Neubau der Martin-Niemöller-Gesamtschule/Leistungen für Tragwerksplanung, Brandschutz, Bauakustik und Wärmeschutz

Stadt Bielefeld – Amt für Organisation, IT und Zentrale Leistungen

Die Stadt Bielefeld beabsichtigt den Neubau der Martin-Niemöller-Gesamtschule für ca. 1 209 Schüler und rund 12 500 m Nutzungsfläche.
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, für den Brandschutz nach AHO Heft Nr. 17 von Juni 2015, für die Bauakustik nach § 3 HOAI Anlage 1, für den Wärmeschutz nach § 3 HOAI Anlage 1.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-10.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-07-10 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-07-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 100.31-5092
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bielefeld beabsichtigt den Neubau der Martin-Niemöller-Gesamtschule für ca. 1 209 Schüler und rund 12 500 m Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, für den Brandschutz nach AHO Heft Nr. 17 von Juni 2015, für die Bauakustik nach § 3 HOAI Anlage 1, für den Wärmeschutz nach § 3 HOAI Anlage 1.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bielefeld, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bielefeld – Amt für Organisation, IT und Zentrale Leistungen
Postanschrift: Niederwall 23
Postleitzahl: 33602
Postort: Bielefeld
Kontakt
Internetadresse: http://www.bielefeld.de/de/rv/bgn/sus/ 🌏
E-Mail: boris.clamor@bielefeld.de 📧
Telefon: +49 521515095 📞
Fax: +49 521513350 📠
URL der Dokumente: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9Z1Y/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9Z1Y 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-10 📅
Einreichungsfrist: 2020-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-14 📅
Datum des Beginns: 2020-12-01 📅
Datum des Endes: 2025-07-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 134-329720
ABl. S-Ausgabe: 134
Zusätzliche Informationen
Es gilt das TVgG NRW. Die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetztes NRW werden Vertragsbestandteil.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bielefeld beabsichtigt den Neubau der Martin-Niemöller-Gesamtschule für ca. 1 209 Schüler und rund 12 500 m
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen für die Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, für den Brandschutz nach AHO Heft Nr. 17 von Juni 2015, für die Bauakustik nach § 3 HOAI Anlage 1, für den Wärmeschutz nach § 3 HOAI Anlage 1.
Grundlegend für den Neubau ist die Entscheidung des Rates der Stadt Bielefeld, dass die im Jahr 1970 errichtete Gesamtschule aufgrund erheblicher baulicher und energetischer Mängel durch einen Neubau zu ersetzen ist. Unter Berücksichtigung eines zeitgemäßen und zukunftsorientierten Lern- und Lehrkonzeptes bedarf es einer grundlegenden Neuausrichtung des aktuellen Schulbetriebes.
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Die Bildungsstruktur der Stadt und die Zusammensetzung der Schülerschaft haben sich in den vergangenen Jahrzehnten so verändert, dass auf die sich ändernden Bedarfe und Entwicklungen strukturell als auch baulich reagiert werden muss. Dies begründet sich insbesondere auch aus der dynamischen Entwicklung der Schülerzahlen. Die derzeit 8-zügige Sekundarstufe I der MNGES wird auf eine Sechszügigkeit verkleinert. Die Oberstufe ist 4-zügig ausgerichtet.
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Die Anforderungen einer inklusiv arbeitenden Ganztagsschule finden im angestrebten pädagogischen Konzept in besonderer Weise Berücksichtigung. Zudem soll die Schule weiterhin als kultureller Baustein des Stadtteils mit integrierter Stadtteilbibliothek genutzt werden können. Für die Neubauplanung besteht der Anspruch durch eine nachhaltige und wirtschaftliche Bauweise eine Zertifizierung gemäß des Bewertungssystems für nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Standard „Silber“ zu erzielen.
