Entlang der Despe zwischen Gronau und Hönze und entlang des bei Eitzum in die Despe mündenden Hahmbachs kommt es bei Hochwasserereignissen immer wieder zu Überschwemmungen der bebauten Bereiche. Betroffen sind die Ortschaften Hönze, Nienstedt, Eitzum, Barfelde und Gronau sowie Eberholzen. Hierzu wurde 2016 ein Hochwasserschutzkonzept im Auftrag des Landkreises Hildesheim erstellt. Dieses ist Grundlage für die Maßnahmenplanung. Zur Reduzierung des Hochwasserabflusses und der Verringerung der Beeinträchtigungen durch Hochwasser sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden: — Bau von 13 funktional zusammenwirkenden Hochwasserrückhaltebecken (HRB) im Einzugsgebiet der Despe; — Überprüfung der hydrologisch-hydraulischen Wirkung der beiden vorhandenen HRB im Gesamtsystem und ggf. bauliche Anpassung der Drosselorgane; — Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwassersituation in Barfelde, Eitzum und Nienstedt; — Entwicklung und Planung von Kompensationsmaßnahmen (Gewässerentwicklungsmaßnahmen an der Despe und Nebengewässern). Mit dem Vergabeverfahren wird ein Planer für die Objektplanungen der Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen und Gewässerrenaturierungen (Ingenieurbauwerke und Freianlagen Lph 1 bis 8) gesucht.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-29.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-04-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 2020-053
Kurze Beschreibung:
Entlang der Despe zwischen Gronau und Hönze und entlang des bei Eitzum in die Despe mündenden Hahmbachs kommt es bei Hochwasserereignissen immer wieder zu Überschwemmungen der bebauten Bereiche. Betroffen sind die Ortschaften Hönze, Nienstedt, Eitzum, Barfelde und Gronau sowie Eberholzen.
Hierzu wurde 2016 ein Hochwasserschutzkonzept im Auftrag des Landkreises Hildesheim erstellt. Dieses ist Grundlage für die Maßnahmenplanung.
Zur Reduzierung des Hochwasserabflusses und der Verringerung der Beeinträchtigungen durch Hochwasser sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
— Bau von 13 funktional zusammenwirkenden Hochwasserrückhaltebecken (HRB) im Einzugsgebiet der Despe;
— Überprüfung der hydrologisch-hydraulischen Wirkung der beiden vorhandenen HRB im Gesamtsystem und ggf. bauliche Anpassung der Drosselorgane;
— Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwassersituation in Barfelde, Eitzum und Nienstedt;
— Entwicklung und Planung von Kompensationsmaßnahmen (Gewässerentwicklungsmaßnahmen an der Despe und Nebengewässern).
Mit dem Vergabeverfahren wird ein Planer für die Objektplanungen der Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen und Gewässerrenaturierungen (Ingenieurbauwerke und Freianlagen Lph 1 bis 8) gesucht.
Entlang der Despe zwischen Gronau und Hönze und entlang des bei Eitzum in die Despe mündenden Hahmbachs kommt es bei Hochwasserereignissen immer wieder zu Überschwemmungen der bebauten Bereiche. Betroffen sind die Ortschaften Hönze, Nienstedt, Eitzum, Barfelde und Gronau sowie Eberholzen.
Hierzu wurde 2016 ein Hochwasserschutzkonzept im Auftrag des Landkreises Hildesheim erstellt. Dieses ist Grundlage für die Maßnahmenplanung.
Zur Reduzierung des Hochwasserabflusses und der Verringerung der Beeinträchtigungen durch Hochwasser sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
— Bau von 13 funktional zusammenwirkenden Hochwasserrückhaltebecken (HRB) im Einzugsgebiet der Despe;
— Überprüfung der hydrologisch-hydraulischen Wirkung der beiden vorhandenen HRB im Gesamtsystem und ggf. bauliche Anpassung der Drosselorgane;
— Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwassersituation in Barfelde, Eitzum und Nienstedt;
— Entwicklung und Planung von Kompensationsmaßnahmen (Gewässerentwicklungsmaßnahmen an der Despe und Nebengewässern).
