingeführte Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Bewerbungsbogen einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
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2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied, zu erbringen. Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.
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3. Unterzeichnete Erklärung nach §§ 123 GWB über das Nichtzutreffen zwingender Ausschlussgründe (Anlage 2.1 des Bewerbungsbogens). Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
4. Unterzeichnete Erklärung nach §§ 124 GWB über d. Nichtzutreffen fakultativer Ausschlussgründe(Anlage 2.2 des Bewerbungsbogens). Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
5. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 des Bewerbungsbogens). Ferner ist eine Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft vorzulegen (Anlage 5 des Bewerbungsbogens).
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6. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 3 des Bewerbungsbogens).
7. Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist in d. 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für die Nachunternehmer die Erklärung nach §§123, 124 GWB über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe sowie die Verpflichtungserklärung nach § 36 Abs. 1 VgV vorzulegen (Anlagen 2.1, 2.2 u. 6 des Bewerbungsbogens).
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Wenn ein Bewerber die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten diese Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss bereits mit der Bewerbung eine entsprechende Verpflichtungserklärung des vorgesehenen Nachunternehmers (Anlage 4 des Bewerbungsbogens) sowie die Eigenerklärung des Nachunternehmers (Anlage 2.1 und Anlage 2.2 des Bewerbungsbogens) vorgelegt werden. Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des Nachunternehmers für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
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8. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur" durch Kopie der Eintragungsurkunde in die Architekten- oder Ingenieurkammer. Angabe der Eintragungs-Nr. im Bewerbungsbogen. Bei ausländischen Bewerbern: Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt/Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU des europäischen Parlaments und des Rates vom 20.11.2013 gewährleistet ist.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist im Bewerbungsbogen durch die Erklärung über den Gesamtumsatz sowie über den Umsatz für die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Leistungen für die letzten 3 Jahren nachzuweisen.
Mindeststandards: Siehe Bewerbungsbogen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der Führungskräfte des Unternehmens und der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter durch Studiennachweise,
b) Vorlage von 2 mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Referenzprojekten auf jeweils max. 4 einseitig bedruckten DIN A4-Seiten als lose Blätter (nicht laminiert und keine Spiralheftung). Zusätzlich sind für die Referenzen der Objektplanung auf einer DIN A3-Seite aussagefähige Grundriss- und Schnittdarstellungen abzugeben. Nennung der am Auftrag beteiligten Unternehmen (Nachunternehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) mit Nennung des Auftrags-/Leistungsanteils. Gewertet werden nur die im Bewertungsbogen angegebenen Referenzprojekte. Darüber hinausgehende Darstellungen werden nicht gewertet.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entspr. der Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu führen und im Land Berlin bauvorlageberechtigt sind. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt/Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der RL 2013/55/EU vom 20.11.2013 gewährleistet ist.
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2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gem. Nr. 1 benennen.
3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen nach Ziffer 1 und 2 erfüllen.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird. Insbesondere gilt § 36 Abs. 4 VgV § 128 Abs. 1 GWB auch für den NU. Bei Vorliegen zwingender Ausschlussgründe nach § 123 GWB ist der NU zu ersetzen. Im Falle d. Vorliegens fakultativer Ausschlussgründe ist der NU innerhalb einer angemessenen Frist zu ersetzen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssumme betragen muss. Kann der Bewerber aktuell den Nachweis des Bestehens einer ausreichenden Haftpflichtversicherung nicht beibringen, ist eine Erklärung eines in der Europäischen Union zugelassenen Haftpflichtversicherers vorzulegen, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Die Versicherung ist über die gesamte Projektlaufzeit aufrecht zu erhalten.
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Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter dem AG gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird. Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen. Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese nachweislich keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Kriterien zur Auswahl der Bewerber gliedern sich in 4 Gruppen:
1. Ausschlusskriterien (§ 57 VgV),
2. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (des Unternehmens/Bewerbers),
3. Fachliche Eignung und spezifische Qualifikation der vorgesehenen Projektbearbeiter,
4. Erfahrungen und Referenzen (des Unternehmens/Bewerbers).
Die Ausschlusskriterien werden nicht einer Bewertung nach einem Maßstab unterzogen, da beim vorliegen von Ausschlussgründen die sonstige Bewertung unmaßgeblich ist. Für die Kriterien nach Ziffern 2.) bis 4.) wird ein Bewertungsmaßstab festgelegt. In der Summe werden maximal 100 Punkte vergeben. Die Kriteriengruppen werden wie folgt bewertet:
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— Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (des Bewerbers): 14 Punkte;
— Fachliche Eignung und spezifische Qualifikation der vorgesehenen Bearbeiter: 40 Punkte;
— Erfahrungen und Referenzen (der/des Bewerber/s): 46 Punkte.
