Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Neubau einer Rettungswache und einer Abteilung Vorbeugender Brandschutz; Objektplanung Gebäude § 34 HOAI
60.6.905.20”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Neubau einer Rettungswache und einer Abteilung Vorbeugender Brandschutz; Objektplanung Gebäude § 34 HOAI.”
1️⃣
Ort der Leistung: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Landeshauptstadt Kiel hat den Planungsauftrag für die Liegenschaft der Ostwache für einen Neubau für eine vierstellige Rettungswache und einen...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Landeshauptstadt Kiel hat den Planungsauftrag für die Liegenschaft der Ostwache für einen Neubau für eine vierstellige Rettungswache und einen Reservestellplatz, sowie eine dreistellige Fahrzeughalle Brandschutz und eine Abteilung des Bereichs des Vorbeugenden Brandschutzes. Die Baumaßnahme ist im laufenden Betrieb umzusetzen. Der geplante Neubau ist eingebettet in einem geschützten zu erhaltenen Baumbewuchs an der Grundstücksgrenze zum Nordosten und dem unter Denkmalschutz stehenden Bestand von 1961 (Schröder Bauten) im Südwesten. Der Bestand hat eine Lochfassade in rotem Backstein und einem flach geneigten Dach mit Bitumeneindeckung. Die Zufahrt erfolgt über die Röntgenstraße. Das Baufeld liegt als Hinterhoffläche auf der jetzigen Grünfläche und ist im B-Plan und ist mit einer Fläche von ca. 14,50 m x 50 m ausgewiesen. Es gibt einen positiven Bescheid zur Bauvoranfrage, der die Überschreitung des Baufeldes in östlicher Richtung zum Gelände des Sportparks gestattet, aber die Auflagen des Baumschutzes zu berücksichtigen hat (Schutzmaßnahmen in der Bauzeit). Die geplante Zweigeschossigkeit des Neubaus ist eine weitere gestattete Ausnahme vom B-Plan. Der Baukörper ist mit einem Flachdach gedacht. Die Nebenraumzone kann aufgrund der Hallenhöhe als Zwischengeschoss (ca. 2 m Höhe) zur Unterbringung der Technik erfolgen. Der Bereich des Rettungsdienstes umfasst neben den fünf Fahrzeughallen der Einsatzfahrzeuge, Nebenräume wie Material und Desinfektionsraum als auch den getrennten Umkleidebereich für Damen und Herren mit Toiletten und Duschen. Es ist ein großer Raum für die persönliche Schutzausrüstung (PSA) als auch einen Sozialbereich im OG für neun Ruheräume mit einem Aufenthaltsraum inkl. Küche und WC Anlagen vorzusehen. Nach Raumprogramm ist ein Büro für die Verwaltung und ein Raum für Schmutzwäsche und ein Putzmittelraum zu planen. Der Bereich Brandschutz ist neben der dreistelligen Fahrzeughalle mit einem Hochregallager im EG vorgesehen. Ein Stellplatz soll als Waschplatz hergestellt werden. Zusätzlich soll ein Raum für Poolwäsche vorgesehen werden. Der Bereich Abteilung vorbeugender Brandschutz ist eine Abteilung mit eigenem Zugang, der auch aufgrund von Besucherverkehr barrierefrei herzustellen ist. Neben sieben Büros für Mitarbeiter die zu zweit besetzt werden können gibt es weiteren Bedarf für ein Büro des Sachgebietsleiters und ein Geschäftszimmer, ein Besprechungsraum und einen Aufenthaltsraum mit Teeküche. Nebenräume sind ein Archiv Lager/Kopierrraum, ein WC mit Dusche und ein WC barrierefrei. Die Räume für Haustechnik, Hausanschlussraum etc. richten Sich nach dem tatsächlichen Bedarf. Für Verkehrsfläche werden ca. 15 % der Nutzfläche gerechnet. Als Vorabmaßnahme ist die bestehende Tankstelle von 1980, bestehend aus zwei unterirdischen Tanks (doppelwandiger Dieseltank 7 000 ltr, Benzintank 3 000 ltr) und dazugehörigen Zapfsäulen einschl. Leckanzeigegerät rück zu bauen. Die Tankstelle diente dem Eigenverbrauch und soll künftig mit zwei mobilen Tankanlagen (2 x 0,80 m x 1,20 m) die alte Anlage ersetzen. Der Untergrund für die zwei Standorte der mobilen Tankanlage ist fachgerecht als geschlossene Fläche vorzubereiten. Der Hof und die Außenflächen sollen derart umgestaltet werden, dass eine Ladeerhaltung von Dienstfahrzeugen und Ladestationen von E-Dienstfahrzeugen möglich ist. Eine Erweiterung von Ladestationen soll hinsichtlich der zu erwartenden wachsenden Zahl von E-Fahrzeugen vorbereitet werden. Zwei Waschplätze für Einsatzfahrzeuge als Außenwaschplätze sind als Bedarf vorgesehen. Diese können vor den Ausfahrten der Fahrzeughallen (Vorplatz) eingeplant werden. Ein Fahrradstand ist einzuplanen. Die jetzige Fläche des Carports nördlich der Liegenschaft kann dabei hinsichtlich der Lagerung von Hausmüll, Entsorgung von Altöl, Betriebsstoffe, Altmetall, kontaminierte Bindemittel und Unterbringung von Dienstfahrzeugen neu organisiert werden. Neben den Stellplätzen im Carport sollen insgesamt 48 Parkplätze geschaffen werden. 