Gegenstand des Verfahrens ist die Entwicklung eines Leitbildes für eine mögliche künftige Hochhausentwicklung in den Untersuchungsbereichen „zentraler Hochhausbereich/ Bankenviertel“ und „Ostend“. Das Leitbild wird der Nukleus des künftigen Hochhausentwicklungsplans sein. Ziel dieser Bearbeitungsphase ist, dem Auftraggeber Vorschläge an die Hand zu geben, die es ihm ermöglichen, eine Entscheidung über die optimale Lösung der Aufgabe zu treffen. Diese Entscheidung kann sowohl zugunsten eines einzigen Gesamtkonzeptes als auch zweier Teilkonzepte, deren Stärken in Lösungen für jeweils eines der beiden Untersuchungsgebiete liegen, fallen. Die hier ausgeschriebenen Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden, die im Rahmen eines kooperativen Prozesses, im Austausch mit der Fachverwaltung, unterschiedliche Lösungsansätze entwickeln sollen. Hierbei handelt es sich um gleichwertige Aufträge. Bearbeitungszeitraum: 10/2020- 04/2021.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-09-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-08-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Referenznummer: 61-2020-00003
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Entwicklung eines Leitbildes für eine mögliche künftige Hochhausentwicklung in den Untersuchungsbereichen „zentraler Hochhausbereich/ Bankenviertel“ und „Ostend“. Das Leitbild wird der Nukleus des künftigen Hochhausentwicklungsplans sein. Ziel dieser Bearbeitungsphase ist, dem Auftraggeber Vorschläge an die Hand zu geben, die es ihm ermöglichen, eine Entscheidung über die optimale Lösung der Aufgabe zu treffen. Diese Entscheidung kann sowohl zugunsten eines einzigen Gesamtkonzeptes als auch zweier Teilkonzepte, deren Stärken in Lösungen für jeweils eines der beiden Untersuchungsgebiete liegen, fallen.
Die hier ausgeschriebenen Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden, die im Rahmen eines kooperativen Prozesses, im Austausch mit der Fachverwaltung, unterschiedliche Lösungsansätze entwickeln sollen. Hierbei handelt es sich um gleichwertige Aufträge.
Bearbeitungszeitraum: 10/2020- 04/2021.
Gegenstand des Verfahrens ist die Entwicklung eines Leitbildes für eine mögliche künftige Hochhausentwicklung in den Untersuchungsbereichen „zentraler Hochhausbereich/ Bankenviertel“ und „Ostend“. Das Leitbild wird der Nukleus des künftigen Hochhausentwicklungsplans sein. Ziel dieser Bearbeitungsphase ist, dem Auftraggeber Vorschläge an die Hand zu geben, die es ihm ermöglichen, eine Entscheidung über die optimale Lösung der Aufgabe zu treffen. Diese Entscheidung kann sowohl zugunsten eines einzigen Gesamtkonzeptes als auch zweier Teilkonzepte, deren Stärken in Lösungen für jeweils eines der beiden Untersuchungsgebiete liegen, fallen.
Die hier ausgeschriebenen Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden, die im Rahmen eines kooperativen Prozesses, im Austausch mit der Fachverwaltung, unterschiedliche Lösungsansätze entwickeln sollen. Hierbei handelt es sich um gleichwertige Aufträge.
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-08-06 📅
Einreichungsfrist: 2020-09-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-11 📅
Datum des Beginns: 2020-10-26 📅
Datum des Endes: 2021-04-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 154-377167
ABl. S-Ausgabe: 154
Zusätzliche Informationen
Die hier ausgeschr. Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden. Die losw. Vergabe ist aus techn. Gründen erforderlich. Beide L. beschreiben die ident. Leistung. Das Angebot muss für beide Lose erfolgen, jeder Bieter erhält für max. 1 Los den Zuschlag. Der Zuschlag erfolgt an die 2 punktbesten Angebote (gem. Zuschlagskriterien).
Die hier ausgeschr. Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden. Die losw. Vergabe ist aus techn. Gründen erforderlich. Beide L. beschreiben die ident. Leistung. Das Angebot muss für beide Lose erfolgen, jeder Bieter erhält für max. 1 Los den Zuschlag. Der Zuschlag erfolgt an die 2 punktbesten Angebote (gem. Zuschlagskriterien).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Entwicklung eines Leitbildes für eine mögliche künftige Hochhausentwicklung in den Untersuchungsbereichen „zentraler Hochhausbereich/ Bankenviertel“ und „Ostend“. Das Leitbild wird der Nukleus des künftigen Hochhausentwicklungsplans sein. Ziel dieser Bearbeitungsphase ist, dem Auftraggeber Vorschläge an die Hand zu geben, die es ihm ermöglichen, eine Entscheidung über die optimale Lösung der Aufgabe zu treffen. Diese Entscheidung kann sowohl zugunsten eines einzigen Gesamtkonzeptes als auch zweier Teilkonzepte, deren Stärken in Lösungen für jeweils eines der beiden Untersuchungsgebiete liegen, fallen.
