Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung für die energetische und barrierefreie Sanierung des Bildungs- und Kulturzentrums Neustadt, VHS Eiswerder

Bezirksamt Spandau von Berlin

Für die Sanierung der VHS Eiswerder soll ein geeignetes Ingenieurbüro mit den Leistungen der technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 bis 5 und 8 gemäß § 53 HOAI beauftragt werden.
Das Gebäude soll eine Aufwertung des äußeren Erscheinungsbildes erhalten. Es soll ein attraktiver Bildungs- und Kulturstandort etabliert werden, der schon aus der Ferne einladend auf die Besucher wirkt und die Neugier weckt, die Einrichtung und ihre Angebote zu erkunden. Des Weiteren soll das Gebäude auch zur Begegnungsstätte entwickelt werden, es sollen kiezorientierte und offene Angebote offeriert werden.
Die Innenräume sollen ebenfalls einladender gestaltet werden. Des Weiteren ist eine Verbesserung der technischen Ausgestaltung (Raumklima, Akustik, Beleuchtung etc.) geplant. Beides dient der Steigerung der Aufenthalts- und Lernqualität vor Ort.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-11-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-10-14 Auftragsbekanntmachung
2021-08-11 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-10-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 292-2020_Eiswerder_TGA
Kurze Beschreibung:
Für die Sanierung der VHS Eiswerder soll ein geeignetes Ingenieurbüro mit den Leistungen der technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 bis 5 und 8 gemäß § 53 HOAI beauftragt werden. Das Gebäude soll eine Aufwertung des äußeren Erscheinungsbildes erhalten. Es soll ein attraktiver Bildungs- und Kulturstandort etabliert werden, der schon aus der Ferne einladend auf die Besucher wirkt und die Neugier weckt, die Einrichtung und ihre Angebote zu erkunden. Des Weiteren soll das Gebäude auch zur Begegnungsstätte entwickelt werden, es sollen kiezorientierte und offene Angebote offeriert werden. Die Innenräume sollen ebenfalls einladender gestaltet werden. Des Weiteren ist eine Verbesserung der technischen Ausgestaltung (Raumklima, Akustik, Beleuchtung etc.) geplant. Beides dient der Steigerung der Aufenthalts- und Lernqualität vor Ort.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Spandau von Berlin
Postanschrift: Carl-Schurz-Str. 2/6
Postleitzahl: 13597
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏
E-Mail: vergabe@szpartner.de 📧
URL der Dokumente: https://www.meinauftrag.rib.de/public/publications 🌏
URL der Teilnahme: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-14 📅
Einreichungsfrist: 2020-11-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-19 📅
Datum des Beginns: 2021-02-22 📅
Datum des Endes: 2025-02-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 203-493746
ABl. S-Ausgabe: 203
Zusätzliche Informationen
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. (keine abschließende Auflistung)
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Sanierung der VHS Eiswerder soll ein geeignetes Ingenieurbüro mit den Leistungen der technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 bis 5 und 8 gemäß § 53 HOAI beauftragt werden.
Das Gebäude soll eine Aufwertung des äußeren Erscheinungsbildes erhalten. Es soll ein attraktiver Bildungs- und Kulturstandort etabliert werden, der schon aus der Ferne einladend auf die Besucher wirkt und die Neugier weckt, die Einrichtung und ihre Angebote zu erkunden. Des Weiteren soll das Gebäude auch zur Begegnungsstätte entwickelt werden, es sollen kiezorientierte und offene Angebote offeriert werden.
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Die Innenräume sollen ebenfalls einladender gestaltet werden. Des Weiteren ist eine Verbesserung der technischen Ausgestaltung (Raumklima, Akustik, Beleuchtung etc.) geplant. Beides dient der Steigerung der Aufenthalts- und Lernqualität vor Ort.
Durch die nachhaltige Modernisierung mit Verbesserung der Energiebilanz wird angestrebt, die Bewirtschaftungskosten für das Gebäude langfristig zu senken.
AG 1: Sanitäranlagen
Es ist eine Sanierung der Sanitäranlagen erforderlich. Auch die vorhandene Warmwasserbereitung ist zu untersuchen und gegebenenfalls zu sanieren bzw. auszutauschen.
