Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Objektplanung Gebäude für die Gesamtsanierung des 2. und 3. Bauabschnittes des Hauptgebäudes 1 111, FORUM, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Es ist beabsichtigt, dem Auftragnehmer die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI/Leistungsbild gem. Anlage 10 HOAI zu übertragen (Grundleistungen LPH 2-9, aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen). Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Ergänzend zu den Grundleistungen werden u. a. folgende Besondere Leistungen beauftragt bzw. optional beauftragt und nach Erfordernis gesondert abgerufen: — Belegungsplanung BA2 und BA3 in 3 Varianten, einschließlich der Interim-Belegung der Hochschulleitung in BA2; — Überprüfung der QBA und ggfls. Anpassung nach Abstimmung mit dem Nutzer; — Erstellen eines Raumbuches einschließlich der Integration der Fachbeiträge der beteiligten Planer; — Bestandsaufnahme BA2 und BA3 im Hinblick auf die Bausubstanz, als auch auf die örtliche Situation inkl. der erforderlichen Ortstermine; Erstellen eines aktuellen Plansatzes (Grundrisse, Schnitte) mit einem Bericht für die Bewertung der Bausubstanz; Übergabe der Planunterlagen in *.pdf.- und *.dwg.- Format nach den Anforderungen des CAD-Pflichtenheftes; — Aufstellen und Führen eines Maßnahmenkataloges (ca. 10 Sanierungsbausteine) inkl. separater Ausweisung der Kosten; — Konzepte zur Barrierefreiheit für BA2 und BA3, welche über die Technischen Standards „Barrierefreiheit Campus JGU Mainz" hinausgehen, d. h. Erstellen einer eigenständigen Dokumentation der Barrierefreiheit mittels Planunterlagen und Erläuterungen; — Aufpreis zur Grundleistung für das Aufstellen einer Kostenberechnung nach Kostengruppen der 3. Ebene DIN 276 (LPH 3); — separate Ausweisung der Kosten nach unterschiedlichen Parametern, wie z. B. Bauteilen, Geschossen, Gewerken, Kostengruppen; — Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen (FR); — Erstellen von Feuerwehrplänen nach DIN 14096; — Übertragung der Planungs- und Kostendaten in die digitalen Erhebungsformulare gemäß Abschnitt K 6 RLBau; — Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen. Der AN erstellt für das Gesamtgebäude BA2+3 einen Abschlussbericht der LPH 2 (KVM Bau). Dann jeweils für den BA2 und BA3 getrennt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die Haushaltsunterlagen-Bau (LPH 3) sowie die Unterlagen für das Zustimmungsverfahren (LPH 4). Nach jeweiliger Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7). Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8) und die Objektbetreuung (LPH 9).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-09-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-25.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-08-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 20D0224 und 20D0366
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Objektplanung Gebäude für die Gesamtsanierung des 2. und 3. Bauabschnittes des Hauptgebäudes 1 111, FORUM, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Es ist beabsichtigt, dem Auftragnehmer die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI/Leistungsbild gem. Anlage 10 HOAI zu übertragen (Grundleistungen LPH 2-9, aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.
Ergänzend zu den Grundleistungen werden u. a. folgende Besondere Leistungen beauftragt bzw. optional beauftragt und nach Erfordernis gesondert abgerufen:
— Belegungsplanung BA2 und BA3 in 3 Varianten, einschließlich der Interim-Belegung der Hochschulleitung in BA2;
— Überprüfung der QBA und ggfls. Anpassung nach Abstimmung mit dem Nutzer;
— Erstellen eines Raumbuches einschließlich der Integration der Fachbeiträge der beteiligten Planer;
— Bestandsaufnahme BA2 und BA3 im Hinblick auf die Bausubstanz, als auch auf die örtliche Situation inkl. der erforderlichen Ortstermine; Erstellen eines aktuellen Plansatzes (Grundrisse, Schnitte) mit einem Bericht für die Bewertung der Bausubstanz; Übergabe der Planunterlagen in *.pdf.- und *.dwg.- Format nach den Anforderungen des CAD-Pflichtenheftes;
— Aufstellen und Führen eines Maßnahmenkataloges (ca. 10 Sanierungsbausteine) inkl. separater Ausweisung der Kosten;
— Konzepte zur Barrierefreiheit für BA2 und BA3, welche über die Technischen Standards „Barrierefreiheit Campus JGU Mainz" hinausgehen, d. h. Erstellen einer eigenständigen Dokumentation der Barrierefreiheit mittels Planunterlagen und Erläuterungen;
— Aufpreis zur Grundleistung für das Aufstellen einer Kostenberechnung nach Kostengruppen der 3. Ebene DIN 276 (LPH 3);
— separate Ausweisung der Kosten nach unterschiedlichen Parametern, wie z. B. Bauteilen, Geschossen, Gewerken, Kostengruppen;
— Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen (FR);
— Erstellen von Feuerwehrplänen nach DIN 14096;
— Übertragung der Planungs- und Kostendaten in die digitalen Erhebungsformulare gemäß Abschnitt K 6 RLBau;
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen.
