Die Große Kreisstadt Dachau plant die Erweiterung des Rathauses im angrenzenden Nachbargebäude (sog. „Zieglerbräu“, Konrad-Adenauer-Straße 8). Dieser bestehende Gebäudekomplex (BGF = 6 157 m) mit seinen unregelmäßigen Grundrissen, in unterschiedlichen Höhen, gestaffelten Kellern in der Hangsituation und seiner komplexen Dachgeometrie soll für eine Büro- und Verwaltungsnutzung umgebaut und ausgebaut werden. Die Bauteile sind durch unterschiedliche Gebäudeformen hinsichtlich Gebäudehöhe, Anzahl der Geschosse, der Dachformen und der Untergeschosse gegliedert und werden derzeit als Hotel und Gasstätte genutzt.
Es ist davon auszugehen, dass diese in unterschiedlichen Zeitepochen entstanden sind. Der Gasthof, das heutige Zieglerbräu in der Altstadt von Dachau neben dem Rathaus wurde bereits 1608 erstmals erwähnt.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-11-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-19.
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“H 91 – Rathauserweiterung Zieglerbräu Dachau - Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Die Große Kreisstadt Dachau plant die Erweiterung des Rathauses im angrenzenden Nachbargebäude (sog. „Zieglerbräu“, Konrad-Adenauer-Straße 8). Dieser...”
Kurze Beschreibung
Die Große Kreisstadt Dachau plant die Erweiterung des Rathauses im angrenzenden Nachbargebäude (sog. „Zieglerbräu“, Konrad-Adenauer-Straße 8). Dieser bestehende Gebäudekomplex (BGF = 6 157 m) mit seinen unregelmäßigen Grundrissen, in unterschiedlichen Höhen, gestaffelten Kellern in der Hangsituation und seiner komplexen Dachgeometrie soll für eine Büro- und Verwaltungsnutzung umgebaut und ausgebaut werden. Die Bauteile sind durch unterschiedliche Gebäudeformen hinsichtlich Gebäudehöhe, Anzahl der Geschosse, der Dachformen und der Untergeschosse gegliedert und werden derzeit als Hotel und Gasstätte genutzt.
Es ist davon auszugehen, dass diese in unterschiedlichen Zeitepochen entstanden sind. Der Gasthof, das heutige Zieglerbräu in der Altstadt von Dachau neben dem Rathaus wurde bereits 1608 erstmals erwähnt.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 26 160 000 💰
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden📦
Ort der Leistung: Dachau🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Konrad-Adenauer-Straße 8
85221 Dachau
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Große Kreisstadt Dachau plant die Erweiterung des Rathauses im angrenzenden Nachbargebäude (sog. „Zieglerbräu“, Konrad-Adenauer-Straße 8). Dieser...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Große Kreisstadt Dachau plant die Erweiterung des Rathauses im angrenzenden Nachbargebäude (sog. „Zieglerbräu“, Konrad-Adenauer-Straße 8). Dieser bestehende Gebäudekomplex mit seinen unregelmäßigen Grundrissen, in
Unterschiedlichen Höhen, gestaffelten Kellern in der Hangsituation und seiner komplexen Dachgeometrie soll für eine Büro- und Verwaltungsnutzung umgebaut und ausgebaut werden. Die Bauteile sind durch unterschiedliche Gebäudeformen hinsichtlich Gebäudehöhe, Anzahl der Geschosse, der Dachformen und der Untergeschosse gegliedert und werden derzeit als Hotel und Gasstätte genutzt. Es ist davon auszugehen, dass diese in unterschiedlichen Zeitepochen entstanden sind. Der Gasthof, das heutige Zieglerbräu in der Altstadt von Dachau neben dem Rathaus wurde bereits 1608 erstmals erwähnt. Ein Teil des rückwärtigen Gebäudes wurde nach 1675 erbaut. Der traufseitig zur Konrad-Adenauer-Straße stehende langgestreckte zweigeschossige Bau aus dem Jahre 1766 erhielt im 19. Jahrhundert und nach dem zweiten Weltkrieg sein heutiges Aussehen. Die Gebäude sind von historischer und kunstgeschichtlicher Bedeutung.
