Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Neubau Feuerwehr Nieder-Beerbach, Leistungen der Technischen Ausrüstung in 2 Losen
2020/14”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Kurze Beschreibung:
“Die Gemeinde Mühltal plant den Neubau eines Feuerwehrhauses in dem Ortsteil Nieder-Beerbach.”
Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 115 000 💰
Informationen über Lose
Angebote können für alle Lose eingereicht werden
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 2
1️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel:
“Neubau Feuerwehrhaus Nieder-Beerbach, Leistungen der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 1-3 + 8 (HLS) – Los 1” Titel
Los-Identifikationsnummer: 1
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Ort der Leistung: Darmstadt-Dieburg🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 64367 Mühltal
Mühlstraße
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Gemeinde Mühltal plant den Neubau eines Feuerwehrhauses in dem Ortsteil Nieder-Beerbach. Hierfür steht ein Grundstück von ca. 2 000 m zur Verfügung. Die...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Gemeinde Mühltal plant den Neubau eines Feuerwehrhauses in dem Ortsteil Nieder-Beerbach. Hierfür steht ein Grundstück von ca. 2 000 m zur Verfügung. Die Nutzungsfläche des Gebäudes soll etwa 660 m betragen. Der Bebauungsplan für das Grundstück ist noch nicht beschlossen, aktuell gibt es noch keinen Aufstellungsbeschluss. Der Auftraggeber behält sich ein Sonderkündigungsrecht vor, sollte der Bebauungsplan nicht beschlossen und das Projekt eingestellt werden. Da für diese Maßnahme Fördergelder beantragt wurden, ist es zwingend erforderlich, dass der erste Spatenstich Ende 2021 erfolgt.
Für das Projekt wurde bereits eine Vorstudie erbracht, diese ist grundsätzlich der weiteren Planung zugrunde zu legen.
Die Baukosten werden für die KG 300 + 400 mit ca. 1,2 Mio. EUR netto angegeben (Grobkostenschätzung). Vergeben werden sollen die Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1-3 + 8, LPH 1-9 gem. §§ 53 ff. HOAI. Die Anlagengruppe 8 wird hier nur einen untergeordneten Leistungsanteil einnehmen, es ist lediglich ein Bussystem geplant.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Auftraggeber vergibt zunächst die LPH 1-3 gemäß § 55 HOAI. Die weiteren Stufen werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Stufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Stufen besteht nicht.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam / Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse / Herangehensweise
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 20
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 60 000 💰
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 24
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Eignungs-/Auswahlkriterien sollen die 3-5 punktbesten Bewerber...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Eignungs-/Auswahlkriterien sollen die 3-5 punktbesten Bewerber ausgewählt und zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert und ggfs. zu einer Vergabeverhandlung eingeladen werden. Ist die Anzahl der geeigneten Bewerber größer als die festgelegte Höchstzahl der Bieter im Verfahren, so entscheidet die Rangfolge auf Basis der Auswahlkriterien unter dieser Ziffer. Bei Punktegleichstand von Bewerbern entscheidet das Los.
Aufgrund der aktuellen COVID-19 – Situation behält sich der AG vor, zunächst keine persönlichen Vergabeverhandlungen durchzuführen, sondern auf Grundlage der schriftlichen Angebote (fachliches Angebot und Honorarangebot) eine Entscheidung zu treffen. Der AG behält sich jedoch weiterhin vor, das Angebot in geeigneter Form mit allen Bietern zu verhandeln (persönliche Vergabeverhandlung vor Ort, telefonisch oder per Videokonferenz).
Geforderte Nachweise:
Fachkräfte:
— Anzahl der qualifizierten Fachkräfte im Bereich Technische Ausrüstung Anl.-Gr. 1-3 + 8 (HLS)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen):
— Referenz zu Neubauten vergleichbarer Nutzung (Feuerwehr, Rettungswache oder sonstige Gebäude mit vergleichbaren Nutzungsanforderungen, keine Schulen),
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber (Anwendung des öfftl. Vergaberechtes).