Im Zuge der Dachsanierung, welche voraussichtlich im Jahr 2021 begonnen und fertiggestellt werden soll, werden die Regenwasserleitungen nach draußen verlegt und an die bestehende Grundleitung neu angeschlossen. Die alten Regenwasserleitungen innerhalb des Gebäudes werden getrennt und komplett zurückgebaut.
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Eine Sanierung bzw. eine bedarfsgerechte Neuverlegung aller Abwasserleitungen innerhalb des Gebäudes bis zur Bodenplatte (Anschluss an die Grundleitung) ist dringend erforderlich.
AG 2: Heizungsanlage
Durch eine energetische Sanierung muss die Heizlast neu berechnet werden. Im Rahmen der Planung sollen alternative Heizkonzepte zum Bestand untersucht werden. Das vorhandene Leitungsnetz ist auszutauschen. Entsprechend dem Untersuchungsergebnis sind neue Heizflächen vorzusehen.
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Die Versorgungsleitung für die Warmwasserbereitung sowie für die Heizung muss ebenfalls untersucht werden. Entsprechend dem Untersuchungsergebnis sind gegebenenfalls neue Versorgungsleitungen vorzusehen.
Optional: AG 3: Lüftungsanlage (Wirtschaftlichkeitsberechnung mit Ermittlung des Kostenrahmens)
Die Notwendigkeit einer Maschinellen Be- und Entlüftung der Räume muss geprüft und nachgewiesen werden. Neben den einschlägigen DIN-, VDI- und VDE-Richtlinien bzw. den anerkannten Regeln der Technik für den RLT – Anlagenbau für Wasch und Duschräume ist die AMAV zu beachten. Alle Kanäle sind vor Erwärmung und Abkühlung sowie Schwitzwasser und Beschädigungen zu schützen.
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AG 4: Starkstromanlagen
Die Starkstrom- und Beleuchtungsanlagen sind veraltet und entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Diese Anlagen sind weitgehend zu erneuern, der Bestand der noch verwendet werden kann (z.B. Steigleitungen) ist zu prüfen. Neue Leuchten sind grundsätzlich in LED-Technik zu planen. Flure und Eingangsbereiche sollen mit Bewegungsmeldern ausgestattet werden. Die Anforderungen an eine Sicherheitsbeleuchtung werden sich aus dem Brandschutzkonzept ergeben.
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Für den geplanten Anbau eines Aufzugs und 2. Rettungswegs sind die entsprechenden Erdungs- und Potenzialausgleichsleitungen, sowie die entsprechende Energieversorgung zu berücksichtigen. In wieweit die Außenanlagen zu beleuchten sind, muss im Zuge der Planung ermittelt werden.
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AG 5: Fernmeldeanlage- oder informationstechnische Anlagen
Die im Objekt befindlichen Anlagen für Hausalarm und Einbruchmeldung sind veraltet und müssen ausgetauscht werden. Die Hausalarmanlage ist mit einer Sprachalarmierungsanlage zu realisieren um zusätzlich auch die besondere Gefahrensituation (Amok) signalisieren zu können. Die erforderlichen Netzwerkverbindungen sind über die Ansprechpartner der Volkshochschule zu ermitteln und entsprechend umzusetzen. Ein Flächendeckendes WLAN Netz auf den Fluren ist vorzurüsten.
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Das geplante barrierefreie WC ist mit einer normgerechten Ruf- und Signalanlage auszustatten.
AG 8: Gebäudeautomation für HLS
Die Planung der Gebäudeautomation muss gemäß dem aktuellen Pflichtenheft „Planungsvorgaben und Anforderungen zur Gebäudeautomation für bezirkliche Liegenschaften in Spandau“ erfolgen.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 2,6 Mio. EUR.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.
Beschreibung der Optionen:
Es sind weitere besondere und zusätzliche Leistungen optional zu übernehmen:
— Bestandsaufnahme;
— optional: AG 3: Wirtschaftlichkeitsberechnung mit Ermittlung des Kostenrahmens.
