Konzeption, Errichtung, Konfiguration und Inbetriebnahme Notruf 110 Polizei Hessen

Hessisches Polizeipräsidium für Technik

Konzeption, Errichtung und Inbetriebnahme des Notrufes 110 für die Leitstellen der hessischen Polizei auf Basis von Voice over IP (VoIP).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-07-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-07-03 Auftragsbekanntmachung
2020-10-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-07-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Internet-Telefondienste
Referenznummer: VG-0008-2020-0039
Kurze Beschreibung:
Konzeption, Errichtung und Inbetriebnahme des Notrufes 110 für die Leitstellen der hessischen Polizei auf Basis von Voice over IP (VoIP).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Internet-Telefondienste 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Internet-Telefondienste 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hessisches Polizeipräsidium für Technik
Postanschrift: Willy-Brandt-Allee 20
Postleitzahl: 65197
Postort: Wiesbaden
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: sg121-vergabemanagement.hpt@polizei.hessen.de 📧
Telefon: +49 611 / 8801-0 📞
Fax: +49 611 / 8801-1239 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1730f767d59-41c1424f6af7b987 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-03 📅
Einreichungsfrist: 2020-07-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-07 📅
Datum des Beginns: 2020-08-04 📅
Datum des Endes: 2030-08-03 📅
2022-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 129-316617
ABl. S-Ausgabe: 129
Zusätzliche Informationen
Der Bieter kann ein Angebot auf ein Los (Los 1 oder Los 2) oder beide Lose (Los 1 und Los 2) abgeben. Eine Los- oder Zuschlagslimitierung findet nicht statt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden: 2
Bezeichnung des Loses: Ausstattung mit VoIP Anschlüssen
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Ausstattung von 7 Polizeipräsidien und deren Leitstellen mit einem redundantem VoIP Anschluss zur Bearbeitung des Notrufs 110. Ausstattung von 10 dezentralen Polizeidienststellen mit einem nicht redundanten VoIP Anschluss zur Bearbeitung des Notrufs 110. Ausstattung einer Test- und Release-Leitstelle mit einem nicht redundantem VoIP Anschluss zur Bearbeitung des Notrufs 110 und einer simulierbaren Notrufnummer für Testanrufe. Erbringung von Serviceleistungen (Vor-Ort-Service und Call-Center-Service) für die vorgenannten Leistungen.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber hat das einseitig ausübbare Recht, den Vertrag zweimal jeweils 3 weitere Jahre zu verlängern (Verlängerungsoption)
Zusätzliche Informationen:
Der Bieter kann ein Angebot auf ein Los (Los 1 oder Los 2) oder beide Lose (Los 1 und Los 2) abgeben. Eine Los- oder Zuschlagslimitierung findet nicht statt.
Bezeichnung des Loses: Wandlung der VoIP Signale nach ISDN
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Realisierung der Notrufabfrage auf Basis eines VoIP Anschlusses und digitalen Notrufservern auf ISDN Basis bei den dezentralen Polizeidienststellen durch Wandlung der VoIP Signale nach ISDN. Optional: Erbringung von Serviceleistungen (Vor-Ort-Service und Call-Center-Service) für ca. 2 Jahre (als vom Auftraggeber ausübbare Option).
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber hat das einseitige Recht (Option), über einen Zeitraum von 2 Jahren zusätzliche Serviceleistungen in Form von zuverlässiger Wartung und Betreuung für die Nutzung und Weiterentwicklung aller in Betrieb genommener Systemkomponenten sowie eine zuverlässige Unterstützung für die Weiterentwicklung der Schnittstellen zu weiteren zukünftigen Anwendungen mit Sprach-, Bild- und Datenapplikationen zusätzlich zu beauftragen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hessen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
In beiden Losen: Nachweis über die erlaubte Berufsausübung, je nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, entweder über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staates (in nicht beglaubigter Kopie) oder durch Nachweis in auf andere Weise.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
In beiden Losen:
1) Eigenerklärung über das Bestehen einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 5 Millionen EUR Personen- und Sachschäden je Versicherungsjahr oder (alternativ) über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen.
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2) Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Angabe des Umsatzes des Unternehmens für den durch den ausgeschriebenen Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereich für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind.
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Für Unterauftragnehmer gelten die gleichen Anforderungen wie für Bieter.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Los 1:
1) Mindestanforderung (MA): Nachweis (Kopie) der aktuell gültigen Meldung/Registrierung als Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze oder Erbringer öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste bei der BNetzA gem. § 6 TKG durch Vorlage eines entsprechenden Auszugs aus dem aktuellen Verzeichnis der BNetzA der gemeldeten Unternehmen nach § 6 Abs. 4 TKG oder auf andere, gleich geeignete Weise.
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2) MA: Nachweis (Kopie) der aktuell gültigen Anmeldung zur Geschlossenen Benutzergruppe Notrufverkehrslenkung als Netzbetreiber (Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze) oder Telefondiensteanbieter (Erbringer öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste) bei der BNetzA nach § 3 Abs. 2 NotrufV durch Vorlage einer entsprechenden Anmeldung zur BNetzA nach § 3 Abs. 2 NotrufV oder auf andere, gleich geeignete Weise.
