Laborinformations- und -managementsystem (LIMS) für das Bayerische Landeskriminalamt

Bayerisches Landeskriminalamt

Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung eines neuen Laborinformations- und -managementsystems (LIMS) für das Kriminaltechnische Institut (KTI) des Bayerischen Landeskriminalamts. Das neue System/die Software soll das gegenwärtig verwendete LIMS ersetzen und einen Baustein für die Neugestaltung der Datenverarbeitungsstrukturen beim KTI bilden. Das KTI des Bayerischen Landeskriminalamts beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter. Seine wesentliche Kernaufgabe ist die Gutachtenserstellung für Polizeidienststellen, Staatsanwaltschaften und Gerichte. Als weitere Auftraggeber des KTI spielen vor allem die Landratsämter/Kommunen mit vorwiegend Gutachten hinsichtlich der Echtheit von Dokumenten eine wesentliche Rolle. Gutachtensaufträge werden in der Regel in Form von Gutachtensfragen zu verfahrensrelevanten Beweistatsachen mit beiliegend übersandten Asservaten übermittelt. Gutachtensfragen können aber auch ohne Asservatenbezug gestellt werden und werden dann auf Grundlage einer Untersuchung vor Ort („Tatortuntersuchung“), nach Aktenlage oder aufgrund des Ergebnisses der Beweisaufnahme einer gerichtlichen Hauptverhandlung beantwortet. Für die Befunderhebung kommen zahlreiche Untersuchungsmethoden aus verschiedensten wissenschaftlichen und technischen Fachdisziplinen zum Einsatz. Das zu beschaffende LIMS-System soll primär die auf analytisch-chemischen und humangenetischen Untersuchungsmethoden spezialisierten Labore optimal versorgen können, in denen insgesamt etwa 80 Mitarbeiter beschäftigt sind. Es muss die grundlegenden Auftrags- und Asservatendaten aus der bestehenden Asservatenverwaltung der Bayerischen Polizei medienbruchfrei übernehmen und eine den Akkreditierungsanforderungen (EN ISO 17020 und EN ISO 17025) entsprechende Dokumentation der weiteren Auftragsbearbeitung im Labor sicherstellen. Insbesondere muss die automatisierte Untersuchung von Proben auf Multiwell-Platten oder Autosamplerracks, die Auswertung der Messläufe und die Verteilung der Ergebnisse auf die Proben effizient unterstützt werden. Weiter müssen die Prüfpläne während des Untersuchungsgangs in Abhängigkeit von den Untersuchungsergebnissen jederzeit angepasst werden können. Auch für die medienbruchfreie Kommunikation mit den Systemen polizeiexterner Auftraggeber (z. B. Justiz, Landratsämter) muss ein elektronischer Kommunikationsweg (direkt oder indirekt über die Asservatenverwaltung) angeboten werden können. Weiter muss eine normgerechte Prüfmittelüberwachung, die Verwaltung von Referenzmaterialien und die Dokumentation der Mitarbeiterqualifikation unterstützt werden. Schließlich muss die Software die Gutachtenserstellung als abschließende Berichterstattung an den Auftraggeber unterstützen und das Ergebnis medienbruchfrei in das System des jeweiligen Auftraggebers übertragen können. Grundsätzlich wird die Beschaffung einer Standardsoftware angestrebt, wobei eine Datenbankanwendung mit Web-Client favorisiert wird, durch den die Integration vorhandener und künftiger polizeiinterner Anwendungen erleichtert werden sollte. Das Projekt LIMSneu stellt die praktische Umsetzung des Zielbildes des BLKA für ein neues Labor- und Informationsmanagementsystem und dessen dauerhafte/langfristige Nutzung dar. Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung inkl. Kriterienkatalog, die den gemäß § 21 Abs. 3 VSVgV ausgewählten geeigneten Bewerbern – inklusive der weiteren für die Angebotsphase relevanten Vergabe- und Vertragsunterlagen – mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt wird. Auszüge aus dem Kriterienkatalog betreffend die Ausschlusskriterien werden auf Anfrage an die Kontaktstelle bereits im Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellt, um auf den Auftragsgegenstand im Hinblick auf die Mindestanforderungen zur Leistung bereits im Teilnahmewettbewerb hinzuweisen. Vertragliche Grundlage des Projekts wird ein EVB-IT Systemvertrag – einschließlich der zugehörigen AGB sowie ergänzt um die sog. technischen no-spy-Regularien des Bundes-CIO – sein, in den die Vorgaben der Leistungsbeschreibung integriert werden. Zur Abbildung der Leistungsbeschreibung behält sich der Auftraggeber sachdienliche Anpassungen und Ergänzungen unter Einschluss erweiterter Wartungs- und Pflegeregelungen vor.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-23.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-07-23 Auftragsbekanntmachung
2020-12-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-07-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Branchenspezifisches Softwarepaket
Menge oder Umfang: Wartung und Support bis maximal 10 Jahre635 000,00
Gesamtwert des Auftrags: 635 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Branchenspezifisches Softwarepaket 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bayerisches Landeskriminalamt