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Auf Grundlage des Ratsbeschlusses vom 8. November 2018 ist der Neubau zukünftig auf 2 Grundstücksteilen zu realisieren. Die überwiegenden Funktionen des Schulbetriebes werden auf dem nördlichen Grundstück entlang der Westerfeldstraße, die Funktionen der Stufen 5 und 6 sowie der Mensa werden auf dem Bestandsgrundstück an der Apfelstraße realisiert.
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Die Maßnahme beinhaltet ein Investitionsvolumen von netto rund 41 Mio. EUR bezogen auf die Kostengruppen 300 (27,5 Mio. EUR) und 400 (13,5 Mio. EUR) nach DIN 276. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme hat bis spätestens 31. Juli 2025 zu erfolgen.
Die erforderlichen Architektenleistungen wurden in Form eines Realisierungswettbewerbes mit vorgeschaltetem europaweiten Teilnahmewettbewerb ausgelobt. Aus den eingegangen Teilnahmeanträgen wurden 16 geeignete Bewerber ausgewählt und zur Einreichung Ihrer Wettbewerbsarbeiten aufgefordert. In der Preisgerichtssitzung vom 30. August 2019 wurde das Büro Staab Architekten GmbH, Berlin mit dem 1. Preis, das Büro habermann.decker.architekten PartGmbB, Lemgo mit dem 2. Preis und das Büro brüchnerhüttemann pasch bhp Architekten und Generalplaner GmbH, Bielefeld mit dem 3. Preis ausgezeichnet. In dem anschließenden VgV-Verfahren wurde mit den Preisträgern über die Auftragsvergabe verhandelt. Der Auftrag wurde an das Büro Staab Architekten GmbH, Berlin erteilt. Somit ist dieser Entwurf die Grundlage für die weitere Planung.
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Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Leistungen für:
1. Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013, Leistungsphasen 1 bis 9 mit Besonderen Leistungen,
2. Brandschutz nach AHO Heft Nr. 17 von Juni 2015, Leistungsphasen 1 bis 9 mit Besonderen Leistungen,
3. Bauakustik nach § 3 HOAI Anlage 1, Leistungsphasen 1 bis 9 mit Besonderen Leistungen,
4. Wärmeschutz nach § 3 HOAI Anlage 1, Leistungsphasen 1 bis 9 mit Besonderen Leistungen.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
Es ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 sowie die dazugehörigen Besonderen Leistungen für die Tragwerksplanung, den Brandschutz, die Bauakustik und den Wärmeschutz zu beauftragen.
Der Auftraggeber ist berechtigt und behält sich vor, dem Auftragnehmer weitere Stufen oder Teilleistungen daraus durch eine spätere gesonderte schriftliche Beauftragung zu übertragen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Leistungen weiterer Stufen nach entsprechender Beauftragung durch den Auftraggeber zu erbringen, sofern sie ihm spätestens sechs Monate nach Fertigstellung der letzten Teilleistung aus der letztbeauftragten Stufe und nach einer schriftlichen Mitteilung des AN bei dem AG über die Fertigstellung der Teilleistung aus der letztbeauftragten Stufe schriftlich in Auftrag gegeben werden. Ansonsten ist er in seiner Entscheidung frei, ob er die weiteren Leistungen zu den vereinbarten Honoraren ausführen will.
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Aus einer stufen- und/oder abschnittsweisen Beauftragung und einer daraus resultierenden Unterbrechung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars verlangen oder sonstige Ansprüche, insbesondere Entschädigungen nach § 642 BGB geltend machen.
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Dem Auftragnehmer stehen keine Ansprüche auf Abruf weiterer Leistungsstufen zu. Er kann auch aus der stufenweisen Beauftragungen oder Nichtbeauftragung keinerlei weitergehende Rechte, gleich welcher Art, herleiten.