Gegenstand des Verfahrens ist die Entwicklung eines Leitbildes für eine mögliche künftige Hochhausentwicklung in den Untersuchungsbereichen „zentraler Hochhausbereich/ Bankenviertel“ und „Ostend“. Das Leitbild wird der Nukleus des künftigen Hochhausentwicklungsplans sein. Ziel dieser Bearbeitungsphase ist, dem Auftraggeber Vorschläge an die Hand zu geben, die es ihm ermöglichen, eine Entscheidung über die optimale Lösung der Aufgabe zu treffen. Diese Entscheidung kann sowohl zugunsten eines einzigen Gesamtkonzeptes als auch zweier Teilkonzepte, deren Stärken in Lösungen für jeweils eines der beiden Untersuchungsgebiete liegen, fallen.
Die hier ausgeschriebenen Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden, die im Rahmen eines kooperativen Prozesses, im Austausch mit der Fachverwaltung, unterschiedliche Lösungsansätze entwickeln sollen. Hierbei handelt es sich um gleichwertige Aufträge.
Die hier ausgeschriebenen Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden, die im Rahmen eines kooperativen Prozesses, im Austausch mit der Fachverwaltung, unterschiedliche Lösungsansätze entwickeln sollen. Hierbei handelt es sich um gleichwertige Aufträge.
Bearbeitungszeitraum: 10/2020- 04/2021.
Geschätzter Gesamtwert: 400 000 EUR 💰
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 1
Bezeichnung des Loses: Hochhausentwicklungplan 2021
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Projektbeschreibung:
Anlass des Projektes ist die Fortschreibung des Hochhausentwicklungsplans (HEP) 2008. Der Auftrag hierzu ergibt sich aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU+SPD+DIE GRÜNEN für die Legislaturperiode 2016-2021.
Die Hochhausplanung in Frankfurt erfolgte innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne, die im Wesentlichen erst nach dem 2. Weltkrieg begann. Die Integration von Hochpunkten wurde städtebaulich und planungspolitisch bewusst gestaltet. Die wachsende Zahl der Hochhäuser wurde schnell zu einem authentischen Teil des Stadtbildes, wobei die stb. Leitbilder, die die einzelnen Etappen markieren, noch heute ablesbar sind. Dem anfänglichen Ansatz, Hochhäuser wie Stadttore auf dem historischen Stadtgrundriss anzuordnen, folgten verschiedene lineare Achsenkonzepte von Albert Speer.
Die Hochhausplanung in Frankfurt erfolgte innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne, die im Wesentlichen erst nach dem 2. Weltkrieg begann. Die Integration von Hochpunkten wurde städtebaulich und planungspolitisch bewusst gestaltet. Die wachsende Zahl der Hochhäuser wurde schnell zu einem authentischen Teil des Stadtbildes, wobei die stb. Leitbilder, die die einzelnen Etappen markieren, noch heute ablesbar sind. Dem anfänglichen Ansatz, Hochhäuser wie Stadttore auf dem historischen Stadtgrundriss anzuordnen, folgten verschiedene lineare Achsenkonzepte von Albert Speer.
Mit der Studie zum HEP des Büros Jourdan & Müller aus dem Jahr 1998, die im Jahr 2000 als HEP beschlossen wurde, konnten die bisherigen Erfahrungen und Künftigen Planungsperspektiven zusammenführt werden. Der HEP 2008 (Büro Jourdan & Müller) schreibt das räumliche Konzept des Rahmenplans von 2000 erstmals bewusst fort. Zentraler Verdichtungsraum und damit entscheidender Hochhausstandort in Frankfurt ist das Bankenviertel mit seinen umgebenden Hauptverkehrsadern.
Mit der Studie zum HEP des Büros Jourdan & Müller aus dem Jahr 1998, die im Jahr 2000 als HEP beschlossen wurde, konnten die bisherigen Erfahrungen und Künftigen Planungsperspektiven zusammenführt werden. Der HEP 2008 (Büro Jourdan & Müller) schreibt das räumliche Konzept des Rahmenplans von 2000 erstmals bewusst fort. Zentraler Verdichtungsraum und damit entscheidender Hochhausstandort in Frankfurt ist das Bankenviertel mit seinen umgebenden Hauptverkehrsadern.