Zusätzliche Informationen:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u. a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin mit Ausführungsvorschriften, Berliner Bauordnung, Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
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(keine abschließende Auflistung)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
VHS Eiswerder – Eiswerderstraße 7
13585 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der vom Auftraggeber bereitgestellte Bewerberbogen ist vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE siehe: http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de) ist, soweit nichts anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen. Die EEE muss dem Auftraggeber elektronisch übermittelt werden. Das nicht vollständige Ausfüllen des Teils III der EEE (Ausschlussgründe) führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Auf eine Nachforderung von fehlenden Angaben bezüglich der Ausschlusskriterien wird aus Gründen der Verfahrensbeschleunigung verzichtet.
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Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bewerber-/Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im Weiteren ausgeführt) auszufüllen.
Bewerber-/Bietergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A). Füllen Sie bitte a) bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten eine separate EEE sowie einen Bewerberbogen vorlegen.
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Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):
Bei Unterauftragnehmern mit Eignungsleihe ist pro Unternehmen eine separate EEE vollständig ausgefüllt (Teile II bis VI) sowie einen Bewerberbogen einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):
Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen will (gem. EEE Teil II D), muss für die Unterauftragnehmer keine separate EEE beigefügt werden. Der Hauptauftragnehmer muss jedoch Angaben in Teil IV C der EEE vornehmen.
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EEE Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:
Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Auswahlkriterien/Vorschriften/Mindeststandards Stellung nehmen.
Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren!
Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin (http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein allgemeines Infoblatt zum Down-/Upload der EEE hinterlegt. Den Vergabeunterlagen wird ebenfalls ein Infoblatt zur EEE beigefügt. Wird dieses befolgt, kann die EEE fehlerfrei ausgefüllt werden.
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Ein Fehlen der geforderten EEE führt zum Ausschluss, auf eine Nachforderung wird verzichtet.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.
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Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine Eigenerklärung im Bewerberbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer mit Eignungsleihe eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
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2. Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV: gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
Mindeststandards:
[zu 1] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.2) ist spätestens zum Vertragsschluss zu bringen. Die Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung muss mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Ein Fehlen der Erklärung führt zum Ausschluss, auf eine Nachforderung der Erklärung wird verzichtet.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
3. Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des Bewerbers gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
4. Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitpunkt, Abschluss der Leistungen, Bauwerkskosten nach DIN 276, gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit zwei Referenzen maximal erzielbar wären. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) erfüllt sind:
a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerberbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.)
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b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.
c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein d. h. die Übergabe des Objektes (LP 8) muss vor dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung gewesen sein. Die Leistungen dürfen max. 5 Jahre zurückliegen d. h. die Übergabe des Objektes (LP 8) an den Bauherrn darf max. 5 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung).
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e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-8 erfüllt worden sein.
f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um einen Umbau bzw. die Sanierung eines Nicht-Wohngebäudes handeln.
Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) genannten Kriterien/Unterkriterien.
Es dürfen max. 2 Projektmitarbeiter, max. 2 Referenzen vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder frei. Sofern mehr als 2 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit der Anzahl der max. geforderten Projekte multipliziert.
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Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten EEE und des Bewerberbogens gewertet. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV ggf. folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen:
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— Versicherungsnachweis / Erklärung des Versicherungsgebers;
— Referenzschreiben der Auftraggeber zu den genannten 2 Referenzprojekten;
— Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung des im Bewerberbogen genannten Hauptbearbeiters und stellvertretenden Bearbeiters.
Diese Unterlagen sind aus Datenschutzgründen nur auf Anforderung einzureichen.
Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss.
Über die geforderten Unterlagen hinausgehende Unterlagen sind nicht erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch angefordert werden.
Mindeststandards:
Die Arbeits- und Planungssprache für die Erfüllung der Leistungen ist deutsch. Das verhandlungssichere Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift ist Voraussetzung. Diese Anforderung gilt mindestens für den Projektleiter, den Bauleiter und ggf. weitere Mitarbeiter, die in der Kommunikation mit dem Auftraggeber und Dritten eingesetzt werden.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Nach § 75 (1) VgV Qualifikation des Auftragnehmers als Ingenieur/in für technische Gebäudeausrüstung.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins – ABau mit die der zuständigen Senatsverwaltung des Landes Berlin, d. h. es gelten die Vertragsmuster einschließlich der AVB /BVB abrufbar unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/index.shtml).
