Gewässerrevitalisierungsmaßnahmen an der Murg: Kuppenheim (MaDok 8845) und Bad Rotenfels (MaDok 8847)

Regierungspräsidium Karlsruhe – Referat 53.1

Gewässerrevitalisierungsmaßnahmen an der Murg
Kuppenheim (MaDok ID 8845)
Bad Rotenfels (MaDok ID 8847)
Planungsleistungen Freianlagen
Eine wichtige Voraussetzung zur Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist ein guter hydromorphologischer Zustand der Fließgewässer als Lebensraum für Makrozoobenthos, Fische und Makrophyten. Maßnahmen zur Revitalisierung der Gewässer sind jeweils von der für die Unterhaltung der Gewässer zuständigen Stelle zu planen und umzusetzen. Im Falle der Murg als Gewässer I. Ordnung (G.I.O.) ist der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig.
Von 2019 bis 2020 wurde die Murg als Gewässer 1. Ordnung im Rahmen der Landesstudie Gewässerökologie Stufe II (kurz LSGÖ Stufe II) bearbeitet. Ziel dieser Studie war eine Rahmenplanung für die Verbesserung der Gewässerstruktur und somit der ökologischen Funktionsfähigkeit für die biologischen Qualitätskomponenten zu erstellen. Die Methodik hierzu wurde im Rahmen der LSGÖ Stufe 1 ausgearbeitet.
Im Rahmen der LSGÖ Stufe II an der Murg (G.I.O.) wurden Maßnahmen zur Schaffung funktionsfähiger Fischhabitate für die sog. Fokusarten definiert.
Ziele der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen ist es, eine genehmigungsfähige Planung zur Verbesserung der Gewässerstruktur und zur Schaffung funktionsfähiger Fischhabitate zu erarbeiten.
Zur Planung der im Folgenden genannten Leistungen soll ein geeignetes Ingenieurbüro beauftragt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-02-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-12-22 Auftragsbekanntmachung
2021-05-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-12-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Referenznummer: RPKR53-2020-064
Kurze Beschreibung:
Gewässerrevitalisierungsmaßnahmen an der Murg Kuppenheim (MaDok ID 8845) Bad Rotenfels (MaDok ID 8847) Planungsleistungen Freianlagen Eine wichtige Voraussetzung zur Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist ein guter hydromorphologischer Zustand der Fließgewässer als Lebensraum für Makrozoobenthos, Fische und Makrophyten. Maßnahmen zur Revitalisierung der Gewässer sind jeweils von der für die Unterhaltung der Gewässer zuständigen Stelle zu planen und umzusetzen. Im Falle der Murg als Gewässer I. Ordnung (G.I.O.) ist der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig. Von 2019 bis 2020 wurde die Murg als Gewässer 1. Ordnung im Rahmen der Landesstudie Gewässerökologie Stufe II (kurz LSGÖ Stufe II) bearbeitet. Ziel dieser Studie war eine Rahmenplanung für die Verbesserung der Gewässerstruktur und somit der ökologischen Funktionsfähigkeit für die biologischen Qualitätskomponenten zu erstellen. Die Methodik hierzu wurde im Rahmen der LSGÖ Stufe 1 ausgearbeitet. Im Rahmen der LSGÖ Stufe II an der Murg (G.I.O.) wurden Maßnahmen zur Schaffung funktionsfähiger Fischhabitate für die sog. Fokusarten definiert. Ziele der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen ist es, eine genehmigungsfähige Planung zur Verbesserung der Gewässerstruktur und zur Schaffung funktionsfähiger Fischhabitate zu erarbeiten. Zur Planung der im Folgenden genannten Leistungen soll ein geeignetes Ingenieurbüro beauftragt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rastatt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regierungspräsidium Karlsruhe – Referat 53.1
Postanschrift: Markgrafenstraße 46
Postleitzahl: 76133
Postort: Karlsruhe
Kontakt
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Seiten/default.aspx 🌏
E-Mail: anna.metz@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 721 / 926-7564 📞
Fax: +49 721/93340250 📠
URL der Dokumente: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYYBYY6T/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYYBYY6T 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-22 📅
Einreichungsfrist: 2021-02-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-24 📅
Datum des Beginns: 2021-05-20 📅
Datum des Endes: 2031-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 251-630899
ABl. S-Ausgabe: 251
Zusätzliche Informationen
Die o.g. Ingenieurleistungen sind bzgl. technischer und terminlicher Abhängigkeiten mit anderen Beteiligten abzustimmen; u. a. mit: Umweltplanung/Umweltbaubegleitung, zuständigen örtlichen Behörden (z. B. zu Baustellenverkehr, Verfügbarkeit BE-Flächen), Versorgungsträgern (z. B. zu mgl. Leitungsverlegungen bzw. ggf. Verlegung Düker). Bekanntmachungs-ID: CXUEYYBYY6T
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gewässerrevitalisierungsmaßnahmen an der Murg
Kuppenheim (MaDok ID 8845)
Bad Rotenfels (MaDok ID 8847)
Planungsleistungen Freianlagen
Eine wichtige Voraussetzung zur Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist ein guter hydromorphologischer Zustand der Fließgewässer als Lebensraum für Makrozoobenthos, Fische und Makrophyten. Maßnahmen zur Revitalisierung der Gewässer sind jeweils von der für die Unterhaltung der Gewässer zuständigen Stelle zu planen und umzusetzen. Im Falle der Murg als Gewässer I. Ordnung (G.I.O.) ist der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig.
