Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Als Mindeststandards werden gefordert:
Der Projektleiter und der stellv. Projektleiter müssen jeweils eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) im Ingenieurwesen oder in einer naturwissenschaftlichen Fachrichtung, ausgenommen der Fachrichtungen Astronomie, Astrophysik, Meteorologie, Pharmazie und Medizin und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren im Umgang mit Boden- und Grundwasserbelastungen nach Studienabschluss nachweisen.
Der Projektleiter muss die Akkreditierung gem. DIN EN ISO/IEC 17025:2018 bzw. die Notifizierung nach §18 BBodSchG als Prüflaboratorium für die orientierenden und detaillierten Untersuchungen nachweisen. Bei Vergabe der Feldarbeiten / Probennahme an Subunternehmen ist deren Akkreditierung / Notifizierung ebenfalls beizubringen.
Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1. Bewerber/das Unternehmen
Mind. 1 Referenz über die Bearbeitung von PFC-Schadensfällen in der Bodenmatrix und im Grundwasser und/oder Oberflächengewässern gem. BFR BoGwS (mind. Phase IIa), deren Beginn der Projektbearbeitung Phase II nicht vor dem 1.1.2015 erfolgt ist.
Des Weiteren werden folgende Kriterien gewertet, die jedoch nicht zum Ausschluss führen:
— Fläche des PFC belasteten Bodens,
— Entwicklung von Untersuchungsstrategien (Boden/Bodenluft/GW),
— Beurteilung gekoppelter Systeme Oberflächengewässer und Grundwasser,
— Umgang mit PFC-Belastungen unter Einbeziehung der Nachnutzung,
— Umgang mit MKW/BTEX/LHKW-Belastungen unter Einbeziehung der Nachnutzung,
— Beurteilung der PFC-Migration (Boden -> Grundwasser),
— Erstellung von Bodenmanagementkonzepten,
— Vergleichbare Größenordnung hinsichtlich des Volumens der ausgeschriebenen Untersuchungsleistungen (Erkundung, Ingenieurleistungen, ohne Analytik, Nettokosten),
— Aufstellung von Vergabeunterlagen gem. öffentlichem Vergaberechts.
Für die Höchstpunktzahl sind 3 Referenzen mit voller Punktzahl erforderlich. Sind mehr als 3 Referenzen wertbar, werden die nummerisch ersten 3 Referenzen gewertet.
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 5 Beschäftigte betragen.
Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.