Mit dem Vergabeverfahren wird ein Planer für die Objektplanungen der Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen und Gewässerrenaturierungen (Ingenieurbauwerke und Freianlagen Lph 1 bis 8) gesucht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Hildesheim
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich in deutscher Sprache über die Vergabeplattform https://vergabe.niedersachsen.de oder in elektronischer Form an den:
Landkreis Hildesheim, Amt 103 – Zentrale Beschaffungsstelle, Bischof-Janssen-Straße 31, 31134 Hildesheim, E-Mail: vergabestelle@landkreishildesheim.de, zu richten.
Anderweitig eingehende mündliche oder schriftliche Anfragen werden nicht beantwortet.
Der öffentliche Auftraggeber weist darauf hin, dass Bewerber/Bieter sich auf der Vergabeplattform https://vergabe.niedersachsen.de registrieren können.
Nur mit erfolgter Registrierung werden die Bieter automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen informiert und erhalten Bieterrundschreiben auf gestellte Fragen.
Um sicherzustellen, dass alle eingehenden Auskunftsverlangen über die geforderte Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung von allen Bietern gleichermaßen bei der Erstellung des Angebots berücksichtigt werden können, müssen die Rückfragen bis spätestens zu dem in der Ausschreibungsbekanntmachung (sh. Verfahrensangaben) genannten Fristen bei der Zentralen Vergabestelle eingehen.
Spätere Fragen zu den Vergabeunterlagen können im Sinne der Chancengleichheit nicht mehr beantwortet werden.
Wichtiger Hinweis:
Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihren Teilnahmeantrag keinesfalls schriftlich, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform.
Sollten Probleme beim Hochladen des Teilnahmeantrages auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Zentrale Vergabestelle.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YHAYY6N
Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich in deutscher Sprache über die Vergabeplattform https://vergabe.niedersachsen.de oder in elektronischer Form an den:
Landkreis Hildesheim, Amt 103 – Zentrale Beschaffungsstelle, Bischof-Janssen-Straße 31, 31134 Hildesheim, E-Mail: vergabestelle@landkreishildesheim.de, zu richten.
Anderweitig eingehende mündliche oder schriftliche Anfragen werden nicht beantwortet.
Der öffentliche Auftraggeber weist darauf hin, dass Bewerber/Bieter sich auf der Vergabeplattform https://vergabe.niedersachsen.de registrieren können.
Nur mit erfolgter Registrierung werden die Bieter automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen informiert und erhalten Bieterrundschreiben auf gestellte Fragen.
Um sicherzustellen, dass alle eingehenden Auskunftsverlangen über die geforderte Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung von allen Bietern gleichermaßen bei der Erstellung des Angebots berücksichtigt werden können, müssen die Rückfragen bis spätestens zu dem in der Ausschreibungsbekanntmachung (sh. Verfahrensangaben) genannten Fristen bei der Zentralen Vergabestelle eingehen.
Spätere Fragen zu den Vergabeunterlagen können im Sinne der Chancengleichheit nicht mehr beantwortet werden.
Wichtiger Hinweis:
Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihren Teilnahmeantrag keinesfalls schriftlich, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform.
Sollten Probleme beim Hochladen des Teilnahmeantrages auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Zentrale Vergabestelle.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YHAYY6N
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Entlang der Despe zwischen Gronau und Hönze und entlang des bei Eitzum in die Despe mündenden Hahmbachs kommt es bei Hochwasserereignissen immer wieder zu Überschwemmungen der bebauten Bereiche. Betroffen sind die Ortschaften Hönze, Nienstedt, Eitzum, Barfelde und Gronau sowie Eberholzen.
Entlang der Despe zwischen Gronau und Hönze und entlang des bei Eitzum in die Despe mündenden Hahmbachs kommt es bei Hochwasserereignissen immer wieder zu Überschwemmungen der bebauten Bereiche. Betroffen sind die Ortschaften Hönze, Nienstedt, Eitzum, Barfelde und Gronau sowie Eberholzen.
