Neubau "Skandinavienkai Forstprodukteterminal" - Logistikhalle 2

Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) plant am Standort Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde die Erweiterung der vorhandenen Hafenbetriebsflächen in westlicher Richtung.
Im aktuellen Bauabschnitt wird die Logistikhalle 2 (ca. 10 000 m) errichtet. Die Ausschreibung erfolgt in den Losen LH2.A, LH2.B, LH2.C und LH2.D, welche Bestandteil dieser Bekanntmachung sind und im Wesentlichen die Werkplanung und Baudurchführung des Hallenbaus beeinhalten.
Die Logistikhalle 2 wird zur Lagerung von Forstwirtschaftsprodukten genutzt und als Kalthalle ohne Wärmedämmung ausgeführt. Sie erhält ein flach geneigtes Satteldach und ist allseitig geschlossen. Sie hat an einer Giebelseite eine Cross-Docking-Station (Verladestation 1), an einer der Längsseiten ein auskragendes Vordach sowie an der anderen Längsseite eine Verladestation (Verladestation 2).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-07-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-06-09.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-06-09 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-06-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten
Kurze Beschreibung:
Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) plant am Standort Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde die Erweiterung der vorhandenen Hafenbetriebsflächen in westlicher Richtung. Im aktuellen Bauabschnitt wird die Logistikhalle 2 (ca. 10 000 m Die Logistikhalle 2 wird zur Lagerung von Forstwirtschaftsprodukten genutzt und als Kalthalle ohne Wärmedämmung ausgeführt. Sie erhält ein flach geneigtes Satteldach und ist allseitig geschlossen. Sie hat an einer Giebelseite eine Cross-Docking-Station (Verladestation 1), an einer der Längsseiten ein auskragendes Vordach sowie an der anderen Längsseite eine Verladestation (Verladestation 2).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH
Postanschrift: Zum Hafenplatz 1
Postleitzahl: 23570
Postort: Lübeck-Travemünde
Kontakt
Internetadresse: https://lhg.com 🌏
E-Mail: christoph.adam@sg-luebeck.de 📧
Telefon: +49 45028075451 📞
Fax: +49 450280749999 📠
URL der Dokumente: https://abruf.bi-medien.de/D439909615 🌏
URL der Teilnahme: https://abruf.bi-medien.de/D439909615 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-09 📅
Einreichungsfrist: 2020-07-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 112-272588
ABl. S-Ausgabe: 112
Zusätzliche Informationen
— Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag, ohne in Verhandlungen einzutreten, auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben; — Der Teilnahmeantrag ist mit den hier geforderten Nachweisen und unter Verwendung der bereit gestellten Formulare fristgereicht elektronisch über die unter Ziffer I.3) genannten URL-Adresse einzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) plant am Standort Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde die Erweiterung der vorhandenen Hafenbetriebsflächen in westlicher Richtung.
Im aktuellen Bauabschnitt wird die Logistikhalle 2 (ca. 10 000 m
Die Logistikhalle 2 wird zur Lagerung von Forstwirtschaftsprodukten genutzt und als Kalthalle ohne Wärmedämmung ausgeführt. Sie erhält ein flach geneigtes Satteldach und ist allseitig geschlossen. Sie hat an einer Giebelseite eine Cross-Docking-Station (Verladestation 1), an einer der Längsseiten ein auskragendes Vordach sowie an der anderen Längsseite eine Verladestation (Verladestation 2).
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Bezeichnung des Loses: A - Gründung und Konstruktion
Losnummer: LH2.A
Kurze Beschreibung:
Planungsleistung: Genehmigungsstatik, Ausführungsplanung, Betonüberwachung
— Baustelleneinrichtung;
— Erdarbeiten für ca. 40 Fundamente, ca. 6,3/6,3/1,0 m, ca. 18 Fundamente 3,3/3,3/1,0 m, ca. 30 Fundamente 2,2/2,2/0,6 m, 3 Rampenbauwerke 2 x ca. 500 m
— Stahlbetonfundamente: ca. 26 Köcherfundamente (ca. 6,3/6,3/1,0 m), ca. 9 Becherfundamente (ca. 4,8/4,8/1,3 m und 6/4/1,3 m), ca. 4 Blockfundamente (ca. 5,4/5,4/1,0 m), ca. 45 Blockfundamente (ca. 3,3/3,3/1,0 m und 2,2/2,2/1,0 m);
— Stahlbetonstützen: ca. 12 St. 80/80 cm, L = ca. 15,50 m, ca. 26 St. 90/90 cm, L = ca. 15,00 m, ca. 15 St. 50/50 cm, L = ca. 10 m;
— Stahlbetonsohle mit Hartstoffeinstreuung, d= 25 cm, ca. 10 200 m
— Wandtragwerk aus Brettschichtholz, Posten/Riegel ca. 2 500 lfdm;
— Dachtragwerk aus BSH: 13 Satteldachbinder b/h=ca.26/106-190-106 cm, l = ca. 28 m, 13 Parallelbinder mit Kragarm b/h = ca. 26/210 cm, L = ca. 44 m, 13 Parallelbinder b/h=ca.26/210, L = ca. 28 m, 2 Gerberträger b/h=ca. 40/280 cm, L = ca.122 m, Pfetten b/h=ca. 18/40 cm, ca. 5 500 lfdm;
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— Anfahrschutz aus Stahlbeton d=ca. 70 cm, h = ca. 110 cm, ca. 46 St..
Dauer: 13 Monate
Zusätzliche Informationen:
— Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag, ohne in Verhandlungen einzutreten, auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben;
— Der Teilnahmeantrag ist mit den hier geforderten Nachweisen und unter Verwendung der bereit gestellten Formulare fristgereicht elektronisch über die unter Ziffer I.3) genannten URL-Adresse einzureichen.
Bezeichnung des Loses: B – Dach und Fassade
Losnummer: LH2.B
Kurze Beschreibung:
Planungsleistung: Genehmigungsstatik, Ausführungsplanung
— Dachbekleidung mit Alu-Profiltafeln d= 1,0 mm, bis ca. 44 m ungestoßen, ca. 12 500 m
— RWA-Lichtkuppeln ca. 40 St., ca. 1,20/2,40 m;
— Dreh-Zwangslüfter aus Aluminium ca. 48 St.;
— Dachentwässerung: ca. 400 m Rinne, ca. 700 m Fallrohr;
— Fassadenbekleidung Trapezblech, ca. 4 200 m
— Industrie-Rolltore aus Aluminium, 4 St. ca. 9,10/8,50 m, 2 St. ca. 6,15/6,50 m;
— Notausgangstüren ca. 16 St. mit Obentürschließer;
— Verladetechnik für 3 LKW -Andockstationen: Sektionaltore (b/h= 3,0/3,0 m), Anfahrpuffer, Torabdichtung, hydraulische Vorschubbrücken, Einfahrhilfen;
— Verladetechnik für 5 SECU-Andockstationen: Sektionaltore (b/h= 4,6/4,0 m), Anfahrpuffer, Torabdichtung.
Bezeichnung des Loses: C - Elektroinstallation
Losnummer: LH2.C
Kurze Beschreibung:
Die Logistikhalle erhält eine Hauptverteilung mit einem Einspeisefeld und einem Abgangsfeld, bestückt mit NH-Sicherungslasttrennschalter zur Versorgung der Bereichsunterverteilungen.
Der Hauptverteiler ist als stahlblechgekapselte Niederspannungs-Schaltanlage in freistehender Ausführung als Energie-Schaltgerätekombination (PSC) nach DIN EN 61439-1/-2 in Schutzklasse I auszuführen.
Die Unterverteiler sind als Stahlblech-Normverteiler nach DIN EN 60439 (VDE 0660) vorzusehen.
Es ist eine Trennung der Stromkreise für Licht, Steckdosen und Geräte zu berücksichtigen.
Zum Schutz von Personen sind die Unterverteilungen gemäß DIN VDE 0100 Teil 410 mit Fehlerstromschutzschalter (RCD) auszurüsten.
Die Verteilung der elektrischen Energie erfolgt mittels halogenfreier Kabel und Leitungen. Das Starkstromnetz wird als TN-S-Netz vorgesehen.
Die Verlegung erfolgt auf Kabelrinnen bzw. Steigeleitern. Die Qualität der Trassen wird entsprechend den betriebstechnischen und den Anforderungen der MLAR ausgeführt.
Die Beleuchtung aller Bereiche ist gemäß der DIN EN 12 464-1 auszulegen und grundsätzlich mit LED-Leuchtmitteln zu bestücken.