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Von 2019 bis 2020 wurde die Murg als Gewässer 1. Ordnung im Rahmen der Landesstudie Gewässerökologie Stufe II (kurz LSGÖ Stufe II) bearbeitet. Ziel dieser Studie war eine Rahmenplanung für die Verbesserung der Gewässerstruktur und somit der ökologischen Funktionsfähigkeit für die biologischen Qualitätskomponenten zu erstellen. Die Methodik hierzu wurde im Rahmen der LSGÖ Stufe 1 ausgearbeitet.
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Im Rahmen der LSGÖ Stufe II an der Murg (G.I.O.) wurden Maßnahmen zur Schaffung funktionsfähiger Fischhabitate für die sog. Fokusarten definiert.
Ziele der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen ist es, eine genehmigungsfähige Planung zur Verbesserung der Gewässerstruktur und zur Schaffung funktionsfähiger Fischhabitate zu erarbeiten.
Zur Planung der im Folgenden genannten Leistungen soll ein geeignetes Ingenieurbüro beauftragt werden.
II.2.4.1) Leistungsumfang.
Der Leistungsumfang für die Ingenieurleistungen umfasst folgende Teilleistungen:
Pos. 1) Objektplanung Freianlagen,
Pos. 1.1) Grundleistungen LP 1 bis 4,
Pos. 1.2) Optional LP 5 bis 9,
Pos. 2) 2D-Hydraulik,
Pos. 2.1) hydraulische Berechnungen zum Nachweis der Antragsvariante,
Pos. 3) Geotechnische Beratung,
Pos. 3.1) Geotechnische Beratung in der Planungsphase,
Pos. 4) Optional: Vermessungsleistungen,
Pos. 4.1) Vermessungsleistungen,
Pos. 5) Weitere Besondere Leistungen.
Pos. 5.1) Mitwirkung bei Öffentlichkeitsarbeit u. Öffentlichkeitsbeteiligung (z. B. Gremiensitzungen) sofern über HOAI-Grundleistungen hinausgehend.
II.2.4.2) Stufenweise Beauftragung.
Stufe I = Grundauftrag: Pos. 1.1, Pos. 2.1, Pos. 3.1, Pos. 5.1;
Stufe II = alle weiteren mit optional bezeichneten Leistungen; die Beauftragung der optionalen Leistungen erfolgt vorbehaltlich der Ergebnisse aus demGenehmigungsverfahren und den Angaben gem. Ziff. II.2.11.
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Dauer der ausgeschriebenen Vertragslaufzeit ist geschätzt. Die Vertragslaufzeit ist abhängig von dem ausstehenden Genehmigungsverfahren und dem anschließenden Zeitplan der weiteren Umsetzung bis zum vorgesehenen Bauende 31.12.2026. Die Leistungen des Auftragnehmers enden erst nach Erledigung aller übernommenen Leistungen nach Ablauf der Gewährleistung für die Baumaßnahmen (bis 5 Jahre) und nicht zwingend am 31.12.2031.
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Beschreibung der Optionen:
II.2.11.1) Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.4).
