Kleines Schloss im Park Babelsberg, Gesamtsanierung, TGA-Planung

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Technische Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam"
Das Kleine Schloss am Nordrand des Park Babelsberg am Ufer des Tiefen Sees besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude mit pavillonartigen, überhöhten Flügelbauten, und einem in den Hang gebauten eingeschossigen Nebengebäude, welches mit dem Kleinen Schloss eine Hofsituation bildet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, im Obergeschoss 2 Wohneinheiten. Das Nebengebäude wird als Abstell- bzw. Lagerraum genutzt. Die Gebäude sollen behutsam saniert werden, wobei die Nutzungen (Wohnen, Gastronomie mit ca. 60 Plätzen im Innen- und 50 Plätzen im Außenbereich) erhalten bleiben sollen.
Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört zum Unesco-Welterbe. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-04-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-03-05.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-03-05 Auftragsbekanntmachung
2020-03-09 Ergänzende Angaben
2020-09-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-03-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 4203028
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam" Das Kleine Schloss am Nordrand des Park Babelsberg am Ufer des Tiefen Sees besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude mit pavillonartigen, überhöhten Flügelbauten, und einem in den Hang gebauten eingeschossigen Nebengebäude, welches mit dem Kleinen Schloss eine Hofsituation bildet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, im Obergeschoss 2 Wohneinheiten. Das Nebengebäude wird als Abstell- bzw. Lagerraum genutzt. Die Gebäude sollen behutsam saniert werden, wobei die Nutzungen (Wohnen, Gastronomie mit ca. 60 Plätzen im Innen- und 50 Plätzen im Außenbereich) erhalten bleiben sollen. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört zum Unesco-Welterbe. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Postleitzahl: 14471
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.spsg.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@spsg.de 📧
Fax: +49 3319694-373 📠
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRXD84E/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRXD84E 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-05 📅
Einreichungsfrist: 2020-04-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 048-113930
ABl. S-Ausgabe: 48
Zusätzliche Informationen
Ziff. II.2.7: Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht die LPh 9 und Gewährleistungszeit.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam"
Das Kleine Schloss am Nordrand des Park Babelsberg am Ufer des Tiefen Sees besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude mit pavillonartigen, überhöhten Flügelbauten, und einem in den Hang gebauten eingeschossigen Nebengebäude, welches mit dem Kleinen Schloss eine Hofsituation bildet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, im Obergeschoss 2 Wohneinheiten. Das Nebengebäude wird als Abstell- bzw. Lagerraum genutzt. Die Gebäude sollen behutsam saniert werden, wobei die Nutzungen (Wohnen, Gastronomie mit ca. 60 Plätzen im Innen- und 50 Plätzen im Außenbereich) erhalten bleiben sollen.
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Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört zum Unesco-Welterbe. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung (max. 4 000 Zeichen!):
(Art und Umfang der Bauarbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)
Die Planungsaufgabe beinhaltet schwerpunktmäßig den Erhalt des historischen Gebäudes, verbunden mit einem behutsamen Umgang mit der originalen Bausubstanz. Es soll ein Sanierungskonzept entwickelt werden, das ein Zusammenspiel des Nutzungs- und des Denkmalkonzeptes ermöglicht. Mit Rücksicht auf die denkmalgeschützte Bausubstanz ist entsprechend umsichtig zu planen und vorzugehen.
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Die unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte durchzuführende Maßnahmen umfassen insbesondere:
— Ertüchtigung der Gebäudehülle;
— Öffnung der vermauerten Fenstertür an der Nordfassade inkl. Neuanfertigung Fenstertürelement zur Wiederherstellung des charakteristischen Erscheinungsbildes;
— Replatzierung der geborgenen Ziertürmchen inkl. Ergänzung fehlender Teile;
— Rückbau hofseitiger Anbau sowie Neugestaltung nach Erfordernis (für den Betrieb der Gastronomie);
— Dekontaminationsleistungen in den Dachbereichen;
— Wärmedämmung oberste Deckenebene sowie weitere Energieeinsparmaßnahmen, sofern denkmalgerecht verträglich;
— Ertüchtigung Schall- und Brandschutz (Abtrennung Wohnen — Gastronomie);
— Sanierung/Umbau Wohnungen (Grundrissänderungen) und Gastronomiebereich (Gastraum, Küche);
— Sanierung Hausflur/Eingangsbereich und Treppenraum/Treppenaufgang Turm;
— Sanierung Nebengebäude für Gastronomie.