Dieses innerstädtische Hochhauscluster prägt die Skyline und das westliche Mainuferpanorama, in klarer Unterscheidung zwischen horizontaler Stadt und vertikalen Hochhauselementen. Hier gilt es ein zukunftsfähiges Leitbild aufzustellen und neue Hochhausstandorte zu prüfen, um damit die Städtebauliche Struktur der Stadt in Hinblick sowohl auf teilräumliche als auch auf gesamtstädtische Aspekte behutsam und sozialverträglich Weiterzuentwickeln. Zudem soll im Untersuchungsgebiet Ostend (Danziger Platz mit EZB und Osthafen Entrée) die visuelle Verträglichkeit von bereits geplanten Hochhausprojekten und möglichen zukünftigen Höhenentwicklungen in Bezug auf den Stadtteil und das Erscheinungsbild der Gesamtstadt untersucht werden.
Dieses innerstädtische Hochhauscluster prägt die Skyline und das westliche Mainuferpanorama, in klarer Unterscheidung zwischen horizontaler Stadt und vertikalen Hochhauselementen. Hier gilt es ein zukunftsfähiges Leitbild aufzustellen und neue Hochhausstandorte zu prüfen, um damit die Städtebauliche Struktur der Stadt in Hinblick sowohl auf teilräumliche als auch auf gesamtstädtische Aspekte behutsam und sozialverträglich Weiterzuentwickeln. Zudem soll im Untersuchungsgebiet Ostend (Danziger Platz mit EZB und Osthafen Entrée) die visuelle Verträglichkeit von bereits geplanten Hochhausprojekten und möglichen zukünftigen Höhenentwicklungen in Bezug auf den Stadtteil und das Erscheinungsbild der Gesamtstadt untersucht werden.
Aufgabe der Planung ist es, die Prüfung stadtbildrelevanter Auswirkungen von Hochhausprojekten zu fokussieren und ggf. neue Hochhausstandorte zu definieren, um damit eine konzeptionell begründete stadtplanerische Entwicklung zu gewährleisten. Die Höhenentwicklung soll dabei, abgesehen von der Europäischen Zentralbank, deutlich unter der des Bankenviertels bleiben.
Aufgabe der Planung ist es, die Prüfung stadtbildrelevanter Auswirkungen von Hochhausprojekten zu fokussieren und ggf. neue Hochhausstandorte zu definieren, um damit eine konzeptionell begründete stadtplanerische Entwicklung zu gewährleisten. Die Höhenentwicklung soll dabei, abgesehen von der Europäischen Zentralbank, deutlich unter der des Bankenviertels bleiben.
Leistungsumfang: (vgl. Anlage „Leistungsbild“)
Die Bearbeitung umfasst eine städtebauliche Analyse der aktuellen Situation und der Entwicklung des Hochhausbaus in Frankfurt, die Überprüfung und Konzeption potentieller Hochhausstandorte in 2 Teilbereichen (ca. 84 ha) sowie die Zusammenführung der Ergebnisse in einem Masterplan. Bisherige Leitlinienpläne sollen kritisch betrachtet werden. Bereits definierte Standortannahmen für neue Hochhäuser sollen überprüft und weiterentwickelt werden. Die Bearbeitung umfasst ein Kolloquium mit Ortsbegehung, bis zu 2 Zwischenpräsentationen und eine Abschlusspräsentation.
Die Bearbeitung umfasst eine städtebauliche Analyse der aktuellen Situation und der Entwicklung des Hochhausbaus in Frankfurt, die Überprüfung und Konzeption potentieller Hochhausstandorte in 2 Teilbereichen (ca. 84 ha) sowie die Zusammenführung der Ergebnisse in einem Masterplan. Bisherige Leitlinienpläne sollen kritisch betrachtet werden. Bereits definierte Standortannahmen für neue Hochhäuser sollen überprüft und weiterentwickelt werden. Die Bearbeitung umfasst ein Kolloquium mit Ortsbegehung, bis zu 2 Zwischenpräsentationen und eine Abschlusspräsentation.
Die ausgeschriebenen Leistungen sollen von 2 Auftragnehmern parallel bearbeitet werden. Die Bearbeitung erfolgt im Dialog und ist nicht anonym. Die Stadt Frankfurt möchte im Rahmen der geplanten Zwischenpräsentationen die Arbeitsschritte besprechen und mit den Auftragnehmern gemeinsam weiterentwickeln.
Die ausgeschriebenen Leistungen sollen von 2 Auftragnehmern parallel bearbeitet werden. Die Bearbeitung erfolgt im Dialog und ist nicht anonym. Die Stadt Frankfurt möchte im Rahmen der geplanten Zwischenpräsentationen die Arbeitsschritte besprechen und mit den Auftragnehmern gemeinsam weiterentwickeln.
Nach Abschluss der Bearbeitung ist vorgesehen, den HEP als Gesamtwerk zu erstellen, das über das stb. Leitbild hinaus auch die Betrachtung Komplementärer Aspekte wie z. B. Belange der Umwelt oder des Verkehrs umfasst. Die Stadt FFM behält sich vor, die finale Bearbeitung des HEP in Eigener Zuständigkeit oder alternativ in Kooperation mit einem oder beiden Bearbeiter(n) des Prozesses vorzunehmen.
