Voraussetzung für die Entwicklung und Fortschreibung von Anpassungsstrategien ist es, den aktuellen sowie projizierten Klimazustand zu kennen. Eine Ableitung und Bewertung von Klimafolgen und darauf aufbauend die zielgerichtete Definition und Fortschreibung von Anpassungsmaßnahmen ist ohne diese Vorarbeiten nicht möglich. Hierzu wurde im Jahr 2016 eine Klimaanalyse erarbeitet (CEC Potsdam GmbH 2016: Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951-2014 auf Basis von Beobachtungsdaten), welche den Fokus auf die Vergangenheit und damit den bereits stattfindenden Klimawandel richtete. Mit der Klimamodellanalyse 1961-2100 soll nunmehr das Hauptaugenmerk auf eine Untersuchung des aktuellen und projizierten Klimazustandes gelenkt und regional interpretiert werden. Die Klimamodellanalyse 1961-2100 wird aktuelle Entwicklungen insbesondere im Feld der regionalen Klimamodellierung (ReKliEs-De/EURO-CORDEX/EPISODES) und der Klimaszenarien (RCP-Szenarien) berücksichtigen und bei der Ergebnisdarstellung Bandbreiten der zu erwartenden Entwicklungen betrachten. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und kann dabei helfen, Regionen, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, zu erkennen und maßgeschneiderte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln. Zu diesem Zweck wird die Erstellung der „Klimamodellauswertung 1961-2100“ ausgeschrieben. Die Ergebnisse sind in einem zu erstellenden Bericht fachlich zu diskutieren und umfassend zu interpretieren. Das Projekt wird von einem begleitenden Arbeitskreis (Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK)) fachlich unterstützt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-05-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Meteorologische Dienste
Referenznummer: 33-44761-02-2020
Kurze Beschreibung:
Voraussetzung für die Entwicklung und Fortschreibung von Anpassungsstrategien ist es, den aktuellen sowie projizierten Klimazustand zu kennen. Eine Ableitung und Bewertung von Klimafolgen und darauf aufbauend die zielgerichtete Definition und Fortschreibung von Anpassungsmaßnahmen ist ohne diese Vorarbeiten nicht möglich. Hierzu wurde im Jahr 2016 eine Klimaanalyse erarbeitet (CEC Potsdam GmbH 2016: Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951-2014 auf Basis von Beobachtungsdaten), welche den Fokus auf die Vergangenheit und damit den bereits stattfindenden Klimawandel richtete. Mit der Klimamodellanalyse 1961-2100 soll nunmehr das Hauptaugenmerk auf eine Untersuchung des aktuellen und projizierten Klimazustandes gelenkt und regional interpretiert werden. Die Klimamodellanalyse 1961-2100 wird aktuelle Entwicklungen insbesondere im Feld der regionalen Klimamodellierung (ReKliEs-De/EURO-CORDEX/EPISODES) und der Klimaszenarien (RCP-Szenarien) berücksichtigen und bei der Ergebnisdarstellung Bandbreiten der zu erwartenden Entwicklungen betrachten. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und kann dabei helfen, Regionen, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, zu erkennen und maßgeschneiderte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.
Zu diesem Zweck wird die Erstellung der „Klimamodellauswertung 1961-2100“ ausgeschrieben. Die Ergebnisse sind in einem zu erstellenden Bericht fachlich zu diskutieren und umfassend zu interpretieren. Das Projekt wird von einem begleitenden Arbeitskreis (Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK)) fachlich unterstützt.
