OFFIS e. V. – Lieferung, Aufbau, Installation, Anschluss und Inbetriebnahme eines Fahrsimulators / Supply, assembly, installation, connection and launch of a driving simulator

OFFIS e.V.

Hinweis: Die Vergabeunterlagen enthalten auch englischsprachige Vertragsunterlagen und Leistungsbeschreibungen.
(Note: The procurement documents also include English-language contract documents and descriptions.)
Das neue DLR Forschungsinstitut „Systems Engineering für zukünftige Mobilität" (DLR- E) befindet sich in Oldenburg, im Bundesland Niedersachsen, Norddeutschland. Das Institut hat seine Wurzeln im Informatikforschungsinstitut OFFIS e.V., welches ebenfalls in Oldenburg beheimatet ist. Aktuell wird die Abteilung „Verkehr" des OFFIS Instituts in das neue DLR-SE Institut überführt, um die Forschungsmöglichkeiten im Bereich Informatikmethoden und -werkzeuge für die Verifikation und Validierung von automatisierten Verkehrssystemen zu verbessern (Straße, Schiene, Schiff). Die Überführung des OFFIS e.V. Bereiches „Verkehr" in das neue DLR-SE Institut ist aktuell noch nicht abgeschlossen, weswegen die hier ausgeschriebene Fahrsimulationsanlage noch durch den OFFIS e. V. gekauft wird. Die Anlage wird in das Eigentum und den Besitz des DLR e. V. übergehen, sobald der Transformationsprozess abgeschlossen ist (voraussichtlich Ende 2021).
Das neue Institut wird aus 3 Bereichen bestehen: zwei werden für die Entwicklung von neuen Methoden und Werkzeugen verantwortlich sein, während der dritte Bereich notwendige Testumgebungen aufsetzt, um die Anwendbarkeit der neuentwickelten Methoden in einem industrienahen Testfeld überprüfen zu können. Dies umfasst auch die vollständige Kette an simulationsbasierten Methoden: modelbasiert, software / hardware / driver in the loop. Des Weiteren werden auch Co-Simulationsansätze für komplexe Testumgebungen aufgesetzt werden. Es ist notwendig, dass sich die Qualität der Testumgebungen möglichst nahe an der industriellen Praxis befindet, damit ein Einsatz der Methoden in der Industrie ermöglicht wird.
Für die angesprochene Testumgebung im Bereich Straßenverkehr benötigt das DLR-SE Institut einen Fahrsimulator, welcher von Forschern und Entwicklern gleichermaßen genutzt wird, um deren tägliche Arbeit zu unterstützen. Basierend auf 10 Jahren Erfahrung mit einem statischen Fahrsimulator wurde entschieden, dass eine neue Anlage mit einer Bewegungsplattform notwendig sein wird, um die zukünftigen Aufgaben durchführen zu können. DLR-SE wird diese Plattform unter anderem für Forschung im Bereich Human Factors (Mensch-Maschine Interaktion), das Testen von prototypischen HMI Entwicklungen, sowie software / model und hard-ware in the loop Tests einsetzen. Dies betrifft zum Beispiel:
— die Durchführung von kontrollierten Studien mit Probanden, um empirische Daten für die Werkzeug- und Methodenentwicklung im Bereich Mensch-Maschine Interaktion und Systementwicklung erheben zu können,
— die Verifikation und Validierung von Methoden und Werkzeugen für das Systems Engineering muss mit der Erhebung von empirischen Daten unterstützt werden, und
— das Testen und Demonstrieren von Fahrerassistenzsystemen sowie von hochautomatisierten Fahrfunktionen in Übereinstimmung der SAE Level 1-5.
