Das Neue Palais wurde zwischen 1763-69 im Auftrag Friedrich II., unter Leitung der Architekten Büring, Manger und Gontard als Sommerresidenz u. Gästeschloss errichtet. 1859 wurde das Schloss vom Kronprinzenpaar Friedrich Wilhelm und Prinzessin Viktoria bezogen. Zuletzt diente es Kaiser Wilhelm II. bis 1918 als Sommerresidenz. Seit 1926 wird das Neue Palais als Museum genutzt. Für Museums- und Theatergäste soll ein neuer barrierefreier Besucherempfang zu den beiden Hauptetagen der Schloßräume und zum Theater geschaffen werden, der einen Aufzug und weitere Umbaumaßnahmen erfordert. Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen der Tragwerksplanung für den Umbau und die Erschießung des Besucherempfangs.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-07.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-04-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Referenznummer: 4203039
Kurze Beschreibung:
Das Neue Palais wurde zwischen 1763-69 im Auftrag Friedrich II., unter Leitung der Architekten Büring, Manger und Gontard als Sommerresidenz u. Gästeschloss errichtet. 1859 wurde das Schloss vom Kronprinzenpaar Friedrich Wilhelm und Prinzessin Viktoria bezogen. Zuletzt diente es Kaiser Wilhelm II. bis 1918 als Sommerresidenz. Seit 1926 wird das Neue Palais als Museum genutzt. Für Museums- und Theatergäste soll ein neuer barrierefreier Besucherempfang zu den beiden Hauptetagen der Schloßräume und zum Theater geschaffen werden, der einen Aufzug und weitere Umbaumaßnahmen erfordert. Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen der Tragwerksplanung für den Umbau und die Erschießung des Besucherempfangs.
Das Neue Palais wurde zwischen 1763-69 im Auftrag Friedrich II., unter Leitung der Architekten Büring, Manger und Gontard als Sommerresidenz u. Gästeschloss errichtet. 1859 wurde das Schloss vom Kronprinzenpaar Friedrich Wilhelm und Prinzessin Viktoria bezogen. Zuletzt diente es Kaiser Wilhelm II. bis 1918 als Sommerresidenz. Seit 1926 wird das Neue Palais als Museum genutzt. Für Museums- und Theatergäste soll ein neuer barrierefreier Besucherempfang zu den beiden Hauptetagen der Schloßräume und zum Theater geschaffen werden, der einen Aufzug und weitere Umbaumaßnahmen erfordert. Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen der Tragwerksplanung für den Umbau und die Erschießung des Besucherempfangs.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
1. Die insbesondere in Ziff. III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen / Angaben werden im Rahmen der zu Verwendenden Formblätter (s Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / Teilnahmeantrag, NPS_Besucher_TWP_Referenzdarstellung, Eigenerklärungen (Formblätter 4.1 – 4.3 EU) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/ abzugeben.
2. Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3) herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu signieren (elektr. Antrag, s. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/ welcome.do) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
3. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Antrag.
4. Teilnahmeanträge können eingereicht werden:
— Elektronisch in Textform;
— Elektronisch mit fortgeschrittener elektronischer Signatur;
— Elektronisch mit qualifizierter elektronischer Signatur.
Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Es müssen alle geforderten Unterlagen auf dem Vergabemarktplatz hinterlegt werden. Eine Abgabe in Papierform ist nicht mehr zulässig!
5. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
6. Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält.
7. Unter der in Ziff. I.3) genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
8. „Rückfragen“ sind an die in Ziff. I.3 genannten Adresse zu stellen. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann.
9. Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5 Punkte vergeben; die Punktzahl der Honorarangebote errechnet sich wie folgt: 5 (Punkte) x [(niedrigstes Angebot x 1,75) – Angebot des Bieters] dividiert durch [(niedrigstes Angebot x 1,75) – niedrigstes Angebot]; (Auftragsunterlagen / Sonstiges / NPS_Besucher_TWP_Zuschlagskriterien).
10. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
11. geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 28.7./29.7.2020.
Bekanntmachungs-ID: CXURYYDYYYL.
1. Die insbesondere in Ziff. III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen / Angaben werden im Rahmen der zu Verwendenden Formblätter (s Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / Teilnahmeantrag, NPS_Besucher_TWP_Referenzdarstellung, Eigenerklärungen (Formblätter 4.1 – 4.3 EU) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/ abzugeben.
2. Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3) herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu signieren (elektr. Antrag, s. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/ welcome.do) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
3. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Antrag.
4. Teilnahmeanträge können eingereicht werden:
— Elektronisch in Textform;
— Elektronisch mit fortgeschrittener elektronischer Signatur;
— Elektronisch mit qualifizierter elektronischer Signatur.
Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Es müssen alle geforderten Unterlagen auf dem Vergabemarktplatz hinterlegt werden. Eine Abgabe in Papierform ist nicht mehr zulässig!
5. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
6. Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält.
7. Unter der in Ziff. I.3) genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
8. „Rückfragen“ sind an die in Ziff. I.3 genannten Adresse zu stellen. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann.
9. Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5 Punkte vergeben; die Punktzahl der Honorarangebote errechnet sich wie folgt: 5 (Punkte) x [(niedrigstes Angebot x 1,75) – Angebot des Bieters] dividiert durch [(niedrigstes Angebot x 1,75) – niedrigstes Angebot]; (Auftragsunterlagen / Sonstiges / NPS_Besucher_TWP_Zuschlagskriterien).
10. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
11. geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 28.7./29.7.2020.
Bekanntmachungs-ID: CXURYYDYYYL.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 von Bund, Land Berlin u. Land Brandenburg soll die Eingangssituation in das Neue Palais verbessert werden. Die Neugestaltung des Besucherempfangs soll eine neue Eingangssituation für Museums- und Theatergäste mit barrierefreiem Zugang für Individual- wie Gruppenbesucher des Museums, für Besucher mit Bewegungseinschränkungen, Rollstuhlfahrer, Besucher mit Hörbehinderung, gehörlose Besucher, Besucher mit Sehbehinderung, blinde Besucher und Theaterbesucher mit den genannten Handycaps schaffen (design for all).
Im Rahmen des Sonderinvestionsprogramms 2 von Bund, Land Berlin u. Land Brandenburg soll die Eingangssituation in das Neue Palais verbessert werden. Die Neugestaltung des Besucherempfangs soll eine neue Eingangssituation für Museums- und Theatergäste mit barrierefreiem Zugang für Individual- wie Gruppenbesucher des Museums, für Besucher mit Bewegungseinschränkungen, Rollstuhlfahrer, Besucher mit Hörbehinderung, gehörlose Besucher, Besucher mit Sehbehinderung, blinde Besucher und Theaterbesucher mit den genannten Handycaps schaffen (design for all).
Für den neuen zentralen barrierefreien Eingangsbereich sind die „Unteren Roten Kammern“ vorgesehen (vgl. Leistungsbeschreibung Anlage 2-1 bis 2-4). Die in diesem Bereich derzeit angeordneten Toiletten müssen in einen Bereich im Sockelgeschoss verlegt werden, der in der Nähe zum geplanten Aufzug sowohl von den Museums – als auch von Theaterbesuchern – unabhängig von den jeweiligen Öffnungs- und Spielzeiten – genutzt werden kann. Drei Räume der Marquis d'Argens Wohnung im Theaterflügel (EG) werden zum neuen Empfangsbereich für die Theatergäste umgestaltet.
Für den neuen zentralen barrierefreien Eingangsbereich sind die „Unteren Roten Kammern“ vorgesehen (vgl. Leistungsbeschreibung Anlage 2-1 bis 2-4). Die in diesem Bereich derzeit angeordneten Toiletten müssen in einen Bereich im Sockelgeschoss verlegt werden, der in der Nähe zum geplanten Aufzug sowohl von den Museums – als auch von Theaterbesuchern – unabhängig von den jeweiligen Öffnungs- und Spielzeiten – genutzt werden kann. Drei Räume der Marquis d'Argens Wohnung im Theaterflügel (EG) werden zum neuen Empfangsbereich für die Theatergäste umgestaltet.