Der allgemeine Zustand ist gut und weist keine gravierenden Schäden auf, soweit dies ohne tiefergehenden Untersuchungen ersichtlich ist. Im Rahmen der weiteren Bearbeitung des Projektes sind umfangreiche Untersuchungen geplant. Insgesamt weisen die Gebäude keine erkennbaren größeren Schäden im inneren und äußeren Tragwerk auf, soweit dies ohne Öffnung von Bauteilen ersichtlich ist. Den Zustand und die tatsächliche Bausubstanz, sowie die Gründungen können ohne tiefergehende Untersuchungen nicht beurteilt werden. Der bauliche Allgemeinzustand der Gebäude kann in Anbetracht des Alters als überdurchschnittlich bezeichnet werden. Augenscheinlich weist das Gebäude keine größeren Bauschäden auf, die die Substanz als Ganzes gefährden. Die Bereiche in den Untergeschossen sind weitestgehend trocken und wurden nach Angabe der Eigentümerin teils als Lagerfläche für feuchtigkeitsempfindliches Gut genutzt.
Die exponierte Lage an der Hangkante des Karlsberges stellt eine besondere statische Herausforderung an das Tragwerk und vor allen Dingen an die Gründung dar. Augenscheinlich ist kein grundsätzliches Problem bei der Statik der Gebäude vorhanden.
Der bauliche und anlagentechnische Brandschutz ist für die geplante Umnutzung komplett neu zu erstellen. Über die tatsächliche Feuerwiderstandsdauer der vorhandenen Bauteile lässt sich ohne tiefergehende Untersuchungen nichts sagen.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt.
Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 34 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise in den weiteren Beauftragungsstufen abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 2 560 000 💰
Dauer
Datum des Beginns: 2021-03-22 📅
Datum des Endes: 2026-06-30 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Jahren von 2017 bis 2019 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5 %.
Die zu vergebenden...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Jahren von 2017 bis 2019 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV) – Wichtung 5 %.
Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
— Gesamtumsatz ≥ 1 000 000 EUR/a (5 Punkte);
— Gesamtumsatz < 1 000 000 EUR/a und ≥ 800 000 EUR/a (4 Punkte);
— Gesamtumsatz < 800 000 EUR/a und ≥ 600 000 EUR/a (3 Punkte);
— Gesamtumsatz < 600 000 EUR/a und ≥ 400 000 EUR/a (2 Punkte);
— Gesamtumsatz < 400 000 EUR/a und ≥ 200 000 EUR/a (1 Punkt);
— Gesamtumsatz < 200 000 EUR/a (0 Punkte).
2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Jahre von 2017 bis 2019 für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) – Wichtung 5 %. Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
— durchschnittlich ≥ 10 Gesamtmitarbeiter (5 Punkte);
— durchschnittlich < 10 Gesamtmitarbeiter und ≥ 8 Gesamtmitarbeiter (4 Punkte);
— durchschnittlich < 8 Gesamtmitarbeiter und ≥ 6 Gesamtmitarbeiter (3 Punkte);
— durchschnittlich < 6 Gesamtmitarbeiter und ≥ 4 Gesamtmitarbeiter (2 Punkte);
— durchschnittlich < 4 Gesamtmitarbeiter und ≥ 2 Gesamtmitarbeiter (1 Punkte);
— durchschnittlich < 2 Gesamtmitarbeiter (0 Punkte).
3. Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 3 Jahren von 2017 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2010 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung) berücksichtigt werden – Wichtung 90 %.
Referenzprojekte die vor 2010 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen durch die Referenzprojekte erfüllt sein:
— Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um ein öffentlich gefördertes Projekt, das unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt werden musste (max. 6 Punkte);
— Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Sanierungsmaßnahme eines denkmalgeschützen Einzeldenkmals (max. 6 Punkte);
— Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung (Kosten (Kgr. 300+400) ≥ 15 Mio. € brutto) (max. 6 Punkte);
— durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 (gem. § 34 HOAI) erbracht (max. 6 Punkte);
— derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen (max. 6 Punkte).
Es können 30 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden.
Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für Gesamtmitarbeiterzahl + 3 x max. 30 Punkte für Referenzprojekte).
Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
Eine Übersicht ist der „Vergabeunterlage C – Kriterienkatalog“ zu entnehmen.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 3 und 4 gemäß § 34 HOAI;
— Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 5 bis 7 gemäß § 34 HOAI;
— Beauftragungsstufe 4:...”
Beschreibung der Optionen
— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 3 und 4 gemäß § 34 HOAI;
— Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 5 bis 7 gemäß § 34 HOAI;
— Beauftragungsstufe 4: Leistungsphasen 8 und 9 gemäß § 34 HOAI.
