IGMH SH EN – VgV HLS

BBS Bau- und Betriebsservice GmbH

Planungsleistung Technische Ausrüstung nach HOAI §§ 53 ff. Anlagengruppen 1-3 für Abbruch und Ersatzneubau der Sporthalle an der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-11-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-10-02 Auftragsbekanntmachung
2021-04-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-10-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: X-BBS-2020-0052
Kurze Beschreibung:
Planungsleistung Technische Ausrüstung nach HOAI §§ 53 ff. Anlagengruppen 1-3 für Abbruch und Ersatzneubau der Sporthalle an der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mannheim, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: BBS Bau- und Betriebsservice GmbH
Postanschrift: Leoniweg 2
Postleitzahl: 68167
Postort: Mannheim
Kontakt
Internetadresse: http://bbs-mannheim.de 🌏
E-Mail: evergabe@bbs-mannheim.de 📧
URL der Dokumente: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-BBS-2020-0052 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-BBS-2020-0052 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-02 📅
Einreichungsfrist: 2020-11-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-07 📅
Datum des Beginns: 2021-03-01 📅
Datum des Endes: 2024-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 195-471928
ABl. S-Ausgabe: 195
Zusätzliche Informationen
Der Auftrag wird im Verhandlungsverfahren ohne gesonderte Auftragsbekanntmachung vergeben.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planungsleistung der technischen Ausrüstung HLS nach HOAI für Abbruch und Ersatzneubau einer Vierfachsporthalle an der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried.
Die Sporthalle und die Freisportflächen der IGMH wurden im Zusammenhang mit dem Neubau der Schule 1973 errichtet. Die Sporthalle besteht aus einer unterteilbaren Dreifeldhalle sowie einer daneben liegenden Einfeldhalle. Längs der Hallen liegt der zweigeschossige Umkleidebereich. Dieser wird vom höher gelegenen Schulhofniveau im 1.Obergeschoss erschlossen. Die Hallen im Erdgeschoss liegen rückseitig niveaugleich mit einem Teil der Freisportflächen.
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Auf Grund des Gebäudealters der Sporthalle, der geringen Bauunterhaltung seit Errichtung, zahlreichen Mängeln der Baukonstruktion, der Haustechnik, des Unfall- und Brandschutzes sowie fehlender Barrierefreiheit bestand dringender Sanierungsbedarf.
Daher wurden die Planungsleistungen für eine Generalsanierung der Sporthalle ausgeschrieben, mit denen Anfang 2020 begonnen wurde. Im Zuge der Leistungsphasen 1 und 2 stellte sich heraus, dass im Dachtragwerk aus Spannbetonbauteilen ein Spannstahltyp eingesetzt wurde, bei dem die Gefahr der sogenannten Spannungsrisskorrosion besteht. Diese kann zum Bauteilversagen führen. Da der erforderliche Austausch der gesamten Dachkonstruktion eine Generalsanierung unwirtschaftlich machte, beschloss die Stadt Mannheim in Abstimmung mit dem Fördermittelgeber, die Halle abzubrechen und an gleicher Stelle einen Ersatzneubau zu errichten.
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Mit der Baumaßnahme werden mehrere Ziele verfolgt:
Die IGMH ist zertifizierte „Eliteschule des Sports“ und Partnerschule des Olympiastützpunktes Rhein-Neckar. Die Sportanlagen der Schule werden darüber hinaus auch von Vereinen genutzt. Mit dem Neubau der Sporthalle wird eine Förderung sozialer Integration durch Schul- und Vereinssport angestrebt.
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Die Sporthalle wird in einem zeitgemäßen Gebäude unter dem Gesichtspunkt der langfristigen Nutzbarkeit wieder hergestellt. Die Gestaltung erfolgt unter Berücksichtigung eines besonderen konzeptionellen und baulichen Qualitätsanspruchs. Dabei sind Lösungen für die städtebauliche Einbindung in den angrenzenden Stadtteil „Neckarstadt-West“ zu finden, mit besonderer Berücksichtigung des unmittelbar benachbarten Kulturdenkmals „Multihalle“.
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Die Nutzergruppen werden durch Maßnahmen hinsichtlich der Barrierefreiheit erweitert.
Alle Maßnahmen sind unter Berücksichtigung der baulichen Standards der Stadt Mannheim und der Energieleitlinie der Stadt Mannheim (Anforderungen der EnEV 2009 minus 30 %) auszuführen.
Die Sporthalle wird keine Versammlungsstätte. Gewünscht wird jedoch, dass die Flucht- und Rettungswege sowie der Brandschutz gemäß den Anforderungen der VStVO für Nutzungen von bis zu 499 Personen geplant werden. Die Haustechnik (sanitäre Anlagen, Lüftungsanlage) wird jedoch nur auf eine Zahl von 199 Personen ausgelegt. Die diesbezügliche Abstimmung mit Baurechtsamt und Feuerwehr erfolgt im Zuge der Planung.
