Los 3 (Vertragsführung Exzedent DB AG) Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG

Deutsche Bahn AG

Gegenstand der Vergabe ist ein internationales koordiniert/integriertes Master-Versicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG.
Das internationale koordiniert/integrierte Master-Versicherungsprogramm umfasst alle Haftpflichtrisiken (u. a. Betriebs-, Produkt-, Umwelt-, Planungsrisiken) des Konzerns inklusive aller vorhandenen Nebenrisiken. Es besteht aus einem Mastervertrag (Lose 1 und 2; Deckungssumme 25 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 3-fach maximiert p. a.) und weiteren Verträgen mit verschiedenen integrierten und koordinierten Kapazitäten sowie einem Exzedenten (Lose 3 und 4; Deckungssumme: 125 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 1-fach maximiert p .a. xs 25 Mio. EUR) Nicht Bestandteil des hier ausgeschriebenen Haftpflichtversicherungsprogramms sind die bislang über das Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG versicherten und im Vereinigten Königreich (UK) belegenen Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo. Hiervon unberührt bleiben die Lokalpolicen in UK. Für den Fall, dass nach Abschluss der hier ausgeschriebenen Deckungen ein Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU geschlossen wird, welches kontinentaleuropäischen Versicherern ermöglicht, aus dem Ausland Versicherungsschutz für in UK belegene Haftpflichtrisiken zu zeichnen, behält sich der Auftraggeber ausdrücklich die Option vor, die zunächst ausgegliederten Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo UK zum frühestmöglichen Termin wieder über das hier ausgeschriebene Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG zu versichern.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-17 Auftragsbekanntmachung
2020-12-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Haftpflichtversicherungen
Referenznummer: HFL/HU/DB/H/Los 3
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe ist ein internationales koordiniert/integriertes Master-Versicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG. Das internationale koordiniert/integrierte Master-Versicherungsprogramm umfasst alle Haftpflichtrisiken (u. a. Betriebs-, Produkt-, Umwelt-, Planungsrisiken) des Konzerns inklusive aller vorhandenen Nebenrisiken. Es besteht aus einem Mastervertrag (Lose 1 und 2; Deckungssumme 25 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 3-fach maximiert p. a.) und weiteren Verträgen mit verschiedenen integrierten und koordinierten Kapazitäten sowie einem Exzedenten (Lose 3 und 4; Deckungssumme: 125 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 1-fach maximiert p .a. xs 25 Mio. EUR) Nicht Bestandteil des hier ausgeschriebenen Haftpflichtversicherungsprogramms sind die bislang über das Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG versicherten und im Vereinigten Königreich (UK) belegenen Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo. Hiervon unberührt bleiben die Lokalpolicen in UK. Für den Fall, dass nach Abschluss der hier ausgeschriebenen Deckungen ein Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU geschlossen wird, welches kontinentaleuropäischen Versicherern ermöglicht, aus dem Ausland Versicherungsschutz für in UK belegene Haftpflichtrisiken zu zeichnen, behält sich der Auftraggeber ausdrücklich die Option vor, die zunächst ausgegliederten Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo UK zum frühestmöglichen Termin wieder über das hier ausgeschriebene Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG zu versichern.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Haftpflichtversicherungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Haftpflichtversicherungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Bahn AG
Postanschrift: Potsdamer Platz 2
Postleitzahl: 10785
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.deutschebahn.com 🌏
E-Mail: uwe.henning@dva.db.de 📧
Telefon: +49 6172 / 4868-337 📞
Fax: +49 6172/4868-9337 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E76667634 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E76667634 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-17 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-21 📅
Datum des Beginns: 2021-01-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 078-185284
ABl. S-Ausgabe: 78
Zusätzliche Informationen
