Die Vergabestelle Thüringer UmweltService GmbH (TUS) nimmt am Standort der Restabfallbehandlungsanlage Erfurt-Ost (RABA) derzeit ca. 25 000 t/a
Entwässerten Klärschlamm (20 % TS) an. Der Klärschlamm wird in einer Klärschlammtrocknungsanlage auf einen Trockensubstanzgehalt von 90 % getrocknet. Die für die Trocknung notwendige Wärmeenergie liefert die Energetische Verwertungsanlage (EnVA) der RABA aus der Verbrennung von Abfall. Nach der Trocknung erfolgt die Mitverbrennung einer Teilmenge des getrockneten Klärschlamms in der EnVA. Die restliche Menge wird derzeit als Brennstoff einer externen thermischen Verwertung, vorwiegend in Zementwerken oder Braunkohlekraftwerken, zugeführt.
Zur Einhaltung der Vorgaben der Verordnung über die Verwertung von Klärschlamm, Klärschlammgemisch und Klärschlammkompost (Klärschlammverordnung – AbfKlärV) bezüglich der Phosphorrückgewinnung beabsichtigt die Vergabestelle, eine Klärschlammmonoverbrennung (im Weiteren als KS-Monoverbrennung bezeichnet) in der RABA Erfurt-Ost zu errichten.
Unter der Maßgabe, dass im Jahr 2023 für alle Kläranlagen die Erstellung eines Phos- phorkonzeptes erforderlich ist, stellt die geplante KS-Monoverbrennungsanlage eine zentrale Lösung für die Klärschlämme der kommunalen Kläranlage Erfurt-Kühnhausen dar.
Das Vorhaben ist immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftig. Die Beantragung der Genehmigung soll im ersten Schritt lieferantenoffen erfolgen.
Es bedarf zunächst einer 1. Teilgenehmigung (TG) gemäß § 8 BImSchG i. V. m. § 16 (2) BImSchG.
Alle für die Erwirkung dieser 1. Teilgenehmigung gemäß § 8 BImSchG i. V. m. § 16 (2) BImSchG noch erforderlichen Planungen, insbesondere eine vollständige Vor- und Entwurfsplanung mit nachfolgendem Genehmigungsantrag, sind ausschließlicher Gegenstand dieser Vergabe.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-01-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Klärschlammmonoverbrennung in der RABA Erfurt-Ost – Ausschreibung der zur Erwirkung einer 1. Teilgenehmigung notwendigen Planungen
TUS EU/ 01-2020”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Kurze Beschreibung:
“Die Vergabestelle Thüringer UmweltService GmbH (TUS) nimmt am Standort der Restabfallbehandlungsanlage Erfurt-Ost (RABA) derzeit ca. 25 000 t/a
Entwässerten...”
Kurze Beschreibung
Die Vergabestelle Thüringer UmweltService GmbH (TUS) nimmt am Standort der Restabfallbehandlungsanlage Erfurt-Ost (RABA) derzeit ca. 25 000 t/a
Entwässerten Klärschlamm (20 % TS) an. Der Klärschlamm wird in einer Klärschlammtrocknungsanlage auf einen Trockensubstanzgehalt von 90 % getrocknet. Die für die Trocknung notwendige Wärmeenergie liefert die Energetische Verwertungsanlage (EnVA) der RABA aus der Verbrennung von Abfall. Nach der Trocknung erfolgt die Mitverbrennung einer Teilmenge des getrockneten Klärschlamms in der EnVA. Die restliche Menge wird derzeit als Brennstoff einer externen thermischen Verwertung, vorwiegend in Zementwerken oder Braunkohlekraftwerken, zugeführt.
Zur Einhaltung der Vorgaben der Verordnung über die Verwertung von Klärschlamm, Klärschlammgemisch und Klärschlammkompost (Klärschlammverordnung – AbfKlärV) bezüglich der Phosphorrückgewinnung beabsichtigt die Vergabestelle, eine Klärschlammmonoverbrennung (im Weiteren als KS-Monoverbrennung bezeichnet) in der RABA Erfurt-Ost zu errichten.
