Kokerei Hansa Ofenbatterien II/III und Werkstätten

Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

Leistungen der Objektplanung und der Tragwerksplanung für die Standsicherheitsertüchtigung und Qualifizierung der Ofenbatterien II/III sowie Werkstätten als Bestandteil des Erlebnispfades der begehbaren Großskulptur Kokerei Hansa in Dortmund.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-12-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-11-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-11-04 Auftragsbekanntmachung
2021-09-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-11-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: 2020-007-VgV-OPTWP
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Objektplanung und der Tragwerksplanung für die Standsicherheitsertüchtigung und Qualifizierung der Ofenbatterien II/III sowie Werkstätten als Bestandteil des Erlebnispfades der begehbaren Großskulptur Kokerei Hansa in Dortmund.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Postanschrift: Emscherallee 11
Postleitzahl: 44369
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://industriedenkmal-stiftung.de 🌏
E-Mail: burggraef@industriedenkmal-stiftung.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y43DUQQ/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y43DUQQ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-04 📅
Einreichungsfrist: 2020-12-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-09 📅
Datum des Beginns: 2021-05-03 📅
Datum des Endes: 2026-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 218-535536
ABl. S-Ausgabe: 218
Zusätzliche Informationen
Rückfragen zum Bewerbungsverfahren werden bis 6 Kalendertage vor dem Bewerbungsschluss aufgenommen und beantwortet. Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal. Sofern Fragen gestellt werden, werden diese allen Teilnehmern/Interessenten in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt. Jedem Bewerber/Bieter wird empfohlen nach Abstimmung mit dem Auftraggeber eine örtliche Inaugenscheinnahme durchzuführen. Zusätzlich wird durch den Auftraggeber die Einsicht in folgende Unterlagen angeboten: — Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis gem. § 9 DschG, Sanierung der Ofenbatterien 0 und I (Abdichtung, Gefälleausbildung, Zuganker, Ofendecken, Abgasarmaturen, Galgen, Geländer, Meistergänge, Düsenkanäle, Zwischenbereiche), — Entwässerungskonzept, — Farbuntersuchungen, — weiteres Fotomaterial, — Leitfaden zur Instandsetzung von Koksofenbatterien am Beispiel der Kokerei Hansa in Dortmund, — Ökologische Baubegleitung. Die Unterlagen betreffen im Wesentlichen die bereits sanierten Ofenbatterien 0 und I. Wir bitten zu beachten, dass grundsätzlich die Unterlagen der Ofenbatterien 0 und I nur teilweise auf die Ofenbatterien II und III übertragbar sind. Unstrittig wird jedoch sein, dass dieselben Schadstoffe zu erwarten sein werden und das statische System analog sein wird. Dagegen werden z. B. die Abdichtungsvorschläge und die Entwässerungsplanung nicht übertragbar sein, da dies die Entnahme der Bäume/Sträucher bedeuten würde. Es wird darum gebeten, sich bezüglich Terminierung zur örtlichen Inaugenscheinnahme bzw. zur Einsicht in die Unterlagen per E-Mail an die Kontaktstelle des Auftraggebers zu wenden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die unter Denkmalschutz stehende Kokerei Hansa in Dortmund wurde im Rahmen eines Kokereineubau- und Rationalisierungsprogrammes der Vereinigten Stahlwerke AG als eine der ersten Großkokereien ab 1927/28 errichtet. Sie ist heute die letzte nahezu vollständig erhaltene Kokerei dieser Zeit. Das Industriedenkmal befindet sich seit 1997 im Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die den Standort.
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Sukzessive baulich sichert und das hochrangige Denkmal im Rahmen von Veranstaltungen und Führungen auf dem Besucherpfad „Natur und Technik" für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Kokerei Hansa ist ein Ankerpunkt auf der vom Regionalverband Ruhr getragenen Route der Industriekultur und der Route Industrienatur und ein Standort des Emscherlandschaftsparks.
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Die Kokerei Hansa ist als eine begehbare Großskulptur bereits heute im hohen Maße durch das Zusammenspiel von „Natur und Technik" geprägt. Dieses Zusammenspiel soll im Bereich der Koksofenbatterien weiter geschärft und erlebbar gemacht werden. Durch die Sicherung und den weiteren barrierefreien Ausbau der Wegeführung soll den Besuchern der Wandel von der Industrietechnik über die Industrienatur bis hin zum „kontrollierten Verfall" entlang des Bauwerks der Ofenbatterie als Erlebnisraum präsentiert werden. Die Koksofenbatterien bilden das Herzstück der „Schwarzen Seite" der Kokerei Hansa. Im Zusammenspiel mit den Gebäuden und Anlagenteilen Sortenturm, Schrägband- und Becherwerksbrücke, Kohlenturm, Löschgleishalle und Sieberei dienten sie dem Verkokungsprozess. Heute sind noch vier der ursprünglich fünf Batteriekörper erhalten: Die Batterien 0 und I südlich des bereits sanierten Kohlenturms an der "Schwarzen Straße" werden derzeit denkmalgerecht saniert. Die Batterien II und III sowie die dazwischen liegenden Werkstätten nördlich des Kohlenturms stehen im Fokus der neuen Planungs- und Bauaufgabe, für die die Stiftung Industriedenkmalpflege ein Planerkonsortium sucht.
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Prioritäres Ziel ist es, die Authentizität der Anlage in Bezug auf das Spannungsfeld Technik und Natur zu stützen und somit insbesondere Batterie II dauerhaft standsicher zu erhalten, da hier im Zusammenspiel mit dem Kohlenturm und den Batterien 0 und I der Kontrast am deutlichsten wird. Um zeigen zu können, wie der Verfall weiter fortschreitet, wenn etwaige Sicherungsmaßnahmen nicht vorgenommen werden, ist es denkbar, die Werkstätten sowie die Batterie III im nördlichen Bereich des Ensembles weiter kontrolliert verfallen zu lassen. Besonderes Augenmerk muss hier jedoch auf die bestehende Wegeführung im Bereich der Decken/Steigrohre gesetzt werden, da diese etablierte Wegeführung weiterhin genutzt werden soll, um den nördlichen Bereich des Geländes zu erschließen.
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Zusätzliche Informationen:
Rückfragen zum Bewerbungsverfahren werden bis 6 Kalendertage vor dem Bewerbungsschluss aufgenommen und beantwortet. Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal. Sofern Fragen gestellt werden, werden diese allen Teilnehmern/Interessenten in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt.
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Jedem Bewerber/Bieter wird empfohlen nach Abstimmung mit dem Auftraggeber eine örtliche Inaugenscheinnahme durchzuführen.
Zusätzlich wird durch den Auftraggeber die Einsicht in folgende Unterlagen angeboten:
— Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis gem. § 9 DschG, Sanierung der Ofenbatterien 0 und I (Abdichtung, Gefälleausbildung, Zuganker, Ofendecken, Abgasarmaturen, Galgen, Geländer, Meistergänge, Düsenkanäle, Zwischenbereiche),
— Entwässerungskonzept,
— Farbuntersuchungen,
— weiteres Fotomaterial,
— Leitfaden zur Instandsetzung von Koksofenbatterien am Beispiel der Kokerei Hansa in Dortmund,
— Ökologische Baubegleitung.
Die Unterlagen betreffen im Wesentlichen die bereits sanierten Ofenbatterien 0 und I. Wir bitten zu beachten, dass grundsätzlich die Unterlagen der Ofenbatterien 0 und I nur teilweise auf die Ofenbatterien II und III übertragbar sind. Unstrittig wird jedoch sein, dass dieselben Schadstoffe zu erwarten sein werden und das statische System analog sein wird. Dagegen werden z. B. die Abdichtungsvorschläge und die Entwässerungsplanung nicht übertragbar sein, da dies die Entnahme der Bäume/Sträucher bedeuten würde.
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Es wird darum gebeten, sich bezüglich Terminierung zur örtlichen Inaugenscheinnahme bzw. zur Einsicht in die Unterlagen per E-Mail an die Kontaktstelle des Auftraggebers zu wenden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Emscherallee 11
44369 Dortmund

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberformulars folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1) Nachweis der Berufsqualifikation entsprechend Ziffer III.2.1) durch Bestätigung einer Kammer über die Mitgliedschaft oder Vorlage einer Urkunde bzw. eines Prüfzeugnisses, welche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt-/in berechtigt,
2) Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB sowie § 124 GWB.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberformulars folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1) Jahresgesamtumsätze der abgeschlossenen Geschäftsjahre 2017, 2018 und 2019 (sofern für 2019 vorliegend, sonst für die Jahre 2016, 2017, 2018).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerberformulars folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1. Angaben zur Anzahl der qualifizierten Mitarbeiter (Angestellte sowie mitarbeitende Büroinhaber, die über mindestens eine der folgenden Berufsqualifikationen bzw. eine vergleichbare Berufsqualifikation eines anderen EU-Mitgliedsstaates verfügen: Dipl.-Ing./Bachelor of Arts/of Engineering/Master (FH, Uni) der Fachrichtungen Architektur, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen, Geographie, Versorgungstechnik und artverwandter Ausbildungsrichtungen, sowie Meister, Techniker, Zeichner für die Jahre 2017, 2018, 2019 im jeweiligen Jahresdurchschnitt.
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2. Angabe von Referenzen für vergleichbare Planerleistungen für Gebäude (Objekt/Tragwerksplanungsleistungen). Es muss mindestens eine Referenz abgegeben werden, die die unten genannten Mindestanforderungen erfüllt.
Zu 2: Es sind nur Referenzen zugelassen, die alle folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
— das Referenzobjekt ist ein Denkmal,
— die Investitionskosten für das Referenzobjekt betrugen > 500 000 EUR netto (KG 300 + 400),
— es wurde die Sanierung von Mauerwerksbau geplant.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
§ 75 VgV: Zugelassen sind nur in den EWR-Staaten ansässige natürliche Personen, die gemäß der Rechtsvorschrift ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in berechtigt sind.
Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnisse oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG des Rates (EG-Architekten-/Ingenieurrichtlinie) bzw. Richtlinie 89/48/EWG des Rates (EG Hochschuldiplomrichtlinie) gewährleistet ist. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die angegebenen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestabdeckungssumme von 5 000 000 EUR für Personen- und 5 000 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils 1-Fach Maximiert, (sollten die Mindestdeckungssummen nicht erreicht werden, ein Versicherungsschutz aber bestehen, so genügt eine Erhöhung im Auftragsfall). Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss dieser sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die 4 Bewerber, die auf Basis der Eignungskriterien die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zur Verhandlung zugelassen. Ergibt das Ergebnis eine höhere Zahl von Teilnehmern wegen Punktegleichstand (im unteren Zulassungsbereich), entscheidet das Los, welche von den punktgleichen Teilnehmern zur Verhandlung aufgefordert werden. Wird die Anzahl von 3 Bewerbern, die mindestens zur Verhandlung aufgefordert werden sollen, nicht erreicht, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren aufzuheben oder mit einer niedrigeren Bewerberzahl als 3 Bewerbern fortzuführen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-01-21 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-09-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aussagen im Projektkonzept zu Maßnahmen der Terminplanung, -kontrolle und -steuerung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 7,5 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aussagen im Projektkonzept zu Maßnahmen der Kostenplanung, -kontrolle und -steuerung
Darstellung und Struktur der Aufbau- und Ablauforganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erkennen und Vermeiden von typischer Risiken und Fehlerquellen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Durchdringung des Projektinhaltes/Nennung eigener Lösungsansätze
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,00 %
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 30,00 %

