Beschreibung der Beschaffung
Trinkwassereinspeisung
Die Trinkwassereinspeisung erfolgt im Hausanschlussraum in der Etage U2.
Die ermittelte Trinkwassermenge beträgt Vs= 24 l/s.
Schmutzwasser
Das anfallende Schmutzwasser der Etagen wird mittels eines Freispiegelentwässerungssystems entwässert.
Schmutzwasserabfluss Qww: 34,79 l/s
Regenwasser
Das Regenwasser der Berechnungsregenspende r(5,5) und r(5,100) wird über ein innenliegendes Regenwasserleitungssystem im Freispiegelgefälle/Unterdrucksystem geführt. Ermittelte Regenwassermengen: Q(5,5) = 605 l/s, Q(5,100) = 1012 l/s
Enthärtungsanlage
Die Enthärtungsanlage wird im Ionentauscher-Prinzip als Pendelanlage geplant. Für die Enthärtungsanlage wurde ein Spitzenvolumenstrom von 13,60 m/h ermittelt. Drei einzelne Solebehälter mit einem Volumen von je 10 m vorgesehen.
Umkehrosmoseanlage
Aufgrund der spezifischen Anforderungen an die Wasserqualität von Verbrauchern aus der Medizin- und Küchentechnik ist zusätzlich eine Wasseraufbereitung per Umkehrosmoseanlage mit zwei Membranstufen und Härtestabilisierung vorgesehen.
Die Umkehrosmoseanlage ist mit einer Redundanz von 2 x 100 % geplant. Ausgenommen von der Redundanz sind die Permeatbehälter nach der ersten und zweiten Membranstufe. Der Permeatbehälter der Stufe 1 wird mit einem Volumen von 20 m eingeplant. Der Permeatbehälter der Stufe 2. Wird mit einem Volumen von 10 m eingeplant.
Warmwasser-Bereitungsanlage
Die Trinkwarmwasserbereitung ist im Durchlaufprinzip mit Frischwasserstationen realisiert.
Im gesamten Gebäude befinden sich hierfür insgesamt sechs zentrale Anlagen. Die Aufstellorte sind die Technikzentralen in der Etage U2 und in der Etage E2. Die Küchentechnik erhält eine separate eigene Trinkwarmwasserbereitung. Für Labor ist auch eine separate eigene Trinkwarmwasserbereitung eingeplant.
Dialyseanlage
Aufgrund der spezifischen Anforderungen an die Wasserqualität von Verbrauchern aus der Medizintechnik ist zusätzlich eine Dialyseanlage vorgesehen. Für die Dialyseanlage wurde ein Spitzenvolumenstrom von 3,2 m³/h ermittelt. Die Anlage wird mit 0dH Wasser von der Enthärtungsanlage versorgt.
Fettabscheider-Anlage
Das fetthaltige Abwasser wird mit Hilfe eines separaten Rohrleitungs-System gesammelt und im U2 zu Frischfettabscheider zugeführt. Die ermittelte Schmutzwassermenge des fetthaltigen Abwassers beträgt QFSW= 17 l/s.
Unter Berücksichtigung der Erschwernis-Faktoren sind zwei parallel geschattete Frischfettabscheider der Größe NS 20 vorgesehen.
Die Entsorgung des Fettabscheiders erfolgt über die Nassmüll-Anlage der Küchentechnik. Gem. Abstimmung mit der Küchentechnik ist der Aufstellort der Nassmüll-Anlage räumlich nah an den Frischfettabscheider in der Etage U2 vorgesehen.
Hydrantenanlage
Innerhalb des Gebäudes sind im Bereich der Treppenhäuser Feuerwehrentnahme-Armaturen als Nass-Anlage vorgesehen. Grundlage der Planung ist ein gleichzeitiger Betrieb von drei Entnahmearmaturen mit einer Entnahmeleistung von je 200 l/min über 120 Minuten.
In der Etage U2 ein Löschwassertank 72 m geplant. Zur Versorgung der Steigleitungen wird eine Doppelpumpenanlage vorgesehen.
Leichtflüssigkeitsabscheideranlage
Für den Hubschrauberlandeplatz wird eine Löschwasserrückhaltung im Erdreich der Etage E0 vorgesehen. Die Ableitung des Löschwassers erfolgt über das planmäßige Regenwasser-Rohrleitungssystem. Mit Hilfe eines Umschaltschachtes wird bei Auslösung der Löschmonitore der Fließweg in die Löschwasserrückhaltung umgelenkt.