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Bereits vor dem Neubau der Sporthalle wird der größte Teil der Freisportflächen erneuert. Dieser darf durch die Bauarbeiten nicht beschädigt werden. Die direkt an die Halle angrenzenden Bereiche der Freisportflächen werden erst nach deren Fertigstellung saniert. Die Bauarbeiten finden im laufenden Betrieb der unmittelbar benachbarten Schule statt, deren Betrieb geringstmöglich eingeschränkt und gestört werden darf.
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Es ist vorgesehen, die Leistungsphasen 1 bis 8 der Grundleistungen sowie notwendige besondere Leistungen zu vergeben. Die Vergabe der Leistungen erfolgt nach Stufen und zeitlicher Erfordernis. Die erste Stufe umfasst die Leistungsphasen 1 bis 3.
Als zeitlicher Rahmen für die Erbringung der Leistungen gemäß Leistungsumfang im Auftragsfall werden folgende Meilensteine vorgegeben:
— Beginn der Planungsleistungen ab 03/ 2021;
— Fertigstellung der Planungsleistung LPH 1-3 bis 06/ 2021;
— Beginn der baulichen Umsetzung ab 07/ 2022;
— Fertigstellung des Ersatzneubaus bis 04/ 2024;
— Einzug der Nutzer ab 05/ 2024.
Für die Umsetzung der Sanierung der Sporthalle an der IGMH Schule in Mannheim steht eine Budgetobergrenze von netto 958.000,00 EUR zur Verfügung. Darin enthalten sind die baulichen Leistungen der KG 410, 420, 430.
Für die Umsetzung der Bauausführung wurden zwischen der Bauherrin Stadt Mannheim und dem Auftraggeber bzw. Betreiber der Liegenschaften BBS Bau- und Betriebsservice GmbH für verschiedene Gewerke Mindestqualitäten und Energieleitlinien vereinbart. Hinzu kommen Qualitätsvorgaben von Seiten der technischen Ausrüstung für den harmonisierten Betrieb der Gebäude durch die Mitarbeiter der BBS. Die Erstellung der Dokumentation hat nach dem BBS-Standard zu erfolgen. Bei der Erstellung von Plänen sind die CAD-Richtlinien einzuhalten.
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Die vorgenannten baulichen Mindeststandards sind im Auftragsfall verbindlich, zum jetzigen Zeitpunkt nur informativ als Anlage beigefügt. Die technischen Mindeststandards werden über die Fachplaner in dem Projekt kommuniziert und können im Auftragsfall eingesehen werden.
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Zusätzliche Informationen:
Der Auftrag wird im Verhandlungsverfahren ohne gesonderte Auftragsbekanntmachung vergeben.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mannheim

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen
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Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
Juristische Personen werden zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der
Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt ist. Bei Bewerbergemeinschaften muss ein Mitglied (natürliche oder juristische Person) die vorgenannten Anforderungen erfüllen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zur Auswahl der Teilnehmer werden eindeutige, nicht diskriminierende und der Aufgabenstellung angemessene Kriterien festgelegt. Zugelassen wird nur, wer den Teilnahmeantrag abfragt, verwendet und die Vordrucke vollständig sowie fristgerecht eingereicht hat.
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Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerber, die zur Auswahl zugelassen werden wollen, müssen den formalen Kriterien ausnahmslos genügen. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss.
Sie belegen dies auf der vom Auslober vorgegebenen Bewerbererklärung und mit weiteren Nachweisen, die für die Zulassung zur Auswahl gefordert sind.
Formale Kriterien für die Zulassung sind
— fristgerechte Bewerbung;
— Bewerbererklärung aller Teilnahmeberechtigten;
— Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation;
— Eigenerklärung zur Verknüpfung mit anderen Unternehmen und zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen;
— Eigenerklärung, dass die Ausschlusskriterien nach §§ 123, 124 GWB nicht zutreffen;
— Nachweis /Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung;
— Eigenerklärung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren im Falle der Auswahl.
Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerber anhand von Erklärungen und Referenzen. Ein Auswahlgremium überprüft und bewertet die eingereichten Unterlagen auf Ihre Eignung. Es qualifizieren sich diejenigen Bewerber für den Teilnehmerpool die die höchsten Punkte erreichen.
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Es werden insgesamt 5 Teilnehmer ausgewählt. Qualifizieren sich mehr Teilnehmer als insgesamt zur Auswahl vorgesehen sind, wird innerhalb des Teilnehmerpools
Gelost. Gibt es weniger Teilnehmer als zur Auswahl vorgesehen sind, entscheidet der Auftraggeber über die Fortführung oder Aufhebung des Verfahrens.
Mindeststandards:
1. Erklärung über Gesamtumsatz sowie den Umsatz für die zu erbringende Leistungsart. Mindestumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (2017/2018/2019) mindestens 1 000 000 EUR netto,
2. Nachweis/Zusage im Auftragsfall zu einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden, jeweils zweifach pro Jahr,
3. Folgende Zertifizierungen sind vorzuweisen:
— Hygienetechnische Anforderungen an Raumlufttechnische Anlagen VDI 6022 Kat. A;
— Hygienetechnische Anforderungen an Trinkwassertechnische Anlagen VDI 6023 Kat.
Die Zertifizierung darf maximal 5 Jahre zurückliegen. Ist eine entsprechende Zertifizierung oder Auffrischung nicht vorhanden, ist nachfolgend zu erklären, dass eine solche Zertifizierung im Auftragsfall nachgeholt wird.
Die vorgegebenen Zertifizierungen kann der Bieter sich auch durch die Qualifikation eines entsprechenden Subunternehmers hinzuziehen. Es sind die entsprechende Angaben zu Name, Adresse und Kontaktdaten anzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zusätzliche Punkte werden vergeben für:
— LPH 7+8 bei der Referenz (3,0 Punkte);
— BGF min. 3000 m
— BGF min. 5 000 m
— Öffentlicher Bauherr (2,0 Punkte);
— Zusatzqualifikation gebäudetechnischer Brandschutz SHK (2,0 Punkte);
— ISO 9000 Zertifizierung (1,0 Punkt).
Mindeststandards:
Nachweis eines realisierten Projektes mit Fertigstellung:
— SHK Planung von einem Neubau eines Gebäudes (Öffentlich oder Verwaltungs-/Bürogebäude/Schule);
— LPH 1-6;
— Gewerke Heizung, Lüftung und Sanitär müssen abgedeckt sein;
— Anrechenbare Kosten HLS gesamt: 800 000 EUR netto;
— Fertigstellung liegt max. 10 Jahre ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung zurück.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Siehe III.1).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe III.1).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-11-18 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Abwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam
Ausstattung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Kostenkriterium (Name): Honorar/Vertrag
Kostenkriterium (Gewichtung): 10,00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Städtische Gesellschaft
Kontakt
Kontaktperson: Herr Jan Hassenpflug
Dokumente URL: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-BBS-2020-0052 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Abwicklung des Verhandlungsverfahren erfolgt als eVergabe mit der Software des „Deutschen Ausschreibungsblatts“. Die Nutzung der Software ist für den Bieter kostenneutral. Die gesamte Kommunikation erfolgt ausschließlich über die eVergabe-Software. Das bedeutet, die Unterlagen werden elektronisch bereitgestellt, mögliche Rückfragen und auch die Abgabe der Teilnahmeanträge bzw. Angebote erfolgen nur über die eVergabe Software. Die Information nach GWB bzw. Zuschlagserteilung erfolgt ggf. per Email, Fax und/oder Brief.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721926-8730 📞
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 721926-3985 📠
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 195-471928 (2020-10-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-04-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 6213096756 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-04-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-04-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 077-198172
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 195-471928
ABl. S-Ausgabe: 77

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Sporthalle und die Freisportflächen der IGMH wurden im Zusammenhang mit dem Neubau der Schule 1973 errichtet. Die Sporthalle besteht aus einer unterteilbaren Dreifeldhalle sowie einer daneben liegenden Einfeldhalle. Längs der Hallen liegt der zweigeschossige Umkleidebereich. Dieser wird vom höher gelegenen Schulhofniveau im 1.Obergeschoss erschlossen. Die Hallen im Erdgeschoss liegen rückseitig niveaugleich mit einem Teil der Freisportflächen. Auf Grund des Gebäudealters der Sporthalle, der geringen Bauunterhaltung seit Errichtung, zahlreichen Mängeln der Baukonstruktion, der Haustechnik, des Unfall- und Brandschutzes sowie fehlender Barrierefreiheit bestand dringender Sanierungsbedarf. Daher wurden die Planungsleistungen für eine Generalsanierung der Sporthalle ausgeschrieben, mit denen Anfang 2020 begonnen wurde. Im Zuge der Leistungsphasen 1 und 2 stellte sich heraus, dass im Dachtragwerk aus Spannbetonbauteilen ein Spannstahltyp eingesetzt wurde, bei dem die Gefahr der sogenannten Spannungsrisskorrosion besteht. Diese kann zum Bauteilversagen führen. Da der erforderliche Austausch der gesamten Dachkonstruktion eine Generalsanierung unwirtschaftlich machte, beschloss die Stadt Mannheim in Abstimmung mit dem Fördermittelgeber, die Halle abzubrechen und an gleicher Stelle einen Ersatzneubau zu errichten. Mit der Baumaßnahme werden mehrere Ziele verfolgt: Die IGMH ist zertifizierte „Eliteschule des Sports“ und Partnerschule des Olympiastützpunktes Rhein-Neckar. Die Sportanlagen der Schule werden darüber hinaus auch von Vereinen genutzt. Mit dem Neubau der Sporthalle wird eine Förderung sozialer Integration durch Schul- und Vereinssport angestrebt. Die Sporthalle wird in einem zeitgemäßen Gebäude unter dem Gesichtspunkt der langfristigen Nutzbarkeit wieder hergestellt. Die Gestaltung erfolgt unter Berücksichtigung eines besonderen konzeptionellen und baulichen Qualitätsanspruchs. Dabei sind Lösungen für die städtebauliche Einbindung in den angrenzenden Stadtteil „Neckarstadt-West“ zu finden, mit besonderer Berücksichtigung des unmittelbar benachbarten Kulturdenkmals „Multihalle“. Die Nutzergruppen werden durch Maßnahmen hinsichtlich der Barrierefreiheit erweitert. Alle Maßnahmen sind unter Berücksichtigung der baulichen Standards der Stadt Mannheim und der Energieleitlinie der Stadt Mannheim (Anforderungen der EnEV 2009 minus 30 %) auszuführen. Die Sporthalle wird keine Versammlungsstätte. Gewünscht wird jedoch, dass die Flucht- und Rettungswege sowie der Brandschutz gemäß den Anforderungen der VStVO für Nutzungen von bis zu 499 Personen geplant werden. Die Haustechnik (sanitäre Anlagen, Lüftungsanlage) wird jedoch nur auf eine Zahl von 199 Personen ausgelegt. Die diesbezügliche Abstimmung mit Baurechtsamt und Feuerwehr erfolgt im Zuge der Planung. Bereits vor dem Neubau der Sporthalle wird der größte Teil der Freisportflächen erneuert. Dieser darf durch die Bauarbeiten nicht beschädigt werden. Die direkt an die Halle angrenzenden Bereiche der Freisportflächen werden erst nach deren Fertigstellung saniert. Die Bauarbeiten finden im laufenden Betrieb der unmittelbar benachbarten Schule statt, deren Betrieb geringstmöglich eingeschränkt und gestört werden darf.
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Als zeitlicher Rahmen für die Erbringung der Leistungen gemäß Leistungsumfang im Auftragsfall werden folgende Meilensteine vorgegeben: Beginn der Planungsleistungen ab 03/2021 Fertigstellung der Planungsleistung LPH 1-3 bis 06/2021 Beginn der baulichen Umsetzung ab 07/2022 Fertigstellung des Ersatzneubaus bis 04/2024 Einzug der Nutzer ab 05/2024
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Für die Umsetzung der Sanierung der Sporthalle an der IGMH Schule in Mannheim steht eine Budgetobergrenze von netto 958 000,00 EUR zur Verfügung. Darin enthalten sind die baulichen Leistungen der KG 410, 420, 430.
Für die Umsetzung der Bauausführung wurden zwischen der Bauherrin Stadt Mannheim und dem Auftraggeber bzw. Betreiber der Liegenschaften BBS Bau- und Betriebsservice GmbH für verschiedene Gewerke Mindestqualitäten und Energieleitlinien vereinbart. Hinzu kommen Qualitätsvorgaben von Seiten der technischen Ausrüstung für den harmonisierten Betrieb der Gebäude durch die Mitarbeiter der BBS. Die Erstellung der Dokumentation hat nach dem BBS-Standard zu erfolgen. Bei der Erstellung von Plänen sind die CAD-Richtlinien einzuhalten. Die vorgenannten baulichen Mindeststandards sind im Auftragsfall verbindlich, zum jetzigen Zeitpunkt nur informativ als Anlage beigefügt. Die technischen Mindeststandards werden über die Fachplaner in dem Projekt kommuniziert und können im Auftragsfall eingesehen werden.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kostenkriterium (Name): Honorar/ Vertrag

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-10 📅
Name: ITG Ingenieurbüro Technische Gebäudeausrüstung GmbH
Postanschrift: Platanenstr. 1
Postort: Lorsch
Postleitzahl: 64653
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6251770640 📞
E-Mail: nvogel@itg-hp.de 📧
Land: Bergstraße 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 7219268730 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Quelle: OJS 2021/S 077-198172 (2021-04-16)