Voraussetzung für die Entwicklung und Fortschreibung von Anpassungsstrategien ist es, den aktuellen sowie projizierten Klimazustand zu kennen. Eine Ableitung und Bewertung von Klimafolgen und darauf aufbauend die zielgerichtete Definition und Fortschreibung von Anpassungsmaßnahmen ist ohne diese Vorarbeiten nicht möglich. Hierzu wurde im Jahr 2016 eine Klimaanalyse erarbeitet (CEC Potsdam GmbH 2016: Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951-2014 auf Basis von Beobachtungsdaten), welche den Fokus auf die Vergangenheit und damit den bereits stattfindenden Klimawandel richtete. Mit der Klimamodellanalyse 1961-2100 soll nunmehr das Hauptaugenmerk auf eine Untersuchung des aktuellen und projizierten Klimazustandes gelenkt und regional interpretiert werden. Die Klimamodellanalyse 1961-2100 wird aktuelle Entwicklungen insbesondere im Feld der regionalen Klimamodellierung (ReKliEs-De/EURO-CORDEX/EPISODES) und der Klimaszenarien (RCP-Szenarien) berücksichtigen und bei der Ergebnisdarstellung Bandbreiten der zu erwartenden Entwicklungen betrachten. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und kann dabei helfen, Regionen, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, zu erkennen und maßgeschneiderte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.
Zu diesem Zweck wird die Erstellung der „Klimamodellauswertung 1961-2100“ ausgeschrieben. Die Ergebnisse sind in einem zu erstellenden Bericht fachlich zu diskutieren und umfassend zu interpretieren. Das Projekt wird von einem begleitenden Arbeitskreis (Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK)) fachlich unterstützt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Meteorologische Dienste📦
Zusätzlicher CPV-Code: Beratung in Umweltfragen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-05-06 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-08 📅
Datum des Beginns: 2020-08-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 090-214736
ABl. S-Ausgabe: 90
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Voraussetzung für die Entwicklung und Fortschreibung von Anpassungsstrategien ist es, den aktuellen sowie projizierten Klimazustand zu kennen. Eine Ableitung und Bewertung von Klimafolgen und darauf aufbauend die zielgerichtete Definition und Fortschreibung von Anpassungsmaßnahmen ist ohne diese Vorarbeiten nicht möglich. Hierzu wurde im Jahr 2016 eine Klimaanalyse erarbeitet (CEC Potsdam GmbH 2016: Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951-2014 auf Basis von Beobachtungsdaten), welche den Fokus auf die Vergangenheit und damit den bereits stattfindenden Klimawandel richtete. Mit der Klimamodellanalyse 1961-2100 soll nunmehr das Hauptaugenmerk auf eine Untersuchung des aktuellen und projizierten Klimazustandes gelenkt und regional interpretiert werden. Die Klimamodellanalyse 1961-2100 wird aktuelle Entwicklungen insbesondere im Feld der regionalen Klimamodellierung (ReKliEs-De/EURO-CORDEX/EPISODES) und der Klimaszenarien (RCP-Szenarien) berücksichtigen und bei der Ergebnisdarstellung Bandbreiten der zu erwartenden Entwicklungen betrachten. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und kann dabei helfen, Regionen, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, zu erkennen und maßgeschneiderte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.
Voraussetzung für die Entwicklung und Fortschreibung von Anpassungsstrategien ist es, den aktuellen sowie projizierten Klimazustand zu kennen. Eine Ableitung und Bewertung von Klimafolgen und darauf aufbauend die zielgerichtete Definition und Fortschreibung von Anpassungsmaßnahmen ist ohne diese Vorarbeiten nicht möglich. Hierzu wurde im Jahr 2016 eine Klimaanalyse erarbeitet (CEC Potsdam GmbH 2016: Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951-2014 auf Basis von Beobachtungsdaten), welche den Fokus auf die Vergangenheit und damit den bereits stattfindenden Klimawandel richtete. Mit der Klimamodellanalyse 1961-2100 soll nunmehr das Hauptaugenmerk auf eine Untersuchung des aktuellen und projizierten Klimazustandes gelenkt und regional interpretiert werden. Die Klimamodellanalyse 1961-2100 wird aktuelle Entwicklungen insbesondere im Feld der regionalen Klimamodellierung (ReKliEs-De/EURO-CORDEX/EPISODES) und der Klimaszenarien (RCP-Szenarien) berücksichtigen und bei der Ergebnisdarstellung Bandbreiten der zu erwartenden Entwicklungen betrachten. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und kann dabei helfen, Regionen, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, zu erkennen und maßgeschneiderte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.