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3) MA: Angabe der aktuell beschäftigten Fachkräfte:
— Servicetechniker im Vor-Ort-Service (mind. 2 Vollzeitäquivalente (VZÄ)),
— Qualifizierte Mitarbeiter im Call-Center-Support (mind. 7 VZÄ).
(4) MA: Mind. 1 erfolgreiche Referenz über die Zurverfügungstellung eines eigenen oder angemieteten NGN-Netzes (Next Generation Network) in den letzten 5 Jahren (Stichtag: Ablauf der Angebotsfrist), wobei die folgenden Kriterien a) bis e) kumulativ erfüllt sein müssen:
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a) mind. 5 Anschlüsse,
b) erfolgte Abnahme,
c) aktuell in Betrieb,
d) Monitoring des Betriebs (z. B. durch ein Network Management Center),
e) Vor-Ort-Service sowie Call-Center-Support.
(5) MA: Mind. 1 erfolgreiche Referenz über die Anschlussumstellung (von ISDN auf IP) im öffentlichen Telefonnetz im Bereich Kritischer Infrastrukturen („Kritis“) i. S. v. § 2 Abs. 10 BSI-Gesetz i.V.m. § 10 Abs. 1 BSI-Gesetz und der BSI-KritisV in einem der 7 Sektoren Kritischer Infrastrukturen in Deutschland (Energie, Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung, Finanz- und Versicherungswesen) in den letzten 5 Jahren (Stichtag: s.o.), wobei die folgenden Kriterien a) bis d) kumulativ erfüllt sein müssen:
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d) Vor-Ort-Service sowie Call-Center-Support.
(6) MA: Mind. 1 erfolgreiche Referenz über die Anschlussumstellung (von ISDN auf IP) im öffentlichen Telefonnetz für Behörden aus den Bereichen Regierung und Verwaltung oder Parlament oder Justizeinrichtungen oder Notfall-/Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz oder andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland in den letzten 5 Jahren (Stichtag: s.o.), wobei die folgen-den Kriterien a) bis d) kumulativ erfüllt sein müssen:
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c) aktuell im operativen Wirkbetrieb,
(7) MA: Mind. 1 erfolgreiche Referenz über die Anbindung einer BOS-Leitstelle (Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst) in Deutschland an das öffentliche Telefonnetz auf IP-Basis in den letzten 5 Jahren (Stichtag: s.o.), wobei die folgenden Kriterien a) bis c) kumulativ erfüllt sein müssen:
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a) erfolgte Abnahme,
b) aktuell im operativen Wirkbetrieb,
c) Vor-Ort-Service sowie all-Center-Support.
(8) MA: Mind. 1 erfolgreiche Referenz über die Substituierung von ISDN Anschlüssen auf IP Anschlüsse für eine Einsatz-Leitstelle (Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst) im öffentlichen Telefonnetz in den letzten 5 Jahren (Stichtag: s.o.), wobei die folgenden Kriterien a) bis c) kumulativ erfüllt sein müssen:
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a) Anbindung an das bzw. Einbindung des Kommunikationssystems oder Notrufabfragesystems der Leitstelle,
c) aktuell im operativen Wirkbetrieb.
Los 2:
(1) MA: Mind. 1 erfolgreiche Referenz über die Ausführung eines vergleichbaren Auftrags zur Wandlung der Anbindung einer Einsatz-Leitstelle (Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst) von ISDN an das öffentliche Telefonnetz auf IP-Basis in den letzten 5 Jahren (Stichtag: s.o.).
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Für Unterauftragnehmer gelten die gleichen Anforderungen wie für Bieter.
Mindeststandards:
Die unter III.1.3) geforderten Kriterien Nr. (1) bis Nr. (8) für Los 1 sowie das Kriterium Nr. (1) für Los 2 zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit stellen jeweils eine Mindestanforderung an die Eignung dar. Diese Mindestanforderungen stehen mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und sind durch ihn gerechtfertigt.