Der Simulator wird auch als Technologiedemonstrator für die verschiedenen Gruppen innerhalb des neuen Institutes dienen. Er wird sowohl in grundlagen-, aber auch in angewandter und industrienaher Forschung zusammen mit Forschungs- und Industriepartner in nationalen und EU oder anderweitig geförderten Projekten genutzt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-01-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-12-16 Auftragsbekanntmachung
2021-03-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-12-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fahrsimulatoren
Referenznummer: CXP4Y6JD7XT
Kurze Beschreibung:
Hinweis: Die Vergabeunterlagen enthalten auch englischsprachige Vertragsunterlagen und Leistungsbeschreibungen. (Note: The procurement documents also include English-language contract documents and descriptions.) Das neue DLR Forschungsinstitut „Systems Engineering für zukünftige Mobilität" (DLR- E) befindet sich in Oldenburg, im Bundesland Niedersachsen, Norddeutschland. Das Institut hat seine Wurzeln im Informatikforschungsinstitut OFFIS e.V., welches ebenfalls in Oldenburg beheimatet ist. Aktuell wird die Abteilung „Verkehr" des OFFIS Instituts in das neue DLR-SE Institut überführt, um die Forschungsmöglichkeiten im Bereich Informatikmethoden und -werkzeuge für die Verifikation und Validierung von automatisierten Verkehrssystemen zu verbessern (Straße, Schiene, Schiff). Die Überführung des OFFIS e.V. Bereiches „Verkehr" in das neue DLR-SE Institut ist aktuell noch nicht abgeschlossen, weswegen die hier ausgeschriebene Fahrsimulationsanlage noch durch den OFFIS e. V. gekauft wird. Die Anlage wird in das Eigentum und den Besitz des DLR e. V. übergehen, sobald der Transformationsprozess abgeschlossen ist (voraussichtlich Ende 2021). Das neue Institut wird aus 3 Bereichen bestehen: zwei werden für die Entwicklung von neuen Methoden und Werkzeugen verantwortlich sein, während der dritte Bereich notwendige Testumgebungen aufsetzt, um die Anwendbarkeit der neuentwickelten Methoden in einem industrienahen Testfeld überprüfen zu können. Dies umfasst auch die vollständige Kette an simulationsbasierten Methoden: modelbasiert, software / hardware / driver in the loop. Des Weiteren werden auch Co-Simulationsansätze für komplexe Testumgebungen aufgesetzt werden. Es ist notwendig, dass sich die Qualität der Testumgebungen möglichst nahe an der industriellen Praxis befindet, damit ein Einsatz der Methoden in der Industrie ermöglicht wird. Für die angesprochene Testumgebung im Bereich Straßenverkehr benötigt das DLR-SE Institut einen Fahrsimulator, welcher von Forschern und Entwicklern gleichermaßen genutzt wird, um deren tägliche Arbeit zu unterstützen. Basierend auf 10 Jahren Erfahrung mit einem statischen Fahrsimulator wurde entschieden, dass eine neue Anlage mit einer Bewegungsplattform notwendig sein wird, um die zukünftigen Aufgaben durchführen zu können. DLR-SE wird diese Plattform unter anderem für Forschung im Bereich Human Factors (Mensch-Maschine Interaktion), das Testen von prototypischen HMI Entwicklungen, sowie software / model und hard-ware in the loop Tests einsetzen. Dies betrifft zum Beispiel: — die Durchführung von kontrollierten Studien mit Probanden, um empirische Daten für die Werkzeug- und Methodenentwicklung im Bereich Mensch-Maschine Interaktion und Systementwicklung erheben zu können, — die Verifikation und Validierung von Methoden und Werkzeugen für das Systems Engineering muss mit der Erhebung von empirischen Daten unterstützt werden, und — das Testen und Demonstrieren von Fahrerassistenzsystemen sowie von hochautomatisierten Fahrfunktionen in Übereinstimmung der SAE Level 1-5. Der Simulator wird auch als Technologiedemonstrator für die verschiedenen Gruppen innerhalb des neuen Institutes dienen. Er wird sowohl in grundlagen-, aber auch in angewandter und industrienaher Forschung zusammen mit Forschungs- und Industriepartner in nationalen und EU oder anderweitig geförderten Projekten genutzt werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Fahrsimulatoren 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Transportmittel und Erzeugnisse für Verkehrszwecke 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Oldenburg, Landkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: OFFIS e.V.