Zu diesem Zweck wird die Erstellung der „Klimamodellauswertung 1961-2100“ ausgeschrieben. Die Ergebnisse sind in einem zu erstellenden Bericht fachlich zu diskutieren und umfassend zu interpretieren. Das Projekt wird von einem begleitenden Arbeitskreis (Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK)) fachlich unterstützt.
Zu diesem Zweck wird die Erstellung der „Klimamodellauswertung 1961-2100“ ausgeschrieben. Die Ergebnisse sind in einem zu erstellenden Bericht fachlich zu diskutieren und umfassend zu interpretieren. Das Projekt wird von einem begleitenden Arbeitskreis (Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK)) fachlich unterstützt.
In der ausgeschriebenen Leistung soll eine flächenhafte Analyse des aktuellen und zukünftigen Klimazustandes für Sachsen-Anhalt auf Basis des Mitteldeutschen Referenzensembles und des Mitteldeutschen Kernensembles erfolgen.
Auf Basis der hier vorzunehmenden Auswertung werden umfangreiche Informationen für Politik und Gesellschaft hinsichtlich der zu erwartenden Änderungen des Klimas in Sachsen-Anhalt erstellt.
Alle Ergebnisse sind in Berichtsform darzustellen und zu bewerten. Weiterhin ist ein zusammenfassender und barrierefreier Synthesebericht für politische Entscheidungsträger sowie die Öffentlichkeit zu erstellen.
Beschreibung der geforderten Auswertungsschritte
1. Rasterbasierte Auswertung der Beobachtungsdaten (HYRAS) auf Jahresbasis sowie für Sommer- und Winterhalbjahr mit Ableitung der im ReKliEs-De-Ergebnisbericht verwendeten Klimavariablen und Kennzahlen sowie die Klimatische Wasserbilanz (KWB) als auch Hitze- und Trockenheitsindizes, (Berechnungsmethoden sind jeweils im Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK) zu diskutieren) für den Referenzzeitraum.
1. Rasterbasierte Auswertung der Beobachtungsdaten (HYRAS) auf Jahresbasis sowie für Sommer- und Winterhalbjahr mit Ableitung der im ReKliEs-De-Ergebnisbericht verwendeten Klimavariablen und Kennzahlen sowie die Klimatische Wasserbilanz (KWB) als auch Hitze- und Trockenheitsindizes, (Berechnungsmethoden sind jeweils im Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK) zu diskutieren) für den Referenzzeitraum.
2. Berechnung der Klimaänderungssignale für die nahe und ferne Zukunft jeweils bezogen auf die Referenzperiode für die Klimavariablen und die ReKliEs-De genutzten Kennzahlen sowie die Klimatische Wasserbilanz (KWB) als auch Hitze- und Trockenheitsindizes für jeden Modelllauf aus dem Mitteldeutschen Referenz- und Kernensemble. Für die schwellwertbasierten Kennzahlen (nach ReKliEs-De-Nutzerhandbuch) ist eine gitterpunktgenaue Schwellwertanpassung basierend auf dem Beobachtungsdatensatz HYRAS durchzuführen.
2. Berechnung der Klimaänderungssignale für die nahe und ferne Zukunft jeweils bezogen auf die Referenzperiode für die Klimavariablen und die ReKliEs-De genutzten Kennzahlen sowie die Klimatische Wasserbilanz (KWB) als auch Hitze- und Trockenheitsindizes für jeden Modelllauf aus dem Mitteldeutschen Referenz- und Kernensemble. Für die schwellwertbasierten Kennzahlen (nach ReKliEs-De-Nutzerhandbuch) ist eine gitterpunktgenaue Schwellwertanpassung basierend auf dem Beobachtungsdatensatz HYRAS durchzuführen.
3. Signifikanztest/ -analyse der Klimaänderungssignale der verschiedenen Kenngrößen im Vergleich zur beobachteten Klimavariabilität des HYRAS-Datensatzes.
4. Zusammenfassende Ensemblebetrachtung der Klimaänderungssignale für nahe und ferne Zukunft mit Darstellung von Median/Mittelwert und Bandbreiten (Minimum/Maximum/Perzentile) auf Jahresbasis sowie für Sommer- und Winterhalbjahr) für das Mitteldeutsche Referenz- und Kernensemble.
