Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Eignungsnachweise vorzulegen:
1) Nachweis eines Fremdüberwachungsvertrags durch eine bauaufsichtlich anerkannte Überwachungsstelle für den Einbau von Beton der Überwachungsklasse ÜK 2; 2) Nachweis für die Ausführung der geschweißten Stahlbauarbeiten. Der Auftragnehmer (bzw. Subunternehmer) hat die folgende Anforderungen nach DIN EN 1090-2 zu erfüllen und nachzuweisen: Ausführungsklasse EXC2 3. Nachweis von mindestens 2 Teilnahmen an fachspezifischen Fortbildungsveranstaltungen zwischen 2017 und 2019. Dabei Angaben zur Veranstaltung und zu den teilnehmenden Mitarbeitern des Unternehmens (Name und Funktion im Unternehmen). Nachweis durch Schulungszertifika 4. Angabe der technischen Fachkräfte (ausgebildetes Fachpersonal), dazu:
Mindestens 10 Baufacharbeiter mit betontechnischem Schwerpunkt (Maurer/innen, Betonbauer/innen, Schalungsbauer/innen) mindestens 1 Mitarbeiter mit erweiterten betontechnologischen Kenntnissen (E-Schein) (Hinweis: Der E-Schein kann über eine externe Organisation projektbezogen beauftragt werden. Eine Absichtserklärung der externen Organisation ist dem Teilnahmeantrag beizulegen) – mindestens Ingenieure für die Bereiche Konstruktion, Projektabwicklung, Qualitätsmanagement usw.
Und — Eigenerklärung über die Qualifikation des benannten Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters mit Vor-/Zuname, Geb.-Datum/Alter, Art und Datum des Ausbildungsabschlusses, sonstigen Abschlüssen im Baugewerbe/Handwerk (Art und Datum des Abschlusses), zu den Berufsjahren (nach Abschluss der Ausbildung), zu den Berufsjahren als verantwortlicher Projektleiter und zur Zugehörigkeit zum Unternehmen, bei dem der Projektleiter/stellv. Projektleiter zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags beschäftigt ist.
Die entsprechende Eigenerklärung ist in dem von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellten Bewerberformular 5.1/5.2 – Qualifikation des benannten (stellvertretenden) Projektleiters enthalten, das über die in vorstehender Ziff. I.3) genannte Internetadresse heruntergeladen werden kann.
— Eigenerklärung über die Anzahl der Beschäftigten (jährliche Mittel) des Bewerbers in den Jahren 2014 bis 2019, gegliedert nach Führungskräften (GF, Prokuristen) und Beschäftigten, diese wiederum gegliedert nach technischen Mitarbeitern mit Hochschulabschluss, technischen Mitarbeitern (Meister, Techniker, Zeichner), Verwaltungsangestellten, Baufacharbeiter und Baustellenpersonal.
Die entsprechende Eigenerklärung ist in dem von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellten Bewerberformular 6 – Anzahl qualifizierter Mitarbeiter und Jahresgesamtumsatz enthalten, das über die in vorstehender Ziff. I.3) genannte Internetadresse heruntergeladen werden kann.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein separates Bewerberformular 6 auszufüllen.
— Eigenerklärungen über Referenzen des Bewerber zur Mindestreferenz und Punktereferenzen Anzugeben sind: Name/Anschrift des Unternehmens, der betreuende Projektleiter, Ausführungsort, Auftragswert, Auftragswert Nachunternehmerleistungen, Auftragswert Eigenleistungen sowie referenzspezifische Angaben.Es ist zwingend eine Referenzbeschreibung beizufügen. Weiterhin ist der Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner, Adresse, Telefon, Telefax und E-Mail anzugeben,
— Eigenerklärung über technischen Fachkräfte unter Nennung von Name und Qualifikation
Die entsprechenden Eigenerklärungen sind in den von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellten Bewerberformularen 7 – Mindestreferenz und 81. bis 8.3 – Punktereferenzen enthalten, die über die in vorstehender Ziff. I.3) genannte Internetadresse heruntergeladen werden können.
Soweit sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf die wirtschaftliche/finanzielle und/oder technische/berufliche Leistungsfähigkeit eines Nachunternehmers beruft, sind die jeweiligen Bewerberformulare für den Nachunternehmer auszufüllen. Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf die wirtschaftliche/finanzielle und/oder technische/berufliche Leistungsfähigkeit eines Nachunternehmers, ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers, dass er für das vorliegend geplante Projekt zur Verfügung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft steht, beizufügen. Dazu ist das von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellte Bewerberformular 4.3 – Nachunternehmererklärung zu verwenden, das über die in vorstehender Ziff.I.3) genannte Internetadresse heruntergeladen werden kann. Auf § 47 SektVO wird verwiesen.