Die LMBV führt gemäß der 6. Ergänzung zum Sonderbetriebsplan „Grundwassersanierung“ seit 2011 auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Lauchhammer eine Quellsanierung am Standort Tanklager mittels pump&treat-Verfahren durch. Diese Maßnahme soll durch eine abschließende Sanierung und Sicherung der Quelle abgelöst werden. Vorgesehen sind eine partielle Bodensanierung sowie eine Sicherung der Quelle Tanklager durch Umschließung/Kapselung des Schadens in 2 voneinander räumlich getrennten Sanierungsflächen. Die Maßnahmen „Kapsel Tanklager" und „Bodensanierung Tanklager" sind gemäß dem behördlich genehmigten Sanierungsrahmenplan für die Kokerei Lauchhammer umzusetzen und durch eine umfassende ingenieurtechnische Planung vorzubereiten. Ziel der Maßnahmen ist es, Schadstoffemissionen in das Grundwasser und in die Umgebung dauerhaft zu mindern. Durch den Planer ist eine wirtschaftliche, nach dem Stand der Technik umsetzbare und genehmigungsfähige Sicherungslösung zu erarbeiten und umzusetzen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-10.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-07-10) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Knappenstraße 1, Einkauf Lausitz
Postort: Senftenberg
Postleitzahl: 01968
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3573-844275📞
E-Mail: falk.michel@lmbv.de📧
Fax: +49 3573-844643 📠
Region: Oberspreewald-Lausitz🏙️
URL: www.lmbv.de🌏
Adresse des Käuferprofils: www.lmbv-einkauf.de🌏 Kommunikation
Dokumente URL: www.lmbv-einkauf.de🌏
Teilnahme-URL: www.lmbv-einkauf.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere Art: Unternehmen des Bundes
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Ingenieurtechnische Leistungen/Planung „Kapsel und Bodensanierung Tanklager Kokerei Lauchhammer"”
Produkte/Dienstleistungen: Behandlung oder Sanierung von verschmutztem Boden📦
Kurze Beschreibung:
“Die LMBV führt gemäß der 6. Ergänzung zum Sonderbetriebsplan „Grundwassersanierung“ seit 2011 auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Lauchhammer eine...”
Kurze Beschreibung
Die LMBV führt gemäß der 6. Ergänzung zum Sonderbetriebsplan „Grundwassersanierung“ seit 2011 auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Lauchhammer eine Quellsanierung am Standort Tanklager mittels pump&treat-Verfahren durch. Diese Maßnahme soll durch eine abschließende Sanierung und Sicherung der Quelle abgelöst werden. Vorgesehen sind eine partielle Bodensanierung sowie eine Sicherung der Quelle Tanklager durch Umschließung/Kapselung des Schadens in 2 voneinander räumlich getrennten Sanierungsflächen. Die Maßnahmen „Kapsel Tanklager" und „Bodensanierung Tanklager" sind gemäß dem behördlich genehmigten Sanierungsrahmenplan für die Kokerei Lauchhammer umzusetzen und durch eine umfassende ingenieurtechnische Planung vorzubereiten. Ziel der Maßnahmen ist es, Schadstoffemissionen in das Grundwasser und in die Umgebung dauerhaft zu mindern. Durch den Planer ist eine wirtschaftliche, nach dem Stand der Technik umsetzbare und genehmigungsfähige Sicherungslösung zu erarbeiten und umzusetzen.
1️⃣
Ort der Leistung: Brandenburg🏙️
Ort der Leistung: Brandenburg🏙️
Ort der Leistung: Oberspreewald-Lausitz🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gelände ehemalige Kokerei Lauchhammer West.
Beschreibung der Beschaffung:
“HOAI Leistungsphasen 1 bis 2 zzgl. besondere Leistungen; Optionen siehe Pkt. II.2.11
Ziel der Bodensanierung ist es, die Primärquellen im GWL100/400...”
Beschreibung der Beschaffung
HOAI Leistungsphasen 1 bis 2 zzgl. besondere Leistungen; Optionen siehe Pkt. II.2.11
Ziel der Bodensanierung ist es, die Primärquellen im GWL100/400 weitgehend zu entfernen und die Schadstoffemission in den GWL500 auf ein Maß zu begrenzen, dass im Abstrom im GWL500 vermehrt biologische Selbstreinigungsprozesse (NA-Prozesse) wirksam werden.