Postanschrift: Maillingerstraße 15
Postleitzahl: 80636
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.polizei.bayern.de 🌏
E-Mail: blka.sg124.ausschreibungen@polizei.bayern.de 📧
Fax: +49 891212-2879 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-23 📅
Einreichungsfrist: 2020-08-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 143-352846
ABl. S-Ausgabe: 143
Zusätzliche Informationen
1. Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb und ein Auszug aus dem Kriterienkatalog mit den Ausschlusskriterien für die Angebotsphase werden interessierten Bewerbern auf Anfrage an blka.sg124.ausschreibungen@polizei.bayern.de zugesandt. Die weiteren Vergabe- und Vertragsunterlagen werden ausschließlich den für die Angebotsphase ausgewählten Bewerbern zugesandt. 2. Bewerber dürfen Unterauftragnehmer einsetzen und Eignungsleihe durchführen. Wenn und soweit sich der Bewerber für die Eignungsprüfung auf die wirtschaftlichen oder finanzielle bzw. auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit eines Nachunternehmers berufen möchten, sind diese eignungsrelevanten Unterauftragnehmer im Vordruck 4 der Vergabeunterlagen zu benennen und ist eine Verpflichtungserklärung nach Vordruck 4a der Vergabeunterlagen einzureichen. Für die eignungsrelevanten Unterauftragnehmer hat der Bewerber neben den erforderlichen Nachweisen zum zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sowie zur Zulässigkeit der Berufsausübung auch die jeweiligen Eignungsnachweise zu erbringen, für die der Bewerber die Kapazitäten des Dritten in Anspruch nehmen will. 3. Für den Teilnahmeantrag und für alle geforderten Erklärungen sind die zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. 4. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen. Sollten einzelne Unterlagen in einer anderen Sprache vorliegen, behält sich der Auftraggeber vor, Übersetzungen dieser Unterlagen zu verlangen. 5. Der Teilnahmeantrag ist samt Anlagen vollständig in Papierform, d. h. schriftlich im Original (kein Scan oder Telefax) sowie in nicht beglaubigter Kopie (1 x Papierform sowie 1 x auf einem Datenträger (CD/DVD) – USB-Sticks sind nicht zugelassen) einzureichen. Eine Einreichung per Vergabeplattform, Telefax oder Email ist ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag ist im Original in einen fensterlosen Umschlag einzukuvertieren und zu verschließen. Dieser Briefumschlag ist mit der Firmenanschrift als Absender zu versehen und mit dem Angebotskennzettel (Anlage 1_Kennzettel) außen zu kennzeichnen. Der derart verschlossene und gekennzeichnete Umschlag ist in einen weiteren Umschlag einzukuvertieren, mit der Firmenanschrift als Absender zu versehen, zu verschließen und an die folgende Adresse zu übermitteln: Bayerisches Landeskriminalamt, Sachgebiet 124 Beschaffung – Vergabestelle, Maillingerstr. 15, 80636 München. 6. Der Teilnahmeantrag und – wo vorgesehen – die übrigen Vordrucke sind an den gekennzeichneten Stellen durch den Bewerber eigenhändig zu unterschreiben. 7. Der Auftraggeber beabsichtigt grundsätzlich, mit allen Bietern, die ein ordnungsgemäßes Erstangebot eingereicht haben, eine Verhandlungsrunde durchzuführen. Der genaue Termin für die Verhandlungsgespräche wird rechtzeitig vorher abgestimmt und mit einem Einladungsschreiben mitgeteilt. Die Gespräche finden voraussichtlich in den Räumen des Auftraggebers statt (alternativ: ggf. unter Einsatz elektronischer Kommunikationsmittel). 8. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verhandlungsverfahren gemäß § 11 Abs. 3 VSVgV in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der in den Vergabeunterlagen angegebenen Zuschlagskriterien zu verringern. 9. Die Durchführung einer Teststellung ist beabsichtigt, voraussichtlich Ende Oktober 2020. 10. Der Auftraggeber beabsichtigt grundsätzlich, den Zuschlag auf das nach Abschluss der ersten Verhandlungsrunde eingereichte wirtschaftlichste Angebot ohne weitere Verhandlungen zu erteilen. Sollte das Verfahren weitere Verhandlungs- und Angebotsrunden erfordern, behält sich der Auftraggeber dies vor. 11. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen. 12. Fragen zum Vergabeverfahren und den Unterlagen sind ausschließlich rechtzeitig elektronisch per E-Mail unter dem Aktenzeichen 124-8010-027/20 an folgende E-Mail-Adresse zu richten: blka.sg124.ausschreibungen@polizei.bayern.de. 13. Alle überlassenen Unterlagen hat der Bewerber als Geschäftsgeheimnis zu betrachten und vertraulich zu behandeln.