Hierzu wurde 2016 ein Hochwasserschutzkonzept im Auftrag des Landkreises Hildesheim erstellt. Dieses ist Grundlage für die Maßnahmenplanung.
Zur Reduzierung des Hochwasserabflusses und der Verringerung der Beeinträchtigungen durch Hochwasser sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
— Bau von 13 funktional zusammenwirkenden Hochwasserrückhaltebecken (HRB) im Einzugsgebiet der Despe;
— Überprüfung der hydrologisch-hydraulischen Wirkung der beiden vorhandenen HRB im Gesamtsystem und ggf. bauliche Anpassung der Drosselorgane;
— Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwassersituation in Barfelde, Eitzum und Nienstedt;
— Entwicklung und Planung von Kompensationsmaßnahmen (Gewässerentwicklungsmaßnahmen an der Despe und Nebengewässern).
Mit dem Vergabeverfahren wird ein Planer für die Objektplanungen der Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen und Gewässerrenaturierungen (Ingenieurbauwerke und Freianlagen Lph 1 bis 8) gesucht.
— Leistungsphase 3: Bauvorbereitende Vermessung, ohne Teilleistung a);
— Leistungsphase 5: Vermessungstechnische Überwachung der Bauausführung - ohne Teilleistung b) und c).
3. Erstellung eines hydrologischen Nachweises,
4. Betriebsvorschrift,
5. Örtliche Bauüberwachung.
Teil II – Bypass Barfelde:
— Leistungsphase 3: Bauvorbereitende Vermessung – ohne Teilleistung a);
— Leistungsphase 5: Vermessungstechnische Überwachung der Bauausführung – ohne Teilleistung b) und c).
3. Erstellung eines Überflutungsnachweises,
4. Örtliche Bauüberwachung.
Teil III – Verrohrung „In der Specke“, Eitzum
4. Örtliche Bauüberwachung:
Teil IV – Verlegung und Vertiefung Hambach, Eitzum
Objektplanung Freianlagen: Lph 1-8 gem. § 39 HOAI
3. Erstellung eines Überflutungsnachweises:
Teil V – Gewässerrenaturierung entlang Despe und Nebengewässern
Teil VI – Übergreifende Besondere Leistungen
1. Einholen der Kampfmittelfreigabe und Zusammenstellung der Informationen zu Leitungen,
2. Fachbeitrag zur Wasserrahmenrichtlinie,
3. Mitwirken bei Beteiligungsverfahren,
4. Ökologische Baubegleitung (ÖBB).
Dauer: 36 Monate
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Projekt-Nr.: D551.5.62626/1/4-1-HI-17/343
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Gronau, Hönze, Nienstedt, Eitzum, Barfelde und Eberholzen
31028 Gronau, Hönze, Nienstedt, Eitzum, Barfelde und Eberholzen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung folgende Erklärungen/Unterlagen einzureichen:
1.1.1. Nachweis über die Berechtigung, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden gemäß § 44 VgV,
1.1.2. Juristische Personen haben einen aktuellen Handelsregisterauszug bzw. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes, nicht älter als 3 Monate bezogen auf den Ablauf der Teilnahmefrist, beizubringen.
1.1.3. Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/ Faxnummer und E-Mail-Adresse,
1.1.4. Angabe im Falle der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft (nachfolgend BG/ARGE), sämtliche Mitglieder der BG/ARGE mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/ Faxnummer und E-Mail-Adresse,
1.1.5. Im Falle der Bewerbung als BG/ARGE ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen:
a) in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,
c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.1.6. Im Fall der Einbindung von Unterauftragnehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Unterauftragnehmereinsatz zu Art und Umfang der Teilleistung vorzulegen.
1.1.7. Im Fall einer Einbindung von Unterauftragnehmern ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.1.7. Im Fall einer Einbindung von Unterauftragnehmern ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.1.8. Im Fall der Eignungsleihe ist eine Erklärung zur Angabe der überlassenen Kapazität vorzulegen.
1.1.9. Im Fall der Eignungsleihe ist auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtungserklärung des Eignungsgebers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die überlassenen Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.
1.1.10. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 123 GWB,
1.1.11. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien gemäß § 124 GWB,
1.1.12. Ggf. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung folgende Erklärungen/Unterlagen einzureichen:
1.2.1. Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung gemäß 45 (4) Nr.2 VgV mit folgenden Haftungssummen (Mindestanforderung):
— mindestens 2 Mio. EUR für Personenschäden;
— mindestens 2 Mio. EUR für sonstige Schäden.
Die Ersatzleistungen der Versicherung muss mindestens das Zweifache der genannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis ist durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft für den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall beizubringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Ersatzleistungen der Versicherung muss mindestens das Zweifache der genannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis ist durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft für den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall beizubringen.
Bei BG/ARGE muss die Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate bezogen auf den Ablauf der Teilnahmefrist sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
1.2.2. Mindestjahresumsatz des Unternehmens gemäß § 45 (4) Nr. 4 VgV jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags.
Der Bewerber muss mindestens folgende Umsätze aufweisen: 350 000 EUR brutto.
Bei BG/ARGE ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der BG/ARGE einzeln und für die BG/ARGE insgesamt darzustellen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
§ 46 (3) Nr. 2 VgV
Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. beruflicher Befähigung.
Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen (hier nur der Projektleiter):
Abgeschlossene Ausbildung als Bauingenieur, Landschaftsarchitekt oder vergleichbar und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung.
Angaben zum Projektleiter:
— berufliche Befähigung;
— persönliche vergleichbare Referenzen des Projektleiters (maximal 3 werden gewertet) im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen: Objektplanungen von Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen (keine Deichprojekte) oder Gewässerrenaturierungen (Lph 1 bis 8 Ingenieurbauwerke oder Freianlagen)
— persönliche vergleichbare Referenzen des Projektleiters (maximal 3 werden gewertet) im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen: Objektplanungen von Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen (keine Deichprojekte) oder Gewässerrenaturierungen (Lph 1 bis 8 Ingenieurbauwerke oder Freianlagen)
Die Planungsleistungen müssen zwischen dem 1.5.2014 und dem 30.4.2020 abgeschlossen worden sein.
Für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben:
— Name des Projektleiters;
— Projektbezeichnung;
— Benennung des Auftraggebers mit Name, Anschrift, Ansprechpartner und Telefonnummer;
— Kurze Beschreibung des Projektes;
— Projektzeitraum;
— Baukosten brutto;
— Umfang der erbrachten Leistungsphasen;
— Umfang der erbrachten besonderen Leistungen;
— Angaben zu Fördermitteln.
Siehe Formular Referenzdatenblatt und Bewertungsmatrix Teilnahmeantrag.
§ 46 (3) Nr. 1 VgV
Ausführungen von Leistungen in den letzten 6 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Der Bewerber muss mindestens folgende Leistungen erbracht haben: Eine vergleichbare Planung für Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen (keine Deichprojekte) oder Gewässerrenaturierungen für die Objektplanungen Ingenieurbauwerke (Lph 3, 5 bis 8) mit Baukosten – 0,3 Mio. EUR brutto und Freianlagen (Lph 3, 5 bis 8) mit Baukosten – 0,3 Mio. EUR brutto.
Der Bewerber muss mindestens folgende Leistungen erbracht haben: Eine vergleichbare Planung für Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen (keine Deichprojekte) oder Gewässerrenaturierungen für die Objektplanungen Ingenieurbauwerke (Lph 3, 5 bis 8) mit Baukosten – 0,3 Mio. EUR brutto und Freianlagen (Lph 3, 5 bis 8) mit Baukosten – 0,3 Mio. EUR brutto.
Angaben zum Bewerber:
— vergleichbare Referenzen des Bewerbers (maximal 3 werden gewertet) im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen:
Objektplanungen von Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen (keine Deichprojekte) der Gewässerrenaturierungen (Lph 1 bis 8 Ingenieurbauwerke oder Freianlagen).