Zum derzeitigen Planungs- und Erkundungsstand ist ein Bodenaustausch mit folgendem Umfang vorgesehen: Sanierungsfläche: 4 300 m (ca. 55 m x 78 m); Sanierungstiefe: 2,5 m...5 m uGOK.
Die Schadstoffbelastung des Bodens und die Kontaminationsverteilung sind durch Detailerkundungen zu ermitteln. Auf der Basis von behördlich abgestimmten und nach Verhältnismäßigkeitsgrundsätzen weiterhin abzustimmenden Eingreif- und Wiedereinbauwerten für den Boden sind die endgültige Aushubkubatur sowie geeignete Entsorgungswege bzw. Behandlungsverfahren auszuwählen. Die Erkundungsleistungen sind fach technisch zu planen, zu begleiten und auszuwerten. Für den Bodenausbau, die Bodenreinigung/-entsorgung und den Bodeneinbau ist ein Logistikkonzept mit Stoffstrommanagement zu erstellen.
Im Untergrund sind Altfundamente vorhanden, die im Rahmen einer Tiefenenttrümmerung zu entsorgen sind. Vorhandene Medienleitungen sind zu sichern und bedarfsweise zu verlegen. Während der Baumaßnahme sind Maßnahmen gegen eine Verschleppung von kontaminierten Boden zu treffen. Es sind Maßnahmen zur Emissionsminderung und -überwachung für den Pfad Bodenluft-Atmosphäre-Mensch zu ergreifen.
Der technische Aufbau und die Funktion der Sicherungselemente der „Kapsel Tanklager“ liegen dem AG auf Planungsniveau „Machbarkeitsstudie“ vor. Demnach ist der Aufbau einer technischen Sicherung mit folgenden Elementen zu planen und zu entwickeln: Umschließung der Quelle im Verbreitungsbereich der Kohleschicht mit einer vertikalen Dichtwand auf einer Länge von ca. 390 m (aktueller Planungsstand) und Einbindung der Dichtwand in die Kohlestauerschicht bei ca. 15 m uGOK, Standzeit: >200 Jahre; Systemdurchlässigkeit Gesamtbauwerk: mindestens 100-fach kleiner als Ausgangswert. Abdichtung der gesicherten Fläche mit einer Oberflächenabdichtung (Befahrbarkeit mit Fahrzeugen mit einer Gesamtmasse bis 25t; Dichtigkeit: gas- und flüssigkeitsdicht) mit Regenwasserfassung/-ableitung. Eine Belüftung der Aerationszone ist vorzusehen, um einen Druckausgleich im Inneren der Kapsel zu ermöglichen. Die Abluft aus der Kapsel ist über einen Abluftfilter zu behandeln, der aufgrund periodischer Grundwasserspiegelschwankungen als Atmungsfilter zu betreiben ist. Für die Bemessung des Atmungsfilters sind Prognosen der Gaszusammensetzung der Bodenluft in der Aerationszone zu erstellen. Die Bemessung des Atmungsfilters ist prüfbar zu dokumentieren.
Zum Schutz des Atmungsfilters vor Überlastung/Vergiftung ist eine technische Belüftung (Venting) des ungesättigten Teils der Kapsel während aktiver Biostimulationsphasen vorzusehen. Durch den Planer sind Elemente zur Einbringung und Verteilung reaktiver Stoffe in den GWL500 sowie zur Belüftung der ungesättigten Zone nach Vorgaben des AG umzusetzen.
Es sind Steuerungs- und Überwachungselemente (GWM, Injektionselemente) innerhalb der Kapsel vorzusehen. Die GW-Überwachung im Umfeld und im Abstrom der Kapsel, ebenso wie die optionale Sicherung der Kapselbasis (sog. erfolgssichernde Maßnahmen) sind nicht Gegenstand der Planungsleistung.
