Objektplanung Gebäude zur Sanierung an der Johann-von-Nassau-Schule, Dillenburg

Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises

Objektplanung für Gebäude gemäß Teil 3, Abschnitt 1 HOAI im Zuge der Sanierung der Johann-von-Nassau-Schule, Dillenburg.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-03-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-03-09 Auftragsbekanntmachung
2020-03-12 Ergänzende Angaben
2020-09-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-03-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: 2270/2020/1
Kurze Beschreibung:
Objektplanung für Gebäude gemäß Teil 3, Abschnitt 1 HOAI im Zuge der Sanierung der Johann-von-Nassau-Schule, Dillenburg.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lahn-Dill-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
Postanschrift: Karl-Kellner-Ring 51
Postleitzahl: 35576
Postort: Wetzlar
Kontakt
Internetadresse: http://www.lahn-dill-kreis.de 🌏
E-Mail: marc.kleiner@lahn-dill-kreis.de 📧
Telefon: +49 2771407660 📞
Fax: +49 2771407807 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen/2223687/zustellweg-auswaehlen 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-09 📅
Einreichungsfrist: 2020-03-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 051-121117
ABl. S-Ausgabe: 51
Zusätzliche Informationen
Für die Auswertung des Teilnahmeverfahrens sind der auswertenden Stelle die Bewerbungsunterlagen ausschließlich elektronisch über das Beschafferprofil einzureichen. Kostenfreier Bezug der digitalen Unterlagen über den Download dieser Veröffentlichung. Für sämtliche unter III.2.1. bis III.2.3. genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der im „Bewerbungsformular“ enthaltenen Formblätter zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Sofern nicht anders vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sowie die detaillierenden Mindestanforderungen sind den anzufordernden Bewerbungsunterlagen und diesem Veröffentlichungstext zu entnehmen. Der Bewerbungsbogen inkl. den geforderten Anlagen und Nachweisen ist von jedem Mitglied einer Bewerbungsgemeinschaft sowie von jedem Nachunternehmer gem. § 46 Abs. 3, Satz 10 VgV oder § 47 VgV auszufüllen und digital einzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 734488.11 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises vertreten durch die Bauabteilung ist nach dem Hessischen Schulgesetz Träger von Schulen. In dieser Funktion plant er die Sanierung an der Johann-von-Nassau-Schule in Dillenburg.
Der älteste Gebäudeteil der Schule wurde im Jahr 1895 am Hofgarten als sogenannte „Neue Stadtschule“ erbaut und bereits 1914, aufgrund der Nutzung als Lazarett im Ersten Weltkrieg, erweitert (heutiges Bauteil E). Neben der „Neuen Stadtschule“ wurde von 1897 bis 1898 die „Bergschule“ für Bergbaubeamte des mittleren Dienstes errichtet (heutiges Bauteil C). Die Zusammenlegung zu einem vereinigten Schulkomplex für Haupt- und Realschule wurde in 1989 begonnen und mittels verglastem Foyer und Anbau an die „Bergschule“ im September 1995 mit Bezug der Johann-von-Nassau-Schule realisiert.
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Eine neue Turnhalle mit Räumlichkeiten für die Mensa komplettierte in der Folge die Johann-von-Nassau-Schule in der Wilhelmstraße.
Die Schule, in der gegenwärtig 614 Schüler/innen in 26 Klassen beschult werden, wurde vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen am 15.11.2012 unter Denkmalschutz gestellt.
Im Zuge der allgemeinen Sicherheitsüberprüfungen der Schulen des Lahn-Dill-Kreises wurden auch an der Haupt- und Realschule in Dillenburg Mängel im Bereich des Brandschutzes (Flucht- und Rettungswege), sowie im Bereich Standsicherheit festgestellt. Ein vorläufiges Brandschutzkonzept liegt vor und soll, nach noch anzufertigender Aktualisierung, umgesetzt werden. Hierauf basierend ist ein Bauantrag über die gesamte Liegenschaft zu stellen.
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Die Flucht- und Rettungswegesituation für die gesamte Liegenschaft muss überarbeitet und ergänzt werden, der Einbau einer flächendeckenden Brandmeldeanlage mit der Überwachungsklasse K1, sowie einer Sicherheitsbeleuchtungsanlage für die Flucht- und Rettungswege ist erforderlich.
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Als anstehender 1. Bauabschnitt ist die Sanierung eines 3-geschossigen naturwissenschaftlichen und Klassentrakt-Bereiches (Bauteil B) in Kalksandsteinbauweise (6 Fachräume + Sammlung, 7 Klassenräume) sowie von Teilen des Verwaltungsbereichs im Gebäude der ehemaligen „Bergschule“ (Bauteil C) vorgesehen.