Die zonenweise Zuschaltung der Hallenbeleuchtung auf erfolgt durch KNX – Präsenzmelder, die den gesamten Hallenbereich überwachen.
Die Hallenleuchten sind als Flächenstrahler mit einer breit- tiefstrahlenden Charakteristik aus verzinktem und lackiertem Stahlblech zu berücksichtigen.
Im Bereich des Wartungsgangs in der Logistikhalle werden Feuchtraum-Langfeldleuchten vorgesehen.
Die Vordächer der Logistikhalle erhalten Flächenstrahler mit Aluminiumgehäuse und einer erhöhten Schutzart. Die Ansteuerung dieser Beleuchtung erfolgt über eine IP/KNX-Schnittstelle.
Planungsgrundlage für den Blitzschutz ist die DIN VDE 0185-305 (2006-10). Die Logistikhalle erhält einen äußeren Blitzschutz der Blitzschutzklasse 3. Als Auffangnetz ist die Dacheindeckung und die Fassadenverkleidung aus Blech zu nutzen.
Es ist ein Ringerder unterhalb der Stahlbetonsohle und ein Funktions- Potentialausgleichsleiter (Fundamenterder) entsprechend der Blitzschutzklasse mit einer Maschenweite des Ringerders von 10 x 10 m und des Funktions- Potentialausgleichsleiter von 20 x 20m auszuführen. Zusätzlich sind Klemmverbindungen zwischen dem Fundamenterder und der Bewehrung, mit einem Klemmenabstand von 2m zu berücksichtigen.
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Der innere Blitzschutz ist als Überspannungsschutz mit Kombiableiter (Typ 1 + 2) in den Hauptverteilungen und den Elektrounterverteilungen vorzusehen. Der Überspannungsschutz wird ergänzt durch einen durchgängigen Haupt- und zusätzlichen Potentialausgleich.
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Zur Anbindung der Logistikhalle wird im Zuge der Maßnahme „Geländeherrichtung" ein FM-Erdkabel 50 x 2 x 0,8 mm vom Hafengebäude bis zum Datenverteiler in der Logistikhalle berücksichtigt. Zur Verknüpfung der Stammleitung und der Leitungen zu den TK-Anschlussdosen sind Kat. 3 Patchfelder mit LSA-Schneidklemmen vorzusehen.
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Die Logistik- und Fährhalle ist gemäß Brandschutzgutachten mit einem Brandmeldevollschutz (Kategorie 1) mit automatischen Rauchmeldern sowie manuellen Meldern an allen Notausgängen, unter Berücksichtigung der VDE 0833-2 und DIN 14675 auszurüsten. Es sind Rauchansaugsysteme zur Überwachung der Halle sowie punktförmige Melder in den Verladestationen auszuführen.
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Zur Unterstützung des Feuerwehreinsatzes sind optische Signalgeber an beiden Löschwasserventilen an der Außenfassade (Seeseite) der Logistikhalle vorzusehen.
Die Alarmierung von Personen/Personal erfolgt durch Sirenen und optische Signalgeber in der Logistikhalle.
Die Logistikhalle erhält eine Brandmeldezentrale die mit einer Lichtwellenverbindung an die Hauptzentrale im Container zwischen Logistikhalle 1 und der Fährhalle zu verknüpfen ist.
Es ist eine strukturierte Datennetzverkabelung in Kat. 6A (500 MHz) Übertragungskanal Klasse EA nach ISO/IEC, EN 50173-1: 2002 auszuführen.
Die Netzverteilung erfolgt über Datenverteilerschränke. Anbindung über LWL-Singlemode, passive Netzwerkkomponenten Kat 6A.
Bezeichnung des Loses: D - Hilfslöschanlage
Losnummer: LH2.D
Kurze Beschreibung:
Für die Logistikhalle wird eine Hilfslöschanlage in Anlehnung an die Richtlinie für Sprühflutanlagen Vd 2109 erstellt.
Die Vorgaben zum vorbeugenden Brandschutz und das Konzept für die Schutzziele einer Hilfslöschanlage sind zu beachten.
— Lieferung von offenen Löschdüsen für die Lagerflächen zur Kühlung;
— Lieferung einer Wasserschleieranlage für die Hauptfahrwege;
— Die Einspeisung der 17 Löschgruppen erfolgt über außen am Gebäude angebrachte Absperrschieber, die manuell von der Feuerwehr zugeschaltet werden,
— Die Wasserversorgung erfolgt über eine bestehende Pumpenanlage mit zwei Dieselpumpen.
Außenhydranten für die Logistikhalle 2: Es werden 3 Unterflur- und ein Überflurhydrant an die neu zu erstellende Erdleitung angeschlossen. Der Anschluss der Erdleitung erfolgt an die bestehende Erdleitung, diese Leistung ist nicht Bestandteil dieser Bekanntmachung.
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Anschluss Löschwasserverteiler Logistikhalle 2: Der Anschluss der zwei Löschwasserverteiler erfolgt an die neu zu verlegende Hydrantenleitung. diese Leistung ist nicht Bestandteil dieser Bekanntmachung.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Gewerbeanmeldung;
— Handelsregisterauszug;
— Eintragung in die Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer;
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen;
— Nachweise hinsichtlich einer eventuell durchgeführten Selbstreinigung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde);
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist;
— Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt;
— Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz;
— zur Höhe des Umsatzes Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen;
— Nachweis einer Betriebs- Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe mind. 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mind. 5 000 000 EUR. Sofern die vorhandene Haftpflichtversicherung niedrigere Deckungssummen aufweist, ist eine Eigenerklärung zur Exzedentendeckung im Falle der Auftragserteilung beizubringen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenen Leitungspersonal;
— Vorname, Name, Geburtsdatum und Geburtsort aller Geschäftsführer und Prokuristen;
— Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind (Unternehmensreferenz). Für die Referenz sind unter Verwendung des beigefügten Referenzblattes mindestens die folgenden Informationen anzugeben: Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittliche eingesetzten Arbeitnehmer, stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistungen) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschl. eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal), Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner,Nachunternehmer), ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung
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— nur LOS LH2.C: Nachweis der Zertifizierung zur Errichtung von Brandmeldeanlagen nach DIN 14675.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der Auftraggeber wird die Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit prüfen und fehlende Unterlagen ggf. nachfordern Der Auftraggeber wird die vollständigen Teilnahmeanträge inhaltlich prüfen. Die Prüfung bezieht sich auf die Einhaltung etwaiger in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) genannter Anforderungen.
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Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) genannten Unterlagen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird er Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt.
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Eine ggf. erforderliche Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt gem. Ziffer II.2.9).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: s. Vergabeunterlagen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: s. Vergabeunterlagen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Kriterium A (40 % Wichtung):
Durchschnittlicher Jahresumsatz des Unternehmens der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
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— 1 Punkt: 7,0 Mio. EUR Jahresumsatz bis < 8,5 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz;
— 2 Punkte: 8,5 Mio. EUR bis < 10,0 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz;
— 3 Punkte: ab 10,0 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz.
Kriterium B (60 % Wichtung):
Unternehmensreferenz: Ausführung von Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
— 1 Punkt: eine Referenz für eine Hallengröße zwischen 5 000 m
— 2 Punkte: eine Referenz für eine Hallengröße zwischen 7 500 m
— 3 Punkte: eine Referenz für eine Hallengröße von 10 000 m
— 1 Punkt: 4,0 Mio. EUR Jahresumsatz bis < 5,5 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz;
— 2 Punkte: 5,5 Mio. EUR bis < 7,0 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz;
— 3 Punkte: ab 7,0 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz.
— 1 Punkt: 2,0 Mio. EUR Jahresumsatz bis < 2,7 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz;
— 2 Punkte: 2,7 Mio. EUR bis < 3,5 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz;
— 3 Punkte: ab 3,5 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz.
— 1 Punkt: 3,0 Mio. EUR Jahresumsatz bis < 4,0 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz;
— 2 Punkte: 4,0 Mio. EUR bis < 5,0 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz;
— 3 Punkte: ab 5,0 Mio. EUR durchschnittlicher Jahresumsatz.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-07-24 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-11-15 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DE 135083785
Kontakt
Kontaktperson: Christoph Adam
Dokumente URL: https://abruf.bi-medien.de/D439909615 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319884640 📞
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Fax: +49 4319884702 📠
Internetadresse: https://www.schleswig-holstein.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen des §160 Abs.3 Ziffer 1 bis 4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabvorschriften vor Einreichen des Nachrpüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbat sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, verhangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 112-272588 (2020-06-09)