Ein (maschinenraumloser) Aufzug, der räumlich zwischen den Nutzungseinheiten Museum und Theater liegt, soll beiden Besuchergruppen dienen. Der Aufzug soll das Sockelgeschoss (SG) mit dem 2. OG verbinden. Der Einbau des Aufzugsschachts und des vorgesehenen neuen Treppenlaufs zu den geplanten neuen Keller-WC-Räumen im Sockelgeschoss birgt hohe konservatorische Risiken. Darüber hinaus sind Fragen der Gründung der denkmalgeschützten Substanz von der Baumaßnahme berührt; ggf. ist eine Grundwasserabsenkung erforderlich.
Ein (maschinenraumloser) Aufzug, der räumlich zwischen den Nutzungseinheiten Museum und Theater liegt, soll beiden Besuchergruppen dienen. Der Aufzug soll das Sockelgeschoss (SG) mit dem 2. OG verbinden. Der Einbau des Aufzugsschachts und des vorgesehenen neuen Treppenlaufs zu den geplanten neuen Keller-WC-Räumen im Sockelgeschoss birgt hohe konservatorische Risiken. Darüber hinaus sind Fragen der Gründung der denkmalgeschützten Substanz von der Baumaßnahme berührt; ggf. ist eine Grundwasserabsenkung erforderlich.
Die Baumaßnahme umfasst:
a) Neuen barrierefreien Besucherzugang inkl. der erforderlichen Infrastruktur für das Schlossmuseum und das Schlosstheater,
b) Einbau eines Aufzugs, Schaffung eines neuen Treppenabgangs,
c) Schaffung eines neuen Theaterkassenbereichs mit Cateringfunktion im Theatertreppenhaus,
d.) Instandsetzung infrastrukturelle Räume für Theaterbesucher im Bereich der Marquis d`Argens Wohnung für Empfang, Pausenaufenthalt und Garderobe im Theaterflügel (EG),
e) Planung einer Toilettenanlage mit Behinderten-WC (Sockelgeschoss),
f) Verlagerung der Sozialräume für das Personal, wie Schlossführer mit Sanitär / Umkleide in zurzeit leerstehende Räumen des Hofdamenflügels (bis 2022) als Voraussetzung für die Funktionsänderung der Empfangsräume.
Der Schwerpunkt der Leistung liegt im Umgang mit dem denkmalgeschützten Bauwerk mit hochwertigen Räumen mit wertvoller, denkmalgeschützter Ausstattung und Reversibilität der Einbauten.
Für o. g. Maßnahmen sollen die Leistungen der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, Lph 2-6, (s. Auftragsunterlagen, Leistungsbeschreibung, NPS_Besucher Aufgabenstellung_TWP).
Vergeben werden. Die Tragwerksplanung des Hofdamenflügels ist nicht Gegenstand der Vergabe.
Die Baumaßnahme muss bei laufendem Betrieb erfolgen. Zu beachten ist, dass zeitgleich weitere Baumaßnahmen – wie die Dachsanierung – stattfinden.
Geschätze (vorläufige) anrechenbare Kosten brutto: KGr 300 1.557.500 EUR; KGr 400 ca. 0,835 Mio. EUR; mvB 178.967 EUR; Geplanter zeitl. Ablauf: Planungsbeginn (Lph 2-6) 09/2020, Baudurchführung 07/2023-05/2026, Übergabe nach Abschnitt H RBBau: bis 7/2026. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11).
Geschätze (vorläufige) anrechenbare Kosten brutto: KGr 300 1.557.500 EUR; KGr 400 ca. 0,835 Mio. EUR; mvB 178.967 EUR; Geplanter zeitl. Ablauf: Planungsbeginn (Lph 2-6) 09/2020, Baudurchführung 07/2023-05/2026, Übergabe nach Abschnitt H RBBau: bis 7/2026. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11).