Nach Abschluss der Bearbeitung ist vorgesehen, den HEP als Gesamtwerk zu erstellen, das über das stb. Leitbild hinaus auch die Betrachtung Komplementärer Aspekte wie z. B. Belange der Umwelt oder des Verkehrs umfasst. Die Stadt FFM behält sich vor, die finale Bearbeitung des HEP in Eigener Zuständigkeit oder alternativ in Kooperation mit einem oder beiden Bearbeiter(n) des Prozesses vorzunehmen.
Geschätzter Auftragswert Los 1 und 2: jeweils 200 000 EUR zzgl. Mwst.
Vorgesehene Termine (vorbehalt. der Entwicklungen durch COVID- 19): Bearbeitungszeitraum: 10/2020- 04/2021.
Beschreibung der Verlängerungen: Dynamische Anpassung
Zusätzliche Informationen:
Die hier ausgeschr. Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden. Die losw. Vergabe ist aus techn. Gründen erforderlich. Beide L. beschreiben die ident. Leistung. Das Angebot muss für beide Lose erfolgen, jeder Bieter erhält für max. 1 Los den Zuschlag. Der Zuschlag erfolgt an die 2 punktbesten Angebote (gem. Zuschlagskriterien).
Die hier ausgeschr. Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden. Die losw. Vergabe ist aus techn. Gründen erforderlich. Beide L. beschreiben die ident. Leistung. Das Angebot muss für beide Lose erfolgen, jeder Bieter erhält für max. 1 Los den Zuschlag. Der Zuschlag erfolgt an die 2 punktbesten Angebote (gem. Zuschlagskriterien).
Bezeichnung des Loses: Hochhausentwicklungsplan 2021
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Dieses innerstädtische Hochhauscluster prägt die Skyline und das westliche Mainuferpanorama, in klarer Unterscheidung zwischen horizontaler Stadt und vertikalen Hochhauselementen. Hier gilt es ein zukunftsfähiges Leitbild aufzustellen und neue Hochhausstandorte zu prüfen, um damit die Städtebauliche Struktur der Stadt in Hinblick sowohl auf teilräumliche als auch auf gesamtstädtische Aspekte behutsam und sozialverträglich weiterzuentwickeln. Zudem soll im Untersuchungsgebiet Ostend (Danziger Platz mit EZB und Osthafen Entrée) die visuelle Verträglichkeit von bereits geplanten Hochhausprojekten und möglichen zukünftigen Höhenentwicklungen in Bezug auf den Stadtteil und das Erscheinungsbild der Gesamtstadt untersucht werden.
Dieses innerstädtische Hochhauscluster prägt die Skyline und das westliche Mainuferpanorama, in klarer Unterscheidung zwischen horizontaler Stadt und vertikalen Hochhauselementen. Hier gilt es ein zukunftsfähiges Leitbild aufzustellen und neue Hochhausstandorte zu prüfen, um damit die Städtebauliche Struktur der Stadt in Hinblick sowohl auf teilräumliche als auch auf gesamtstädtische Aspekte behutsam und sozialverträglich weiterzuentwickeln. Zudem soll im Untersuchungsgebiet Ostend (Danziger Platz mit EZB und Osthafen Entrée) die visuelle Verträglichkeit von bereits geplanten Hochhausprojekten und möglichen zukünftigen Höhenentwicklungen in Bezug auf den Stadtteil und das Erscheinungsbild der Gesamtstadt untersucht werden.
Zusätzliche Informationen:
Die hier ausgeschr. Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden. Die losw. Vergabe ist aus techn. Gründen erforderlich. Beide L. beschreiben die ident. Leistung. Das Angebot muss für beide Lose erfolgen, jeder Bieter erhält für max. 1 Los den Zuschlag. Der Zuschlag erfolgt an die 2 punktbesten Angebote (gem. Zuschlagskriterien)
Die hier ausgeschr. Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden. Die losw. Vergabe ist aus techn. Gründen erforderlich. Beide L. beschreiben die ident. Leistung. Das Angebot muss für beide Lose erfolgen, jeder Bieter erhält für max. 1 Los den Zuschlag. Der Zuschlag erfolgt an die 2 punktbesten Angebote (gem. Zuschlagskriterien)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dienststellen der Stadt Frankfurt am Main verteilt über das gesamte Stadtgebiet
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Nachweise:
Es werden ausschließlich Angebotsschreiben berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die Aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. aktuelle Java-Version).
Es werden ausschließlich Angebotsschreiben berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die Aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. aktuelle Java-Version).