Postanschrift: Escherweg 2
Postleitzahl: 26121
Postort: Oldenburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.offis.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6JD7XT/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6JD7XT 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-16 📅
Einreichungsfrist: 2021-01-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-21 📅
Datum des Beginns: 2021-02-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 248-616484
ABl. S-Ausgabe: 248
Zusätzliche Informationen
Das Angebotsschreiben nebst Anlagen ist spätestens zum unter „Schlusstermin für den Eingang der Angebote" festgelegten Termin einzureichen. Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Angebots darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit der Rüge nicht abgeholfen wird, sind die Bieter insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig. Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JD7XT
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Hinweis: Die Vergabeunterlagen enthalten auch englischsprachige Vertragsunterlagen und Leistungsbeschreibungen.
(Note: The procurement documents also include English-language contract documents and descriptions.)
Das neue DLR Forschungsinstitut „Systems Engineering für zukünftige Mobilität" (DLR- E) befindet sich in Oldenburg, im Bundesland Niedersachsen, Norddeutschland. Das Institut hat seine Wurzeln im Informatikforschungsinstitut OFFIS e.V., welches ebenfalls in Oldenburg beheimatet ist. Aktuell wird die Abteilung „Verkehr" des OFFIS Instituts in das neue DLR-SE Institut überführt, um die Forschungsmöglichkeiten im Bereich Informatikmethoden und -werkzeuge für die Verifikation und Validierung von automatisierten Verkehrssystemen zu verbessern (Straße, Schiene, Schiff). Die Überführung des OFFIS e.V. Bereiches „Verkehr" in das neue DLR-SE Institut ist aktuell noch nicht abgeschlossen, weswegen die hier ausgeschriebene Fahrsimulationsanlage noch durch den OFFIS e. V. gekauft wird. Die Anlage wird in das Eigentum und den Besitz des DLR e. V. übergehen, sobald der Transformationsprozess abgeschlossen ist (voraussichtlich Ende 2021).
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Das neue Institut wird aus 3 Bereichen bestehen: zwei werden für die Entwicklung von neuen Methoden und Werkzeugen verantwortlich sein, während der dritte Bereich notwendige Testumgebungen aufsetzt, um die Anwendbarkeit der neuentwickelten Methoden in einem industrienahen Testfeld überprüfen zu können. Dies umfasst auch die vollständige Kette an simulationsbasierten Methoden: modelbasiert, software / hardware / driver in the loop. Des Weiteren werden auch Co-Simulationsansätze für komplexe Testumgebungen aufgesetzt werden. Es ist notwendig, dass sich die Qualität der Testumgebungen möglichst nahe an der industriellen Praxis befindet, damit ein Einsatz der Methoden in der Industrie ermöglicht wird.
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Für die angesprochene Testumgebung im Bereich Straßenverkehr benötigt das DLR-SE Institut einen Fahrsimulator, welcher von Forschern und Entwicklern gleichermaßen genutzt wird, um deren tägliche Arbeit zu unterstützen. Basierend auf 10 Jahren Erfahrung mit einem statischen Fahrsimulator wurde entschieden, dass eine neue Anlage mit einer Bewegungsplattform notwendig sein wird, um die zukünftigen Aufgaben durchführen zu können. DLR-SE wird diese Plattform unter anderem für Forschung im Bereich Human Factors (Mensch-Maschine Interaktion), das Testen von prototypischen HMI Entwicklungen, sowie software / model und hard-ware in the loop Tests einsetzen. Dies betrifft zum Beispiel:
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— die Durchführung von kontrollierten Studien mit Probanden, um empirische Daten für die Werkzeug- und Methodenentwicklung im Bereich Mensch-Maschine Interaktion und Systementwicklung erheben zu können,
— die Verifikation und Validierung von Methoden und Werkzeugen für das Systems Engineering muss mit der Erhebung von empirischen Daten unterstützt werden, und
— das Testen und Demonstrieren von Fahrerassistenzsystemen sowie von hochautomatisierten Fahrfunktionen in Übereinstimmung der SAE Level 1-5.
Der Simulator wird auch als Technologiedemonstrator für die verschiedenen Gruppen innerhalb des neuen Institutes dienen. Er wird sowohl in grundlagen-, aber auch in angewandter und industrienaher Forschung zusammen mit Forschungs- und Industriepartner in nationalen und EU oder anderweitig geförderten Projekten genutzt werden.
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Der Fahrsimulator besteht aus einer ganzen Reihe verschiedener Einzelkomponenten (Hardware, Software und Services), die angeboten werden müssen. Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über die Komponenten:
1. Bewegungsplattform mit 6 Freiheitsgraden.
2. Fahrerkabine, die auf der in 1) genannten Bewegungsplattform montiert ist.
3. Ein Visualisierungssystem, welches eine zylindrische Projektionsfläche nutzt. Diese muss auf dem Boden um die Bewegungsplattform aufgebaut werden. Eine entsprechende Montagehalterung / Ständerkonstruktion muss Teil des Angebotes sein.
4. Sämtliche benötigte Computerhardware und -software für den Betrieb der Plattform die in 1-3 spezifiziert wird.
5. Alle erforderlichen Software Programmierschnittstellen, die eine Einbindung der zuvor genannten Komponenten in mindestens die Fahrsimulatorpakete SILAB, Car-Maker and VTD ermöglicht.
5.1. Es ist von Bedeutung, zu spezifizieren, ob und wie die Plattform mit Fahrphysiksimulationen oder anderen Industriewerkzeugen gekoppelt werden kann (z. B. dSPACE Scalexio, ASM).
5.2. Der Zugriff auf die Bewegungsplattform und die Bedienelemente der Fahrerkabine muss mit Hilfe einer API / eines SDK (in C / C++) ermöglicht werden, mit dem sowohl ein lesender als auch ein schreibender Zugriff ermöglicht wird.
5.3. Die Integration mit der Fahrsimulatorsoftware SILAB ist notwendig, da diese bereits seit 10 Jahren für die Forschungsarbeiten eingesetzt wurde und auch weiterhin eingesetzt werden muss.
6. Lieferung der Fahrsimulatorplattform zum Gelände des DLR-SE, Grünteweg 27, 26127 Oldenburg, Deutschland.
7. Installation, Kalibrierung und Inbetriebnahme,
8. Training von wenigstens 2 DLR-SE Mitarbeitern,
9. Wenigstens 12 Monate Garantie auf alle erwähnten Komponenten der Fahrsimulatorplattform.
10. Wenigstens 12 Monate Wartung / Service (telefonisch / E-Mail-Support, bzw. Vorort-Service in Fällen von kritischen Plattformfehlern).
11. Angebot über eine erweitere Garantie und nachfolgende Wartungs- und Serviceverträge nach dem Ablauf der ersten 12 Monate.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Angebot sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1.1. Angabe des Bieters (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.2. Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft, sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.3. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Angebot eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,
c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.4. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
1.5. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bieter im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
1.7. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB.
1.8. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für das Angebotsschreiben sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen auch von den Nachunternehmern beizubringen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Angebot sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bieters folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1. Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von mindestens 5 Referenzprojekten innerhalb der letzten drei Jahre (ab 1.1.2018), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.