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
— Besondere Leistungen gem. Anlage 10 HOAI, hier insbesondere:
1. Untersuchen alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen Anforderungen einschließlich Kostenbewertung (Lph. 2),
2. Aufstellen von Raumbüchern (Lph. 2),
3. Fortschreiben von Raumbüchern (Lph. 3),
4. Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (Lph. 9).
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der...”
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung der Formblätter für den Teilnahmewettbewerb (Vergabeunterlage B) möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“1. Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
1. Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) (soweit zuftreffend),
2. Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht,
3. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Innenarchitekt zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV),
4. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen,
5a) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
5b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
5c) Erklärung über das kumulative Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 Abs. 1 AEntG und § 21 SchwArbG,
6. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennenung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen,
7. Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:
Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2017-2019) erbrachten Leistungen wird die...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:
Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2017-2019) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 300 + 400, DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ bzw. „Innenarchitekt“ zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, die über einen Befähigungsnachweis für Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur verfügen, der in Richtlinie 85/384/EWG (Architektenrichtlinie) aufgeführt ist, oder dessen Anerkennung nach Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und der Berufsträger durch Eintragung in die Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure auch über die Bauvorlageberechtigung verfügt. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Einschläge Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 75 Abs. 3 VgV.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-11-19
12:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 3
Ergänzende Informationen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Zusätzliche Informationen
“Die unter II.2.7) benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich hinsichtlich BA 1 auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die...”
Die unter II.2.7) benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich hinsichtlich BA 1 auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme zum Abschluss von BA 4 (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) und Mitwirken bei der Erstellung eines Verwendungsnachweises in der Lph. 8 sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrags noch dazugerechnet werden.
Je Bieter ist nur ein Angebot zulässig. Mehrfachangebote führen zum Ausschluss vom Verfahren.Als Mehrfachangebote gelten auch mehrere Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.
Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannte Vergabeplattform. Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots. Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform online zum Download zur Verfügung.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind vorrangig über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der jeweiligen Frist veröffentlicht. Nach Fristablauf eingegangene Fragen bzw. Anmerkungen werden nur noch beantwortet, wenn sie Defizite oder Unklarheiten der Vergabeunterlagen aufdecken und insoweit eine sachliche Klarstellung bzw. Korrektur herbeizuführen ist. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis zum Ablauf der jeweiligen Frist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die jeweilige Frist auch noch innerhalb der vorgenannten 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer III.1.1) auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. des Bieters / der Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB hingewiesen.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de📧
Fax: +49 8921762847 📠
URL: http://www.regierung-oberbayern.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Große Kreisstadt Dachau
Postanschrift: Konrad-Adenauer-Straße 2-6
Postort: Dachau
Postleitzahl: 85221
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2020/S 207-503853 (2020-10-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-11-13) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Kontaktperson: Stadtbauamt, Abteilung 5.5 Hochbau - Frau Böser
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“H 91 - Rathauserweiterung Zieglerbräu Dachau - Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI” Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Konrad-Adenauer-Straße 8,
85221 Dachau
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Große Kreisstadt Dachau plant die Erweiterung des Rathauses im angrenzenden Nachbargebäude (sog. „Zieglerbräu“, Konrad-Adenauer-Straße 8). Dieser...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Große Kreisstadt Dachau plant die Erweiterung des Rathauses im angrenzenden Nachbargebäude (sog. „Zieglerbräu“, Konrad-Adenauer-Straße 8). Dieser bestehende Gebäudekomplex mit seinen unregelmäßigen Grundrissen, in Unterschiedlichen Höhen, gestaffelten Kellern in der Hangsituation und seiner komplexen Dachgeometrie soll für eine Büro- und Verwaltungsnutzung umgebaut und ausgebaut werden. Die Bauteile sind durch unterschiedliche Gebäudeformen hinsichtlich Gebäudehöhe, Anzahl der Geschosse, der Dachformen und der Untergeschosse gegliedert und werden derzeit als Hotel und Gasstätte genutzt. Es ist davon auszugehen, dass diese in unterschiedlichen Zeitepochen entstanden sind. Der Gasthof, das heutige Zieglerbräu in der Altstadt von Dachau neben dem Rathaus wurde bereits 1608 erstmals erwähnt. Ein Teil des rückwärtigen Gebäudes wurde nach 1675 erbaut. Der traufseitig zur Konrad-Adenauer-Straße stehende langgestreckte zweigeschossige Bau aus dem Jahre 1766 erhielt im 19. Jahrhundert und nach dem zweiten Weltkrieg sein heutiges Aussehen. Die Gebäude sind von historischer und kunstgeschichtlicher Bedeutung.