Grundsätzlich wertungsfähig sind Referenzprojekte unter den folgenden Bedingungen:
— Leistungszeitraum: Abschluss ohne LPH 9 innerhalb der letzten 7 Jahre (nicht vor 2013),
— Leistungsumfang: mind. 75 % der HOAI-Grundleistungen Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 1-3 gemäß §§ 53 ff. HOAI,
— anrechenbare Kosten: mind. 20 000 EUR netto je Anl.-Gr. 1-3 (die einzelnen Anl.-Gr. können auch in mehreren Referenzen nachgewiesen werden, bei Addition von Referenzen müssen die zu addierenden Anlagengruppen die vorgenannten Bedingungen (Leistungszeitraum, Leistungsumfang und Mindestgröße) je Anlagengruppe erfüllen).
Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben auf den Formblättern zu den Referenzprojekten zu machen (Leistungsumfang, Abschluss der Leistungen, Auftraggeber, Projektbeschreibung (aus welcher die Vergleichbarkeit hervorgeht), etc.). Die Formblätter können bei Bedarf vervielfältigt werden.
Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Bewerbergemeinschaft oder mit Nachunternehmern bewerben.
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“Hinweise zum Umgang mit dem Datenschutz bei diesem Verfahren finden Sie in der Anlage zu dieser Bekanntmachung.”
2️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel:
“Neubau Feuerwehrhaus Nieder-Beerbach, Leistungen der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 4-6 (ELT) – Los 2” Titel
Los-Identifikationsnummer: 2
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Gemeinde Mühltal plant den Neubau eines Feuerwehrhauses in dem Ortsteil Nieder-Beerbach. Hierfür steht ein Grundstück von ca. 2 000 m zur Verfügung. Die...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Gemeinde Mühltal plant den Neubau eines Feuerwehrhauses in dem Ortsteil Nieder-Beerbach. Hierfür steht ein Grundstück von ca. 2 000 m zur Verfügung. Die Nutzungsfläche des Gebäudes soll etwa 660 m betragen. Der Bebauungsplan für das Grundstück ist noch nicht beschlossen, aktuell gibt es noch keinen Aufstellungsbeschluss. Der Auftraggeber behält sich ein Sonderkündigungsrecht vor, sollte der Bebauungsplan nicht beschlossen und das Projekt eingestellt werden. Da für diese Maßnahme Fördergelder beantragt wurden, ist es zwingend erforderlich, dass der erste Spatenstich Ende 2021 erfolgt.
Für das Projekt wurde bereits eine Vorstudie erbracht, diese ist grundsätzlich der weiteren Planung zugrunde zu legen.
Die Baukosten werden für die KG 300 + 400 mit ca. 1,2 Mio. EUR netto angegeben. Vergeben werden sollen die Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 4-6, LPH 1-9 gem. §§ 53 ff. HOAI. Die Anlagengruppe 6 (Förderanlagen) wird hier mit ausgeschrieben. Aktuell ist noch nicht abschließend geklärt, ob ein Aufzug bei dieser Maßnahme verbaut werden soll. Entscheidet sich der AG nach abschließender Beratung mit dem zu beauftragenden Planerteam gegen einen Aufzug, wären keine Leistungen der Anlagengruppe 6 zu erbringen.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Auftraggeber vergibt zunächst die LPH 1-3 gemäß § 55 HOAI. Die weiteren Stufen werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Stufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Stufen besteht nicht.
Mehr anzeigen Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 55 000 💰
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Eignungs-/Auswahlkriterien sollen die 3-5 punktbesten Bewerber...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der nachfolgend beschriebenen Eignungs-/Auswahlkriterien sollen die 3-5 punktbesten Bewerber ausgewählt und zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert und ggfs. zu einer Vergabeverhandlung eingeladen werden. Ist die Anzahl der geeigneten Bewerber größer als die festgelegte Höchstzahl der Bieter im Verfahren, so entscheidet die Rangfolge auf Basis der Auswahlkriterien unter dieser Ziffer. Bei Punktegleichstand von Bewerbern entscheidet das Los.
Aufgrund der aktuellen COVID-19 – Situation behält sich der AG vor, zunächst keine persönlichen Vergabeverhandlungen durchzuführen, sondern auf Grundlage der schriftlichen Angebote (fachliches Angebot und Honorarangebot) eine Entscheidung zu treffen. Der AG behält sich jedoch weiterhin vor, das Angebot in geeigneter Form mit allen Bietern zu verhandeln (persönliche Vergabeverhandlung vor Ort, telefonisch oder per Videokonferenz).
Geforderte Nachweise:
Fachkräfte:
— Anzahl der qualifizierten Fachkräfte im Bereich Technische Ausrüstung Anl.-Gr. 4-6 (ELT)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen):
— Referenz zu Neubauten vergleichbarer Nutzung (Feuerwehr, Rettungswache oder sonstige Gebäude mit vergleichbaren Nutzungsanforderungen, keine Schulen),
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber (Anwendung des öfftl. Vergaberechtes).
Grundsätzlich wertungsfähig sind Referenzprojekte unter den folgenden Bedingungen:
— Leistungszeitraum: Abschluss ohne LPH 9 innerhalb der letzten 7 Jahre (nicht vor 2013),
— Leistungsumfang: mind. 75 % der HOAI-Grundleistungen Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 4 + 5 gemäß §§ 53 ff. HOAI,
— anrechenbare Kosten: mind. 20 000 EUR netto je Anl.-Gr. 4 + 5 (die einzelnen Anl.-Gr. können auch in mehreren Referenzen nachgewiesen werden, bei Addition von Referenzen müssen die zu addierenden Anlagengruppen die vorgenannten Bedingungen (Leistungszeitraum, Leistungsumfang und Mindestgröße) je Anlagengruppe erfüllen).
Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben auf den Formblättern zu den Referenzprojekten zu machen (Leistungsumfang, Abschluss der Leistungen, Auftraggeber, Projektbeschreibung (aus welcher die Vergleichbarkeit hervorgeht), etc.). Die Formblätter können bei Bedarf vervielfältigt werden.
Bewerber, die nicht selbst ausreichend Erfahrung/Referenzen nachweisen können, können sich in Bewerbergemeinschaft oder mit Nachunternehmern bewerben.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“— bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende Register (z.B. Handelsregisterauszug) oder eine gleichwertige Bescheinigung einer...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
— bei juristischen Personen ein aktueller Eintrag in das zutreffende Register (z.B. Handelsregisterauszug) oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der Nachunternehmer).
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“— ein aktuell gültiger Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied).
Im Auftragsfall ist eine...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
— ein aktuell gültiger Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied).
Im Auftragsfall ist eine Deckungssumme von 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen. Die Erklärung zum Abschluss einer Versicherung in geforderter Höhe im Falle der Zuschlagerteilung wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Fachkräfte:
Aktuelle Anzahl der fachlich qualifizierten Fachkräfte gem. der Mindesteignung.
Referenzen:
Wertung der Referenzen:
Grundsätzliche...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Fachkräfte:
Aktuelle Anzahl der fachlich qualifizierten Fachkräfte gem. der Mindesteignung.
Referenzen:
Wertung der Referenzen:
Grundsätzliche Wertungsfähigkeit von Referenzen siehe II.2.9. (Los 1 und Los 2)
Punkte (max. 100) werden für Referenzen wie folgt vergeben:
— 50 Punkte ab 1 wertbaren Referenz zu Neubauten vergleichbarer Nutzung (Feuerwehr, Rettungswache oder sonstige Gebäude mit vergleichbaren Nutzungsanforderungen, keine Schulen),
— 25 Punkte je wertbarer Referenz für einen öffentlichen Auftraggeber / Anwendung öffentlichen Vergaberechts (max. 50 Punkte)
Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind.
Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wurden.
Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind.
Eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in den verschiedenen Kategorien ist möglich. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung, Wertungspunkte werden nicht vergeben. Die nachfolgend beschriebenen Werte gelten...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Das Nichterreichen der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung, Wertungspunkte werden nicht vergeben. Die nachfolgend beschriebenen Werte gelten als Mindesteignung:
Referenzen:
— Los 1: jeweils mind. 1 wertbare Referenz (oder Addition der Anl.-Gr. aus mehreren Referenzen) für Technische Ausrüstung Anl.-Gr. 1, 2 und 3,
— Los 2: jeweils mind. 1 wertbare Referenz (oder Addition der Anl.-Gr. aus mehreren Referenzen) für Technische Ausrüstung Anl.-Gr. 4 und 5.
Fachkräfte:
— Los 1: mind. 2 qualifizierte Fachkräfte bezogen auf den Auftragsgegenstand (von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und Nachunternehmern in Summe),
— Los 2: mind. 2 qualifizierte Fachkräfte bezogen auf den Auftragsgegenstand (von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und Nachunternehmern in Summe).
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-12-14
10:40 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2021-04-30 📅
“— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Unterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden,
— Es werden nur Bewerbungen mit...”
— Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Unterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden,
— Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag zugelassen
— Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion). Die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. aktuelle Java-Version),
— Im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dessen Name ist in Reinschrift an der/n angegebenen Stelle/n textlich zu benennen (keine eigenhändige Unterschrift erforderlich, aber zulässig),
— Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— Die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben,
— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung von Nachunternehmen sind zugelassen,
— Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) in Form eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch,
— Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch) anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine NU-Verpflichtungserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) in Form eines Scans vorzulegen. Das Original ist auf Anforderung nachzureichen,
— erforderliche Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur Eignung des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von NUs, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, sowie der NUs nachzuweisen,
— Erläuterungen von ggfs. vorhandenen wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU), sind in freier Form als Anlage beizulegen,
— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind unzulässig. Die betroffenen Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen, dass kein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb vorliegt. Fehlen entsprechend aussagekräftige Erklärungen wird vermutet, dass durch die Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden sämtliche betroffenen Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen,
— Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— Nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist,
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 3.12.2020 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, Unklarheiten oder Fragen, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber der Zentralen Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg, entweder per E-Mail an zavs@laddadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Quelle: OJS 2020/S 223-548652 (2020-11-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-05-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 124617.78 💰
Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅ Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mühlstraße
64367 Mühltal
Beschreibung der Beschaffung:
“Die Gemeinde Mühltal plant den Neubau eines Feuerwehrhauses in dem Ortsteil Nieder-Beerbach. Hierfür steht ein Grundstück von ca. 2 000 m zur Verfügung. Die...”
Beschreibung der Beschaffung
Die Gemeinde Mühltal plant den Neubau eines Feuerwehrhauses in dem Ortsteil Nieder-Beerbach. Hierfür steht ein Grundstück von ca. 2 000 m zur Verfügung. Die Nutzungsfläche des Gebäudes soll etwa 660 m betragen. Der Bebauungsplan für das Grundstück ist noch nicht beschlossen, aktuell gibt es noch keinen Aufstellungsbeschluss. Der Auftraggeber behält sich ein Sonderkündigungsrecht vor, sollte der Bebauungsplan nicht beschlossen und das Projekt eingestellt werden. Da für diese Maßnahme Fördergelder beantragt wurden, ist es zwingend erforderlich, dass der erste Spatenstich Ende 2021 erfolgt.
Für das Projekt wurde bereits eine Vorstudie erbracht, diese ist grundsätzlich der weiteren Planung zugrunde zu legen.
Die Baukosten werden für die KG 300 + 400 mit ca. 1,2 Mio. EUR netto angegeben (Grobkostenschätzung). Vergeben werden sollen die Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1-3 + 8, LPH 1-9 gem. §§ 53 ff. HOAI. Die Anlagengruppe 8 wird hier nur einen untergeordneten Leistungsanteil einnehmen, es ist lediglich ein Bussystem geplant.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Auftraggeber vergibt zunächst die LPH 1-3 gemäß §55 HOAI. Die weiteren Stufen werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Stufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Stufen besteht nicht.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam/Projektorganisation
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse/Herangehensweise
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 223-548652
Auftragsvergabe
1️⃣
Los-Identifikationsnummer: 1
Titel:
“Neubau Feuerwehrhaus Nieder-Beerbach, Leistungen der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 1-3 + 8 (HLS) – Los 1”
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-05-12 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 5
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Burmester und Partner
Postanschrift: Friedrich-Bergius-Ring 7
Postort: Würzburg
Postleitzahl: 97076
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Würzburg, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 60 000 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 64258.11 💰
2️⃣
Los-Identifikationsnummer: 2
Titel:
“Neubau Feuerwehrhaus Nieder-Beerbach, Leistungen der Technischen Ausrüstung Anl.-Gr. 1-3 + 8 (HLS) – Los 2” Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 55 000 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 60359.67 💰
“— zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Unterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden,
— es werden nur Bewerbungen mit...”
— zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Unterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden,
— es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und ordnungsgemäß in Textform nach § 126b BGB erstelltem Teilnahmeantrag zugelassen,
— es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die über die Vergabeplattform eingereicht werden (nicht per Nachrichtenfunktion). Die aktuellen technischen Voraussetzungen der Vergabeplattform sind zu beachten (insb. aktuelle Java-Version),
— im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Dessen Name ist in Reinschrift an der/n angegebenen Stelle/n textlich zu benennen (keine eigenhändige Unterschrift erforderlich, aber zulässig),
— das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen wird mit der Abgabe des Teilnahmeantrags versichert. Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— die Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch den vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrag abgegeben,
— Bewerbungen von Bietergemeinschaften und/oder die Benennung von Nachunternehmen sind zugelassen,
— Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) in Form eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft haften gesamtschuldnerisch,
— möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftlich, finanziell, technisch) anderer Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Der Nachweis ist durch eine NU-Verpflichtungserklärung (Formblatt zum Teilnahmeantrag) in Form eines Scans vorzulegen. Das Original ist auf Anforderung nachzureichen,
— erforderliche Angaben, Erklärungen, sowie Nachweise zur Eignung des Bewerbers sind im Falle von Bewerbergemeinschaften, sowie bei einem vorgesehenen Einsatz von NUs, derer sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bedient, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, sowie der NUs nachzuweisen,
— Erläuterungen von ggfs. vorhandenen wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied und der NU), sind in freier Form als Anlage beizulegen,
— Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind unzulässig. Die betroffenen Bewerber müssen mit der Abgabe der Bewerbung nachvollziehbar darlegen, dass kein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb vorliegt. Fehlen entsprechend aussagekräftige Erklärungen wird vermutet, dass durch die Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden sämtliche betroffenen Bewerbungen vom weiteren Verfahren ausgeschlossen,
— die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten,
— nach Angebotsabgabe bis zur Zuschlagserteilung führt eine Veränderung in der Zusammensetzung der Bietergemeinschaft in der Regel zur Nichtberücksichtigung des Angebots, sofern damit zugleich eine inhaltliche Veränderung des abgegebenen Angebots verbunden ist,
— Rückfragen zu den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen (1. Phase des Verfahrens) sind bis spätestens 3.12.2020 per E-Mail an zavs@ladadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS zu richten.
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
Verstöße, Unklarheiten oder Fragen, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber der Zentralen Auftragsvergabestelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg, entweder per E-Mail an zavs@laddadi.de oder über die Vergabeplattform subreport ELViS geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 3 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2021/S 098-257605 (2021-05-17)