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Neben der brandschutztechnischen Sanierung inkl. Einbau einer Brandmeldeanlage, ist die Erneuerung der EDV und Ertüchtigung der Elektroinstallation vorgesehen. Für die naturwissenschaftlichen Räume ist die Montage eines deckenhängenden Mediensystems angedacht. Aufgrund der hierfür nötigen neuen Raumaufteilung sind Veränderungen am Bestand und den haustechnischen Einrichtungen erforderlich. Zusätzlich ist im Zuge der Maßnahme der Einbau einer Lüftungsanlage für den naturwissenschaftlichen Bereich vorgesehen.
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Ein erster Vorabzug zur Beseitigung der brandschutztechnischen und statischen Mängel wurde im Jahr 2012 durch die WernerArchitekten, Dillenburg erstellt. Diese Unterlagen dienen der Information für das gegenständliche Beschaffungsverfahren und sind nicht zwingend weiterzuführen.
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Im Anschluss an den gegenständlichen 1. Bauabschnitt soll in einem oder ggf. mehreren weiteren Bauabschnitten die Sanierung des Gebäudeteils der ehemaligen Hofgartenschule (Bauteil E, inkl. Bauteil D) in den Jahren nach 2023-2024 erfolgen.
Die gegenständlichen Planungsleistungen der Objektplanung werden als Stufenauftrag erteilt. Es ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphasen 1 bis 4 für den 1. Bauabschnitt zu beauftragen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 734488.11 EUR 💰
Dauer: 72 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Bei Durchführung der Sanierung der „Hofgartenschule“ in mehreren Bauabschnitten unter der Voraussetzung der Beauftragung der weiteren Stufen der gegenständlichen Objektplanungsleistungen, kann sich die Bauzeit entsprechend verlängern. Die Abrufoption für die weiteren Stufen der gegenständlichen Objektplanungsleistungen unterliegen den Abrufbestimmungen des Architektenvertrags und seinen Anhängen.
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Beschreibung der Optionen:
Es wird beabsichtigt die Vergabe der Objektplanungsleistungen stufenweise zu beauftragen:
— Stufe 1 (HOAI Leistungsphasen 1-4) für den 1. Bauabschnitt – Sanierung Nawi, Klassen und Verwaltung;
— Stufe 2 (HOAI Leistungsphasen 5-9) für den 1. Bauabschnitt – Sanierung Nawi, Klassen und Verwaltung;
— Stufe 3 (HOAI Leistungsphasen 1-4) für den 2. Bauabschnitt – Sanierung „Hofgartenschule“;
— Stufe 4 (HOAI Leistungsphasen 5-9) für den 2. Bauabschnitt – Sanierung „Hofgartenschule“.
Optional: Stufen 5 bzw. Folgende (jeweils HOAI Leistungsphasen 5-9) für den 3. oder die Folgebauabschnitte, sofern die Sanierung der „Hofgartenschule“ in mehrere Ausführungsbauabschnitte unterteilt ist.
Mit der Beauftragung erfolgt der Abruf der Stufe 1 (HOAI Leistungsphase 1-4). Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen besteht, auch bei Bedarf, nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Dillenburg
DEUTSCHLAND

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter zwingender Verwendung des Bewerbungsformulars (siehe hierzu auch VI.3) einzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen. Die Nachweise und die jeweiligen zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der in den Hinweisen zur Bearbeitung des Bewerbungsbogens aufgeführten Reihenfolge einzureichen. Folgende Nachweise sind unter zwingender Verwendung der beigefügten Formulare mit der Bewerbung einzureichen:
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a) Angaben zum Unternehmen mit Nachweis der Berechtigung des projektverantwortlichen Ingenieurs zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur (vom Erbringer des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude),
b) Erklärung zu § 73 Abs. 3 VgV (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen) – Anlage 1,
c) Erklärung zu § 6 Abs. 2 VgV (Wirtschaftliche Verknüpfungen) – Anlage 2a,
d) Erklärung zu 43 Abs. 3 VgV (Bevollmächtigung eines Vertreters der Bietergemeinschaft sowie der gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfalle) – Anlage 2b,
e) Erklärung zu § 123 Abs. 1 GWB (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß Punkten 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 des § 123 Abs. 1 GWB vorliegen) – Anlage 3,
f) Erklärung, zu § 124 Abs. 1 GWB (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß Punkten 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 des § 124 Abs. 1 GWB vorliegen) – Anlage 4.
Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinausgehend eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Ausgenommen sind hierbei die Nachweise der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 VgV einer EU-Versicherungsgesellschaft – Anlage 5.
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Punkt III.1.2. genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden,
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b) Erklärung des Bewerbers gemäß § 45 Abs. 4, Satz 4 VgV über den Gesamtumsatz (Honorare für Objektplanungsleistungen für Gebäude) brutto in Mio. Euro in den letzten 3 Geschäftsjahren (2017, 2018 und 2019),
c) Erklärung des Bewerbers gemäß § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV über die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter für Objektplanungsleistungen im Jahresdurchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2017, 2018 und 2019) – Anlage 7.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind die entsprechenden Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmens bzw. Freiberufler ermöglichen.
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Mindeststandards:
a) Mindestdeckungssummen Berufshaftpflichtversicherung für Objektplanungsleistungen – Anlage 5:
— 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie
— 1 000 000 EUR für sonstige Schäden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Erklärung des Bewerbers für Objektplanungsleistungen gemäß § 46 Abs. 3, Satz 1 VgV, die sich auf wesentliche in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte beziehen. Es werden nur Referenzen berücksichtigt, bei denen ein Ansprechpartner des Auftraggebers/Kunden genannt wird, der im Rahmen der Prüfung des Teilnahmeantrages kontaktiert werden kann.
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Für den Fall dass der Bewerber mehr als die geforderte Anzahl an Referenzen einreicht, hat der Bewerber anzugeben, welche Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten eingereichten Referenzen seiner Auswahl zugrunde legen. Im Hinblick auf die Erfüllung der Mindestanforderung wird der Auftraggeber hingegen in diesem Fall alle eingereichten Referenzen prüfen.
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In der Referenzliste sind zwingend folgende Angaben zu machen:
— Projektbezeichnung und Ort;
— Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten;
— Art des Auftraggebers;
— Ausführungszeitraum;
— erbrachte Leistungsphasen;
— Art der Maßnahme;
— Nutzungsart;
— Projektgröße BGF [m
— Brutto-Baukosten gem. DIN 276;
— Referenzschreiben oder Eigenerklärung.
Soweit vorhanden.
b) Erklärung des Bewerbers über die berufliche Befähigung und Qualifikation des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens gemäß § 46 Abs. 3, Satz 6 VgV insbesondere der für die zu vergebende Dienstleistung verantwortlichen Personen; Anlage 8 ff.
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Gefordert sind Angaben/Nachweise und Referenzen der Projektmitarbeiter:
Name, berufliche Qualifikation (Ingenieur oder Architekt mit Nachweis), Anzahl der Berufsjahre, es sind mindestens 3 Referenzobjekte für vergleichbare Projekte beizufügen, mindestens eine Referenz muss aus dem Bereich des Schul- und Bildungsbaus stammen.
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Zu den Referenzen sind noch folgende Angaben zu machen:
Objektbezeichnung, Projektgröße bzw. -kosten brutto gem. DIN 276, Angabe der Adresse einschließlich Telefonnummer des Ansprechpartners.
c) Erklärung des Bewerbers gemäß § 46 Abs. 3, Satz 3 VgV durch eine Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität (z. B. Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden) – Anlage 8.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. anzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.
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Mindeststandards: a) Mindestvoraussetzung: 1 Schul- und Bildungsbauprojekt.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß § 75 VgV Ausgabe 12.4.2016 berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist.
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Juristische Personen werden gemäß § 43 Abs. 1 VgV zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden, werden ebenfalls zugelassen. Der Bewerber oder der örtliche Partner muss nach der Hessischen BO bauvorlagenberechtigt sein.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner gegenüber benannt und mit uneingeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Die Erklärung der Bietergemeinschaft (falls Bewerbung als Bietergemeinschaft erfolgt) als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter ist vorzulegen.(siehe hierzu auch III.2.1).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Gemittelter Jahresumsatz der letzten 3 Jahre (2017 bis 2019) § 45 Abs. 4, Satz 4 VgV, ~6 %, Referenzliste der in den letzten 3 Jahren erbrachten Dienstleistungen des Bewerbers insgesamt § 46 Abs. 3, Satz 1 VgV, ~45 %, Fachlicher Lebenslauf der vorgesehenen Projektbearbeiter mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV, ~41 %, Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren mit Angabe der Führungskräfte § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV, ~4 %, Erklärung zur Schadensfreiheit ~4 %.