Vergleichbar sind folgende Referenzprojekte:
— Aufbau und die erfolgreiche Inbetriebnahme von Fahrsimulatorplattformen für deutsche oder europäische Original Equipment Manufacturer (OEM), Tier-1-Zulieferer oder im professionellen Motorsportbereich,
— 6-DoF-Bewegungsplattform,
— vollgeschlossene Fahrerkabine (Realfahrzeug oder custommade),
— eine großflächige Visualisierung ähnlich der hier spezifizierten beinhalten.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Kurze Beschreibung des Projekts (ggf. unter Beifügung von publizierten Artikeln o. Ä. oder mit Weblinks),
— Auftragswert (netto),
— Projektzeitraum (Beauftragung / Lieferung / Inbetriebnahme),
— Referenzschreiben des Auftraggebers (nicht zwingend).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-02-28 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-01-19 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 11:00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Eingetragener Verein
Kontakt
Internetadresse: www.offis.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6JD7XT/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Postanschrift: Theaterstraße 16
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30159
Kontaktperson: Vergabestelle
Land: Hannover 🏙️
Internetadresse: www.bbt-kanzlei.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Angebotsschreiben nebst Anlagen ist spätestens zum unter „Schlusstermin für den Eingang der Angebote" festgelegten Termin einzureichen. Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bieter haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Angebots darauf hinzuweisen. Die Bieter werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit der Rüge nicht abgeholfen wird, sind die Bieter insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JD7XT

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131-153306 📞
Fax: +49 4131-152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 248-616484 (2020-12-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-03-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Hinweis: Die Vergabeunterlagen enthalten auch englischsprachige Vertragsunterlagen und Leistungsbeschreibungen. (Note: The procurement documents also include English-language contract documents and descriptions). Das neue DLR Forschungsinstitut „Systems Engineering für zukünftige Mobilität“ (DLR- E) befindet sich in Oldenburg, im Bundesland Niedersachsen, Norddeutschland. Das Institut hat seine Wurzeln im Informatikforschungsinstitut OFFIS e. V., welches ebenfalls in Oldenburg beheimatet ist. Aktuell wird die Abteilung „Verkehr“ des OFFIS Instituts in das neue DLR-SE Institut überführt, um die Forschungsmöglichkeiten im Bereich Informatikmethoden und -werkzeuge für die Verifikation und Validierung von automatisierten Verkehrssystemen zu verbessern (Straße, Schiene, Schiff). Die Überführung des OFFIS e. V. Bereiches „Verkehr“ in das neue DLR-SE Institut ist aktuell noch nicht abgeschlossen, weswegen die hier ausgeschriebene Fahrsimulationsanlage noch durch den OFFIS e. V. gekauft wird. Die Anlage wird in das Eigentum und den Besitz des DLR e. V. übergehen, sobald der Transformationsprozess abgeschlossen ist (voraussichtlich Ende 2021). Das neue Institut wird aus 3 Bereichen bestehen: 2 werden für die Entwicklung von neuen Methoden und Werkzeugen verantwortlich sein, während der dritte Bereich notwendige Testumgebungen aufsetzt, um die Anwendbarkeit der neuentwickelten Methoden in einem industrienahen Testfeld überprüfen zu können. Dies umfasst auch die vollständige Kette an simulationsbasierten Methoden: modelbasiert, software / hardware / driver in the loop. Des Weiteren werden auch Co-Simulationsansätze für komplexe Testumgebungen aufgesetzt werden. Es ist notwendig, dass sich die Qualität der Testumgebungen möglichst nahe an der industriellen Praxis befindet, damit ein Einsatz der Methoden in der Industrie ermöglicht wird. Für die angesprochene Testumgebung im Bereich Straßenverkehr benötigt das DLR-SE Institut einen Fahrsimulator, welcher von Forschern und Entwicklern gleichermaßen genutzt wird, um deren tägliche Arbeit zu unterstützen. Basierend auf 10 Jahren Erfahrung mit einem statischen Fahrsimulator wurde entschieden, dass eine neue Anlage mit einer Bewegungsplattform notwendig sein wird, um die zukünftigen Aufgaben durchführen zu können. DLR-SE wird diese Plattform unter anderem für Forschung im Bereich Human Factors (Mensch-Maschine Interaktion), das Testen von prototypischen HMI Entwicklungen, sowie software / model und hard-ware in the loop Tests einsetzen. Dies betrifft zum Beispiel: — die Durchführung von kontrollierten Studien mit Probanden, um empirische Daten für die Werkzeug- und Methodenentwicklung im Bereich Mensch-Maschine Interaktion und Systementwicklung erheben zu können, — die Verifikation und Validierung von Methoden und Werkzeugen für das Systems Engineering muss mit der Erhebung von empirischen Daten unterstützt werden, und — das Testen und Demonstrieren von Fahrerassistenzsystemen sowie von hochautomatisierten Fahrfunktionen in Übereinstimmung der SAE Level 1-5. Der Simulator wird auch als Technologiedemonstrator für die verschiedenen Gruppen innerhalb des neuen Institutes dienen. Er wird sowohl in grundlagen-, aber auch in angewandter und industrienaher Forschung zusammen mit Forschungs- und Industriepartner in nationalen und EU oder anderweitig geförderten Projekten genutzt werden.
