Moderniserung GuD Anlage HKW-Nord, Gasturbine

Energie- und Wasserversorgung Bonn Rhein / Sieg GmbH

Die Energie – und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH (SWB EnW) betreibt am Standort Bonn, Karlstraße 2-6 das Heizkraftwerk Bonn Nord, das im Zeitraum 2009-2013 von einer reinen Gasturbinenanlage zu einem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) umgebaut wurde. Ergänzt durch das HKW „Süd“ und das HW Bonn-Hardtberg versorgt die GuD-Anlage „Nord“ die Stadt Bonn mit Strom und Fernwärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung.
Die SWB EnW nimmt verschiedene Maßnahmen zur Modernisierung und Effizienzsteigerung an dem GuD- Kraftwerk Bonn Nord vor. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen einer Konzeptplanung ermittelt und umfassen. Die Neuerrichtung und Lieferung einer größeren Gasturbine, mit Umstellung der Brennstoffversorgung von Erdgas „L“ auf „H“, Anlagenanpassungen/-Modernisierungen im Bereich des Abhitzekessels, des Wasser-Dampf-Kreislaufes, der Dampfturbine, der Rückkühlanlage sowie der installierten Elektro- und Leittechnik.
Im Zuge der geplanten Modernisierung wird im ersten Schritt die Gasturbine ausgeschrieben (in der Leistungsbeschreibung als Los 1 bezeichnet).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-02-03.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-02-03 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-02-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Turbinen und Motoren
Kurze Beschreibung:
Die Energie – und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH (SWB EnW) betreibt am Standort Bonn, Karlstraße 2-6 das Heizkraftwerk Bonn Nord, das im Zeitraum 2009-2013 von einer reinen Gasturbinenanlage zu einem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) umgebaut wurde. Ergänzt durch das HKW „Süd“ und das HW Bonn-Hardtberg versorgt die GuD-Anlage „Nord“ die Stadt Bonn mit Strom und Fernwärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung. Die SWB EnW nimmt verschiedene Maßnahmen zur Modernisierung und Effizienzsteigerung an dem GuD- Kraftwerk Bonn Nord vor. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen einer Konzeptplanung ermittelt und umfassen. Die Neuerrichtung und Lieferung einer größeren Gasturbine, mit Umstellung der Brennstoffversorgung von Erdgas „L“ auf „H“, Anlagenanpassungen/-Modernisierungen im Bereich des Abhitzekessels, des Wasser-Dampf-Kreislaufes, der Dampfturbine, der Rückkühlanlage sowie der installierten Elektro- und Leittechnik. Im Zuge der geplanten Modernisierung wird im ersten Schritt die Gasturbine ausgeschrieben (in der Leistungsbeschreibung als Los 1 bezeichnet).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Turbinen und Motoren 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Energie- und Wasserversorgung Bonn Rhein / Sieg GmbH
Postanschrift: Welschnonnenstr. 4
Postleitzahl: 53111
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-bonn.de 🌏
E-Mail: juergen.mohr@stadtwerke-bonn.de 📧
Telefon: +49 228 / 711-2330 📞
Fax: +49 228 / 711-2344 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E15187542 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-03 📅
Einreichungsfrist: 2020-03-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-06 📅
Datum des Beginns: 2020-07-23 📅
Datum des Endes: 2022-01-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 026-059985
ABl. S-Ausgabe: 26
Zusätzliche Informationen
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung gemäß dem entsprechenden Formblatt TW 3 der Bewerbungsunterlagen abzugeben und die dort genannten Anforderungen zu beachten. Die Änderung der Zusammensetzung von Bewerbergemeinschaften während des Verfahrens ist möglich. Die Voraussetzungen hierfür werden den Bietern rechtzeitig in den Vergabeunterlagen bekannt gemacht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Energie – und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH (SWB EnW) betreibt am Standort Bonn, Karlstraße 2-6 das Heizkraftwerk Bonn Nord, das im Zeitraum 2009-2013 von einer reinen Gasturbinenanlage zu einem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) umgebaut wurde. Ergänzt durch das HKW „Süd“ und das HW Bonn-Hardtberg versorgt die GuD-Anlage „Nord“ die Stadt Bonn mit Strom und Fernwärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung.