1. Mit dem Teilnahmeantrag verpflichten sich die Unternehmen zur vertraulichen Behandlung der im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens zur Verfügung gestellten Unterlagen/Informationen. Mit dem Teilnahmeantrag muss eine Vertraulichkeitserklärung abgeben werden. Ein Muster für die Vertraulichkeitserklärung ist Teil der Vergabeunterlagen. Sie ist mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen. 2. Der Auftraggeber stellt die vertraulichen Vergabeunterlagen nicht bereits sofort mit Beginn des Vergabeverfahrens zur Verfügung. Die Unterlagen werden vielmehr erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs lediglich den ausgewählten geeigneten und zuverlässigen Unternehmen zum Download zur Verfügung gestellt, die dem Auftraggeber zuvor die vertrauliche Behandlung der Unterlagen mittels der Vertraulichkeitserklärung zugesichert haben. 3. Im Rahmen der Bietereigenerklärung verpflichten sich die Bewerber, dass sie den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner einhalten werden. Er steht als Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung. Es kann auch ein eigener Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien für die Bewerber verbindlich festlegt, eingehalten werden. In diesem Fall ist eine geltende Fassung des eigenen Verhaltenskodex zur Überprüfung der Vergleichbarkeit mit dem DB Verhaltenskodex für Geschäftspartner mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 4. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag ist mit allen geforderten Erklärungen (Bietereigenerklärung, Vertraulichkeitserklärung, Erklärung zu Referenzen, ggfs. Bietergemeinschaftserklärung, ggfs. eigener Verhaltenskodex) vollständig und ausschließlich elektronisch über die Funktion „Teilnahmeantrag abgeben“ der e-Vergabeplattform „subreport ELViS“ in Textform nach § 126 b BGB einzureichen. 5. Alle unter den Abschnitten III.1.2) und III.1.3) sowie VI.3) geforderten Nachweise/Erklärungen/Referenzen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen. Sollten diese nicht vorliegen, kann dies zum Ausschluss bei diesem Vergabeverfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, Nachweise/Erklärungen gem. § 51 Abs.2 SektVO nachzufordern. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht. 6. Fragen zum Teilnahmewettbewerb/Vergabeverfahren sind unverzüglich, jedoch spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge/Angebote zu stellen. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt gestellt werden. Antworten werden auf der e-Vergabeplattform „subreport ELViS“ zur Verfügung gestellt. Es liegt im Verantwortungsbereich der Unternehmen, regelmäßig Einsicht in ihr Postfach der e-Vergabeplattform zu nehmen und dort hinterlegte Informationen/Dokumente abzurufen. 7. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. 8. Die Betreuung der Versicherungsverträge erfolgt courtagepflichtig durch die DVA Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH. Bei der Angebotskalkulation ist von allen Bietern die Vergütung einer in gleicher Höhe festgelegten Courtage an diese zu berücksichtigen. Sie wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bekannt gegeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe ist ein internationales koordiniert/integriertes Master-Versicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG.
Das internationale koordiniert/integrierte Master-Versicherungsprogramm umfasst alle Haftpflichtrisiken (u. a. Betriebs-, Produkt-, Umwelt-, Planungsrisiken) des Konzerns inklusive aller vorhandenen Nebenrisiken. Es besteht aus einem Mastervertrag (Lose 1 und 2; Deckungssumme 25 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 3-fach maximiert p. a.) und weiteren Verträgen mit verschiedenen integrierten und koordinierten Kapazitäten sowie einem Exzedenten (Lose 3 und 4; Deckungssumme: 125 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 1-fach maximiert p .a. xs 25 Mio. EUR) Nicht Bestandteil des hier ausgeschriebenen Haftpflichtversicherungsprogramms sind die bislang über das Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG versicherten und im Vereinigten Königreich (UK) belegenen Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo. Hiervon unberührt bleiben die Lokalpolicen in UK. Für den Fall, dass nach Abschluss der hier ausgeschriebenen Deckungen ein Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU geschlossen wird, welches kontinentaleuropäischen Versicherern ermöglicht, aus dem Ausland Versicherungsschutz für in UK belegene Haftpflichtrisiken zu zeichnen, behält sich der Auftraggeber ausdrücklich die Option vor, die zunächst ausgegliederten Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo UK zum frühestmöglichen Termin wieder über das hier ausgeschriebene Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG zu versichern.