Der AN erstellt für das Gesamtgebäude BA2+3 einen Abschlussbericht der LPH 2 (KVM Bau). Dann jeweils für den BA2 und BA3 getrennt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die Haushaltsunterlagen-Bau (LPH 3) sowie die Unterlagen für das Zustimmungsverfahren (LPH 4). Nach jeweiliger Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7). Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8) und die Objektbetreuung (LPH 9).
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Objektplanung Gebäude für die Gesamtsanierung des 2. und 3. Bauabschnittes des Hauptgebäudes 1 111, FORUM, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Es ist beabsichtigt, dem Auftragnehmer die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI/Leistungsbild gem. Anlage 10 HOAI zu übertragen (Grundleistungen LPH 2-9, aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.
Ergänzend zu den Grundleistungen werden u. a. folgende Besondere Leistungen beauftragt bzw. optional beauftragt und nach Erfordernis gesondert abgerufen:
— Belegungsplanung BA2 und BA3 in 3 Varianten, einschließlich der Interim-Belegung der Hochschulleitung in BA2;
— Überprüfung der QBA und ggfls. Anpassung nach Abstimmung mit dem Nutzer;
— Erstellen eines Raumbuches einschließlich der Integration der Fachbeiträge der beteiligten Planer;
— Bestandsaufnahme BA2 und BA3 im Hinblick auf die Bausubstanz, als auch auf die örtliche Situation inkl. der erforderlichen Ortstermine; Erstellen eines aktuellen Plansatzes (Grundrisse, Schnitte) mit einem Bericht für die Bewertung der Bausubstanz; Übergabe der Planunterlagen in *.pdf.- und *.dwg.- Format nach den Anforderungen des CAD-Pflichtenheftes;
— Aufstellen und Führen eines Maßnahmenkataloges (ca. 10 Sanierungsbausteine) inkl. separater Ausweisung der Kosten;
— Konzepte zur Barrierefreiheit für BA2 und BA3, welche über die Technischen Standards „Barrierefreiheit Campus JGU Mainz" hinausgehen, d. h. Erstellen einer eigenständigen Dokumentation der Barrierefreiheit mittels Planunterlagen und Erläuterungen;
— Aufpreis zur Grundleistung für das Aufstellen einer Kostenberechnung nach Kostengruppen der 3. Ebene DIN 276 (LPH 3);
— separate Ausweisung der Kosten nach unterschiedlichen Parametern, wie z. B. Bauteilen, Geschossen, Gewerken, Kostengruppen;
— Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen (FR);
— Erstellen von Feuerwehrplänen nach DIN 14096;
— Übertragung der Planungs- und Kostendaten in die digitalen Erhebungsformulare gemäß Abschnitt K 6 RLBau;
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen.
Der AN erstellt für das Gesamtgebäude BA2+3 einen Abschlussbericht der LPH 2 (KVM Bau). Dann jeweils für den BA2 und BA3 getrennt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die Haushaltsunterlagen-Bau (LPH 3) sowie die Unterlagen für das Zustimmungsverfahren (LPH 4). Nach jeweiliger Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7). Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8) und die Objektbetreuung (LPH 9).
Zu Ziffer II.2.5:
Von den Teilnehmern ist in Verfahrensstufe 2 eine Ideenskizze zu erarbeiten. Diese ist mit Angebotsabgabe einzureichen und im Rahmen des Verhandlungsgespräches vorzustellen. Aufgabenstellung und Bewertung sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Für die Ideenskizze wird eine Aufwandsentschädigung von 2.000,- Euro gezahlt.
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B. Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Ausführungszeit für die Leistungen der LPH 9.
Von den Teilnehmern ist in Verfahrensstufe 2 eine Ideenskizze zu erarbeiten. Diese ist mit Angebotsabgabe einzureichen und im Rahmen des Verhandlungsgespräches vorzustellen. Aufgabenstellung und Bewertung sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Für die Ideenskizze wird eine Aufwandsentschädigung von 2.000,- Euro gezahlt.
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B. Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Ausführungszeit für die Leistungen der LPH 9.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Objektplanung Gebäude für die Gesamtsanierung des 2. und 3. Bauabschnittes des Hauptgebäudes 1 111, FORUM, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Es ist beabsichtigt, dem Auftragnehmer die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI/Leistungsbild gem. Anlage 10 HOAI zu übertragen (Grundleistungen LPH 2-9, aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Es ist beabsichtigt, dem Auftragnehmer die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI/Leistungsbild gem. Anlage 10 HOAI zu übertragen (Grundleistungen LPH 2-9, aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.
Ergänzend zu den Grundleistungen werden u. a. folgende Besondere Leistungen beauftragt bzw. optional beauftragt und nach Erfordernis gesondert abgerufen:
— Belegungsplanung BA2 und BA3 in 3 Varianten, einschließlich der Interim-Belegung der Hochschulleitung in BA2;
— Überprüfung der QBA und ggfls. Anpassung nach Abstimmung mit dem Nutzer;
— Erstellen eines Raumbuches einschließlich der Integration der Fachbeiträge der beteiligten Planer;
— Bestandsaufnahme BA2 und BA3 im Hinblick auf die Bausubstanz, als auch auf die örtliche Situation inkl. der erforderlichen Ortstermine; Erstellen eines aktuellen Plansatzes (Grundrisse, Schnitte) mit einem Bericht für die Bewertung der Bausubstanz; Übergabe der Planunterlagen in *.pdf.- und *.dwg.- Format nach den Anforderungen des CAD-Pflichtenheftes;
— Bestandsaufnahme BA2 und BA3 im Hinblick auf die Bausubstanz, als auch auf die örtliche Situation inkl. der erforderlichen Ortstermine; Erstellen eines aktuellen Plansatzes (Grundrisse, Schnitte) mit einem Bericht für die Bewertung der Bausubstanz; Übergabe der Planunterlagen in *.pdf.- und *.dwg.- Format nach den Anforderungen des CAD-Pflichtenheftes;
— Aufstellen und Führen eines Maßnahmenkataloges (ca. 10 Sanierungsbausteine) inkl. separater Ausweisung der Kosten;
— Konzepte zur Barrierefreiheit für BA2 und BA3, welche über die Technischen Standards „Barrierefreiheit Campus JGU Mainz" hinausgehen, d. h. Erstellen einer eigenständigen Dokumentation der Barrierefreiheit mittels Planunterlagen und Erläuterungen;
— Aufpreis zur Grundleistung für das Aufstellen einer Kostenberechnung nach Kostengruppen der 3. Ebene DIN 276 (LPH 3);
— separate Ausweisung der Kosten nach unterschiedlichen Parametern, wie z. B. Bauteilen, Geschossen, Gewerken, Kostengruppen;
— Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen (FR);
— Erstellen von Feuerwehrplänen nach DIN 14096;
— Übertragung der Planungs- und Kostendaten in die digitalen Erhebungsformulare gemäß Abschnitt K 6 RLBau;
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen.
Der AN erstellt für das Gesamtgebäude BA2+3 einen Abschlussbericht der LPH 2 (KVM Bau). Dann jeweils für den BA2 und BA3 getrennt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die Haushaltsunterlagen-Bau (LPH 3) sowie die Unterlagen für das Zustimmungsverfahren (LPH 4). Nach jeweiliger Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7). Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8) und die Objektbetreuung (LPH 9).
Der AN erstellt für das Gesamtgebäude BA2+3 einen Abschlussbericht der LPH 2 (KVM Bau). Dann jeweils für den BA2 und BA3 getrennt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die Haushaltsunterlagen-Bau (LPH 3) sowie die Unterlagen für das Zustimmungsverfahren (LPH 4). Nach jeweiliger Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7). Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8) und die Objektbetreuung (LPH 9).
Der Auftrag umfasst die Planung und Abwicklung der Sanierungsmaßnahme für das Gebäude Forum, das heutige Hauptgebäude der Johannes Gutenberg-Universität.
Das Gebäude liegt in einer Denkmalzone und hat gem. Denkmalliste Rheinland-Pfalz als nationalsozialistischer Kasernenbau im Zuge der Kriegsvorbereitung militärgeschichtliche Relevanz. Als Gründungsbau der ersten Landesuniversität von Rheinland-Pfalz ist es auch von landesgeschichtlicher Bedeutung.
Das Gebäude liegt in einer Denkmalzone und hat gem. Denkmalliste Rheinland-Pfalz als nationalsozialistischer Kasernenbau im Zuge der Kriegsvorbereitung militärgeschichtliche Relevanz. Als Gründungsbau der ersten Landesuniversität von Rheinland-Pfalz ist es auch von landesgeschichtlicher Bedeutung.
Die 3-Flügel-Anlage bildet den östlichen Eingangsbereich des Universitätsgeländes und weist eine typische Kasernenarchitektur auf. Das Gebäude ist U-förmig, wobei die beiden Seitenflügel in 2 kurzen Eckrisaliten über den mittleren Flügel nach Nordosten hinausragen und im Südwesten von 2 unterschiedlich großen Kopfbauten abgeschlossen werden. Der voll unterkellerte zweigeschossige Baukörper trägt ein Satteldach. Die Seitenflügel werden von 2 mächtigen Torbauten durchbrochen, die heute als Hauptzugang und Durchgangspforten aus Richtung Osten auf den Campus dienen. Dieses Entree liegt auf der sogenannten „Mittelachse" des Masterplans von 2011 und wird durch den Flakturm im östlichen Seitenflügel des Hauptgebäudes betont.
Die 3-Flügel-Anlage bildet den östlichen Eingangsbereich des Universitätsgeländes und weist eine typische Kasernenarchitektur auf. Das Gebäude ist U-förmig, wobei die beiden Seitenflügel in 2 kurzen Eckrisaliten über den mittleren Flügel nach Nordosten hinausragen und im Südwesten von 2 unterschiedlich großen Kopfbauten abgeschlossen werden. Der voll unterkellerte zweigeschossige Baukörper trägt ein Satteldach. Die Seitenflügel werden von 2 mächtigen Torbauten durchbrochen, die heute als Hauptzugang und Durchgangspforten aus Richtung Osten auf den Campus dienen. Dieses Entree liegt auf der sogenannten „Mittelachse" des Masterplans von 2011 und wird durch den Flakturm im östlichen Seitenflügel des Hauptgebäudes betont.