Die Leistungen der Technischen Ausrüstung betreffen:
— Erneuerung der überalterten elektrotechnischen Anlagen und Betriebsmittel gemäß dem aktuellen Stand der Technik sowie den geltenden normativen Anforderungen;
— Erneuerung der veralteten Abwasser-, Wasser- und Heizanlagen nach geltenden energetischen und ökologischen Standards;
— für die geplante Gastronomie: Variantenbetrachtung bzgl. Elektroanschluss von 30 kW bis 45 kW bzw. Elektroanschluss von bis zu 25 kW;
— Erneuerung der gesamten technischen Anlagen für die Küchentechnik sowie der Lüftungsanlage und Kühlzelle, inkl. aller erforderlichen technischen Abnahmen;
— Ertüchtigung der erdverlegten Ver- und Entsorgungsleitungen nach Erfordernis;
— Ertüchtigung der Blitzschutzanlage (Dach/Fassaden);
— Überprüfen und ggfs. Ertüchtigung bzw. Neuerrichtung des umlaufenden Ringerders.
Die Anlagentechnik ist unter Beachtung der AMEV zu planen. Neben Fachkenntnissen zu traditionellen Handwerks- wie auch modernen Sanierungs- und Konservierungstechniken sind Durchsetzungskraft und Einfühlungsvermögen erforderlich, um den Bestand so optimal als möglich zu erhalten und bei Erfordernis baulicher Zutaten Lösungen anbieten zu können, die sich überzeugend in das Vorhandene einfügen.
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Die Maßnahmen sollen zusammenhängend bearbeitet und in einem Bauabschnitt realisiert werden. Es wird ein Team mit solider Fachkenntnis und langjähriger Erfahrung in der Altbausanierung gesucht.
Die geplante Baumaßnahme zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus:
1. Gebäudetyp: Nutzungsmix Wohnen und Gastronomie,
2. Bauen in denkmalgeschütztem Bestand, insbesondere Sanierung/Restaurierung, Ausführungen in Unesco-Welterbestätte, Umbau und Modernisierung,
3. Nutzfläche: 420 qm,
4. Geschätzte Kosten KGr 400: rd. 0,53 Mio. EUR netto.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Technische Ausrüstung gem. HOAI §55, AGr 1-5 und 7-8 i.S. HOAI §53 (AGr 7: Rückbau sowie Neuinstallation Kühlzelle im Gastronomiebereich): Grundleistungen LPh 2-9, soweit erforderlich, sowie optional ausgewählte Besondere Leistungen (im Einzelnen s. Vergabeunterlagen, Anlagen 9/11 zum Vertrag).
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Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziffer II.2.11). Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt.
Geplanter Zeitrahmen:
1. Beauftragung: voraussichtlich 06/2020,
2. Planung/Baudurchführung: bis 05/2024,
3. Inbetriebnahme: bis 11/2023,
4. Übergabe nach Abschnitt H RBBau: bis 01/2024.
Vergabeunterlagen, im Internet abrufbar (s. Ziff. I.3): Bewerbungsunterlagen Stufe 1 (Formblätter [Teilnahmeantrag Stufe 1 inkl. Bewertungsmatrix]), Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 sowie insbesondere Vertrag inkl. Anlagen und Lageplan.
Dauer: 43 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmt werden. Sie kann sich je nach Projekterfordernis verändern; daraus sind keinerlei Ansprüche abzuleiten.
