Neubau Gesamtschule Rosenhöhe – Projektsteuerungsleistungen

Stadt Bielefeld – Amt für Organisation, IT und Zentrale Leistungen

Die Stadt Bielefeld beabsichtigt für die Gesamtschule Rosenhöhe folgende bauliche Maßnahmen:
1. Neubau der Sekundarstufe II (ca. 3 400 qm netto) für ca. 231 Schülerinnen und Schüler und einer Zweifachsporthalle (ca. 1 270 m netto) für Schul- und Vereinssport auf dem Schulcampus.
An der Rosenhöhe:
Für die Neubauplanungen besteht der Anspruch aus den politischen Gremien, durch nachhaltige und wirtschaftliche Bauweise eine Zertifizierung gemäß der Bewertungsgrundlage für nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Standard „Silber“ zu erreichen.
Vor Baubeginn steht der Abriss der vorhandenen abgängigen Sporthalle und zweier ehemaliger Hausmeisterhäuser, die seit mehreren Jahren für 2 internationale Vorklassen als Lernort genutzt werden. Für die beiden Klassen muss eine Interimslösung, bestehend aus Holzmodulen, auf dem Campus errichtet werden.
2. Umbau (Einrichtung von Clustern, Talentschule) und Sanierung der Sekundarstufe I für ca. 661 Schülerinnen und Schüler:
Die Maßnahmen haben zur Folge, dass die gesamte Sekundarstufe I übergangsweise in die Marktschule (ehemalige Hauptschule in ca. 1,2 km Entfernung) als Ausweichquartier umziehen muss.
3. Einbau einer Seilnetzkonstruktion in den Innenhof des Gebäudes der Sekundarstufe I:
Ziel ist es, die gesamte Schule an einem Standort unterzubringen. Die Maßnahmen beinhalten ein Investitionsvolumen von 27 550 000 EUR.
Für den Neubau der Sek II und der Sporthalle sind bereits ein Objektplaner, ein Außenanlagenplaner sowie die Fachplaner für TGA HLS/Elektro, Tragwerksplanung und Brandschutz beauftragt. Die Bearbeitung der Planung befindet sich derzeit in LPH 2.
Der Abbruch der vorh. Gebäude wird durch den ISB betreut. Ein VgV-Verfahren für die Umplanung der SEK I sowie des notwendigen Ausweichquartiers ist noch durchzuführen.
Die Fertigstellung aller Maßnahmen inkl. aller Umzüge und des Rückbaus der Interimsbauten soll bis Februar 2026 erfolgen. Der ausgelobte Auftrag für die Projektsteuerungsleistungen umfasst alle Teilprojekte der gesamten Maßnahme über die gesamte Projektlaufzeit.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-01-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-12-11 Auftragsbekanntmachung
2020-12-15 Ergänzende Angaben
2021-01-05 Ergänzende Angaben
2021-11-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-12-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Referenznummer: 100.31-5335
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bielefeld beabsichtigt für die Gesamtschule Rosenhöhe folgende bauliche Maßnahmen: 1. Neubau der Sekundarstufe II (ca. 3 400 qm netto) für ca. 231 Schülerinnen und Schüler und einer Zweifachsporthalle (ca. 1 270 m An der Rosenhöhe: Für die Neubauplanungen besteht der Anspruch aus den politischen Gremien, durch nachhaltige und wirtschaftliche Bauweise eine Zertifizierung gemäß der Bewertungsgrundlage für nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Standard „Silber“ zu erreichen. Vor Baubeginn steht der Abriss der vorhandenen abgängigen Sporthalle und zweier ehemaliger Hausmeisterhäuser, die seit mehreren Jahren für 2 internationale Vorklassen als Lernort genutzt werden. Für die beiden Klassen muss eine Interimslösung, bestehend aus Holzmodulen, auf dem Campus errichtet werden. 2. Umbau (Einrichtung von Clustern, Talentschule) und Sanierung der Sekundarstufe I für ca. 661 Schülerinnen und Schüler: Die Maßnahmen haben zur Folge, dass die gesamte Sekundarstufe I übergangsweise in die Marktschule (ehemalige Hauptschule in ca. 1,2 km Entfernung) als Ausweichquartier umziehen muss. 3. Einbau einer Seilnetzkonstruktion in den Innenhof des Gebäudes der Sekundarstufe I: Ziel ist es, die gesamte Schule an einem Standort unterzubringen. Die Maßnahmen beinhalten ein Investitionsvolumen von 27 550 000 EUR. Für den Neubau der Sek II und der Sporthalle sind bereits ein Objektplaner, ein Außenanlagenplaner sowie die Fachplaner für TGA HLS/Elektro, Tragwerksplanung und Brandschutz beauftragt. Die Bearbeitung der Planung befindet sich derzeit in LPH 2. Der Abbruch der vorh. Gebäude wird durch den ISB betreut. Ein VgV-Verfahren für die Umplanung der SEK I sowie des notwendigen Ausweichquartiers ist noch durchzuführen. Die Fertigstellung aller Maßnahmen inkl. aller Umzüge und des Rückbaus der Interimsbauten soll bis Februar 2026 erfolgen. Der ausgelobte Auftrag für die Projektsteuerungsleistungen umfasst alle Teilprojekte der gesamten Maßnahme über die gesamte Projektlaufzeit.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bielefeld, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bielefeld – Amt für Organisation, IT und Zentrale Leistungen
Postanschrift: Niederwall 23
Postleitzahl: 33602
Postort: Bielefeld
Kontakt
Internetadresse: http://www.bielefeld.de/de/rv/bgn/sus/ 🌏
E-Mail: monika.koerner-downes@bielefeld.de 📧
Telefon: +49 521515094 📞
Fax: +49 521513350 📠
URL der Dokumente: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9342/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9342 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-11 📅
Einreichungsfrist: 2021-01-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-16 📅
Datum des Beginns: 2021-06-01 📅
Datum des Endes: 2026-02-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 245-607448
ABl. S-Ausgabe: 245
Zusätzliche Informationen
Es gilt das TVgG NRW. Die Besonderen Vertragsbedingungen der Stadt Bielefeld zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW werden Vertragsbestandteil.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bielefeld beabsichtigt für die Gesamtschule Rosenhöhe folgende bauliche Maßnahmen:
1. Neubau der Sekundarstufe II (ca. 3 400 qm netto) für ca. 231 Schülerinnen und Schüler und einer Zweifachsporthalle (ca. 1 270 m
An der Rosenhöhe:
Für die Neubauplanungen besteht der Anspruch aus den politischen Gremien, durch nachhaltige und wirtschaftliche Bauweise eine Zertifizierung gemäß der Bewertungsgrundlage für nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Standard „Silber“ zu erreichen.
Vor Baubeginn steht der Abriss der vorhandenen abgängigen Sporthalle und zweier ehemaliger Hausmeisterhäuser, die seit mehreren Jahren für 2 internationale Vorklassen als Lernort genutzt werden. Für die beiden Klassen muss eine Interimslösung, bestehend aus Holzmodulen, auf dem Campus errichtet werden.
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2. Umbau (Einrichtung von Clustern, Talentschule) und Sanierung der Sekundarstufe I für ca. 661 Schülerinnen und Schüler:
Die Maßnahmen haben zur Folge, dass die gesamte Sekundarstufe I übergangsweise in die Marktschule (ehemalige Hauptschule in ca. 1,2 km Entfernung) als Ausweichquartier umziehen muss.
3. Einbau einer Seilnetzkonstruktion in den Innenhof des Gebäudes der Sekundarstufe I:
Ziel ist es, die gesamte Schule an einem Standort unterzubringen. Die Maßnahmen beinhalten ein Investitionsvolumen von 27 550 000 EUR.
Für den Neubau der Sek II und der Sporthalle sind bereits ein Objektplaner, ein Außenanlagenplaner sowie die Fachplaner für TGA HLS/Elektro, Tragwerksplanung und Brandschutz beauftragt. Die Bearbeitung der Planung befindet sich derzeit in LPH 2.
Der Abbruch der vorh. Gebäude wird durch den ISB betreut. Ein VgV-Verfahren für die Umplanung der SEK I sowie des notwendigen Ausweichquartiers ist noch durchzuführen.
Die Fertigstellung aller Maßnahmen inkl. aller Umzüge und des Rückbaus der Interimsbauten soll bis Februar 2026 erfolgen. Der ausgelobte Auftrag für die Projektsteuerungsleistungen umfasst alle Teilprojekte der gesamten Maßnahme über die gesamte Projektlaufzeit.
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1. Leistungsbild Projektsteuerung:
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Projektsteuerungsleistungen zu dem Neubauvorhaben der Sekundarstufe II und der 2-fach-Sporthalle an der Gesamtschule Rosenhöhe einschließlich aller kollateralen Maßnahmen.
2. Stufenweise Beauftragung:
Die Beauftragung der Leistungen erfolgt stufenweise. Die einzelnen Stufen werden wie folgt definiert:
— Stufe A Projektvorbereitung,
— Stufe B Planung,
— Stufe C Ausführungsvorbereitung,
— Stufe D Ausführung,
— Stufe E Projektabschluss.
Beauftragt werden zunächst nur die Leistungen der Stufe A:
— Organisation, Information, Koordination und Dokumentation (handlungsbereichsübergreifend),
— Qualitäten und Quantitäten,
— Kosten und Finanzierung,
— Termine, Kapazitäten und Logistik,
— Verträge und Versicherungen.
Zusätzliche Informationen:
Es gilt das TVgG NRW. Die Besonderen Vertragsbedingungen der Stadt Bielefeld zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW werden Vertragsbestandteil.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Gesamtschule Rosenhöhe
An der Rosenhöhe 1
33647 Bielefeld

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Handelt es sich bei den Bewerbern um eine juristische Person, OHG, KG oder Partnerschaftsgesellschaft (auch als Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft), so ist dem Teilnahmeantrag ein Auszug aus dem Handels- oder Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes des Bewerbers beizufügen, der nicht älter als 12 Monate sein darf.
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2. Bewerber und Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben zu erklären, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und 2 GWB und/oder § 124 Abs. 1 GWB vorliegen.
Die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag und unter Verwendung der von der Vergabestelle über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellten Vordrucke vorzulegen. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Nettogesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019),
2. Nettojahresumsatz Projektsteuerung gem. §2 AHO (2017, 2018, 2019).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Anzahl der festangestellten Architekten und Ingenieure im Leistungsbild Projektsteuerung (§2 AHO) innerhalb der letzten 3 Jahre (2017, 2018, 2019),
2. Referenzen: Es werden mindestens 2 Projekte und maximal 3 Projekte gewertet mit folgenden Wertungskriterien:
— öffentlicher Auftraggeber nach §103 GWB,
— Projektkosten netto > 10 Mio. EUR (KG 200-700 – DIN 276),
— Bruttogrundfläche,
— Handlungsbereiche (max. 5 Handlungsbereiche).
Mindeststandards:
Es sind mindestens 2 Referenzen mit folgenden Anforderungen einzureichen:
1. Projektkosten der Kostengruppen 200-700 nach DIN 276 größer als 10 Mio. EUR netto,
2. Beginn der LPH 8 der Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI 2013 innerhalb der letzten 6 Jahre (12/2014-12/2020).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für alle Bewerberinnen und Bewerber oder Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gelten die Bestimmungen des TVgG NRW. Durch das am 30. März 2018 in Kraft getretene reformierte
Tariftreue- und Vergabegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (TVgG NRW) entfallen die bisher notwendigen Verpflichtungserklärungen. Stattdessen ist nur noch eine vertragliche Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen notwendig.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der Teilnahmeanträge und Ausschluss von unvollständigen Teilnahmeanträgen sowie Anträgen von Bewerbern, deren Eignung nicht nachgewiesen ist, transparent und diskriminierungsfrei nach Maßgabe der folgenden, unter Ziffer II.2.9 der EU-Bekanntmachung genannten Bewertungskriterien.
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Bewerber können im Rahmen der objektiven Auswahl unter Zugrundelegung der Auswahlkriterien maximal 500 Punkte sammeln. Die Gewichtung der Auswahlkriterien und Punkte ist der als Anlage 2 beigefügten Bewertungsmatrix für die Teilnahmeanträge zu entnehmen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2021-02-10 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-06-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Finanzielle + wirtschaftl. Leistungsfähigkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 120 Punkte
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Techn. + berufl. Leistungsfähigkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50 Punkte
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Referenzen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 330 Punkte
Kostenkriterium (Name): Kein
Kostenkriterium (Gewichtung): 0

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9342/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung, in der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt sind, mit folgendem Inhalt vorzulegen: Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall wird erklärt. Der für die Durchführung des Vertrages und die rechtsverbindliche Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter wird benannt. Die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder wird bestätigt.
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Es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft unzulässig sind und in der Regel zur Nichtberücksichtigung aller betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
Bekanntmachungs-ID: CXPWYDZ9342

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: D-48147
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o. a. Vergabekammer Westfalen gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter schriftlich über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat (§ 134 GWB). Den Bewerber/Bieter trifft folgende Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB:
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„Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragstelle den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.“
Quelle: OJS 2020/S 245-607448 (2020-12-11)
Ergänzende Angaben (2020-12-15)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 247-614384
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 245-607448
ABl. S-Ausgabe: 247
Quelle: OJS 2020/S 247-614384 (2020-12-15)
Ergänzende Angaben (2021-01-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bielefeld beabsichtigt für die Gesamtschule Rosenhöhe folgende bauliche Maßnahmen: 1. Neubau der Sekundarstufe II (ca. 3 400 qm netto) für ca. 231 Schülerinnen und Schüler und einer Zweifachsporthalle (ca. 1 270 m Für die Neubauplanungen besteht der Anspruch aus den politischen Gremien, durch nachhaltige und wirtschaftliche Bauweise eine Zertifizierung gemäß der Bewertungsgrundlage für nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Standard „Silber“ zu erreichen. Vor Baubeginn steht der Abriss der vorhandenen abgängigen Sporthalle und zweier ehemaliger Hausmeisterhäuser, die seit mehreren Jahren für 2 internationale Vorklassen als Lernort genutzt werden. Für die beiden Klassen muss eine Interimslösung, bestehend aus Holzmodulen, auf dem Campus errichtet werden. 2. Umbau (Einrichtung von Clustern, Talentschule) und Sanierung der Sekundarstufe I für ca. 661 Schülerinnen und Schüler. Die Maßnahmen haben zur Folge, dass die gesamte Sekundarstufe I übergangsweise in die Marktschule (ehemalige Hauptschule in ca. 1,2 km Entfernung) als Ausweichquartier umziehen muss. 3. Einbau einer Seilnetzkonstruktion in den Innenhof des Gebäudes der Sekundarstufe I. Ziel ist es, die gesamte Schule an einem Standort unterzubringen. Die Maßnahmen beinhalten ein Investitionsvolumen von 27 550 000 EUR. Für den Neubau der Sek II und der Sporthalle sind bereits ein Objektplaner, ein Außenanlagenplaner sowie die Fachplaner für TGA HLS/Elektro, Tragwerksplanung und Brandschutz beauftragt. Die Bearbeitung der Planung befindet sich derzeit in LPH 2. Der Abbruch der vorh. Gebäude wird durch den ISB betreut. Ein VgV-Verfahren für die Umplanung der SEK I sowie des notwendigen Ausweichquartiers ist noch durchzuführen. Die Fertigstellung aller Maßnahmen inkl. aller Umzüge und des Rückbaus der Interimsbauten soll bis Februar 2026 erfolgen. Der ausgelobte Auftrag für die Projektsteuerungsleistungen umfasst alle Teilprojekte der gesamten Maßnahme über die gesamte Projektlaufzeit.
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Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 005-007776
ABl. S-Ausgabe: 5
Zusätzliche Informationen
Siehe geänderte Bewertungsmatrix für Teilnahmewettbewerb.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
2. Umbau (Einrichtung von Clustern, Talentschule) und Sanierung der Sekundarstufe I für ca. 661 Schülerinnen und Schüler.
3. Einbau einer Seilnetzkonstruktion in den Innenhof des Gebäudes der Sekundarstufe I.
Quelle: OJS 2021/S 005-007776 (2021-01-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 100.31-5335 EX
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bielefeld beabsichtigt für die Gesamtschule Rosenhöhe folgende bauliche Maßnahmen: 1. Neubau der Sekundarstufe II (ca. 3.400qm netto) für ca. 231 Schülerinnen und Schüler und einer Zweifachsporthalle (ca. 1.270 m² netto) für Schul- und Vereinssport auf dem Schulcampus An der Rosenhöhe. Für die Neubauplanungen besteht der Anspruch aus den politischen Gremien, durch nachhaltige und wirtschaftliche Bauweise eine Zertifizierung gemäß der Bewertungsgrundlage für nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Standard "Silber" zu erreichen. Vor Baubeginn steht der Abriss der vorhandenen abgängigen Sporthalle und zweier ehemaliger Hausmeisterhäuser, die seit mehreren Jahren für zwei internationale Vorklassen als Lernort genutzt werden. Für die beiden Klassen muss eine Interimslösung, bestehend aus Holzmodulen, auf dem Campus errichtet werden. 2. Umbau (Einrichtung von Clustern, Talentschule) und Sanierung der Sekundarstufe I für ca. 661 Schülerinnen und Schüler. Die Maßnahmen haben zur Folge, dass die gesamte Sekundarstufe I übergangsweise in die Marktschule (ehemalige Hauptschule in ca. 1,2 km Entfernung) als Ausweichquartier umziehen muss. 3. Einbau einer Seilnetzkonstruktion in den Innenhof des Gebäudes der Sekundarstufe I. Ziel ist es, die gesamte Schule an einem Standort unterzubringen. Die Maßnahmen beinhalten ein Investitionsvolumen von 27.550.000 EUR. Für den Neubau der Sek II und der Sporthalle sind bereits ein Objektplaner, ein Außenanlagenplaner sowie die Fachplaner für TGA HLS/Elektro, Tragwerksplanung und Brandschutz beauftragt. Die Bearbeitung der Planung befindet sich derzeit in LPH 2. Der Abbruch der vorh. Gebäude wird durch den ISB betreut. Ein VgV-Verfahren für die Umplanung der SEK I sowie des notwendigen Ausweichquartiers ist noch durchzuführen. Die Fertigstellung aller Maßnahmen inkl. aller Umzüge und des Rückbaus der Interimsbauten soll bis Februar 2026 erfolgen. Der ausgelobte Auftrag für die Projektsteuerungsleistungen umfasst alle Teilprojekte der gesamten Maßnahme über die gesamte Projektlaufzeit.
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Gesamtwert des Auftrags: 640 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bielefeld - Amt für Organisation, IT und Zentrale Leistungen

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-11-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-12-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 235-619229
ABl. S-Ausgabe: 235

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Neubau der Sekundarstufe II (ca. 3.400qm netto) für ca. 231 Schülerinnen und Schüler und einer Zweifachsporthalle (ca. 1.270 m² netto) für Schul- und Vereinssport auf dem Schulcampus
An der Rosenhöhe.
Für die Neubauplanungen besteht der Anspruch aus den politischen Gremien, durch nachhaltige und wirtschaftliche Bauweise eine Zertifizierung gemäß der Bewertungsgrundlage für
nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Standard "Silber" zu erreichen.
Vor Baubeginn steht der Abriss der vorhandenen abgängigen Sporthalle und zweier ehemaliger Hausmeisterhäuser, die seit mehreren Jahren für zwei internationale Vorklassen als Lernort
genutzt werden. Für die beiden Klassen muss eine Interimslösung, bestehend aus Holzmodulen, auf dem Campus errichtet werden.
Ziel ist es, die gesamte Schule an einem Standort unterzubringen. Die Maßnahmen beinhalten ein Investitionsvolumen von 27.550.000 EUR.
1. Leistungsbild Projektsteuerung
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Projektsteuerungs-leistungen zu dem Neubauvorhaben der Sekundarstufe II und der 2-fach-Sporthalle an der Gesamtschule Rosenhöhe einschließlich aller kollateralen Maßnahmen.
2. Stufenweise Beauftragung
Stufe A Projektvorbereitung
Stufe B Planung
Stufe C Ausführungsvorbereitung
Stufe D Ausführung
Stufe E Projektabschluss
- Organisation, Information, Koordination und Dokumentation (handlungsbereichsübergreifend)
- Qualitäten und Quantitäten
- Kosten und Finanzierung
- Termine, Kapazitäten und Logistik
- Verträge und Versicherungen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Gesamtschule Rosenhöhe An der Rosenhöhe 1 33647 Bielefeld

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personaleinsatzkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 170 Punkte
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Strukturelle Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 100 Punkte
Qualitätskriterium (Bezeichnung): fachtechnische Lösungsansätze mit Reflexion auf den zu vergebenen Auftrag
Qualitätskriterium (Gewichtung): 110 Punkte
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 120 Punkte

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-09-15 📅
Name: Hitzler Ingenieure
Postanschrift: Rethelstr. 47
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40237
Land: Deutschland 🇩🇪
Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 640 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung, in der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt sind, mit folgendem Inhalt vorzulegen: Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall wird erklärt. Der für die Durchführung des Vertrages
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und die rechtsverbindliche Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter wird benannt. Die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder wird
bestätigt.
Bekanntmachungs-ID: CXPWYDZ98AZ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o.a. Vergabekammer Westfalen
gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter schriftlich
über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat (§ 134 GWB). Den Bewerber/Bieter trifft folgende Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB:
"Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragstelle den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB
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bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt."
Quelle: OJS 2021/S 235-619229 (2021-11-30)