4. Zusammenfassende Ensemblebetrachtung der Klimaänderungssignale für nahe und ferne Zukunft mit Darstellung von Median/Mittelwert und Bandbreiten (Minimum/Maximum/Perzentile) auf Jahresbasis sowie für Sommer- und Winterhalbjahr) für das Mitteldeutsche Referenz- und Kernensemble.
5. Interpretation und Visualisierung der Ensembleauswertung einschließlich Vergleich des Mitteldeutschen Referenz- und Kernensembles sowie Plausibilitätseinordnung und Fehlerdiskussion der Ergebnisse.
Beschreibung der Optionen:
— Option 1: Die Auswertungen sind optional für den Basiszeitraum 1971-2000 durchzuführen und darzustellen,
— Option 2: Auswertung auf regionaler Ebene für Sachsen-Anhalt,
— Option 3: Auswertung für die Zeitskalen: Vegetationsperioden I und II, hydrologisches Jahr, Jahreszeiten.
Alle Optionen sind noch einmal in der Leistungsbeschreibung Anlage 1 aufgeführt.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen durch:
1. Abgabe einer europäischen Eigenerklärung (EEE, Online Formular z. B. unter https://eee.evergabe-online.de, Anlage 5 exemplarisch) oder
2. Eintrag in das amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder
3. Zertifikat einer anerkannten Präqualifizierungsstelle.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die EEE steht als Online-Formular zur Verfügung (z. B. unter https://eee.evergabe-online.de). Die Angaben in Teil IV (Eignungskriterien) der EEE sind auf den Globalvermerk zu beschränken. Die in der EEE gemachten Angaben sind vom Anbieter, der den Zuschlag erhalten soll durch Einreichung folgender Unterlagen zu belegen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die EEE steht als Online-Formular zur Verfügung (z. B. unter https://eee.evergabe-online.de). Die Angaben in Teil IV (Eignungskriterien) der EEE sind auf den Globalvermerk zu beschränken. Die in der EEE gemachten Angaben sind vom Anbieter, der den Zuschlag erhalten soll durch Einreichung folgender Unterlagen zu belegen:
1. Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Sozialabgaben und Steuern (Finanzamt),
2. Bescheinigung der Berufsgenossenschaft über ordnungsgemäße Beitragszahlung,
3. Auszug aus dem Handelsregister bezüglich Insolvenz und Liquidität.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der öffentliche Auftrag wird nur an geeignete, also fachkundige und leistungsfähige Unternehmen oder Konsortien vergeben. Eine Eignung ist gegeben, wenn die nachfolgenden zur ordnungsgemäßen Ausführung des öffentlichen Auftrags festgelegten Kriterien (Eignungskriterien) erfüllt werden.
Der öffentliche Auftrag wird nur an geeignete, also fachkundige und leistungsfähige Unternehmen oder Konsortien vergeben. Eine Eignung ist gegeben, wenn die nachfolgenden zur ordnungsgemäßen Ausführung des öffentlichen Auftrags festgelegten Kriterien (Eignungskriterien) erfüllt werden.
1. Angebote sind nur für die gesamte ausgeschriebene Leistung zulässig, Angebote für einzelne Leistungsbestandteile sind nicht zulässig,
2. Ausreichend Erfahrung in der wissenschaftlich-analytischen Bearbeitung, statistischen Auswertung und fachlichen Interpretation von Klimadaten innerhalb der letzten 5 Jahre mit einem Nettoauftragswert von mindestens 50 000 EUR oder einer Projektlaufzeit von mindestens 6 Monaten. Dies ist über Referenzangaben in einer Referenzliste nachzuweisen. Zu jeder Referenz sind die folgenden Angaben zu liefern:
2. Ausreichend Erfahrung in der wissenschaftlich-analytischen Bearbeitung, statistischen Auswertung und fachlichen Interpretation von Klimadaten innerhalb der letzten 5 Jahre mit einem Nettoauftragswert von mindestens 50 000 EUR oder einer Projektlaufzeit von mindestens 6 Monaten. Dies ist über Referenzangaben in einer Referenzliste nachzuweisen. Zu jeder Referenz sind die folgenden Angaben zu liefern:
— Laufende Nummer (Lfd. Nr.);
— Titel/Bezeichnung (von Projekt oder wissenschaftlicher Arbeit);
— Zeitraum/ Projektlaufzeit;
— ggf. Auftrags-bzw. Fördersumme (brutto);
— Auftraggeber;
— Beschreibung der Leistung/Hinweis auf Veröffentlichung (z. B. Internetlink zum Abschlussbericht);
— Relevanz für geforderte Leistung.
