Neubau Bürgerhaus Kastel/Kostheim, Leistungen der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 1 bis 3 und 8 gem. §§ 53 ff. HOAI LPH 1-9

Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden

Die Bürgerhäuser der Wiesbadener Stadtteile Mainz-Kostheim und Mainz-Kastel entsprechen baulich und funktional nicht mehr aktuellen Anforderungen. Als Ersatz wird jetzt an der Nahtstelle zwischen den Stadtteilen ein identitätsstiftender Neubau für die Bürgerinnen und Bürger beider Stadtteile geplant. Zu diesem Zweck fand 2019 ein Architektenwettbewerb statt, dieser erbrachte Lösungsvorschläge für ein multifunktionales Bürgerhaus und die zugehörigen Außenanlagen.
Der 1. Preis soll nun realisiert werden, dass dafür vorgesehene Grundstück liegt an der Kostheimer Landstraße in Mainz-Kastel.
Das Bürgerhaus bietet zukünftig Platz für 800 Personen in einem mehrfach teilbaren großen Saal. Ein Foyer sowie 2 Clubräume mit je 100 m, eine Küche mit Lagerflächen, 2 Kegelbahnen sowie eine Hausmeisterdienstwohnung ergänzen die Flächen des Bürgerhauses. Darüber hinaus sind weitere Nutzer mit Büro- und Seminarräumen sowie Proberäumen vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-15 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-04-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 64-815/20
Kurze Beschreibung:
Die Bürgerhäuser der Wiesbadener Stadtteile Mainz-Kostheim und Mainz-Kastel entsprechen baulich und funktional nicht mehr aktuellen Anforderungen. Als Ersatz wird jetzt an der Nahtstelle zwischen den Stadtteilen ein identitätsstiftender Neubau für die Bürgerinnen und Bürger beider Stadtteile geplant. Zu diesem Zweck fand 2019 ein Architektenwettbewerb statt, dieser erbrachte Lösungsvorschläge für ein multifunktionales Bürgerhaus und die zugehörigen Außenanlagen. Der 1. Preis soll nun realisiert werden, dass dafür vorgesehene Grundstück liegt an der Kostheimer Landstraße in Mainz-Kastel. Das Bürgerhaus bietet zukünftig Platz für 800 Personen in einem mehrfach teilbaren großen Saal. Ein Foyer sowie 2 Clubräume mit je 100 m
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Wiesbaden, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden
Postanschrift: Gustav-Stresemann-Ring 15
Postleitzahl: 65189
Postort: Wiesbaden
Kontakt
Internetadresse: http://www.wiesbaden.de 🌏
E-Mail: hochbauamt@wiesbaden.de 📧
Telefon: +49 61131-6400 📞
Fax: +49 61131-5979 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1717dd5c321-1d5308d52d23cd1 🌏
URL der Teilnahme: http://www.had.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-15 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 077-182154
ABl. S-Ausgabe: 77
Zusätzliche Informationen
Werden mehrere ausgefüllte Formulare direkt (ohne vorherigen Export) in eine Datei zusammengefügt, werden die Inhalte von EINEM Formular in alle anderen übertragen. Die Inhalte der weiteren Formulare sind nicht mehr einsehbar und können somit nicht bei der Bewertung berücksichtigt werden. Alle zur Angebotsabgabe aufgeforderte Bieter müssen mit Angebotsabgabe den Vertrag aus den Anlagen dieser Bekanntmachung unterschrieben einreichen. Alle weiteren Anlagen dieser Bekanntmachung sind ebenfalls zu berücksichtigen. Dies sind: 1. Information zur Datenerhebung gemäß Artikel 13 DSGVO, 2. Formular Teilnahmeantrag, 3. Formblatt Referenzprojekte, 4. Formblatt Bewerbergemeinschaftserklärung, 5. Formblatt Nachunternehmerverpflichtungserklärung, 6. Matrix – Eignungskriterien, 7. Matrix – Zuschlagskriterien (für Phase 2), 8. Wertungsleitfaden Zuschlagskriterien (für Phase 2), 9. Vertragsentwurf, 10. Unterlagen zu Wettbewerbsergebnis. Rückfragen zum Verfahren sind an die unter Punkt I.3. genannte Kontaktstelle (Stadtbauplan GmbH) zu richten. Bei technischen Problemen mit der eHAD Plattform wenden Sie sich bitte direkt an die Hotline 0611/974 588-28.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bürgerhäuser der Wiesbadener Stadtteile Mainz-Kostheim und Mainz-Kastel entsprechen baulich und funktional nicht mehr aktuellen Anforderungen. Als Ersatz wird jetzt an der Nahtstelle zwischen den Stadtteilen ein identitätsstiftender Neubau für die Bürgerinnen und Bürger beider Stadtteile geplant. Zu diesem Zweck fand 2019 ein Architektenwettbewerb statt, dieser erbrachte Lösungsvorschläge für ein multifunktionales Bürgerhaus und die zugehörigen Außenanlagen.
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Der 1. Preis soll nun realisiert werden, dass dafür vorgesehene Grundstück liegt an der Kostheimer Landstraße in Mainz-Kastel.
Das Bürgerhaus bietet zukünftig Platz für 800 Personen in einem mehrfach teilbaren großen Saal. Ein Foyer sowie 2 Clubräume mit je 100 m
Hier ausgeschrieben werden die Leitungen für Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1 bis 3 und 8.
Projektbeschreibung:
Das Gebäude soll gemäß Grundsatzbeschluss der LH Wiesbaden dem Passivhausstandard entsprechen (ohne Zertifizierung). Als besondere Anforderungen werden bei diesem Projekt die Auflagen gem. Versammlungsstättenrichtlinie gesehen sowie die Nutzungsqualität und Bedienbarkeit der technischen Anlagen und natürlich die Wirtschaftlichkeit.
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In einem parallelen Verfahren werden die Leistungen der Elektrotechnik (AnlGr. 4-6) vergeben. Außerdem werden die Küchentechnik und die Bühnentechnik separat beauftragt.
Leistungsumfang:
Leistungen der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 1-3 + 8 gem. §§ 53 ff. HOAI LPH 1-9
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die einzelnen Projektstufen werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Projektstufen besteht nicht.
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Projektzeitraum:
— Planung bis 12/2021;
— Bauzeit 01/2022 bis 03/30240.
Projektkosten (alle in netto):
Die Bauwerkskosten werden mit ca. 7 Mio. EUR KG 300 bzw. ca. 3 Mio. EUR KG 400 veranschlagt
(KG 410 – 587 500 EUR, KG 420 – 313 100 EUR, KG 430 – 712 800 EUR, KG 480 – 80 500 EUR).
Es ist vorgesehen, den Zuschlag auf die in Textform eingereichten Erstangebote zu erteilen, persönliche Vergabeverhandlungen sind zunächst nicht geplant. Der AG behält sich jedoch vor, einige oder alle Bieter zu weiteren Aufklärungen oder Verhandlungen in geeigneter Weise aufzufordern/einzuladen.
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Dauer: 43 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kostheimer Landstraße
55246 Mainz-Kastel

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es werden ausschließlich Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion), die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. aktuelle Java-Version).
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Folgende Unterlagen sind über die Vergabeplattform einzureichen:
— vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag mit Anlagen (es sind zwingend die bereitgestellten Bewerbungsunterlagen zu verwenden!);
— bei Bewerbergemeinschaften eine von sämtlichen Mitgliedern ausgefüllte „Bewerbergemeinschaftserklärung“ (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder und der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters;
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— möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). Der Nachweis kann z. B. durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) geführt werden;
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— bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende Register (z. B. Handelsregisterauszug), in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (bei BG von jedem Mitglied und der NU);
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— ein aktuell gültiger Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (bei BG von jedem Mitglied), im Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 3 Mio. € für Personenschäden und 3 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen;
— ggfs. Angaben zur wirtschaftl. Verknüpfung mit Dritten (bei BG von jedem Mitglied und der NU);
— die Angaben zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 42 Abs.1 VgV und §§ 123,124 GWB werden mit der Abgabe des vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrages versichert;
— Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben;
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— Die Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 VgV wird vorbehalten;
— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung;
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen;
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— Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaften in Summe.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung, Wertungspunkte werden dann nicht vergeben.
Als Mindesteignung gelten:
— Umsatz der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für Leistungen der Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1 bis 3 und 8: mind. 0,2 Mio. Euro netto.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Anzahl der qualifizierten Fachkräfte gem. der Mindesteignung.
Wertung der Referenzen:
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen siehe II.2.9.
Punkte (max. 100) werden für Referenzen wie folgt vergeben:
— 50 Punkte ab 2 Ref. zu vergleichbarer Nutzung, Bürgerhaus, Kongressgebäude, Veranstaltungsstätten oder vglb. (Neubau oder Bestand; erste Ref. 30 Punkte, zweite Ref. 20 Punkte);
— 10 Punkte ab 1 Ref. zu einer Umsetzung nach Versammlungsstätten-Richtlinie;
— 10 Punkte ab 1 Ref. zu vglb. Energetischer Standard (Passivhausstandard, KfW55-Standard oder vglb.);
— 30 Punkte ab 2 Ref. für öffentliche Auftraggeber/verbindliche Anwendung öffentliches Vergaberecht (15 Punkte je Ref.).
Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrags benannt oder beschrieben sind.
Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in den verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der „Anlage-Referenzprojekte“ doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
— 3 qualifizierte Fachkräfte bezogen auf den Auftragsgegenstand;
— mindestens eine grundsätzlich wertbare Referenz.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Auswahlkriterien/Eignungskriterien sollen die 3-5 punktbesten Bewerber (soweit geeignet) ausgewählt und zu Vergabeverhandlungen eingeladen werden. Sollten mehr als die gewünschte Anzahl an Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.
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Geforderte Nachweise:
— Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 1, 2, 3, 8;
— Anzahl der qualifizierten Fachkräfte für technische Ausrüstung Anl.-Gr. 1, 2, 3, 8.
Nachweis von realisierten Projekten/Referenzen mit Leistungen der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 1, 2, 3, 8 gem. §§ 53 ff. HOAI:
— Referenzen zu vergleichbarer Nutzung, Bürgerhaus, Kongressgebäude, Veranstaltungsstätten oder vglb. (Neubau oder Bestand);
— Referenz zu einer Umsetzung nach Versammlungsstätten-Richtlinie;
— Referenz zu vglb. Energetischer Standard (Passivhausstandard, KfW55-Standard oder vglb.);
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber/verbindliche Anwendung öffentliches Vergaberecht.
Grundsätzlich wertungsfähig sind Referenzen unter folgenden Bedingungen:
— Leistungszeitraum: Abschluss ohne LPH 9 innerhalb der letzten 7 Jahre (nicht vor 2013);
— Leistungsumfang: mind. 75 % der HOAI Grundleistung der technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI;
— Baukosten: mind. 100.000 € netto je Kostengruppe 410/420/430 und mind. 50 000 EUR netto für Kostengruppe 480.
Der Nachweis der einzelnen Anlagengruppen kann auch mit verschiedenen Referenzen in der Addition von max. 3 Referenzen erbracht werden (z. B. Ref. 1 mit Anl.-Gr. 1-2 + Ref. 2 mit Anl.-Gr. 3 + Ref.3 mit Anl.-Gr. 8). Dabei müssen die Referenzen jeweils die übrigen Mindestanforderungen (Leistungszeitraum,75 % der Grundleistungen) und die Kriterien-spezifischen Anforderung (z. B. vglb. Nutzung) erfüllen. Die zu addierenden Referenzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunternehmern) oder auch von einem Bewerber sein.
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Wenn Referenzen addiert werden sollen, ist auf dem Formblatt in der Projektbeschreibung ein entsprechender Hinweis zu geben - andernfalls besteht kein Anspruch auf Bewertung in Addition!
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam/Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse/Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45,00
Preis (Gewichtung): 20,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hochbauamt
Internetadresse: www.wiesbaden.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1717dd5c321-1d5308d52d23cd1 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtbauplan GmbH
Postanschrift: Rheinstraße 40-42
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Telefon: +49 6151-99570 📞
E-Mail: bkk-tga@stadtbauplan.de 📧
Fax: +49 6151-995730 📠
Land: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.stadtbauplan.de 🌏
URL der Teilnahme: www.had.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Werden mehrere ausgefüllte Formulare direkt (ohne vorherigen Export) in eine Datei zusammengefügt, werden die Inhalte von EINEM Formular in alle anderen übertragen. Die Inhalte der weiteren Formulare sind nicht mehr einsehbar und können somit nicht bei der Bewertung berücksichtigt werden.
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Alle zur Angebotsabgabe aufgeforderte Bieter müssen mit Angebotsabgabe den Vertrag aus den Anlagen dieser Bekanntmachung unterschrieben einreichen.
Alle weiteren Anlagen dieser Bekanntmachung sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Dies sind:
1. Information zur Datenerhebung gemäß Artikel 13 DSGVO,
2. Formular Teilnahmeantrag,
3. Formblatt Referenzprojekte,
4. Formblatt Bewerbergemeinschaftserklärung,
5. Formblatt Nachunternehmerverpflichtungserklärung,
6. Matrix – Eignungskriterien,
7. Matrix – Zuschlagskriterien (für Phase 2),
8. Wertungsleitfaden Zuschlagskriterien (für Phase 2),
9. Vertragsentwurf,
10. Unterlagen zu Wettbewerbsergebnis.
Rückfragen zum Verfahren sind an die unter Punkt I.3. genannte Kontaktstelle (Stadtbauplan GmbH) zu richten.
Bei technischen Problemen mit der eHAD Plattform wenden Sie sich bitte direkt an die Hotline 0611/974 588-28.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Dienstgebäude: Hilpertstraße 31; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2020/S 077-182154 (2020-04-15)