Vor der Umsetzung der Maßnahme ist Baufreiheit herzustellen. Dazu wird durch den AG die am Standort befindliche Grundwasserreinigungsanlage „MPPE-Anlage Tanklager“ außer Betrieb genommen. Die Anlage wird durch den AG vollständig (Behälter, Tanks, Förder-/Infiltrationsbrunnen etc.) zurückgebaut. Die am ebenfalls am Standort befindliche Anlage zur redoxgesteuerten in situ Biooxidation (r-BOZ Anlage) ist nach der Außerbetriebnahme der MPPE-Anlage für ca. 5 Jahre weiter zu betreiben. Die r-BOZ Anlage ist während der Bauphase zu schützen bzw. bedarfsweise umzusetzen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeptidee
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60 %
Preis (Gewichtung): 40 %
Dauer
Datum des Beginns: 2021-01-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen:
“Nicht absehbare Verzögerungen im Rahmen der Erfüllung der Planungsleistung; Anpassungen am Umfang der Sanierungsmaßnahme können sich während der...”
Beschreibung der Verlängerungen
Nicht absehbare Verzögerungen im Rahmen der Erfüllung der Planungsleistung; Anpassungen am Umfang der Sanierungsmaßnahme können sich während der Planungsphase aufgrund neuer Erkenntnisse aus Erkundungsmaßnahmen ergeben. Diese Änderungen sowie Änderungen anderer Zwangspunkte bzw. Randbedingungen sind während der Planung voll umfänglich zu berücksichtigen.
Mehr anzeigen Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Teilnahmewettbewerb — 1. Verfahrensstufe: Detaillierte Darstellung in Anlage TNA1 und TNA2
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Teilnahmewettbewerb — 1. Verfahrensstufe: Detaillierte Darstellung in Anlage TNA1 und TNA2
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen Teilnahmeanträgen (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: Für die einzelnen Auswahlkriterien ergeben sich unterschiedliche Gewichtungen, welche sich in unterschiedlich hohen Maximalpunktzahlen wieder spiegeln. Die Rangfolge der Bewerber richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl. Es können insgesamt maximal 34 Punkte erzielt werden. Es werden max. die 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsverfahren eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet das Losverfahren über den Rang.
Für die nachfolgend benannten Blöcke mit den entsprechenden Schwerpunkten werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs vom Bieter Referenzen abgefordert (Auswahlkriterien). Für die zu erbringenden Referenzen soll vom Bieter nur eine Referenz je gefordertem Schwerpunkt eingereicht werden. Es wird vom AG nur eine Referenz pro Schwerpunkt gewertet, sofern nicht aus den Anlagen TNA1 und TNA2 hervor geht, dass mehrere Referenzen als Teilleistungen zur Bewertung zu erbringen sind/erbracht werden können. Die Referenzen dürfen nur für abgeschlossene Leistungen dargelegt werden und dürfen nicht älter als 5 Jahre sein (gerechnet ab dem Tag der Bekanntmachung). Referenzen, die weiter in der Vergangenheit liegen, werden nicht gewertet.
Weitere Informationen sowie die dateaillierte Darstellung der Punktebewertung sind den Anlagen TNA1 und TNA2 zur Ausschreibung zu entnehmen.
Block 1 (Wichtung: 10 %) — SIMAP Punkt III.1.2) – Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit — Umsatz im Tätigkeitsbereich der Planung in der Altlastensanierung der letzten 3 Geschäftsjahre gemäß §45 VgV „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“
Block 2 (Wichtung: 45 %) — SIMAP Punkt III.1.3) – Technische und berufliche Leistungsfähigkeit — Referenzen für vergleichbare Leistungen.
2.1. Referenz Bodensanierung, bestehend aus mehreren Teilleistungen/Referenzen:
— Teilleistung/Referenz 1: Altlastensanierung mit Umgang mit kontaminiertem Bodenaushub;
— Teilleistung/Referenz 2: Behandlung ölphasenbelasteter Bodenaushub in einer thermischen oder vakuumthermischen Bodenbehandlungsanlage (Bodenreinigung);
— Teilleistung/Referenz 3: Wiedereinbau;
— Teilleistung/Referenz 4: Entsorgung von kontaminiertem Bodenaushub.
