Konzessionsvertrag zur Bewirtschaftung der Mensa des Schulzentrums Freiherr-vom-Stein

Stadtverwaltung Rösrath, Vergabestelle

Ausschreibung des Konzessionsvertrags für die Mensa des Schulzentrums Freiherr-vom- Stein in der Stadt Rösrath.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-02-04.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-02-04 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-02-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Betrieb von Kantinen
Referenznummer: ZVR04/2020
Kurze Beschreibung:
Ausschreibung des Konzessionsvertrags für die Mensa des Schulzentrums Freiherr-vom- Stein in der Stadt Rösrath.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Betrieb von Kantinen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rheinisch-Bergischer Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtverwaltung Rösrath, Vergabestelle
Postanschrift: Hauptstr. 229
Postleitzahl: 51503
Postort: Rösrath
Kontakt
Internetadresse: https://www.roesrath.de 🌏
E-Mail: vergabe@roesrath.de 📧
Telefon: +49 2205-802-170 📞
Fax: +49 2205-802-131 📠
URL der Dokumente: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY0YY4C/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY0YY4C 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-04 📅
Einreichungsfrist: 2020-03-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-06 📅
Datum des Beginns: 2021-01-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 026-059189
ABl. S-Ausgabe: 26
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gem. § 17 Abs. 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen. Bewerber müssen eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB abgeben (ist Bestandteil des einzureichenden Dokuments „Bewerbungsformular"). Bewerbergemeinschaften: Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bestellen einen bevollmächtigten Vertreter. Sämtliche Mitglieder haften gesamtschuldernisch. Form der Nachweise Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Wertung der Angebote: 1) Angebotswert 50 %; 2) Verpflegungskonzept 25 %; 3) Qualitätskontroll/-bewertungssystem 20 %; 4) Kunden-/Personalbetreuungskonzept 5 %. Detaillierte Wertung: siehe Anlage „Bewertungs- und Entscheidungsmatrix". Bekanntmachungs-ID: CXS0YY0YY4C
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Rösrath beabsichtigt, die Bewirtschaftung der neuen, noch im Bau befindlichen Mensa an einen externen Dienstleister zu vergeben. Die Fertigstellung ist für Anfang 2021 vorgesehen. Der Küchen-/Produktionsbereich wird als Produktionsküche so ausgestattet, dass durch den Konzessionsnehmer die Speisenzubereitung im Cook & Serve-Verfahren vorausgesetzt wird. Hierbei soll eine weitestgehende Verarbeitung von Rohwaren in Eigenfertigung unter Einbeziehung regionaler Erzeuger-/Lieferbetriebe erfolgen.
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Darüber hinaus ist der Konzessionsnehmer aufgefordert, die in den Räumlichkeiten geplanten Veranstaltungen, in Abstimmung mit den jeweiligen Veranstaltern, mit einer entsprechenden Speisen-/Getränkeversorgung zu bewirtschaften.
Der ausgeschriebene Versorgungsumfang umfasst die nachfolgend aufgeführten Leistungsfelder:
— Bewirtschaftung der Mensa des Schulzentrums Freiherr vom Stein Rösrath mit eigenem Personal. Dieses beinhaltet,
— Bewirtschaftung der Mensa inkl. Küchenbereich im Cook & Serve-Verfahren sowie Frischzubereitung von Kaltkomponenten zum Mittagessen,
— sukzessive und ausgabezeitnahe Bereitstellung und Ausgabe der Warmspeisen aus der Warmspeisentheke,
— Bestückung des Free-Flow-Bereichs,
— Spülen des Geschirrs,
— Reinigung der Küche und des Ausgabebereiches (inkl. Böden),
— Reinigung der Tische und Stühle im Gastraum.
Bewirtschaftung des Kiosks/Bistro auf eigenes Risiko.
Nach Schulschluss werden angrenzende Bereiche für Veranstaltungen genutzt. Der Konzessionsnehmer ist aufgefordert, für die jeweiligen Veranstaltungen frei kalkulierte Verpflegungsangebote zu erstellen und die Veranstaltungen mit Speisen zu versorgen. Die Räumlichkeiten der Mensa werden hierfür dem Konzessionsnehmer unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
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Beschreibung der Verlängerungen: Zweimalige, jeweils jährliche Verlängerungsoption.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 51503 Rösrath