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Höchstzahl der Lose pro Bieter: 2
Informationen über Lose:
Für den Fall, dass für ein Los keine ausreichenden oder nur unwirtschaftliche Angebote abgegeben werden, ist der Auftraggeber zur Sicherstellung der Gesamtversorgung berechtigt, die Vergabe insgesamt oder teilweise einzustellen und ggfs. ein neues Vergabeverfahren, ggfs. auch unter Zusammenfassung von Losen, durchzuführen.
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Bezeichnung des Loses: Los 1 (Vertragsführung Mastervertrag) Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Los 1 dieser Ausschreibung (Vertragsführung Mastervertrag) des Haftpflichtversicherungsprogramms für den Konzern der Deutsche Bahn AG ist auf https://www.subreport.de aus technischen Gründen unter der Referenz E31415728 separat bekannt gemacht.
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Vertragslaufzeit beträgt 2 Jahre mit der Möglichkeit der 4 maligen Verlängerung um jeweils ein Jahr. Die Verlängerung tritt ein, sofern der Vertrag nicht spätestens 8 Monate vor Vertragsablauf schriftlich gekündigt wird. Die maximal mögliche Vertragsdauer beträgt 6 Jahre.
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Bezeichnung des Loses: Los 2 (Beteiligung Mastervertrag) Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Los 2 dieser Ausschreibung (Beteiligung Mastervertrag) des Haftpflichtversicherungsprogramms für den Konzern der Deutsche Bahn AG ist auf https://www.subreport.de aus technischen Gründen unter der Referenz E24517986 separat bekannt gemacht.
Bezeichnung des Loses: Los 3 (Vertragsführung Excedentenversicherung) Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe hier ist Los 3 (Vertragsführung Excedentenversicherung) des Haftpflichtversicherungsprogramms für den Konzern der Deutsche Bahn AG mit einer Führungsquote i. H. v. 32 %.
Das internationale koordiniert/integrierte Master-Versicherungsprogramm umfasst alle Haftpflichtrisiken (u. a. Betriebs-, Produkt-, Umwelt-, Planungsrisiken) des Konzerns inklusive aller vorhandenen Nebenrisiken. Es besteht aus einem Mastervertrag (Lose 1 und 2; Deckungssumme 25 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 3-fach maximiert p. a.) und weiteren Verträgen mit verschiedenen integrierten und koordinierten Kapazitäten sowie einem Exzedenten (Lose 3 und 4) Deckungssumme: 125 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 1-fach maximiert p. a. xs 25 Mio. EUR).
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Nicht Bestandteil des hier ausgeschriebenen Haftpflichtversicherungsprogramms sind die bislang über das Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG versicherten und im Vereinigten Königreich (UK) belegenen Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo. Hiervon unberührt bleiben die Lokalpolicen in UK. Für den Fall, dass nach Abschluss der hier ausgeschriebenen Deckungen ein Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU geschlossen wird, welches kontinentaleuropäischen Versicherern ermöglicht, aus dem Ausland Versicherungsschutz für in UK belegene Haftpflichtrisiken zu zeichnen, behält sich der Auftraggeber ausdrücklich die Option vor, die zunächst ausgegliederten Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo UK zum frühestmöglichen Termin wieder über das hier ausgeschriebene Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG zu versichern.
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Bezeichnung des Loses: Los 4 (Beteiligung Excedentenversicherung) Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Los 4 dieser Ausschreibung (Beteiligung Excedentenversicherung) des Haftpflichtversicherungsprogramms für den Konzern der Deutsche Bahn AG ist auf https://www.subreport.de aus technischen Gründen unter der Referenz E36229264 separat bekannt gemacht.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Für Los 3:
1. Vorlage des Teilnahmeantrags und der vollständig ausgefüllten Bietereigenerklärung zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit; Vertreter von Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben, geben die oben genannte(n)Erklärung(en) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, ab.
