Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz- „Fallwildsuche und Fallwildbergung sowie Bejagung/Tötung und Bergung“

Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz

Jeweils Bereitstellung und Durchführung (auf Abruf) von Fallwildsuche und Fallwildbergung (Los 1) sowie Bejagung/Tötung, um möglichst eine Totalreduktion herbeizuführen, sowie Bergung der erlegten Wildschweine im Kerngebiet bzw. in einem dazu definierten Gebiet (Los 2) zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest auf dem Gebiet des Landes Rheinland-Pfalz. Die Leistungen werden losweise auf der Grundlage eines Mehr-Partner-Rahmenvertrages mit jeweils maximal 3 Auftragnehmern vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-11-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-11-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-11-11 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-11-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Bereich Jagd
Referenznummer: 62357-20
Kurze Beschreibung:
Jeweils Bereitstellung und Durchführung (auf Abruf) von Fallwildsuche und Fallwildbergung (Los 1) sowie Bejagung/Tötung, um möglichst eine Totalreduktion herbeizuführen, sowie Bergung der erlegten Wildschweine im Kerngebiet bzw. in einem dazu definierten Gebiet (Los 2) zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest auf dem Gebiet des Landes Rheinland-Pfalz. Die Leistungen werden losweise auf der Grundlage eines Mehr-Partner-Rahmenvertrages mit jeweils maximal 3 Auftragnehmern vergeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Bereich Jagd 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Wildlocker 📦
Aufstellen von Tierfallen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rheinland-Pfalz 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 1
Postleitzahl: 55116
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: https://mueef.rlp.de/de/startseite/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@goerg.de 📧
URL der Dokumente: https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYD0Y57K/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYD0Y57K 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-11 📅
Einreichungsfrist: 2020-11-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 223-548676
ABl. S-Ausgabe: 223
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPDYD0Y57K

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Fallwildsuche und Fallwildbergung
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) als Auftraggeber (AG) beabsichtigt, folgende Leistungen in 2 Losen auf der Grundlage jeweiliger Mehr-Partner-Rahmenverträge zu vergeben:
Gegenstand der Leistung ist der Abschluss einer Vereinbarung jeweils über die Vorhaltung sowie die Bereitstellung und die Durchführung (im Abruffall) von
— Los 1: Fallwildsuche und Fallwildbergung
— Los 2: Bejagung/Tötung, um möglichst eine Totalreduktion herbeizuführen, sowie Bergung der Wildschweinkadaver im Kerngebiet bzw. in einem dazu definierten Gebiet
Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest im Land Rheinland-Pfalz.
Die Leistungen werden losweise jeweils auf der Grundlage einer Mehrpartner-Partner-Rahmenvereinbarung mit einer Vertragslaufzeit von 4 Jahren zwischen dem AG und den erfolgreichen Bietern vergeben. Der AG fungiert dabei als zentrale Vergabestelle im Zuge einer gelegentlichen gemeinschaftlichen Beschaffung. Aus der jeweiligen Rahmenvereinbarung können alle im Tierseuchenfall zuständigen rheinland-pfälzischen Behörden (nach Bedarf einen oder mehrere) Einzelabrufe vornehmen (Bezugsberechtigte). Im Tierseuchenfall sind nach § 1 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 LTierSG derzeit örtlich die Kreisverwaltungen zuständig. Für kreisfreie Städte sind die in Anlage zu § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 LTierSG genannten Kreisverwaltungen zuständig.
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Zum Leistungsumfang des Loses 1 zählen die Module A (Vorhaltung der personellen und technischen Kapazitäten für Fallwildsuche und -bergung) und C (Durchführung der Fallwildsuche und -bergung (Bedarfsposition)). Darüber hinaus kommt gegebenenfalls auch das Modul B (Vorhaltung und Bereitstellung personeller und technischer Kapazitäten im Bereich der Hintergrundlogistik (noch zu verhandelnde Bedarfsposition)) hinzu.
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Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Dauer: 48 Monate
Bezeichnung des Loses: Bejagung/Tötung, um möglichst eine Totalreduktion herbeizuführen, sowie Bergung der erlegten Wildschweine im Kerngebiet bzw. in einem definierten Gebiet
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
— Los 1: Fallwildsuche und Fallwildbergung,
— Los 2: Bejagung/Tötung, um möglichst eine Totalreduktion herbeizuführen, sowie Bergung der Wildschweinkadaver im Kerngebiet bzw. in einem dazu definierten Gebiet zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest im Land Rheinland-Pfalz.
Zum Leistungsumfang des Loses 2 zählen die Module A (Vorhaltung der personellen und technischen Kapazitäten für Bejagung/Tötung und Bergung), D (Bejagung/Tötung, um möglichst eine Totalreduktion herbeizuführen, sowie Bergung von Wildschweinen in einem vordefinierten Gebiet (Bedarfsposition)) sowie E (Bejagung/Tötung, um möglichst eine Totalreduktion herbeizuführen, und Bergung von Wildschweinen im Kerngebiet (Bedarfsposition)). Darüber hinaus kommt gegebenenfalls auch das Modul B (2. Modul B: Vorhaltung und Bereitstellung personeller und technischer Kapazitäten im Bereich der Hintergrundlogistik (noch zu verhandelnde Bedarfsposition)) hinzu.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB.
2. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung unter Angabe der Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Geschäftsleitung des Unternehmens sowie einer kurzen Beschreibung des Tätigkeitsbereichs und der Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung.
3. Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem der Bewerber niedergelassen ist, entweder durch die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch sonstigen Nachweis über die erlaubte Berufsausübung.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren.
2. Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens (netto) in den letzten 3 Geschäftsjahren soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.
3. für Los 1: Nachweis einer Haftpflichtversicherung im Falle der Beauftragung mit einer Deckungssumme je Schadensereignis von mindestens 500 000 EUR für Personenschäden, 500 000 EUR für Sachschäden sowie 500 000 EUR für reine Vermögensschäden. Der Nachweis wird durch eine Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitgestellt. Ist das nicht der Fall, hat der Bieter den Nachweis durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitzustellen, zu erfolgen.
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4. für Los 2: Nachweis einer Haftpflichtversicherung im Falle der Beauftragung mit einer Deckungssumme je Schadensereignis von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden, 3 000 000 EUR für Sachschäden sowie 3 000 000 EUR für reine Vermögensschäden. Der Nachweis wird durch eine Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitgestellt. Ist das nicht der Fall, hat der Bieter den Nachweis durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitzustellen, zu erfolgen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eigenerklärung zu einschlägigen Erfahrungen/einschlägigen Referenzen durch eine Aufstellung der wesentlichen, innerhalb der letzten 3 Jahre sowie des laufenden Jahres erbrachten Leistungen des Bieters bezogen auf den Leistungsgegenstand (hier: Los 1: Fallwildsuche und Fallwildbergung im Rahmen der Seuchenbekämpfung, Los 2: Bejagung und Bergung von Wild im Rahmen der Seuchenbekämpfung). Neben der eigentlichen Tätigkeit müssen auf der Grundlage der Referenzen Angaben zu Kenntnissen oder Erfahrungen in der Biosicherheit beim Umgang mit Tierseuchenerregern oder über Erfahrungen in der Tierseuchenbekämpfung gemacht werden. Anzugeben sind dabei – je Projekt/je Referenz – der Leistungsinhalt und Leistungsumfang sowie die Modalitäten der Leistung, der Auftragswert, Ausführungszeit sowie der Auftraggeber mit Ansprechstelle (Telefonnummer/E-Mail-Adresse).
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(Bescheinigungen des Auftraggebers können ergänzend zum Nachweis der Ordnungsmäßigkeit der Leistungserbringung vorgelegt werden.)
2. Erklärung über das in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigte Personal des Bewerbers einschließlich (gesonderte Ausweisung) der Zahl an Desinfektoren, Personen mit Sachkundenachweis für Schutz und Sicherheit, Jagdscheininhaber, Führungspersonal, sonstige Mitarbeiter.
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Mindeststandards:
Mindestanforderung: Mindestens eine Person muss die Qualifikation als staatlich geprüfter Desinfektor vorweisen (Los 1 und 2), mindestens eine Person muss über einen Sachkundenachweis für Schutz und Sicherheit verfügen (Los 1 und 2), mindestens eine Person muss Jagdscheininhaber sein und Erfahrungen als Jäger haben (nur Los 2).
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verpflichtung des Auftragnehmers zur Zahlung des Tarif- bzw. Mindestentgelts an die Beschäftigten bei der Ausführung der Leistungen gemäß §§ 3 und 4 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestreuegesetz LTTG) vom 1.12.2010 (GVBl. 2010, Nr. 20 S. 426 ff. vom 13.12.2010).
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Die mit der Bejagung betrauten Personen müssen in Besitz der dazu notwendigen Erlaubnisse sein und über ein hinreichendes Maß an Schießerfahrung verfügen.
Im Übrigen siehe Vergabeunterlagen, insbesondere Besondere Vertragsbedingungen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach Maßgabe der Bekanntmachung vorzulegenden Nachweise und Erklärungen durch Bewertung der Vergleichbarkeit der Referenzen mit den verfahrensgegenständlichen Leistungen des jeweiligen Loses.
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Beschleunigtes Verfahren:
Es handelt sich um eine verkürzte Teilnahmefrist nach § 17 Abs. 3 VgV. Aufgrund der aktuellen Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland sieht sich der Auftraggeber zur zügigen Vorsorge veranlasst.
Anzahl der in Betracht zu ziehenden Teilnehmer: 3
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Güte und Qualität der Darstellung zur methodischen Herangehensweise an die zu erbringenden Leistungen getrennt nach betroffenen Modulen gemäß Leistungsbeschreibung (Los 1: Modul A, C) unter Berücksichtigung der Güte und Qualität der konzeptionellen Darstellung zur Gewährleistung eines Höchstmaßes an Organisation, Qualifikation und Erfahrung (je nach betroffener Leistung) des mit der Ausführung des Auftrages betrauten Personals im Einsatzfall
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50 %
Preis (Gewichtung): 50 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Güte und Qualität der Darstellung zur methodischen Herangehensweise an die zu erbringenden Leistungen getrennt nach betroffenen Modulen gemäß Leistungsbeschreibung (Los 2: Modul A, D, E) unter Berücksichtigung der Güte und Qualität der konzeptionellen Darstellung zur Gewährleistung eines Höchstmaßes an Organisation, Qualifikation und Erfahrung (je nach betroffener Leistung) des mit der Ausführung des Auftrages betrauten Personals im Einsatzfall

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://Landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYD0Y57K/documents 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162-234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131162-113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. §§ 155 ff. GWB.
Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden und
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Quelle: OJS 2020/S 223-548676 (2020-11-11)