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Erklärung zur Rechtsform des Unternehmens (Eigenerklärung, Vordruck anbei)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung über den Jahresumsatz der vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017 u.2018). Mindestkumsatz: 400 000 EUR brutto p. a.
Nachweis über eine abgeschlossene Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit den in § 9 des Konzessionsvertrages genannten Deckungssummen oder zumindest Vorlage einer Erklärung des Versicherers, dass dieser nach dem Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung abzuschließen (Eigenerkläriung, Vordruck anbei).
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Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl und der Zahl der Führungskräfte in den letzten 3 Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018).
Angabe der technischen Fachkräfte (Unternehmen, durchzuführende Tätigkeiten, Erfahrung und Qualifikation), die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Bieter bzw. dem jeweiligen Mitglied der Bietergemeinschaft angehören oder nicht (Eigenerklärung, Vordruck anbei).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vorlage von mindetens einem Referenznachweis über eine vergleichbare Leistung; Mindestanforderung: Verpflegung von Kindern, Verpflegung von mindesstens 350 Kindern je Tag.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Im Auftragafall werden die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreueu.
Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen) Vertragsbestandteil.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bewertung des Jahresumsatzes für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017 und 2018), der über die Mindestanforderung (400 000 EUR brutto) hinausgeht. Gewichtung 20 % (d. h. maximal 2 Punkte).
Der Umsatz wird pro Geschäftsjahr im Wege einer linearen Interpolation ins Verhältnis gesetzt. Aus den so für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils errechneten Punkten wird ein Gesamtpunktedurchschnitt gebildet. Dieser wird auf 2 Nachkommastellen gerundet. Es wird nach der kaufmännischen Rundung auf- beziehungsweise abgerundet, d. h. ist die Ziffer an der ersten wegfallenden Dezimalstelle eine 0, 1, 2, 3 oder 4, dann wird abgerundet, ist die Ziffer an der ersten wegfallenden Dezimalstelle eine 5, 6, 7, 8 oder 9, dann wird aufgerundet.
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Die Maximalpunktzahl ist erreicht, wenn der durchschnittliche Jahresumsatz (Durchschnitt der Jahre 2016, 2017 und 2018) mindestens 1 Mio. EUR brutto p. a. beträgt.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
Erfahrung bei der Erbringung vergleichbarer Leistungen anhand der Referenzen über ausgeführte Aufträge in den letzten 3 Jahren vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist mit der hier zu vergebenden Leistung, Gewichtung: 80 % (d. h. maximal 8 Punkte).
Der Konzessionsgeber berücksichtigt folgende durch die Referenzen und die zugehörigen, von den Bewerbern eingereichten Unterlagen nachgewiesene Erfahrungen bei der Erbringung vergleichbarer Leistungen zu den hier ausgeschriebenen Leistungen, wobei die Beurteilung jeweils individuell und auch vergleichend mit den von den anderen Wirtschaftsteilnehmern vorgelegten Referenzen/Unterlagen erfolgt.
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Mindestkriterium zur Zulassung zur Referenzwertung:
— es ist mindestens eine wertbare Referenz vorzulegen,
— Verpflegung von mindestens 350 Kindern je Tag,
— Erfahrungen aus der Erbringung von Aufträgen über Catering- bzw. Speisenversorgungsleistungen von Schülern.
Jede Referenz wird nach folgender Punkteskala bepunktet:
Punktevergabe:
8 Punkte: wenn es sich um die Mittagsverpflegung von Schülern der weiterführenden Schulen handelt.
6 Punkte: wenn es ich um die Verpflegung Schülern u. a. auch in Grundschulen handelt.
4 Punkte: wenn es sich bei der Referenz um die Verpflegung von Kindern (u. a. auch Kindergärten) handelt.
Der Konzessiosngeber wählt auf dieser Grundlage die Bewerber beziehungsweise die Bewerbergemeinschaft mit der höchsten Gesamtpunktzahl; bei gleicher Punktzahl und der Notwendigkeit einer Auswahl entscheidet der höhere Punktwert in der Kategorie „Referenzen"; soweit auch hier eine gleiche Punktzahl besteht, entscheidet das Los.
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Die ausgewählten Bewerber werden zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert. Weitere Einzelheiten zum vorgesehenen Verfahrensablauf der Verhandlungs- und Angebotsphase können den Vergabeunterlagen für die Angebotsphase entnommen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-03-25 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0YY0YY4C/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gem. § 17 Abs. 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Bewerber müssen eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB abgeben (ist Bestandteil des einzureichenden Dokuments „Bewerbungsformular").
Bewerbergemeinschaften:
Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bestellen einen bevollmächtigten Vertreter. Sämtliche Mitglieder haften gesamtschuldernisch.
Form der Nachweise
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bestätigen zu lassen.
Wertung der Angebote:
1) Angebotswert 50 %;
2) Verpflegungskonzept 25 %;
3) Qualitätskontroll/-bewertungssystem 20 %;
4) Kunden-/Personalbetreuungskonzept 5 %.
Detaillierte Wertung: siehe Anlage „Bewertungs- und Entscheidungsmatrix".
Bekanntmachungs-ID: CXS0YY0YY4C

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-3045 📞
E-Mail: vkrheinland@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 221147-2889 📠
Internetadresse: https://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Absatz 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Landrat des Rhein-Sieg-Kreises
Postanschrift: Postfach 1551
Postort: Siegburg
Postleitzahl: 53705
Telefon: +49 2241-130 📞
Fax: +49 2241-132179 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadtverwaltung Rösrath, Vergabestelle
Postanschrift: Hauptstr. 229
Postort: Rösrath
Postleitzahl: 51503
Telefon: +49 2205-802-170 📞
E-Mail: vergabe@roesrath.de 📧
Fax: +49 2205-802-131 📠
Quelle: OJS 2020/S 026-059189 (2020-02-04)