Unter der Maßgabe, dass im Jahr 2023 für alle Kläranlagen die Erstellung eines Phos- phorkonzeptes erforderlich ist, stellt die geplante KS-Monoverbrennungsanlage eine zentrale Lösung für die Klärschlämme der kommunalen Kläranlage Erfurt-Kühnhausen dar.
Das Vorhaben ist immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftig. Die Beantragung der Genehmigung soll im ersten Schritt lieferantenoffen erfolgen.
Es bedarf zunächst einer 1. Teilgenehmigung (TG) gemäß § 8 BImSchG i. V. m. § 16 (2) BImSchG.
Alle für die Erwirkung dieser 1. Teilgenehmigung gemäß § 8 BImSchG i. V. m. § 16 (2) BImSchG noch erforderlichen Planungen, insbesondere eine vollständige Vor- und Entwurfsplanung mit nachfolgendem Genehmigungsantrag, sind ausschließlicher Gegenstand dieser Vergabe.
1️⃣
Ort der Leistung: Erfurt, Kreisfreie Stadt🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Erfurt
DEUTSCHLAND
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Vergabestelle Thüringer UmweltService GmbH (TUS) nimmt am Standort der Restabfallbehandlungsanlage Erfurt-Ost (RABA) derzeit ca. 25 000 t/a
Entwässerten...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Vergabestelle Thüringer UmweltService GmbH (TUS) nimmt am Standort der Restabfallbehandlungsanlage Erfurt-Ost (RABA) derzeit ca. 25 000 t/a
Entwässerten Klärschlamm (20 % TS) an. Der Klärschlamm wird in einer Klärschlammtrocknungsanlage auf einen Trockensubstanzgehalt von 90 % getrocknet. Die für die Trocknung notwendige Wärmeenergie liefert die Energetische Verwertungsanlage (EnVA) der RABA aus der Verbrennung von Abfall. Nach der Trocknung erfolgt die Mitverbrennung einer Teilmenge des getrockneten Klärschlamms in der EnVA. Die restliche Menge wird derzeit als Brennstoff einer externen thermischen Verwertung, vorwiegend in Zementwerken oder Braunkohlekraftwerken, zugeführt.
Zur Einhaltung der Vorgaben der Verordnung über die Verwertung von Klärschlamm, Klärschlammgemisch und Klärschlammkompost (Klärschlammverordnung – AbfKlärV) bezüglich der Phosphorrückgewinnung beabsichtigt die Vergabestelle, eine Klärschlammmonoverbrennung (im Weiteren als KS-Monoverbrennung bezeichnet) in der RABA Erfurt-Ost zu errichten.
Unter der Maßgabe, dass im Jahr 2023 für alle Kläranlagen die Erstellung eines Phos- phorkonzeptes erforderlich ist, stellt die geplante KS-Monoverbrennungsanlage eine zentrale Lösung für die Klärschlämme der kommunalen Kläranlage Erfurt-Kühnhausen dar.
Das Vorhaben ist immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftig. Die Beantragung der Genehmigung soll im ersten Schritt lieferantenoffen erfolgen.
Es bedarf zunächst einer 1. Teilgenehmigung (TG) gemäß § 8 BImSchG i. V. m. § 16 (2) BImSchG.
Alle für die Erwirkung dieser 1. Teilgenehmigung gemäß § 8 BImSchG i. V. m. § 16 (2) BImSchG noch erforderlichen Planungen, insbesondere eine vollständige Vor- und Entwurfsplanung mit nachfolgendem Genehmigungsantrag, sind ausschließlicher Gegenstand dieser Vergabe.
Dabei ist folgender Zeitplan für die Umsetzung der 1. Teilgenehmigung geplant:
— Beginn der technischen Planung zur 1. TG: 04/2021,
— Fertigstellung Entwurfsplanung zur 1. TG 08/2021,
— Fertigstellung Genehmigungsantrag zur 1. TG 10/2021.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Dauer
Datum des Endes: 2021-10-31 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Maximale Anzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Sollten mehr als 3 Bewerber ihre Eignung nachweisen, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren wie folgt:
Für jede angegebene...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Sollten mehr als 3 Bewerber ihre Eignung nachweisen, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren wie folgt:
Für jede angegebene zusätzliche Referenz (Referenz > 1), die den angegebenen Mindestanforderungen genügt, erhält der Bewerber 1 Punkt. Dabei werden von
Der Vergabestelle alle im Teilnahmeantrag und in einem etwaigen Beiblatt zum Teilnahmeantrag (als Bestandteil der entsprechenden Datei) eventuell zusätzlich angeführte Referenzen geprüft.
Ergibt sich nach Durchführung des entsprechenden Referenzen-Auswahlverfahrens noch keine hinreichende Differenzierung, so erfolgt die Auswahl zwischen punktgleichen Bewerbern anhand folgender Kriterien (in der angegebenen Rangfolge bzw. Priorität):
Zahl der Beschäftigten in den Jahren 2017 bis 2019 (2. Rangstelle)
Zahl der Führungskräfte in den Jahren 2017 bis 2019 (3. Rangstelle)
Sollten sich anhand der vorgenannten, auch hilfsweise eingeführten Auswahlkriterien und trotz der insofern gebildeten Rangfolge immer noch mehr als 3 in die engere Auswahl zu nehmende Bewerber ergeben, dann wird in erforderlichem Umfang gelost.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherungsdeckung des Bewerbers im Bewerberformular in der Weise, dass eine Berufshaftpflicht mit folgenden...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherungsdeckung des Bewerbers im Bewerberformular in der Weise, dass eine Berufshaftpflicht mit folgenden Mindest-
Deckungssummen besteht, oder dass zumindest eine Bereitschaftserklärung des Versicherers vorliegt, sie im Auftragsfalle mit dem Bewerber abzuschließen:
— für Personenschäden mindestens 2 Mio. EUR für jeden Einzelfall sowie für Sach- und Vermögensschäden mindestens jeweils 1,5 Mio. EUR für jeden Einzelfall sowie jeweils mindestens 4 Mio. EUR für alle Versicherungsfälle von Personenschäden in einem Jahr sowie jeweils mindestens 3 Mio. EUR für alle Versicherungsfälle von Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr (also jeweils eine zweifache Maximierung pro Jahr).
Bei einer Bietergemeinschaft genügt es, wenn der Federführer über eine entsprechende Berufshaftpflicht (bzw. Bereitschaftserklärung des Versicherers) verfügt und sich entsprechend erklärt.
Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“— Referenz:
Der Bewerber muss über Kenntnisse und Erfahrungen in vergleichbaren Bauvorhaben verfügen (geeignete Referenz im Sinne von § 46 Abs. 1 Nr. 3...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
— Referenz:
Der Bewerber muss über Kenntnisse und Erfahrungen in vergleichbaren Bauvorhaben verfügen (geeignete Referenz im Sinne von § 46 Abs. 1 Nr. 3 VgV).
Das (geeignete) Referenzprojekt muss folgende Anforderungen erfüllen:
— Entwurfs- und Genehmigungsplanung in Bezug auf thermische Abfallbehandlungsanlagen; die Referenzleistung muss dabei mit der hiesigen
Leistung vergleichbar sein.
Referenzen vor dem 1.1.2010 werden nicht gewertet; maßgeblich ist insofern der Zeitpunkt der Einreichung der Genehmigungsplanung.
Entsprechende Angaben werden im Bewerberformular (Teil B der Vergabeunterlagen) abgefragt. Der Bewerber muss ein entsprechendes Referenzprojekt vorweisen. Der Bewerber ist jedoch aufgefordert, alle verfügbaren Referenzen anzugeben. Im Teilnahmeantrag können bis maximal 10 Referenzen angeführt werden; darüber hinaus besteht die Möglichkeit, weitere Referenzen in einem Beiblatt zum Teilnahmeantrag (als Bestandteil der entsprechenden Datei) anzugeben. Die Vergabestelle prüft dann alle angegebenen Referenzen darauf, ob zumindest eine von ihnen den vorgenannten Anforderungen genügt.
Achtung:
— Auch hinsichtlich der Referenzen gilt der statuierte Vorbehalt bezüglich des Vorranges der Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich also vor, die Angaben zu den Referenzen in Zweifelsfällen genau zu überprüfen und dabei auch Auftraggeber-Bescheinigungen (unter Fristsetzung) zu fordern,
— Auch für das Auswahlkriterium „Referenzen“ sollten alle weiter verfügbaren Referenzen nach dem 31.12.2009 in Form von Eigenerklärungen angegeben werden. (Bei diesen weiteren Referenzen gelten prinzipiell ebenfalls die oben statuierten Mindestanforderungen.)
— Zahl der Beschäftigten/Anzahl der Führungskräfte:
Erklärung (im Bewerberformular), aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den Jahren 2017 bis 2019 beschäftigten Personen (zu ermitteln gemäß § 267 Abs. 5 HGB) und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren 2017 bis 2019 ersichtlich ist. Teilzeitkräfte sind entsprechend umzurechnen. Im Falle einer Bietergemeinschaft kommt es auf die Anzahl der bei allen Mitgliedern gemeinsam beschäftigten Personen bzw. auf die Anzahl der dort insgesamt vorgehaltenen Führungskräfte in den Jahren 2017 bis 2019 an. Teilzeitkräfte sind auch hier entsprechend umzurechnen.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2021-01-18
23:59 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Jorge-Semprun-Platz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 361573321254📞
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de📧
Fax: +49 361573321059 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Sieht sich ein Bieter durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Sieht sich ein Bieter durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2020/S 250-624923 (2020-12-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-07-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Die Vergabestelle Thüringer UmweltService GmbH (TUS) nimmt am Standort der Restabfallbehandlungsanlage Erfurt-Ost (RABA) derzeit ca. 25 000 t/a
Entwässerten...”
Kurze Beschreibung
Die Vergabestelle Thüringer UmweltService GmbH (TUS) nimmt am Standort der Restabfallbehandlungsanlage Erfurt-Ost (RABA) derzeit ca. 25 000 t/a
Entwässerten Klärschlamm (20 % TS) an. Der Klärschlamm wird in einer Klärschlammtrocknungsanlage auf einen Trockensubstanzgehalt von 90 % getrocknet. Die für die Trocknung notwendige Wärmeenergie liefert die Energetische Verwertungsanlage (EnVA) der RABA aus der Verbrennung von Abfall. Nach der Trocknung erfolgt die Mitverbrennung einer Teilmenge des getrockneten Klärschlamms in der EnVA. Die restliche Menge wird derzeit als Brennstoff einer externen thermischen Verwertung, vorwiegend in Zementwerken oder Braunkohlekraftwerken, zugeführt.
Zur Einhaltung der Vorgaben der Verordnung über die Verwertung von Klärschlamm, Klärschlammgemisch und Klärschlammkompost (Klärschlammverordnung – AbfKlärV) bezüglich der Phosphorrückgewinnung beabsichtigt die Vergabestelle, eine Klärschlammmonoverbrennung (im Weiteren als KS-Monoverbrennung bezeichnet) in der RABA Erfurt-Ost zu errichten.
Unter der Maßgabe, dass im Jahr 2023 für alle Kläranlagen die Erstellung eines Phosphorkonzeptes erforderlich ist, stellt die geplante KS-Monoverbrennungsanlage eine zentrale Lösung für die Klärschlämme der kommunalen Kläranlage Erfurt-Kühnhausen dar.
Das Vorhaben ist immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftig. Die Beantragung der Genehmigung soll im ersten Schritt lieferantenoffen erfolgen.
Es bedarf zunächst einer 1. Teilgenehmigung (TG) gemäß § 8 BImSchG i. V. m. § 16 (2) BImSchG.
Alle für die Erwirkung dieser 1. Teilgenehmigung gemäß § 8 BImSchG i.V.m. § 16 (2) BImSchG noch erforderlichen Planungen, insbesondere eine vollständige Vor- und Entwurfsplanung mit nachfolgendem Genehmigungsantrag, sind ausschließlicher Gegenstand der vergebenen Auftrags.
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Währungscode: EUR 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (niedrigstes Angebot): 495075.00
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (höchstes Angebot): 1143450.00
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Vergabestelle Thüringer UmweltService GmbH (TUS) nimmt am Standort der Restabfallbehandlungsanlage Erfurt-Ost (RABA) derzeit ca. 25 000 t/a
Entwässerten...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Vergabestelle Thüringer UmweltService GmbH (TUS) nimmt am Standort der Restabfallbehandlungsanlage Erfurt-Ost (RABA) derzeit ca. 25 000 t/a
Entwässerten Klärschlamm (20 % TS) an. Der Klärschlamm wird in einer Klärschlammtrocknungsanlage auf einen Trockensubstanzgehalt von 90 % getrocknet. Die für die Trocknung notwendige Wärmeenergie liefert die Energetische Verwertungsanlage (EnVA) der RABA aus der Verbrennung von Abfall. Nach der Trocknung erfolgt die Mitverbrennung einer Teilmenge des getrockneten Klärschlamms in der EnVA. Die restliche Menge wird derzeit als Brennstoff einer externen thermischen Verwertung, vorwiegend in Zementwerken oder Braunkohlekraftwerken, zugeführt.
Zur Einhaltung der Vorgaben der Verordnung über die Verwertung von Klärschlamm, Klärschlammgemisch und Klärschlammkompost (Klärschlammverordnung – AbfKlärV) bezüglich der Phosphorrückgewinnung beabsichtigt die Vergabestelle, eine Klärschlammmonoverbrennung (im Weiteren als KS-Monoverbrennung bezeichnet) in der RABA Erfurt-Ost zu errichten.
Unter der Maßgabe, dass im Jahr 2023 für alle Kläranlagen die Erstellung eines Phosphorkonzeptes erforderlich ist, stellt die geplante KS-Monoverbrennungsanlage eine zentrale Lösung für die Klärschlämme der kommunalen Kläranlage Erfurt-Kühnhausen dar.
Das Vorhaben ist immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftig. Die Beantragung der Genehmigung soll im ersten Schritt lieferantenoffen erfolgen.
Es bedarf zunächst einer 1. Teilgenehmigung (TG) gemäß § 8 BImSchG i. V. m. § 16 (2) BImSchG.
Alle für die Erwirkung dieser 1. Teilgenehmigung gemäß § 8 BImSchG i. V. m. § 16 (2) BImSchG noch erforderlichen Planungen, insbesondere eine vollständige Vor- und Entwurfsplanung mit nachfolgendem Genehmigungsantrag, sind ausschließlicher Gegenstand des vergebenen Auftrags.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorgesehener Projektleiter/vorgesehenes Projektteam
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an die Planungsaufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck der schriftlichen Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 25
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 250-624923
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel:
“Klärschlammmonoverbrennung in der RABA Erfurt-Ost – Ausschreibung der zur Erwirkung einer 1. Teilgenehmigung notwendigen Planungen”
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-06-07 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Dr. Born – Dr. Ermel GmbH
Postanschrift: Finienweg 7
Postort: Achim
Postleitzahl: 28832
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: ha@born-ermel.de📧
Region: Verden🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Währungscode: EUR 💰
Niedrigstes Angebot: 495075.00
Höchstes Angebot: 1143450.00
Quelle: OJS 2021/S 134-357136 (2021-07-09)