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2. Die Unternehmen müssen in der Lage sein, einen Führungsanteil i.H.v. 32 % des Vertrags zeichnen zu können (Nachweis per Bietereigenerklärung).
3. Die Unternehmen müssen als Risikoträger zum Betrieb der ausgeschriebenen Versicherungssparte (Haftpflichtversicherung) in einem Staat der EU zugelassen sein und die gesetzlichen Voraussetzungen zur Ausübung des Geschäftsbetriebs als Versicherungsunternehmen nach den gesetzlichen Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG), insbesondere die Erlaubnistatbestände der §§ 8 ff., 57 ff., 61 ff. und 67 ff. erfüllen (Nachweis per Bietereigenerklärung).
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Nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs (UK) geht der Auftraggeber davon aus, dass – vorbehaltlich etwaiger Verträge und Übergangsregelungen – Versicherungsunternehmen mit Geschäftssitz in UK spätestens nach dem Ende der Übergangsfrist ab 1.1.2021 nicht mehr dem europäischen Versicherungsaufsichtssystem unterliegen und als Drittstaaten gelten werden.
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Versicherungsunternehmen mit Geschäftssitz in UK erklären deshalb, dass sie zusätzlich zur Bietereigenerklärung gesondert darlegen (formfrei), dass und welche Maßnahmen zur Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen aus dem Versicherungsvertrag (insbesondere Schadenzahlungen) über diesen Zeitpunkt hinaus und zur Sicherstellung des Marktzugangs in die EU (Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb) ergriffen werden. Der Auftraggeber behält sich Rückfragen sowie die Anforderung zusätzlicher Nachweise in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor.
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4. Die Unternehmen müssen über ein aktuell gültiges Rating von mindestens A- nach Standard & Poor's oder eine vergleichbare Bewertung einer anderen unabhängigen Ratingagentur verfügen. Unternehmen, die kein Rating besitzen, müssen nachweisen, dass sie eine mit dem geforderten Rating vergleichbare finanzielle Leistungsfähigkeit besitzen (Bietereigenklärung). Der Auftraggeber behält sich die Anforderung eines aktuellen Nachweises des Ratings bzw. des vergleichbaren Nachweises der finanziellen Leistungsfähigkeit sowie eine Gegenprüfung der Nachweise vor.
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Für die Erklärungen ist der Vordruck „Bietereigenklärung“ zu nutzen. Er steht als Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung. Die Bietereigenerklärung ist vollständig ausgefüllt mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen. Sollte diese nicht vorliegen, kann dies zum Ausschluss vom Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen gem. § 51 Abs. 2 SektVO nachzufordern. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Weitere erforderliche Unterlagen/Nachweise siehe VI.3).
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Eine Vertretung der Unternehmen (Versicherungsgesellschaften) ist nur zugelassen, wenn der Vertreter/Bevollmächtigte über eine vom Versicherer rechtsverbindlich erteilte, uneingeschränkte Vollmacht für die Teilnahme am Vergabeverfahren verfügt.
Der Vertreter/Bevollmächtigte handelt ausschließlich für die Versicherungsgesellschaft, für die die Vollmacht vorgelegt wird. Mehrfachbeteiligungen sind ausgeschlossen. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für Los 3:
1. Die Unternehmen müssen in der Lage sein, den Geschäftsverkehr in deutscher und englischer Schrift und Sprache abwickeln zu können.
Dies umfasst auch die Überlassung einer englischen Übersetzung der deutschen Excedentenpolice sowie auf Anforderung die Vorlage lokaler Zertifikate/Policen in den jeweiligen Landessprachen. Nachweis per Eigenerklärung. Die englische Übersetzung ist spätestens am 1.6.2021 vorzulegen. Kosten für die Übersetzung der Police sind vom Versicherer zu tragen.
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2. Die Unternehmen müssen über ein internationales Netzwerk (eigenes und/oder Kooperationspartner) verfügen (Nachweis per Bietereigenerklärung).