Innerhalb der Kriteriengruppen erfolgt eine weitere Aufgliederung und Bewertung. Diese sind in den Bewerbungsunterlagen beschrieben.
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie in den Bewerbungsunterlagen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Vorschlages zur konzeptionellen Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität von Projektleitung, Team und Organisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektspezifisches Planungskonzept zur Sicherung von Termin-, Qualitäts- und Kostenzielen
Qualität der Methoden und Instrumente zur Sicherung der Planungsqualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Preis (Gewichtung): 25

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Zoologischer Garten
Kontakt
Internetadresse: www.zoo-berlin.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/2277382/zustellweg-auswaehlen 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: IBPM Gesellschaft für interdisziplinäres Bauprojektmanagement mbH
Postanschrift: Fasanenstraße 71
Postleitzahl: 10719
Telefon: +49 308200790 📞
E-Mail: info@ibpm-online.de 📧
Fax: +49 3082007979 📠
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: www.ibpm-online.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Verständnis für Anordnung und Organisation von Funktionen des Gebäudes und insbesondere des Eingangsbereiches sowie die Szenographie zur Integration der Didaktik sind wichtige Kriterien für die Vergabe der Leistung. Im Rahmen der zweiten Stufe des Verfahrens haben die Bieter im Zuge der Angebotsabgabe daher die folgenden Unterlagen vorzulegen:
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— Einen Konzeptvorschlag mit einem Vorschlag zur Ausformung und szenographischen Gestaltung des Eingangsbereiches mit entsprechender Grundrißgestaltung und Materialität des Bereiches unter Beachtung der Funktionsabläufe, der szenographisch-didaktischen Ziele und der denkmalgeschützten Substanz;
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— Skizzenhafte Darstellung der didaktischen Elemente;
— Grundriss des EG und eines Geschosses in Verbindung mit der Eingangsgestaltung;
Mit der Abgabe aller geforderten Unterlagen erhalten die Bieter für ihren Aufwand eine Entschädigung von pauschal 1 500 EUR netto. Mit der Zahlung der Aufwandsentschädigung erwirbt der Zoo Berlin das Eigentumsrecht an den Unterlagen und Konzeptvorschlägen. Der Zoo Berlin darf die Unterlagen und Konzeptvorschläge für die Baumaßnahme ohne Mitwirkung des Erstellers/Verfassers nutzen und ändern.
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Bei der Erarbeitung der Darstellungen sind folgende Vorgaben zu beachten:
— Grundrisse, Schnitte und Ansichten im Maßstab 1:200;
— erforderliche Erläuterungen in Text- und/oder Skizzenform sind separat auf max. 3 DIN A4 Blättern darzustellen;
— Alle geforderten Leistungen sind auf Plänen der Größe DIN A2 zu erbringen. Diese Blattgröße ist verbindlich einzuhalten.
Es handelt sich nicht um eine Vorplanung im Sinne der HOAI. Über die oben genannten Unterlagen hinaus vorgelgte Unterlagen werden nicht gewertet.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen beim Zoo Berlin gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Berlin innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von §160 GWB vorliegen. Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen. Fragen von Bewerbern zum Verfahren (Bewerberfragen) werden bis 5 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist beantwortet.
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Quelle: OJS 2020/S 172-415004 (2020-08-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-29)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.ibpm-online.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 255-642096
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 172-415004
ABl. S-Ausgabe: 255

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das unter Denkmalschutz stehende Aquarium ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Schauaquarien Europas. Mit dem angeschlossenen Aquarium gehört der Zoo Berlin mit jährlich weit über 3 Millionen Besuchern zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. Die stetig wachsenden Besucherbedürfnisse und Besucherzahlen fordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung und sichern dem Aquarium Berlin die Stellung als hochattraktiver, moderner touristischer Leistungsträger und es bleibt auch in Zukunft Publikumsmagnet. Mit dem Gesamtvorhaben soll die Attraktivität der Einrichtung insgesamt gesteigert werden und noch mehr Einwohner und Touristen in das Aquarium Berlin locken. Im Detail bedeutet dies, dass die Funktion des Aquariums als Erholungsort in Hinblick auf Besucherfreundlichkeit dauerhaft weiter verbessert werden soll. Mit dem Gesamtvorhaben soll die Attraktivität des unter Denkmalschutz stehenden Aquariums insgesamt gesteigert werden. Der Fokus wird verstärkt auf den Besucherbereich und die Didaktik gerichtet. Um den stetig wachsenden Besucherbedürfnissen und Besucherzahlen gerecht zu werden, sind diverse Maßnahmen sowohl in den Eingangsbereichen als auch in den weiteren Besucherbereichen im EG, 1. und 2. OG sowie den dazugehörigen Zugängen notwendig. Für ein rundum gelungenes Besuchererlebnis werden diese Bereiche aufgewertet, modernisiert, optimiert und neu gestaltet. Der Besucherbetrieb musswährend der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden. Der Zugang sowohl von der Budapester Straße als auch der zooseitige Zugang bieten in der heutigen Situation nicht den notwendigen Raum. Die Eingangssituation muss nicht nur besucherfreundlicher und barrierefrei gestaltet werden, sondern auch die Besucherführung bei erhöhtem Besucheraufkommen konzeptionell überdacht werden. Als Auftakt des Gebäudes kommt dem Foyer neben dem Eingangsbereich eine besondere Bedeutung in der Bewertung des Besuchererlebnisses zu. Auch die an das Foyer angrenzenden Sanitäranlagen sollen gestalterisch und konzeptionell den thematischen Leitbildern der direkten Umgebung angepasst und damit zum Bestandteil des ganzheitlichen Besuchererlebnisses werden. Mehrsprachig aufbereitete didaktische Schautafeln und Exponate werden neben der geplanten digitalen Tierbeschilderung zusätzlich die Attraktivität des Erdgeschosses steigern. Die Attraktivität des 1. und 2. OG soll vorrangig durch den Einsatz eines modernen Informationssystems und thematisch abgestimmten edukativen Elementen gesteigert werden. Dies wird von der optischen Aufwertung begleitet, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen. Bildung und Didaktik wird, wie bereits im Zoo, auch für das Aquarium Berlin als eine tragende Säule definiert. Hierzu zählt neben den thematischen didaktischen Elementen auch die Erneuerung des Besucherinformationssystems in Form der klassischen Tierbeschilderung. Mit der Implementierung von Monitoren und Infoscreens soll der Weg in eine neue Generation der Besucherinformation(deutsch/engl.) geebnet werden. Ein modernes computergesteuertes Monitorsystembietet die Möglichkeit dem Besucher mehr und abwechslungsreichere Informationen zu präsentieren. Auch die Integration von Videos wird möglich. Das Ziel der modernen edukativen Elemente ist eine attraktive, interaktive Vermittlung zoologischer und gesellschaftsrelevanter Themen in Form von mehrsprachigen multimedialen und mechanischen Didaktik-Elementen, spannenden Exponaten und ansprechend gestalteten, sowie kurzweilig aufbereiteten Informationen. Ein multisensorisches Vermittlungskonzept basierend auf der Kombination visueller, haptischer und auditiver Elemente bietet allen Besuchertypen die Möglichkeit von betrachtenden Besucher zum begreifenden Besucher zu werden. Die Finanzierung der Vorhaben erfolgt insbesondere durch GRW-Fördermittel(Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“), die von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe genehmigt wurden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin, DE

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-21 📅
Name: DBCO GmbH
Postanschrift: Oststraße 2
Postort: Münster
Postleitzahl: 48145
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 25159083801 📞
E-Mail: vertrieb@dbco.de 📧
Land: Münster, Kreisfreie Stadt 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: www.zoo-berlin.de 🌏
Quelle: OJS 2020/S 255-642096 (2020-12-29)