Für die Referenzliste kann das beigefügte Formblatt (Anlage 7) verwendet werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Eine kostenneutrale Verlängerung des Vertrages um bis zu 4 Monate ist auf Anordnung des Auftraggebers möglich.
Die eingestellten Dokumente (Anlage 1 – Leistungsbeschreibung, Anlage 2 – Bewerbungs- & Vergabebedingungen für die Vergabe von Leistungen bei europaweiten Ausschreibungen, Anlage 3 – Angebotsschreiben, Anlage 4 – Zusätzliche allgemeine Vertragsbedingungen des Landesamts für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Anlage 5 – Eigenerklärung (Beispiel), Anlage 6 – Zeit- und Preisblatt, Anlage 7 – Referenzliste sowie die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots) werden Bestandteil des Auftrags.
Die eingestellten Dokumente (Anlage 1 – Leistungsbeschreibung, Anlage 2 – Bewerbungs- & Vergabebedingungen für die Vergabe von Leistungen bei europaweiten Ausschreibungen, Anlage 3 – Angebotsschreiben, Anlage 4 – Zusätzliche allgemeine Vertragsbedingungen des Landesamts für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Anlage 5 – Eigenerklärung (Beispiel), Anlage 6 – Zeit- und Preisblatt, Anlage 7 – Referenzliste sowie die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots) werden Bestandteil des Auftrags.
Hinweis: Bitte beachten Sie Kapitel 2 „Sonstige Anforderungen“ in der Leistungsbeschreibung (Anlage 1). Diese werden Bestandteil des Vertrags.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-08-01 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-06-08 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 09:00
Ort des Eröffnungstermins: Halle (Saale)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-08-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Voraussetzung für die Entwicklung und Fortschreibung von Anpassungsstrategien ist es, den aktuellen sowie projizierten Klimazustand zu kennen. Eine Ableitung und Bewertung von Klimafolgen und darauf aufbauend die zielgerichtete Definition und Fortschreibung von Anpassungsmaßnahmen ist ohne diese Vorarbeiten nicht möglich. Hierzu wurde im Jahr 2016 eine Klimaanalyse erarbeitet (CEC Potsdam GmbH 2016: Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951 – 2014 auf Basis von Beobachtungsdaten), welche den Fokus auf die Vergangenheit und damit den bereits stattfindenden Klimawandel richtete. Mit der Klimamodellanalyse 1961 – 2100 soll nunmehr das Hauptaugenmerk auf eine Untersuchung des aktuellen und projizierten Klimazustandes gelenkt und regional interpretiert werden. Die Klimamodellanalyse 1961 – 2100 wird aktuelle Entwicklungen insbesondere im Feld der regionalen Klimamodellierung (ReKliEs-De/EURO-CORDEX/EPISODES) und der Klimaszenarien (RCP-Szenarien) berücksichtigen und bei der Ergebnisdarstellung Bandbreiten der zu erwartenden Entwicklungen betrachten. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und kann dabei helfen, Regionen, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, zu erkennen und maßgeschneiderte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.
Zu diesem Zweck wird die Erstellung der „Klimamodellauswertung 1961 – 2100“ ausgeschrieben. Die Ergebnisse sind in einem zu erstellenden Bericht fachlich zu diskutieren und umfassend zu interpretieren. Das Projekt wird von einem begleitenden Arbeitskreis (Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK)) fachlich unterstützt.
Voraussetzung für die Entwicklung und Fortschreibung von Anpassungsstrategien ist es, den aktuellen sowie projizierten Klimazustand zu kennen. Eine Ableitung und Bewertung von Klimafolgen und darauf aufbauend die zielgerichtete Definition und Fortschreibung von Anpassungsmaßnahmen ist ohne diese Vorarbeiten nicht möglich. Hierzu wurde im Jahr 2016 eine Klimaanalyse erarbeitet (CEC Potsdam GmbH 2016: Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951 – 2014 auf Basis von Beobachtungsdaten), welche den Fokus auf die Vergangenheit und damit den bereits stattfindenden Klimawandel richtete. Mit der Klimamodellanalyse 1961 – 2100 soll nunmehr das Hauptaugenmerk auf eine Untersuchung des aktuellen und projizierten Klimazustandes gelenkt und regional interpretiert werden. Die Klimamodellanalyse 1961 – 2100 wird aktuelle Entwicklungen insbesondere im Feld der regionalen Klimamodellierung (ReKliEs-De/EURO-CORDEX/EPISODES) und der Klimaszenarien (RCP-Szenarien) berücksichtigen und bei der Ergebnisdarstellung Bandbreiten der zu erwartenden Entwicklungen betrachten. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und kann dabei helfen, Regionen, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, zu erkennen und maßgeschneiderte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.
Zu diesem Zweck wird die Erstellung der „Klimamodellauswertung 1961 – 2100“ ausgeschrieben. Die Ergebnisse sind in einem zu erstellenden Bericht fachlich zu diskutieren und umfassend zu interpretieren. Das Projekt wird von einem begleitenden Arbeitskreis (Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK)) fachlich unterstützt.
Gesamtwert des Auftrags: 33 280 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Voraussetzung für die Entwicklung und Fortschreibung von Anpassungsstrategien ist es, den aktuellen sowie projizierten Klimazustand zu kennen. Eine Ableitung und Bewertung von Klimafolgen und darauf aufbauend die zielgerichtete Definition und Fortschreibung von Anpassungsmaßnahmen ist ohne diese Vorarbeiten nicht möglich. Hierzu wurde im Jahr 2016 eine Klimaanalyse erarbeitet (CEC Potsdam GmbH 2016: Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951 – 2014 auf Basis von Beobachtungsdaten), welche den Fokus auf die Vergangenheit und damit den bereits stattfindenden Klimawandel richtete. Mit der Klimamodellanalyse 1961 – 2100 soll nunmehr das Hauptaugenmerk auf eine Untersuchung des aktuellen und projizierten Klimazustandes gelenkt und regional interpretiert werden. Die Klimamodellanalyse 1961 – 2100 wird aktuelle Entwicklungen insbesondere im Feld der regionalen Klimamodellierung (ReKliEs-De/EURO-CORDEX/EPISODES) und der Klimaszenarien (RCP-Szenarien) berücksichtigen und bei der Ergebnisdarstellung Bandbreiten der zu erwartenden Entwicklungen betrachten. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und kann dabei helfen, Regionen, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, zu erkennen und maßgeschneiderte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.
Voraussetzung für die Entwicklung und Fortschreibung von Anpassungsstrategien ist es, den aktuellen sowie projizierten Klimazustand zu kennen. Eine Ableitung und Bewertung von Klimafolgen und darauf aufbauend die zielgerichtete Definition und Fortschreibung von Anpassungsmaßnahmen ist ohne diese Vorarbeiten nicht möglich. Hierzu wurde im Jahr 2016 eine Klimaanalyse erarbeitet (CEC Potsdam GmbH 2016: Klimaanalyse Sachsen-Anhalt für den Zeitraum 1951 – 2014 auf Basis von Beobachtungsdaten), welche den Fokus auf die Vergangenheit und damit den bereits stattfindenden Klimawandel richtete. Mit der Klimamodellanalyse 1961 – 2100 soll nunmehr das Hauptaugenmerk auf eine Untersuchung des aktuellen und projizierten Klimazustandes gelenkt und regional interpretiert werden. Die Klimamodellanalyse 1961 – 2100 wird aktuelle Entwicklungen insbesondere im Feld der regionalen Klimamodellierung (ReKliEs-De/EURO-CORDEX/EPISODES) und der Klimaszenarien (RCP-Szenarien) berücksichtigen und bei der Ergebnisdarstellung Bandbreiten der zu erwartenden Entwicklungen betrachten. Diese ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und kann dabei helfen, Regionen, die besonders vom Klimawandel betroffen sind, zu erkennen und maßgeschneiderte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln.
Zu diesem Zweck wird die Erstellung der „Klimamodellauswertung 1961 – 2100“ ausgeschrieben. Die Ergebnisse sind in einem zu erstellenden Bericht fachlich zu diskutieren und umfassend zu interpretieren. Das Projekt wird von einem begleitenden Arbeitskreis (Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK)) fachlich unterstützt.
Zu diesem Zweck wird die Erstellung der „Klimamodellauswertung 1961 – 2100“ ausgeschrieben. Die Ergebnisse sind in einem zu erstellenden Bericht fachlich zu diskutieren und umfassend zu interpretieren. Das Projekt wird von einem begleitenden Arbeitskreis (Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK)) fachlich unterstützt.
1. Rasterbasierte Auswertung der Beobachtungsdaten (HYRAS) auf Jahresbasis sowie für Sommer- und Winterhalbjahr mit Ableitung der im ReKliEs-De-Ergebnisbericht verwendeten Klimavariablen und Kennzahlen sowie die Klimatische Wasserbilanz (KWB) als auch Hitze- und Trockenheitsindizes, (Berechnungsmethoden sind jeweils im Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK) zu diskutieren) für den Referenzzeitraum;
1. Rasterbasierte Auswertung der Beobachtungsdaten (HYRAS) auf Jahresbasis sowie für Sommer- und Winterhalbjahr mit Ableitung der im ReKliEs-De-Ergebnisbericht verwendeten Klimavariablen und Kennzahlen sowie die Klimatische Wasserbilanz (KWB) als auch Hitze- und Trockenheitsindizes, (Berechnungsmethoden sind jeweils im Projektbegleitenden Arbeitskreis (PAK) zu diskutieren) für den Referenzzeitraum;
2. Berechnung der Klimaänderungssignale für die nahe und ferne Zukunft jeweils bezogen auf die Referenzperiode für die Klimavariablen und die ReKliEs-De genutzten Kennzahlen sowie die Klimatische Wasserbilanz (KWB) als auch Hitze- und Trockenheitsindizes für jeden Modelllauf aus dem Mitteldeutschen Referenz- und Kernensemble. Für die schwellwertbasierten Kennzahlen (nach ReKliEs-De-Nutzerhandbuch) ist eine gitterpunktgenaue Schwellwertanpassung basierend auf dem Beobachtungsdatensatz HYRAS durchzuführen;
2. Berechnung der Klimaänderungssignale für die nahe und ferne Zukunft jeweils bezogen auf die Referenzperiode für die Klimavariablen und die ReKliEs-De genutzten Kennzahlen sowie die Klimatische Wasserbilanz (KWB) als auch Hitze- und Trockenheitsindizes für jeden Modelllauf aus dem Mitteldeutschen Referenz- und Kernensemble. Für die schwellwertbasierten Kennzahlen (nach ReKliEs-De-Nutzerhandbuch) ist eine gitterpunktgenaue Schwellwertanpassung basierend auf dem Beobachtungsdatensatz HYRAS durchzuführen;
3. Signifikanztest / -analyse der Klimaänderungssignale der verschiedenen Kenngrößen im Vergleich zur beobachteten Klimavariabilität des HYRAS-Datensatzes.
Beschreibung der Optionen:
— Option 1: Die Auswertungen sind optional für den Basiszeitraum 1971–2000 durchzuführen und darzustellen,
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-08-03 📅
Name: UlrichConsulting Max Ulrich
Postort: Leipzig
Land: Deutschland 🇩🇪 Leipzig, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 33 280 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3