Der allgemeine Zustand ist gut und weist keine gravierenden Schäden auf, soweit dies ohne tiefergehenden Untersuchungen ersichtlich ist. Im Rahmen der weiteren Bearbeitung des Projektes sind umfangreiche Untersuchungen geplant. Insgesamt weisen die Gebäude keine erkennbaren größeren Schäden im inneren und äußeren Tragwerk auf, soweit dies ohne Öffnung von Bauteilen ersichtlich ist. Den Zustand und die tatsächliche Bausubstanz, sowie die Gründungen können ohne tiefergehende Untersuchungen nicht beurteilt werden. Der bauliche Allgemeinzustand der Gebäude kann in Anbetracht des Alters als überdurchschnittlich bezeichnet werden. Augenscheinlich weist das Gebäude keine größeren Bauschäden auf, die die Substanz als Ganzes gefährden. Die Bereiche in den Untergeschossen sind weitestgehend trocken und wurden nach Angabe der Eigentümerin teils als Lagerfläche für feuchtigkeitsempfindliches Gut genutzt.
Die exponierte Lage an der Hangkante des Karlsberges stellt eine besondere statische Herausforderung an das Tragwerk und vor allen Dingen an die Gründung dar. Augenscheinlich ist kein grundsätzliches Problem bei der Statik der Gebäude vorhanden.
Der bauliche und anlagentechnische Brandschutz ist für die geplante Umnutzung komplett neu zu erstellen. Über die tatsächliche Feuerwiderstandsdauer der vorhandenen Bauteile lässt sich ohne tiefergehende Untersuchungen nichts sagen.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt.
Zunächst werden in der Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 und 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) gemäß § 34 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise in den weiteren Beauftragungsstufen abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personelle Besetzung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachtechnische Lösungsansätze
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Strukturelle Herangehensweise an das Projekt / Projektanalyse
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck Konzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 20
Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
“— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 3 und 4 gemäß § 34 HOAI,
— Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 5 bis 7 gemäß § 34 HOAI,
— Beauftragungsstufe 4:...”
Beschreibung der Optionen
— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphasen 3 und 4 gemäß § 34 HOAI,
— Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 5 bis 7 gemäß § 34 HOAI,
— Beauftragungsstufe 4: Leistungsphasen 8 und 9 gemäß § 34 HOAI.
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
— Besondere Leistungen gem. Anlage 10 HOAI, hier insbesondere:
1. Untersuchen alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen Anforderungen einschließlich Kostenbewertung (Lph. 2),
2. Aufstellen von Raumbüchern (Lph. 2),
3. Fortschreiben von Raumbüchern (Lph. 3),
4. Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (Lph. 9).
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 207-503853
Information über die Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation
Der öffentliche Auftraggeber wird keine weiteren Aufträge auf der Grundlage der oben genannten Vorabinformation vergeben
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel:
“H 91 - Rathauserweiterung Zieglerbräu Dachau – Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI” Informationen über nicht gewährte Zuschüsse
Andere Gründe (Abbruch des Verfahrens)
“Die unter II.2.7 benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich hinsichtlich BA 1 auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die...”
Die unter II.2.7 benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich hinsichtlich BA 1 auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme zum Abschluss von BA 4 (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) und Mitwirken bei der Erstellung eines Verwendungsnachweises in der Lph. 8 sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrags noch dazugerechnet werden.
Je Bieter ist nur ein Angebot zulässig. Mehrfachangebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachangebote gelten auch mehrere Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.
Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannte Vergabeplattform. Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots. Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform online zum Download zur Verfügung.
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind vorrangig über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der jeweiligen Frist veröffentlicht. Nach Fristablauf eingegangene Fragen bzw. Anmerkungen werden nur noch beantwortet, wenn sie Defizite oder Unklarheiten der Vergabeunterlagen aufdecken und insoweit eine sachliche Klarstellung bzw. Korrektur herbeizuführen ist. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis zum Ablauf der jeweiligen Frist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die jeweilige Frist auch noch innerhalb der vorgenannten 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer III.1.1) auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. des Bieters / der Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB hingewiesen.
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Quelle: OJS 2020/S 225-554119 (2020-11-13)