2.2. Referenz Dichtwand
Altlastensanierung mit bautechnischer Kapselung des (Quell-)Schadens (z. B. Dichtwand aus technischer Barriere wie Stahlspundwand, Bohrpfahlwand, Dichtwand-Sonderlösungen) in korrosivem Milieu,
2.3. Referenz Altlastensanierung mit einem Schadstoffspektrum aus 1. Ölphasen/2. BTEX/3. MKW/4. PAK/5. Phenole/6. NSO-Heterozyklen,
2.4. Referenz im Umgang mit aufschwimmenden Öl während Erdarbeiten,
2.5. Referenz einer Planung/Maßnahme unter Bergrecht (BBergG) oder Referenz einer Altlastensanierung auf Flächen, die Bergrecht (BBergG) unterliegen.
Block 3 (Wichtung: 45 %) — Simap Punkt III.1.3) – Technische und berufliche Leistungsfähigkeit — Eignung des zum Einsatz vorgesehenen Personals unter dem Gesichtspunkt der Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen,
3.1. Projektleiter Ingenieurbauwerk Kapsel Tanklager (Dichtwand + Oberflächenabdichtung),
3.2. Projektleiter Bodensanierung.
Die Anlage TNA2 ist vom Bieter auszufüllen und dem Teilnahmeantrag als Übersicht der Referenzen beizufügen. Die Referenzen sind gesondert darzustellen.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Gemäß Aufgabenstellung:
Teilweise sind Optionen aufgrund inhaltlicher Abgrenzungen erforderlich, da Leistungen ggf. nur dann anfallen werden, wenn die...”
Beschreibung der Optionen
Gemäß Aufgabenstellung:
Teilweise sind Optionen aufgrund inhaltlicher Abgrenzungen erforderlich, da Leistungen ggf. nur dann anfallen werden, wenn die entsprechenden Vorarbeiten verwertbare Ergebnisse erbracht haben. Diese werden mit „OPTION“ betitelt.
Des Weiteren werden auf Grund der Budgetsituation des Auftraggebers LMBV einige Positionen mit einer sognannten „OPTION (Budget)“ belegt. Dies resultiert aus den verfügbaren finanziellen Mitteln, die an das jeweilige Verwaltungsabkommen geknüpft sind, welches als Grundlage der Sanierungstätigkeit der LMBV dient.
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen: Vergabenummer: 2002900102
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Folgende Angaben und Formalitäten, welche die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nach § 44 VgV nachweisen, werden mit dem Angebot verlangt...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Folgende Angaben und Formalitäten, welche die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung nach § 44 VgV nachweisen, werden mit dem Angebot verlangt (631-EU-Pkt. 3.1):
— Erklärung des Bieters zur Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder anderer Nachweis der erlaubten Berufsausübung;
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlusstatbestände gemäß §§ 123 und 124 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) bestehen.
Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z. B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) einer Eigenerklärung zur Eignung akzeptiert.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Folgende Angaben und Formalitäten, welche die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach VgV § 45 nachweisen, sind mit dem Angebot...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Folgende Angaben und Formalitäten, welche die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach VgV § 45 nachweisen, sind mit dem Angebot einzureichen:
— (§ 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (Angabe pro Jahr);
— (§ 45 Absatz 4 Nr. 4 VgV) Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages den letzten 3 Geschäftsjahre (Angaben pro Jahr).
Mitglieder einer Bietergemeinschaft und Leistungserbringer im Nachauftrag eines Bieters haben ebenfalls für den durch sie zu erbringenden Leistungsbereich den Gesamtumsatz und den Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren anzugeben;
— (§ 45 Absatz 1 Nr. 3 VgV und § 45 Absatz 4 Nr. 2 VgV) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (siehe „Möglicherweise geforderte Mindeststandards");
— allgemeine Angaben des Wirtschaftteilnehmers zur KMU: Ja/Nein (Kleinstunternehmen, kleineres Unternehmen oder mittleres Unternehmen gemäß Definition in Empfehlung 2003/361/EG der Kommission);
— es ist der Nachweis zu erbringen, dass der Bieter nicht wegen Unzuverlässigkeit i.S. § 123 GWB von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen ist. Bei Erfordernis wird der Auszug aus dem Bundeszentralregister oder einer gleichwertigen Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes abverlangt.
Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z. B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) einer Eigenerklärung zur Eignung akzeptiert.
“— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind:
a) für Personenschäden: 3 000 000,00 EUR,
b) für sonstige Schäden: 250 000,00 EUR.”
