Militärringstraße (L34), neuer Anschluss der Stolberger Straße in Köln-Müngersdorf, Generalplanerleistungen

Stadt Köln — 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen

Die Stadt Köln plant den Anschluss der Stolberger Straße an die übergeordnete Militärringstraße (L34) im Stadtteil Müngersdorf. Die Objektplanung der Verkehrsanlagen wurde bis zur Genehmigungsplanung bereits erstellt. Zur Schaffung des Baurechtes läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren. Mit dem Beschluss wird im 2. Quartal 2021 gerechnet. Vergeben werden soll die Weiterplanung der Verkehrsanlagen (Leistungsphase 5-9), die Planung einer erforderlichen Stützwand und die zugehörigen örtlichen Bauüberwachungen.
Es sollen die folgenden Leistungen an einen neuen Generalplaner beauftragt werden:
— Objektplanung Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung.
Gem. HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 3, § 45 ff.
— Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung.
Gemäß HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 4, § 41 ff.
— Fachplanung Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6.
Gemäß HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt1, § 49 ff.
Darüber hinaus werden definierte Besondere Leistungen innerhalb der einzelnen Objekte beauftragt.
Nähere Informationen enthält die auf dem Vergabemarktplatz abrufbare Maßnahmenbeschreibung.
Eine detaillierte Beschreibung der erforderlichen Leistungen wird mit der Honoraranfrage in der zweiten Stufe des Verfahrens bekannt gegeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-12-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-10-29 Auftragsbekanntmachung
2021-09-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-10-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen
Referenznummer: 2020-0247-66-5
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Köln plant den Anschluss der Stolberger Straße an die übergeordnete Militärringstraße (L34) im Stadtteil Müngersdorf. Die Objektplanung der Verkehrsanlagen wurde bis zur Genehmigungsplanung bereits erstellt. Zur Schaffung des Baurechtes läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren. Mit dem Beschluss wird im 2. Quartal 2021 gerechnet. Vergeben werden soll die Weiterplanung der Verkehrsanlagen (Leistungsphase 5-9), die Planung einer erforderlichen Stützwand und die zugehörigen örtlichen Bauüberwachungen. Es sollen die folgenden Leistungen an einen neuen Generalplaner beauftragt werden: — Objektplanung Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung. Gem. HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 3, § 45 ff. — Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung. Gemäß HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 4, § 41 ff. — Fachplanung Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6. Gemäß HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt1, § 49 ff. Darüber hinaus werden definierte Besondere Leistungen innerhalb der einzelnen Objekte beauftragt. Nähere Informationen enthält die auf dem Vergabemarktplatz abrufbare Maßnahmenbeschreibung. Eine detaillierte Beschreibung der erforderlichen Leistungen wird mit der Honoraranfrage in der zweiten Stufe des Verfahrens bekannt gegeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln — 30/Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: https://www-stadt-koeln.de 🌏
E-Mail: stefan.schueller@stadt-koeln.de 📧
Telefon: +49 22122126-886 📞
Fax: +49 22122126-272 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYB1J/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYB1J 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-29 📅
Einreichungsfrist: 2020-12-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 214-524611
ABl. S-Ausgabe: 214
Zusätzliche Informationen
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet. Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Köln plant den Anschluss der Stolberger Straße an die übergeordnete Militärringstraße (L34) im Stadtteil Müngersdorf. Die Objektplanung der Verkehrsanlagen wurde bis zur Genehmigungsplanung bereits erstellt. Zur Schaffung des Baurechtes läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren. Mit dem Beschluss wird im 2. Quartal 2021 gerechnet. Vergeben werden soll die Weiterplanung der Verkehrsanlagen (Leistungsphase 5-9), die Planung einer erforderlichen Stützwand und die zugehörigen örtlichen Bauüberwachungen.
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Es sollen die folgenden Leistungen an einen neuen Generalplaner beauftragt werden:
— Objektplanung Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung.
Gem. HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 3, § 45 ff.
— Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung.
Gemäß HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 4, § 41 ff.
— Fachplanung Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6.
Gemäß HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt1, § 49 ff.
Darüber hinaus werden definierte Besondere Leistungen innerhalb der einzelnen Objekte beauftragt.
Nähere Informationen enthält die auf dem Vergabemarktplatz abrufbare Maßnahmenbeschreibung.
Eine detaillierte Beschreibung der erforderlichen Leistungen wird mit der Honoraranfrage in der zweiten Stufe des Verfahrens bekannt gegeben.
Dauer: 42 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Zeitplanung liegt folgende Annahme zugrunde: Planfeststellungsbeschluss 2.Quartal 2021, Erstellung Planungsleistung (LP1-5) 9 Monate, Erstellung LV und Ausschreibung: 12 Monate, Baubeginn 1. Quartal 2023, Bauzeit 18 Monate.