Die optionalen Leistungen der HOAI LP 5 ff. werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes und der Erbringung der vorangehenden Leistungsphasen sowie unter Vorbehalt der Mittelbereitstellung für die Umsetzung vom Auftraggeber schriftlich abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kuppenheim
76456 Kuppenheim

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
III.1.1.1) Unterlagen für den Teilnahmeantrag
Die geforderten Unterlagen und Nachweise für den Teilnahmeantrag (Teilnahmebedingungen) werden nachfolgend erläutert und sind dem Dokument Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen zu entnehmen.
III.1.1.2)
Teilnahmeanträge und Angebote sind laut § 53 (1) VgV mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV einzureichen. In diesem Verfahren wird die in Ziff. I.3) benannte Vergabeplattform genutzt. Teilnahmeanträge sind mit einem rechtsverbindlich unterzeichneten Antragsschreiben, entsprechend der bereitgestellten Vorlage, zu stellen. Die Unterzeichnung von Anträgen und Dokumenten erfolgt durch den Eintrag des vollständigen Vor- und Zunamens des Erstellers, bei Erfordernis, z. B. zur eindeutigen Zuordnung bei Bietergemeinschaften, zusätzlich durch Ergänzung der Unternehmensbezeichnung. Die Personen, die zur Unterzeichnung des Antrags und zur Vertretung des Bewerbers in diesem Vergabeverfahren ermächtigt sind, sind in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) gemäß Ziff. III.1.1.3 und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der Vertretung gem. Ziff. III.1.1.2 zu benennen.
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III.1.1.3)
Vorlage eines aktuellen Nachweises über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise gemäß § 44 (1) VgV (ausgestellt nach dem 1.1.2020, in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister; bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung; bei Unternehmen, die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o.ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung). Aus dem Nachweis müssen die Rechtsform und die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags und der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen.
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III.1.1.4)
Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen wird nach § 48 (3) VgV eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß § 50 VgV verlangt; wahlweise können die in der EEE enthaltenen Erklärungen und Angaben als Eigenerklärungen eingereicht werden. Die EEE wird als Vorlage (pdf-Format und xml-Format) vom Auftraggeber zusammen mit weiteren Unterlagen elektronisch bereitgestellt.
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Die xml-Datei ist in das Portal unter
Zu importieren und dort in elektronischer Form auszufertigen, mit dem vollständigen Vor- und Zunamen des Erstellers zu versehen und mit dem Teilnahmeantrag über die in Ziff. I.3 genannten Vergabeplattform elektronisch einzureichen.
Ergänzend zur EEE und den darin geforderten Erklärungen und Angaben werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser Bekanntmachung genannt sind.
III.1.1.5)
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung in elektronischer Form einzureichen (Datei/Ausdruck vorzugsweise im pdf-Format). Vor Vergabe/im Auftragsfall ist die Erklärung auf Anforderung im Original vorzulegen.
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III.1.1.6)
Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß Ziff. III.1.1.3 für jedes Mitglied einzeln vorzulegen (§ 47 (4) VgV).
III.1.1.7)
Bei beabsichtigter Vergabe eines Unterauftrags wird mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile und Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV). In diesem Fall ist vom beabsichtigten Unterauftragnehmer die EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 separat in elektronischer Form vorzulegen (§ 47 (2) VgV).
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III.1.1.8)
Verpflichtungserklärungen nach § 47 (1) VgV der Unternehmer, an die ein Unterauftrag vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem Angebot elektronisch vorzulegen.
III.1.1.9)
Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehend genannten Nachweise und Erklärungen auf Anforderung im Original vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.1.2.1) Unterlagen für den Teilnahmeantrag
Die geforderten Unterlagen und Nachweise für den Teilnahmeantrag (Teilnahmebedingungen) werden nachfolgend erläutert und sind dem Dokument Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen zu entnehmen.
III.1.2.2)
Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und von 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen.
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III.1.2.3)
Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren (bevorzugt als formlose Eigenerklärung im PDF-Format; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zum Umsatz in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).
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III.1.2.4)
Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und die Beschäftigtenzahl im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (bevorzugt als formlose Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zu den Beschäftigten in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).
