IGNIS Modenisierung MHKW Ludwigshafen_Los B04: Montage, Vermietung und Demontage eines Montagekrans

GML – Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH

Auftragsgegenstand ist nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen:
1) Lieferung (Übereignung) des Fundamentrahmens (Einlegeteile);
2) Vermietung des Montagekrans ohne Bedienpersonal für die Zeit von voraussichtlich April 2021 bis voraussichtlich März 2024 ohne Unterbrechung;
3) Montage und Inbetriebnahme des Montagekrans;
4) Demontage des Montagekrans;
5) Einweisung und Schulung des Bedienpersonals des AG bzw. seines Auftragnehmers Steinmüller Babcock Environment GmbH (SBE) oder deren Nachunternehmer;
6) Optional (auf Anforderung des AG) weitere Einweisungen während der Vertragslaufzeit;
7) Optional (sofern vom AN angeboten, auf Anforderung des AG) Stellung des Bedienungspersonals durch den AN.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-02-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-01-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-01-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-01-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kräne, fahrbare Hubportale und Krankraftkarren
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen: 1) Lieferung (Übereignung) des Fundamentrahmens (Einlegeteile); 2) Vermietung des Montagekrans ohne Bedienpersonal für die Zeit von voraussichtlich April 2021 bis voraussichtlich März 2024 ohne Unterbrechung; 3) Montage und Inbetriebnahme des Montagekrans; 4) Demontage des Montagekrans; 5) Einweisung und Schulung des Bedienpersonals des AG bzw. seines Auftragnehmers Steinmüller Babcock Environment GmbH (SBE) oder deren Nachunternehmer; 6) Optional (auf Anforderung des AG) weitere Einweisungen während der Vertragslaufzeit; 7) Optional (sofern vom AN angeboten, auf Anforderung des AG) Stellung des Bedienungspersonals durch den AN.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kräne, fahrbare Hubportale und Krankraftkarren 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: GML – Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH
Postanschrift: Bgm.-Grünzweig-Str. 87
Postleitzahl: 67059
Postort: Ludwigshafen
Kontakt
Internetadresse: http://www.gml-ludwigshafen.de 🌏
E-Mail: corinna.seelinger@gml-ludwigshafen.de 📧
Telefon: +49 621/59177-270 📞
Fax: +49 621/59177-200 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E77479249 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E77479249 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-01-17 📅
Einreichungsfrist: 2020-02-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-01-21 📅
Datum des Beginns: 2020-04-01 📅
Datum des Endes: 2024-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 014-027784
ABl. S-Ausgabe: 14

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen:
1) Lieferung (Übereignung) des Fundamentrahmens (Einlegeteile);
2) Vermietung des Montagekrans ohne Bedienpersonal für die Zeit von voraussichtlich April 2021 bis voraussichtlich März 2024 ohne Unterbrechung;
3) Montage und Inbetriebnahme des Montagekrans;
4) Demontage des Montagekrans;
5) Einweisung und Schulung des Bedienpersonals des AG bzw. seines Auftragnehmers Steinmüller Babcock Environment GmbH (SBE) oder deren Nachunternehmer;
6) Optional (auf Anforderung des AG) weitere Einweisungen während der Vertragslaufzeit;
7) Optional (sofern vom AN angeboten, auf Anforderung des AG) Stellung des Bedienungspersonals durch den AN.
Beschreibung der Verlängerungen:
Der AG hat das Recht, die Mietzeit durch einseitige Erklärung gegenüber dem AN um einen vom AG festzulegenden Zeitraum von maximal 12 Monaten zu verlängern.
Beschreibung der Optionen: Verlängerungsoption gem. II.2.7)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Leistungsort ist der Standort des MHKW Ludwigshafen
Industriestraße 1
67063 Ludwigshafen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Aktueller (d. h. bei Vorlage noch gültiger) Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft;
2) Auskunft aus dem Gewerbezentralregister;
3) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Nachweis einer aktuellen (d. h. bei Vorlage noch gültigen) Betriebshaftpflichtversicherung mit den in den Besonderen Vertragsbedingungen genannten Deckungssummen; soweit die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung nicht die in den Besonderen Vertragsbedingungen genannten Mindest-Deckungssummen aufweist, Vorlage einer Erklärung des Bieters, dass eine Anpassung zum Leistungsbeginn erfolgt;
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2) Eigenerklärung zu den Umsätzen des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren(Gesamtumsatz und Umsatz im Geschäftsfeld Kranvermietung und -montage);
3) Vorlage von Bankerklärungen zur Bonität des Bieters;
Auf besonderes Verlangen der Vergabestelle sind vorzulegen:
4) Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (nicht älter als 6 Monate); die Pflicht zur Vorlage gilt nicht, falls die für den Bieter zuständige Finanzbehörde solche Nachweise nicht erteilt, was vom Bieter ebenfalls zu belegen ist;
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5) Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung(Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind – nicht älter als 6 Monate).
Mindeststandards:
1) In den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss der Jahresumsatz des Bieters im Geschäftsfeld Kranvermietung und -montage im Durchschnitt mindestens 1,5 Mio. EUR betragen haben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Eigenerklärung des Bieters, dass er während der gesamten Vertragslaufzeit über ausreichende eigene oder fremde Kapazitäten zur Erbringung der in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Leistungen verfügen wird(im Angebotsvordruck enthalten);
2) Auflistung von Referenzaufträgen (seit 2017, maßgeblich ist der Zeitpunkt des Vertragsendes) für mit den angebotenen Leistungen vergleichbare Leistungen, mit Benennung der durchgeführten Leistung, des Durchführungszeitraums der Leistung und Bezeichnung des Auftraggebers (Ansprechpartner und Telefonnummer); vergleichbar ist eine Referenz, die sich auf die Montage und Demontage eines nach Höhe und Lasten vergleichbaren Krans (Wippkrans oder Turmdrehkrans) bezieht;
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3) Nachweis einer gültigen zertifizierten Qualitätssicherung nach ISO 9001 durch eine akkreditierte Stelle oder einer vergleichbaren Zertifizierung;
4) Arbeits- und Gesundheitsschutz: Nachweis eines zertifizierten Arbeits- und Gesundheitsschutzes durch Vorlage o eines uneingeschränkten SCC** (Sicherheits-Certifikat-Contractoren)-Zertifikats oder o einer Zertifizierung auf Basis des AMS BAU (01/2015) der branchenspezifischen Umsetzung des Nationalen Leitfadens für Arbeitsschutzmanagementsysteme (NLF) oder o eines vergleichbaren Zertifikats.
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Mindeststandards:
1) Referenzen: mindestens eine Referenz, die den Anforderungen nach III.1.3) Ziffer 2 entspricht;
2) Nachweis einer gültigen zertifizierten Qualitätssicherung nach ISO 9001 durch eine akkreditierte Stelle oder einer vergleichbaren Zertifizierung;
3) Arbeits- und Gesundheitsschutz: Nachweis eines zertifizierten Arbeits- und Gesundheitsschutzes nach III. 1.3) Ziffer 4.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB, § 48 VgV (im Angebotsvordruck enthalten);
2) Eigenerklärung des Bieters über das Nichtvorliegen der fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB, § 48 VgV sowie über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 21 des Gesetzes über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz – AEntG) sowie nach § 19 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) (im Angebotsvordruck enthalten);
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3) Eigenerklärung des Bieters, dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat (im Angebotsvordruck enthalten);
4) Eigenerklärung des Bieters, dass er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt (im Angebotsvordruck enthalten);
5) Eigenerklärung des Bieters, dass er im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat (im Angebotsvordruck enthalten);
6) Eigenerklärung des Bieters zur Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und Leistungsmissbrauch (im Angebotsvordruck enthalten);
7. Verpflichtungserklärung nach §§ 3,4 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergabe (Landestariftreuegesetz-LTTG) unter Verwendung des Formblatts in Anhang 2.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-05-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-02-20 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunales Entsorgungsunternehmen
Kontakt
Internetadresse: www.gml-ludwigshafen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E77479249 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131-16-2234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131-16-2113 📠
Internetadresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinweis zur Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen 15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation an unterlegene Bieter ist der Vertragsschluss möglich. Wird die Vorabinformation nach § 134 GWB per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den AG. Der AG wird die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, mit der Vorabinformation über den frühesten Zeitpunkt des vorgesehenen Vertragsschlusses informieren.
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Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen ist in § 160 GWB geregelt.
§ 160 GWB lautet auszugsweise:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
[…] (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit;
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AGs, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“ Danach ist ein Nachprüfungsantrag insbesondere unzulässig, soweit:
— ein erkannter Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt wird (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB) oder
— der Nachprüfungsantrag nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene Partei kostenpflichtig ist.
Quelle: OJS 2020/S 014-027784 (2020-01-17)