Dauer: 73 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmt werden. Sie kann sich je nach Projekterfordernis verändern; daraus sind keinerlei Ansprüche abzuleiten.
Beschreibung der Optionen:
Die Vergabe erfolgt stufenweise gem. RBBau-Vertrag (in der jeweils gültigen Fassung).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Neues Palais
Am Neuen Palais
14469 Potsdam
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften), dass Nachweis der Eintragung als Qualifizierter Tragwerksplaner gemäß § 66 Abs. 2 S. 1 BbgBO oder vergleichbares Landesrecht für den Projektverantwortlichen vorliegt (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / NPS_Besucher_TWP_Teilnahmeantrag).
a) Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften), dass Nachweis der Eintragung als Qualifizierter Tragwerksplaner gemäß § 66 Abs. 2 S. 1 BbgBO oder vergleichbares Landesrecht für den Projektverantwortlichen vorliegt (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / NPS_Besucher_TWP_Teilnahmeantrag).
Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
b) Bei Bewerbergemeinschaften muss mind.1 Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / NPS_Besucher_TWP_Teilnahmeantrag).
a) Bei Zuschlagserteilung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Bei Zuschlagserteilung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder ggf. eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.
b) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 § 51 (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / NPS_Besucher_TWP_Teilnahmeantrag).
Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Verweist der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf einen Nachunternehmer, so darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat.
c) Erklärung des Bewerbers zur Größe realisierter Referenzprojekte (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / NPS_Besucher_TWP_Referenzdarstellung).
Mindeststandards: — keine -
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
1. Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / Referenzdarstellung). Es sind max. 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (Leistungszeitraum ab 1/2010) vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix 1. Stufe / Eignungskriterien bewertet werden (s. Auftragsunterlagen / Sonstiges / NPS_Besucher_TWP_Eignungskriterien).
1. Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / Referenzdarstellung). Es sind max. 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (Leistungszeitraum ab 1/2010) vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix 1. Stufe / Eignungskriterien bewertet werden (s. Auftragsunterlagen / Sonstiges / NPS_Besucher_TWP_Eignungskriterien).
Es werden alle Referenzprojekte gewertet, deren Urheberschaft und / oder Projektbearbeitung den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist.
Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer -sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt „Referenzdarstellung“ abgefragten Angaben zu machen. Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen die in o. g. Formblättern abgefragten Angaben vollständig vorliegen.
2. Präsentation von max. 3 Referenzprojekten, die mit der in Abschnitt II.2.4) beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind und deren Bearbeitung (bearbeitete Leistungsphasen) im Leistungszeitraum ab 1/2010 bis 04/2020 liegt.
2. Präsentation von max. 3 Referenzprojekten, die mit der in Abschnitt II.2.4) beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind und deren Bearbeitung (bearbeitete Leistungsphasen) im Leistungszeitraum ab 1/2010 bis 04/2020 liegt.
Die Referenzprojekte sind auf dem den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblatt „NPS_Besucher_TWP_Referenzdarstellung“ in ihren Merkmalen zu erläutern und ergänzend auf jeweils max. 2 DIN-A4-Blättern (einseitig bedruckt) ausführlich in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen (z. B. Lagepläne, Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Details) aussagekräftig darzustellen. Aus der Präsentation sollen die Qualität und die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein.
Die Referenzprojekte sind auf dem den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Formblatt „NPS_Besucher_TWP_Referenzdarstellung“ in ihren Merkmalen zu erläutern und ergänzend auf jeweils max. 2 DIN-A4-Blättern (einseitig bedruckt) ausführlich in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen (z. B. Lagepläne, Grundrisse, Ansichten, Schnitte, Details) aussagekräftig darzustellen. Aus der Präsentation sollen die Qualität und die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein.
3. Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers (s. Teilnahmeantrag). Anzugeben sind die Anzahl der Mitarbeiter und der Führungskräfte, die im Bereich Tragwerksplanung (mit Berufsqualifizierendem Hochschulabschluss der Fachrichtungen Bauwesen (Dipl.-Ing. TH/FH/BA bzw. Bachelor/Master oder gleichwertige Qualifikation) tätig sind, ohne technische Mitarbeiter, Praktikanten, Sekretariat und dergleichen. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen. tätig sind, ohne technische Mitarbeiter, Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für die Jahre 2016, 2017 und 2018. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen.
3. Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers (s. Teilnahmeantrag). Anzugeben sind die Anzahl der Mitarbeiter und der Führungskräfte, die im Bereich Tragwerksplanung (mit Berufsqualifizierendem Hochschulabschluss der Fachrichtungen Bauwesen (Dipl.-Ing. TH/FH/BA bzw. Bachelor/Master oder gleichwertige Qualifikation) tätig sind, ohne technische Mitarbeiter, Praktikanten, Sekretariat und dergleichen. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen. tätig sind, ohne technische Mitarbeiter, Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für die Jahre 2016, 2017 und 2018. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen.
4. Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / 4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).
4. Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / 4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).
5. Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / 4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).
5. Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / 4.3 EU Erklärung Unteraufträge Eignungsleihe und 4.4 EU Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).
Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen;
Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen:
Zu 2.:
Für die darzustellenden Referenzprojekte (max. 3), welche die genannten Bedingungen erfüllen und mit der in Abschnitt II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind, gelten die folgenden Mindestanforderungen (VgV 2016, §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und 46 Abs. 3 Nr. 1):
Für die darzustellenden Referenzprojekte (max. 3), welche die genannten Bedingungen erfüllen und mit der in Abschnitt II.2.4 beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind, gelten die folgenden Mindestanforderungen (VgV 2016, §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und 46 Abs. 3 Nr. 1):
a) Eintragung des Projektverantwortlichen als Qualifizierter Tragwerksplaner (gemäß § 66 Abs. 2 S. 1 BbgBO oder vergleichbares Landesrecht),
b) Projektbearbeitung / bearbeitete Leistungsphasen aller Projekte im Leistungszeitraum ab 1/2010.
In das Formblatt der NPS_Besucher_TWP_Referenzdarstellung sind zwingend nur die Leistungsphasen einzutragen, die ab 1/2010 erbracht wurden und nicht nach 4/2020 noch erbracht werden,
c) Mind. 2 Referenzprojekte (im Leistungszeitraum ab 1/2010 bis 4/2020) müssen der Kategorie Bauen im Bestand i.S. § 2 HOAI 2013 zuzuordnen sein und es müssen Leistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI 2013 erbracht worden sein,
d) Mind. 2 Referenzprojekte müssen ein Bauvolumen mit Bauwerkskosten (KGr 300 und 400 EUR) von ? 1,0 Mio. EUR brutto ausweisen,
d) Mind. 1 Referenzprojekt muss als Baudenkmal (gem. Denkmalschutzgesetz) eingetragen sein,
e) Bei mind. 1 Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2 bis 6 i. S. § 51 HOAI 2013 durchgängig erbracht worden sein (im Leistungszeitraum ab 1/2010 bis 4/2020; einschl. Fertigstellung Lph 8, Übergabe an den Nutzer/Bauherrn spätestens bis 4/2020).
e) Bei mind. 1 Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2 bis 6 i. S. § 51 HOAI 2013 durchgängig erbracht worden sein (im Leistungszeitraum ab 1/2010 bis 4/2020; einschl. Fertigstellung Lph 8, Übergabe an den Nutzer/Bauherrn spätestens bis 4/2020).
Alle Mindestanforderungen müssen in den max. 3 in der Referenzliste darzustellenden Referenzprojekten erfüllt sein; die Kombination ist dabei beliebig.
Zu 3:
Eintragung des Projektverantwortlichen als Qualifizierter Tragwerksplaner gem. § 66 Abs. 2 S. 1 BbgBO oder vergleichbares Landesrecht.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
a) Die örtliche Präsenz (Potsdam) ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gem. Erfordernis sicherzustellen,
b) BHO/ VV-BHO, RBBau, BbGBauO, RZBau, VHB, BGB,
c) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung ist ein Honorarangebot (s. Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / NPS_Besucher_TWP_Formblatt Honorarangebot) sowie die Formblätter 5.3 EU und 5.4 EU) vorzulegen,
e) Vertrag inkl. Anlagen (s. Auftragsunterlagen / Vertragsbedingungen),
f) HOAI 2013, Einschätzung des AG:
Honorarzone gem. § 52: III, mitzuverarbeitende Bausubstanz (mvB) nach § 4 (3) brutto: 178.967 EUR; Umbau- und Modernisierungszuschlag gem. § 36(1): nach Einschätzung des AN.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: S. III.1.1) dieser Bekanntmachung
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3).
2. Alle formal korrekten, vollständigen und den Mindestanforderungen an die Eignung (gem. Bekanntmachung, Abschn. III) entsprechenden Teilnahmeanträge werden an Hand der Eignungskriterien (s. Auftragsunterlagen / Sonstiges / NPS_Besucher_TWP_Eignungskriterien) bewertet. Die Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind in Abschn. III, Punkt 2 dieser Bekanntmachung abgebildet.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
2. Alle formal korrekten, vollständigen und den Mindestanforderungen an die Eignung (gem. Bekanntmachung, Abschn. III) entsprechenden Teilnahmeanträge werden an Hand der Eignungskriterien (s. Auftragsunterlagen / Sonstiges / NPS_Besucher_TWP_Eignungskriterien) bewertet. Die Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind in Abschn. III, Punkt 2 dieser Bekanntmachung abgebildet.
3. Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
3. Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung.
4. Die max. Punktzahl beträgt 500 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit max. 50 Punkte, technische und berufliche Leistungsfähigkeit max. 450 Punkte.
5. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 75 (6) VgV).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-06-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
1. Die insbesondere in Ziff. III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen / Angaben werden im Rahmen der zu Verwendenden Formblätter (s Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / Teilnahmeantrag, NPS_Besucher_TWP_Referenzdarstellung, Eigenerklärungen (Formblätter 4.1 – 4.3 EU) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/ abzugeben.
1. Die insbesondere in Ziff. III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen / Angaben werden im Rahmen der zu Verwendenden Formblätter (s Auftragsunterlagen / Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente / Teilnahmeantrag, NPS_Besucher_TWP_Referenzdarstellung, Eigenerklärungen (Formblätter 4.1 – 4.3 EU) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/ abzugeben.
2. Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3) herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu signieren (elektr. Antrag, s. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/ welcome.do) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
2. Die interaktiven Formblätter sind im Internet (s. Ziffer 1.3) herunterzuladen. Die Formblätter sind in deutscher Sprache vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, Geschäftsführer und/oder bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu signieren (elektr. Antrag, s. https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPCenter/company/ welcome.do) und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
3. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Antrag.
3. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt den Antrag.
4. Teilnahmeanträge können eingereicht werden:
— Elektronisch in Textform;
— Elektronisch mit fortgeschrittener elektronischer Signatur;
— Elektronisch mit qualifizierter elektronischer Signatur.
Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Teilnahmeanträge in Textform müssen nicht signiert werden. Bei elektronischer Übermittlung in Textform ist der Bewerber und die zur Vertretung des Bewerbers berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Es müssen alle geforderten Unterlagen auf dem Vergabemarktplatz hinterlegt werden. Eine Abgabe in Papierform ist nicht mehr zulässig!
5. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
6. Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält.
7. Unter der in Ziff. I.3) genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
7. Unter der in Ziff. I.3) genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
8. „Rückfragen“ sind an die in Ziff. I.3 genannten Adresse zu stellen. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann.
8. „Rückfragen“ sind an die in Ziff. I.3 genannten Adresse zu stellen. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte erteilen kann.
9. Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5 Punkte vergeben; die Punktzahl der Honorarangebote errechnet sich wie folgt: 5 (Punkte) x [(niedrigstes Angebot x 1,75) – Angebot des Bieters] dividiert durch [(niedrigstes Angebot x 1,75) – niedrigstes Angebot]; (Auftragsunterlagen / Sonstiges / NPS_Besucher_TWP_Zuschlagskriterien).
9. Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5 Punkte vergeben; die Punktzahl der Honorarangebote errechnet sich wie folgt: 5 (Punkte) x [(niedrigstes Angebot x 1,75) – Angebot des Bieters] dividiert durch [(niedrigstes Angebot x 1,75) – niedrigstes Angebot]; (Auftragsunterlagen / Sonstiges / NPS_Besucher_TWP_Zuschlagskriterien).
10. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß § 17 (11) VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
11. geplanter Termin Verhandlungsgespräche: 28.7./29.7.2020.
Bekanntmachungs-ID: CXURYYDYYYL.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1719📞
Fax: +49 331866-1652 📠
Internetadresse: http://www.mwe.brandenburg.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß § 160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß § 160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
5) Gemäß § 135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
5) Gemäß § 135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Postleitzahl: 14471
E-Mail: vergabestelle@spsg.de📧
Fax: +49 3319694-373 📠
Internetadresse: https://spsg.de🌏
Quelle: OJS 2020/S 072-171752 (2020-04-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 83462.30 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Für den neuen zentralen barrierefreien Eingangsbereich sind die „Unteren Roten Kammern“ vorgesehen (vgl. Leistungsbeschreibung Anlage 2-1 bis 2-4). Die in diesem Bereich derzeit angeordneten Toiletten müssen in einen Bereich im Sockelgeschoss verlegt werden, der in der Nähe zum geplanten Aufzug sowohl von den Museums – als auch von Theaterbesuchern – unabhängig von den jeweiligen Öffnungs- und Spielzeiten – genutzt werden kann. Drei Räume der Marquis d´Argens Wohnung im Theaterflügel (EG) werden zum neuen Empfangsbereich für die Theatergäste umgestaltet.
Für den neuen zentralen barrierefreien Eingangsbereich sind die „Unteren Roten Kammern“ vorgesehen (vgl. Leistungsbeschreibung Anlage 2-1 bis 2-4). Die in diesem Bereich derzeit angeordneten Toiletten müssen in einen Bereich im Sockelgeschoss verlegt werden, der in der Nähe zum geplanten Aufzug sowohl von den Museums – als auch von Theaterbesuchern – unabhängig von den jeweiligen Öffnungs- und Spielzeiten – genutzt werden kann. Drei Räume der Marquis d´Argens Wohnung im Theaterflügel (EG) werden zum neuen Empfangsbereich für die Theatergäste umgestaltet.
d) Instandsetzung infrastrukturelle Räume für Theaterbesucher im Bereich der Marquis d`Argens Wohnung für Empfang, Pausenaufenthalt und Garderobe im Theaterflügel (EG),
Geschätze (vorläufige) anrechenbare Kosten brutto: KGr 300 1 557 500 EUR; KGr 400 ca. 0,835 Mio. EUR; mvB 178 967 EUR; Geplanter zeitl. Ablauf: Planungsbeginn (Lph 2-6) 09/2020, Baudurchführung 07/2023-05/2026, Übergabe nach Abschnitt H RBBau: bis 7/2026. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11).
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-08-28 📅
Name: Ingenieurbüro Dr. Krämer
Postanschrift: Brehmestr. 13
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3643846730📞
E-Mail: info@statik-ibk.de📧
Land: Weimar, Kreisfreie Stadt
🏙️
Internetadresse: http://www.statik-ibk.de🌏
Gesamtwert des Auftrags: 83462.30 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV.
Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit