Das am 18.12.2019 in Kraft getretene Bundes-Klimaschutzgesetz regelt, dass Deutschland das langfristige Ziel der Treibhausgas-Neutralität bis 2050 verfolgt. In einem umfangreichen Dialog- und Beteiligungsprozess plant das Bundesumweltministerium, im Rahmen von acht Bürgerkonferenzen Wege mit der Bevölkerung zu diskutieren, mit denen dieses Ziel in verschiedenen Regionen Deutschlands erreicht werden kann. Durch einen Austausch mit der Bundesebene sowie Vernetzungsveranstaltungen innerhalb der Regionen soll ein Lernen voneinander ermöglicht und der demokratische Diskurs gestärkt werden. Ziel des Auftrages ist es, die notwendigen Formate zu entwickeln und durchzuführen, um die regional spezifischen Veränderungsprozesse anzustoßen und konstruktiv weiterzuentwickeln, sowie den Prozess öffentlich wirksam zu begleiten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-10-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-09-22.
Auftragsbekanntmachung (2020-09-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Umweltschutz
Referenznummer: BE2003-107
Kurze Beschreibung:
Das am 18.12.2019 in Kraft getretene Bundes-Klimaschutzgesetz regelt, dass Deutschland das langfristige Ziel der Treibhausgas-Neutralität bis 2050 verfolgt.
In einem umfangreichen Dialog- und Beteiligungsprozess plant das Bundesumweltministerium, im Rahmen von acht Bürgerkonferenzen Wege mit der Bevölkerung zu diskutieren, mit denen dieses Ziel in verschiedenen Regionen Deutschlands erreicht werden kann. Durch einen Austausch mit der Bundesebene sowie Vernetzungsveranstaltungen innerhalb der Regionen soll ein Lernen voneinander ermöglicht und der demokratische Diskurs gestärkt werden.
Ziel des Auftrages ist es, die notwendigen Formate zu entwickeln und durchzuführen, um die regional spezifischen Veränderungsprozesse anzustoßen und konstruktiv weiterzuentwickeln, sowie den Prozess öffentlich wirksam zu begleiten.
Das am 18.12.2019 in Kraft getretene Bundes-Klimaschutzgesetz regelt, dass Deutschland das langfristige Ziel der Treibhausgas-Neutralität bis 2050 verfolgt.
In einem umfangreichen Dialog- und Beteiligungsprozess plant das Bundesumweltministerium, im Rahmen von acht Bürgerkonferenzen Wege mit der Bevölkerung zu diskutieren, mit denen dieses Ziel in verschiedenen Regionen Deutschlands erreicht werden kann. Durch einen Austausch mit der Bundesebene sowie Vernetzungsveranstaltungen innerhalb der Regionen soll ein Lernen voneinander ermöglicht und der demokratische Diskurs gestärkt werden.
Ziel des Auftrages ist es, die notwendigen Formate zu entwickeln und durchzuführen, um die regional spezifischen Veränderungsprozesse anzustoßen und konstruktiv weiterzuentwickeln, sowie den Prozess öffentlich wirksam zu begleiten.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Umweltschutz📦
Zusätzlicher CPV-Code: Beratung in Umweltfragen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Das am 18.12.2019 in Kraft getretene Bundes-Klimaschutzgesetz regelt, dass Deutschland das langfristige Ziel der Treibhausgas-Neutralität bis 2050 verfolgt.
In einem umfangreichen Dialog- und Beteiligungsprozess plant das Bundesumweltministerium, im Rahmen von acht Bürgerkonferenzen Wege mit der Bevölkerung zu diskutieren, mit denen dieses Ziel in verschiedenen Regionen Deutschlands erreicht werden kann. Durch einen Austausch mit der Bundesebene sowie Vernetzungsveranstaltungen innerhalb der Regionen soll ein Lernen voneinander ermöglicht und der demokratische Diskurs gestärkt werden.
In einem umfangreichen Dialog- und Beteiligungsprozess plant das Bundesumweltministerium, im Rahmen von acht Bürgerkonferenzen Wege mit der Bevölkerung zu diskutieren, mit denen dieses Ziel in verschiedenen Regionen Deutschlands erreicht werden kann. Durch einen Austausch mit der Bundesebene sowie Vernetzungsveranstaltungen innerhalb der Regionen soll ein Lernen voneinander ermöglicht und der demokratische Diskurs gestärkt werden.
Ziel des Auftrages ist es, die notwendigen Formate zu entwickeln und durchzuführen, um die regional spezifischen Veränderungsprozesse anzustoßen und konstruktiv weiterzuentwickeln, sowie den Prozess öffentlich wirksam zu begleiten.
Bisher ist wenig darüber gesprochen worden, was das im Bundesklimaschutzgesetz verankerte Ziel der Treibhausgas-Neutralität 2050 für die einzelnen Regionen Deutschlands mit ihren unterschiedlichen Strukturen, demographischen Merkmalen und kulturellen Traditionen bedeutet. In einem umfangreichen Dialog- und Beteiligungsprozess plant das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) deshalb, Wege zur Erreichung dieses Zieles mit der Bevölkerung zu diskutieren. Dabei soll eine enge Anknüpfung an die im Juni 2020 gestartete Dialogreihe „Wir schafft Wunder – Fortschritt sozial und ökologisch gestalten“ (kurz: „Wir schafft Wunder“) gewährleistet sein, die sich mit Zukunftsbildern und entsprechenden Wegen zur Treibhausgas-Neutralität in verschiedenen Lebens- und Wirtschaftsbereichen auseinandersetzt.
Bisher ist wenig darüber gesprochen worden, was das im Bundesklimaschutzgesetz verankerte Ziel der Treibhausgas-Neutralität 2050 für die einzelnen Regionen Deutschlands mit ihren unterschiedlichen Strukturen, demographischen Merkmalen und kulturellen Traditionen bedeutet. In einem umfangreichen Dialog- und Beteiligungsprozess plant das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) deshalb, Wege zur Erreichung dieses Zieles mit der Bevölkerung zu diskutieren. Dabei soll eine enge Anknüpfung an die im Juni 2020 gestartete Dialogreihe „Wir schafft Wunder – Fortschritt sozial und ökologisch gestalten“ (kurz: „Wir schafft Wunder“) gewährleistet sein, die sich mit Zukunftsbildern und entsprechenden Wegen zur Treibhausgas-Neutralität in verschiedenen Lebens- und Wirtschaftsbereichen auseinandersetzt.
In einem ersten Schritt (AP 2) sollen in verschiedenen Regionen Deutschlands acht Bürgerkonferenzen veranstaltet werden, in denen jeweils etwa 100 Bürger*innen über die regionalen Chancen und die Risiken auf dem Weg zu Treibhausgas-Neutralität diskutieren. Wie sehen die notwendigen Strukturwandelprozesse vor Ort aus – welche Veränderungen werden von den Bürger*innen vor Ort als hilfreich, welche als risikobehaftet eingeschätzt und warum? Wie lassen sich Gefahren verringern und Chancen nutzen? Welche Unterstützung ist dabei durch Bundesregierung und EU möglich? Welche Akteure müssen in den unterschiedlichen Regionen involviert sein? Ziel ist auch zu detektieren, zu welchen Veränderungen die Bürger*innen selbst bereit sind und an welchen Transformationsprozessen sie, in welcher Form mitwirken würden.
In einem ersten Schritt (AP 2) sollen in verschiedenen Regionen Deutschlands acht Bürgerkonferenzen veranstaltet werden, in denen jeweils etwa 100 Bürger*innen über die regionalen Chancen und die Risiken auf dem Weg zu Treibhausgas-Neutralität diskutieren. Wie sehen die notwendigen Strukturwandelprozesse vor Ort aus – welche Veränderungen werden von den Bürger*innen vor Ort als hilfreich, welche als risikobehaftet eingeschätzt und warum? Wie lassen sich Gefahren verringern und Chancen nutzen? Welche Unterstützung ist dabei durch Bundesregierung und EU möglich? Welche Akteure müssen in den unterschiedlichen Regionen involviert sein? Ziel ist auch zu detektieren, zu welchen Veränderungen die Bürger*innen selbst bereit sind und an welchen Transformationsprozessen sie, in welcher Form mitwirken würden.
Im Anschluss (AP 3) sollen die Ergebnisse des Diskussionsprozesses in einen Austausch mit dem Bundesumweltministerium einfließen, bei dem Vertreter*innen der Regionen ihre Botschaften weitertragen können. Dabei ist auch die Teilnahme von Vertreter*innen aus den Regionen an der Abschlussveranstaltung von „Wir schafft Wunder“ zu organisieren. Schließlich soll auch eine Vernetzung der Regionen durch ihre Vertreter*innen untereinander gefördert werden. Damit soll ein Lernen voneinander ermöglicht und der demokratische Diskurs gestärkt werden. Regionen und ihre Bürger*innen sollen durch den Beteiligungsprozess dazu befähigt werden, den Herausforderungen auf dem Weg zur Treibhausgas-Neutralität konstruktiv zu begegnen.
Im Anschluss (AP 3) sollen die Ergebnisse des Diskussionsprozesses in einen Austausch mit dem Bundesumweltministerium einfließen, bei dem Vertreter*innen der Regionen ihre Botschaften weitertragen können. Dabei ist auch die Teilnahme von Vertreter*innen aus den Regionen an der Abschlussveranstaltung von „Wir schafft Wunder“ zu organisieren. Schließlich soll auch eine Vernetzung der Regionen durch ihre Vertreter*innen untereinander gefördert werden. Damit soll ein Lernen voneinander ermöglicht und der demokratische Diskurs gestärkt werden. Regionen und ihre Bürger*innen sollen durch den Beteiligungsprozess dazu befähigt werden, den Herausforderungen auf dem Weg zur Treibhausgas-Neutralität konstruktiv zu begegnen.
Ziel des Auftrages ist es, die notwendigen Formate zu konzipieren, zu organisieren und durchzuführen und die notwendigen Schritte mit den Bürger*innen zu diskutieren, um die regional spezifischen Veränderungsprozesse anzustoßen und konstruktiv weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen die entwickelten Vorschläge und Empfehlungen so aufgearbeitet werden, dass sie Eingang nehmen können in den weiteren politischen Gestaltungsprozess und in das Regierungshandeln auf dem Weg zur Treibhausgas-Neutralität, beispielsweise im Kontext der Fortschreibung des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung. Darüber hinaus soll die Bürgerbeteiligung durch Öffentlichkeitsarbeit mit möglichst großer Reichweite begleitet werden.
Ziel des Auftrages ist es, die notwendigen Formate zu konzipieren, zu organisieren und durchzuführen und die notwendigen Schritte mit den Bürger*innen zu diskutieren, um die regional spezifischen Veränderungsprozesse anzustoßen und konstruktiv weiterzuentwickeln. Gleichzeitig sollen die entwickelten Vorschläge und Empfehlungen so aufgearbeitet werden, dass sie Eingang nehmen können in den weiteren politischen Gestaltungsprozess und in das Regierungshandeln auf dem Weg zur Treibhausgas-Neutralität, beispielsweise im Kontext der Fortschreibung des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung. Darüber hinaus soll die Bürgerbeteiligung durch Öffentlichkeitsarbeit mit möglichst großer Reichweite begleitet werden.
Dauer: 7 Monate
Beschreibung der Optionen: Siehe Vergabeunterlagen.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: QB52
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin
Hinweis: Da mit dem Auftrag ein Bürgerdialog im Kontext einer (klima-)politischen Themenstellung mit bundesweiter Wirkung durchgeführt wird, ist politische Neutralität des Bieters Voraussetzung für den Auftrag. Der Auftrag kann ausschließlich an parteipolitisch unabhängige Wirtschaftsteilnehmer vergeben werden. (Siehe auch Dokument BE2003-107_0b_Eignungskriterien).
Hinweis: Da mit dem Auftrag ein Bürgerdialog im Kontext einer (klima-)politischen Themenstellung mit bundesweiter Wirkung durchgeführt wird, ist politische Neutralität des Bieters Voraussetzung für den Auftrag. Der Auftrag kann ausschließlich an parteipolitisch unabhängige Wirtschaftsteilnehmer vergeben werden. (Siehe auch Dokument BE2003-107_0b_Eignungskriterien).
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-01-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-10-27 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 14:00
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle — Zukunft — Umwelt — Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=352787🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zukunft — Umwelt — Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Postanschrift: Robert-Schuman-Platz 3
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53175
Land: Bonn, Kreisfreie Stadt🏙️
Internetadresse: https://www.z-u-g.org🌏
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-949990📞
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de🌏
Quelle: OJS 2020/S 187-450991 (2020-09-22)