Sofern sich der Planfeststellungsbeschluss verzögert, verlängert sich auch die Laufzeit des Vertrages.
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung geplant:
Stufe 1 (obligatorisch):
LP 5-6, HOAI §§ 45 ff (Verkehrsanlagen), LP 1-6 HOAI §§ 41 ff (Ingenieurbauwerke), LP 1-6 HOAI §§ 49 ff (Tragwerksplanung).
Stufe 2 (optional):
LP 7-9, HOAI §§ 45 ff (Verkehrsanlagen), LP 7-9 HOAI §§ 41 ff (Ingenieurbauwerke) und örtliche Bauüberwachung.
Zusätzliche Informationen:
Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis 6 Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist nicht zugelassen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Militärringstraße (L34), neuer Anschluss der Stolberger Straße in Köln-Müngersdorf, Generalplanerleistungen Köln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Sollten Bewerbergemeinschaften gebildet werden, hat jeder Partner der Bewerbergemeinschaft die Erklärungen vorzulegen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen und/oder der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe, § 47 VgV), müssen auch diese Drittunternehmen die Erklärungen vorlegen.
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1. Auf der Grundlage des GWB § 122 in Verbindung mit VgV § 44 sind die Befähigung und die Erlaubnis zur Berufsausübung durch die Vorlage von Berufszulassungen oder anderen Bescheinigungen nachzuweisen. Gemäß VgV § 75 Absatz 2 wird für die Erbringung der Leistungen zugelassen, wer nach geltendem Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur" oder „Ingenieur" zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt ist, als Ingenieur tätig zu werden.
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2. Auf Grundlage GWB § 123 in Verbindung mit VgV § 48 ist durch den Bewerber das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen von Personen, die für die Leitung des Unternehmens verantwortlich handeln, zu erklären (Erklärung anhand des Bewerbungsbogens).
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3. Auf Grundlage GWB § 124 in Verbindung mit VgV § 48 ist durch den Bewerber das Nichtvorliegen von fakultativen Ausschlussgründen zu erklären (Erklärung anhand des Bewerbungsbogens).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im Fall einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. In dem Fall hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Erklärungen einzureichen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe, § 47 VgV), muss der Bewerber zusätzlich eine Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens beifügen (ein Muster liegt den Unterlagen bei). In diesem Fall verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers sowie des Drittunternehmens für die Auftragsausführung (vgl. § 47 Absatz 3 VgV).
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1. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 2 in Verbindung mit VgV § 45 Absatz 1 Nummer 1 und Absatz 4 Nummer 4 ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch Angabe des Gesamtumsatzes und des Umsatzes, welcher mit dem Tätigkeitsbereich des Auftrages vergleichbar ist, nachzuweisen.
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2. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 2 in Verbindung mit VgV § 45 Absatz 1 Nummer 3 und Absatz 4 Nummer 4 ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch die Vorlage einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen nachzuweisen. Der Auftraggeber akzeptiert alternativ eine Erklärung, dass die Berufshaftpflichtversicherung und die Versicherung für Umweltschäden gemäß Umweltschadengesetz in der geforderten Höhe im Auftragsfall unverzüglich abgeschlossen und nachgereicht werden.
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Mindeststandards:
Zu 1) Der Auftraggeber verlangt einen Mindestjahreshonorarumsatz für vergleichbare Leistungen von netto 750 000 EUR (Objektplanung 500 000 EEUR, örtliche Bauüberwachung 250 000 EUR). Bei Bietergemeinschaften zählt der Umsatz aller Mitglieder zusammen.
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Zu 2) Der Auftraggeber verlangt eine Mindestdeckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden von 3 000 000 EEUR, für Sach- und Vermögensschäden von 3 000 000 EUR und für eine Versicherung für Umweltschäden gemäß Umweltschadengesetz von 3 000 000 EEUR eines in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Gesamtleistung aller Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das 2-fache dieser Deckungssummen betragen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im Fall einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. In dem Fall hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Erklärungen einzureichen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe, § 47 VgV), muss der Bewerber zusätzlich muss der Bewerber zusätzlich eine Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens beifügen (ein Muster liegt den Unterlagen bei).
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1. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 3 in Verbindung mit VgV § 46 Absatz 3 Nummer 2 sind durch den Bewerber die Personen zu benennen, die die Leistung tatsächlich erbringen (Angabe der technischen Fachkräfte zur Leistungserbringung: Projektleiter des Generalplaners, Planungsingenieur Objektplanung Verkehrsanlagen, Ausbauingenieur/Örtliche Bauüberwachung Objektplanung Verkehrsanlagen, Planungsingenieur Objektplanung Ingenieurbauwerke, Ausbauingenieur/Örtliche Bauüberwachung Objektplanung Ingenieurbauwerke, Verantwortlicher Projektingenieur Tragwerksplanung).