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung eines neuen Laborinformations- und -managementsystems (LIMS) für das Kriminaltechnische Institut (KTI) des Bayerischen Landeskriminalamts. Das neue System/die Software soll das gegenwärtig verwendete LIMS ersetzen und einen Baustein für die Neugestaltung der Datenverarbeitungsstrukturen beim KTI bilden. Das KTI des Bayerischen Landeskriminalamts beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter. Seine wesentliche Kernaufgabe ist die Gutachtenserstellung für Polizeidienststellen, Staatsanwaltschaften und Gerichte. Als weitere Auftraggeber des KTI spielen vor allem die Landratsämter/Kommunen mit vorwiegend Gutachten hinsichtlich der Echtheit von Dokumenten eine wesentliche Rolle. Gutachtensaufträge werden in der Regel in Form von Gutachtensfragen zu verfahrensrelevanten Beweistatsachen mit beiliegend übersandten Asservaten übermittelt. Gutachtensfragen können aber auch ohne Asservatenbezug gestellt werden und werden dann auf Grundlage einer Untersuchung vor Ort („Tatortuntersuchung“), nach Aktenlage oder aufgrund des Ergebnisses der Beweisaufnahme einer gerichtlichen Hauptverhandlung beantwortet. Für die Befunderhebung kommen zahlreiche Untersuchungsmethoden aus verschiedensten wissenschaftlichen und technischen Fachdisziplinen zum Einsatz. Das zu beschaffende LIMS-System soll primär die auf analytisch-chemischen und humangenetischen Untersuchungsmethoden spezialisierten Labore optimal versorgen können, in denen insgesamt etwa 80 Mitarbeiter beschäftigt sind. Es muss die grundlegenden Auftrags- und Asservatendaten aus der bestehenden Asservatenverwaltung der Bayerischen Polizei medienbruchfrei übernehmen und eine den Akkreditierungsanforderungen (EN ISO 17020 und EN ISO 17025) entsprechende Dokumentation der weiteren Auftragsbearbeitung im Labor sicherstellen. Insbesondere muss die automatisierte Untersuchung von Proben auf Multiwell-Platten oder Autosamplerracks, die Auswertung der Messläufe und die Verteilung der Ergebnisse auf die Proben effizient unterstützt werden. Weiter müssen die Prüfpläne während des Untersuchungsgangs in Abhängigkeit von den Untersuchungsergebnissen jederzeit angepasst werden können. Auch für die medienbruchfreie Kommunikation mit den Systemen polizeiexterner Auftraggeber (z. B. Justiz, Landratsämter) muss ein elektronischer Kommunikationsweg (direkt oder indirekt über die Asservatenverwaltung) angeboten werden können. Weiter muss eine normgerechte Prüfmittelüberwachung, die Verwaltung von Referenzmaterialien und die Dokumentation der Mitarbeiterqualifikation unterstützt werden. Schließlich muss die Software die Gutachtenserstellung als abschließende Berichterstattung an den Auftraggeber unterstützen und das Ergebnis medienbruchfrei in das System des jeweiligen Auftraggebers übertragen können. Grundsätzlich wird die Beschaffung einer Standardsoftware angestrebt, wobei eine Datenbankanwendung mit Web-Client favorisiert wird, durch den die Integration vorhandener und künftiger polizeiinterner Anwendungen erleichtert werden sollte. Das Projekt LIMSneu stellt die praktische Umsetzung des Zielbildes des BLKA für ein neues Labor- und Informationsmanagementsystem und dessen dauerhafte/langfristige Nutzung dar. Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung inkl. Kriterienkatalog, die den gemäß § 21 Abs. 3 VSVgV ausgewählten geeigneten Bewerbern – inklusive der weiteren für die Angebotsphase relevanten Vergabe- und Vertragsunterlagen – mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt wird. Auszüge aus dem Kriterienkatalog betreffend die Ausschlusskriterien werden auf Anfrage an die Kontaktstelle bereits im Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellt, um auf den Auftragsgegenstand im Hinblick auf die Mindestanforderungen zur Leistung bereits im Teilnahmewettbewerb hinzuweisen. Vertragliche Grundlage des Projekts wird ein EVB-IT Systemvertrag – einschließlich der zugehörigen AGB sowie ergänzt um die sog. technischen no-spy-Regularien des Bundes-CIO – sein, in den die Vorgaben der Leistungsbeschreibung integriert werden. Zur Abbildung der Leistungsbeschreibung behält sich der Auftraggeber sachdienliche Anpassungen und Ergänzungen unter Einschluss erweiterter Wartungs- und Pflegeregelungen vor.
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Menge oder Umfang: Wartung und Support bis maximal 10 Jahre
Beschreibung der Optionen:
Die Vereinbarung zur Erbringung von Wartungs- und Pflegeleistungen hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ist nur seitens des Auftraggebers mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende eines Vertragsjahres ordentlich kündbar (erstmals jedoch zum Ablauf des vierten vollen Vertragsjahres und nachfolgend zum Ablauf jedes weiteren vollen Vertragsjahres).
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Referenznummer: 124-8010-027/20
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Erklärung nach Vordruck 5 der Vergabeunterlagen und Nachweis (in Kopie) über die erlaubte Berufsausübung, je nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, entweder über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch Nachweis der gleichwertigen Erlaubnis der Berufsausübung auf andere Weise.
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2. Verpflichtungserklärung nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 lit. a) VSVgV nach Vordruck 13 der Vergabeunterlagen, während der gesamten Vertragsdauer sowie nach Kündigung, Auflösung oder Ablauf des Vertrags den Schutz aller in dem Besitz des Bewerbers befindlichen oder ihm zur Kenntnis gelangter Verschlusssachen gemäß den einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu gewährleisten; sowie unterschriebenes VS-Nfd-Merkblatt nach Vordruck 13 der Vergabeunterlagen.
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3. Scientology-Schutzerklärung nach Vordruck 15 der Vergabeunterlagen.
4. Erklärung nach Vordruck 16 der Vergabeunterlagen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 147, 123 GWB, § 23 Abs. 1 VSVgV. Alternativ Darstellung der Selbstreinigungsmaßnahmen (§ 125 GWB) für vorliegende Ausschlusstatbestände. Nur auf gesonderte Anforderung der Vergabestelle ist nach § 23 Abs. 3 bis 5 VSVgV ein Auszug aus einem einschlägigen Register oder eine behördliche Bescheinigung bzw. eine Versicherung an Eides Statt oder eine gleichwertige Erklärung vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, die erforderlichen Informationen über die persönliche Lage der Bewerber bei den zuständigen Behörden einzuholen, wenn sie Bedenken in Bezug auf das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen hat (§ 23 Abs. 2 VSVgV). Die Vergabestelle behält sich weiter vor, Ausschlussgründe nach § 123 GWB bei behördlichen Registern selbst zu überprüfen.
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5. Erklärung nach Vordruck 17 der Vergabeunterlagen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 147, 124 GWB, § 24 Abs. 1 VSVgV. Alternativ Darstellung der Selbstreinigungsmaßnahmen (§ 125 GWB) für vorliegende Ausschlusstatbestände. Nur auf gesonderte Anforderung der Vergabestelle ist nach § 24 Abs. 2 bis 3 VSVgV eine behördliche Bescheinigung bzw. eine Versicherung an Eides Statt oder eine gleichwertige Erklärung vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, Ausschlussgründe nach § 124 GWB bei behördlichen Registern selbst zu überprüfen.
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6. Verpflichtungserklärung nach § 7 Abs. 2 Nr.3 VSVgV nach Vordruck 14 der Vergabeunterlagen, von Unterauftragnehmern, an die der Bewerber im Zuge der Auftragsausführung Unteraufträge vergibt, Erklärungen und Verpflichtungserklärungen gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 2 lit. b) VSVgV einzuholen und vor der Vergabe des Unterauftrags dem Auftraggeber vorzulegen.
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Bei Eignungsleihe:
2. Verpflichtungserklärung nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 lit. a) VSVgV nach Vordruck 13a der Vergabeunterlagen, während der gesamten Vertragsdauer sowie nach Kündigung, Auflösung oder Ablauf des Vertrags den Schutz aller in dem Besitz des Bewerbers befindlichen oder ihm zur Kenntnis gelangter Verschlusssachen gemäß den einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu gewährleisten; sowie unterschriebenes VS-Nfd-Merkblatt nach Vordruck 13a der Vergabeunterlagen.
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3. Scientology-Schutzerklärung nach Vordruck 15a der Vergabeunterlagen.
6. Verpflichtungserklärung nach Vordruck 4a.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung nach Vordruck 6 der Vergabeunterlagen zum Jahresumsatz des Unternehmens für den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereich (tätigkeitsbezogener Mindestumsatz) bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens,
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2. Erklärung über aktuell bestehende gültige Betriebshaftpflichtversicherung oder vergleichbare marktübliche Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden oder entsprechende Versicherbarkeit auf erstes Anfordern des Auftraggebers im Auftragsfall sowie Aufrechterhalten über die gesamte Vertragslaufzeit.
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Mindeststandards:
1. tätigkeitsbezogener Mindestjahresumsatz von 1 Mio. EUR jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens,
2. Mindestdeckung der Betriebshaftpflichtversicherung für:
a) Personenschäden i. H. v 1 Mio. EUR je Versicherungsfall oder 2 Mio. EUR je Versicherungsjahr,
b) Sachschäden i. H. v 500 000 EUR je Versicherungsfall oder 1 Mio. EUR je Versicherungsjahr,
c) Vermögensschäden iHv 500 000 EUR je Versicherungsfall und Versicherungsjahr.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Bei Eignungsleihe, falls die Eignungsleihe sich auf das Kriterium bezieht: Erklärung nach Vordruck 6a der Vergabeunterlagen zum Jahresumsatz des Unterauftragnehmer-Unternehmens für den durch den Auftragsgegenstand vorausgesetzten Tätigkeitsbereich (tätigkeitsbezogener Mindestumsatz) bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens,
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2. Bei Eignungsleihe: Erklärung über aktuell bestehende gültige Betriebshaftpflichtversicherung oder vergleichbare marktübliche Versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden oder entsprechende Versicherbarkeit auf erstes Anfordern des Auftraggebers im Auftragsfall sowie Aufrechterhalten über die gesamte Vertragslaufzeit.
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Mindeststandards:
1. tätigkeitsbezogener Mindestjahresumsatz von 1 Mio. EUR jeweils in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren entsprechend dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens (Wertung auf Basis addierter Werte mit Bewerber/Bewerbergemeinschaft),
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c) Vermögensschäden i. H. v 500 000 EUR je Versicherungsfall und Versicherungsjahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung von Referenzen innerhalb der letzten 5 Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahme-/Bewerbungsfrist) über die Einführung eines Laborinformations- und -managementsystems (LIMS) im zumindest teilautomatisierten Labor (Handling von Platten und Autosamplerracks). Die dargestellten Referenzen müssen die umfassenden Erfahrungen des Bieters in Bezug auf die Ausführung von Leistungen im Bereich „Einführung eines LIMS im zumindest teilautomatisierten Labor (Handling von Platten und Autosamplerracks)“ belegen, d. h. hinsichtlich Aufgaben, Umfang (Auftragswert, Anzahl der User) und Anforderung dem hier ausgeschriebenen Vergabegegenstand möglichst nahe kommen. Die Darstellung der vollständigen Angaben muss unter Verwendung des Vordrucks 8 „Vordruck für die Beschreibung der Referenzen“ der Vergabeunterlagen erfolgen, der verfielfältigt werden kann. Für den Fall, dass die Unternehmen die Referenzvordrucke aus berechtigten Gründen i. S. v. § 27 Abs. 5 VSVgV nicht bzw. nicht vollständig ausfüllen können oder dürfen (insbesondere weil der Referenzauftraggeber dies aus Geheimhaltungserfordernissen oder wegen Sicherheitsinteressen untersagt), haben die Unternehmen diese berechtigten Gründe i. S. v. § 27 Abs. 5 VSVgV anzugeben und zu erläutern. Auch in einem solchen Fall sind jedoch zumindest der Referenzauftraggeber sowie eine Auskunftsperson des Referenzauftraggebers im Referenzvordruck anzugeben und zu benennen, bei dem die Vergabestelle die verlangten Angaben abfragen und überprüfen kann. Sollte der Vergabestelle daraufhin die Abfrage oder Überprüfung bei dem Referenzauftraggeber nicht möglich sein, ist die eingereichte Referenz des Unternehmens kein tauglicher Nachweis der Eignung. Die Einreichung einer schriftlichen Bescheinigung des jeweiligen Referenzauftraggebers i. S. v. § 27 Abs. 2 Nr. 1 bzw. Nr. 2 VSVgV über die erbrachten Referenzleistungen ist nicht erforderlich. Die Abforderung einer solchen Bescheinigung nach § 27 Abs. 2, Abs. 3 VSVgV bleibt jedoch vorbehalten.
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2. Angabe der Anzahl der LIMS-Kundeninstallationen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung von Ihrem Unternehmen mit einem Wartungsvertrag bedient werden, in Vordruck 9 der Vergabeunterlagen.
3. Erklärung, dass das Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) etabliert hat, in Vordruck 10 der Vergabeunterlagen, und Einreichung von Zertifikat der Zertifizierung (z. B. ISO bzw. vergleichbar) und/oder Darstellung des QMS (z. B. Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis des Managementhandbuchs).
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4. In Vordruck 11 der Vergabeunterlagen: Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte (Projektleiter) in den letzten 3 Jahren (Angabe im Jahresdurchschnitt in Vollzeitäquivalenten für die letzten 3 Jahre). Auf gesonderte Abforderung der Vergabestelle sind die Angaben durch Vorlage entsprechender Nachweise nachzuweisen.
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5. In Vordruck 12 der Vergabeunterlagen: Angabe der Anzahl der technischen Fachkräfte/der fachlichen Mitarbeiter, die in der Softwareentwicklung LIMS, der Software-Implementierung LIMS und im Support LIMS tätig sind, und auf die das Unternehmen zurückgreifen kann, um den Auftrag auszuführen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angeschlossen sind oder nicht. (Angabe in Vollzeitäquivalenten). Dies ist auf gesonderte Abforderung der Vergabestelle durch Vorlage entsprechender Zertifikate oder sonstiger Nachweise nachzuweisen.
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Mindeststandards:
1. Darstellung von mindestens zwei Referenzen innerhalb der letzten 5 Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahme-/Bewerbungsfrist) über die Einführung eines Laborinformations- und –managementsystems (LIMS) im zumindest teilautomatisierten Labor (Handling von Platten und Autosamplerracks),
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3. Erklärung, dass das Unternehmen ein Qualitätsmangementsystem (QMS) etabliert hat, in Vordruck 10 der Vergabeunterlagen, und Einreichung von Zertifikat der Zertifizierung (z. B. ISO bzw. vergleichbar) und/oder Darstellung des QMS (z. B. Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis des Managementhandbuchs),
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4. Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens: Mind. 20 Gesamt-Mitarbeiter (VZÄ) inklusive Führungskräfte/Projektleiter im Jahresdurchschnitt in jedem der letzten 3 Jahre,
5. Technische Fachkräfte/fachliche Mitarbeiter, die in der Softwareentwicklung LIMS, der Software-Implementierung LIMS und im Support LIMS tätig sind: Jeweils mind. 5 VZÄ.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Bei Eignungsleihe, falls die Eignungsleihe sich auf das Kriterium bezieht: Darstellung von Referenzen innerhalb der letzten 5 Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahme-/Bewerbungsfrist) über die Einführung eines Laborinformations- und –managementsystems (LIMS) im zumindest teilautomatisierten Labor (Handling von Platten und Autosamplerracks). Die dargestellten Referenzen müssen die umfassenden Erfahrungen des Bieters in Bezug auf die Ausführung von Leistungen im Bereich „Einführung eines LIMS im zumindest teilautomatisierten Labor (Handling von Platten und Autosamplerracks)“ belegen, d. h. hinsichtlich Aufgaben, Umfang (Auftragswert, Anzahl der User) und Anforderung dem hier ausgeschriebenen Vergabegegenstand möglichst nahe kommen. Die Darstellung der vollständigen Angaben muss unter Verwendung des Vordrucks 8 „Vordruck für die Beschreibung der Referenzen“ der Vergabeunterlagen erfolgen, der verfielfältigt werden kann. Für den Fall, dass die Unternehmen die Referenzvordrucke aus berechtigten Gründen i. S. v. § 27 Abs. 5 VSVgV nicht bzw. nicht vollständig ausfüllen können oder dürfen (insbesondere weil der Referenzauftraggeber dies aus Geheimhaltungserfordernissen oder wegen Sicherheitsinteressen untersagt), haben die Unternehmen diese berechtigten Gründe i. S. v. § 27 Abs. 5 VSVgV anzugeben und zu erläutern. Auch in einem solchen Fall sind jedoch zumindest der Referenzauftraggeber sowie eine Auskunftsperson des Referenzauftraggebers im Referenzvordruck anzugeben und zu benennen, bei dem die Vergabestelle die verlangten Angaben abfragen und überprüfen kann. Sollte der Vergabestelle daraufhin die Abfrage oder Überprüfung bei dem Referenzauftraggeber nicht möglich sein, ist die eingereichte Referenz des Unternehmens kein tauglicher Nachweis der Eignung. Die Einreichung einer schriftlichen Bescheinigung des jeweiligen Referenzauftraggebers i. S. v. § 27 Abs. 2 Nr. 1 bzw. Nr. 2 VSVgV über die erbrachten Referenzleistungen ist nicht erforderlich. Die Abforderung einer solchen Bescheinigung nach § 27 Abs. 2, Abs. 3 VSVgV bleibt jedoch vorbehalten.
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2. Bei Eignungsleihe, falls die Eignungsleihe sich auf das Kriterium bezieht: Angabe der Anzahl der LIMS-Kundeninstallationen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung von Ihrem Unternehmen mit einem Wartungsvertrag bedient werden, in Vordruck 9 der Vergabeunterlagen.
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3. Bei Eignungsleihe: Erklärung, dass das Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) etabliert hat, in Vordruck 10 der Vergabeunterlagen, und Einreichung von Zertifikat der Zertifizierung (z. B. ISO bzw. vergleichbar) und/oder Darstellung des QMS (z. B. Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis des Managementhandbuchs).
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4. Bei Eignungsleihe, falls die Eignungsleihe sich auf das Kriterium bezieht: In Vordruck 11 der Vergabeunterlagen: Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte (Projektleiter) in den letzten 3 Jahren (Angabe im Jahresdurchschnitt in Vollzeitäquivalenten für die letzten 3 Jahre). Auf gesonderte Abforderung der Vergabestelle sind die Angaben durch Vorlage entsprechender Nachweise nachzuweisen.
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5. Bei Eignungsleihe, falls die Eignungsleihe sich auf das Kriterium bezieht: In Vordruck 12 der Vergabeunterlagen: Angabe der Anzahl der technischen Fachkräfte/ der fachlichen Mitarbeiter, die in der Softwareentwicklung LIMS, der Software-Implementierung LIMS und im Support LIMS tätig sind, und auf die das Unternehmen zurückgreifen kann, um den Auftrag auszuführen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angeschlossen sind oder nicht. (Angabe in Vollzeitäquivalenten). Dies ist auf gesonderte Abforderung der Vergabestelle durch Vorlage entsprechender Zertifikate oder sonstiger Nachweise nachzuweisen.
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Mindeststandards:
1. Darstellung von mindestens 2 Referenzen innerhalb der letzten 5 Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahme-/Bewerbungsfrist) über die Einführung eines Laborinformations- und –managementsystems (LIMS) im zumindest teilautomatisierten Labor (Handling von Platten und Autosamplerracks) (Wertung auf Basis addierter Werte mit Bewerber/Bewerbergemeinschaft),
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4. Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens: Mind. 20 Gesamt-Mitarbeiter (VZÄ) inklusive Führungskräfte/Projektleiter im Jahresdurchschnitt in jedem der letzten 3 Jahre (Wertung auf Basis addierter Werte mit Bewerber/Bewerbergemeinschaft),
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5. Technische Fachkräfte/fachliche Mitarbeiter, die in der Softwareentwicklung LIMS, der Software-Implementierung LIMS und im Support LIMS tätig sind: Jeweils mind. 5 VZÄ (Wertung auf Basis addierter Werte mit Bewerber/Bewerbergemeinschaft).