Der vom Gebäude dreiseitig umschlossene ehemalige Appellplatz ist heute das Forum Universitatis und wurde im Rahmen der Neugestaltung Öffentlicher Räume als Forum Ost beplant.
Das Erdgeschoss liegt gegenüber dem Platzniveau um ca. 1.00 m erhöht. Das Gebäude gliedert sich organisatorisch in 7 Bauteile A bis G (bzw. 1-7). Diese sind jeweils dezentral erschlossen, haben eigene Zugänge und Treppenhäuser, sind einheitlich als Zweibund angelegt und über durchlaufende Flure miteinander verbunden.
Das Erdgeschoss liegt gegenüber dem Platzniveau um ca. 1.00 m erhöht. Das Gebäude gliedert sich organisatorisch in 7 Bauteile A bis G (bzw. 1-7). Diese sind jeweils dezentral erschlossen, haben eigene Zugänge und Treppenhäuser, sind einheitlich als Zweibund angelegt und über durchlaufende Flure miteinander verbunden.
Die Flächen (nach DIN 277) betragen
— NF 1-6 13 476,33 m
— NF 7 662,00 m
— NF 14 138,33 m
— TF 455,00 m
— VF 5 422,00 m
— NGF 20 015,33 m
Die Bruttogrundfläche (BGF) beträgt 22 876 m
Die Kostenermittlung ergibt Gesamtkosten von ca. 37,662 Mio. EUR brutto für KG 200-600.
Voraussichtliche Termine:
Für BA2+3:
— Einarbeitung in das Projekt/Konzept/Belegungsplanung ab voraussichtlich November 2020;
— Erstellung der Vorentwurfsplanung ab voraussichtlich Januar 2021.
Für BA2:
— Erstellung HU-Bau: ab voraussichtlich Juli 2021;
— Ausführungsplanung: ab voraussichtlich Juli 2022;
— Fertigstellung und Beginn Inbetriebnahme: geplant Ende 2025.
Für BA3:
— Erstellung HU-Bau: ab voraussichtlich April 2023;
— Ausführungsplanung: ab voraussichtlich Januar 2025;
— Fertigstellung und Beginn Inbetriebnahme: geplant Mitte 2029.
Vertreter des Planungsteams müssen während der gesamten Planungs- und Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet ist. Der Auftragnehmer wird verpflichtet, ein Büro vor Ort ausreichend, jedoch mit mindestens 1 Mitarbeiter, bis zur Übergabe der baulichen Anlage zu besetzen.
Vertreter des Planungsteams müssen während der gesamten Planungs- und Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet ist. Der Auftragnehmer wird verpflichtet, ein Büro vor Ort ausreichend, jedoch mit mindestens 1 Mitarbeiter, bis zur Übergabe der baulichen Anlage zu besetzen.
Dauer: 104 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen (LPH) nach § 34 HOAI gliedern sich wie folgt:
Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5 und 6), Leistungsstufe 3 (LPH 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9).
Es ist beabsichtigt die o. g. Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
Zusätzliche Informationen:
Zu Ziffer II.2.5:
Von den Teilnehmern ist in Verfahrensstufe 2 eine Ideenskizze zu erarbeiten. Diese ist mit Angebotsabgabe einzureichen und im Rahmen des Verhandlungsgespräches vorzustellen. Aufgabenstellung und Bewertung sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Für die Ideenskizze wird eine Aufwandsentschädigung von 2.000,- Euro gezahlt.
Von den Teilnehmern ist in Verfahrensstufe 2 eine Ideenskizze zu erarbeiten. Diese ist mit Angebotsabgabe einzureichen und im Rahmen des Verhandlungsgespräches vorzustellen. Aufgabenstellung und Bewertung sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Für die Ideenskizze wird eine Aufwandsentschädigung von 2.000,- Euro gezahlt.
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B. Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Ausführungszeit für die Leistungen der LPH 9.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung) oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung) oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Erklärung, ob die in den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes).
Erklärung, ob die in den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 3 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 3 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Der allgemeine Mindestjahresumsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mind. 1 080 000 EUR pro Jahr. betragen und der spezifische Mindestumsatz brutto im Bereich Objektplanung Gebäude der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mind. 720 000 EUR pro Jahr betragen
Der allgemeine Mindestjahresumsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mind. 1 080 000 EUR pro Jahr. betragen und der spezifische Mindestumsatz brutto im Bereich Objektplanung Gebäude der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mind. 720 000 EUR pro Jahr betragen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV, wie nachfolgend näher beschrieben, einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV, wie nachfolgend näher beschrieben, einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter (PL);
— der stellvertretende Projektleiter (stellvertr. PL);
— der Bauleiter (BL).
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren (Beginn ab 1.1.2010) erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren (Beginn ab 1.1.2010) erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen.
Zu den Referenzprojekten sind folgende Mindestangaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a. Kurzbezeichnung der Baumaßnahme,
b. Auftraggeber mit Name und Anschrift,
c. Brutto-Grundfläche (BGF gem. DIN 277),
d. erbrachte Leistungsphasen,
e. Leistungszeitraum (von/bis),
f. Rechnungswert (Honorar, netto).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Beschäftigtenzahl im Bereich Objektplanung Gebäude ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Beschäftigtenzahl im Bereich Objektplanung Gebäude ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welches Gerät und welche technische Ausstattung er für die Dienstleistung verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).).
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und -soweit bekannt — die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und -soweit bekannt — die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
Mindeststandards:
Der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) der Fachrichtung Architektur/Hochbau und eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren in der Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
Der Projektleiter und der stellvertretende Projektleiter müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) der Fachrichtung Architektur/Hochbau und eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren in der Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
Der BL muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) der Fachrichtung Architektur/Hochbau oder Bauingenieurwesen (Bereich Hochbau) und eine Baustellenpraxis von mind. 5 Jahren in der Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
Der BL muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) der Fachrichtung Architektur/Hochbau oder Bauingenieurwesen (Bereich Hochbau) und eine Baustellenpraxis von mind. 5 Jahren in der Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
Für die Referenzobjekte gelten folgende Mindestanforderungen:
Bewerbe/das Unternehmen
Wertungskriterium:
Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 2-8 § 34 HOAI) für den Umbau oder die Sanierung von einem Büro- und Verwaltungsgebäude mit Seminarräumen und Hörsälen für Lehre und Forschung gemäß HOAI, Objektliste Gebäude 10.2, mit mind. 11 000 qm BGF.
Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 2-8 § 34 HOAI) für den Umbau oder die Sanierung von einem Büro- und Verwaltungsgebäude mit Seminarräumen und Hörsälen für Lehre und Forschung gemäß HOAI, Objektliste Gebäude 10.2, mit mind. 11 000 qm BGF.
Aktueller Leistungsstand der Referenz: mind. LPH 8 (Objektüberwachung) oder Bauausführung abgeschlossen.
Projektleiter (PL)
Bauleiter (BL)
Mind. 1 Referenz über die Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 6-8 § 34 HOAI) für den Umbau oder die Sanierung von einem Büro- und Verwaltungsgebäude mit Seminarräumen und Hörsälen für Lehre und Forschung gemäß HOAI, Objektliste Gebäude 10.2, mit mind. 11 000 qm BGF.
Mind. 1 Referenz über die Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 6-8 § 34 HOAI) für den Umbau oder die Sanierung von einem Büro- und Verwaltungsgebäude mit Seminarräumen und Hörsälen für Lehre und Forschung gemäß HOAI, Objektliste Gebäude 10.2, mit mind. 11 000 qm BGF.
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren muss mind. 11 Beschäftigte betragen.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Mitarbeiter im Bereich Objektplanung Gebäude in den letzten 3 Jahren muss mind. 8 Beschäftigte betragen.
Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind nach § 75 VgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Teilnahmeberechtigt sind nach § 75 VgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb") aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Beschäftigtenzahl der Fachrichtung Objektplanung Gebäude, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb") aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Beschäftigtenzahl der Fachrichtung Objektplanung Gebäude, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BGen sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. — soweit bekannt — die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. — soweit bekannt — die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge" hochzuladen.
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge" hochzuladen.
Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP www.vergabe.rlp.de zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP www.vergabe.rlp.de zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
6) Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP www.vergabe.rlp.de.
Bekanntmachungs-ID: CXPLYYDYEV2
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162234📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Fax: +49 6131162113 📠
Internetadresse: http://www.mwvlw.rlp.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften:
1. Die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
2. Die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Quelle: OJS 2020/S 167-404244 (2020-08-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-03-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: Bekanntmachung vergebener Auftrag - 20D0224 und 20D0366
Kurze Beschreibung:
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Objektplanung Gebäude für die Gesamtsanierung des 2. und 3. Bauabschnittes des Hauptgebäudes 1 111, FORUM, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Es ist beabsichtigt, dem Auftragnehmer die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI / Leistungsbild gem. Anlage 10 HOAI zu übertragen (Grundleistungen LPH 2 - 9, aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.
.Ergänzend zu den Grundleistungen werden u. a. folgende Besondere Leistungen beauftragt bzw. optional beauftragt und nach Erfordernis gesondert abgerufen:
— Belegungsplanung BA2 und BA3 in 3 Varianten, einschließlich der Interim-Belegung der Hochschulleitung in BA 2,
— Überprüfung der QBA und ggfls. Anpassung nach Abstimmung mit dem Nutzer,
— Erstellen eines Raumbuches einschließlich der Integration der Fachbeiträge der beteiligten Planer,
— Bestandsaufnahme BA 2 und BA 3 im Hinblick auf die Bausubstanz, als auch auf die örtliche Situation inkl. der erforderlichen Ortstermine; Erstellen eines aktuellen Plansatzes (Grundrisse, Schnitte) mit einem Bericht für die Bewertung der Bausubstanz; Übergabe der Planunterlagen in *.pdf.- und *.dwg.- Format nach den Anforderungen des CAD-Pflichtenheftes,
— Aufstellen und Führen eines Maßnahmenkataloges (ca. 10 Sanierungsbausteine) inkl. separater Ausweisung der Kosten,
— Konzepte zur Barrierefreiheit für BA 2 und BA 3, welche über die Technischen Standards „Barrierefreiheit Campus JGU Mainz“ hinausgehen, d. h. Erstellen einer eigenständigen Dokumentation der Barrierefreiheit mittels Planunterlagen und Erläuterungen,
— Aufpreis zur Grundleistung für das Aufstellen einer Kostenberechnung nach Kostengruppen der 3. Ebene DIN 276 (LPH 3),
— separate Ausweisung der Kosten nach unterschiedlichen Parametern, wie z. B. Bauteilen, Geschossen, Gewerken, Kostengruppen,
— Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen (FR),
— Erstellen von Feuerwehrplänen nach DIN 14096,
— Übertragung der Planungs- und Kostendaten in die digitalen Erhebungsformulare gemäß Abschnitt K 6 RLBau,
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen.