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2. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 3 in Verbindung mit VgV § 46 Absatz 3 Nummer 1 sind die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers anhand von bis zu 4 Referenzprojekten nachzuweisen, deren wesentliche Leistungen und deren Umfang der Objektplanungen, der Fachplanung und der örtlichen Bauüberwachung mit den angefragten Leistungen vergleichbar sind, die Vergleichbarkeit ergibt sich aus den nachfolgend beschriebenen Anforderungen. Referenzprojekte, die die nachfolgend beschriebenen Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden bei der Bewertung der Eignung nicht berücksichtigt, allerdings führt dies nicht automatisch zum Ausschluss des Bewerbers. Der Ausschluss erfolgt nur, wenn mit den Referenzen insgesamt eine gewichtete Gesamtpunktzahl von mindestens 50 nicht erreicht wird. Die Referenzprojekte müssen in den letzten 5 Jahren ausgeführt worden sein. 2 Projekte müssen aus dem Bereich der Objektplanung Verkehrsanlagen, Straßenbau und begleitenden Fachplanungsleistungen mit je folgenden Muss-Kriterien stammen: Realisierung unter beengten örtlichen Verhältnissen und bei Aufrechterhaltung des fließenden Individualverkehrs, Erbringung von Leistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen und begleitender Fachplanungen entsprechend Leistungsphasen 5 und 6 HOAI und Leistungsphasen 7, 8 und 9 HOAI. Ergänzend zu den Planungsleistungen wurden durch den Bewerber beim Referenzprojekt 1 Leistungen der örtlichen Bauüberwachung für das Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen (Straßenbau) erbracht. Der für die angefragte Leistung vorgesehene Ausbauingenieur/örtliche Bauüberwachung Objektplanung Verkehrsanlagen war am Referenzprojekt beteiligt. 3 Projekte müssen aus dem Bereich der Objektplanung Ingenieurbauwerke Stützwand und begleitenden Fachplanungsleistungen mit je folgenden Muss-Kriterien stammen: Ingenieurbau und Tragwerksplanung waren Bearbeitungsgegenstand der Baumaßnahme. Realisierung unter beengten örtlichen Verhältnissen und bei Aufrechterhaltung des fließenden Individualverkehrs. Die Gewerke Bau von Stützwänden, Spezialtiefbau/Erdbau und Beton-/Stahlbetonbau waren Hauptgewerke und Schwerpunkt der Maßnahme. Erbringung von Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke und begleitender Fachplanungen entsprechend den Leistungsphasen 5 und 6 HOAI und den Leistungsphasen 7, 8 und 9 HOAI. Ergänzend zu den Planungsleistungen wurden durch den Bewerber beim Referenzprojekt 3 Leistungen der örtlichen Bauüberwachung für die Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerke erbracht. Zu jedem Referenzprojekt ist eine Kurzdarstellung (max. 2 DIN A4 Seiten) beizulegen.
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3. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 3 in Verbindung mit VgV § 46 Absatz 3 Nummer 8 ist die Anzahl der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten des Bewerbers und die Anzahl seiner Führungskräfte zu benennen.
4. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 3 in Verbindung mit VgV § 46 Absatz 3 Nummer 9 ist durch den Bewerber die Technische Leistungsfähigkeit durch Benennung der Ausstattung und der technischen Ausstattung darzustellen (maximal aus einer DIN A4 Seiten bestehende Darstellung).
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5. Auf Grundlage GWB § 122 Absatz 2 Nummer 3 in Verbindung mit VgV § 46 Absatz 3 Nummer 2 wird der Bewerber aufgefordert, bezogen auf die angefragten Leistungen darzustellen, welche Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität ergriffen werden (maximal aus 2 DIN A4 Seiten bestehende Darstellung).
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6. Die geplante Projektstruktur ist in Form eines einseitigen Projektdiagramms beizufügen.
Mindeststandards:
Zu 1) Die Befähigung der Mitglieder des Projektteams ist durch die Vorlage von Berufszulassungen, Studiennachweisen und/oder anderen Bescheinigungen der beruflichen Befähigung nachzuweisen. Entsprechende Nachweise sind einzureichen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Gemäß VgV § 75 Absatz 2 wird für die Erbringung der Leistungen zugelassen, wer nach geltendem Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur" oder „Ingenieur" zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland berechtigt ist, als Ingenieur tätig zu werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.