Folgende Unterlagen sind über die Vergabeplattform einzureichen:
— Formblatt „Referenzprojekt“ zum Nachweis der Eignungskriterien (bei Bedarf bitte vervielfältigen);
— Formular „VHB 232 Vereinbarung zur Tariftreue AN NU“ bei Abgabe eines Angebotes mit Nachunternehmerleistungen;
— ausgefülltes Honorarformblatt;
— Unterzeichnetes Formular „Verpfichtungserklärung oeff. AG“ zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen;
— Unterzeichnetes Formular „VHB 233 Verzeichnis NU“ bei Benennung eines Nachunternehmers;
— Unterzeichnetes Formular „VHB 234 Bieter Arbeitsgemeinschaft“ bei Arbeitsgemeinschaft;
— Ausgefülltes Formular „633 mit Losen Hessen“;
— Unterzeichnetes Formular „FFM HEP 2021 Digitale Planzeichnungen“.
Angaben zur persönlichen Lage:
— Eintragung in das Handelsregister oder vglb. Register bei juristischen Personen ist ein aktueller Auszug aus dem entsprechenden Register als Kopie beizulegen (z. B. Handelsregisterauszug; auch von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft und der Nachunternehmer).
— Eintragung in das Handelsregister oder vglb. Register bei juristischen Personen ist ein aktueller Auszug aus dem entsprechenden Register als Kopie beizulegen (z. B. Handelsregisterauszug; auch von allen Mitgliedern einer Bietergemeinschaft und der Nachunternehmer).
— Wirtschaftliche Verknüpfungen
Erläuterungen von ggf. vorhandenen wirtschaftl. Verknüpfungen sind in freier Form als Anlage beizulegen.
— Berufszulassung als Architekt (-in) bei einer juristischen Person von einer bei dieser im Angestelltenverhältnis stehenden Person (in Kopie);
— Berufszulassung als Stadtplaner (-in) bei einer juristischen Person von einer bei dieser im Angestelltenverhältnis stehenden Person (in Kopie).
Hinweise:
— Die Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV wird vorbehalten;
— Angebote nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung;
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.
— Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist.
— Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Referenzen / Mindesteignung:
— 1 Realisiertes Hochhaus (erbrachte Leistung mind. LPH 2-5) in den letzten 12 Jahren (einschl. 2008) mit einer Höhe von mind. 100 m (bezogen auf GOK);
— 1 Realisiertes Hochbauprojekt zum Nachweis der Erfahrung mit dem deutschen Planungs- und Baurecht in Deutschland (erbrachte Leistung mind. LPH 2-5) in den letzten 12 Jahren (einschl. 2008).
Gebäudetypologie frei wählbar;
— 1 Wettbewerbserfolg (Preis) für einen städtebaulichen Entwurf im urbanen Kontext (Stadtgröße mind. 300 000 Einwohner) in den letzten 7 Jahren (einschl. 2013);
— Erstellung eines Hochhausrahmenplans (Masterplan, Entwicklungsplan. o. ä.) im urbanen Kontext mit mindestens 5 Hochpunkten auf einer Fläche von mind. 40ha (Stadtgröße mind. 300 000 Einwohner) in den letzten 12 Jahren (einschl. 2008).
Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern benannt oder beschrieben sind.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Referenzen anhand der beschriebenen Eignungskriterien wird das Angebot bewertet / bepunktet.
Mindeststandards:
Das Nichterreichen der Geforderten Referenzen / Mindesteignung führt zum Ausschluss des Angebots.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-01-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-09-08 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Zusätzliche Informationen: Entfällt
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam / Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse / Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 55,00
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 10,00
Die Erarbeitung des städtebaulichen Konzepts ist als Beauftragung von 2 Bietern im offenen, einphasigen Verfahren nach §15 VgV angelegt.
Die losweise Vergabe ist aus technischen Gründen erforderlich, beide Lose beschreiben die identische Leistung. Das Angebot muss für beide Lose erfolgen. Jeder Bieter erhält für maximal 1 Los den Zuschlag. Der Zuschlag erfolgt an die 2 Punktbesten Angebote (vgl. Formblätter Zuschlagskriterien/ Wertungsleitfaden Zuschlagskriterien)
Die losweise Vergabe ist aus technischen Gründen erforderlich, beide Lose beschreiben die identische Leistung. Das Angebot muss für beide Lose erfolgen. Jeder Bieter erhält für maximal 1 Los den Zuschlag. Der Zuschlag erfolgt an die 2 Punktbesten Angebote (vgl. Formblätter Zuschlagskriterien/ Wertungsleitfaden Zuschlagskriterien)
Die Bearbeitung wird im Dialog, als kooperativer Prozess im Austausch mit einem Fachgremium erfolgen.
Der kooperative Prozess wurde gewählt, um im Laufe der Bearbeitung aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse Rahmenbedingungen und Zielsetzungen Konkretisieren zu können. Das Projekt ist nicht anonym.
Die Projektsprache ist deutsch. Die Abgabeleistungen sind in deutscher Sprache einzureichen. Das Fachgremium setzt sich aus Mitgliedern des Fachdezernats (Dezernat IV Planen und Wohnen) und des Stadtplanungsamtes der Stadt Frankfurt am Main zusammen.