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Die SWB EnW nimmt verschiedene Maßnahmen zur Modernisierung und Effizienzsteigerung an dem GuD- Kraftwerk Bonn Nord vor. Diese Maßnahmen wurden im Rahmen einer Konzeptplanung ermittelt und umfassen. Die Neuerrichtung und Lieferung einer größeren Gasturbine, mit Umstellung der Brennstoffversorgung von Erdgas „L“ auf „H“, Anlagenanpassungen/-Modernisierungen im Bereich des Abhitzekessels, des Wasser-Dampf-Kreislaufes, der Dampfturbine, der Rückkühlanlage sowie der installierten Elektro- und Leittechnik.
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Im Zuge der geplanten Modernisierung wird im ersten Schritt die Gasturbine ausgeschrieben (in der Leistungsbeschreibung als Los 1 bezeichnet).
Im Rahmen der Modernisierung sollen unter anderem die folgenden Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden:
— Errichtung und Lieferung einer neue Gasturbinenanlage mit einer elektrischen Leistung von ca. 40 MWel sowie einer Gesamtlebensdauer von mindestens 120 000 Equivalent Operation Hours (EOH),
— Umbaumaßnahmen am vorhandenen Abhitzekessel einschließlich der Zusatzfeuerung und den Rauchgaskanälen auf Grund des gesteigerten Rauchgasmassenstroms der neuen Gasturbine (max. 115 kg/s) und damit Steigerung des Frischdampfmassenstroms von derzeit 28 kg/s um ca. 5 kg/s. Die Dampfparameter Frisch-, KZÜ- und HZÜ-Dampf werden beibehalten,
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— Umbaumaßnahmen am vorhandenen Wasserdampfkreislauf auf Grund der gestiegenen Dampfmassenströme,
— Umbaumaßnahmen an den vorhandenen Armaturen auf Grund der gestiegenen Dampfmassenströme, hier insbesondere der Hochdruckumleitstation (HDU),
— Umbaumaßnahmen an der Dampfturbinenanlage (SST600 / SST800) auf Grund des gesteigerten Dampfmassenstroms,
— Erweiterung der vorhandenen Kondensatreinigungsanlage auf Grund der gesteigerten Kondensatmenge,
— Umbau und Anpassungsmaßnahmen an der Elektrotechnik auf Grund der gesteigerten elektrischen Leistung der Gasturbine,
— Einbindung der neuen Gasturbine in die vorhandene Leittechnik und Anpassung der bestehenden Leittechnik auf Grund der Änderungen an den vorhandenen Anlagenkomponenten im Rahmen der Modernisierung,
— Modernisierung und Umbau der vorhandenen Rückkühlanlage unter Berücksichtigung des vorhandenen Modernisierungskonzeptes und sich aus der Planung ergebender Umbaumaßnahmen,
— Umbau- und Neubaumaßnahmen am Gebäudebestand auf Grund der neuen Gasturbine bzw. auf Grund geänderter Rauchgaskanäle, hierzu zählt vor allem der Neubau von einem Maschinenhaus einschl. Turbinenfundament für die neue Gasturbine einschließlich in das Maschinenhaus zu integrierende Schaltanlagen,
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— Neubau eines Werkstatt-, Lager- und Bürogebäudes im Anschluss an das neue Maschinenhaus,
— Rückbau der vorhandenen Gasturbine sowie der anschließenden Rauchgaskanäle und des Notkamins,
Weitere Einzelheiten enthalten die Vergabeunterlagen. Diese werden den Bewerbern bereit im Teilnahmewettbewerb teilweise als Entwurf zur Verfügung gestellt. Die Vergabeunterlage kann sich im Laufe des Verhandlungsverfahrens noch ändern.
Beschreibung der Verlängerungen:
Beschreibung der Verlängerungen: Die Vergabeunterlagen enthalten weitere Regelungen über eine Verlängerung des Vertrags, insbesondere in Fällen von nicht vorhersehbaren Verlängerungen von Planungs- und Bauzeiten.
Beschreibung der Optionen:
— Long Therm Service Agreement (LTSA-Vertrag) für die Wartung und Instandhaltung der Gasturbinenanlage,
— Ersatzteilpaket als Noble Spare Parts aufgrund entsprechend langer Lieferzeiten als Lagermaterial für das Entstörungslager HKW.
Zusätzliche Informationen:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung gemäß dem entsprechenden Formblatt TW 3 der Bewerbungsunterlagen abzugeben und die dort genannten Anforderungen zu beachten. Die Änderung der Zusammensetzung von Bewerbergemeinschaften während des Verfahrens ist möglich. Die Voraussetzungen hierfür werden den Bietern rechtzeitig in den Vergabeunterlagen bekannt gemacht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerbungsunterlagen (Vordrucke und Formulare) können unter der in Ziffer I.3) genannten Internetadresse abgerufen werden. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen ist verbindlich.
Eingereichte Nachweise müssen noch gültig sein; soweit Anforderungen an die Aktualität gestellt werden, bezieht sich der Zeitpunkt auf den Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (vgl. Ziffer VI.5). Mit ihrem Teilnahmeantrag haben die Bewerber folgende Dokumente bzw. Unterlagen vorzulegen:
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1) Formblatt TW 1: Erklärungen des Bewerbers;
2) Formblatt TW 2: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB);
3) Formblatt TW 5: Antiterrorerklärung;
4) Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate. Im Fall von Bewerbergemeinschaften gelten die hier aufgeführten Eignungsanforderungen entsprechend für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen.
Die Anforderung weiterer Eigenerklärungen und Bescheinigungen behält sich der Auftraggeber für am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählte Bieter und etwaige Nachunternehmer mit der Angebotsabgabe auf gesondertes Verlangen vor.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Formblätter sind zu unterschrieben und einzureichen:
1) Formblatt TW 8: Wirtschaftliche Nachweise und Eigenerklärungen mit folgenden Angaben: Nachweis der Eintragung in das Berufsregister des Unternehmenssitzes, soweit es ein solches am Sitz des Unternehmens gibt (Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate seit Veröffentlichung der Bekanntmachung); Versicherungsbestätigung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden von mindestens 10 Mio. EUR oder Erklärung, dass eine solche Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird; Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Bauleistungs- und Montageversicherung sowie eine Betriebs- und Umwelthaftpflichtversicherung abgeschlossen wird;
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2) Formblatt TW 10: Eigenerklärung zum Umsatz (Gesamtumsatz des Unternehmens und spezifischer Umsatz mit vergleichbaren Leistungen). Der Auftraggeber behält sich vor, eine Wirtschaftsauskunft über den Bewerber einzuholen.
Kann ein Bewerber aus einem stichhaltigen Grund einen geforderten Nachweis nicht beibringen, so kann er seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer, vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen. Die Anforderung weiterer Eigenerklärungen und Bescheinigungen behält sich der Auftraggeber für am Ende des Teilnahmewettbewerbs ausgewählte Bieter und etwaige Nachunternehmer mit der Angebotsabgabe auf gesondertes Verlangen vor.
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Mindeststandards:
Zu Ziff. 2 / Formblatt TW 10: Der spezifische Umsatz mit vergleichbaren Leistungen im Leistungsbereich Gasturbinen, GuD-Anlagen, konventionelle Kraftwerksanlagen muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils 50 Mio. EUR betragen haben.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Formblatt TW 6: Referenzprojekte über vergleichbare Leistungen (Projektabschluß in den letzten 5 Jahren) im Leistungsbereich Gasturbinen, GuD-Anlagen, konventionelle Kraftwerksanlagen mit mindestens folgenden Angaben gemäß Formblatt: Auftraggeber, Leistungszeitraum, Fertigstellung der Anlage, Projektsumme, Elektrische Leistung, Inbetriebnahme, Zeitverfügbarkeit in % für die vergangenen beiden Jahre (mindestens über 90 % pro Jahr), Beschreibung/erbrachte Leistungen, Einsatz von Nachunternehmern, Kontaktdaten für Rückfragen;
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2) Formblatt TW 11: Eigenerklärung Mitarbeiter in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Gesamt-Unternehmen und im Leistungsbereich Gasturbinen, GuD-Anlagen, konventionelle Kraftwerksanlagen Bitte reichen Sie möglichst nicht mehr als 3 Referenzen ein und sortieren Sie diese nach ihrer Einschlägigkeit. Im Fall von Bewerbergemeinschaften können entsprechende Angaben für die Bewerbergemeinschaft insgesamt abgegeben werden. Der Auftraggeber kann in Einzelfällen die Vorlage von Referenzbescheinigungen der Referenzauftraggeber verlangen;
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3) Formblatt TW 12: Eigenerklärung zur Qualifikation mit den im Formblatt gemachten Angaben;
4) Formblatt TW 9: Technische Erklärungen und Nachweise mit Nachweis einer Zertifizierung zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie einer Zertifizierung oder Beschreibung zum Qualitätsmanagementsystem. Im Fall von Bewerbergemeinschaften können entsprechende Angaben für die Bewerbergemeinschaft insgesamt abgegeben werden. Der Auftraggeber kann in Einzelfällen die Vorlage von Referenzbescheinigungen der Referenzauftraggeber verlangen.
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Mindeststandards: Zu Ziff. 1 / Formblatt TW 6: Es ist mindestens ein Referenzprojekt vorzulegen
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1) Vertragserfüllungsbürgschaft 5 %;
2) Gewährleistungsbürgschaft. Weitere Einzelheiten enthält der Vertrag, der nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs mit den Vergabeunterlagen ausgehändigt wird.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß den Vergabeunterlagen
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bieter haben mit Ihrem späteren Angebot eine Eigenerklärung zur Einhaltung des Vergabemindestlohns abzugeben. Das dafür zur Verfügung gestellte Formblatt ist zwingend zu verwenden.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Maßgeblich für die Bewertung der Eignung sind die Leistungsfähigkeit (wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und die Fachkunde (technische und berufliche Leistungsfähigkeit). Die vorstehenden Kriterien werden anhand der gemäß Abschnitt III.1) dieser Bekanntmachung vorzulegenden Unterlagen bewertet.
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Die Leistungsfähigkeit und Fachkunde stehen im Verhältnis 25 % (Leistungsfähigkeit) zu 75 % (Fachkunde). Für die Bewertung der Leistungsfähigkeit werden die unter Ziffer III.1.2) (Nr. 1 und 2) genannten Angaben und Nachweise herangezogen. Zur Beurteilung der Fachkunde werden die unter Ziffer III.1.3) (Nr. 1 bis Nr. 4) genannten Angaben und Nachweise berücksichtigt. Die Bewertung der Leistungsfähigkeit und Fachkunde erfolgt in einem relativen Vergleich der Bewerber miteinander auf der Grundlage der nachfolgenden (Punkte)Skala/Notenstufen.
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Pro Eignungskriterium (Leistungsfähigkeit und Fachkunde) werden bis zu 10 Bewertungspunkte vergeben:
— 10 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Unternehmensgröße und -ausstattung sowie seiner Erfahrung/Fachkunde hervorragend geeignet,
— 8 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Unternehmensgröße und -ausstattung sowie seiner Erfahrung/Fachkunde gut geeignet,
— 6 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Unternehmensgröße und -ausstattung sowie seiner Erfahrung/Fachkunde hinreichend geeignet,
— 4 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Unternehmensgröße und -ausstattung sowie seiner Erfahrung/Fachkunde ausreichend geeignet,
— 2 Punkte: Bewerber ist aufgrund seiner Unternehmensgröße und -ausstattung sowie seiner Erfahrung/Fachkunde lediglich hinsichtlich einzelner Aspekte geeignet.
Im Bereich zwischen 2 und 10 Punkten können zur Berücksichtigung einer Tendenz zur jeweils höheren Notenstufe Zwischenwerte gebildet werden (3 P., 5 P., 7 P., 9 P.), die textlich der jeweiligen Notenstufe mit der darunter liegenden geraden Punktezahl zugeordnet werden. Eine Bewertung eines Eignungskriteriums mit 0 Punkten würde einer völligen Nichterfüllung des jeweiligen Eignungskriteriums entsprechen, was den Ausschluss des Teilnahmeantrages zur Folge hat. Die Gesamtbewertung erfolgt pro Teilnahmeantrag, indem die Punktzahl pro Eignungskriterium mit dem jeweiligen Gewichtungsfaktor multipliziert und dann addiert wird. Hierbei handelt es sich um Auswahl-, nicht um die Zuschlagskriterien.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-03-17 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-10-14 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf SWB GmbH
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E15187542 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Verfahrensinformationen 1) Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Plattform Subreport durchgeführt.
Bei Rückfragen zur Nutzung wenden Sie sich bitte an die Hotline +49 221-9857838. Der elektronische Zugang zum Verfahren erfolgt über https://www.subreport-elvis.de/E15187542 2) Die Kommunikation in diesem Vergabeverfahren (wie z. B. Bieterfragen und Antworten auf Bieterfragen, Information über etwaige Anpassungen der Unterlagen) erfolgt ausschließlich über die Plattform Subreport. Der Auftraggeber regt daher dringend an, sich bei Interesse an der Ausschreibung unter https://www.subreport-elvis.de/E15187542 kostenlos zu registrieren.
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3) Teilnahmeanträge und Angebote können nur elektronisch unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse innerhalb der jeweils vorgegebenen Fristen eingereicht werden. Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist sind die Teilnahmeanträge bzw. Angebote verschlüsselt, so dass der Auftraggeber keinen Zugriff auf sie hat. Dem Bieter steht es jedoch frei, seinen Teilnahmeantrag bzw. sein Angebot bis zum Ablauf der Frist zu bearbeiten und neu hochzuladen.
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4) Soweit der Auftraggeber Formblätter vorgegeben hat, sind ausschließlich diese zu verwenden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und die erklärende Person ist anzugeben.
5) Der Auftraggeber ist kein öffentlicher Auftraggeber nach § 98 Nr. 2 GWB. Der ausgeschriebene und zu vergebende Auftrag steht in Zusammenhang mit Tätigkeiten auf dem Gebiet der Bereitstellung von Elektrizität und Fernwärme. Das Verfahren unterliegt weder dem gesetzlichen Vergaberechtsverfahren (§§ 97 ff. GWB; SektVO) noch den unionsrechtlichen Vergaberichtlinien. Dennoch sollen Transparenz und Wettbewerb gewährleistet werden. Insofern wird die Vergabe in Anlehnung an die Vorschriften der SektVO wie ein Verhandlungsverfahren gestaltet. Der Auftraggeber bindet sich hiermit jedoch nicht an die Vorschriften des GWB und der SektVO. Sämtliche verfahrensleitenden Maßnahmen erfolgen im freien Ermessen des Auftraggebers, allerdings unter Einhaltung der allgemeinen europarechtlichen Grundsätze.
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6) Es handelt sich um ein mehrstufiges Verfahren, wobei die Termine für die Stufen ab Stufe 2 mit den Vergabeunterlagen bekannt gegeben werden:
Stufe 1: Sie bewerben Sich mit den geforderten Unterlagen bis zur unter Ziff. IV.2.2) genannten Teilnahmefrist bei der Vergabestelle.
Stufe 2: Nach Prüfung der Unterlagen und Zulassung zum Verfahren erhalten die max. 5 ausgewählten Bewerber die Ausschreibungsunterlagen zur Angebotserstellung.
Stufe 3: Abgabe des Erstangebots. Der Auftraggeber wird noch entscheiden, ob er sich vorbehält, den Zuschlag ohne Verhandlungen bereits auf das Erstangebot zu erteilen.
Stufe 4: Erste Verhandlungsrunde / Bietergespräche / Aufklärung der Angebotsinhalte.
Stufe 5: Abgabe des Zweitangebots. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen bereits auf das Zweitangebot zu erteilen.
Stufe 6: Evtl. zweite Verhandlungsrunde Stufe 7: Aufforderung zur Abgabe des endgültigen Angebots 7). Die Vergabestelle behält sich vor, unvollständige oder fehlende Nachweise und Unterlagen kurzfristig in ihm angemessen erscheinender Frist nachzufordern, vervollständigen oder korrigieren zu lassen.
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Die Bewerber haben hierauf jedoch keinen Anspruch und können auf das Nachfordern nicht vertrauen; bei der Bewerbung ist deshalb zu berücksichtigen, dass unvollständige Unterlagen zum Ausschluss führen können.
8) Fragen sind ausschließlich per E-Mail über die Vergabeplattform via https://www.subreport-elvis.de/E15187542 zu stellen.
Mündliche/telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. Bewerberfragen werden spätestens bis 6 Tage vor Ablauf der Frist der Abgabe des Teilnahmeantrages beantwortet. Bitte richten Sie deswegen Ihre Fragen bis spätestens zum 24.2.2020 an den Auftraggeber. Antworten werden grundsätzlich an alle Bewerber weitergeleitet.
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9) Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich vor, eine Beglaubigung der Übersetzung zu fordern. Die Vergabestelle kann Ausnahmen zulassen.
10) Bewerber mit Sitz im Ausland haben nach den Maßstäben, der für sie geltenden gesellschaftsrechtlichen Vorschriften, des Staates in dem sie ansässig sind, bzw. nach den Maßgaben der für sie geltenden gesellschaftsrechtl. Regelungen vergleichbare Unterlagen vorzulegen.
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11) Die Vergabeunterlagen werden erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgegeben.
12) Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen Gründen aufzuheben. Ersatzansprüche der Bewerber und Bieter sind – soweit rechtlich zulässig – ausgeschlossen. Mit dem Herunterladen der Bewerbungsunterlagen stimmt der Bewerber dem zu.
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13) Die in der Bekanntmachung enthaltenen Informationen dienen allein dem Zweck, Interessenten einen Eindruck zu verschaffen und eine Entscheidung über die Teilnahme am Verfahren zu ermöglichen. Abweichungen und Spezifizierungen im Rahmen der Verhandlungen bleiben vorbehalten.
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14) Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb auch ansonsten zu wahren; dies gilt auch im Hinblick auf sein jeweiliges Angebot. Der Auftraggeber seinerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Landgericht Bonn
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53111
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228702-0 📞
Fax: +49 2287021600 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sollte ein Bewerber Bedenken gegen die aufgezeigte rechtliche Einschätzung der EnW haben und das GWB für anwendbar halten, ist zuständige Stelle für ein hierauf gestütztes Nachprüfungsverfahren die Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln, Fax +49 221-147 2889.
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Die Vergabestelle weist insoweit vorsorglich ausdrücklich auf die dann bestehende Rügeobliegenheit der Bewerber sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB hin. Ein Antrag auf Nachprüfung ist danach u. a. unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 026-059985 (2020-02-03)