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Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen elektronisch unterschrieben einzureichen:
— IV 4021 F Besondere Vertragsbedingungen zur Frauenförderung – Teil A (Wirt-2141);
— IV 407 F Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz (Wirt-240);
— IV 125 F Unteraufträge/Eignungsleihe (Wirt-235);
— IV 126 F Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Wirt-236);
— IV 128 F Erklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft (Wirt-238).
(Auflistung nicht abschließend.).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
In der Summe werden für die objektiven Kriterien max. 125 Pkt vergeben:
1. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (10 Pkt)
1.1 (10 Pkt) – Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (TGA bei Umbau und Sanierung) der letzten 3 Jahre (2017/2018/2019) in Höhe von mindestens 75 000 EUR (netto)
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur (10 Pkt)
2.1 (10 Pkt) – In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerber werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Ingenieure nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Ingenieure nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2 Ingenieure sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
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3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern (max. 25 Pkt)
Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen.
3.1 Der Hauptbearbeiter verfügt über:
3.1.1 (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung als Ingenieur nach Diplom oder gleichwertig,
3.1.2 (3 Pkt) – ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 netto) von mind. 1,5 Mio. EUR,
3.1.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 3 Jahren,
3.2 Der stellvertretende Bearbeiter verfügt über:
3.2.1 (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung als Ingenieur nach Diplom oder gleichwertig,
3.2.2 (3 Pkt) – ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 netto) von mind. 1,0 Mio. EUR,
3.2.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 2 Jahren,
3.3 (5 Pkt) – Der Hauptbearbeiter und der stellvertretende Bearbeiter verfügen insgesamt über Planungs- und Baustellenerfahrung (Bauleitung).
4. Angaben zu den Referenzprojekten (max. 80 Pkt)**
Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 40 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle in Ziff. III.1.3 Nr. 2 aufgeführten Bedingungen a-f erfüllt sind.
4.1 (4 Pkt) – Die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 300-400 betragen mindestens 1,5 Mio. EUR.
4.2 (4 Pkt) – Zusätzlich wurde die Leistungsphase 1 gem. § 55 HOAI in den Anlagengruppen 1-5 und 8 erbracht.
4.3 (6 Pkt) – Es wurden die Anlagengruppen 1-5 und 8 in den Leistungsphasen 2-8 erbracht (je Anlagengruppe mit vollständig erbrachten Leistungsphasen 1 Punkt).
4.4 (4 Pkt) – Es hat eine Bruttogeschossfläche von mindestens 860 qm.
4.5 (4 Pkt) – Es wurde im laufenden Betrieb umgesetzt.
4.6 (4 Pkt) – Es wurde für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB erbracht.
4.7 (4 Pkt) – Es wurde nach den technischen und formellen Anforderungen der ABau oder einem vergleichbaren Regelwerk für öffentliches Bauen geplant und umgesetzt.
4.8 (5 Pkt) – Es handelt sich um einen Bildungsbau oder ein Bauwerk mit vergleichbaren Anforderungen an Planung und Baudurchführung.
4.9 (5 Pkt) – Der Hauptbearbeiter oder der stellvertretende Bearbeiter, der als vorgesehener Leistungserbringer benannt wurde, war maßgeblich, d. h. als Hauptbearbeiter oder stellvertretende Bearbeiter am Referenzprojekt tätig.
[* Je Monat Berufserfahrung wird ein 5/120 Punkt vergeben. Max. können 5 Punkte für 10 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.]
[** Entsprechende Bestätigungen des AG sind auf Nachforderung einzureichen.].
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-12-21 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-05-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung Personalkonzept (Organigramm); Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Mitarbeiter; Darstellung zur geplanten Zusammenarbeit mit dem AG und anderen Planern
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen anhand von vergleichbaren Referenzprojekten mit ähnlicher Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der vorgesehenen und im Angebot enthaltenen Instrumente zur Einhaltung von Kosten, Terminen, Qualitäten; Sicherstellung der Mittelverausgabung und Dokumentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium (Name): Angebot für die Gesamtleistung, einschließlich Zuschläge, besonderer Leistungen und NK
Kostenkriterium (Gewichtung): 30
Kostenkriterium (Name): 6 Stundensätze 10 %
Kostenkriterium (Gewichtung): 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/publications 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dr. Szamatolski Butzke Leutloff + Partner Landschafts- und Umweltplanung Gesellschaft mit beschränkter Berufshaftung
Postanschrift: Brunnenstraße 181
Postleitzahl: 10119
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: http://www.szpartner.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Gemäß Teil II Abschnitt C ist eine EEE mit den Abschnitten A, B und nach Teil III erforderlich sowie die Informationen nach Teil IV und Teil V.