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind:
a) für Personenschäden: 3 000 000,00 EUR,
b) für sonstige Schäden: 250 000,00 EUR.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Folgende Angaben und Formalitäten, welche die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach VgV §46 nachweisen, sind mit dem Angebot einzureichen:
—...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Folgende Angaben und Formalitäten, welche die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nach VgV §46 nachweisen, sind mit dem Angebot einzureichen:
— geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens 5 Jahren (gerechnet ab dem Tag dieser Bekanntmachung) erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Liefer- bzw. Erbringungszeitpunktes sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers (siehe „Möglicherweise geforderte Mindeststandards");
— (§ 46 Absatz 3 Nr. 10 VgV) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
Als vorläufiger Beleg der Eignung wird die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV bzw. die jeweilige Nummer des Bewerbers/Bieters in den allgemeinen zugänglichen Listen z. B. der Präqualifikationsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich der DIHK e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) einer Eigenerklärung zur Eignung akzeptiert.
Anlagen, die ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen sind (631-EU-Pkt. C):
— Formblatt 234 — Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (wenn zutreffend);
— Formblatt 235 — Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (wenn zutreffend);
— Formblatt 124-LD Eigenerklärung zur Eignung oder EEE bzw. Präqualifikationsverzeichnis;
— Bieterinformationen während der Angebotsfrist (soweit zutreffend).
Anlagen, die ausgefüllt auf gesondertes Verlagen der Vergabestelle einzureichen sind (631-EU-Pkt. D):
— Eignungsnachweise/Referenzen Nachunternehmer;
— Formblatt 236 — Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-08-10
10:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-09-16 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-11-30 📅
“Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja.
Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, befinden sich in...”
Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja.
Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, befinden sich in grundbruch- und setzungsfließgefährdeten Bereichen: nein.
Bei elektronischer Übermittlung der Teilnahmeanträge in Textform ist der Bewerber und die natürliche Person, die die Bewerbung abgibt, zu benennen.
Die Teilnahmeanträge sind mit den unter SIMAP Punkt II.2.9) und SIMAP Punkt III.1) genannten Unterlagen bis zum 10.8.2020, 10.00 Uhr, bei o. g. Vergabestelle elektronisch in Textform unter www.lmbv-einkauf.de zu übermitteln.
Angebot und Konzeptidee — 2. Verfahrensstufe:
Mit dem Angebot haben (nur) die ausgewählten Teilnehmer in einer Konzeptidee (Kurzaufgabe) die konzeptionelle Bearbeitung der in der Aufgabenstellung beschriebenen Arbeitsblöcke bzgl. der vorgesehenen detaillierten und strukturierten Vorgehensweise sowie der Terminplanung zu definieren. Detaillierte Angaben zum Zuschlagskriterium „Konzeptidee" sind der Anlage 9 zur Ausschreibung sowie der Aufgabenstellung (AST) zu entnehmen.
Angebotspreis: In der 2. Stufe der Vergabeverfahrens sind die Anlagen 4.1, 4.2, 4.3, 4.4, 5.1, 5.2, 5.3, 10, und 11 zur Ausschreibung entsprechend den Vorgaben der Aufgabenstellung (AST) vom Bieter auszufüllen und einzureichen.
Die Vergabe der Planungsleistung erfolgt auf Basis der eingereichten Konzeptidee sowie dem Angebotspreis. Insgesamt vergibt der Auftraggeber 100 Prozent-Punkte. Den Zuschlag erhält derjenige Bieter, welcher mit der höchsten Prozentzahl bewertet wird. In die Gesamtbewertung geht das Kriterium „Konzeptidee“ zu 60 % gemäß der in Anlage 9 erläuterten Punktebewertung ein und das Kriterium „Angebotspreis“ geht zu 40 % in die Gesamtwertung ein. Eine nicht eingereichte Konzeptidee wird mit 0 Punkten bewertet. Eine Bewertung der Konzeptidee mit 0 Punkten führt zum Ausschluss des Bieters vom Vergabeverfahren/Wettbewerb.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Fax: +49 2289499-163 📠
URL: www.bundeskartellamt.de🌏 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: entfällt
Postort: entfällt
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
URL: www.bundeskartellamt.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: LMBV mbH Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH
Postort: Senftenberg
Postleitzahl: 01968
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 3573844643 📠
URL: www.lmbv.de🌏
Quelle: OJS 2020/S 134-329723 (2020-07-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-02-08) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 104889.06 💰
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“NUTS-Code: DE4 Brandenburg
NUTS-Code: DE40 Brandenburg
NUTS-Code: DE40B Oberspreewald-Lausitz
Hauptort der Ausführung:
Gelände ehemalige Kokerei Lauchhammer West.”
Hauptstandort oder Erfüllungsort
NUTS-Code: DE4 Brandenburg
NUTS-Code: DE40 Brandenburg
NUTS-Code: DE40B Oberspreewald-Lausitz
Hauptort der Ausführung:
Gelände ehemalige Kokerei Lauchhammer West.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
“Gemäß Aufgabenstellung:
Teilweise sind Optionen aufgrund inhaltlicher Abgrenzungen erforderlich, da Leistungen ggf. nur dann anfallen werden, wenn die...”
Beschreibung der Optionen
Gemäß Aufgabenstellung:
Teilweise sind Optionen aufgrund inhaltlicher Abgrenzungen erforderlich, da Leistungen ggf. nur dann anfallen werden, wenn die entsprechenden Vorarbeiten verwertbare Ergebnisse erbracht haben. Diese werden mit „Option“ betitelt.
Des Weiteren werden auf Grund der Budgetsituation des Auftraggebers LMBV einige Positionen mit einer sognannten „Option (Budget)“ belegt. Dies resultiert aus den verfügbaren finanziellen Mitteln, die an das jeweilige Verwaltungsabkommen geknüpft sind, welches als Grundlage der Sanierungstätigkeit der LMBV dient.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 134-329723
Auftragsvergabe
1️⃣ Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: CDM Smith Consult GmbH
Postort: Leipzig
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Leipzig🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 97031.38 💰
Ergänzende Informationen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2021/S 030-074166 (2021-02-08)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2021-03-11) Objekt Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“— NUTS-Code: DE4 Brandenburg,
— NUTS-Code: DE40 Brandenburg,
— NUTS-Code: DE40B Oberspreewald-Lausitz.
Hauptort der Ausführung:
— Gelände ehemalige Kokerei...”
Mehr anzeigen
Beschreibung der Beschaffung:
“HOAI Leistungsphasen 1 bis 2 zzgl. besondere Leistungen; Optionen siehe Pkt. II.2.11)
Ziel der Bodensanierung ist es, die Primärquellen im GWL100/400...”
Beschreibung der Beschaffung
HOAI Leistungsphasen 1 bis 2 zzgl. besondere Leistungen; Optionen siehe Pkt. II.2.11)
Ziel der Bodensanierung ist es, die Primärquellen im GWL100/400 weitgehend zu entfernen und die Schadstoffemission in den GWL500 auf ein Maß zu begrenzen, dass im Abstrom im GWL500 vermehrt biologische Selbstreinigungsprozesse (NA-Prozesse) wirksam werden.
Zum derzeitigen Planungs- und Erkundungsstand ist ein Bodenaustausch mit folgendem Umfang vorgesehen: Sanierungsfläche: 4 300 m (ca. 55 m x 78 m); Sanierungstiefe: 2,5 m…5 m uGOK.
Die Schadstoffbelastung des Bodens und die Kontaminationsverteilung sind durch Detailerkundungen zu ermitteln. Auf der Basis von behördlich abgestimmten und nach Verhältnismäßigkeitsgrundsätzen weiterhin abzustimmenden Eingreif- und Wiedereinbauwerten für den Boden sind die endgültige Aushubkubatur sowie geeignete Entsorgungswege bzw. Behandlungsverfahren auszuwählen. Die Erkundungsleistungen sind fach technisch zu planen, zu begleiten und auszuwerten. Für den Bodenausbau, die Bodenreinigung/-entsorgung und den Bodeneinbau ist ein Logistikkonzept mit Stoffstrommanagement zu erstellen.