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Mindeststandards:
Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.2 (Referenzen Bewerber):
a) Vergleichbare Erfahrungen mit den geforderten Leistungen gemäß Ziff. II.2.4.1). Für die Wertung geeigneter Referenzen gelten nachfolgende Mindeststandards, die aus den Angaben des Bewerbers zu den Referenzen eindeutig hervorgehen müssen.
b) Die Referenzen Nr. 1 bis 5 sind vom Bewerber (bei Bietergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern zu erbringen. Dabei sind nur eigene Leistungen anzuführen, d. h. solche, die vom Bewerber oder von dessen im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern erbracht wurden.
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Weitere Informationen zu den Anforderungen an geeignete Referenzen, zu deren Wertung sowie zum Erhalt mgl. Zusatzpunkte sind im Dokument „Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung“ beschrieben (siehe Vergabeplattform).
a) Mindestens ein Referenzprojekt (Ref. Nr. 1) für Objektplanung Freianlagen nach § 39 HOAI im Zusammenhang mit einer ökolog. Gewässerumgestaltung eines Fließgewässers (Strukturmaßnahmen entsprechend WRRL, Gewässerlänge mind. 0,5 km), mind. Honorarzone II, LP 2 bis 4 oder 5-8, anrechenb. Kosten netto mind. 1,0 Mio. EUR
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b) Mindestens ein Referenzprojekt (Ref. Nr. 2) für die 2D-hydraulischen Berechnungen zu Gewässerrevitalisierungsmaßnahmen (Nachweis der Hochwasserneutralität der geplanten Maßnahmen)
c) Mindestens ein Referenzprojekt (Ref. Nr. 3) für Objektplanung Freianlagen nach § 39 HOAI im Zusammenhang mit einer ökolog. Gewässerumgestaltung eines Fließgewässers (Strukturmaßnahmen entsprechend WRRL, Gewässerlänge mind. 0,5 km), mind. Honorarzone II, LP 2 bis 4 oder 5-8, anrechenb. Kosten netto mind. 1,0 Mio. EUR
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d) Bei abgeschl. Projekten mind. Abschluss LP 4 bzw. 8 nach dem 1.1.2010 oder bei laufenden Projekten mind. Abschluss LP 3 bzw. 7 zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist.
e) Weitere Referenzen (Ref. Nr. 4 u. 5) vglb. mit den Anforderungen der Mindest-Referenzen Ref. Nr. 1 bis 3 (Fachbereiche: Freianlagenplanung bzgl. ökologischer Gewässerumgestaltung oder 2D-Hydraulik)
f) Die Referenzen Nr. 1 und 2 können identisch sein, die Referenzen Nr. 3-5 müssen sich von den Referenzen Nr. 1 und 2 unterscheiden.
Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.3 (Referenzen Projektleiter u. Stellvertretender Projektleiter):
Referenzen für Projektleiter u. Stellvertretenden Projektleiter werden erst mit Angebotsabgabe gefordert und auch erst mit dem Angebot gewertet. Diese Referenzen sind im Teilnahmewettbewerb noch NICHT einzureichen.
Weitere Informationen zu den Anforderungen an geeignete Referenzen für den Projektleiter und den Stellvertretenden Projektleiter sind im Dokument „Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung“ beschrieben (siehe Vergabeplattform).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.1.3.1) Unterlagen für den Teilnahmeantrag
Die geforderten Unterlagen und Nachweise für den Teilnahmeantrag (Teilnahmebedingungen) werden nachfolgend erläutert und sind dem Dokument Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen zu entnehmen.
III.1.3.2)
Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Namen (gem. Ziff. III.2.3), der Funktion im Projekt (Projektleiter [PL], stellvertretender Projektleiter [SPL]) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation mit zugehörigem Nachweis verlangt (z. B. Diplomzeugnis, siehe auch Ziff. III.2.1). Ziff. III.1.3.3 ist zu beachten.
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III.1.3.3)
Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (Beachtung nachfolgend aufgeführter Mindeststandards).
Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei Bewerbergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von einem im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der Eignungsleihe (§ 47 VgV) erbracht werden.
Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert: Projektbezeichnung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit aktuellem Ansprechpartner mit gültiger Telefonnummer und Kontaktadresse, Ausführungsort, Projekttyp und -größe, erbrachte Leistungen, Auftragswert (netto), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen).