Gemäß Teil II Abschnitt D ist eine EEE mit den Abschnitten A, B und nach Teil III erforderlich.
Weiterhin ist der Bewerberbogen ausgefüllt einzureichen.
2. Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ (Mit Hilfe der Suchmaske das Vergabeverfahren „VHS Eiswerder“ öffnen).
3. Bei Nichtregistrierung auf der Vergabeplattform liegt es in der Verantwortung des Bewerbers, sich Informationen zu Rückfragen und Änderungen einzuholen.
4. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ist ausschließlich elektronisch über die dafür vorgesehene Funktion auf der Vergabeplattform zulässig. Teilnahmeanträge und Angebote, die auf einem anderen Weg (z. B. per E-Mail) eingereicht werden, werden ausgeschlossen.
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5. Die Umsätze des Bewerbers/der BG und der NU werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige NU mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
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6. Änderungen in der EEE / weiteren zur Verfügung gestellten Unterlagen sind unzulässig.
7. Die EEE, der Bewerberbogen müssen auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.
8. Die Frist für Rückfragen im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs gemäß § 20 (3) Nr. 1 VgV endet am 13.11.2020.
9. Der Bieter (einschl. evtl. NU) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 (1) Nr. 3 i.V.m. § 6 (3) bis (6) des Berliner Datenschutzgesetzes sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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10. Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen BG im weiteren Verfahren führen. Die Bewerber haben nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
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11. Mit Teilnahme an diesem Vergabeverfahren erklären Sie sich einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, von Ihnen zur Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Sie erklären ferner, dass Ihnen die Zustimmung hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere Informationen zum Datenschutz wenden Sie sich an die in Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Abs. 1 GWB gegen die Informations- und Wartepflichten des § 134 GWB verstoßen hat oder gemäß § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies auf Grund eines Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit kann aber nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 203-493746 (2020-10-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-08-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Sanierung der VHS Eiswerder wurde ein geeignetes Ingenieurbüro mit den Leistungen der technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 bis 5 und 8 gemäß § 53 HOAI beauftragt. Das Gebäude soll eine Aufwertung des äußeren Erscheinungsbildes erhalten. Es soll ein attraktiver Bildungs- und Kulturstandort etabliert werden, der schon aus der Ferne einladend auf die Besucher wirkt und die Neugier weckt, die Einrichtung und ihre Angebote zu erkunden. Des Weiteren soll das Gebäude auch zur Begegnungsstätte entwickelt werden, es sollen kiezorientierte und offene Angebote offeriert werden. Die Innenräume sollen ebenfalls einladender gestaltet werden. Des Weiteren ist eine Verbesserung der technischen Ausgestaltung (Raumklima, Akustik, Beleuchtung etc.) geplant. Beides dient der Steigerung der Aufenthalts- und Lernqualität vor Ort.
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Gesamtwert des Auftrags: 127081.31 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: vergabe@szsp.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-08-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-08-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 157-416450
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 203-493746
ABl. S-Ausgabe: 157

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Sanierung der VHS Eiswerder wurde ein geeignetes Ingenieurbüro mit den Leistungen der technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 bis 5 und 8 gemäß § 53 HOAI beauftragt.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 2,6 Mio. Euro.
Beschreibung der Optionen:
- Bestandsaufnahme
- optional: AG 3: Wirtschaftlichkeitsberechnung mit Ermittlung des Kostenrahmens
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: VHS Eiswerder – Eiswerderstraße 7, 13585 Berlin

Verfahren
Vergabekriterien
Kostenkriterium (Name): Stundensätze

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-05-28 📅
Name: GPlant GmbH Ingenieurgesellschaft
Postanschrift: Kanalstraße 4-6
Postort: Berlin
Postleitzahl: 13599
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 127081.31 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes
Quelle: OJS 2021/S 157-416450 (2021-08-11)