Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Als Mindeststandards werden gefordert:
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Versorgungstechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung und eine Berufserfahrung in der genannten Fachrichtung von mind. 5 Jahren nachweisen.
Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Versorgungstechnik oder einer vergleichbaren Fachrichtung und eine Berufserfahrung in der Bauleitung (Baustellenpraxis) in der genannten Fachrichtung von mind. 5 Jahren nachweisen.
Für die Referenzen gelten folgende Mindestanforderungen:
1. Bewerber/Unternehmen:
Wertungskriterium 1 (WK 1):
Mindestens eine Referenz über die Erbringung von Leistungen der LPH 2, 3, 5, 6 u. 8 gem. § 55 HOAI für Anlagen der AnlGr. 1 und 2 in einem Verwaltungs- oder Bürogebäude mit mind. 600 m Nutzungsfläche (NUF nach DIN 277).
Wertungskriterium 2 (WK 2):
Referenz aus dem Bereich des nachhaltigen oder energieeffizienten Bauens über die Erbringung von Planungsleistungen für versorgungstechnische Anlagen mit Anwendung von Kriterien nach BNB, DGNB, Leed oder vergleichbarer Qualität.
2. Projektleiter (PL)
Wertungskriterium 1 (WK 1):
Mindestens eine Referenz über die Erbringung von Leistungen der LPH 2, 3, 5, 6 u. 8 gem. § 55 HOAI für Anlagen der AnlGr.n 1 und 2 in einem Verwaltungs- oder Bürogebäude mit mind. 600 m Nutzungsfläche (NUF nach DIN 277).
Wertungskriterium 2 (WK 2):
Referenz aus dem Bereich des nachhaltigen oder energieeffizienten Bauens über die Erbringung von Planungsleistungen für versorgungstechnische Anlagen mit Anwendung von Kriterien nach BNB, DGNB, Leed oder vergleichbarer Qualität.
3. Bauleiter (BL)
Wertungskriterium (WK):
Mindestens eine Referenz über die Erbringung von Leistungen der LPH 8 gem. § 55 HOAI für Anlagen der AnlGr. 1 und 2 in einem Verwaltungs- oder Bürogebäude mit mind. 600 m Nutzungsfläche (NUF nach DIN 277).
Zugelassener Referenzzeitraum:
Referenzprojekte des Bewerbers, des PLs und des BLs finden bei allen Wertungskriterien nur insoweit Berücksichtigung als mit der LPH 8 nach dem 1.1.2014 begonnen wurde und zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) die LPH 8 abgeschlossen ist oder die Inbetriebnahme des Gebäudes stattgefunden hat.
Für WK 1 des Bewerbers und des PLs sowie für das WK des BLs gilt:
Wenn nicht jeweils mind. eine Referenz eingereicht wird, die alle genannten Mindestanforderungen erfüllt und im zugelassenen Referenzzeitraum erbracht wurde, erfolgt ein Ausschluss.
Für WK 2 des Bewerbers und des PLs gilt:
Wenn keine Referenz eingereicht wird, die die genannten Mindestanforderungen erfüllt, erfolgt kein Ausschluss, gewertet werden jedoch nur Referenzen, die jeweils alle genannten Mindestanforderungen erfüllen und im zugelassenen Referenzzeitraum erbracht wurden.
Die Referenzen des Bewerbers/Unternehmens, des PLs sowie des BLs dürfen identisch sein.
Referenzprojekte, die mehrere Wertungskriterien erfüllen, dürfen bei allen zutreffenden Wertungskriterien aufgeführt werden.
Die durchschnittl. jährl. Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 3 Beschäftigten betragen.
Die durchschnittl. jährl. Zahl seiner Führungskräfte der Fachrichtung Technische Ausrüstung, Anl. Gr. 1, 2, 3, 6 u. 8 in den letzten 3 Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.