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Im Hinblick auf die Unterkriterien zu diesen Auswahlkriterien sowie deren Gewichtung verweist der Auftraggeber auf den Bewertungsbogen, der zum Download bereitgestellt ist.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-04-14 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-06-30 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Angebotspräsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisations- und Ablaufkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gesamteindruck im Präsentationsgespräch
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Preis (Gewichtung): 45

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Marc Kleiner
Internetadresse: www.lahn-dill-kreis.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/2223687/zustellweg-auswaehlen 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: ACP Projektmanagement GmbH
Postanschrift: Burger Landstraße 23a
Postort: Herborn
Postleitzahl: 35745
Telefon: +49 277257430 📞
E-Mail: dominic.hartmann@acpmanagement.de 📧
Fax: +49 2772574325 📠
Land: Lahn-Dill-Kreis 🏙️
Internetadresse: www.acpmanagement.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für die Auswertung des Teilnahmeverfahrens sind der auswertenden Stelle die Bewerbungsunterlagen ausschließlich elektronisch über das Beschafferprofil einzureichen. Kostenfreier Bezug der digitalen Unterlagen über den Download dieser Veröffentlichung.
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Für sämtliche unter III.2.1. bis III.2.3. genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der im „Bewerbungsformular“ enthaltenen Formblätter zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Sofern nicht anders vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sowie die detaillierenden Mindestanforderungen sind den anzufordernden Bewerbungsunterlagen und diesem Veröffentlichungstext zu entnehmen. Der Bewerbungsbogen inkl. den geforderten Anlagen und Nachweisen ist von jedem Mitglied einer Bewerbungsgemeinschaft sowie von jedem Nachunternehmer gem. § 46 Abs. 3, Satz 10 VgV oder § 47 VgV auszufüllen und digital einzureichen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. und 2. Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dez. III 31.4
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3 (Wilhelminenhaus)
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 496151126601 📞
E-Mail: karin.heiderstaedt@rpda.hessen.de 📧
Fax: +49 496151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 8 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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Quelle: OJS 2020/S 051-121117 (2020-03-09)
Ergänzende Angaben (2020-03-12)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-03-12 📅
Einreichungsfrist: 2020-04-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-03-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 054-129251
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 051-121117
ABl. S-Ausgabe: 54
Quelle: OJS 2020/S 054-129251 (2020-03-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-09-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-09-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 179-432471
ABl. S-Ausgabe: 179

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der älteste Gebäudeteil der Schule wurde im Jahr 1895 am Hofgarten als sogenannte „Neue Stadtschule“ erbaut und bereits 1914, aufgrund der Nutzung als Lazarett im Ersten Weltkrieg, erweitert (heutiges Bauteil E). Neben der „Neuen Stadtschule“ wurde von 1897 bis 1898 die
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„Bergschule“ für Bergbaubeamte des mittleren Dienstes errichtet (heutiges Bauteil C). Die Zusammenlegung zu einem vereinigten Schulkomplex für Haupt- und Realschule wurde in 1989 begonnen und mittels verglastem Foyer und Anbau an die „Bergschule“ im September 1995 mit Bezug der Johann-von-Nassau-Schule realisiert.
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Im Zuge der allgemeinen Sicherheitsüberprüfungen der Schulen des Lahn-Dill-Kreises wurden auch an der Haupt- und Realschule in Dillenburg Mängel im Bereich des Brandschutzes (Flucht-und Rettungswege), sowie im Bereich Standsicherheit festgestellt. Ein vorläufiges Brandschutzkonzept liegt vor und soll, nach noch anzufertigender Aktualisierung, umgesetzt werden. Hierauf basierend ist ein Bauantrag über die gesamte Liegenschaft zu stellen.
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Beschreibung der Optionen:
Es wird beabsichtigt die Vergabe der Objektplanungsleistungen stufenweise zu beauftragen: Stufe 1 (HOAI Leistungsphasen 1-4) für den 1. Bauabschnitt — Sanierung Nawi, Klassen und Verwaltung
Stufe 2 (HOAI Leistungsphasen 5-9) für den 1. Bauabschnitt — Sanierung Nawi, Klassen und Verwaltung
Stufe 3 (HOAI Leistungsphasen 1-4) für den 2. Bauabschnitt — Sanierung „Hofgartenschule“
Stufe 4 (HOAI Leistungsphasen 5-9) für den 2. Bauabschnitt — Sanierung „Hofgartenschule“
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dillenburg, DE

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-09-07 📅
Name: Freischlad & Partner GmbH & Co. KG
Postanschrift: Bahnhofstraße 12
Postort: Haiger
Postleitzahl: 35708
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2773-9310 📞
E-Mail: j.freischlad@freischlad.com 📧
Land: Lahn-Dill-Kreis 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bauabteilung - Schulen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 8 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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Quelle: OJS 2020/S 179-432471 (2020-09-10)