— Name des Bewerbers;
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 6 VgV: Leistungsfähigkeit der Führungskräfte des Unternehmens, die die technische Leitung innehaben inkl. berufliche Befähigung
Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen: Abgeschlossene Ausbildung als Bauingenieur, Landschaftsarchitekt oder vergleichbar und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung;
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV: Durchschnittliche jährliche Beschäftigungszahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren;
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 3 VgV: Maßnahmen des Bewerbers, zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungsmöglichkeiten.
Der Bewerber muss mindestens über ein eigenes Qualitätsmanagementsystem verfügen.
§ 46 (3) Nr. 10 VgV: Teil des Auftrages, der unter Umständen an Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen. Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen.
§ 46 (3) Nr. 10 VgV: Teil des Auftrages, der unter Umständen an Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen. Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 VgV i. V. m. NIngG
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Einzureichende Unterlagen:
— NTVergG.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem vierstufigen Verfahren:
1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden.
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen.
Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, sobald ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Wenn innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise nicht vorgelegt und nicht aufgeklärt werden, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren. Sollten mindestens 5 Teilnahmeanträge vorliegen, behält sich Auftraggeber vor, keine Unterlagen nachzufordern und unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verlauf auszuschließen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, sobald ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Wenn innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise nicht vorgelegt und nicht aufgeklärt werden, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren. Sollten mindestens 5 Teilnahmeanträge vorliegen, behält sich Auftraggeber vor, keine Unterlagen nachzufordern und unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verlauf auszuschließen.
3. Anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärungen/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerber, wird beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen. Sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
3. Anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärungen/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerber, wird beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen. Sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken.
Bei der Auswahl der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:
Berufliche Leistungsfähigkeit:
— Projektleiter 50 %;
— Bewerber 50 %.
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der Bewertungsmatrix (Vergabeunterlagen) entnommen werden. Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters sowie des Bewerbers, sind die vorgelegten Referenzen maßgeblich. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden für den Projektleiter und den Bewerber jeweils bis zu 3 abgeschlossene Referenzen (Planungsleistungen müssen zwischen dem 1.5.2014 und dem 30.4.2020 abgeschlossen worden sein) berücksichtigt. Weitere Referenzen werden nicht berücksichtigt.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der Bewertungsmatrix (Vergabeunterlagen) entnommen werden. Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters sowie des Bewerbers, sind die vorgelegten Referenzen maßgeblich. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden für den Projektleiter und den Bewerber jeweils bis zu 3 abgeschlossene Referenzen (Planungsleistungen müssen zwischen dem 1.5.2014 und dem 30.4.2020 abgeschlossen worden sein) berücksichtigt. Weitere Referenzen werden nicht berücksichtigt.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen zu überprüfen. Bei falschen Angaben wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen.
4. Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Los-Verfahren herbeizuführen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-07-24 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich in deutscher Sprache über die Vergabeplattform https://vergabe.niedersachsen.de oder in elektronischer Form an den:
Landkreis Hildesheim, Amt 103 – Zentrale Beschaffungsstelle, Bischof-Janssen-Straße 31, 31134 Hildesheim, E-Mail: vergabestelle@landkreishildesheim.de, zu richten.
Anderweitig eingehende mündliche oder schriftliche Anfragen werden nicht beantwortet.
Der öffentliche Auftraggeber weist darauf hin, dass Bewerber/Bieter sich auf der Vergabeplattform https://vergabe.niedersachsen.de registrieren können.
Nur mit erfolgter Registrierung werden die Bieter automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen informiert und erhalten Bieterrundschreiben auf gestellte Fragen.
Um sicherzustellen, dass alle eingehenden Auskunftsverlangen über die geforderte Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung von allen Bietern gleichermaßen bei der Erstellung des Angebots berücksichtigt werden können, müssen die Rückfragen bis spätestens zu dem in der Ausschreibungsbekanntmachung (sh. Verfahrensangaben) genannten Fristen bei der Zentralen Vergabestelle eingehen.
Um sicherzustellen, dass alle eingehenden Auskunftsverlangen über die geforderte Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung von allen Bietern gleichermaßen bei der Erstellung des Angebots berücksichtigt werden können, müssen die Rückfragen bis spätestens zu dem in der Ausschreibungsbekanntmachung (sh. Verfahrensangaben) genannten Fristen bei der Zentralen Vergabestelle eingehen.
