Beschreibung der Beschaffung
Ein Hochleistungslasersystem für Schweiß- und Schneidanwendungen
Allgemeine Anforderungen:
Einbau in die vorhandene Infrastruktur, bestehend aus Industrieroboter (KUKA KR15-2) und aktiver Laserschutzeinhausung.
Der Laserstrahl soll mit Hilfe einer optischen Faser vom Lasergerät außerhalb des Laserschutzes zu den Bearbeitungsköpfen am Roboter geführt werden.
Der Angebotsgegenstand muss umfassen:
Laserstrahlquelle einschließlich der notwendigen Kühlung und gegebenenfalls anderer Hilfsaggregate
Die Laserausgangsleistung muss größer oder gleich 8 kW sein.
Es müssen mindestens zwei wählbare Faserabgänge (intern oder z. B. via externer Strahlweiche) vorhanden sein.
Die Faserabgänge müssen mindestens Strahlqualitäten von einmal kleiner gleich 8 mm mrad und einmal kleiner gleich 16 mm mrad bieten.
Es muss eine Sicherheitsschnittstelle vorhanden sein, über den die Strahlquelle in den vorhandenen Sicherheitskreis aus Laserschutzeinhausung, Roboter, Not-Halt usw. eingebunden werden kann.
Es muss eine in der Industrie gängige Schnittstelle vorhanden sein, über die die Strahlquelle mit einer laboreigenen Steuerungssoftware angesprochen werden kann und über die wesentliche Parameter wie Laserleistung, Betriebszustand usw. vorgegeben bzw. ausgelesen werden können.
Insgesamt 3 Bearbeitungsköpfe, jeweils einer für die Anwendungen Schweißen und Schneiden sowie ein 2D-Scanner-Bearbeitungskopf, alle jeweils inklusive
Zubehör wie z. B. Kollimator, Fokussierlinse, Schutzgläser und anderer für den Betrieb notwendiger Komponenten.
Die Bearbeitungsköpfe müssen vom vorhanden Roboter KUKA KR15-2 innerhalb der Nennlasten handhabbar sein, insbesondere darf das Gewicht am Roboterflansch 15 kg nicht überschreiten (es sind die weiteren Last- und Momentdaten des Roboters zu berücksichtigen).
Mindestens zwei optische Fasern mit jeweils mindestens 10 m Länge zur Verbindung der Strahlquelle mit den Bearbeitungsköpfen, geeignet für den Betrieb am Industrieroboter.
Weitere Anforderungen:
Lieferung frei Haus
Unterstützung bei Aufbau und Integration im Labor durch Kundendienst (mindestens einen Tag vor Ort).
Alle Geräte und Komponenten müssen fabrikneu sein.
Ein technischer Kundendienst für die Anlage innerhalb Deutschlands muss vorhanden sein.