40 Stellplätze sind für die Feuerwehr (25 Rettungswache, 15 Brandschutz). Die übrigen acht Stellplätze der Abteilung Vorbeugender Brandschutz teilen sich auf in fünf Mitarbeiterparkplätze und 3 Besucherparkplätze, wobei einer der Besucherparkplätze als Behindertengerechter Stellplatz auszubilden ist. Die Gesamtbaukosten der KG 200-700 wurden 12/2019 in der Aufstellung eines Kostenrahmens mit rund 5,8 Mio. EUR netto veranschlagt. Die KG 300 und 400 sind mit ca. 3,7 Mio. EUR netto beziffert. Leistungsbeschreibung: Objektplanung § 34 HOAI, LPH 2-9, Honorarzone III Mindestsatz für Feuerwache Rettungsstationen, stufenweise Beauftragung einschließlich der LPH 9, wobei diese explizit beauftragt werden soll.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 43
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,
2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit,
3. Fachliche Eignung – Referenzprojekte. Die...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,
2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit,
3. Fachliche Eignung – Referenzprojekte. Die Kriterien inkl. Unterkriterien können auch der Kriterienliste entnommen werden. Die Kriterienliste ist zusammen mit den Formblättern zum Teilnahmeantrag genannten elektronischen Adresse abrufbar. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Teilnehmerzahl gem. § 75 (6) VgV unter den verbliebenden Bewerbern zu losen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Eigenerklärung, dass als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten vorliegt. Gem. § 75 Abs. 1 VgV. Nachweis in Stufe2” Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Angabe des durchschnittlichen Gesamtjahresumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre, § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV, § 45 Abs. 2 VgV (Wichtung 12,5 %): (Mindestpunktzahl...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Angabe des durchschnittlichen Gesamtjahresumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre, § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV, § 45 Abs. 2 VgV (Wichtung 12,5 %): (Mindestpunktzahl ab einer Höhe von < 200.000 EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von >=400 000 EUR netto)
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“1. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
1. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Wichtung 15 %), Mindestpunktzahl ab einer Anzahl von < 5 Mitarbeitern, Höchstpunktzahl ab einer Anzahl von >= 9 Mitarbeitern).
2. Vorlage einer Referenzliste geeigneter Referenzen, über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste, gem. § 46 Abs. 3 Nr.1 VgV. Anzahl der auszuwertenden Referenzprojekte: 3 (Wichtung pro Referenz 25 %, gesamte Wichtung 75 %.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“1. Objektplanung § 34 HOAI, LPH 2-9 vollständig erbracht,
2. Mindesthonorarzone III oder höher,
3. Projektfertigstellung (Abschluss LPH 9 gem. HOAI) in den...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
1. Objektplanung § 34 HOAI, LPH 2-9 vollständig erbracht,
2. Mindesthonorarzone III oder höher,
3. Projektfertigstellung (Abschluss LPH 9 gem. HOAI) in den letzten 10 Jahren,
4. Angabe Auftragsgeber, Name und Telefonnummer.
5. Drei von 3 Referenzen als Feuerwachen oder Bauvorhaben vergleichbarer Nutzung Die maximale Punktzahl für die Referenzliste kann durch das Einreichen von 3 Referenzen erreicht werden. Der Bieter erklärt, dass die in der Referenzliste aufgeführten Referenzen die Mindestanforderungen erfüllen. Mit Erfüllung der Mindestanforderungen wird die Punktzahl für jeweilige Referenz zur Hälfte vergeben. Folgende Auswahlkriterien werden ausschließlich bewertet, wenn die oben aufgeführten Mindestanforderungen erfüllt sind:
— Angaben zur Höhe der anrechenbaren Herstellkosten gem. § 33 HOAI (Mindestpunktzahl ab einer Höhe von < 800 000 EUR netto, Höchstpunktzahl ab einer Höhe von >= 2,4 Mio. EUR netto) – Bauen unter laufendem Betrieb.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohns gemäß § 4 Vergabegesetz Schleswig-Holstein – (VGSH)”
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 084-198956
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-07-23
11:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-08-11 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
“Zuschlagskriterien:
Organisation des Projektteams: 10 %
Berufliche Qualifikation des Projektteams: 30 %
Erfahrung des Projektteams: 30 %
Honorar: 30 %
1....”
Zuschlagskriterien:
Organisation des Projektteams: 10 %
Berufliche Qualifikation des Projektteams: 30 %
Erfahrung des Projektteams: 30 %
Honorar: 30 %
1. Bewerbungsformular und Bieterplattform:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise ist zwingend (Ausschlusskriterium) ein Bewerbungsformular zuverwenden, das auf der Bieterplattform heruntergeladen werden kann. Der Zugang zur Bieterplattform ist uneingeschränkt und ohne Registrierung möglich. Es wird jedoch die Registrierung empfohlen! Bitte beachten Sie, dass nicht auf der Vergabeplattform registrierte Bewerber nicht über die Änderungen der Vergabeunterlagen oder die Beantwortung der Bieterfragen informiert werden können. Bieterrückfragen sind bis einschliesslich 09.07.2020 schriftlich über die Bieterplattform einzureichen. Für den Einsatz der Bieterplattform benötigen Sie einen aktuellen Browser (z. B. Internet Explorer ab Version 7) mit aktivierten Cookies und aktuellem Java-Script. Weiterhin muss ggf. das Up- und Downloaden von Dateien über das httpsProtokoll von der Firewall gestattet sein.
2. Formale Ausschlusskriterien:
— Fristgerechter Eingang der Bewerbung (Frist siehe IV.2.2 der Bekanntmachung) gem. § 57 Abs.1 Nr.1 und Abs. 3 VgV,
— Vollständigkeit des Teilnahmeantrages.
3. Rechtliche Ausschlusskriterien:
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1, 2, 3 GWB vorliegen (Gründe im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB),
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 4 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben), bzw. Nachweis nach § 123 Abs. 4 S. 2 GWB),
— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB (Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenskonflikten oder beruflichem Fehlverhalten), bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB),
— Eigenerklärung, dass keine für den Auftrag relevante Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen vorliegt gem. § 73 Abs. 3 VgV.
4. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
— Eigenerklärung, dass als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten vorliegt.
5. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (auftragssübergreifend oder auftragsbezogen) abgeschlossen wird: Personenschäden mind. 2 Mio. EUR, sonstige Schäden mind. 2 Mio. EUR
6. Bietergemeinschaften/Eignungsleihe/Unterauftragsvergabe:
— Bietergemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab. Geforderte Eigenerklärungen und/oder Nachweise sind für jedes Bietergemeinschaftsmitglied gesondert zu erklären und vorzulegen. Dazu sind die entsprechenden Seiten zu kopieren und kenntlich zu machen, von welchem Bietergemeinschaftsmitglied die/der Erklärung/Nachweis stammt. Ferner ist eine Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 1 der Bewerbungsunterlagen) abzugeben, in der auch der Vertreter der Bietergemeinschaft mit postalischer und elektronischer Adresse zu benennen ist,
— Im Fall der Eignungsleihe oder beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind geforderte Eigenerklärungen und/ oder Nachweise von dem Eignungsverleiher/Unterauftragnehmer vorzulegen. Der AG behält sich vor, einen Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall vor Auftragserteilung zu fordern. Auf §§ 43, 47 VgV wird verwiesen.
Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6CYYH1.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 431-9884640📞
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Fax: +49 431-9884702 📠
URL: http://www.wirtschaftsministerium.schleswig-holstein.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen sind in § 160 Abs. 3 GWB geregelt.
Dort heißt es:
„Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen sind in § 160 Abs. 3 GWB geregelt.
Dort heißt es:
„Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt."
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-07-29) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Landeshauptstadt Kiel, Der Oberbürgermeister
Telefon: +49 431/901📞
E-Mail: elmar.vonkrogh@kiel.de📧
Fax: +49 431/901 📠
URL: www.kiel.de🌏
Objekt Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Landeshauptstadt Kiel hat den Planungsauftrag für die Liegenschaft der Ostwache für einen Neubau für eine vierstellige Rettungswache und einen...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Landeshauptstadt Kiel hat den Planungsauftrag für die Liegenschaft der Ostwache für einen Neubau für eine vierstellige Rettungswache und einen Reservestellplatz, sowie eine dreistellige Fahrzeughalle Brandschutz und eine Abteilung des Bereichs des Vorbeugenden Brandschutzes. Die Baumaßnahme ist im laufenden Betrieb umzusetzen. Der geplante Neubau ist eingebettet in einem geschützten zu erhaltenen Baumbewuchs an der Grundstücksgrenze zum Nordosten und dem unter Denkmalschutz stehenden Bestand von 1961 (Schröder Bauten) im Südwesten. Der Bestand hat eine Lochfassade in rotem Backstein und einem flach geneigten Dach mit Bitumeneindeckung. Die Zufahrt erfolgt über die Röntgenstraße. Das Baufeld liegt als Hinterhoffläche auf der jetzigen Grünfläche und ist im B-Plan und ist mit einer Fläche von ca. 14,50 m x 50 m ausgewiesen. Es gibt einen positiven Bescheid zur Bauvoranfrage, der die Überschreitung des Baufeldes in östlicher Richtung zum Gelände des Sportparks gestattet, aber die Auflagen des Baumschutzes zu berücksichtigen hat (Schutzmaßnahmen in der Bauzeit). Die geplante Zweigeschossigkeit des Neubaus ist eine weitere gestattete Ausnahme vom B-Plan. Der Baukörper ist mit einem Flachdach gedacht. Die Nebenraumzone kann aufgrund der Hallenhöhe als Zwischengeschoss (ca. 2 m Höhe) zur Unterbringung der Technik erfolgen. Der Bereich des Rettungsdienstes umfasst neben den 5 Fahrzeughallen der Einsatzfahrzeuge, Nebenräume wie Material und Desinfektionsraum als auch den getrennten Umkleidebereich für Damen und Herren mit Toiletten und Duschen. Es ist ein großer Raum für die persönliche Schutzausrüstung (PSA) als auch einen Sozialbereich im OG für neun Ruheräume mit einem Aufenthaltsraum inkl. Küche und WC Anlagen vorzusehen. Nach Raumprogramm ist ein Büro für die Verwaltung und ein Raum für Schmutzwäsche und ein Putzmittelraum zu planen. Der Bereich Brandschutz ist neben der dreistelligen Fahrzeughalle mit einem Hochregallager im EG vorgesehen. Ein Stellplatz soll als Waschplatz hergestellt werden. Zusätzlich soll ein Raum für Poolwäsche vorgesehen werden. Der Bereich Abteilung vorbeugender Brandschutz ist eine Abteilung mit eigenem Zugang, der auch aufgrund von Besucherverkehr barrierefrei herzustellen ist. Neben sieben Büros für Mitarbeiter die zu zweit besetzt werden können gibt es weiteren Bedarf für ein Büro des Sachgebietsleiters und ein Geschäftszimmer, ein Besprechungsraum und einen Aufenthaltsraum mit Teeküche. Nebenräume sind ein Archiv Lager/Kopierrraum, ein WC mit Dusche und ein WC barrierefrei. Die Räume für Haustechnik, Hausanschlussraum etc. richten Sich nach dem tatsächlichen Bedarf. Für Verkehrsfläche werden ca. 15 % der Nutzfläche gerechnet. Als Vorabmaßnahme ist die bestehende Tankstelle von 1980, bestehend aus zwei unterirdischen Tanks (doppelwandiger Dieseltank 7 000 l, Benzintank 3 000 l) und dazugehörigen Zapfsäulen einschl. Leckanzeigegerät rück zu bauen. Die Tankstelle diente dem Eigenverbrauch und soll künftig mit zwei mobilen Tankanlagen (2 x 0,80 m x 1,20 m) die alte Anlage ersetzen. Der Untergrund für die 2 Standorte der mobilen Tankanlage ist fachgerecht als geschlossene Fläche vorzubereiten. Der Hof und die Außenflächen sollen derart umgestaltet werden, dass eine Ladeerhaltung von Dienstfahrzeugen und Ladestationen von E-Dienstfahrzeugen möglich ist. Eine Erweiterung von Ladestationen soll hinsichtlich der zu erwartenden wachsenden Zahl von E-Fahrzeugen vorbereitet werden. Zwei Waschplätze für Einsatzfahrzeuge als Außenwaschplätze sind als Bedarf vorgesehen. Diese können vor den Ausfahrten der Fahrzeughallen (Vorplatz) eingeplant werden. Ein Fahrradstand ist einzuplanen. Die jetzige Fläche des Carports nördlich der Liegenschaft kann dabei hinsichtlich der Lagerung von Hausmüll, Entsorgung von Altöl, Betriebsstoffe, Altmetall, kontaminierte Bindemittel und Unterbringung von Dienstfahrzeugen neu organisiert werden. Neben den Stellplätzen im Carport sollen insgesamt 48 Parkplätze geschaffen werden.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 121-295861
Auftragsvergabe
1️⃣ Informationen über nicht gewährte Zuschüsse
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder alle wurden abgelehnt
Quelle: OJS 2020/S 148-363683 (2020-07-29)