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Für Unterauftragnehmer gelten die gleichen Anforderungen wie für Bieter.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei der Angebotsabgabe bekannt sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (Dokument: „Verpflichtungserklärung-Tariftreue_Mindestentgelt“) zur Tariftreue und zum Mindestentgelt nach dem Hessischen Vergabe und Tariftreuegesetz (HVTG) mit dem Angebot abzugeben haben. Die Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im E-Ausland erbringen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Beschleunigtes Verfahren:
Die derzeitige Anbindung der polizeilichen Notrufleistellen im Land Hessen wird aufgrund der Abschaltung des ISDN Netzes zum Ende des Jahres 2020 nicht mehr möglich sein. Insoweit ist die Anbindung der Notrufleitstellen und der Notrufnummer 110 in Hessen umgehend auf Voice over Internet Protocol (VoIP) umzustellen. Da der bisherige Versorgungsdienstleister die ISDN-Technologie gekündigt hat, ist eine unverzügliche Beschaffung unumgänglich und nur im beschleunigten Verfahren möglich. Andernfalls wäre aufgrund der entsprechenden zeitlichen Verzögerungen die polizeiliche Einsatzfähigkeit gefährdet, da das Respondieren auf eingehende Notrufe perspektivisch nicht mehr zu gewährleisten wäre. Ein zeitnaher Aufbau und Betrieb der VoIP Technik ist somit unabdingbar, um die Einsatzfähigkeit auch für die unmittelbare Zukunft sicherzustellen. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund der Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung zur Eindämmung der Ausbreitung der Corona-Pandemie.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-08-14 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-07-20 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Zusätzliche Informationen: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1730f767d59-41c1424f6af7b987 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Das Hessische Polizeipräsidium für Technik (HPT) führt dieses Vergabeverfahren als zuständige Vergabestelle für das Land Hessen als öffentlicher Auftraggeber nach den Vorschriften der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeordnung – VgV). Der ausgeschriebene Auftrag umfasst Liefer- und Dienstleistungen. Hauptgegenstand des Auftrags ist ein Dienstleistungsauftrag (§ 110 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 Nr. 2 GWB).
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2) Der Bieter hat die Eigenerklärung gemäß dem Gemeinsamen Runderlass über den „Ausschluss von Bewerbern und Bieter wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen“ in der Fassung vom 12. Dezember 2017 (StAnz. 1/2018 S. 15 ff) (Vordruck „Erklärung-Vergabesprerren“) ausgefüllt mit seinem Angebot einzureichen. Bei elektronischem Versand ist die Eigenerklärung auch ohne Unterschrift rechtsgültig. Der Name der erklärenden Person ist zu nennen.
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3) Zusätzlich weist die Vergabestelle an dieser Stelle bereits darauf hin, dass für den für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter eine Abfrage bei Korruptions- und Vergaberegistern, insbesondere bei der zentralen Melde- und Informationsstelle für Vergabesperren (MIS) bei der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main, vorgenommen wird. Ebenso wird von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter gemäß § 19 Abs. 4 MiLoG vor Zuschlagserteilung eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO angefordert.
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4) Der Bieter bzw. jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sowie jedes als eignungsrelevant benannte Unternehmen hat die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB ausgefüllt mit seinem Angebot vorzulegen. Der Name der erklärenden Person ist zu nennen. Sollten ein oder mehrere Gründe bejaht werden, sind diese unter präziser Darstellung des relevanten Sachverhalts sowie die unternommenen Selbstreinigungsmaßnahmen (§ 125 GWB) auf einem gesonderten Blatt zu erläutern. Die Vergabestelle wird dann nach pflichtgemäßem Ermessen entscheiden, ob die Teilnahme des Bieters am Vergabeverfahren zulässig ist oder der Bieter vom Vergabeverfahren ausgeschlossen wird.
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5) Unternehmen, die nicht oder nicht vollständig die unter Abschnitt III.1.3) als Mindestanforderungen gekennzeichneten Eignungskriterien erfüllen, sind zur Auftragsausführung nicht geeignet und werden von dem Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen. Die verlangten Mindestanforderungen stehen mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und sind durch ihn gerechtfertigt.
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6) Die für die Erstellung und Einreichung eines Angebots erforderlichen Vordrucke sind kostenlos über die unter Abschnitt I.3) angegebene Vergabeplattform abzufordern. Für die Erstellung und Einreichung des Angebots sind diese von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Diese Vordrucke sind vollständig auszufüllen und an den dafür vorgesehenen Stellen den Namen des Erklärenden zu nennen. Dem Angebot sind zudem alle geforderten Unterlagen beizufügen.
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7) Eine Vergütung oder Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung eines Angebots sowie im Übrigen die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
8) Im Falle von etwaigen unbeabsichtigten Widersprüchen zwischen dieser Auftragsbekanntmachung und weiteren nationalen Bekanntmachungsformen desselben Auftrags hat diese EU-Bekanntmachung Vorrang.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151/126603 📞
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de 📧
Fax: +49 6151/125816 📠
Internetadresse: http://www.rp-darmstadt.hessen.de/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die für interessierte Unternehmen sowie /Bieter und Bietergemeinschaften bestehenden Rügeobliegenheiten und die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
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§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
„Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“
Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf § 134 Abs. 1 und 2 GWB hin.
§ 134 Abs. 1 und 2 GWB lauten:
„(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.“
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 129-316617 (2020-07-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 3371931.47 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 194-469832
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 129-316617
ABl. S-Ausgabe: 194

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-09-25 📅
Name: Deutsche Telekom Business Solutions GmbH
Postanschrift: Landgrabenweg 151
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53227
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: katrin.hennig@telekom.de 📧
Land: Nordrhein-Westfalen 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 3273193.03 EUR 💰
Name: eurofunk Kappacher GmbH
Postanschrift: Sägewerkstraße 5
Postort: Ainring
Postleitzahl: 83404
E-Mail: vriederwallner@eurofunk.com 📧
Land: Bayern 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 98738.44 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
3
Quelle: OJS 2020/S 194-469832 (2020-10-01)