Zusätzliche Informationen:
Es gilt das TVgG NRW. Die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetztes NRW werden Vertragsbestandteil.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Martin-Niemöller-Gesamtschule
Apfelstraße
33611 Bielefeld

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1. Bei Bewerbungen einer juristischen Person oHG, KG oder Partnerschaftsgesellschaft: Vorlage eines Auszugs aus dem Handels- od. Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes des Bewerbers, nicht alter als 12 Monate.
2. Eigenerklärung zu:
— zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB (Verurteilungen oder Festsetzung von Geldbußen wegen bestimmter Straftaten) und zu fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB;
— zur Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung, zu Verstößen nach dem Gesetz über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz-AEntG), dem Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz-MiLoG) und dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz.
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3. Auf Verlangen: Nachweise zu den Eigenerklärungen (Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamts und der Sozialversicherungsträger),
4. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und auf welche Weise er wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist sowie Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§§ 36, 47 VgV),
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5. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und welcher Kapazitäten anderer Unternehmen er sich bei der Erfüllung des Auftrages bedient. Die Erklärung ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (§§ 36, 47 VgV).
Allgemein gilt für die Vorlage der geforderten Unterlagen:
— Die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag unter Verwendung der zur Verfügung gestellten Vordrucke vorzulegen. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung vorzulegen (elektronisch einzureichen);
— Die Vergabestelle kann angeforderte Unterlagen gemäß § 56 VgV bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden Nachfrist nachfordern. Die Möglichkeit der Nachforderung steht im Ermessen der Vergabestelle und ist nicht uneingeschränkt für alle Unterlagen zulässig. Die Bieter sollten daher im Eigeninteresse die angeforderten Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag einreichen;
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— Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Erklärungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen;
— Bei Bietergemeinschaften sind die Unterlagen zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbG und § 124 GWB für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle geforderten Nachweise vorliegen.
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Mindeststandards:
1. Bewerber haben eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von 3 Mio. EUR sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 5 Mio. EUR und einer Maximierung der Ersatzleistung auf das Doppelte der Versicherungssumme (mindestens 6 Mio. EUR für Personenschaden und mindestens 10 Mio. EUR far Sach- und Vermögensschäden) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut nachzuweisen. Mit dem Teilnahmeantrag können Bewerber zum Nachweis ihrer Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung des Versicherers vorlegen, in der bestätigt wird, im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit den oben genannten Mindestdeckungssummen zu versichern.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Angaben zur Anzahl der Berufsträger im bewerbenden Unternehmen in jedem Jahr der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV) für den Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft: Architekten oder Ingenieure, Bachelor/Master of Science/Engineering als fest Angestellte oder Inhaber,
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2. Erklärung über Referenzen bezüglich Leistungen des Leistungsbildes der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013, die folgende Mindestanforderungen (kumuliert für jede Referenz) erfüllen:
— Jede Referenz umfasst mindestens Projektkosten in Höhe von 8 Mio. EUR netto bezogen auf die Kostengruppen 300 und 400 der DIN 276;
— Jede Referenz umfasst grundsätzlich die Planung einer Baumaßnahme durch den Bewerber im Rahmen eines Auftrages, bei dem der Abschluss der LPH 5 nach dem 31. März 2012 erfolgte;
— Jede Referenz umfasst mindestens die vollständige und abgeschlossene Bearbeitung der LPH 2-5 (§ 51 HOAI 2013);
— mindestens 2 und maximal 3 Referenzen sind einzureichen.
3. Erklärung über Referenzen bezüglich Leistungen des Leistungsbildes der Brandschutz gem. AHO, die folgende Mindestanforderungen (kumuliert für jede Referenz) erfüllen:
— Jede Referenz umfasst grundsätzlich die Planung einer Baumaßnahme durch den Bewerber im Rahmen eines Auftrages, bei dem der Abschluss der LPH 8 gem. Ziffer 1.4 AHO Nr. 17 Juni 2015 nach dem 31. März 2012 erfolgte;
— Jede Referenz umfasst mindestens die vollständige und abgeschlossene Bearbeitung der LPH 2-8 gem. Ziffer 1.4 AHO Nr. 17 Juni 2015;
— mindestens zwei und maximal 3 Referenzen sind einzureichen.
Den Teilnahmeanträgen sind für alle Referenzen kurze Projektbeschreibungen der Referenzprojekte beizufügen, in denen die erbrachten Ingenieurleistungen, die Kosten der Projekte, der Zeitraum der Leistungserbringung, das Honorarvolumen (netto) sowie Name des jeweiligen Auftraggebers angegeben sind.
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Die Nachweise müssen für den Einzelbewerber oder für die Bewerbergemeinschaft gemeinsam erbracht werden.
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiterin/Projektleiter in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Mindeststandards:
1. Bewerber haben nachzuweisen, dass sie in den letzten Jahren (Abschluss der Tragwerksplanung Leistungsphase 5 nach § 51 HOAI 2013 nach dem 31. März 2012) mindestens zwei Referenzprojekte bezüglich der Tragwerksplanung bearbeitet haben. Für diese Referenzen müssen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 des Leistungsbildes Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013 erbracht worden sein. Jede Referenz umfasst mindestens Projektkosten in Höhe von 8 Mio. EUR netto bezogen auf die Kostengruppen 300 und 400 der DIN 276.
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2. Bewerber haben nachzuweisen, dass sie in den letzten Jahren (Abschluss der Leistungsphase 8 nach Ziffer 1.4 AHO Nr. 17 Juni 2015 nach dem 31. März 2012) mindestens zwei Referenzprojekte bezüglich des Brandschutzes bearbeitet haben. Für diese Referenzen müssen mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß Ziffer 1.4 AHO Nr. 17 Juni 2015 erbracht worden sein. Jede Referenz umfasst mindestens Projektkosten in Höhe von 8 Mio. EUR netto bezogen auf die Kostengruppen 300 und 400 der DIN 276.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zur Angebotsabgabe zugelassen sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschriftihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ bzw. „Master of Science/Engineering“ zu führen, oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu sein.
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Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bietergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind ebenfalls zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zugelassen ist.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftrag kann an einzelne Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung mit folgendem Inhalt vorzulegen:
— Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall wird erklärt;
— Es sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt;
— Der für die Durchführung des Vertrages und die rechtsverbindliche Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter wird benannt;
— Die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder wird bestätigt.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen in der Regel zur Nichtberücksichtigung aller betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit Unterkriterien:
1.1 gemittelter Nettogesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (für > 1 Mio. EUR 5 Punkte, Gewichtung: 10-fach),
1.2 gemittelter Nettogesamtumsatz im Leistungsbild Tragwerksplanung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (für > 0,6 Mio. EUR 5 Punkte, Gewichtung: 12-fach),
1.3 gemittelter Nettogesamtumsatz im Leistungsbild Brandschutz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (für > 0,6 Mio. EUR 5 Punkte, Gewichtung: 12-fach).
2. technische und berufliche Leistungsfähigkeit mit Unterkriterien:
2.1 gemittelte Anzahl festangestellter Architekten und Ingenieure mit mehr als 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild der Tragwerksplanung und Brandschutzplanung der letzten 3 Jahre (für >10 5 Punkte, Gewichtung: 16-fach),
2.2 Referenzprojektabhängige Kriterien – Tragwerksplanung mit Unterkriterien:
Mindestanforderungen an jedes Objekt kumuliert: Projektkosten (Kostengruppe 300 u. 400 nach DIN 276) > 8 Mio. EUR netto, Fertigstellung der tragwerksplanerischen Leistungen der Leistungsphase 5 nach März 2012, mindestens Durchführung der Leistungsphasen 2 bis 5 gem. § 51 HOAI
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Es sind mindestens zwei und maximal 3 Referenzprojekte zu benennen. Zum Erhalt der Maximalpunktzahl ist die Benennung von 3 Referenzen erforderlich.
2.2.1 öffentlicher Auftraggeber im Sinne § 103 GWB (für „ja“ 5 Punkte pro Projekt, Gewichtung: 6-fach)
2.2.2 Projektkosten netto – Summe Kostengruppe 300 u. 400 nach DIN 276 (für > 50 Mio. EUR 5 Punkte pro Projekt, Gewichtung: 8-fach)
2.2.3 Nettogrundfläche (NF) des Gebäudes (für > 12 000 qm 5 Punkte pro Projekt, Gewichtung: 3-fach)
2.2.4 Honorarzone nach § 52 HOAI (für HZ V 5 Punkte pro Projekt, Gewichtung: 8-fach)
2.3 Referenzprojektabhängige Kriterien – Brandschutz mit Unterkriterien:
Mindestanforderungen an jedes Objekt kumuliert: Projektkosten (Kostengruppe 300 u. 400 nach DIN 276) > 8 Mio. EUR netto, Fertigstellung der brandschutztechnischen Leistungen gem. AHO nach März 2012, mindestens Durchführung der Leistungsphasen 2 bis 8 gem. Ziffer 1.4 AHO Nr. 17 Juni 2015
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2.3.1 öffentlicher Auftraggeber im Sinne § 103 GWB (für „ja“ 5 Punkte pro Projekt, Gewichtung: 6-fach),
2.3.2 Projektkosten netto - Summe Kostengruppe 300 u. 400 nach DIN 276 (für > 50 Mio. EUR 5 Punkte pro Projekt, Gewichtung: 8-fach),
2.3.3 Nettogrundfläche (NF) des Gebäudes (für > 12 000 qm 5 Punkte pro Projekt, Gewichtung: 3-fach),
2.3.4 Honorarzone nach § 52 HOAI (für HZ V 5 Punkte pro Projekt, Gewichtung: 8-fach).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-11-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personaleinsatzkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 16
Qualitätskriterium (Bezeichnung): strukturelle Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): fachtechnische Lösungsansätze
Qualitätskriterium (Gewichtung): 8
Preis (Gewichtung): 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9Z1Y/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Stadt Bielefeld führt das Vergabeverfahren über das zentrale Vergabeportal „Vergabe – Westfalen“ nach den Bestimmungen der VgV durch. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Teilnahmeantrags um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Die Unterlagen können ausschließlich elektronisch abgefordert und bis zum Schlusstermin eingestellt werden. (Ein Zusenden der Unterlagen u./o. eine Einreichung von Angebotsunterlagen per Post ist nicht möglich.) Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das bekannte Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, sich kostenfrei zu registrieren und die eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.
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2. Fragen und Auskünfte: Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 12 Kalendertage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge über das bekannte Vergabeportal übersendet werden.
3. Der Teilnahmeantrag enthält neben Erklärungsvordrucken zu den geforderten Angaben (zur Person des Bewerbers, zur Bewerbergemeinschaft) Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123,124 GWB und für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung.
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4. Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben (Teilnahmebedingungen) und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist bis zum Schlusstermin ausschließlich elektronisch in Textform über das bekannte Vergabeportal einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht fristgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
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5. Über das bekannte Vergabeportal ist neben dem Teilnahmeantrag (und den Vordrucken für Eigenerklärungen) auch ein Entwurf des Ingenieurvertrages (siehe Vergabeunterlagen) verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe etc.), welche erst für die Erstellung eines Angebots benötigt werden, werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.
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6. Der genaue Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ergibt sich aus den Bewerbungsunterlagen, die über das bekannte Vergabeportal abrufbar sind.
Bekanntmachungs-ID: CXPWYDZ9Z1Y

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: D-48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Uberprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o. g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter schriftlich über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat (§ 101a GWB). Den Bewerber/Bieter trifft folgende Rügeobliegenheiten gem. § 107 Abs. 3 GWB:
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1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt hat und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2020/S 134-329720 (2020-07-10)