Beschreibung der Beschaffung
Für die Beschreibung des Auftrages „TGA Paket — Sanitärtechnik" beachten Sie bitte dringend die Anlage „Erläuterungsbericht zur Ausschreibung" !
In Folge der Ausgrabungen des „Jüdischen Viertels" plant das Dezernat VII — Kunst und Kultur — der Stadt Köln den Neubau MIQUA, Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. Auftraggeber ist die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Kulturbauten 263/10.
Der vorliegende Bericht beschreibt die Gesamtmaßnahme MiQua, Archäologische Zone, Praetorium und Römerkanal, die sich räumlich und zeitlich in die folgende Abschnitte gliedert:
Die Maßnahme ist zeitlich in die Bauabschnitte (BA):
1. BA: Ausschreibung und Ausführung Praetorium inklusive Römerkanal,
2. BA: Ausschreibung und Ausführung MiQua und Archäologische Zone gegliedert.
Mit Fertigstellung der Gesamtmaßnahme werden die Bauteile Archäologische Zone und Praetorium unterirdisch miteinander verbunden sein. Insbesondere in der Raumlufttechnik gibt es Schnittstellen, da die Bestandsanlage Praetorium die Archäologische Tone durch eine Überströmung nach Fertigstellung des 2. Bauabschnittes mitversorgt.
Da der vorliegende Bericht die Gesamtmaßnahme 1. und 2. Bauabschnitt beschreibt, werden die Bieter der Ausschreibung Praetorium und die Bieter der Ausschreibung MiQua in diesem Bericht Leistungen finden, die nicht im Leistungsverzeichnis beschrieben sind, da sie jeweils im anderen Bauabschnitt ausgeführt werden.
Wir weisen darauf hin, dass die Leistungsbeschreibung mit ihren Massenansätzen maßgeblich ist und dieser Bericht der Erläuterung der Gesamtzusammenhänge dient.
In den Planunterlagen wurde die Schnittstelle kenntlich gemacht. In der Zeichnungsliste wurde eine Spalte "BA" ergänzt. Daraus geht hervor. Welcher Plan die Leistungen des 1. BA und welcher Plan die Leistungen des 2. BA zeigt.
Hinsichtlich des Umfangs stellt die Planung der Optimierung III die 3 Teilbereiche Praetorium, Archäologische Zone und das Jüdische Museum dar. Das Praetorium umfasst die Integration und den Umbau aller bereits jetzt im Bestand existierenden Bereiche mit dem Römerkanal in die Ausstellungsbereiche in der Ebene 00.
In Verlängerung der bestehenden Ausgrabungen werden die neuen Ausgrabungen der Archäologischen Zone mit einer Synagoge und einer Mikwe dem Publikum zugänglich gemacht. Diese Bereiche der Ebene 00 werden komplett neu erschlossen und bilden den Bereich 2. Der Bereich 3 ist das aufgehende Jüdische Museum, welches mit 2 oberirdischen Etagen sowie einem Technikgeschoss ausgebaut wird.
Die unterste Ebene 01 dient vornehmlich dem Zugang zum Museum. Auf der Ebene 02 ist eine Museumsnutzung sowie alle notwendigen WC- und Sozialräume untergebracht.
In der Ebene 03 werden die Zentralen der Raumlufttechnik, der Heizungstechnik sowie der Elektrotechnik untergebracht.
Die Erschließung des Gebäudes erfolgt über Schächte in der vertikalen beziehungsweise im Wesentlichen über eine circa 1 m hohe Zwischenebene zwischen den Geschosses 01 und 02 zum horizontalen Verzug von Leitungen.