Spätere Fragen zu den Vergabeunterlagen können im Sinne der Chancengleichheit nicht mehr beantwortet werden.
Wichtiger Hinweis:
Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihren Teilnahmeantrag keinesfalls schriftlich, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform.
Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihren Teilnahmeantrag keinesfalls schriftlich, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform.
Sollten Probleme beim Hochladen des Teilnahmeantrages auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Zentrale Vergabestelle.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YHAYY6N
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de📧
Fax: +49 4131/15-2943 📠
Internetadresse: https://www.mw.niedersachsen.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsvertrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsvertrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Friedrichswall 1
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30159
E-Mail: poststelle@mw.niedersachsen.de📧
Fax: +49 511120-5770 📠
Quelle: OJS 2020/S 086-204827 (2020-04-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-11-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Entlang der Despe zwischen Gronau und Hönze und entlang des bei Eitzum in die Despe mündenden Hahmbachs kommt es bei Hochwasserereignissen immer wieder zu Überschwemmungen der bebauten Bereiche. Betroffen sind die Ortschaften Hönze, Nienstedt, Eitzum, Barfelde und Gronau sowie Eberholzen.
Hierzu wurde 2016 ein Hochwasserschutzkonzept im Auftrag des Landkreises Hildesheim erstellt. Dieses ist Grundlage für die Maßnahmenplanung.
Zur Reduzierung des Hochwasserabflusses und der Verringerung der Beeinträchtigungen durch Hochwasser sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
— Bau von 13 funktional zusammenwirkenden Hochwasserrückhaltebecken (HRB) im Einzugsgebiet der Despe,
— Überprüfung der hydrologisch-hydraulischen Wirkung der beiden vorhandenen HRB im Gesamtsystem und ggf. bauliche Anpassung der Drosselorgane,
— Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwassersituation in Barfelde, Eitzum und Nienstedt,
— Entwicklung und Planung von Kompensationsmaßnahmen (Gewässerentwicklungsmaßnahmen an der Despe und Nebengewässern).
Mit dem Vergabeverfahren wird ein Planer für die Objektplanungen der Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen und Gewässerrenaturierungen (Ingenieurbauwerke und Freianlagen Lph 1 bis 8) gesucht.
Entlang der Despe zwischen Gronau und Hönze und entlang des bei Eitzum in die Despe mündenden Hahmbachs kommt es bei Hochwasserereignissen immer wieder zu Überschwemmungen der bebauten Bereiche. Betroffen sind die Ortschaften Hönze, Nienstedt, Eitzum, Barfelde und Gronau sowie Eberholzen.
Hierzu wurde 2016 ein Hochwasserschutzkonzept im Auftrag des Landkreises Hildesheim erstellt. Dieses ist Grundlage für die Maßnahmenplanung.
Zur Reduzierung des Hochwasserabflusses und der Verringerung der Beeinträchtigungen durch Hochwasser sollen folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
— Bau von 13 funktional zusammenwirkenden Hochwasserrückhaltebecken (HRB) im Einzugsgebiet der Despe,
— Überprüfung der hydrologisch-hydraulischen Wirkung der beiden vorhandenen HRB im Gesamtsystem und ggf. bauliche Anpassung der Drosselorgane,
— Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwassersituation in Barfelde, Eitzum und Nienstedt,
— Entwicklung und Planung von Kompensationsmaßnahmen (Gewässerentwicklungsmaßnahmen an der Despe und Nebengewässern).
Mit dem Vergabeverfahren wird ein Planer für die Objektplanungen der Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserschutzmaßnahmen und Gewässerrenaturierungen (Ingenieurbauwerke und Freianlagen Lph 1 bis 8) gesucht.
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 51213091251📞
Fax: +49 5121309951251 📠
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-30 📅
Name: Ingenieurbüro Pabsch & Partner GmbH
Postanschrift: Hallische Straße 4
Postort: Magdeburg
Postleitzahl: 39104
Land: Deutschland 🇩🇪
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Land: Hildesheim
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Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: 103 – Hauptamt
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit