Der Bauherr, die Klinikum Ingolstadt GmbH, plant auf dem Grundstück der Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt) die Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau mit baulicher Anbindung zur Klinik Eichstätt. Das Soll-Raumprogramm sieht eine Fläche von 458 m vor. Aktuell werden die Kosten auf ca. 3,04 Mio. EUR brutto (Kgr. 300+400+600, DIN 276) geschätzt. Ein Leistungsbeginn ist sofort nach Beauftragung im Juni 2020 vorgesehen. Der Baubeginn soll im Frühjahr 2021 stattfinden. Eine Fertigstellung ist im Februar 2022 geplant. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß §§ 33 ff. HOAI. Zudem sollen durch den Objektplaner als zusätzliche Leistung die Leistungen der SiGe-Koordination gem. AHO, der Brandschutzplanung gem. AHO sowie der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI erbracht werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-04-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-03-12.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-03-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Der Bauherr, die Klinikum Ingolstadt GmbH, plant auf dem Grundstück der Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt) die Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau mit baulicher Anbindung zur Klinik Eichstätt.
Das Soll-Raumprogramm sieht eine Fläche von 458 m
Aktuell werden die Kosten auf ca. 3,04 Mio. EUR brutto (Kgr. 300+400+600, DIN 276) geschätzt.
Ein Leistungsbeginn ist sofort nach Beauftragung im Juni 2020 vorgesehen.
Der Baubeginn soll im Frühjahr 2021 stattfinden. Eine Fertigstellung ist im Februar 2022 geplant.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Zudem sollen durch den Objektplaner als zusätzliche Leistung die Leistungen der SiGe-Koordination gem. AHO, der Brandschutzplanung gem. AHO sowie der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI erbracht werden.
Der Bauherr, die Klinikum Ingolstadt GmbH, plant auf dem Grundstück der Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt) die Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau mit baulicher Anbindung zur Klinik Eichstätt.
Das Soll-Raumprogramm sieht eine Fläche von 458 m
Aktuell werden die Kosten auf ca. 3,04 Mio. EUR brutto (Kgr. 300+400+600, DIN 276) geschätzt.
Ein Leistungsbeginn ist sofort nach Beauftragung im Juni 2020 vorgesehen.
Der Baubeginn soll im Frühjahr 2021 stattfinden. Eine Fertigstellung ist im Februar 2022 geplant.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Zudem sollen durch den Objektplaner als zusätzliche Leistung die Leistungen der SiGe-Koordination gem. AHO, der Brandschutzplanung gem. AHO sowie der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI erbracht werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Eichstätt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-03-12 📅
Einreichungsfrist: 2020-04-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-17 📅
Datum des Beginns: 2020-06-10 📅
Datum des Endes: 2022-02-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 054-128527
ABl. S-Ausgabe: 54
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Bauherr, die Klinikum Ingolstadt GmbH, plant auf dem Grundstück der Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt) die Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau mit baulicher Anbindung zur Klinik Eichstätt.
Der Bauherr, die Klinikum Ingolstadt GmbH, plant auf dem Grundstück der Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt) die Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau mit baulicher Anbindung zur Klinik Eichstätt.
Das Soll-Raumprogramm sieht eine Fläche von 458 m
Aktuell werden die Kosten auf ca. 3,04 Mio. EUR brutto (Kgr. 300+400+600, DIN 276) geschätzt.
Ein Leistungsbeginn ist sofort nach Beauftragung im Juni 2020 vorgesehen.
Der Baubeginn soll im Frühjahr 2021 stattfinden. Eine Fertigstellung ist im Februar 2022 geplant.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Zudem sollen durch den Objektplaner als zusätzliche Leistung die Leistungen der SiGe-Koordination gem. AHO, der Brandschutzplanung gem. AHO sowie der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI erbracht werden.
Das Baufeld befindet im südwestlichen Vorbereich des Grundstücks der Klinik Eichstätt zwischen Klinikvorfahrt und einem denkmalgeschützten Gebäude, dem Speth’schen Hof, das ebenfalls von der Klinik Eichstätt betrieben wird. Die Baugrenzen des Bebauungsplans werden mit dem erstellten Vorentwurf eingehalten. Der orthogonale Baukörper mit Flachdach gliedert sich störungsfrei in das bestehende Gefüge ein und entspricht in dieser Gestalt ebenfalls den Wünschen und Vorgaben der Stadt Eichstätt. Aus den Abstimmungen mit dem Bauamt resultiert die Anforderung, den Neubau mit 3 Geschossen zu realisieren. Die Ambulanz ist als eigenständige Einheit im EG verortet, die Tagesklinik erstreckt sich mit ihrem Raumprogramm über die zwei Obergeschosse und wird über den Windfang separat erschlossen. Innerhalb des Baufelds befindet sich ein bestehender Keller, in dem Archiv- und Technikflächen des Klinikums Eichstätt untergebracht sind. Der Nutzung des Kellers darf von der Neubaumaßnahme nicht eingeschränkt werden.
Das Baufeld befindet im südwestlichen Vorbereich des Grundstücks der Klinik Eichstätt zwischen Klinikvorfahrt und einem denkmalgeschützten Gebäude, dem Speth’schen Hof, das ebenfalls von der Klinik Eichstätt betrieben wird. Die Baugrenzen des Bebauungsplans werden mit dem erstellten Vorentwurf eingehalten. Der orthogonale Baukörper mit Flachdach gliedert sich störungsfrei in das bestehende Gefüge ein und entspricht in dieser Gestalt ebenfalls den Wünschen und Vorgaben der Stadt Eichstätt. Aus den Abstimmungen mit dem Bauamt resultiert die Anforderung, den Neubau mit 3 Geschossen zu realisieren. Die Ambulanz ist als eigenständige Einheit im EG verortet, die Tagesklinik erstreckt sich mit ihrem Raumprogramm über die zwei Obergeschosse und wird über den Windfang separat erschlossen. Innerhalb des Baufelds befindet sich ein bestehender Keller, in dem Archiv- und Technikflächen des Klinikums Eichstätt untergebracht sind. Der Nutzung des Kellers darf von der Neubaumaßnahme nicht eingeschränkt werden.
Das Grundstück befindet sich lt. Bestands-Baugrundgutachten im Bereich der seismischen Zone 1. Es wird ein Erdbebennachweis erforderlich. Die Bodenflächen im zu bebauenden Areal befinden sich im Bereich von „Verdachtsmomenten des Denkmalsschutzes“ gem. Angaben der Stadt Eichstätt. Im westlichen Teil befindet sich ein denkmalgeschütztes Ensemble bestehend aus Klostergebäude und -areal, Klostermauer und Speth‘scher Hof. Die für das Baufeld benötigte Anpassung des Bebauungsplans ist erfolgt. Der Bebauungsplan wurde für die Maßnahme angepasst.
Das Grundstück befindet sich lt. Bestands-Baugrundgutachten im Bereich der seismischen Zone 1. Es wird ein Erdbebennachweis erforderlich. Die Bodenflächen im zu bebauenden Areal befinden sich im Bereich von „Verdachtsmomenten des Denkmalsschutzes“ gem. Angaben der Stadt Eichstätt. Im westlichen Teil befindet sich ein denkmalgeschütztes Ensemble bestehend aus Klostergebäude und -areal, Klostermauer und Speth‘scher Hof. Die für das Baufeld benötigte Anpassung des Bebauungsplans ist erfolgt. Der Bebauungsplan wurde für die Maßnahme angepasst.
Die Vorentwurfsunterlagen wurden noch im Dezember 2019 als Kontingentmaßnahme bei der Regierung von Oberbayern zu Förderzwecken eingereicht. Ein Fördermittelbescheid ist zum aktuellen Zeitpunkt ausstehend, wird jedoch im Laufe des März 2020 erwartet.
Die Vorentwurfsunterlagen wurden noch im Dezember 2019 als Kontingentmaßnahme bei der Regierung von Oberbayern zu Förderzwecken eingereicht. Ein Fördermittelbescheid ist zum aktuellen Zeitpunkt ausstehend, wird jedoch im Laufe des März 2020 erwartet.
Ein Leistungsbeginn ist sofort nach Beauftragung im Juni 2020 vorgesehen. Der Baubeginn soll im Frühjahr 2021 stattfinden. Eine Fertigstellung ist im Februar 2022 geplant.
Für den Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau an der Klinik Eichstätt sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI sowie als zusätzliche Leistung die Leistungen der SiGe-Koordination gem. AHO, die Leistungen der Brandschutzplanung gem. AHO sowie die Leistungen der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI zu vergeben.
Für den Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau an der Klinik Eichstätt sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI sowie als zusätzliche Leistung die Leistungen der SiGe-Koordination gem. AHO, die Leistungen der Brandschutzplanung gem. AHO sowie die Leistungen der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI zu vergeben.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt.
Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß HOAI bzw. AHO beauftragt. Die Leistungsphasen 5 bis 9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß HOAI bzw. AHO beauftragt. Die Leistungsphasen 5 bis 9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 281 500 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphase 5 gemäß HOAI bzw. AHO;
— Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 6+7 gemäß HOAI bzw. AHO;
— Beauftragungsstufe 4: Leistungsphasen 8+9 gemäß HOAI bzw. AHO;
— ggf. besondere Leistungen gem. Anlagen 10 bzw. 11 HOAI.
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, soweit erwartete Fördermittel für die jeweilige Stufe bewilligt werden, soweit die Finanzierung gesichert ist und soweit keine schwerwiegenden Gründe gegen eine Weiterbeauftragung vorliegen. Hierbei handelt es sich um solche Gründe, die im Falle einer bereits erfolgten Beauftragung den Auftraggeber zu einer außerordentlichen Kündigung berechtigen würden.
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Mitglied auszufüllen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Klinik Eichstätt
Ostenstraße 31
85072 Eichstätt
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung „Architekt“ bzw. „Ingenieur“ zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV),
2. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
3. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
4. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 MiLoG,
5. Erklärung zur Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen,
6. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen,
7. Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz netto des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV). Die maximale Punktzahl wird bei einem durchschnitlichen Umsatz ≥ 400 000 EUR/a erzielt. – (Wichtung 5 %),
2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV). Die maximale Punktzahl wird bei einer durchschnittlichen Gesamtmitarbeiterzahl ≥ 5 Personen erzielt. – (Wichtung 5 %),
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Angabe der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre für das gesamte Büro des Bewerbers und der im Themenbereich der ausgeschriebenen Planungsleistung arbeitenden Beschäftigten, aufgeteilt in Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonstige Mitarbeiter) (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV). Die maximale Punktzahl wird bei einer durchschnittlichen Gesamtmitarbeiterzahl ≥ 5 Personen erzielt. – (Wichtung 5 %),
3. Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
3. Nachweis der Versicherung über eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV
In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2017-2019) erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (= Kosten der Kgr. 200-700, DIN 276, brutto), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2017-2019) erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (= Kosten der Kgr. 200-700, DIN 276, brutto), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
2. Für die Auswahl der Bewerber, die zum Verhandlungsverfahren ausgewählt werden, wird wie folgt vorgegangen:
Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus den letzten 3 Geschäftsjahren, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV).
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2015 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung) ebenfalls berücksichtigt werden. Referenzprojekte die vor 2015 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. – (Wichtung 90 %).
Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ausnahmsweise auch länger zurückreichende Referenzen (ab 1.1.2015 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß IV.2.2) dieser Bekanntmachung) ebenfalls berücksichtigt werden. Referenzprojekte die vor 2015 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. – (Wichtung 90 %).
Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
— bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Erweiterungs- bzw. Neubaumaßnahme;
— das Referenzprojekt ist mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme hinsichtlich der Nutzung vergleichbar (hier: Funktionsgebäude mit hohen Anforderungen an die Wegeführung sowie an die funktionale Anordnung der einzelnen Bereiche; z. B. Klinikum, Krankenhaus, Tagesklinik, Ärztehaus o. ä.);
— das Referenzprojekt ist mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme hinsichtlich der Nutzung vergleichbar (hier: Funktionsgebäude mit hohen Anforderungen an die Wegeführung sowie an die funktionale Anordnung der einzelnen Bereiche; z. B. Klinikum, Krankenhaus, Tagesklinik, Ärztehaus o. ä.);
— das Referenzprojekt ist hinsichtlich der Größenordnung vergleichbar (Kosten (Kgr. 300+400) ≥ 2,5 Mio. EUR brutto);
— durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 3-8 (gem. § 34 HOAI) erbracht;
— derzeitiger Projektstand des Referenzprojektes ist mindestens die Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:
— Optional: Projektgegenstand (= kurze, jedoch aussagekräftige Projektdarstellung),
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3) wird nur erreicht, wenn 3 Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. Die entsprechenden Bewertungsmaßstäbe sind dem Beurteilungsschema, welches den Bewerbern über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt wird, zu entnehmen.
Die bestmögliche Bewertung zu Ziff. III.1.3) wird nur erreicht, wenn 3 Referenzen die o. g. Kriterien vollumfänglich erfüllen. Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. Die entsprechenden Bewertungsmaßstäbe sind dem Beurteilungsschema, welches den Bewerbern über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt wird, zu entnehmen.
3. Benennung der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen.
4. Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, die über einen Befähigungsnachweis für Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur verfügen, der in Richtlinie 85/384/EWG (Architektenrichtlinie) aufgeführt ist, oder dessen Anerkennung nach Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und der Berufsträger durch Eintragung in die Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure auch über die Bauvorlageberechtigung verfügt. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Natürlichen Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu tragen. Ebenso natürlichen Personen, die über einen Befähigungsnachweis für Tätigkeiten auf dem Gebiet der Architektur verfügen, der in Richtlinie 85/384/EWG (Architektenrichtlinie) aufgeführt ist, oder dessen Anerkennung nach Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und der Berufsträger durch Eintragung in die Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure auch über die Bauvorlageberechtigung verfügt. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Einschläge Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 75 Abs. 3 VgV.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Erklärungen und Nachweise gemäß Ziffer III.1.1) bis III.1.3) anhand objektiver Kriterien. Die detaillierte Bewertungsmatrix mit Angabe über die Verteilung der Punkte und Gewichtung der einzelnen Eignungskriterien ist den Bewerbungsunterlagen beigefügt.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Erklärungen und Nachweise gemäß Ziffer III.1.1) bis III.1.3) anhand objektiver Kriterien. Die detaillierte Bewertungsmatrix mit Angabe über die Verteilung der Punkte und Gewichtung der einzelnen Eignungskriterien ist den Bewerbungsunterlagen beigefügt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Die unter II.2.7) benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) und Mitwirken bei der Erstellung eines Verwendungsnachweises in der Lph. 8 sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden.
Die unter II.2.7) benannten Termine für die Laufzeit des Vertrags beziehen sich auf den geplanten Beauftragungszeitpunkt (Beginn) und die geplante Nutzungsaufnahme der Hauptmaßnahme (Ende). Die Leistungszeit der Mängelbeseitigung, Restabwicklung und Abrechnung der Maßnahme, Erstellung/Übergabe einer vollständigen Dokumentation der erbrachten Planungsleistungen (inkl. Abnahme der Planungsleistungen) und Mitwirken bei der Erstellung eines Verwendungsnachweises in der Lph. 8 sowie die Leistungszeit der kompletten Lph. 9 können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht exakt angegeben werden, sind daher im genannten Zeitraum nicht enthalten und müssen hinsichtlich der tatsächlichen Laufzeit des Vertrages noch dazugerechnet werden.
Je Bieter ist nur ein Angebot zulässig. Mehrfachangebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachangebote gelten auch mehrere Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.
Das Risiko für den rechtzeitigen Eingang des Teilnahmeantrages/Angebotes liegt beim Bewerber/Bieter.
Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage informiert.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage bis spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 3 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 3 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage. Die Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage. Die Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer III.1.1) auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB hingewiesen.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Klinikum Ingolstadt
Postanschrift: Krumenauerstraße 25
Postort: Ingolstadt
Postleitzahl: 85049
Quelle: OJS 2020/S 054-128527 (2020-03-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-07-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Bauherr, die Klinikum Ingolstadt GmbH, plant auf dem Grundstück der Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt) die Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau mit baulicher Anbindung zur Klinik Eichstätt. Das Soll-Raumprogramm sieht eine Fläche von 458 m
Aktuell werden die Kosten auf ca. 3,04 Mio. EUR brutto (Kgr. 300+400+600, DIN 276) geschätzt.
Ein Leistungsbeginn ist sofort nach Beauftragung im Juni 2020 vorgesehen.
Der Baubeginn soll im Frühjahr 2021 stattfinden. Eine Fertigstellung ist im Februar 2022 geplant.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Zudem sollen durch den Objektplaner als zusätzliche Leistung die Leistungen der SiGe-Koordination gem. AHO, der Brandschutzplanung gem. AHO sowie der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI erbracht werden.
Der Bauherr, die Klinikum Ingolstadt GmbH, plant auf dem Grundstück der Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt) die Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau mit baulicher Anbindung zur Klinik Eichstätt. Das Soll-Raumprogramm sieht eine Fläche von 458 m
Aktuell werden die Kosten auf ca. 3,04 Mio. EUR brutto (Kgr. 300+400+600, DIN 276) geschätzt.
Ein Leistungsbeginn ist sofort nach Beauftragung im Juni 2020 vorgesehen.
Der Baubeginn soll im Frühjahr 2021 stattfinden. Eine Fertigstellung ist im Februar 2022 geplant.
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen:
Objektplanung Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Zudem sollen durch den Objektplaner als zusätzliche Leistung die Leistungen der SiGe-Koordination gem. AHO, der Brandschutzplanung gem. AHO sowie der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 38 ff. HOAI erbracht werden.
Gesamtwert des Auftrags: 346348.35 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Bauherr, die Klinikum Ingolstadt GmbH, plant auf dem Grundstück der Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt) die Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau mit baulicher Anbindung zur Klinik Eichstätt. Das Soll-Raumprogramm sieht eine Fläche von 458 m
Der Bauherr, die Klinikum Ingolstadt GmbH, plant auf dem Grundstück der Kliniken im Naturpark Altmühltal (Klinik Eichstätt) die Errichtung einer psychiatrischen Tagesklinik mit 20 Plätzen und Ambulanz als Neubau mit baulicher Anbindung zur Klinik Eichstätt. Das Soll-Raumprogramm sieht eine Fläche von 458 m
Das Baufeld befindet im südwestlichen Vorbereich des Grundstücks der Klinik Eichstätt zwischen Klinikvorfahrt und einem denkmalgeschützten Gebäude, dem Speth’schen Hof, das ebenfalls von der Klinik Eichstätt betrieben wird. Die Baugrenzen des Bebauungsplans werden mit dem erstellten Vorentwurf eingehalten. Der orthogonale Baukörper mit Flachdach gliedert sich störungsfrei in das bestehende Gefüge ein und entspricht in dieser Gestalt ebenfalls den Wünschen und Vorgaben der Stadt Eichstätt. Aus den Abstimmungen mit dem Bauamt resultiert die Anforderung, den Neubau mit 3 Geschossen zu realisieren. Die Ambulanz ist als eigenständige Einheit im EG verortet, die Tagesklinik erstreckt sich mit ihrem Raumprogramm über die zwei Obergeschosse und wird über den Windfang separat erschlossen. Innerhalb des Baufelds befindet sich ein bestehender Keller, in dem Archiv- und Technikflächen des Klinikums Eichstätt untergebracht sind. Der Nutzung des Kellers darf von der Neubaumaßnahme nicht eingeschränkt werden. Das Grundstück befindet sich lt. Bestands-Baugrundgutachten im Bereich der seismischen Zone 1. Es wird ein Erdbebennachweis erforderlich. Die Bodenflächen im zu bebauenden Areal befinden sich im Bereich von „Verdachtsmomenten des Denkmalsschutzes“ gem. Angaben der Stadt Eichstätt. Im westlichen Teil befindet sich ein denkmalgeschütztes Ensemble bestehend aus Klostergebäude und -areal, Klostermauer und Speth‘scher Hof. Die für das Baufeld benötigte Anpassung des Bebauungsplans ist erfolgt. Der Bebauungsplan wurde für die Maßnahme angepasst.
Das Baufeld befindet im südwestlichen Vorbereich des Grundstücks der Klinik Eichstätt zwischen Klinikvorfahrt und einem denkmalgeschützten Gebäude, dem Speth’schen Hof, das ebenfalls von der Klinik Eichstätt betrieben wird. Die Baugrenzen des Bebauungsplans werden mit dem erstellten Vorentwurf eingehalten. Der orthogonale Baukörper mit Flachdach gliedert sich störungsfrei in das bestehende Gefüge ein und entspricht in dieser Gestalt ebenfalls den Wünschen und Vorgaben der Stadt Eichstätt. Aus den Abstimmungen mit dem Bauamt resultiert die Anforderung, den Neubau mit 3 Geschossen zu realisieren. Die Ambulanz ist als eigenständige Einheit im EG verortet, die Tagesklinik erstreckt sich mit ihrem Raumprogramm über die zwei Obergeschosse und wird über den Windfang separat erschlossen. Innerhalb des Baufelds befindet sich ein bestehender Keller, in dem Archiv- und Technikflächen des Klinikums Eichstätt untergebracht sind. Der Nutzung des Kellers darf von der Neubaumaßnahme nicht eingeschränkt werden. Das Grundstück befindet sich lt. Bestands-Baugrundgutachten im Bereich der seismischen Zone 1. Es wird ein Erdbebennachweis erforderlich. Die Bodenflächen im zu bebauenden Areal befinden sich im Bereich von „Verdachtsmomenten des Denkmalsschutzes“ gem. Angaben der Stadt Eichstätt. Im westlichen Teil befindet sich ein denkmalgeschütztes Ensemble bestehend aus Klostergebäude und -areal, Klostermauer und Speth‘scher Hof. Die für das Baufeld benötigte Anpassung des Bebauungsplans ist erfolgt. Der Bebauungsplan wurde für die Maßnahme angepasst.
Beschreibung der Optionen:
— Beauftragungsstufe 2: Leistungsphase 5 gemäß HOAI bzw. AHO,
— Beauftragungsstufe 3: Leistungsphasen 6+7 gemäß HOAI bzw. AHO,
— Beauftragungsstufe 4: Leistungsphasen 8+9 gemäß HOAI bzw. AHO,
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber bzw. dessen Verfahrensbetreuer korrespondiert vorzugsweise über die Vergabeplattform.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-07-08 📅
Name: Eckl+Partner Architekten und Ingenieure
Postanschrift: Wöhrdstraße 53
Postort: Regensburg
Postleitzahl: 93059
Land: Deutschland 🇩🇪 Regensburg, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 346348.35 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Klinikum Ingolstadt GmbH
Quelle: OJS 2020/S 137-337564 (2020-07-15)