Gesamtsanierung Stadthalle Görlitz — Planungsleistungen Ingenieurbauwerke nach § 41 HOAI 2013

Stadtverwaltung Görlitz, Dezernat I, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle

Umbau und Sanierung der Stadthalle Görlitz mit Schwerpunkt Konzertnutzung und weiteren untergeordneten Nutzungsarten:
Die Jugendstil-Stadthalle am Standort, Am Stadtpark 1, in 02826 Görlitz wurde in den Jahren 1906-1910 erbaut und bis 2005 für diverse kulturelle, politische und sportliche Veranstaltungen und Messen genutzt. Gründe für die Schließung waren neben wirtschaftlichen Defiziten auch bautechnische und baurechtliche Mängel, sowie der hohe Verschleißgrad baulicher und technischer Anlagen. Seither wurde seitens der Stadtverwaltung an der Sanierung und Wiedereröffnung gearbeitet. Im Jahr 2012 wurde eine Entwurfsplanung durch ein zuvor ausgeschriebenes Planungsbüro erarbeitet, die eine Gesamtsanierung der Stadthalle mit einem östlich gelegenen Anbau und einer maximalen Besucherzahl von ca. 1 700 Besuchern vorsieht. Das Projekt wurde auf Grund ungeklärter Finanzierung unterbrochen. Auf Grundlage der vorangegangenen Entwurfsplanung wurden jedoch in den Jahren 2015 – 2019 3 Bauabschnitte realisiert, in denen u.a. die statische Sicherung der Stadthalle, die Erneuerung der Nebendächer und der Fenster im Großen Saal, sowie die Entkernung, Abdichtung und rohbaumäßige Modernisierung des Gebäudeteils „Kleiner Saal“ erfolgte. Derzeitig steht der Kleine Saal unter Berücksichtigung diverser organisatorischer Brandschutzmaßnahmen für eine Nutzung im Sommer zur Verfügung. Die historische Stadthalle verfügt über signifikante Alleinstellungsmerkmale (Jugendstil, Konzert-Akustik, Sauer-Orgel) im Einzugsgebiet und ist geprägt durch die Grenzlage und die hohe Besucherkapazität. In einer ersten Leistungsstufe ist die bestehende Planung des Hochwasserschutzes von 2012 zu prüfen und ggf. nach heutigen technischen und baurechtlichen Maßstäben anzupassen, die Planungsunterlagen sind zu aktualisieren und nach Maßgaben des Architekten anzupassen. Für die Gesamtbaumaßnahme stehen Fördermittel in Höhe von 36 Mio. EUR in Aussicht, weiterhin werden bis zu 4 Mio. EUR durch die Stadt Görlitz aufgebracht. Voraussichtliche Wiedereröffnung ist für das Jahr 2025 vorgesehen.
Die Unterlagen der Entwurfsplanung können von den Bewerbern über eine Cloud abgerufen und gesichtet werden. Auf Anfrage bei der oben genannten Kontaktstelle wird eine Verlinkung zur entsprechenden Datenbank übermittelt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-05-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-05-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: 44 - 83/20
Kurze Beschreibung:
Umbau und Sanierung der Stadthalle Görlitz mit Schwerpunkt Konzertnutzung und weiteren untergeordneten Nutzungsarten: Die Jugendstil-Stadthalle am Standort, Am Stadtpark 1, in 02826 Görlitz wurde in den Jahren 1906-1910 erbaut und bis 2005 für diverse kulturelle, politische und sportliche Veranstaltungen und Messen genutzt. Gründe für die Schließung waren neben wirtschaftlichen Defiziten auch bautechnische und baurechtliche Mängel, sowie der hohe Verschleißgrad baulicher und technischer Anlagen. Seither wurde seitens der Stadtverwaltung an der Sanierung und Wiedereröffnung gearbeitet. Im Jahr 2012 wurde eine Entwurfsplanung durch ein zuvor ausgeschriebenes Planungsbüro erarbeitet, die eine Gesamtsanierung der Stadthalle mit einem östlich gelegenen Anbau und einer maximalen Besucherzahl von ca. 1 700 Besuchern vorsieht. Das Projekt wurde auf Grund ungeklärter Finanzierung unterbrochen. Auf Grundlage der vorangegangenen Entwurfsplanung wurden jedoch in den Jahren 2015 – 2019 3 Bauabschnitte realisiert, in denen u.a. die statische Sicherung der Stadthalle, die Erneuerung der Nebendächer und der Fenster im Großen Saal, sowie die Entkernung, Abdichtung und rohbaumäßige Modernisierung des Gebäudeteils „Kleiner Saal“ erfolgte. Derzeitig steht der Kleine Saal unter Berücksichtigung diverser organisatorischer Brandschutzmaßnahmen für eine Nutzung im Sommer zur Verfügung. Die historische Stadthalle verfügt über signifikante Alleinstellungsmerkmale (Jugendstil, Konzert-Akustik, Sauer-Orgel) im Einzugsgebiet und ist geprägt durch die Grenzlage und die hohe Besucherkapazität. In einer ersten Leistungsstufe ist die bestehende Planung des Hochwasserschutzes von 2012 zu prüfen und ggf. nach heutigen technischen und baurechtlichen Maßstäben anzupassen, die Planungsunterlagen sind zu aktualisieren und nach Maßgaben des Architekten anzupassen. Für die Gesamtbaumaßnahme stehen Fördermittel in Höhe von 36 Mio. EUR in Aussicht, weiterhin werden bis zu 4 Mio. EUR durch die Stadt Görlitz aufgebracht. Voraussichtliche Wiedereröffnung ist für das Jahr 2025 vorgesehen. Die Unterlagen der Entwurfsplanung können von den Bewerbern über eine Cloud abgerufen und gesichtet werden. Auf Anfrage bei der oben genannten Kontaktstelle wird eine Verlinkung zur entsprechenden Datenbank übermittelt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Görlitz 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtverwaltung Görlitz, Dezernat I, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Hugo-Keller-Straße 14
Postleitzahl: 02826
Postort: Görlitz
Kontakt
Internetadresse: http://www.goerlitz.de/Wirtschaft/Auschreibungen 🌏
E-Mail: g.tillack@goerlitz.de 📧
Telefon: +49 3581-671838 📞
Fax: +49 3581-671287 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen/2262332/zustellweg-auswaehlen 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-28 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-02 📅
Datum des Beginns: 2020-07-15 📅
Datum des Endes: 2025-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 105-254024
ABl. S-Ausgabe: 105
Zusätzliche Informationen
Die eingegangenen Bewerbungen werden auf die Einhaltung von formalen Kriterien aus Abschnitt III.1 geprüft. Die Auswahl erfolgt anhand einer formellen Prüfung der eingereichten Unterlagen. Die Bewerber, die die vorausgesetzten Bedingungen erfüllen, werden zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert. Die Durchführung eines Verhandlungsgespräches ist nicht vorgesehen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Umbau und Sanierung der Stadthalle Görlitz mit Schwerpunkt Konzertnutzung und weiteren untergeordneten Nutzungsarten:
Die Jugendstil-Stadthalle am Standort, Am Stadtpark 1, in 02826 Görlitz wurde in den Jahren 1906-1910 erbaut und bis 2005 für diverse kulturelle, politische und sportliche Veranstaltungen und Messen genutzt. Gründe für die Schließung waren neben wirtschaftlichen Defiziten auch bautechnische und baurechtliche Mängel, sowie der hohe Verschleißgrad baulicher und technischer Anlagen. Seither wurde seitens der Stadtverwaltung an der Sanierung und Wiedereröffnung gearbeitet. Im Jahr 2012 wurde eine Entwurfsplanung durch ein zuvor ausgeschriebenes Planungsbüro erarbeitet, die eine Gesamtsanierung der Stadthalle mit einem östlich gelegenen Anbau und einer maximalen Besucherzahl von ca. 1 700 Besuchern vorsieht. Das Projekt wurde auf Grund ungeklärter Finanzierung unterbrochen. Auf Grundlage der vorangegangenen Entwurfsplanung wurden jedoch in den Jahren 2015 – 2019 3 Bauabschnitte realisiert, in denen u.a. die statische Sicherung der Stadthalle, die Erneuerung der Nebendächer und der Fenster im Großen Saal, sowie die Entkernung, Abdichtung und rohbaumäßige Modernisierung des Gebäudeteils „Kleiner Saal“ erfolgte. Derzeitig steht der Kleine Saal unter Berücksichtigung diverser organisatorischer Brandschutzmaßnahmen für eine Nutzung im Sommer zur Verfügung. Die historische Stadthalle verfügt über signifikante Alleinstellungsmerkmale (Jugendstil, Konzert-Akustik, Sauer-Orgel) im Einzugsgebiet und ist geprägt durch die Grenzlage und die hohe Besucherkapazität. In einer ersten Leistungsstufe ist die bestehende Planung des Hochwasserschutzes von 2012 zu prüfen und ggf. nach heutigen technischen und baurechtlichen Maßstäben anzupassen, die Planungsunterlagen sind zu aktualisieren und nach Maßgaben des Architekten anzupassen. Für die Gesamtbaumaßnahme stehen Fördermittel in Höhe von 36 Mio. EUR in Aussicht, weiterhin werden bis zu 4 Mio. EUR durch die Stadt Görlitz aufgebracht. Voraussichtliche Wiedereröffnung ist für das Jahr 2025 vorgesehen.
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Die Unterlagen der Entwurfsplanung können von den Bewerbern über eine Cloud abgerufen und gesichtet werden. Auf Anfrage bei der oben genannten Kontaktstelle wird eine Verlinkung zur entsprechenden Datenbank übermittelt.
Planungsleistungen Ingenieurbauwerke analog § 41 HOAI 2013, Leistungsphasen 3–8, im Rahmen der Gesamtsanierung der Stadthalle Görlitz, Am Stadtpark 1 in Görlitz:
Zunächst ist die Beauftragung für die Überarbeitung der bestehenden Entwurfsplanung Hochwasserschutz vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung aller Leistungsphasen sowie auf Weiterbeauftragung nach Erbringung der Leistungsvorstufe (LP 3 – 4) besteht nicht.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 5–8. Die Weiterbeauftragung erfolgt vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Investitions-/Fördermitteln sowie positiver bauherrenseitiger Grundsatzentscheidung zur Durchführung der Gesamtmaßnahme.
Zusätzliche Informationen:
Die eingegangenen Bewerbungen werden auf die Einhaltung von formalen Kriterien aus Abschnitt III.1 geprüft. Die Auswahl erfolgt anhand einer formellen Prüfung der eingereichten Unterlagen. Die Bewerber, die die vorausgesetzten Bedingungen erfüllen, werden zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert. Die Durchführung eines Verhandlungsgespräches ist nicht vorgesehen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Görlitz
DEUTSCHLAND

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es ist der Bewerbungsbogen zu verwenden. Der Teilnahmeantrag muss wie folgt eingereicht werden:
a) Alle Formulare als im Original rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Ausdrucke (Ausschlusskriterium),
b) Der Teilnahmeantrag muss vollständig sein, bestehend aus ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt einschließlich aller geforderten Erklärungen und Anlagen,
c) Bei Bewerbergemeinschaften sind geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln mit rechtsverbindlicher Unterschrift vorzulegen (Ausschlusskriterium),
d) Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren des Bewerbers, diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Angaben und Nachweise sind:
1. Angaben zum Bewerber: Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner, ggf. sich bewerbende Zweigstellen/Niederlassungen, Rechtsform (bei GmbH bzw. Partnerschaftsgesellschaften ein aktueller Handelsregister- bzw. Partnerschaftsregisterauszug), Kontakt,
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2. bei Bewerbergemeinschaften zusätzlich die Erklärung aller Mitglieder über die gesamtschuldnerische Haftung und den bevollmächtigten Vertreter (Ausschlusskriterium),
3. Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV 2016 mit konkreter Aufgaben-/Leistungszuordnung, Verpflichtungserklärung der Unterunternehmer im Original gezeichnet (Ausschlusskriterium),
4. Angaben zur Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmer (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV 2016, Verpflichtungserklärung der Unterunternehmer im Original gezeichnet (Ausschlusskriterium),
5. Art der Bewerbung,
6. Rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers, dass Ausschlussgründe gem. § 123 und § 124 GWB 2016 nicht vorliegen und dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen gem. § 73 (3) VgV 2016 bestehen (Ausschlusskriterium),
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7. Nachweis der Berufszulassung, Berufsausübungsberechtigung gem. § 44 i.V.m. § 75 (1-3) VgV 2016 des Bewerbers bzw. der verantwortlichen Führungskraft (Ausschlusskriterium),
8. Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der technischen Mitarbeiter einschließlich der Büroinhaber, ohne freie Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren gem. § 46 (3) Nr. 8 VgV 2016,
9. Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Planungsleistungen Ingenieurbauwerke analog § 41 HOAI 2013, Leistungsphasen 3–8) ist für die letzten 3 Geschäftsjahre jeweils ein Jahreshonorarumsatz gem. § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 30 000 EUR netto nachzuweisen,
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10. Nachweis der Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung gem. §45 (1), Nr. 3 VgV (siehe III.1.2),
11. Nachweis der geforderten 2 Referenzen; Nachweise in schriftlicher, tabellarischer oder bildlicher Darstellung,
12. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros und von Nachauftragnehmern haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie aller Bewerber mit gleichen Nachauftragnehmern zur Folge.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es sind die abrufbaren Bewerbungsformulare zu verwenden.
Der Bewerber hat Nachweise gem. § 122 GWB 2016 i. V. m. § 45 (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV 2016 über die aktuellen Berufshaftpflichtdeckungssummen für Personenschäden und sonstige Schäden zu erbringen sowie der Nachweis, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache dieser Versicherungssumme beträgt. Im Auftragsfall werden folgende Deckungssummen gefordert: Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 1 500 000 EUR; Haftpflicht Deckungssumme sonstige Schäden: 1 000 000 EUR. Werden die geforderten Deckungssummen für Personenschäden und sonstige Schäden sowie die geforderte zweifache-Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass im Auftragsfall die Deckungssummen/die Maximierung angepasst werden oder eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird.
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Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 12 Monate sein (gerechnet vom Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages). Bei Bieter-/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen (Ausschlusskriterium). Für die zu beauftragenden Dienstleistungen (Planungsleistungen Ingenieurbauwerke analog § 41 HOAI 2013) ist für die letzten 3 Geschäftsjahre jeweils ein Jahreshonorarumsatz gem. § 45 (1), Nr. 1; (2); (4), Nr. 4 VgV in Höhe von mindestens 30 000 EUR netto nachzuweisen.
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Rechtsform der Bietergemeinschaft: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Es ist in diesem Fall eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die Bewerbergemeinschaft muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden, welches zusammen mit dem Bewerbungsbogen unter abrufbar ist.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Es sind die abrufbaren Bewerbungsformulare zu verwenden. Einzureichen sind:
1. Es ist der Nachweis von vergleichbaren Planungsleistungen für eine Pflicht-Referenz zu erbringen. Die Mindestkriterien der Referenz stellen Ausschlusskriterien dar.
Pflicht-Referenz: Planungsleistungen Ingenieurbauwerke (Gruppe 3 Wasserbau) analog § 41 HOAI 2013.
Mindestkriterien: abgeschlossenes Bauvorhaben Sanierungsobjekt; Fertigstellung: nach 1.1.2009 (Übergabe an Nutzer);
Folgende Angaben sind zur Referenz gefordert:
a) Bezeichnung der Baumaßnahme,
b) Beschreibung der Baumaßnahme,
c) Bezeichnung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer,
d) Angabe, ob der Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist. Falls ja, ist eine Referenzbescheinigung vorzulegen,
e) Realisierungszeitraum,
f) Angabe zu den erbrachten Leistungsphasen analog § 43 HOAI 2013,
g) Angabe, ob es sich bei dem Referenzobjekt um eine Baumaßnahme für den Hochwasserschutz handelt (nicht zwingend),
h) textliche und bildliche Darstellung (Fotografien) des Referenzobjektes auf maximal 3 Seiten A4 oder A3.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Personen, die gem. § 44 i.V.m. § 75 (1–3) VgV 2016 nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder die nach den EG- Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet der Architektur und des Bauingenieurwesens bzw. der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome, berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher natürlichen Personen sowie juristische Personen, sofern in deren Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke ausgerichtet ist, sowie Bieter- und Arbeitsgemeinschaften solcher juristischen Personen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 1
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die eingegangenen Bewerbungen werden auf die Einhaltung von formalen Kriterien aus Abschnitt III.1 geprüft. Die Auswahl erfolgt anhand einer formellen Prüfung der eingereichten Unterlagen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-07-07 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-10-26 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Guntram Tillack
Internetadresse: www.goerlitz.de/Wirtschaft/Auschreibungen 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/2262332/zustellweg-auswaehlen 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Bewerbungen, die kein Referenzobjekt enthalten, werden ausgeschlossen. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als eine Referenz einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen für die Bewertung berücksichtigt werden sollen. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die erste eingereichte Referenz werten. Die Nachforderung von fehlenden Unterlagen gem. § 56 (2) VgV wird vorbehalten. Entsprechend § 17 Abs. 7 VgV gilt als gegenseitig einvernehmlich festgelegt, das die Frist von 30 Tagen, vgl. § 17 Abs. 6 VgV, für den Eingang der Erstangebote (Honorarangebote) um 15 Tage reduziert wird.
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Es wird vorbehalten, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, § 17 (11) VgV 2016.
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Verwendung des vorgegebenen Kennzettels mindestens aber mit der Kennzeichnung: „Teilnahmeantrag VgV-Verfahren Ingenieurbauwerke „Gesamtsanierung Stadthalle Görlitz, Am Stadtpark 1 in Görlitz ", bei der Stadtverwaltung Görlitz, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz einzureichen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 493419773810 📞
E-Mail: wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 493419771049 📠
Internetadresse: www.lds.sachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung vor der Vergabekammer ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen ist.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadtverwaltung Görlitz, Dezernat I, Justiziariat, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Hugo-Keller-Straße 14
Postort: Görlitz
Postleitzahl: 02826
Telefon: +49 3581671838 📞
E-Mail: g.tillack@goerlitz.de 📧
Fax: +49 3581671287 📠
Internetadresse: www.goerlitz.de/Wirtschaft/Ausschreibungen 🌏
Quelle: OJS 2020/S 105-254024 (2020-05-28)