.Der AN erstellt für das Gesamtgebäude BA 2 + 3 einen Abschlußbericht der LPH 2 (KVM Bau). Dann jeweils für den BA 2 und BA 3 getrennt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die Haushaltsunterlagen-Bau (LPH 3) sowie die Unterlagen für das Zustimmungsverfahren (LPH 4). Nach jeweiliger Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7). Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8) und die Objektbetreuung (LPH 9).
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Objektplanung Gebäude für die Gesamtsanierung des 2. und 3. Bauabschnittes des Hauptgebäudes 1 111, FORUM, auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Es ist beabsichtigt, dem Auftragnehmer die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI / Leistungsbild gem. Anlage 10 HOAI zu übertragen (Grundleistungen LPH 2 - 9, aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen.
.Ergänzend zu den Grundleistungen werden u. a. folgende Besondere Leistungen beauftragt bzw. optional beauftragt und nach Erfordernis gesondert abgerufen:
— Belegungsplanung BA2 und BA3 in 3 Varianten, einschließlich der Interim-Belegung der Hochschulleitung in BA 2,
— Überprüfung der QBA und ggfls. Anpassung nach Abstimmung mit dem Nutzer,
— Erstellen eines Raumbuches einschließlich der Integration der Fachbeiträge der beteiligten Planer,
— Bestandsaufnahme BA 2 und BA 3 im Hinblick auf die Bausubstanz, als auch auf die örtliche Situation inkl. der erforderlichen Ortstermine; Erstellen eines aktuellen Plansatzes (Grundrisse, Schnitte) mit einem Bericht für die Bewertung der Bausubstanz; Übergabe der Planunterlagen in *.pdf.- und *.dwg.- Format nach den Anforderungen des CAD-Pflichtenheftes,
— Aufstellen und Führen eines Maßnahmenkataloges (ca. 10 Sanierungsbausteine) inkl. separater Ausweisung der Kosten,
— Konzepte zur Barrierefreiheit für BA 2 und BA 3, welche über die Technischen Standards „Barrierefreiheit Campus JGU Mainz“ hinausgehen, d. h. Erstellen einer eigenständigen Dokumentation der Barrierefreiheit mittels Planunterlagen und Erläuterungen,
— Aufpreis zur Grundleistung für das Aufstellen einer Kostenberechnung nach Kostengruppen der 3. Ebene DIN 276 (LPH 3),
— separate Ausweisung der Kosten nach unterschiedlichen Parametern, wie z. B. Bauteilen, Geschossen, Gewerken, Kostengruppen,
— Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen (FR),
— Erstellen von Feuerwehrplänen nach DIN 14096,
— Übertragung der Planungs- und Kostendaten in die digitalen Erhebungsformulare gemäß Abschnitt K 6 RLBau,
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen.
.Der AN erstellt für das Gesamtgebäude BA 2 + 3 einen Abschlußbericht der LPH 2 (KVM Bau). Dann jeweils für den BA 2 und BA 3 getrennt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die Haushaltsunterlagen-Bau (LPH 3) sowie die Unterlagen für das Zustimmungsverfahren (LPH 4). Nach jeweiliger Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7). Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8) und die Objektbetreuung (LPH 9).
Gesamtwert des Auftrags: 2 927 699 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Zu Ziffer II.2.5:
Von den Teilnehmern ist in Verfahrensstufe 2 eine Ideenskizze zu erarbeiten. Diese ist mit Angebotsabgabe einzureichen und im Rahmen des Verhandlungsgespräches vorzustellen. Aufgabenstellung und Bewertung sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Für die Ideenskizze wird eine Aufwandsentschädigung von 2 000 EUR gezahlt.
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB / B. Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Ausführungszeit für die Leistungen der LPH 9.
Von den Teilnehmern ist in Verfahrensstufe 2 eine Ideenskizze zu erarbeiten. Diese ist mit Angebotsabgabe einzureichen und im Rahmen des Verhandlungsgespräches vorzustellen. Aufgabenstellung und Bewertung sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Für die Ideenskizze wird eine Aufwandsentschädigung von 2 000 EUR gezahlt.
Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB / B. Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Ausführungszeit für die Leistungen der LPH 9.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es ist beabsichtigt, dem Auftragnehmer die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI / Leistungsbild gem. Anlage 10 HOAI zu übertragen (Grundleistungen LPH 2 - 9, aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
Es ist beabsichtigt, dem Auftragnehmer die Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI / Leistungsbild gem. Anlage 10 HOAI zu übertragen (Grundleistungen LPH 2 - 9, aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen auch Wegfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen).
.Ergänzend zu den Grundleistungen werden u. a. folgende Besondere Leistungen beauftragt bzw. optional beauftragt und nach Erfordernis gesondert abgerufen:
— Belegungsplanung BA2 und BA3 in 3 Varianten, einschließlich der Interim-Belegung der Hochschulleitung in BA 2,
— Überprüfung der QBA und ggfls. Anpassung nach Abstimmung mit dem Nutzer,
— Erstellen eines Raumbuches einschließlich der Integration der Fachbeiträge der beteiligten Planer,
— Bestandsaufnahme BA 2 und BA 3 im Hinblick auf die Bausubstanz, als auch auf die örtliche Situation inkl. der erforderlichen Ortstermine; Erstellen eines aktuellen Plansatzes (Grundrisse, Schnitte) mit einem Bericht für die Bewertung der Bausubstanz; Übergabe der Planunterlagen in *.pdf.- und *.dwg.- Format nach den Anforderungen des CAD-Pflichtenheftes,
— Bestandsaufnahme BA 2 und BA 3 im Hinblick auf die Bausubstanz, als auch auf die örtliche Situation inkl. der erforderlichen Ortstermine; Erstellen eines aktuellen Plansatzes (Grundrisse, Schnitte) mit einem Bericht für die Bewertung der Bausubstanz; Übergabe der Planunterlagen in *.pdf.- und *.dwg.- Format nach den Anforderungen des CAD-Pflichtenheftes,
— Aufstellen und Führen eines Maßnahmenkataloges (ca. 10 Sanierungsbausteine) inkl. separater Ausweisung der Kosten,
— Konzepte zur Barrierefreiheit für BA 2 und BA 3, welche über die Technischen Standards „Barrierefreiheit Campus JGU Mainz“ hinausgehen, d. h. Erstellen einer eigenständigen Dokumentation der Barrierefreiheit mittels Planunterlagen und Erläuterungen,
— Konzepte zur Barrierefreiheit für BA 2 und BA 3, welche über die Technischen Standards „Barrierefreiheit Campus JGU Mainz“ hinausgehen, d. h. Erstellen einer eigenständigen Dokumentation der Barrierefreiheit mittels Planunterlagen und Erläuterungen,
— Aufpreis zur Grundleistung für das Aufstellen einer Kostenberechnung nach Kostengruppen der 3. Ebene DIN 276 (LPH 3),
— separate Ausweisung der Kosten nach unterschiedlichen Parametern, wie z. B. Bauteilen, Geschossen, Gewerken, Kostengruppen,
— Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen (FR),
— Erstellen von Feuerwehrplänen nach DIN 14096,
— Übertragung der Planungs- und Kostendaten in die digitalen Erhebungsformulare gemäß Abschnitt K 6 RLBau,
.Der AN erstellt für das Gesamtgebäude BA 2 + 3 einen Abschlußbericht der LPH 2 (KVM Bau). Dann jeweils für den BA 2 und BA 3 getrennt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die Haushaltsunterlagen-Bau (LPH 3) sowie die Unterlagen für das Zustimmungsverfahren (LPH 4). Nach jeweiliger Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7). Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8) und die Objektbetreuung (LPH 9).
.Der AN erstellt für das Gesamtgebäude BA 2 + 3 einen Abschlußbericht der LPH 2 (KVM Bau). Dann jeweils für den BA 2 und BA 3 getrennt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die Haushaltsunterlagen-Bau (LPH 3) sowie die Unterlagen für das Zustimmungsverfahren (LPH 4). Nach jeweiliger Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und wirkt bei der Vergabe mit (LPH 7). Er übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8) und die Objektbetreuung (LPH 9).
.Das Gebäude liegt in einer Denkmalzone und hat gem. Denkmalliste Rheinland-Pfalz als nationalsozialistischer Kasernenbau im Zuge der Kriegsvorbereitung militärgeschichtliche Relevanz. Als Gründungsbau der ersten Landesuniversität von Rheinland-Pfalz ist es auch von landesgeschichtlicher Bedeutung.
.Das Gebäude liegt in einer Denkmalzone und hat gem. Denkmalliste Rheinland-Pfalz als nationalsozialistischer Kasernenbau im Zuge der Kriegsvorbereitung militärgeschichtliche Relevanz. Als Gründungsbau der ersten Landesuniversität von Rheinland-Pfalz ist es auch von landesgeschichtlicher Bedeutung.
.Die 3-Flügel-Anlage bildet den östlichen Eingangsbereich des Universitätsgeländes und weist eine typische Kasernenarchitektur auf. Das Gebäude ist U-förmig, wobei die beiden Seitenflügel in 2 kurzen Eckrisaliten über den mittleren Flügel nach Nordosten hinausragen und im Südwesten von 2 unterschiedlich großen Kopfbauten abgeschlossen werden. Der vollunterkellerte zweigeschossige Baukörper trägt ein Satteldach. Die Seitenflügel werden von 2 mächtigen Torbauten durchbrochen, die heute als Hauptzugang und Durchgangspforten aus Richtung Osten auf den Campus dienen. Dieses Entree liegt auf der sogenannten „Mittelachse“ des Masterplans von 2011 und wird durch den Flakturm im östlichen Seitenflügel des Hauptgebäudes betont.
.Die 3-Flügel-Anlage bildet den östlichen Eingangsbereich des Universitätsgeländes und weist eine typische Kasernenarchitektur auf. Das Gebäude ist U-förmig, wobei die beiden Seitenflügel in 2 kurzen Eckrisaliten über den mittleren Flügel nach Nordosten hinausragen und im Südwesten von 2 unterschiedlich großen Kopfbauten abgeschlossen werden. Der vollunterkellerte zweigeschossige Baukörper trägt ein Satteldach. Die Seitenflügel werden von 2 mächtigen Torbauten durchbrochen, die heute als Hauptzugang und Durchgangspforten aus Richtung Osten auf den Campus dienen. Dieses Entree liegt auf der sogenannten „Mittelachse“ des Masterplans von 2011 und wird durch den Flakturm im östlichen Seitenflügel des Hauptgebäudes betont.
Das Erdgeschoss liegt gegenüber dem Platzniveau um ca. 1,00 m erhöht. Das Gebäude gliedert sich organisatorisch in 7 Bauteile A bis G (bzw. 1-7). Diese sind jeweils dezentral erschlossen, haben eigene Zugänge und Treppenhäuser, sind einheitlich als Zweibund angelegt und über durchlaufende Flure miteinander verbunden.
Das Erdgeschoss liegt gegenüber dem Platzniveau um ca. 1,00 m erhöht. Das Gebäude gliedert sich organisatorisch in 7 Bauteile A bis G (bzw. 1-7). Diese sind jeweils dezentral erschlossen, haben eigene Zugänge und Treppenhäuser, sind einheitlich als Zweibund angelegt und über durchlaufende Flure miteinander verbunden.
.Die Flächen (nach DIN 277) betragen
Die Kostenermittlung ergibt Gesamtkosten von ca. 37,662 Mio. EUR brutto für KG 200 - 600.
Für BA 2 + 3:
— Einarbeitung in das Projekt / Konzept / Belegungsplanung ab voraussichtlich November 2020
Für BA 2:
— Erstellung HU-Bau: ab voraussichtlich Juli 2021,
— Ausführungsplanung: ab voraussichtlich Juli 2022,
Für BA 3:
— Erstellung HU-Bau: ab voraussichtlich April 2023,
— Ausführungsplanung: ab voraussichtlich Januar 2025,
.Vertreter des Planungsteams müssen während der gesamten Planungs- und Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet ist. Der Auftragnehmer wird verpflichtet, ein Büro vor Ort ausreichend, jedoch mit mindestens 1 Mitarbeiter, bis zur Übergabe der baulichen Anlage zu besetzen.
.Vertreter des Planungsteams müssen während der gesamten Planungs- und Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet ist. Der Auftragnehmer wird verpflichtet, ein Büro vor Ort ausreichend, jedoch mit mindestens 1 Mitarbeiter, bis zur Übergabe der baulichen Anlage zu besetzen.
Beschreibung der Optionen:
.Es ist beabsichtigt die o. g. Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.
Zusätzliche Informationen:
Von den Teilnehmern ist in Verfahrensstufe 2 eine Ideenskizze zu erarbeiten. Diese ist mit Angebotsabgabe einzureichen und im Rahmen des Verhandlungsgespräches vorzustellen. Aufgabenstellung und Bewertung sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Für die Ideenskizze wird eine Aufwandsentschädigung von 2 000 EUR gezahlt.
Von den Teilnehmern ist in Verfahrensstufe 2 eine Ideenskizze zu erarbeiten. Diese ist mit Angebotsabgabe einzureichen und im Rahmen des Verhandlungsgespräches vorzustellen. Aufgabenstellung und Bewertung sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Für die Ideenskizze wird eine Aufwandsentschädigung von 2 000 EUR gezahlt.
Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB / B. Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Ausführungszeit für die Leistungen der LPH 9.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Vorgehensweise zur Erreichung der Ziele Qualitäten, Kosten und Termine bei Planung und Ausführung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und konzeptionellen Vorgehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auseinandersetzung mit den vorliegenden Bestandsunterlagen, Vorstellung und Erläuterung der Ideenskizze, Beurteilung der Ideenzkizze
Qualitätskriterium (Gewichtung): 33
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 7
Preis (Gewichtung): 15
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-21 📅
Name: agn Rhein-Main GmbH
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65189
Land: Deutschland 🇩🇪 Wiesbaden, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 2 927 699 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257 a, 56077 Koblenz
Referenz Zusätzliche Informationen
.Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
.Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
.Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
.2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
.3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. - soweit bekannt - die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. - soweit bekannt - die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
.4) Vergabeunterlagen / Teilnahmeantrag
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen 2-felsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen 2-felsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
.Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge / Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
.Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge / Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
.5) Erhalt der Vergabeunterlagen / Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
.6) Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP www.vergabe.rlp.de
Bekanntmachungs-ID: CXPLYYDYCZD.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
.Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
.Die Feststellung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 GWB ist gem. § 135 Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend zu machen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
.Die Feststellung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 GWB ist gem. § 135 Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend zu machen.