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Gesamtwert des Auftrags: 545 420 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-04-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 065-164464
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 248-616484
ABl. S-Ausgabe: 65
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JD1NJ.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
(Note: The procurement documents also include English-language contract documents and descriptions).
Das neue DLR Forschungsinstitut „Systems Engineering für zukünftige Mobilität“ (DLR- E) befindet sich in Oldenburg, im Bundesland Niedersachsen, Norddeutschland. Das Institut hat seine Wurzeln im Informatikforschungsinstitut OFFIS e. V., welches ebenfalls in Oldenburg beheimatet ist. Aktuell wird die Abteilung „Verkehr“ des OFFIS Instituts in das neue DLR-SE Institut überführt, um die Forschungsmöglichkeiten im Bereich Informatikmethoden und -werkzeuge für die Verifikation und Validierung von automatisierten Verkehrssystemen zu verbessern (Straße, Schiene, Schiff). Die Überführung des OFFIS e. V. Bereiches „Verkehr“ in das neue DLR-SE Institut ist aktuell noch nicht abgeschlossen, weswegen die hier ausgeschriebene Fahrsimulationsanlage noch durch den OFFIS e. V. gekauft wird. Die Anlage wird in das Eigentum und den Besitz des DLR e. V. übergehen, sobald der Transformationsprozess abgeschlossen ist (voraussichtlich Ende 2021).
Mehr anzeigen
Das neue Institut wird aus 3 Bereichen bestehen: 2 werden für die Entwicklung von neuen Methoden und Werkzeugen verantwortlich sein, während der dritte Bereich notwendige Testumgebungen aufsetzt, um die Anwendbarkeit der neuentwickelten Methoden in einem industrienahen Testfeld überprüfen zu können. Dies umfasst auch die vollständige Kette an simulationsbasierten Methoden: modelbasiert, software / hardware / driver in the loop. Des Weiteren werden auch Co-Simulationsansätze für komplexe Testumgebungen aufgesetzt werden. Es ist notwendig, dass sich die Qualität der Testumgebungen möglichst nahe an der industriellen Praxis befindet, damit ein Einsatz der Methoden in der Industrie ermöglicht wird.
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5.1. Es ist von Bedeutung, zu spezifizieren, ob und wie die Plattform mit Fahrphysiksimulationen oder anderen Industriewerkzeugen gekoppelt werden kann (z.B. dSPACE Scalexio, ASM).
7. Installation, Kalibrierung und Inbetriebnahme.
8. Training von wenigstens 2 DLR-SE Mitarbeitern.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 22
Preis (Gewichtung): 13

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-08 📅
Name: VI-grade GmbH
Postanschrift: Im Tiefen See 45
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64293
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 61518702834 📞
E-Mail: info@vi-grade.com 📧
Land: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.vi-grade.com 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 545 420 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2021/S 065-164464 (2021-03-29)
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