Die Projektsprache ist deutsch. Die Abgabeleistungen sind in deutscher Sprache einzureichen. Das Fachgremium setzt sich aus Mitgliedern des Fachdezernats (Dezernat IV Planen und Wohnen) und des Stadtplanungsamtes der Stadt Frankfurt am Main zusammen.
Leistungen, die im Rahmen des Prozesses zu erbringen sind (unter Vorbehalt):
Ergänzende Grundlagenermittlung und Bestandsanalyse:
1. Analyse der bestehenden Hochhaussituation inkl. Wirkung auf das Stadtbild, Darstellung der prägenden Sichtachsen und Nutzungen,
2. Fotodokumentation im Umfang der von den Bearbeitern für relevant gehaltenen Situation,
3. Auseinandersetzung mit den verkehrstechnischen und klimatischen Randbedingungen,
4. Überprüfung der bisherigen Leitlinienpläne und Standortannahmen für neue Hochhäuser in den Untersuchungsgebieten,
5. Zusammenfassung der Analyse in einer Broschüre Entwurf Übergeordnet,
6. Rahmenplan – Lageplan M 1: 5 000 – Übersichtsplan für beide Untersuchungsgebiete mit den zu untersuchenden Standorten,
7. Lageplan M 1: 2 000 – Einbindung der Standorte in das jeweilige Untersuchungsgebiet,
10. Erläuterungstext – Erläuterung des Konzepts auf gesamtstädtischer Ebene und Quartiersebene,
11. Ideen zur Mobilität in Form von Piktogrammen, Skizzen und Schemata.
Für jeden zu untersuchenden Standort:
12. Perspektiven zur Darstellung der Auswirkungen des Gebäudes auf die Gesamtstadt,
13. Darstellung der Auswirkungen des Gebäudes auf den Stadtteil/ das Quartier durch Verschattungsstudien und textliche Erläuterungen der Auswirkungen auf das städtebauliche Umfeld (Mehrwert),
14. Steckbriefe mit Angaben zu Gebäudeanzahl, Gebäudetyp, Art und Maß der baulichen Nutzung, minimaler und maximaler Gebäudehöhe, Nutzungsmix, Definition von öffentlichen Nutzungen für den Sockelbereich, Lageplan M 1: 2 000 und Herleitung/ Erläuterungstext,
14. Steckbriefe mit Angaben zu Gebäudeanzahl, Gebäudetyp, Art und Maß der baulichen Nutzung, minimaler und maximaler Gebäudehöhe, Nutzungsmix, Definition von öffentlichen Nutzungen für den Sockelbereich, Lageplan M 1: 2 000 und Herleitung/ Erläuterungstext,
15. Strukturplan M 1: 2 000 mit Aussagen zur Erschließung (getrennt nach den Verkehrsmitteln ÖV, MIV, Rad und zu Fuß),
16. Lageplan M 1: 1 000 – Darstellung der Einbindung in das angrenzende Umfeld mit Aussagen zur Erschließung und Freiflächengestaltung,
17. Ergänzende Darstellungen in Form von Piktogrammen, Skizzen und Schemata sind erwünscht.
Rückfragen zum Verfahren sind schriftlich (per E- Mail) an die unter Punkt I.3 genannte Kontaktstelle (Stadtbauplan GmbH) zu richten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Regierungspräsidium Darmstadt, Dezernat III 31.4
Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151-12-5816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gem. § 160 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens zum Zwecke der Aufhebung des Zuschlages ist außerdem unzulässig, wenn ein wirksamer Zuschlag erteilt wurde (§ 168 Abs. 2 GWB).
Quelle: OJS 2020/S 154-377167 (2020-08-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Die hier ausgeschr. Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden. Die losw. Vergabe ist aus techn. Gründen erforderlich. Beide L. beschreiben die ident. Leistung. Das Angebot muss für beide Lose erfolgen, jeder Bieter erhält für max. 1 Los den Zuschlag. Der Zuschlag erfolgt an die 2 punktbesten Angebote (gem. Zuschlagskriterien)
Die hier ausgeschr. Leistungen sollen an 2 Auftragnehmer gleichermaßen vergeben werden. Die losw. Vergabe ist aus techn. Gründen erforderlich. Beide L. beschreiben die ident. Leistung. Das Angebot muss für beide Lose erfolgen, jeder Bieter erhält für max. 1 Los den Zuschlag. Der Zuschlag erfolgt an die 2 punktbesten Angebote (gem. Zuschlagskriterien)
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Projektbeschreibung: Anlass des Projektes ist die Fortschreibung des Hochhausentwicklungsplans (HEP) 2008. Der Auftrag hierzu ergibt sich aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU+SPD+DIE GRÜNEN für die Legislaturperiode 2016-2021. Die Hochhausplanung in Frankfurt erfolgte innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne, die im Wesentlichen erst nach dem 2. Weltkrieg begann. Die Integration von Hochpunkten wurde städtebaulich und planungspolitisch bewusst gestaltet. Die wachsende Zahl der Hochhäuser wurde schnell zu einem authentischen Teil des Stadtbildes, wobei die stb. Leitbilder, die die einzelnen Etappen markieren, noch heute ablesbar sind. Dem anfänglichen Ansatz, Hochhäuser wie Stadttore auf dem historischen Stadtgrundriss anzuordnen, folgten verschiedene lineare Achsenkonzepte von Albert Speer. Mit der Studie zum HEP des Büros Jourdan & Müller aus dem Jahr 1998, die im Jahr 2000 als HEP beschlossen wurde, konnten die bisherigen Erfahrungen und künftigen Planungsperspektiven zusammenführt werden. Der HEP 2008 (Büro Jourdan & Müller) schreibt das räumliche Konzept des Rahmenplans von 2000 erstmals bewusst fort. Zentraler Verdichtungsraum und damit entscheidender Hochhausstandort in Frankfurt ist das Bankenviertel mit seinen umgebenden Hauptverkehrsadern. Dieses innerstädtische Hochhauscluster prägt die Skyline und das westliche Mainuferpanorama, in klarer Unterscheidung zwischen horizontaler Stadt und vertikalen Hochhauselementen. Hier gilt es ein zukunftsfähiges Leitbild aufzustellen und neue Hochhausstandorte zu prüfen, um damit die städtebauliche Struktur der Stadt in Hinblick sowohl auf teilräumliche als auch auf gesamtstädtische Aspekte behutsam und sozialverträglich weiterzuentwickeln. Zudem soll im Untersuchungsgebiet Ostend (Danziger Platz mit EZB und Osthafen Entrée) die visuelle Verträglichkeit von bereits geplanten Hochhausprojekten und möglichen zukünftigen Höhenentwicklungen in Bezug auf den Stadtteil und das Erscheinungsbild der Gesamtstadt untersucht werden. Aufgabe der Planung ist es, die Prüfung stadtbildrelevanter Auswirkungen von Hochhausprojekten zu fokussieren und ggf. neue Hochhausstandorte zu definieren, um damit eine konzeptionell begründete stadtplanerische Entwicklung zu gewährleisten. Die Höhenentwicklung soll dabei, abgesehen von der Europäischen Zentralbank, deutlich unter der des Bankenviertels bleiben. Leistungsumfang: (vgl. Anlage „Leistungsbild“) Die Bearbeitung umfasst eine städtebauliche Analyse der aktuellen Situation und der Entwicklung des Hochhausbaus in Frankfurt, die Überprüfung und Konzeption potentieller Hochhausstandorte in 2 Teilbereichen (ca. 84 ha) sowie die Zusammenführung der Ergebnisse in einem Masterplan. Bisherige Leitlinienpläne sollen kritisch betrachtet werden. Bereits definierte Standortannahmen für neue Hochhäuser sollen überprüft und weiterentwickelt werden. Die Bearbeitung umfasst ein Kolloquium mit Ortsbegehung, bis zu 2 Zwischenpräsentationen und eine Abschlusspräsentation. Die ausgeschriebenen Leistungen sollen von 2 Auftragnehmern parallel bearbeitet werden. Die Bearbeitung erfolgt im Dialog und ist nicht anonym. Die Stadt Frankfurt möchte im Rahmen der geplanten Zwischenpräsentationen die Arbeitsschritte besprechen und mit den Auftragnehmern gemeinsam weiterentwickeln. Nach Abschluss der Bearbeitung ist vorgesehen, den HEP als Gesamtwerk zu erstellen, das über das stb. Leitbild hinaus auch die Betrachtung komplementärer Aspekte wie z. B. Belange der Umwelt oder des Verkehrs umfasst. Die Stadt FFM behält sich vor, die finale Bearbeitung des HEP in eigener Zuständigkeit oder alternativ in Kooperation mit einem oder beiden Bearbeiter(n) des Prozesses vorzunehmen. Geschätzter Auftragswert Los 1 und 2: jeweils 200 000 EUR zzgl. Mwst. Vorgesehene Termine (vorbehalt. der Entwicklungen durch COVID- 19): Bearbeitungszeitraum: 10/2020- 04/2021.
Projektbeschreibung: Anlass des Projektes ist die Fortschreibung des Hochhausentwicklungsplans (HEP) 2008. Der Auftrag hierzu ergibt sich aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU+SPD+DIE GRÜNEN für die Legislaturperiode 2016-2021. Die Hochhausplanung in Frankfurt erfolgte innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne, die im Wesentlichen erst nach dem 2. Weltkrieg begann. Die Integration von Hochpunkten wurde städtebaulich und planungspolitisch bewusst gestaltet. Die wachsende Zahl der Hochhäuser wurde schnell zu einem authentischen Teil des Stadtbildes, wobei die stb. Leitbilder, die die einzelnen Etappen markieren, noch heute ablesbar sind. Dem anfänglichen Ansatz, Hochhäuser wie Stadttore auf dem historischen Stadtgrundriss anzuordnen, folgten verschiedene lineare Achsenkonzepte von Albert Speer. Mit der Studie zum HEP des Büros Jourdan & Müller aus dem Jahr 1998, die im Jahr 2000 als HEP beschlossen wurde, konnten die bisherigen Erfahrungen und künftigen Planungsperspektiven zusammenführt werden. Der HEP 2008 (Büro Jourdan & Müller) schreibt das räumliche Konzept des Rahmenplans von 2000 erstmals bewusst fort. Zentraler Verdichtungsraum und damit entscheidender Hochhausstandort in Frankfurt ist das Bankenviertel mit seinen umgebenden Hauptverkehrsadern. Dieses innerstädtische Hochhauscluster prägt die Skyline und das westliche Mainuferpanorama, in klarer Unterscheidung zwischen horizontaler Stadt und vertikalen Hochhauselementen. Hier gilt es ein zukunftsfähiges Leitbild aufzustellen und neue Hochhausstandorte zu prüfen, um damit die städtebauliche Struktur der Stadt in Hinblick sowohl auf teilräumliche als auch auf gesamtstädtische Aspekte behutsam und sozialverträglich weiterzuentwickeln. Zudem soll im Untersuchungsgebiet Ostend (Danziger Platz mit EZB und Osthafen Entrée) die visuelle Verträglichkeit von bereits geplanten Hochhausprojekten und möglichen zukünftigen Höhenentwicklungen in Bezug auf den Stadtteil und das Erscheinungsbild der Gesamtstadt untersucht werden. Aufgabe der Planung ist es, die Prüfung stadtbildrelevanter Auswirkungen von Hochhausprojekten zu fokussieren und ggf. neue Hochhausstandorte zu definieren, um damit eine konzeptionell begründete stadtplanerische Entwicklung zu gewährleisten. Die Höhenentwicklung soll dabei, abgesehen von der Europäischen Zentralbank, deutlich unter der des Bankenviertels bleiben. Leistungsumfang: (vgl. Anlage „Leistungsbild“) Die Bearbeitung umfasst eine städtebauliche Analyse der aktuellen Situation und der Entwicklung des Hochhausbaus in Frankfurt, die Überprüfung und Konzeption potentieller Hochhausstandorte in 2 Teilbereichen (ca. 84 ha) sowie die Zusammenführung der Ergebnisse in einem Masterplan. Bisherige Leitlinienpläne sollen kritisch betrachtet werden. Bereits definierte Standortannahmen für neue Hochhäuser sollen überprüft und weiterentwickelt werden. Die Bearbeitung umfasst ein Kolloquium mit Ortsbegehung, bis zu 2 Zwischenpräsentationen und eine Abschlusspräsentation. Die ausgeschriebenen Leistungen sollen von 2 Auftragnehmern parallel bearbeitet werden. Die Bearbeitung erfolgt im Dialog und ist nicht anonym. Die Stadt Frankfurt möchte im Rahmen der geplanten Zwischenpräsentationen die Arbeitsschritte besprechen und mit den Auftragnehmern gemeinsam weiterentwickeln. Nach Abschluss der Bearbeitung ist vorgesehen, den HEP als Gesamtwerk zu erstellen, das über das stb. Leitbild hinaus auch die Betrachtung komplementärer Aspekte wie z. B. Belange der Umwelt oder des Verkehrs umfasst. Die Stadt FFM behält sich vor, die finale Bearbeitung des HEP in eigener Zuständigkeit oder alternativ in Kooperation mit einem oder beiden Bearbeiter(n) des Prozesses vorzunehmen. Geschätzter Auftragswert Los 1 und 2: jeweils 200 000 EUR zzgl. Mwst. Vorgesehene Termine (vorbehalt. der Entwicklungen durch COVID- 19): Bearbeitungszeitraum: 10/2020- 04/2021.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-10-26 📅
Name: AS+P Albert Speer + Partner GmbH
Postanschrift: Hedderichstraße 108 -110
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60596
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 69605011-0📞
E-Mail: pr@as-p.de📧
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Name: 03 Architekten GmbH Andreas Garkisch Karin Schmid Michael Wimmer Architekten BYAK Stadtplaner DASL
Postanschrift: Hermann-Lingg-Straße 10
Postort: München
Postleitzahl: 80336
Telefon: +49 895403484-0📞
E-Mail: kontakt@03arch.de📧
Land: München, Kreisfreie Stadt
🏙️ Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 8
Quelle: OJS 2020/S 212-518906 (2020-10-27)