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Insgesamt können maximal 5 Referenzen angegeben und gewertet werden; sie untergliedern sich wie folgt:
a) Mindest-Referenzen (Ref. Nr. 1 bis 3) sind in besonderem Maße geeignet, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen und die Einhaltung der Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Jede Mindest-Referenz wird einer differenzierten Bewertung unterzogen. Hierzu können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben im „Bewerbungsformular Eignungskriterien“ beschreibende Darstellungen auf maximal zwei DIN-A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt).
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Die Mindest-Referenzen sind zur Erfüllung der Mindeststandards für Eignung zwingend vorzulegen. Liegen die Mindest-Referenzen nicht vor, wird der Bewerber ausgeschlossen.
b) Zudem können weitere Referenzen (Ref. Nr. 4 bis 5) mit den o.a. Referenzangaben im „Bewerbungsformular Eignungskriterien“ eingereicht werden.
c) Die Referenzen Nr. 1 bis 5 müssen das gesamte Spektrum der geforderten Leistungsbilder abdecken (Freianalgenplanung LPH 2 - 8, geotechnische Beratung, 2D-Hydraulik).
Nachweise geeigneter Referenzen des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen, werden erst mit der Abgabe des Angebotes gefordert und mit dem Angebot gewertet.
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III.1.3.4)
Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation (in der Regel durch Eigenerklärung im PDF-Format, ggf. ergänzend Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
III.2.1.1)
Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt oder vergleichbar, im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist vorzulegen (z. B. Diplomzeugnis oder vergleichbar, Eintrag in ein Berufsregister, Nachweis bevorzugt im PDF-Format).
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Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben, für welche ein Nachweis beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der
Inhaltlichen Projektführung durch diese Person (siehe auch Erklärung zum Personal gemäß Ziff. III.1.3.1). Bei Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen.
III.2.1.2)
Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal (Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter) und die Verteilung der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die Beauftragung anderer Nachunternehmer.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
III.2.2.1)
Die Ausführung der Leistungen unterliegt den Bedingungen aus den Ergebnissen des Genehmigungsverfahrens, nach deren Rechtskraft und steht unter deren Vorbehalt (siehe auch Ziffer II.2.4.1).
III.2.2.2)
Zusätzliche Vertragsbedingungen zum Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG-BW).
III.2.2.3)
Ein Vertragsmuster mit allgemeinen und besonderen Vertragsbedingungen werden mit den Vergabeunterlagen im Zuge des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
II.2.9.1)
Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV nur die Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Der „Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen“ (pdf-Datei) kann von der in Ziff. I.3) genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden.
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II.2.9.2)
Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) VgV die Anzahl der Bewerber, die gemäß Ziff. II.2.9.1 nicht ausgeschlossen worden sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung:
— III.1.2.2 Spezifischer Jahresumsatz in den letzten 3 Jahren (Wichtung 5 Prozent),
— III.1.2.3 Anzahl Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld (Wichtung 10 Prozent),
— III.1.3.2 Referenzen Bewerber (Wichtung 60 Prozent).
[davon: Ref. Nr. 1 = 20 Prozent, Ref. Nr. 2 = 20 Prozent, Ref. Nr. 3 bis Nr. 6 = insgesamt 20 Prozent]
— Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei 3 Auftraggebern (Wichtung 10 Prozent),
— III.1.3.4 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Wichtung 5 Prozent),
— Gesamteindruck der Bewerbung (Wichtung 10 Prozent).
Für diese Auswahlkriterien werden jeweils bis zu 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung gewertet. Nach dieser Wertung kann eine Punktzahl von bis zu 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche (geplante Mindestzahl: 3, und Höchstzahl: 5).
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Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los (§ 75 (6) VgV).
Der „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“ (pdf-Datei) kann von der in Ziff. I.3) genannten Vergabeplattform heruntergeladen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-02-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXUEYYBYY6T/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die o.g. Ingenieurleistungen sind bzgl. technischer und terminlicher Abhängigkeiten mit anderen Beteiligten abzustimmen; u. a. mit: Umweltplanung/Umweltbaubegleitung, zuständigen örtlichen Behörden (z. B. zu Baustellenverkehr, Verfügbarkeit BE-Flächen), Versorgungsträgern (z. B. zu mgl. Leitungsverlegungen bzw. ggf. Verlegung Düker).
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Bekanntmachungs-ID: CXUEYYBYY6T

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:
§ 160 GWB – Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2020/S 251-630899 (2020-12-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-05-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gewässerrevitalisierungsmaßnahmen an der Murg — Kuppenheim (MaDok ID 8845), — Bad Rotenfels (MaDok ID 8847). Planungsleistungen Freianlagen Eine wichtige Voraussetzung zur Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist ein guter hydromorphologischer Zustand der Fließgewässer als Lebensraum für Makrozoobenthos, Fische und Makrophyten. Maßnahmen zur Revitalisierung der Gewässer sind jeweils von der für die Unterhaltung der Gewässer zuständigen Stelle zu planen und umzusetzen. Im Falle der Murg als Gewässer I. Ordnung (G. I. O.) ist der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig. Von 2019 bis 2020 wurde die Murg als Gewässer 1. Ordnung im Rahmen der Landesstudie Gewässerökologie Stufe II (kurz LSGÖ Stufe II) bearbeitet. Ziel dieser Studie war eine Rahmenplanung für die Verbesserung der Gewässerstruktur und somit der ökologischen Funktionsfähigkeit für die biologischen Qualitätskomponenten zu erstellen. Die Methodik hierzu wurde im Rahmen der LSGÖ Stufe 1 ausgearbeitet. Im Rahmen der LSGÖ Stufe II an der Murg (G. I. O.) wurden Maßnahmen zur Schaffung funktionsfähiger Fischhabitate für die sog. Fokusarten definiert. Ziele der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen ist es, eine genehmigungsfähige Planung zur Verbesserung der Gewässerstruktur und zur Schaffung funktionsfähiger Fischhabitate zu erarbeiten. Zur Planung der im Folgenden genannten Leistungen soll ein geeignetes Ingenieurbüro beauftragt werden.
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Gesamtwert des Auftrags: 257815.85 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regierungspräsidium Karlsruhe — Referat 53.1

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 094-248020
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 251-630899
ABl. S-Ausgabe: 94
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXUEYYBYY5X.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Kuppenheim (MaDok ID 8845),
— Bad Rotenfels (MaDok ID 8847).
Eine wichtige Voraussetzung zur Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist ein guter hydromorphologischer Zustand der Fließgewässer als Lebensraum für Makrozoobenthos, Fische und Makrophyten. Maßnahmen zur Revitalisierung der Gewässer sind jeweils von der für die Unterhaltung der Gewässer zuständigen Stelle zu planen und umzusetzen. Im Falle der Murg als Gewässer I. Ordnung (G. I. O.) ist der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig.
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Im Rahmen der LSGÖ Stufe II an der Murg (G. I. O.) wurden Maßnahmen zur Schaffung funktionsfähiger Fischhabitate für die sog. Fokusarten definiert.
— Pos. 1) Objektplanung Freianlagen,
— Pos. 1.1) Grundleistungen LP 1 bis 4,
— Pos. 1.2) Optional LP 5 bis 9,
— Pos. 2) 2D-Hydraulik,
— Pos. 2.1) hydraulische Berechnungen zum Nachweis der Antragsvariante,
— Pos. 3) Geotechnische Beratung,
— Pos. 3.1) Geotechnische Beratung in der Planungsphase,
— Pos. 4) Optional: Vermessungsleistungen,
— Pos. 4.1) Vermessungsleistungen,
— Pos. 5) Weitere Besondere Leistungen.
— Pos. 5.1) Mitwirkung bei Öffentlichkeitsarbeit u. Öffentlichkeitsbeteiligung (z. B. Gremiensitzungen) sofern über HOAI-Grundleistungen hinausgehend.
— Stufe I = Grundauftrag: Pos. 1.1, Pos. 2.1, Pos. 3.1, Pos. 5.1,
— Stufe II = alle weiteren mit optional bezeichneten Leistungen; die Beauftragung der optionalen Leistungen erfolgt vorbehaltlich der Ergebnisse aus demGenehmigungsverfahren und den Angaben gem. Ziff. II.2.11.
Beschreibung der Optionen: II.2.11.1) Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.4.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistungskriterien
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Preis (Gewichtung): 30.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-05-12 📅
Name: Ingenieurbüro Queißer Gschwandtl GmbH
Postanschrift: Benzstraße 15
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76185
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721627100910 📞
E-Mail: info@iqg-gmbh.de 📧
Land: Karlsruhe, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: http://www.iqg-gmbh.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 257815.85 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 GWB — Einleitung, Antrag
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 094-248020 (2021-05-12)