Die Angaben in Ziff. II.2.4 gehen von je ca. 3-monatigen Unterbrechungen im Fall von Unterlagenprüfung durch Dritte (z. B. Zuwendungsgeber/Bauaufsicht) aus.
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise entsprechend RBBau ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphase 2 bis 4 gem. HOAI §55 zu beauftragen (Leistungsstufe 1). Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten und Termine, die vorhandenen sowie sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen.
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(2) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s. a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
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Zusätzliche Informationen:
Ziff. II.2.7: Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen und beinhaltet nicht die LPh 9 und Gewährleistungszeit.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Park Babelsberg, Kleines Schloss
14482 Potsdam

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen — bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern — sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung — auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) — wird der Bewerber ausgeschlossen:
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(1) Eigenerklärungen/Auflagen:
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt,
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b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt,
c) Eigenerklärung (Formular 4.1 EU) des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) §123 und §124 vorliegen,
d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 3) des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu wirtschaftlichen Verknüpfungen,
e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Pkt. 6) gemäß Ziffer III.2.1,
f) Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), die „Erklärung Unteraufträge/Eignungsanleihe" (Formular 4.3 EU) und die Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach §47 (1) VgV (Formular 4.4 EU) sowie Erklärungen gemäß §§123 und 124 GWB über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe (Formular 4.1 EU) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
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(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung — Formular 4.2 EU) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,
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— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
— mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/ einer Bietergemeinschaft, führen — wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs -zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Umsatz:
Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55, Anlagengruppen 1-8 im Sinne HOAI §53, in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019 [ggf. als Prognose]).
Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).
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(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Millionen EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 1,0 Millionen EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2).
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Mindeststandards:
Netto-Jahresumsatz im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019 [ggf. als Prognose]) im Leistungsbild Technische Ausrüstung i.S. HOAI 2013 §55, Anlagengruppen 1-8 i. S. HOAI §53: Mindestanforderung: größer/gleich 80 000 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien (max.4 000 Zeichen!):
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten 3 Jahren (2019, 2018, 2017) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 insgesamt sowie mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre (gesamt sowie Unterangaben für AGr 1-3 sowie AGr 4-5 und 8).
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Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.
(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden.
(3) Aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) für das Leistungsbild Technische Ausrüstung sind mind. 2 und max. 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte detailliert vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
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Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung und Ort/Land des Bauvorhabens;
— Auftraggeber (der Bauherr behält sich vor, Erkundigungen einzuholen)/Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103;
— Auftragnehmer;
— Datum Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 §55 (mindestens Übergabe an den Nutzer beziehungsweise Betreiber);
— Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 400 nach DIN 276) in Euro netto;
— Bruttogrundfläche BGF;
— Schwierigkeitsgrad (überwiegende Honorarzone im Sinne HOAI 2013 §56);
— Art der Baumaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2 (Bauen im Bestand [Umbau- und/oder Modernisierungs-, Instandsetzungs-, Instandhaltungsmaßnahme])/Neubau und/oder Erweiterungsbaumaßnahme/Andere [Wiederaufbaumaßnahme o. vgl.]);
— bearbeitete Anlagengruppen/Leistungsphasen im Sinne HOAI 2013 §§53 und 55.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung können, sofern zutreffend, außerdem zusätzliche Angaben zu ausgewählten Leistungen/Projektmerkmalen in den mind. 2 und max. 3 Referenzprojekten (siehe Teilnahmeantrag Pkt. 5.2.1 bis 5.2.3) erfolgen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags/der Referenzprojekte). Es geht je Leistung/Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein.
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Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf je max. 2 Seiten (DIN-A4 bzw. DIN-A3 einseitig) in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen.
Die Angaben zu den Referenzprojekten (Teilnahmeantrag Pkt. 5) sind von der Bewerbergemeinschaft (inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
1) Anzahl der festangestellten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt, davon mind. 1 in den AGr 1-3 sowie mind. 1 in den AGr 4-5 und 8 im Sinne HOAI 2013 §53 pro Jahr im Durchschnitt.
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2) Referenzprojekte: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (mind. 2 und max. 3), die folgende Bedingungen erfüllen: 1. Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 §55 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber) im Zeitraum 03/2014 bis 02/2020, 2. Bauwerkskosten (Summe KGr 400 nach DIN 276) größer/gleich 180 000,00 EUR netto.
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Mit den Referenzprojekten in den Abschnitten 5.2.1 bis 5.2.3 des Teilnahmeantrags sind folgende weitere Mindestanforderungen zu erfüllen:
a) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung „Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103";
b) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Bauen im Bestand (Umbau- und/oder Modernisierungs-, Instandsetzung-, Instandhaltungsmaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2);
c) durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8 im Sinne HOAI 2013 §55 in den Anlagengruppen 1 bis 5 im Sinne HOAI 2013 §53 mindestens je einmal abgedeckt sein.
Alle Mindestanforderungen müssen in 2 oder mehreren Referenzprojekten (max. 3) erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure (VgV §75 [1-3] in Verbindung mit VgV §44):
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied je Leistungsbereich die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags (max.1 000 Zeichen!):
(1) Die örtliche Präsenz (Potsdam) ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gem. Erfordernis sicherzustellen. Die personelle Kontinuität bzgl. der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen,
(2) Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften sowie ergänzenden Vorschriften und Regeln des Bundes und des Landes Brandenburg (u. a. RBBau, LHO/VV-BHO, RZBau, VHB, BbgBO Bln),
(3) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB),
(4) Im Falle der Einladung zur Verhandlung vorzulegende Erklärungen: s. Ziff. II.2.11, Unterpkt. 2,
(5) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziff. III.1.2,
(6) Vertrag inkl. Anlagen,
(7) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013); Einschätzung des AG bzgl. Honorarzonen (HZ) gem. §56: AGr 1-5 und 7: HZ II (jeweils Mindestsatz)/AGr 8: HZ III (Mindestsatz); Umbau/Modernisierungszuschlag gem. §56 (5): max. 20 %.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern (maximal 4 000 Zeichen!):
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3,
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 495 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 20,2 %; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 79,8 %).
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Die detaillierten Angaben zur Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden (Dokument „Teilnahmeantrag" im Ordner „vom_unternehmen_auszufuellende_dokumente"),
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, welche die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-04-22 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Bearbeitendes Personal (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen, hier: Dokument „Zuschlagskriterien" im Ordner „Sonstiges"
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,23
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Strukturelle Herangehensweise (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 16,22
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3. Fachtechnische Lösungen (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 37,84
Preis (Gewichtung): 20,72

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.spsg.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YRXD84E/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Die insb. in Ziff. III.1.1-III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden i. R. der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU), sowie — sofern zutreffend — Bewerbergemeinschaftserklärung, Erklärungen für Nachunternehmer [4.2/4.3/4.4 EU]) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
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Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind — in deutscher Sprache gut lesbar — vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Büroname sind jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
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Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch (s. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag nebst Anlagen ist einzuscannen und im PDF-Format unter Nutzung des sog. Bietertools (Vergabeplattform) hochzuladen.
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Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise — auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] — hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste Abschnitt 5.1 Teilnahmeantrag hinaus nicht vorgesehen.
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Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht:
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
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(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (s. II.2.4) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
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(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV §20(3), Unter abs. 1). Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die Kommunikationsfunktion des Vergabemarktplatzes Land Brandenburg (s. Ziff. I.3). Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
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(5) Hinweis zu Ziffer II.2.5 Zuschlagskriterien (Stufe 2): Die Angebotsinhalte zu nicht preislichen Angebotsbestandteilen werden nicht verhandelt.
Je Kriterium werden 0, 1, 3 und 5 Punkte vergeben. Es können insgesamt max. 555 Punkte erreicht werden (Details s. Vergabeunterlagen: Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2).
Bewertung der Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 — Preis)/(niedrigster Preis x 1,75 — niedrigster Preis).
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(6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
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(7) Geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 22. KW 2020.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXD84E

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1719 📞
Fax: +49 331866-1652 📠
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
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1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Postleitzahl: 14471
E-Mail: vergabestelle@spsg.de 📧
Fax: +49 3319694-373 📠
Internetadresse: www.spsg.de 🌏
Quelle: OJS 2020/S 048-113930 (2020-03-05)
Ergänzende Angaben (2020-03-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam“. Das Kleine Schloss am Nordrand des Park Babelsberg am Ufer des Tiefen Sees besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude mit pavillonartigen, überhöhten Flügelbauten, und einem in den Hang gebauten eingeschossigen Nebengebäude, welches mit dem Kleinen Schloss eine Hofsituation bildet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, im Obergeschoss 2 Wohneinheiten. Das Nebengebäude wird als Abstell- bzw. Lagerraum genutzt. Die Gebäude sollen behutsam saniert werden, wobei die Nutzungen (Wohnen, Gastronomie mit ca. 60 Plätzen im Innen- und 50 Plätzen im Außenbereich) erhalten bleiben sollen. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-09 📅
Einreichungsfrist: 2020-04-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 052-124333
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 048-113930
ABl. S-Ausgabe: 52

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam“.
Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
Quelle: OJS 2020/S 052-124333 (2020-03-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-09-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam“ Das Kleine Schloss am Nordrand des Park Babelsberg am Ufer des Tiefen Sees besteht aus einem zweigeschossigen Hauptgebäude mit pavillonartigen, überhöhten Flügelbauten, und einem in den Hang gebauten eingeschossigen Nebengebäude, welches mit dem Kleinen Schloss eine Hofsituation bildet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant, im Obergeschoss 2 Wohneinheiten. Das Nebengebäude wird als Abstell- bzw. Lagerraum genutzt. Die Gebäude sollen behutsam saniert werden, wobei die Nutzungen (Wohnen, Gastronomie mit ca. 60 Plätzen im Innen- und 50 Plätzen im Außenbereich) erhalten bleiben sollen. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und gehört zum Unesco-Welterbe. Die Realisierung erfolgt mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm 2 des Bundeskulturhaushalts und der Länder Berlin und Brandenburg.
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Gesamtwert des Auftrags: 178483.51 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-09-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 174-420849
ABl. S-Ausgabe: 174
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP9YRXRYCC

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Technische Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Baumaßnahme „Gesamtsanierung Kleines Schloss Park Babelsberg, Potsdam“
Die Planungsaufgabe beinhaltet schwerpunktmäßig den Erhalt des historischen Gebäudes, verbunden
Mit einem behutsamen Umgang mit der originalen Bausubstanz. Es soll ein Sanierungskonzept entwickelt werden, das ein Zusammenspiel des Nutzungs- und des Denkmalkonzeptes ermöglicht. Mit Rücksicht auf die denkmalgeschützte Bausubstanz ist entsprechend umsichtig zu planen und vorzugehen.
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— Ertüchtigung Schall- und Brandschutz (Abtrennung Wohnen – Gastronomie);
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Technische Ausrüstung gem. HOAI § 55, AGr 1-5 und 7-8 i.S. HOAI § 53 (AGr 7: Rückbau sowie Neuinstallation Kühlzelle im Gastronomiebereich): Grundleistungen LPh 2-9, soweit erforderlich, sowie optional ausgewählte Besondere Leistungen (im Einzelnen s. Vergabeunterlagen, Anlagen 9/11 zum Vertrag).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Park Babelsberg
Kleines Schloss

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Bearbeitendes Personal (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen, hier: Dokument „Zuschlagskriterien“ im Ordner „Sonstiges“ / Gewichtung: 25,23
Strukturelle Herangehensweise (s. o.) /
Fachtechnische Lösungen

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-08-21 📅
Name: IPRO Consult GmbH
Postanschrift: Schnorrstr. 70
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01069
Land: Deutschland 🇩🇪
Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 178483.51 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2020/S 174-420849 (2020-09-03)