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Weitere Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Anzahl der Bewerber wird auf minimal 3 und maximal 6 Bewerber festgelegt. Die Auswahl erfolgt anhand der bekanntgemachten Bewertungsmatrix zum Bewerbungsbogen. Kriterien für die Auswahl sind die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen und die bekanntgemachte Punktebewertung (vergleiche Muster Auswertung). Ausgewählt werden die Bewerber mit der höchsten Punktebewertung. Eine gewichtete Mindestpunktzahl von 50 (von maximal 100) ist erforderlich. Bei Punktgleichheit entscheidet gemäß VgV § 75, Absatz 6 das Los.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: 302/12 — Submissionsdienst
Dokumente URL: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYB1J/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Das Verfahren wird als zweistufiges Verfahren (Verhandlungsverfahren) mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb durchgeführt.
2) Soweit die Auftraggeberin Formblätter vorgegeben hat, sind ausschließlich diese zu verwenden. Das Muster für die Verpflichtungserklärung ist nicht zwingend zu verwenden.
3) Bewerbergemeinschaften müssen die unter Ziffer 2 des Bewerbungsbogens (Anlage 1) aufgeführte „Erklärung bei Bewerber-/Bietergemeinschaften" abgeben, in der sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich und mit Anschrift benannt sind sowie ein von allen Mitgliedern bevollmächtigtes Mitglied als Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages angegeben wird. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft verpflichten sich im Auftragsfall als Gesamtschuldner zu haften.
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4) Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft Nachunternehmer einsetzen wird, ist sie verpflichtet, von diesen entsprechende Verpflichtungserklärungen vor Zuschlagserteilung an den Bieter/die Bietergemeinschaft vorzulegen. Im Fall der Eignungsleihe ist die Verpflichtungserklärung mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; das auf dem VMP abrufbare Muster kann dazu verwendet werden.
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5) Das Verfahren wird über die eVergabe-Plattform https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/company/welcome.do durchgeführt. Die Teilnahmeanträge sind elektronisch abzugeben, indem sie auf die eVergabe-Plattform hochgeladen werden. Eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur ist dafür nicht erforderlich.
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6) Hinweise zu den Vergabeunterlagen (zum Beispiel bei Unklarheiten oder Problemen mit den elektronischen Dokumenten) sowie Fragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu stellen. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht spätestens bis zum 10. Kalendertag vor Ablauf der Frist gestellt werden, nicht zu beantworten.
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7) Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.
Sehr geehrte Bieterinnen und Bieter,
Information zur gesenkten Umsatzsteuer ab dem 1.7.2020:
Es gilt der gesetzliche Umsatzsteuerbetrag.
Hiernach richtet sich auch die Wertungsreihenfolge der Angebote (unabhängig von Angaben im Leistungsverzeichnis, die sich möglicherweise noch auf den Umsatzsteuersatz von 19 % beziehen).
Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRYB1J

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2 -10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-2120 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 160 Absatz 3 GWB:
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren Spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
Mehr anzeigen
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Siehe § 135 Absatz 2 GWB:
— 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2020/S 214-524611 (2020-10-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-09-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 20-542596-001
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Köln plant den Anschluss der Stolberger Straße an die übergeordnete Militärringstraße (L34) im Stadtteil Müngersdorf. Die Objektplanung der Verkehrsanlagen wurde bis zur Genehmigungsplanung bereits erstellt.
Gesamtwert des Auftrags: 419577.07 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de 🌏
E-Mail: leman.katar@stadt-koeln.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-09-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-09-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 181-471112
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 214-524611
ABl. S-Ausgabe: 181

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
- Objektplanung Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung,
gem. HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 3, § 45 ff.
- Objektplanung Ingenieurbauwerke, Leistungsphasen 1-9, inklusive örtlicher Bauüberwachung,
gemäß HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 4, § 41 ff.
- Fachplanung Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1-6,
gemäß HOAI 2013, Teil 4, Abschnitt1, § 49 ff.
Beschreibung der Optionen:
LP 5-6, HOAI §§ 45 ff (Verkehrsanlagen), LP 1-6 HOAI §§ 41 ff (Ingenieurbauwerke), LP 1-6 HOAI §§ 49 ff (Tragwerksplanung)
LP 7-9, HOAI §§ 45 ff (Verkehrsanlagen), LP 7-9 HOAI §§ 41 ff (Ingenieurbauwerke) und örtliche Bauüberwachung

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation des projetktteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 17,5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Geplante umsetzung des leistungsbildes
Qualitätskriterium (Gewichtung): 32,5
Preis (Gewichtung): 50

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-09-09 📅
Name: Doser Kempen Krause Ingenieure GmbH
Postort: Aachen
Land: Deutschland 🇩🇪
Städteregion Aachen 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 419577.07 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.stadt-koeln.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Quelle: OJS 2021/S 181-471112 (2021-09-14)