Im Rahmen des Projekts SmaP soll ein Laseraufschmelzsystem beschafft werden, welches zur Entwicklung und Fertigung von smarten Werkzeugen genutzt werden soll. Bestehende Werkzeuge sollen hinsichtlich der größeren Gestaltungsfreiheiten durch die additive Fertigung optimiert werden. Das Laseraufschmelzsystem ermöglicht durch die additive Fertigung der Werkzeuge, Sensoren im Inneren des Werkzeuges zu integrieren. Die dafür erforderlichen Strukturen lassen sich mit Hilfe von konventionellen Verfahren (subtraktiv, Gießen) nicht realisieren. Darüber hinaus soll das Laseraufschmelzsystem die Möglichkeit bieten, unterschiedliche Werkstoffe miteinander zu kombinieren (soweit werkstofftechnisch möglich) sowie Freiform- und Funktionsflächen anwendungsoptimiert anzupassen. So können die Vorteile der verschiedenen Materialien funktionsbezogen genutzt werden, was Vorteile hinsichtlich Werkzeugverhalten, Herstellkosten und Sensorintegration bietet. Für die Fertigung der Werkzeuge sowie die Integration der Sensoren werden filigrane Strukturen benötigt. Daher soll das zu beschaffende System in der Lage sein, Strukturen mit einer Spurbreite von 0,6 mm (oder kleiner) und einer Spurhöhe von 0,3 mm (oder kleiner) zu generieren. Darüber hinaus sollen Wandstärken von 0,8 mm (oder kleiner) realisiert werden können. Um auch gröbere Strukturen fertigen zu können, soll das Laseraufschmelzsystem neben Düsen für feine Strukturen auch über eine Düse für gröbere Strukturen verfügen. Um die Flexibilität hinsichtlich der Geometrie von Ausgangsbauteilen, auf die aufgeschmolzen werden soll, erhöhen zu können, soll der Bauraum so dimensioniert werden, dass ein Roboter zum Bauteilhandling während dem Schweißvorgang eingesetzt werden kann. Von der Dimensionierung ist hierbei von einem Universal Robots UR16e Roboter auszugehen. Im Angebot soll ein Montageflansch und eine Leitungszuführung am Sockel des Roboters enthalten sein. Vorrichtungen zum Schutz des Roboters sind im Rahmen der Ausschreibung nicht vorzusehen. Der Bauraum um den Roboter muss wie der übrige Bauraum auch geschützt sein (Laser). Das Laseraufschmelzsystem soll dem Konsortium eine möglichst große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten bieten. Zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten wie das Fügen durch Laserschweißen oder Trennen durch Laser-Schneiden wäre daher wünschenswert.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-04-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Werkzeuge zum Weichlöten, Hartlöten und Schweißen, Maschinen und Geräte zum Oberflächenhärten und Heißspritzen
Referenznummer: 3.3-04EU2020
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Projekts SmaP soll ein Laseraufschmelzsystem beschafft werden, welches zur Entwicklung und Fertigung von smarten Werkzeugen genutzt werden soll. Bestehende Werkzeuge sollen hinsichtlich der größeren Gestaltungsfreiheiten durch die additive Fertigung optimiert werden. Das Laseraufschmelzsystem ermöglicht durch die additive Fertigung der Werkzeuge, Sensoren im Inneren des Werkzeuges zu integrieren. Die dafür erforderlichen Strukturen lassen sich mit Hilfe von konventionellen Verfahren (subtraktiv, Gießen) nicht realisieren. Darüber hinaus soll das Laseraufschmelzsystem die Möglichkeit bieten, unterschiedliche Werkstoffe miteinander zu kombinieren (soweit werkstofftechnisch möglich) sowie Freiform- und Funktionsflächen anwendungsoptimiert anzupassen. So können die Vorteile der verschiedenen Materialien funktionsbezogen genutzt werden, was Vorteile hinsichtlich Werkzeugverhalten, Herstellkosten und Sensorintegration bietet.
Für die Fertigung der Werkzeuge sowie die Integration der Sensoren werden filigrane Strukturen benötigt. Daher soll das zu beschaffende System in der Lage sein, Strukturen mit einer Spurbreite von 0,6 mm (oder kleiner) und einer Spurhöhe von 0,3 mm (oder kleiner) zu generieren. Darüber hinaus sollen Wandstärken von 0,8 mm (oder kleiner) realisiert werden können. Um auch gröbere Strukturen fertigen zu können, soll das Laseraufschmelzsystem neben Düsen für feine Strukturen auch über eine Düse für gröbere Strukturen verfügen.