3. Die Unternehmen müssen über Erfahrungen mit Risiken und Großschäden im Verkehrs-/Logistiksektor sowie in der Schadenverhütung verfügen. Diese sind durch mindestens 2 Referenzen über die Zeichnung von vergleichbaren Versicherungsverträgen (internationale Konzern-Versicherungsprogramme) nachzuweisen, die aus den Jahren 2010 bis heute (Tag der Bekanntmachung) stammen und an denen das Unternehmen (risikotragende Stelle) als Führungs- oder Alleinversicherer beteiligt war/ist. Nachweis per Bietereigenerklärung und Erklärung Referenzen.
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Für die Erklärungen sind die Vordrucke „Bietereigenklärung“ und „Erklärung Referenzen“ zu nutzen. Sie stehen Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung und sind vollständig ausgefüllt mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen. Sollten diese nicht vorliegen, kann dies zum Ausschluss vom Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen gem. § 51 Abs. 2 SektVO nachzufordern. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Weitere erforderliche Unterlagen/Nachweise siehe VI.3).
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-05-27 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-12-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: DVA Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH, Uwe Henning, Marienbader Platz 1, 61348 Bad Homburg
Internetadresse: www.deutschebahn.com 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E76667634 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Mit dem Teilnahmeantrag verpflichten sich die Unternehmen zur vertraulichen Behandlung der im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens zur Verfügung gestellten Unterlagen/Informationen. Mit dem Teilnahmeantrag muss eine Vertraulichkeitserklärung abgeben werden. Ein Muster für die Vertraulichkeitserklärung ist Teil der Vergabeunterlagen. Sie ist mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen.
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2. Der Auftraggeber stellt die vertraulichen Vergabeunterlagen nicht bereits sofort mit Beginn des Vergabeverfahrens zur Verfügung. Die Unterlagen werden vielmehr erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs lediglich den ausgewählten geeigneten und zuverlässigen Unternehmen zum Download zur Verfügung gestellt, die dem Auftraggeber zuvor die vertrauliche Behandlung der Unterlagen mittels der Vertraulichkeitserklärung zugesichert haben.
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3. Im Rahmen der Bietereigenerklärung verpflichten sich die Bewerber, dass sie den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner einhalten werden. Er steht als Bestandteil der Vergabeunterlagen zur Verfügung. Es kann auch ein eigener Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien für die Bewerber verbindlich festlegt, eingehalten werden. In diesem Fall ist eine geltende Fassung des eigenen Verhaltenskodex zur Überprüfung der Vergleichbarkeit mit dem DB Verhaltenskodex für Geschäftspartner mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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4. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag ist mit allen geforderten Erklärungen (Bietereigenerklärung, Vertraulichkeitserklärung, Erklärung zu Referenzen, ggfs. Bietergemeinschaftserklärung, ggfs. eigener Verhaltenskodex) vollständig und ausschließlich elektronisch über die Funktion „Teilnahmeantrag abgeben“ der e-Vergabeplattform „subreport ELViS“ in Textform nach § 126 b BGB einzureichen.
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5. Alle unter den Abschnitten III.1.2) und III.1.3) sowie VI.3) geforderten Nachweise/Erklärungen/Referenzen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen. Sollten diese nicht vorliegen, kann dies zum Ausschluss bei diesem Vergabeverfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, Nachweise/Erklärungen gem. § 51 Abs.2 SektVO nachzufordern. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
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6. Fragen zum Teilnahmewettbewerb/Vergabeverfahren sind unverzüglich, jedoch spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge/Angebote zu stellen. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt gestellt werden. Antworten werden auf der e-Vergabeplattform „subreport ELViS“ zur Verfügung gestellt. Es liegt im Verantwortungsbereich der Unternehmen, regelmäßig Einsicht in ihr Postfach der e-Vergabeplattform zu nehmen und dort hinterlegte Informationen/Dokumente abzurufen.
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7. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.
8. Die Betreuung der Versicherungsverträge erfolgt courtagepflichtig durch die DVA Deutsche Verkehrs-Assekuranz-Vermittlungs-GmbH. Bei der Angebotskalkulation ist von allen Bietern die Vergütung einer in gleicher Höhe festgelegten Courtage an diese zu berücksichtigen. Sie wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bekannt gegeben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 52123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499400 📠
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 S. 1 GWB). Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB) erteilt werden. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB).
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Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
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Quelle: OJS 2020/S 078-185284 (2020-04-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Vergabe ist ein internationales koordiniert/integriertes Master-Versicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG. Das internationale koordiniert/integrierte Master-Versicherungsprogramm umfasst alle Haftpflichtrisiken (u.a. Betriebs-, Produkt-, Umwelt-, Planungsrisiken) des Konzerns inklusive aller vorhandenen Nebenrisiken. Es besteht aus einem Mastervertrag (Lose 1 und 2; Deckungssumme 25 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 3-fach maximiert p.a.) und weiteren Verträgen mit verschiedenen integrierten und koordinierten Kapazitäten sowie einem Exzedenten (Lose 3 und 4; Deckungssumme: 125 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 1-fach maximiert p.a. xs 25 Mio. EUR) Nicht Bestandteil des hier ausgeschriebenen Haftpflichtversicherungsprogramms sind die bislang über das Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG versicherten und im Vereinigten Königreich (UK) belegenen Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo. Hiervon unberührt bleiben die Lokalpolicen in UK. Für den Fall, dass nach Abschluss der hier ausgeschriebenen Deckungen ein Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU geschlossen wird, welches kontinentaleuropäischen Versicherern ermöglicht, aus dem Ausland Versicherungsschutz für in UK belegene Haftpflichtrisiken zu zeichnen, behält sich der Auftraggeber ausdrücklich die Option vor, die zunächst ausgegliederten Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo UK zum frühestmöglichen Termin wieder über das hier ausgeschriebene Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG zu versichern.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Gemischt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 248-618831
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 078-185284
ABl. S-Ausgabe: 248

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das internationale koordiniert/integrierte Master-Versicherungsprogramm umfasst alle Haftpflichtrisiken (u.a. Betriebs-, Produkt-, Umwelt-, Planungsrisiken) des Konzerns inklusive aller vorhandenen Nebenrisiken. Es besteht aus einem Mastervertrag (Lose 1 und 2; Deckungssumme 25 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 3-fach maximiert p.a.) und weiteren Verträgen mit verschiedenen integrierten und koordinierten Kapazitäten sowie einem Exzedenten (Lose 3 und
4; Deckungssumme: 125 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 1-fach maximiert p.a. xs 25 Mio. EUR) Nicht Bestandteil des hier ausgeschriebenen Haftpflichtversicherungsprogramms sind die bislang über das Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG versicherten und im Vereinigten Königreich (UK) belegenen Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo. Hiervon unberührt bleiben die Lokalpolicen in UK. Für den Fall, dass nach Abschluss der hier ausgeschriebenen Deckungen ein Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU geschlossen wird, welches kontinentaleuropäischen Versicherern ermöglicht, aus dem Ausland Versicherungsschutz für in UK belegene Haftpflichtrisiken zu zeichnen, behält sich der Auftraggeber ausdrücklich die Option vor, die zunächst ausgegliederten Tochtergesellschaften DB Arriva UK und DB Cargo UK zum frühestmöglichen Termin wieder über das hier ausgeschriebene Haftpflichtversicherungsprogramm für den Konzern der Deutsche Bahn AG zu versichern.
4) Deckungssumme: 125 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, 1-fach maximiert p.a. xs 25 Mio. EUR).

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-10-05 📅
Name: Liberty Speciality Markets Europe S.a.r.l. Zweigniederlassung Deutschland
Postort: Köln
Land: Deutschland 🇩🇪
Köln 🏙️

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.
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Quelle: OJS 2020/S 248-618831 (2020-12-16)