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Kontakt
Kontaktperson: Frau Dr.-Ing. Sabine Burggräf
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y43DUQQ/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: assmann GmbH
Postanschrift: Am Hof 30
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Kontaktperson: Claudia Erdle
Telefon: +49 22127759715 📞
E-Mail: erdle@assmanngruppe.com 📧
Land: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.assmanngruppe.com 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y43DUQQ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514-110 📞
Fax: +49 2514112-165 📠
Internetadresse: https://www.brd.nrw.de/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Nach § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2020/S 218-535536 (2020-11-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-09-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 471996.84 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-09-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-10-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 191-497136
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 218-535536
ABl. S-Ausgabe: 191
Zusätzliche Informationen
Rückfragen zum Bewerbungsverfahren werden bis 6 Kalendertage vor dem Bewerbungsschluss aufgenommen und beantwortet. Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal. Sofern Fragen gestellt werden, werden diese allen Teilnehmern/Interessenten in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt. Jedem Bewerber/ Bieter wird empfohlen nach Abstimmung mit dem Auftraggeber eine örtliche Inaugenscheinnahme durchzuführen. Zusätzlich wird durch den Auftraggeber die Einsicht in folgende Unterlagen angeboten: - Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis gem. § 9 DschG, Sanierung der Ofenbatterien 0 und I (Abdichtung, Gefälleausbildung, Zuganker, Ofendecken, Abgasarmaturen, Galgen, Geländer, Meistergänge, Düsenkanäle, Zwischenbereiche) - Entwässerungskonzept - Farbuntersuchungen - weiteres Fotomaterial - Leitfaden zur Instandsetzung von Koksofenbatterien am Beispiel der Kokerei Hansa in Dortmund - Ökologische Baubegleitung Die Unterlagen betreffen im Wesentlichen die bereits sanierten Ofenbatterien 0 und I. Wir bitten zu beachten, dass grundsätzlich die Unterlagen der Ofenbatterien 0 und I nur teilweise auf die Ofenbatterien II und III übertragbar sind. Unstrittig wird jedoch sein, dass dieselben Schadstoffe zu erwarten sein werden und das statische System analog sein wird. Dagegen werden z.B. die Abdichtungsvorschläge und die Entwässerungsplanung nicht übertragbar sein, da dies die Entnahme der Bäume/Sträucher bedeuten würde. Es wird darum gebeten, sich bezüglich Terminierung zur örtlichen Inaugenscheinnahme bzw. zur Einsicht in die Unterlagen per E-Mail an die Kontaktstelle des Auftraggebers zu wenden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die unter Denkmalschutz stehende Kokerei Hansa in Dortmund wurde im Rahmen eines Kokereineubau- und Rationalisierungsprogrammes der Vereinigten Stahlwerke AG als eine der ersten Großkokereien ab 1927/28 errichtet. Sie ist heute die letzte nahezu vollständig erhaltene Kokerei dieser Zeit. Das Industriedenkmal befindet sich seit 1997 im Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die den Standort
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sukzessive baulich sichert und das hochrangige Denkmal im Rahmen von Veranstaltungen und Führungen auf dem Besucherpfad "Natur und Technik" für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Kokerei Hansa ist ein Ankerpunkt auf der vom Regionalverband Ruhr getragenen Route der Industriekultur und der Route
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Industrienatur und ein Standort des Emscherlandschaftsparks.
Die Kokerei Hansa ist als eine begehbare Großskulptur bereits heute im hohen Maße durch das Zusammenspiel von "Natur und Technik" geprägt. Dieses Zusammenspiel soll im Bereich der Koksofenbatterien weiter geschärft und erlebbar gemacht werden. Durch die Sicherung und den weiteren barrierefreien Ausbau der Wegeführung soll den Besuchern der Wandel von der Industrietechnik über die Industrienatur bis hin zum "kontrollierten Verfall" entlang des Bauwerks der Ofenbatterie als Erlebnisraum präsentiert werden. Die Koksofenbatterien bilden das Herzstück der "Schwarzen Seite" der Kokerei Hansa. Im Zusammenspiel mit den Gebäuden und Anlagenteilen Sortenturm, Schrägband- und Becherwerksbrücke, Kohlenturm, Löschgleishalle und Sieberei dienten sie dem Verkokungsprozess. Heute sind noch vier der ursprünglich fünf Batteriekörper erhalten: Die Batterien 0 und I südlich des bereits sanierten Kohlenturms an der "Schwarzen Straße" werden derzeit denkmalgerecht saniert. Die Batterien II und III sowie die dazwischen liegenden Werkstätten nördlich des Kohlenturms stehen im Fokus der neuen Planungs- und Bauaufgabe, für die die Stiftung Industriedenkmalpflege ein Planerkonsortium sucht.
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Zusätzliche Informationen:
Rückfragen zum Bewerbungsverfahren werden bis 6 Kalendertage vor dem Bewerbungsschluss aufgenommen und beantwortet. Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal. Sofern Fragen gestellt werden, werden diese allen Teilnehmern/Interessenten in anonymisierter Form zur Verfügung
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gestellt.
Jedem Bewerber/ Bieter wird empfohlen nach Abstimmung mit dem Auftraggeber eine örtliche Inaugenscheinnahme durchzuführen.
- Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis gem. § 9 DschG, Sanierung der Ofenbatterien 0 und I (Abdichtung, Gefälleausbildung, Zuganker, Ofendecken, Abgasarmaturen, Galgen, Geländer, Meistergänge, Düsenkanäle, Zwischenbereiche)
- Entwässerungskonzept
- Farbuntersuchungen
- weiteres Fotomaterial
- Leitfaden zur Instandsetzung von Koksofenbatterien am Beispiel der Kokerei Hansa in Dortmund
- Ökologische Baubegleitung
Die Unterlagen betreffen im Wesentlichen die bereits sanierten Ofenbatterien 0 und I. Wir bitten zu beachten, dass grundsätzlich die Unterlagen der Ofenbatterien 0 und I nur teilweise auf die Ofenbatterien II und III übertragbar sind. Unstrittig wird jedoch sein, dass dieselben Schadstoffe zu erwarten sein werden und das statische System analog sein wird. Dagegen werden z.B. die Abdichtungsvorschläge und die Entwässerungsplanung nicht übertragbar sein, da dies die Entnahme der Bäume/Sträucher bedeuten würde.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur Emscherallee 11 44369 Dortmund

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aussagen im Projektkonzept zu Maßnahmen der Terminplanung, -kontrolle und - steuerung
Aussagen im Projektkonzept zu Maßnahmen der Kostenplanung, -kontrolle und - steuerung

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-06-01 📅
Name: Dipl.-Ing. Heinrich Böll
Postanschrift: Max-Fielder-Str. 6
Postort: Essen
Postleitzahl: 45128
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 123456-789 📞
E-Mail: a.pfeiffer@architekt-boell.de 📧
Land: Essen, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.architekt-boell.de 🌏
Name: HEG Beratende Ingenieure GmbH
Postanschrift: Schönhauser Str. 15
Postort: Dortmund
Postleitzahl: 44135
E-Mail: heg@ingenieure-heg.de 📧
Land: Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 471996.84 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y43RCGL

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Nach § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2021/S 191-497136 (2021-09-28)