Um die Flexibilität hinsichtlich der Geometrie von Ausgangsbauteilen, auf die aufgeschmolzen werden soll, erhöhen zu können, soll der Bauraum so dimensioniert werden, dass ein Roboter zum Bauteilhandling während dem Schweißvorgang eingesetzt werden kann. Von der Dimensionierung ist hierbei von einem Universal Robots UR16e Roboter auszugehen. Im Angebot soll ein Montageflansch und eine Leitungszuführung am Sockel des Roboters enthalten sein. Vorrichtungen zum Schutz des Roboters sind im Rahmen der Ausschreibung nicht vorzusehen. Der Bauraum um den Roboter muss wie der übrige Bauraum auch geschützt sein (Laser).
Das Laseraufschmelzsystem soll dem Konsortium eine möglichst große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten bieten. Zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten wie das Fügen durch Laserschweißen oder Trennen durch Laser-Schneiden wäre daher wünschenswert.
Im Rahmen des Projekts SmaP soll ein Laseraufschmelzsystem beschafft werden, welches zur Entwicklung und Fertigung von smarten Werkzeugen genutzt werden soll. Bestehende Werkzeuge sollen hinsichtlich der größeren Gestaltungsfreiheiten durch die additive Fertigung optimiert werden. Das Laseraufschmelzsystem ermöglicht durch die additive Fertigung der Werkzeuge, Sensoren im Inneren des Werkzeuges zu integrieren. Die dafür erforderlichen Strukturen lassen sich mit Hilfe von konventionellen Verfahren (subtraktiv, Gießen) nicht realisieren. Darüber hinaus soll das Laseraufschmelzsystem die Möglichkeit bieten, unterschiedliche Werkstoffe miteinander zu kombinieren (soweit werkstofftechnisch möglich) sowie Freiform- und Funktionsflächen anwendungsoptimiert anzupassen. So können die Vorteile der verschiedenen Materialien funktionsbezogen genutzt werden, was Vorteile hinsichtlich Werkzeugverhalten, Herstellkosten und Sensorintegration bietet.
Für die Fertigung der Werkzeuge sowie die Integration der Sensoren werden filigrane Strukturen benötigt. Daher soll das zu beschaffende System in der Lage sein, Strukturen mit einer Spurbreite von 0,6 mm (oder kleiner) und einer Spurhöhe von 0,3 mm (oder kleiner) zu generieren. Darüber hinaus sollen Wandstärken von 0,8 mm (oder kleiner) realisiert werden können. Um auch gröbere Strukturen fertigen zu können, soll das Laseraufschmelzsystem neben Düsen für feine Strukturen auch über eine Düse für gröbere Strukturen verfügen.
Um die Flexibilität hinsichtlich der Geometrie von Ausgangsbauteilen, auf die aufgeschmolzen werden soll, erhöhen zu können, soll der Bauraum so dimensioniert werden, dass ein Roboter zum Bauteilhandling während dem Schweißvorgang eingesetzt werden kann. Von der Dimensionierung ist hierbei von einem Universal Robots UR16e Roboter auszugehen. Im Angebot soll ein Montageflansch und eine Leitungszuführung am Sockel des Roboters enthalten sein. Vorrichtungen zum Schutz des Roboters sind im Rahmen der Ausschreibung nicht vorzusehen. Der Bauraum um den Roboter muss wie der übrige Bauraum auch geschützt sein (Laser).
Das Laseraufschmelzsystem soll dem Konsortium eine möglichst große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten bieten. Zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten wie das Fügen durch Laserschweißen oder Trennen durch Laser-Schneiden wäre daher wünschenswert.
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-04-09 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-14 📅
Datum des Beginns: 2020-06-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 073-174041
ABl. S-Ausgabe: 73
Zusätzliche Informationen
Registrierte VMP-Nutzer der Vergabestelle des Auftraggebers
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Projekts SmaP soll ein Laseraufschmelzsystem beschafft werden, welches zur Entwicklung und Fertigung von smarten Werkzeugen genutzt werden soll. Bestehende Werkzeuge sollen hinsichtlich der größeren Gestaltungsfreiheiten durch die additive Fertigung optimiert werden. Das Laseraufschmelzsystem ermöglicht durch die additive Fertigung der Werkzeuge, Sensoren im Inneren des Werkzeuges zu integrieren. Die dafür erforderlichen Strukturen lassen sich mit Hilfe von konventionellen Verfahren (subtraktiv, Gießen) nicht realisieren. Darüber hinaus soll das Laseraufschmelzsystem die Möglichkeit bieten, unterschiedliche Werkstoffe miteinander zu kombinieren (soweit werkstofftechnisch möglich) sowie Freiform- und Funktionsflächen anwendungsoptimiert anzupassen. So können die Vorteile der verschiedenen Materialien funktionsbezogen genutzt werden, was Vorteile hinsichtlich Werkzeugverhalten, Herstellkosten und Sensorintegration bietet.
Im Rahmen des Projekts SmaP soll ein Laseraufschmelzsystem beschafft werden, welches zur Entwicklung und Fertigung von smarten Werkzeugen genutzt werden soll. Bestehende Werkzeuge sollen hinsichtlich der größeren Gestaltungsfreiheiten durch die additive Fertigung optimiert werden. Das Laseraufschmelzsystem ermöglicht durch die additive Fertigung der Werkzeuge, Sensoren im Inneren des Werkzeuges zu integrieren. Die dafür erforderlichen Strukturen lassen sich mit Hilfe von konventionellen Verfahren (subtraktiv, Gießen) nicht realisieren. Darüber hinaus soll das Laseraufschmelzsystem die Möglichkeit bieten, unterschiedliche Werkstoffe miteinander zu kombinieren (soweit werkstofftechnisch möglich) sowie Freiform- und Funktionsflächen anwendungsoptimiert anzupassen. So können die Vorteile der verschiedenen Materialien funktionsbezogen genutzt werden, was Vorteile hinsichtlich Werkzeugverhalten, Herstellkosten und Sensorintegration bietet.
Für die Fertigung der Werkzeuge sowie die Integration der Sensoren werden filigrane Strukturen benötigt. Daher soll das zu beschaffende System in der Lage sein, Strukturen mit einer Spurbreite von 0,6 mm (oder kleiner) und einer Spurhöhe von 0,3 mm (oder kleiner) zu generieren. Darüber hinaus sollen Wandstärken von 0,8 mm (oder kleiner) realisiert werden können. Um auch gröbere Strukturen fertigen zu können, soll das Laseraufschmelzsystem neben Düsen für feine Strukturen auch über eine Düse für gröbere Strukturen verfügen.
Für die Fertigung der Werkzeuge sowie die Integration der Sensoren werden filigrane Strukturen benötigt. Daher soll das zu beschaffende System in der Lage sein, Strukturen mit einer Spurbreite von 0,6 mm (oder kleiner) und einer Spurhöhe von 0,3 mm (oder kleiner) zu generieren. Darüber hinaus sollen Wandstärken von 0,8 mm (oder kleiner) realisiert werden können. Um auch gröbere Strukturen fertigen zu können, soll das Laseraufschmelzsystem neben Düsen für feine Strukturen auch über eine Düse für gröbere Strukturen verfügen.
Um die Flexibilität hinsichtlich der Geometrie von Ausgangsbauteilen, auf die aufgeschmolzen werden soll, erhöhen zu können, soll der Bauraum so dimensioniert werden, dass ein Roboter zum Bauteilhandling während dem Schweißvorgang eingesetzt werden kann. Von der Dimensionierung ist hierbei von einem Universal Robots UR16e Roboter auszugehen. Im Angebot soll ein Montageflansch und eine Leitungszuführung am Sockel des Roboters enthalten sein. Vorrichtungen zum Schutz des Roboters sind im Rahmen der Ausschreibung nicht vorzusehen. Der Bauraum um den Roboter muss wie der übrige Bauraum auch geschützt sein (Laser).
Um die Flexibilität hinsichtlich der Geometrie von Ausgangsbauteilen, auf die aufgeschmolzen werden soll, erhöhen zu können, soll der Bauraum so dimensioniert werden, dass ein Roboter zum Bauteilhandling während dem Schweißvorgang eingesetzt werden kann. Von der Dimensionierung ist hierbei von einem Universal Robots UR16e Roboter auszugehen. Im Angebot soll ein Montageflansch und eine Leitungszuführung am Sockel des Roboters enthalten sein. Vorrichtungen zum Schutz des Roboters sind im Rahmen der Ausschreibung nicht vorzusehen. Der Bauraum um den Roboter muss wie der übrige Bauraum auch geschützt sein (Laser).