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Für die Auftragsausführung ist der Einsatz einer verantwortlichen Person (Projektleiter als Hauptansprechpartner) vorgesehen.
2. Der Auftraggeber behält sich im Einzelfall vor, bei den für den Einsatz in Laboren des BLKA vorgesehenen Mitarbeiter eine DNA-Typisierung vorzunehmen. Der Auftragnehmer hat seine für den Einsatz vorgesehenen Mitarbeiter frühzeitig darauf hinzuweisen.
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3. Auftraggeber sowie Bewerber, Bieter und Auftragnehmer wahren gegenseitig die Vertraulichkeit aller Angaben und Unterlagen. Für die Anforderungen an den Schutz von Verschlusssachen einschließlich ihrer Weitergabe an Unterauftragnehmer (§ 9 VSVgV) gilt u. a. § 7 VSVgV. Bewerber, Bieter und Auftragnehmer dürfen keine von dem Auftraggeber als Verschlusssache eingestufte Information ohne Zustimmung des Auftraggebers an Dritte weitergeben. Bewerber, Bieter und Auftragnehmer müssen die Wahrung der Vertraulichkeit mit den in Aussicht genommenen Unterauftragnehmern vereinbaren.
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Da es sich bei dem ausgeschriebenen Auftrag um einen sicherheitsspezifischen Verschlusssachenauftrag i. S. d. § 104 Abs. 1 Nr. 2, Nr. 4, Abs. 3 GWB handelt, müssen die Bewerber, Bieter und Auftragnehmer sowie die als eignungsrelevant (i. S. v. § 26 Abs. 3, § 27 Abs. 4 VSVgV) angegebenen anderen Unternehmen/Unterauftragnehmer und die zur Auftragsausführung ggf. weiteren vorgesehenen oder eingesetzten Unterauftragnehmer erforderliche Maßnahmen, Anforderungen und Auflagen sicherstellen bzw. erfüllen, um den Schutz von Verschlusssachen (VS) entsprechend dem Geheimhaltungsgrad VS-nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD) gem. Art. 7 Abs. 2 Nr. 4 BaySÜG (Bayerisches Sicherheitsüberprüfungsgesetz) zu gewährleisten (§ 7 Abs. 1 VSVgV).
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Für den Fall der Ausübung einer sicherheitsempfindlichen Tätigkeit, wie dem Zugang zu VS-vertraulich eingestuften Verschlusssachen oder höher (Art. 3 Abs. 1 Nr. 1 BaySÜG) oder der Notwendigkeit der Beschäftigung an sicherheitsempfindlichen Stellen von lebens- oder verteidigungswichtigen Einrichtungen (Art. 3 Abs. 1 Nr. 4 BaySÜG) bzw. der Tätigkeit in einem Sicherheitsbereich (Art. 3 Abs. 1 Nr. 3 BaySÜG), behält sich der Auftraggeber jeweils eine einfache Sicherheitsüberprüfung der entsprechenden Personen nach Art. 10 Abs. 1 BaySÜG vor.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die von den Bewerbern je Auswahlkriterium 1.-3. erreichten Punkte werden je Bewerber zu einer maximalen Gesamtpunktzahl von 120 Punkten addiert:
1. Anzahl der angegebenen Referenzen aus den letzten 5 Jahren von deutschsprachen LIMS-Installationen im zumindest teilautomatisierten Labor (Handling von Platten und Autosamplerracks): Bei Erfüllen der Mindestanforderung (2 Referenzen) erhält der Bewerber 10 Punkte je Referenz, die ein Zusatzkriterium a)-d) erfüllt, max. aber 20 Punkte je Zusatzkriterium und 80 Punkte insgesamt:
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a) Das LIMS versorgt einen zumindest teilautomatisierten quantitativ analytisch-chemischen bzw. toxikologischen Laborbereich,
b) Das LIMS versorgt einen zumindest teilautomatisierten humangenetischen Laborbereich,
c) Das LIMS wird im Labor des Referenzkunden von mehr als 50 Personen genutzt,
d) Das Labor des Referenzkunden steht in öffentlicher Trägerschaft;
2. Anzahl der aktuell mit Wartungsvertag bedienten LIMS-Kundeninstallationen:
— weniger als 25: 0 Punkte;
— 25 bis 50: 5 Punkte;
— 51 bis 75: 10 Punkte;
— 76 bis 100: 15 Punkte;
— mehr als 100: 20 Punkte.
3. Anzahl technische Fachkräfte/fachliche Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten im Bereich LIMS über die Mindestanforderung (15 VZÄ) hinaus:
— 16 bis 25 VZÄ: 5 Punkte;
— 26 bis 35 VZÄ: 10 Punkte;
— 36 bis 45 VZÄ: 15 Punkte;
— mehr als 45 VZÄ: 20 Punkte.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bayerisches Landeskriminalamt, Sachgebiet 124 Beschaffung, Vergabestelle

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb und ein Auszug aus dem Kriterienkatalog mit den Ausschlusskriterien für die Angebotsphase werden interessierten Bewerbern auf Anfrage an blka.sg124.ausschreibungen@polizei.bayern.de zugesandt. Die weiteren Vergabe- und Vertragsunterlagen werden ausschließlich den für die Angebotsphase ausgewählten Bewerbern zugesandt.
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2. Bewerber dürfen Unterauftragnehmer einsetzen und Eignungsleihe durchführen. Wenn und soweit sich der Bewerber für die Eignungsprüfung auf die wirtschaftlichen oder finanzielle bzw. auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit eines Nachunternehmers berufen möchten, sind diese eignungsrelevanten Unterauftragnehmer im Vordruck 4 der Vergabeunterlagen zu benennen und ist eine Verpflichtungserklärung nach Vordruck 4a der Vergabeunterlagen einzureichen. Für die eignungsrelevanten Unterauftragnehmer hat der Bewerber neben den erforderlichen Nachweisen zum zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sowie zur Zulässigkeit der Berufsausübung auch die jeweiligen Eignungsnachweise zu erbringen, für die der Bewerber die Kapazitäten des Dritten in Anspruch nehmen will.
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3. Für den Teilnahmeantrag und für alle geforderten Erklärungen sind die zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden.
4. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen. Sollten einzelne Unterlagen in einer anderen Sprache vorliegen, behält sich der Auftraggeber vor, Übersetzungen dieser Unterlagen zu verlangen.
5. Der Teilnahmeantrag ist samt Anlagen vollständig in Papierform, d. h. schriftlich im Original (kein Scan oder Telefax) sowie in nicht beglaubigter Kopie (1 x Papierform sowie 1 x auf einem Datenträger (CD/DVD) – USB-Sticks sind nicht zugelassen) einzureichen. Eine Einreichung per Vergabeplattform, Telefax oder Email ist ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag ist im Original in einen fensterlosen Umschlag einzukuvertieren und zu verschließen. Dieser Briefumschlag ist mit der Firmenanschrift als Absender zu versehen und mit dem Angebotskennzettel (Anlage 1_Kennzettel) außen zu kennzeichnen. Der derart verschlossene und gekennzeichnete Umschlag ist in einen weiteren Umschlag einzukuvertieren, mit der Firmenanschrift als Absender zu versehen, zu verschließen und an die folgende Adresse zu übermitteln: Bayerisches Landeskriminalamt, Sachgebiet 124 Beschaffung – Vergabestelle, Maillingerstr. 15, 80636 München.
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6. Der Teilnahmeantrag und – wo vorgesehen – die übrigen Vordrucke sind an den gekennzeichneten Stellen durch den Bewerber eigenhändig zu unterschreiben.
7. Der Auftraggeber beabsichtigt grundsätzlich, mit allen Bietern, die ein ordnungsgemäßes Erstangebot eingereicht haben, eine Verhandlungsrunde durchzuführen. Der genaue Termin für die Verhandlungsgespräche wird rechtzeitig vorher abgestimmt und mit einem Einladungsschreiben mitgeteilt. Die Gespräche finden voraussichtlich in den Räumen des Auftraggebers statt (alternativ: ggf. unter Einsatz elektronischer Kommunikationsmittel).
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8. Der Auftraggeber behält sich vor, das Verhandlungsverfahren gemäß § 11 Abs. 3 VSVgV in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der in den Vergabeunterlagen angegebenen Zuschlagskriterien zu verringern.
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9. Die Durchführung einer Teststellung ist beabsichtigt, voraussichtlich Ende Oktober 2020.
10. Der Auftraggeber beabsichtigt grundsätzlich, den Zuschlag auf das nach Abschluss der ersten Verhandlungsrunde eingereichte wirtschaftlichste Angebot ohne weitere Verhandlungen zu erteilen. Sollte das Verfahren weitere Verhandlungs- und Angebotsrunden erfordern, behält sich der Auftraggeber dies vor.
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11. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen.
12. Fragen zum Vergabeverfahren und den Unterlagen sind ausschließlich rechtzeitig elektronisch per E-Mail unter dem Aktenzeichen 124-8010-027/20 an folgende E-Mail-Adresse zu richten: blka.sg124.ausschreibungen@polizei.bayern.de.
13. Alle überlassenen Unterlagen hat der Bewerber als Geschäftsgeheimnis zu betrachten und vertraulich zu behandeln.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 89-21762411 📞
Fax: +49 89-21762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
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3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2020/S 143-352846 (2020-07-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bayer. Landeskriminalamt
Kontakt
E-Mail: blka.sg124@polizei.bayern.de 📧
Telefon: +49 891212-0 📞
Fax: +49 891212-306124 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 237-586632
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 143-352846
ABl. S-Ausgabe: 237

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 124-8010-027-2020

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (50)
2. Leistung (50)

Auftragsvergabe
Name: DORNER GmbH & Co. KG
Postort: Müllheim
Postleitzahl: 79379
Land: Deutschland 🇩🇪

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Maximilianstrasse 39
Telefon: +49 892176-2411 📞
Fax: +49 892176-2847 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Quelle: OJS 2020/S 237-586632 (2020-12-01)