Im Untergrund sind Altfundamente vorhanden, die im Rahmen einer Tiefenenttrümmerung zu entsorgen sind. Vorhandene Medienleitungen sind zu sichern und bedarfsweise zu verlegen. Während der Baumaßnahme sind Maßnahmen gegen eine Verschleppung von kontaminierten Boden zu treffen. Es sind Maßnahmen zur Emissionsminderung und -überwachung für den Pfad Bodenluft-Atmosphäre-Mensch zu ergreifen.
Der technische Aufbau und die Funktion der Sicherungselemente der „Kapsel Tanklager“ liegen dem AG auf Planungsniveau „Machbarkeitsstudie“ vor. Demnach ist der Aufbau einer technischen Sicherung mit folgenden Elementen zu planen und zu entwickeln: Umschließung der Quelle im Verbreitungsbereich der Kohleschicht mit einer vertikalen Dichtwand auf einer Länge von ca. 390 m (aktueller Planungsstand) und Einbindung der Dichtwand in die Kohlestauerschicht bei ca. 15 m uGOK, Standzeit: >200 Jahre; Systemdurchlässigkeit Gesamtbauwerk: mindestens 100-fach kleiner als Ausgangswert. Abdichtung der gesicherten Fläche mit einer Oberflächenabdichtung (Befahrbarkeit mit Fahrzeugen mit einer Gesamtmasse bis 25t; Dichtigkeit: gas- und flüssigkeitsdicht) mit Regenwasserfassung/-ableitung. Eine Belüftung der Aerationszone ist vorzusehen, um einen Druckausgleich im Inneren der Kapsel zu ermöglichen. Die Abluft aus der Kapsel ist über einen Abluftfilter zu behandeln, der aufgrund periodischer Grundwasserspiegelschwankungen als Atmungsfilter zu betreiben ist. Für die Bemessung des Atmungsfilters sind Prognosen der Gaszusammensetzung der Bodenluft in der Aerationszone zu erstellen. Die Bemessung des Atmungsfilters ist prüfbar zu dokumentieren.
Zum Schutz des Atmungsfilters vor Überlastung/Vergiftung ist eine technische Belüftung (Venting) des ungesättigten Teils der Kapsel während aktiver Biostimulationsphasen vorzusehen. Durch den Planer sind Elemente zur Einbringung und Verteilung reaktiver Stoffe in den GWL500 sowie zur Belüftung der ungesättigten Zone nach Vorgaben des AG umzusetzen.
Es sind Steuerungs- und Überwachungselemente (GWM, Injektionselemente) innerhalb der Kapsel vorzusehen. Die GW-Überwachung im Umfeld und im Abstrom der Kapsel, ebenso wie die optionale Sicherung der Kapselbasis (sog. erfolgssichernde Maßnahmen) sind nicht Gegenstand der Planungsleistung.
Vor der Umsetzung der Maßnahme ist Baufreiheit herzustellen. Dazu wird durch den AG die am Standort befindliche Grundwasserreinigungsanlage „MPPE-Anlage Tanklager“ außer Betrieb genommen. Die Anlage wird durch den AG vollständig (Behälter, Tanks, Förder-/Infiltrationsbrunnen etc.) zurückgebaut. Die am ebenfalls am Standort befindliche Anlage zur redoxgesteuerten in situ Biooxidation (r-BOZ Anlage) ist nach der Außerbetriebnahme der MPPE-Anlage für ca. 5 Jahre weiter zu betreiben. Die r-BOZ Anlage ist während der Bauphase zu schützen bzw. bedarfsweise umzusetzen.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2021/S 030-074166
Auftragsvergabe
Vertragsnummer: 2002900102
Titel:
“Ingenieurtechnische Leistungen „Kapsel u. Bodensanierung Tanklager Kokerei Lauchhammer“”
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-11 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 488580.82 💰
“Info zu Punkt V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags:
— Zuschlagswert: 97 031,38 EUR,
— bisher beauftragte Optionen: 53 253,18 EUR,
— noch nicht beauftragte...”
Info zu Punkt V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags:
— Zuschlagswert: 97 031,38 EUR,
— bisher beauftragte Optionen: 53 253,18 EUR,
— noch nicht beauftragte Option: 338 296,26 EUR.
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Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
§ 160 Abs. 3 GWB schreibt vor: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2021/S 052-131721 (2021-03-11)