Das Laseraufschmelzsystem soll dem Konsortium eine möglichst große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten bieten. Zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten wie das Fügen durch Laserschweißen oder Trennen durch Laser-Schneiden wäre daher wünschenswert.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE-0200545 (Investitionen in Wachstum und Beschäftigung – hier Zentrum für Smart Production Design-Siegen (SmaP)).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Universität Siegen
Paul-Bonatz-Str. 9-11
57076 Siegen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Hinweise:
Soweit lediglich Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise von den Bietern nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Bitte reichen Sie unbedingt die Nachweise und Erklärungen in der hier angegebenen Reihenfolge ein! Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bieter von dem weiteren Verfahren ausgeschlossen werden! Ein Bieter kann nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält er sich jedoch vor. Sofern sich der Bieter auf die Eignung anderer Unternehmen (im Rahmen einer Bietergemeinschaft oder bzgl. Nachunternehmer) beruft, sind die jeweiligen Erklärungen und Nachweise (insb. Eigenerklärungen und Referenzen) durch dieses oder diese Unternehmen zu führen. Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat außerdem bei Aufforderung durch den Auftraggeber noch vor Zuschlagserteilung eine Verpflichtungserklärung des oder der jeweiligen Nachunternehmer(s) beizubringen. Weiter behält der Auftraggeber sich vor, auch von den Unternehmen, die zwar Nachunternehmer einsetzen, sich jedoch nicht zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde auf die Nachunternehmer beziehen, vor Zuschlagserteilung die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit, Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Nachunternehmer und ggf. eine Verpflichtungserklärung einzuholen.
Soweit lediglich Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise von den Bietern nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Bitte reichen Sie unbedingt die Nachweise und Erklärungen in der hier angegebenen Reihenfolge ein! Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bieter von dem weiteren Verfahren ausgeschlossen werden! Ein Bieter kann nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält er sich jedoch vor. Sofern sich der Bieter auf die Eignung anderer Unternehmen (im Rahmen einer Bietergemeinschaft oder bzgl. Nachunternehmer) beruft, sind die jeweiligen Erklärungen und Nachweise (insb. Eigenerklärungen und Referenzen) durch dieses oder diese Unternehmen zu führen. Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat außerdem bei Aufforderung durch den Auftraggeber noch vor Zuschlagserteilung eine Verpflichtungserklärung des oder der jeweiligen Nachunternehmer(s) beizubringen. Weiter behält der Auftraggeber sich vor, auch von den Unternehmen, die zwar Nachunternehmer einsetzen, sich jedoch nicht zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde auf die Nachunternehmer beziehen, vor Zuschlagserteilung die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit, Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Nachunternehmer und ggf. eine Verpflichtungserklärung einzuholen.
Die geforderten Nachweise sind von dem Bieter bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen. Alle Nachweise sind mit dem Angebot vorzulegen; fehlende Nachweise können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Sämtliche Referenzen müssen erbrachte Leistungen umfassen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und Umfang vergleichbar sind.
Die geforderten Nachweise sind von dem Bieter bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen. Alle Nachweise sind mit dem Angebot vorzulegen; fehlende Nachweise können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Sämtliche Referenzen müssen erbrachte Leistungen umfassen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und Umfang vergleichbar sind.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres
Heimatlandes beizubringen.
Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
— Eigenerklärung, dass die in § 123 Abs. 1 bis 4 GWB aufgeführten zwingenden Ausschlussgründe und die in § 124 Abs. 1 GWB aufgeführten zwingenden Ausschlussgründe nicht vorliegen (Vordruck 521) und
— soweit das der Fall ist – ggfs. Maßnahmen zur Selbstreinigung nach § 125 ABs. 1 S. 1 GWB getroffen wurden, mit Darstellung derselben unter Berücksichtigung der Anforderungen des § 125 Abs. 1 S. 1 GWB. (formlose Eigenerklärung).
Dieser ist für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft und jeden wesentlichen Nachunternehmer auszufüllen.
— Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 12 Monate zum Zeitpunkt der Übermittlung im Rahmen dieses Vergabeverfahrens) oder einem gleichwertigen Verzeichnis;
— gültige Bestätigung der Berufsgenossenschaft, dass das Unternehmen Mitglied in einer Berufsgenossenschaft ist. (Unternehmen, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, geben den für sie zuständigen Versicherer an.);
— sofern eine Teilnahme als Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, hat die Bietergemeinschaft in ihrem Angebot eine Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft und der für die Durchführung des Vertrages rechtskräftig bevollmächtigte Vertreter benannt werden (Vordruck 531).
— sofern eine Teilnahme als Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, hat die Bietergemeinschaft in ihrem Angebot eine Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft und der für die Durchführung des Vertrages rechtskräftig bevollmächtigte Vertreter benannt werden (Vordruck 531).
Darüber hinaus ist zu erklären, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft dem Auftraggeber als Gesamtschuldner haften (formloses Schreiben durch die Vertreter aller Mitglieder der Bietergemeinschaft unterschrieben);
— wenn ein Bieter für Leistungen Nachunternehmer einsetzen…
… will, sind diese Teilleistungen anzugeben. Hierfür ist eine Tabelle in einer eigenen Anlage beizufügen;
… will und sich auch auf die Eignung eines Nachunternehmers berufen will (Eignungsleihe), sind zusätzlich die Formular 533 und 532 zu verwenden. Zusätzlich sind die konkret nach Maßgabe dieser Bekanntmachung erforderlichen Eignungsnachweise für den Nachunternehmer vorzulegen;
Hinweis: Die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit ist allein Sache des Bewerbers.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Hinweise aus Ziffer III.1.1) gelten entsprechend.
Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:
a) Eigenerklärung, dass der Bewerber eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von 1 000 000 EUR je Schadensfall für Personen- und in Höhe von jeweils 1 000 000 EUR je Schadensfall für Vermögens- und Sachschäden hat bzw. im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Eigenerklärung, dass der Bewerber eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von 1 000 000 EUR je Schadensfall für Personen- und in Höhe von jeweils 1 000 000 EUR je Schadensfall für Vermögens- und Sachschäden hat bzw. im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird;
b) Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (Geschäftsjahre 2017, 2018, 2019) und über den Umsatz für den Bereich der ausgeschriebenen Aufgabenbereiche. Sofern das Geschäftsjahr 2019 noch nicht abgeschlossen wurde, ist der Umsatz bezogen auf die Geschäftsjahre 2016, 2017 und 2018 anzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
b) Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (Geschäftsjahre 2017, 2018, 2019) und über den Umsatz für den Bereich der ausgeschriebenen Aufgabenbereiche. Sofern das Geschäftsjahr 2019 noch nicht abgeschlossen wurde, ist der Umsatz bezogen auf die Geschäftsjahre 2016, 2017 und 2018 anzugeben.
Mindeststandards:
Die Mindestdeckungssumme der Haftpflichtversicherung muss 1 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden und 1 000 000 EUR je Schadenfall für Vermögens- und Sachschäden betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Hinweise aus Ziffer III.1.1) gelten entsprechend.
Angabe von Referenzen (Name des Projektpartners und kurze, formlose Projektbeschreibung) in gleichem Umfang
(Die Angaben sind zwingend. Mit einem Hinweis auf den Datenschutz können die Angaben nicht verweigert werden. Der Bieter ist für die Rechtmäßigkeit der Datenweitergabe verantwortlich.).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Weiter einzureichende Unterlagen:
— Eigenerklärung 312a_322a;
— Angebotsschreiben 324;
— Preisblatt.
Grundsätzlich zahlt die Universität Siegen die Rechnungen nach Abnahme der erbrachten Leistung.
Vorleistungen können nur gegen Vorlage einer selbstschuldnerischen unbefristeten Bankbürgschaft geleistet werden.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-06-29 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-05-18 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Ort des Eröffnungstermins: Vergabemarktplatz des Landes NRW (VMP-NRW)
Zusätzliche Informationen: Registrierte VMP-Nutzer der Vergabestelle des Auftraggebers
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistungsbeschreibung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 58,33 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 16,67 %
Preis (Gewichtung): 25 %
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48128
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514112165📞
E-Mail: vergabekammer@brms.nrw.de📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die Vergabestelle zu richten.
Eine Rüge bzw. der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden oder
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2020/S 073-174041 (2020-04-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-06-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 3.3-IV-08EU2020EP
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge